SCHÖN AUF DEM PUNKT !!Ralf-Marlene hat geschrieben: Di 11. Dez 2018, 08:48 Übergriffikeiten und bis hin zur sexuellen Gewalt bleiben immer die Schuld des Täters, der Täterin, sind nie Schuld der Person, die sie erleiden muss.
Sex sells - Hostessen auf Messen - # 2
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lexes
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
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lexes
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Und dem fügen wir nichts hinzu !!Aria hat geschrieben: Mo 10. Dez 2018, 20:14 Tja, warum macht frau so etwas?! Ich denke, es ist heutzutage mittlerweile jeder Frau bewusst, dass sie auf ihr äusseres reduziert wird und bei entsprechender Veranlagung und Betonung eben solcher, durch entsprechende Kleidung, Zielscheibe für derartige Angriffe wird. Ich unterstelle denjenigen, die sich dafür hergeben, in erster Linie mal Naivität. Die denken vielleicht: Naja, wird schon nicht so heftig werden, da öffentlich und der AG ist ja auch jederzeit ansprechbar und wird schon darauf reagieren, wenn was sein sollte. Dass es dennoch unangenehm werden kann, dürfte wohl jedem klar sein - spätestens nach dem ersten Messetag. Also, wie kann man darauf reagieren?
1. von Seiten der Hostess: Kann ich damit umgehen? Ja. --> nächster Tag wieder hin. Nein. --> kündigen.
2. von Seiten des AG: Security einstellen. Wird aber nicht passieren, da zu teuer.
Also bleibt nur die Hostess selbst als Stellschraube, da, und da sind wir mal realistisch, wird sich am Verhalten der aufdringlichen, männlichen Besucher nix ändern.
Es gibt halt Situationen im Leben, die kann man nicht jedem recht machen. Erst recht, wenn es welche gibt, die mit der temporären Situation kein Problem haben.
Denn es gibt durchaus Frauen, die das locker wegstecken. Die haben ein flottes Mundwerk, führen die Männer an der Nase rum und wissen ganz genau, wie weit sie gehen können.
Die sind dem AG auch lieber, als diejenigen, die sich ständig beschweren und meinen, sie könnten bestehende Gewohnheiten von hier auf jetzt revolutionieren.
Denn für die, die sich gerade beschwert, stehen 5 dahinter, die sich um den Job reissen und damit kein Problem haben.
Ist ja auch in anderen Berufen so. Entweder du kannst ihn machen oder nicht. Eine Wahl hast du immer. Brisant wird es erst, wenn dir keine Wahl mehr bleibt. Doch die haben wir hier - Gott sei Dank!
Sehr schön Ari : Tumbs Up
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Dolores59
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Die Kleidung des Opfers kann keine Entschuldigung für Täter sein. Zumal oft unauffällig gekleidete Menschen Opfer von Vergewaltigungen werden. Das Problem ist die Denkweise der Täter/Täterinnen, die in Opfern beliebig verfügbare Objekte sehen und keine mit Respekt zu behandelnde Mitmenschen.lexes hat geschrieben: Di 11. Dez 2018, 11:17SCHÖN AUF DEM PUNKT !!Ralf-Marlene hat geschrieben: Di 11. Dez 2018, 08:48 Übergriffikeiten und bis hin zur sexuellen Gewalt bleiben immer die Schuld des Täters, der Täterin, sind nie Schuld der Person, die sie erleiden muss.
Wenn eine Frau als Hostess arbeitet, hat sie das gleiche Recht auf respektvolle Behandlung wie z.B. eine Frau, die bei einer Bank oder einer Behörde arbeitet.
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Keine Ahnung, aber wenn ich deinen Beitrag like, dann ist das ja quasi ein dislike.
