Wer bin ich?
Wer bin ich? - # 2

Bianca D.
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Re: Wer bin ich?

Post 16 im Thema

Beitrag von Bianca D. »

Anja hat geschrieben: Fr 17. Jan 2020, 13:39 aber es fühlt sich für mich anmaßend an, mich mit den geborenen Frauen auf eine Stufe stellen zu wollen
Moin,

ich weiß, Gefühle lassen sich schlecht abschalten. Trotzdem verweise ich noch mal auf meine Worte weiter oben
:
Bianca D. hat geschrieben: Do 16. Jan 2020, 19:58 sind geborene Frauen.
Nur eben mit etwas körperlichen Defiziten gegenüber Cis Frauen. Das macht uns aber nicht weniger zu Frauen. Was zwischen den Beinen ist, spielt für das persönliche Geschlechtsempfinden keine Rolle, nur die Ärzte sortieren uns bei der Geburt danach ein. Von daher stell dich ruhig auf die Stufe, um deine Worte zu benutzen. Du fällst da schon nicht runter.
Anja hat geschrieben: Fr 17. Jan 2020, 11:37 Also muss ich doch irgendwann die GaOP haben, um mich auch körperlich zu distanzieren?
Den Gedanken hatte ich auch schon, wollte aber warten, bis du allein drauf kommst. Und nein, dafür brauchst du's nicht. Nur für dich und dein Körpergefühl. Und das wird zwangsläufig gegen das Anhängsel sein, wenn dein Geist dich immer mehr als normale Frau empfindet.
Schönes Wochenende.

LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
Mirjam
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Re: Wer bin ich?

Post 17 im Thema

Beitrag von Mirjam »

Hallo Anja, hallo alle anderen,

hmm schwierig, "von anderen Transfrauen distanzieren" ... -- aber so wie ich dich zu kennen glaube meinst du damit nicht alle. Und dann kann ich dich da schon ein Stück weit verstehen, weils mir manchmal ähnlich geht. Wie gesagt, nicht mit allen, es gibt doch ein paar, mit denen ich mich wirklich gut verstehe.

Anja hat geschrieben: Do 16. Jan 2020, 16:24 Dazu dann auch dieses Bauchgefühl, viele nicht als weiblich zu empfinden, die hier schreiben.
... und auch dieses Gefühl hatte ich schon, allerdings nicht nur hier, sondern auch im "wirklichen Leben". Da könnte also eventuell was dran sein ...

Wenn ich jetzt meinen Kopf frei hätte könnte ich bestimmt noch mehr dazu schreiben. Obwohl, ich habe oft das Gefühl, das können andere besser ;)

LG, Mirjam
Kathi87
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Re: Wer bin ich?

Post 18 im Thema

Beitrag von Kathi87 »

Liebe Anja,

ich kann das vieles was du geschrieben hast. Ich sehe mich auch als Frau und werde von Kameradinen und Kolleginen als genau diese war genommen und sogar von den männlichen Vertretern oft so behandelt mit Türen aufhalten, Sachen abnehmen und und und, erst recht wenn sie mich nicht in meiner männlichen Version kennen.

Ich denke es ist ganz einfach, du bist angekommen und dieses Gefühl ist ungewohnt weil du es vermutlich noch nie in dieser Form gefühlt hast.

Und das du dich distanzierst ist dein gutes Recht, vielleicht erinnert dich der Umgang immer an etwas was du abgeschlossen hast für dich, klar es wird immer ein Teil von dir sein, aber es muss ja nicht immer präsent sein.

So empfinde ich und kann es nachvollziehen.

Liebe Grüße
Kathi
Es ist besser, für das was man ist, gehasst,
Als für das, was man nicht ist, geliebt zu werden.
Carry
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Re: Wer bin ich?

Post 19 im Thema

Beitrag von Carry »

Hallo meine liebe Anja, hallo an alle anderen,

Zuerst erfülle ich Mal ein Klischee ;-) ...ich bin eine naturblonde Cis-Frau und ich raffe es immer noch nicht, wie ich hier aus mehreren Nachrichten mehrere Zitate einfügen kann...sorry, bin ich einfach zu blöd für ;-).
Daher antworte ich jetzt Mal so...

