Hi Christiane,Christiane hat geschrieben: Mi 23. Okt 2019, 16:57 @Jasmin : Im Gespräch mit Dir, in Mühlacker, konnte ich nichts ungewöhnliches wahrnehmen. O.k. - ich habe nicht versucht Dich anzufassen.![]()
Würde ich auch nicht tun.
ah man merkt auch nicht immer was, besonders wenn ich erstmal mit jemandem rede, ist die größte Überwindung schon gelaufen, weil ich es meistens nicht so weit schaffe, auch weil ich keine Einstiege ins Gespräch finde (ein typisches Aspie Problem). Mir hilft es immer, das jemand anderes mit mir das Gespräch sucht und dann möglichst am Anfang das Gespräch auch durch fragen am laufen hält, irgendwann kommt dann der Teil des Gesprächs, wozu ich viel sagen kann und dann geht das Gespräch von allein. Klingt doof, ist aber leider so, besonders am Anfang, wenn ich neue Leute kennenlerne.
Ich versuche die ganze Zeit darüber nachzudenken, was das wohl gerade bei Autisten auslösen könnte, welche Eigenschaft hab ich und andere die so sind wie ich, das die ausgerechnet bei Geschlechtsidentität keine Stabilität und kein "immer so bleiben, alles gleich lassen" suchen.heike65 hat geschrieben: Mi 23. Okt 2019, 15:42Quelle: https://autismus-kultur.de/autismus/aut ... nosen.htmlGeschlechter-Vielfalt
Eine Studie zeigte, dass autistische Menschen mit einer 8 Mal größeren Wahrscheinlichkeit gendervariant sind. Gender-Varianz schließt alle Menschen mit ein, bei denen das bei der Geburt zugewiesene Geschlecht nicht der Geschlechtsidentität oder der gelebten Geschlechterrolle entspricht. Der Begriff ist deutlich weiter gefasst als Gender-Dysphorie oder der alte Begriff Transsexualität. 0,7% der Allgemeinbevölkerung sind gendervariant, bei autistischen Menschen sind es 5,4%.
Andere Studien kommen zum Ergebnis, dass Transgender-Menschen bei Screening-Tests mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit Punktzahlen im Autismus-Bereich erzielen.
Das Forschungsthema ist noch recht neu und die Studien begrenzt. Wahrscheinlich wird es in den nächsten Jahren mehr Forschung dazu geben.
Wichtig ist, dass der Zugang zur Transition für autistische Menschen barrierefrei wird; derzeit ist das nicht der Fall. Für Transgender-Kinder ist es besonders wichtig, dass ihre Eltern sie akzeptieren und unterstützen.
Da wäre auc die Frage, wieviele Autisten sind Transfrauen und wieviele sind Transmänner. Der Witz kommt gleich dazu. Ich glaube, das es überwiegend (anders als in der Gesamtbevölkerung) Transfrauen sind.
Hier der Witz: Ich hab schon ganz oft gelesen, das wohl Frauen (-Gehirne) um ein vielfaches anfälliger für (Asperger-) Autismus sind, als Männer (-Gehirne), das würde es auch erklären, wenn man davon ausgeht, das Transfrauen eher ein Frauengehirn haben.
Wie dem auch sei. Wichtig ist auch zu sagen, das nicht jede komische oder mehrere komische Angewohnheiten, die ich beschrieben habe automatisch zu Autismus führt. (Bitte nicht falsch verstehen
Das was ich oben beschrieben hab, sind die Eigenschaften die mir Spontan eingefallen sind und jede/r der mit mir mal länger gelebt bzw auch gearbeitet hat wird merken, das es noch tausend andere Dinge gibt, die mir gerade nicht einfallen oder generell nicht auffallen. Es kann natürlich immer gut möglich sein, das Autismus dahinter steckt, in welcher starken oder chwachen Form auch immer, auch sind meine Eigenschaften nur eine Variante von vielen.
Wie gesagt., Mathematikfähigkeiten, bzw naturwissenschaftliche Fähigkeiten sind kein Zwang, es viele Künstler, viele sehr gute Schriftsteller oder Menschen, die ihr Spezialinteresse im Klimawandel haben. Es gibt leute, die sind sogar "Gesichtsblind", die können Menschen nicht wiedererkennen, wobei eigentlich das Wiedererkennen von Mustern mehr oder weniger die Stärke ist. Es gibt welche die haben verrückte Ticks, wie 3x anklopfen zu müssen. Mir ist auch gerade noch eine meiner lustigsten Eigenschaften eingefallen.
Ich koche innerlich, wenn leute ihren Satz nicht beenden und werd fast wahnsinnig
Oder wenn leute "tolerant" sind und sprichtwörtlich fünfe gerade sein lassen, also etwas nicht soo genau nehmen, bzw was falsches in kauf nehmen.
Auch die Geschichte mit dem Gutachter, das die nicht akkurat arbeiten und sich einfach unnötig zeit lassen, weil denen danach ist, das treibt mich in den Wahnsinn, auch wenn es für andere eher nur "halb so schlimm" ist.
Oder so wie es meine Freundin gerne macht, mit dem Einkauf nach Hause kommen, die hälfte auspacken und den Rest 2 Tage stehen lassen, inklusive Einkaufstasche, anstatt es einfach gleich wegzuräumen. Es muss zweimal angefasst werden.
Ich bin jemand, ich optimiere ständig und denke ständig über Optimierung von Dingen nach, das ich Sachen mit der selben Qualität noch schneller erledigen kann, um meine Zeit noch besser ausnutzen zu können. Das Resultat ist dann, das ich oft von leuten höre, das ich viel im Leben geschafft hätte, obwohl es sich für mich immer so anfühlt, als hätte ich meine Zeit verschwendet. Das ist teilweise auch echt anstrengend.
Wenn ich einen versteinerten Gesichtsausdruck hab und das kommt oft vor (meine Freundin sagt dann immer: Ist jemand zu Hause?