Ich war ja in meiner "alten" Gemeinde im (erweiterten) Kirchenvorstand, und irgendwann musste ich da auch mal sagen, was mit mir so los ist. Nein, nicht wegen der anderen, sondern wegen mir, ich wollte einfach, dass es allen klar ist. Es kam keine einzige negative Reaktion, im Gegenteil, viele fanden es mutig von mir. Und das blieb bis zum Schluss so. Ich kam von da an auch zum Lektoren- ode Abendmalsdienst als Frau, auch da gabs keine Probleme. Wobei ich auch vorher schon eher weiblich wirkte, lange Haare habe ich seit etwa 25 Jahren, und auch meine Kleidung kam lange schon aus der Mädelsabteilung, war aber eher in Richtung unisex.
Inzwischen bin ich umgezogen, aber ich glaube nicht, dass es in der neuen Gemeinde viel anders wird. Die Leute hier lernen mich ja nur so kennen, macht es vielleicht auch nochmal einfacher.
Ich vermute (!) mal ja -- bei den Katholiken dürfte es tendenziell schwieriger sein als bei den Protestanten. Aber es hängt auch immer viel von der eigenen Gemeinde bzw. Landeskirche ab. Wenn ich da nur mal Hessen-Nassau mit Württemberg vergleiche ...Steffi1000 hat geschrieben: Sa 19. Jan 2019, 13:20 Sorry, mir drängt sich noch eine denke mal eine wichtige Frage auf.
Ist die Konfession ausschlaggebend für Toleranz und Akzeptanz?
LG, Mirjam