Also als erstes möchte ich darauf eingehen, dass Du es als "anmaßend" empfindest, Dich mit Bios sozusagen auf eine Stufe zu stellen....das sehe ich gar nicht als anmaßend an, einfach, weil du ja eine Frau BIST, unabhängig davon, was die Natur dir für einen Körper zugedacht hat. Ich hab ja schon öfter gesagt, wenn ich es nicht gewusst hätte, ich wäre im Leben nicht drauf gekommen, dass Du als Mann geboren bist. Und auch wenn diese "Einteilung" an anderer Stelle als absolutes No-Go gilt, ich teile durchaus in Frau/Mann ein und Du gehört für mich ganz klar zu den Frauen, Du tickst wie eine, Du redest und schreibst wie eine und soweit ich das beurteilen kann, Du fühlst wie eine.
Insofern ist es gar nicht anmaßend, Dich zu der "Schwesternschaft" hinzugehörig zu fühlen.

Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum Du Dich immer mehr von Transfrauen distanzieren möchtest, bzw automatisch distanzierst. Deine männliche Vergangenheit beginnt einfach immer weniger eine Rolle zu spielen. Und somit spielt auch die "Transfrau auf dem Weg - Gefühlswelt" immer weniger eine Rolle für Dich und Du kannst Dich immer mehr in die Gefühlswelt der Frauen einfühlen, bzw stellst immer mehr fest, dass wir Bios im Grunde genauso ticken, wie Du.

Du hast eine sehr große Empathie, was ich, wie Du weißt, ja mega an Dir schätze, und die hast Du ganz besonders gegenüber Frauen, eben weil diese Gefühlswelt deiner eigenen am nächsten kommt.
Ich freue mich einfach total für Dich, dass Du immer mehr in Richtung Heimathafen schipperst! Letztlich verlässt diesen ja aber jeder Mensch von Zeit zu Zeit, und auch als hetero Cis, die sich nie über die eigene Geschlechtsidentität Gedanken gemacht hat, oder machen musste, schippert man von Zeit zu Zeit in "fremden Gewässern" und fragt sich, wer man eigentlich ist. Das ist wahrscheinlich auch eine vollkommen normale menschliche Entwicklung. Wir sind ja auch fast gleich alt, und ich denke, dass auch das eine Rolle spielt. Du sagst immer, als Frau bist du eigentlich noch in der Pubertät....das mag in gewisser Weise stimmen, aber als Mensch stehst du so wie ich in den 40ern und da ist es , denke ich, auch vollkommen normal, sich zu hinterfragen, ein Zwischenfazit zu ziehen und zu sehen, wo man im Leben eigentlich so steht.

Du bist Du, so wie Du bist, bist Du jemand ganz besonderes! (he)
Und "wir Schwestern" nehmen Dich in unseren Kreis sehr gerne auf, obwohl das eigentlich gar nicht notwendig ist, da Du ja einfach dazu gehörst, ganz natürlich einfach so (dr)

In diesem Sinne....wir sehen uns am Hafen (flow)
...die Carry
"Wenn Du heute aufgibst, wirst Du nie wissen, ob Du es morgen geschafft hättest!"
Jasmin_35
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Re: Wer bin ich?

Post 20 im Thema

Beitrag von Jasmin_35 »

Carry hat geschrieben: Sa 18. Jan 2020, 11:33 Ich hab ja schon öfter gesagt, wenn ich es nicht gewusst hätte, ich wäre im Leben nicht drauf gekommen, dass Du als Mann geboren bist.
Ganz meine Meinung und ich hab mich schon mit ihr auf einen Kaffee/Wasser getroffen, an der Ansicht ändert sich dann auch nichts. Die Frage, ganz allgemein nach der eigenen Identität wird auch zwangsläufig irgendwann im Leben wieder kommen, vielleicht z.b. zum Renteneintritt, weil man sich dann ja auch quasi komplett neu sortieren muss.

Mein Therapeut glaubt ja auch, das ich mich noch in eine "dritte Kategorie" außerhalb von Mann und Frau einordne, aber ich finde es schwer das von außen sagen zu können. Ich sehe mich nicht so, im gegenteil, mir gehts wie Anja, auch wenn ich da durch gewohnheit und mein eigenes Verständnis und sicher auch noch durch ein paar andere Dinge, vielleicht schon einen Schritt weiter bin oder auch nur einen halben Schritt.
Ich denke auch, das ist das was noch fehlt, bei dir, Anja, normalität, also das du es nicht mehr so stark als was besonderes empfindest, zu den Biofrauen dazuzugehören. Das kann dir aber nur die Zeit bringen.