LG
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Aria
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Sie (die Hostessen) haben doch eine Wahl, sie können den Job machen oder nicht. Niemand wird gezwungen, sich dem auszusetzen. Dass es nicht schön ist, derart angemacht zu werden, steht doch ausser Frage aber meinst du, daran wird sich was ändern? Wenn du eine Lösung parat hast, bin ich ganz Ohr! Ich sehe keine Lösung. Also gilt es, sich damit zu arrangieren oder nicht. Wie gesagt, es kann sich jede aussuchen, wie Weit sie gehen möchte. Und wenn ich eine Wahl treffe, dann muss ich auch mit den Folgen klar kommen.Marielle hat geschrieben: Mo 10. Dez 2018, 23:51Aha, die Frauen sind also selbst schuld. Ersten wissen sie ja dass es zum Preis des Frauseins dazugehört und zweitens lassen sie es ja mit sich machen. Ganz im Gegensatz zu einer Frau mit männlicher Sozialisation natürlich.Aria hat geschrieben: Mo 10. Dez 2018, 21:10 ....
Nur so nebenbei, ich habe weniger ein Problem damit, als Sex-Objekt angesehen zu werden. Das ist im Preis nun mal mit inbegriffen, den ich aber gewillt bin, dafür zu zahlen. Gewiss, mich hat es einiges an Mühen gekostet, mich damit zu arrangieren. Andererseits gibt es ja nicht nur schlechte Seiten dieses Zustandes. Wäre dem nicht so, würde ich ja auch weniger Beachtung finden, und darum geht es ja meistens bei der Partnersuche. Wer A sagt, muss auch B sagen!
Ich muss dazu sagen, dass ich mittlerweile damit aber auch ganz gut zurecht komme. Denn, ich bin nicht auf den Mund gefallen, und ich habe es schon mehr als 1x erlebt, dass ich mir dadurch den nötigen Respekt verschaffen konnte und von der Opferrolle in die Kumpelrolle gerutscht bin. Es gibt halt immer jemand der macht und jemand, der machen lässt.
Wo, bitte, ist der Dislike-Button?
Marielle
Wie sieht es denn mit anderen Berufen aus? Beschwert sich der Müllman, dass es den ganzen Tag um ihn herum stinkt? Beschwert sich der Kanalreiniger, dass es stinkt und er als Kanalratte tituliert wird? Wie kommt der Frisör damit klar, dass ihm Homosexualität quasi als Zugabe zu seinem Job angehängt wird? Beschwert sich die Prostituierte, wenn ihr Freier nach 7 Tage Wildnis riecht? Es gibt Berufe, da muss ich mit gewissen störenden Nebeneffekten rechnen. Was den einen stört, lässt den anderen kalt. In manchen Berufen muss man einfach eine gewisse Portion kaltschnäuzigkeit mitbringen. Das Leben ist kein Ponyhof!
Jede/r hat es selbst in der Hand, wie er/sie mit Situationen umgeht. Wenn ich an die Dame aus dem YT-Video denke, was wäre gewesen, wenn sie ihr Handy rausgeholt und die Herren bei ihrer Belästigung gefilmt hätte? Was wäre gewesen, wenn sie anders darauf reagiert hätte als: Ich möchte das lieber nicht machen. Sorry, aber dazu fällt mir nix mehr ein. Wenn ich mich in die Opferrolle begebe, werde ich nur noch mehr so behandelt. Wenn ich denen auf Augenhöhe begegne, sie vorführe und ihnen den Spiegel vorhalte, was passiert dann? Wir müssen doch unser Leben selbst in die Hand nehmen und nicht darauf warten, dass andere Entscheidungen für uns treffen. Denn, wie ich schon schrieb, sehe ich dafür keine andere Lösung. Aber die hast du ja bestimmt parat, andererseits lasse ich deinen Beitrag mal so stehen und bewerte ihn als ungenügend.
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Dir ist schon bekannt, dass die freie Wahl mitunter nicht so frei ist?Aria hat geschrieben: Di 11. Dez 2018, 19:11
Sie (die Hostessen) haben doch eine Wahl, sie können den Job machen oder nicht.
