Ich denke das Meiste wurde bereits gesagt, aber es brannte in mir auch meine Meinung kund zu tun.
Ich muss gestehen, dass ich bei in diesen thread quer eingestiegen bin und fragte mich auf einmal in welcher Altersklasse du, Delfinium, noch mal mitspielst.
Klar ist es keine Frage ob man seine Kinder schlagen sollte, doch umgekehrt erinnert es mich auch ein wenig an den Kindergarten bei uns zuhause. Es gibt ja nicht nur physische Gewalt sondern auch psychische. Und es soll schon vorgekommen sein, dass den Eltern meiner Kinder, wenn diese absolut nicht hören wollen, die Hutschnur platzt. Dies geschieht dann nicht mit dem Knüppel, sondern durch eine Auszeit ("die stille Treppe"?).
Selbst um diese durchzusetzen bedarf es manchmal nicht nur lieber Worte, sondern man nimmt das Kind und verfrachtet es in sein Zimmer. Wir wollen jetzt aber keine Diskussion darüber anfangen wie dieses Verfrachten aussieht

(Meine Fantasie kennt da kaum Grenzen)
Ein anderes Beispiel wäre wenn sich die beiden (B)engel mal wieder an den Hals gehen, da hilft dann auch nicht immer ein höfliches Bitten. Um überhaupt bemerkt zu werden hilft es da auch die Stimme ein wenig zu heben; und manchmal muss man eben auch physisch dazwischen und ich glaube kaum, dass ein fest Griff schon als Gewalt gesehen werden muss.
Aber zurück zum Thema. Ich kenne deinen derzeitigen Status Quo in deiner Familie nicht, aber aus meiner Sicht wäre Abstand, eine Auszeit, oder auch der Auszug die beste Lösung.
Soll ich sagen, dass es eine normale Vorgehensweise ist jemanden aus dem Weg zu gehen?
Aber es ist doch so, dass man nicht nur in Konfliktsituationen mit anderen am besten fährt, wenn man denen aus dem Weg geht und sich überlegt ob es das überhaupt wert ist.
Klar, kann man einen Fremden nicht "riechen" wird er nicht mein Freund. In der Familie ist es natürlich etwas komplizierter. Eben, ob man dort so einfach aussteigen kann.
Ich denke die meisten von uns sind irgendwann, aus welchen Gründen auch immer, von zuhause ausgezogen und haben heute eine mehr oder weniger gute Beziehung zu ihren Eltern.
Wenn es nicht die Möglichkeit gibt "kurzfristig" irgendwo, z.B. bei Freunden, oder Verwandten eine Zeit lang unterzukommen, müsste wohl der harte Schritt erfolgen. Also so wie bei fast jedem von uns Job/Ausbildung suchen, Geld verdienen, eine Wohnung suchen und auf eigenen Beinen das Leben so führen wie man mag.
Beim Durchlesen hatte auch ich kurz die Vision und diese tolle Sendung vor Augen "Verklag mich doch!". Aber eben weil ich denke, dass eine Trennung der beste Weg wäre, wäre eine Klage nur ein "lustiges Gimmick" um deinem Papa eins auszuwischen. Aber lohnt sich die Mühe, wenn du alternativ ohne deine Eltern deine Ruhe hättest??
LG
Fee