Witzig ist ja auch, je mehr man es nicht versucht dazu zugehören, desto mehr gehört man am Ende dazu, also auf unser Thema jetzt bezogen. Eine ganz wichtige Sache dabei erachte ich auch, nicht ständig sein "Trans*sein" auf der Stirn zu tragen, sondern sich in die Menge einfinden. Ich rede nun nicht vor körperlichen Voraussetzungen, die man nun nicht beeinflussen kann, sondern eher davon wie präsent man es den anderen macht. Geh ich nun jeden Tag übertrieben gekleidet auf die Straße oder spreche ich ständig davon wie es ist Trans* zu sein, hat das eine ganze andere Wirkung, als wenn ich offen auf Nachfragen reagiere, es selber aber nicht zum Thema mache oder mich "angemessen" kleide, mal so als Beispiele. Das machst du, Anja, ganz wunderbar, was ich bisher von dir mitbekommen habe, dann ist selbst eine Perücke, eine vielleicht nicht allgemein erwartete Stimmlage oder sonstige Sachen unwichtig, bzw so das dann vielleicht mal jemand interessiert nachfragt, so erlangt die Sache eine ganz andere Basis und das macht dann viel in der Akzeptanz der Menschen aus. So wie dich einmal eine Frau in der Mittagspause beim Spaziergang angesprochen hat und dich gelobt hat, so wie ich komplett positive und freudige Reaktionen von wildfremden Menschen bekomme, wenn ich mich offenbaren musste, um Behördendinge zu ändern oder Pakete abzuholen. Viele erwarten es vielleicht in dem Moment auch einfach nicht, wenn man jemanden wie dich oder mich sieht, weil wir so einfach in der Masse umtergehen. Und ich glaube, das quasi jeder Mensch dazu in der Lage ist, solche Reaktionen hervor zurufen. Wir bekommen die Reaktionen, die wir auch ausstrahlen.
Natürlich habe ich mir mein Leben leichter und sicher auch anders vor 25 Jahren vorgestellt, aber es ist wie es ist und ich bin hier das beste aus jedem Tag zu machen und das was ich in den letzten 12 Monaten gelernt und zurückbekommen habe, war den Schritt mehr als Wert, das hätte ich alles nicht gewusst bzw nie erlebt. Ja mein Leben ist reicher geworden, auch weil ich kennenlernen durfte wie es war getarnt in einer Männergruppe z.b. beim Fußball zu sein und jetzt frei in einer Frauengruppe zu sein und die Unterschiede könnten kaum größer sein. Ich würde es nie rückgängig machen wollen und es wartet noch soviel da draußen.

Ich bin mir jedenfalls sicher, das nicht die Frage lauten muss "Wer bin ich", sondern "Wieso habe ich mich die ganze Zeit versteckt". Ich bin jedenfalls sehr froh dich zu meinen Freundinnen zählen zu dürfen, mit dir ich über alles reden kann und wir auch differenzen haben dürfen ;) Für mich gehörst du auch einfach so "dazu". :)
Liebe Grüße Jasmin
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Re: Wer bin ich?

Post 21 im Thema

Beitrag von Mirjam »

Hallo Anja,

mir ist vorhin dazu noch was gekommen, womit es zu tun haben könnte. Du schreibst ja (zum Beispiel da: viewtopic.php?p=261583#p261583), dass für dich die Sozialisation sehr wichtig ist. Wenn ich mal so an die Transfrauen denke, die ich kenne, dann habe ich da nicht bei allen diesen Eindruck. Und genau mit denen, denen sie ebenfalls wichtig ist, verstehe ich mich deutlich besser als mit den anderen. Kann es sein, dass denen, die du kennst, das auch nicht so wichtig ist?

Es ist bis jetzt nur eine Theorie, ich vermute aber, dass an der doch was dran ist.

LG, Mirjam
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Re: Wer bin ich?

Post 22 im Thema

Beitrag von Engelchen »

Liebe Anja.....



Deine Lisa
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Re: Wer bin ich?

Post 23 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)

ich weiß jetzt garnicht so recht, was ich auf eure lieben Beiträge und die ganzen Komplimente antworten soll? Ihr macht mich sprachlos.
Wie gesagt, ich hatte erwartet mit meinem Beitrag einen "Aufschrei" auszulösen, da treffen mich eure Worte nun umso mehr (he)