Der Lebensunterhalt muss irgendwie bezahlt werden und nicht alle wollen von der Stütze leben. Oder bekommen überhaupt etwas.
(Den sarkastischen Unterton bitte dazu denken.)
LG
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Genau so ist es!!!lexes hat geschrieben: Di 11. Dez 2018, 11:17SCHÖN AUF DEM PUNKT !!Ralf-Marlene hat geschrieben: Di 11. Dez 2018, 08:48 Übergriffikeiten und bis hin zur sexuellen Gewalt bleiben immer die Schuld des Täters, der Täterin, sind nie Schuld der Person, die sie erleiden muss.
Aber mal zu dem eigentlichen Thema. Da ich selbst früher eine längere Zeit auf der Düsseldorfer Messe gearbeitet habe, hatte ich auch viel Kontakt zum Standpersonal. Ich lernte durch meine Tätigkeit u.a. auch Damen die zur Warenpräsentation eingesetzt wurden kennen. Die mir vorgetragene Resonanz war: Das der Job ihnen Spass mache, aber das es teilweise eine hohe Belastung für die Füße ist. Der Slogan "Sex sells" ist nicht von der Hand zu weisen. Durch diese Verkaufsstrategie sollen vornehmlich männliche Besucher angesprochen werden. Die verbalen Attacken von schwierigen Messebesuchern sind leider kein Einzelfall. Allerdings ist es auch ein Unterschied ob man auf einen Autosalon geht oder wie während meiner Tätigkeit auf eine Modemesse. Der Umgang mit diesen schwierigen Besuchern die nicht differenzieren können wird aber geschickt gekontert. Allerdings ist es sehr wohl eine Belastung.
Ob und in wie fern man den Firmenmanagern einen Vorwurf machen kann, kann ich nicht abschließend klären. Dieser Manager ist seinem Unternehmen verpflichtet um größtmöglichen Gewinn zu erzielen. Die Mittel mögen fragwürdig sein, allerdings meiner Meinung nach legal.
Vielmehr bin ich der Meinung das es sich hier um ein gesellschaftliches Problem handeln könnte. Auch Frauen mit gutem Aussehen, langen Beinen, Minirock und High Heels dürfen nicht nur darauf reduziert werden. Hier wäre ein wenig mehr Respekt wünschenswert.
Im übrigen ist eine Messe wie die die ich erlebt habe keine Partner Vermittlungsbörse sondern einzig und allein eine Verkaufsshow.
Liebe Grüße Jasmine
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Guten Tag Aria,
du schreibst:
Das kommt darauf an, wie die Gesellschaft (also wir) damit umgehen will. Es ändert sich nichts, solange dumme Anmache und anderes Macho-Gehabe als 'normal' oder 'üblich' betrachtet und verteidigt werden. Wenn sowas durchgängig als respektlos bzw. asozial geächtet würde, würde es sich ändern können.
Letztlich argumentierst du leider genauso wie diejenigen, die sagen "So wie du rumläufst musst du halt damit leben als 'Transe' oder 'Schwuchtel' bezeichnet zu werden. Ist halt so."
Dem Müll (aus deinem Beispiel) wird man das stinken kaum abgewöhnen können. Die Homo-Zuschreibung zum Frisörberuf müsste und könnte sich eine Gesellschaft aber abgewöhnen, wenn sie ihren Mitgliedern Respekt entgegenbringen will. Zugespitzt könnte man fragen: Wollen wir eine Form von Sozialdarwinismus oder Sozialsozialismus? Sollen nur die 'Harten durchkommen', die die Übergriffe ihrer Mitmenschen selbst parieren können oder wollen wir an einer Gesellschaft arbeiten, in der respektvoll miteinander umgegangen wird?
Ich sehe durchaus, dass die Forderung nach respektierendem Verhalten, die man an die Gesellschaft richtet, auch umkippen kann. Irgendwo gibt es einen Punkt, ab dem es einzelnen Menschen nicht mehr um das richtige, notwendige Mass an Respekt, sondern um ihre eigenen 'Befindlichkeiten' geht.
Wo dieser Punkt liegt, wo die Grenze zwischen 'Rumjammern' und der Forderung nach Respekt liegt, müssen wir in der Gesellschaft aushandeln. Beim Sexismus ist diese Grenze m.E. allerdings noch nicht mal in Sichtweite. Da ist noch sehr viel Raum für Verbesserungen.
Hab es gut
Marielle
PS:
du schreibst:
Aria hat geschrieben: Di 11. Dez 2018, 19:11Dass es nicht schön ist, derart angemacht zu werden, steht doch ausser Frage aber meinst du, daran wird sich was ändern? Wenn du eine Lösung parat hast, bin ich ganz Ohr!
Das kommt darauf an, wie die Gesellschaft (also wir) damit umgehen will. Es ändert sich nichts, solange dumme Anmache und anderes Macho-Gehabe als 'normal' oder 'üblich' betrachtet und verteidigt werden. Wenn sowas durchgängig als respektlos bzw. asozial geächtet würde, würde es sich ändern können.
Letztlich argumentierst du leider genauso wie diejenigen, die sagen "So wie du rumläufst musst du halt damit leben als 'Transe' oder 'Schwuchtel' bezeichnet zu werden. Ist halt so."
Dem Müll (aus deinem Beispiel) wird man das stinken kaum abgewöhnen können. Die Homo-Zuschreibung zum Frisörberuf müsste und könnte sich eine Gesellschaft aber abgewöhnen, wenn sie ihren Mitgliedern Respekt entgegenbringen will. Zugespitzt könnte man fragen: Wollen wir eine Form von Sozialdarwinismus oder Sozialsozialismus? Sollen nur die 'Harten durchkommen', die die Übergriffe ihrer Mitmenschen selbst parieren können oder wollen wir an einer Gesellschaft arbeiten, in der respektvoll miteinander umgegangen wird?
Ich sehe durchaus, dass die Forderung nach respektierendem Verhalten, die man an die Gesellschaft richtet, auch umkippen kann. Irgendwo gibt es einen Punkt, ab dem es einzelnen Menschen nicht mehr um das richtige, notwendige Mass an Respekt, sondern um ihre eigenen 'Befindlichkeiten' geht.
Wo dieser Punkt liegt, wo die Grenze zwischen 'Rumjammern' und der Forderung nach Respekt liegt, müssen wir in der Gesellschaft aushandeln. Beim Sexismus ist diese Grenze m.E. allerdings noch nicht mal in Sichtweite. Da ist noch sehr viel Raum für Verbesserungen.
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Auf Basis welcher Kriterien, wenn ich fragen darf?andererseits lasse ich deinen Beitrag mal so stehen und bewerte ihn als ungenügend.
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Liebe Marielle,Marielle hat geschrieben: Mi 12. Dez 2018, 11:03 Letztlich argumentierst du leider genauso wie diejenigen, die sagen "So wie du rumläufst musst du halt damit leben als 'Transe' oder 'Schwuchtel' bezeichnet zu werden. Ist halt so."
Die Homo-Zuschreibung zum Frisörberuf müsste und könnte sich eine Gesellschaft aber abgewöhnen, wenn sie ihren Mitgliedern Respekt entgegenbringen will. Zugespitzt könnte man fragen: Wollen wir eine Form von Sozialdarwinismus oder Sozialsozialismus? Sollen nur die 'Harten durchkommen', die die Übergriffe ihrer Mitmenschen selbst parieren können oder wollen wir an einer Gesellschaft arbeiten, in der respektvoll miteinander umgegangen wird?
ich nehme jetzt nur Deinen Beitrag als Teil der ganzen Diskussion, der hier für mich in Teilen zu kurz greift.
Das, was Du sagst, den Sinn, unterstütze ich vollkommen.