Ein paar Worte möchte ich aber doch noch mal herausnehmen.
Mirjam hat geschrieben: Fr 17. Jan 2020, 16:06 hmm schwierig, "von anderen Transfrauen distanzieren" ... -- aber so wie ich dich zu kennen glaube meinst du damit nicht alle.
Nein, ich meine nicht alle.
Wie gesagt, bei manchen Transfrauen, sorry noch mal, kommt bei mir einfach nicht das Gefühl rüber, das eine Frau dahinter (bzw. darunter) steckt. Und wenn diejenige dann dieses Gefühl durch ihr (männliches) Verhalten hier im Forum immer wieder bestätigt, dann fühle ich mich dieser Umschreibung "Transfrau" einfach nicht mehr zugehörig. Vor allem, weil es häufiger vorkommt.
Diese Unterscheidung übernimmt mein Bauch von sich aus. So ganz krass gesagt, habe ich das Gefühl das manche Mitglieder aus anderen Gründen (die mir nicht so ganz klar sind) einen weiblichen Körper, ein weibliches Leben wollen. Aber nicht weil sie eine Frau SIND. Es braucht sich jetzt niemand direkt angesprochen fühlen bitte, ich möchte keinen Streit anfangen. Mir geht es um meine Gefühle. Und die geben mir häufig zurück, das das Wesen desjenigen nicht weiblich ist.
Wenn du so willst möchte ich mich von den männlichen Wesen distanzieren, die hier im Forum als "Frau" auftreten.
Interessant finde ich, im Austausch mit anderen weiblichen Wesen (Trans und Bio), das auch andere bei den selben Mitgliedern dieses Gefühl bekommen. Ich dachte bisher, es geht nur mir so, aber auch andere empfinden das so. Das macht es mir auch leichter, überhaupt darüber zu sprechen.
Jasmin_35 hat geschrieben: Sa 18. Jan 2020, 12:24 Ich denke auch, das ist das was noch fehlt, bei dir, Anja, normalität, also das du es nicht mehr so stark als was besonderes empfindest, zu den Biofrauen dazuzugehören.
Naja, für mich ist es gerade doppelt besonders, da für mich auch jede Freundschaft etwas ganz besonderes darstellt. Wer meinen Thread dazu letzes Jahr verfolgt hat, der weiß wie ich das meine.
Und wenn ich dann nun plötzlich angeschrieben, ins Vertrauen gezogen, eingeladen und um Rat gefragt werde... Das ist für mich alles doppelt neu. Und plötzlich werden dann Dinge mit mir besprochen, die nur mit sehr wenigen Menschen geteilt werden. Sorry, da fühle ich mich einfach Besonders! Ob da die Zeit was dran ändert, keine Ahnung. Eigentlich mag ich dieses Gefühl ja ganz gerne :wink:

Ich glaube, was mich abhält mich ganz auf diesen Gedanken einzulassen, ist die Angst davor, das sich die ein oder andere Bio von mir abgrenzt. Sollte so ein Moment kommen, wird mich das dann vermutlich wie ein Hammerschlag umhauen, also emotional. Und aus Berichten hier im Forum und eben auch aus der Presse, weiß ich ja, das es nicht unwahrscheinlich ist. Das es jedem Trans* passieren kann. Und das mir dann plötzlich bewusst wird "wo" mein Platz nicht ist...
Ich versuche mich natürlich, mit den für mich "richtigen" Menschen einzulassen. Auch wenn es keinen guten Ausgang genommen hatte, hat sich ja auch meine erste Freundin nicht von mir abgegrenzt.
Wir (die Schwimmbad-Mama und ich) hatten dieses Thema Abgrenzung auch am Freitag beim Essen, sie fing davon an, ich weiß aber nich mehr, in welchem Zusammenhang*
Naja, ich redete dann auch mit ihr über die sogenannten "Terfs", also Bio's die sich ja ganz bewusst von Transfrauen abgrenzen. Schließlich beendete sie die Diskussion zum Thema Abgrenzung mit dem Satz "Mit dir würd ich auch in die Sauna gehen" (he)
Ja, also das ist doch mal ein Statement.
Ich hab ja nun inzwischen 3 geborene Frauen in meinem Leben, die ich als Freundinnen bezeichne (und ihr wisst, wie hoch die Latte da bei mir liegt). Und bei ihnen bin ich mir auch sicher, das sie keinen Unterschied machen.
Aber die unterschwellige Furcht davor, doch mal an so eine zu geraten, ist natürlich doch irgendwie präsent. Weil ich ja weiß, das es sie gibt da draußen.
Aber um mal abschließend bei dem bisherigen Bild zu bleiben, die habe ich bisher anscheinend erfolgreich umschifft :lol:

Grüße
die Anja

*Natürlich, kaum abgeschickt, fällts mir ein. Bei ihr ging es um Abgrenzung von Menschen innerhalb der Familie, die ihr nicht gut tun.
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
Antworten

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