Was Du und alle vorher übersehen ist, dass auch wir es für selbstverständlich halten, dass es irgendwie verletzend ist für homosexuell gehalten zu werden. Früher war dies bei rothaarigen Menschen in unserem Kulturkreis genau so, sie waren ungewöhnlich, also suspekt...
Erst wenn wir alle uns von diesem Denken der gruppenbezogenen Abwertung lösen kommen wir der Lösung des Problems näher.
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Was ist das denn für ein Argument???Dolores59 hat geschrieben: Mi 12. Dez 2018, 07:17Dir ist schon bekannt, dass die freie Wahl mitunter nicht so frei ist?Aria hat geschrieben: Di 11. Dez 2018, 19:11
Sie (die Hostessen) haben doch eine Wahl, sie können den Job machen oder nicht.
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Als ob das der einzige Job ist, den man machen kann....
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Na, da bin ich mal auf dein Durchhaltevermögen gespannt, wenn du meinst, dass sich daran was ändern wird, indem man so ein Verhalten dauerhaft missbilligt. Das wird in 1000 Jahren nicht passieren! Erst recht nicht, wenn es auch unter der betreffenden Personengruppe Exemplare gibt, die sich daraus nix machen, deren Fell dick genug ist, sowas abzukönnen und die Bares über persönliche Befindlichkeiten stellen. Ganz zu schweigen von einem ganzen Industriezweig (Porno), der die Frau als das hinstellt, was sie nach deren Meinung zu sein hat: ein Objekt der Begierde, ein Sexobjekt.Marielle hat geschrieben: Mi 12. Dez 2018, 11:03 Guten Tag Aria,
du schreibst:Aria hat geschrieben: Di 11. Dez 2018, 19:11Dass es nicht schön ist, derart angemacht zu werden, steht doch ausser Frage aber meinst du, daran wird sich was ändern? Wenn du eine Lösung parat hast, bin ich ganz Ohr!
Das kommt darauf an, wie die Gesellschaft (also wir) damit umgehen will. Es ändert sich nichts, solange dumme Anmache und anderes Macho-Gehabe als 'normal' oder 'üblich' betrachtet und verteidigt werden. Wenn sowas durchgängig als respektlos bzw. asozial geächtet würde, würde es sich ändern können.
Letztlich argumentierst du leider genauso wie diejenigen, die sagen "So wie du rumläufst musst du halt damit leben als 'Transe' oder 'Schwuchtel' bezeichnet zu werden. Ist halt so."
Ich argumentiere nicht so, ich spiegel das Verhalten der Gesellschaft wider! Und ich habe mich damit arrangiert, oder besser gesagt, habe meine Nische in dem System gefunden.
Denn ich fliege lieber mit dem wenigsten Aufwand unter dem Radar, anstatt mich mein Lebtag darüber zu echauffieren, was ein Kampf gegen Windmühlen gleichkommt.
Jetzt wirst du wahrscheinlich sagen, na, wenn jeder so denkt, haben wir ja schon verloren. Mag ja gut sein, aber da ich damit zurecht komme und andere nicht, ist es deren Problem, nicht meins.
Die Frage ist nicht, ob wir das wollen, sondern eher, ob wir eventuell unfähig sind, sich dem anzupassen? Ja, vielleicht kommen eben nur die weiter, die sich anpassen, eben darum, weil es die einfachste Lösung ist und es ohnehin viel zu lange dauern würde, die komplette Menschheit umzukrempeln. Ausserdem kann ich ja selbst bestimmen, in wie Weit ich bei dem Spiel mitmache. Niemand wird gezwungen sich dem zu beugen.Marielle hat geschrieben: Mi 12. Dez 2018, 11:03 Zugespitzt könnte man fragen: Wollen wir eine Form von Sozialdarwinismus oder Sozialsozialismus? Sollen nur die 'Harten durchkommen', die die Übergriffe ihrer Mitmenschen selbst parieren können oder wollen wir an einer Gesellschaft arbeiten, in der respektvoll miteinander umgegangen wird?
Beiträge, die nichts weiter beinhalten als ein pöbelnder Zwischenruf, ohne sinnvolle Argumentation sind und keinen Lösungsweg enthalten, werte ich als ungenügend. Und eben genau das war dein Beitrag. Aber hey, nix für ungut, du hast ja jetzt was dazu geschrieben, das es wert war darüber zu diskutieren. Dennoch schreibst du im Konjunktiv, was mir zeigt, dass du auch nicht wirklich an eine Besserung glaubst. Wie du damit umgehst, bleibt dein Ding, ebenso, wie ich damit umgehe. Wo wir dennoch d'accord sind, ist die Tatsache, dass wir so ein Verhalten missbilligen. Alles gut!Marielle hat geschrieben: Mi 12. Dez 2018, 11:03Auf Basis welcher Kriterien, wenn ich fragen darf?andererseits lasse ich deinen Beitrag mal so stehen und bewerte ihn als ungenügend.
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Na, dann erkläre das mal dem Manni von der Tanke, der derart sozialisiert wurde und ebenso seine 5 Söhne sozialisiertRalf-Marlene hat geschrieben: Mi 12. Dez 2018, 11:30 Erst wenn wir alle uns von diesem Denken der gruppenbezogenen Abwertung lösen kommen wir der Lösung des Problems näher.
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Michi
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Disclaimer vorab:
Ich betrachte es als gesetzt und keiner weiteren Diskussion bedürfend, dass jegliche Übergrifflichkeit immer die Schuld des Täters und niemals des Opfers ist, ganz gleich welches Geschlecht Täter und Opfer haben.
ich sehe es exakt genau so, dass die sogenannte "frei Wahl" nicht das ist, was uns allenthalben suggeriert wird. Unser Wirtschaftssystem zwingt die Menschen, sich mit allen legalen Mitteln (und nicht selten auch mit illegalen) ihr Überleben zu sicheren.
Aria zeigt genau das auf, was uns von den Verfechtern des ach so überlegenen Systems Kapitalismus fortwährend gepredigt wird, und was verschiedene Protagonisten in dieser Diskussion sonst so gerne hoch halten. Um so mehr wundere ich mich, dass dann von den Verfechtern des Wirtschaftssystems Widerspruch kommt!
Der Kapitalismus macht nicht vor dem Körper eines Menschen halt, bloß weil dieser weiblichen Geschlechts ist. Das könnt ihr vergessen.
Der Kapitalismus macht alles zu Geld, wenn man ihn lässt!
Und wenn bekannt wird, dass heute Nachmittag die Welt durch einen Atomkrieg untergeht, dann stellt sich der Kapitalist hin, und verkauft Sonnenbrillen, Liegestühle, Erfrischungsgetränke und Eintrittskarten. (Und er findet nebenbei auch noch genug Deppen, die das kaufen.)
Ob man es wahrhaben will oder nicht:
Frauen, die als Hostessen in kurzen knappen Outfits auf Messen arbeiten, werden von den Standbetreibern prostituiert.
Beim Bewerben von Produkten mit Frauenkörpern, wie auch beim Marketing generell, werden vorsätzlich niederste Instinkte der Menschen getriggert. Es wird unser Reptiliengehirn angesprochen, und selbst wenn man sich dessen bewusst ist, ist man weniger als man glaubt in der Lage, sich dagegen zu wehren. Ob man das nun wahrhaben will oder nicht.
Dass es in dieser Richtung durchaus partiell Problembewusstsein gibt, zeigt mir beispielsweise die Tatsache, dass die Uniformen der weiblichen Flugbegleiterinnen schon seit Jahren nicht mehr so knapp und sexy sind wie früher, und FlugbegleiterInnen auch nicht mehr ausschließlich weiblich, schlank und langbeinig sind.
Ebenso wurden dieses Jahr die Grid-Girls in der Formel 1 abgeschafft. Jede(r) Kann sich ja selbst mal fragen, wozu die sexy Kleidchen gut sein sollten, wenn nicht, um die Frauen zu prostituieren.
Siehe hier: Auto Motor Sport (Bitte die Bilder anschauen!!!)
Diese Dame soll den Fahrer vorgeblich "vor der Sonne schützen":
Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... a_girl.JPG
Sie "darf" sich aber auf ausdrücklichen Wunsch des Rennstallbetreibers selbst die Haut verbrennen? WTF!!! In meinen Augen ziemlich krank, was da gemacht wird.
Mir ist schon klar, dass Ich wohl nicht alle überzeugen werde. Aber vielleicht denkt doch mal die Eine oder Andere nach.
Beste Grüße
Michi
Ich betrachte es als gesetzt und keiner weiteren Diskussion bedürfend, dass jegliche Übergrifflichkeit immer die Schuld des Täters und niemals des Opfers ist, ganz gleich welches Geschlecht Täter und Opfer haben.
Hallo Dolores, Hallo zusammen,Dolores59 hat geschrieben: Mi 12. Dez 2018, 07:17Dir ist schon bekannt, dass die freie Wahl mitunter nicht so frei ist?Aria hat geschrieben: Di 11. Dez 2018, 19:11
Sie (die Hostessen) haben doch eine Wahl, sie können den Job machen oder nicht.
Der Lebensunterhalt muss irgendwie bezahlt werden und nicht alle wollen von der Stütze leben. Oder bekommen überhaupt etwas.
ich sehe es exakt genau so, dass die sogenannte "frei Wahl" nicht das ist, was uns allenthalben suggeriert wird. Unser Wirtschaftssystem zwingt die Menschen, sich mit allen legalen Mitteln (und nicht selten auch mit illegalen) ihr Überleben zu sicheren.
Aria zeigt genau das auf, was uns von den Verfechtern des ach so überlegenen Systems Kapitalismus fortwährend gepredigt wird, und was verschiedene Protagonisten in dieser Diskussion sonst so gerne hoch halten. Um so mehr wundere ich mich, dass dann von den Verfechtern des Wirtschaftssystems Widerspruch kommt!
Der Kapitalismus macht nicht vor dem Körper eines Menschen halt, bloß weil dieser weiblichen Geschlechts ist. Das könnt ihr vergessen.
Der Kapitalismus macht alles zu Geld, wenn man ihn lässt!
Und wenn bekannt wird, dass heute Nachmittag die Welt durch einen Atomkrieg untergeht, dann stellt sich der Kapitalist hin, und verkauft Sonnenbrillen, Liegestühle, Erfrischungsgetränke und Eintrittskarten. (Und er findet nebenbei auch noch genug Deppen, die das kaufen.)
Ob man es wahrhaben will oder nicht:
Frauen, die als Hostessen in kurzen knappen Outfits auf Messen arbeiten, werden von den Standbetreibern prostituiert.
Beim Bewerben von Produkten mit Frauenkörpern, wie auch beim Marketing generell, werden vorsätzlich niederste Instinkte der Menschen getriggert. Es wird unser Reptiliengehirn angesprochen, und selbst wenn man sich dessen bewusst ist, ist man weniger als man glaubt in der Lage, sich dagegen zu wehren. Ob man das nun wahrhaben will oder nicht.
Dass es in dieser Richtung durchaus partiell Problembewusstsein gibt, zeigt mir beispielsweise die Tatsache, dass die Uniformen der weiblichen Flugbegleiterinnen schon seit Jahren nicht mehr so knapp und sexy sind wie früher, und FlugbegleiterInnen auch nicht mehr ausschließlich weiblich, schlank und langbeinig sind.
Ebenso wurden dieses Jahr die Grid-Girls in der Formel 1 abgeschafft. Jede(r) Kann sich ja selbst mal fragen, wozu die sexy Kleidchen gut sein sollten, wenn nicht, um die Frauen zu prostituieren.
Siehe hier: Auto Motor Sport (Bitte die Bilder anschauen!!!)
Diese Dame soll den Fahrer vorgeblich "vor der Sonne schützen":
Sie "darf" sich aber auf ausdrücklichen Wunsch des Rennstallbetreibers selbst die Haut verbrennen? WTF!!! In meinen Augen ziemlich krank, was da gemacht wird.
Mir ist schon klar, dass Ich wohl nicht alle überzeugen werde. Aber vielleicht denkt doch mal die Eine oder Andere nach.
Beste Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
-
Michi
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Disclaimer vorab:
Ich betrachte es als gesetzt und keiner weiteren Diskussion bedürfend, dass jegliche Übergrifflichkeit immer die Schuld des Täters und niemals des Opfers ist, ganz gleich welches Geschlecht Täter und Opfer haben.
danke, du sprichst mal wieder die richtigen Punkte an. Nur wie so oft, trittst du im nächsten Augenblick, im entscheidenden Moment schon wieder auf die Bremse.
Der Fisch stinkt vom Kopfe her.
Es kann kein breites respektvolles Miteinander entstehen, solange Egoismus kultiviert wird, solange Geld und Macht alles sind, was zählt, und Dinge wie Mitgefühl, Liebe, Altruismus folglich nichts wert sind, weil man sie nicht in der Einheit Geld bemessen kann.
Man versucht ohne Weitsicht an den Wirkungen herumzudoktern. Man man versucht, das Problem zu lösen, in dem man für manche Gruppen ein bissel Sozialsozialismus oder Bevorzugung einführt. Doch das ändert nichts an den Ursachen, sondern heizt im Gegenteil den Sozialdarwinismus weiter an.
Die Frage ist: Wollen wir das?
Beste Grüße
Michi
Ich betrachte es als gesetzt und keiner weiteren Diskussion bedürfend, dass jegliche Übergrifflichkeit immer die Schuld des Täters und niemals des Opfers ist, ganz gleich welches Geschlecht Täter und Opfer haben.
Hallo Marielle,Marielle hat geschrieben: Mi 12. Dez 2018, 11:03 Zugespitzt könnte man fragen: Wollen wir eine Form von Sozialdarwinismus oder Sozialsozialismus? Sollen nur die 'Harten durchkommen', die die Übergriffe ihrer Mitmenschen selbst parieren können oder wollen wir an einer Gesellschaft arbeiten, in der respektvoll miteinander umgegangen wird?
danke, du sprichst mal wieder die richtigen Punkte an. Nur wie so oft, trittst du im nächsten Augenblick, im entscheidenden Moment schon wieder auf die Bremse.
Der Fisch stinkt vom Kopfe her.
Es kann kein breites respektvolles Miteinander entstehen, solange Egoismus kultiviert wird, solange Geld und Macht alles sind, was zählt, und Dinge wie Mitgefühl, Liebe, Altruismus folglich nichts wert sind, weil man sie nicht in der Einheit Geld bemessen kann.
Man versucht ohne Weitsicht an den Wirkungen herumzudoktern. Man man versucht, das Problem zu lösen, in dem man für manche Gruppen ein bissel Sozialsozialismus oder Bevorzugung einführt. Doch das ändert nichts an den Ursachen, sondern heizt im Gegenteil den Sozialdarwinismus weiter an.
Die Frage ist: Wollen wir das?
Beste Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Marlene K.
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Re: Sex sells „ Hostessen auf Messen
Liebe Aria,Aria hat geschrieben: Mi 12. Dez 2018, 19:59 Na, dann erkläre das mal dem Manni von der Tanke, der derart sozialisiert wurde und ebenso seine 5 Söhne sozialisiert![]()
ich bewege mich hier in einem geschützten Raum und rede mit wohlwollenden Menschen. Wenn Manni von der Tankstelle sich hier wohl fühlt, wird er hoffentlich seine fünf Söhne und eventuelle Töchter anders als üblich erziehen.
Bis dahin denke ich auch ganz gerne über eigene Fehler nach. Tut auch gar nicht weh...
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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