Hallo Manja,ManjaV. hat geschrieben:Hallo Uta,
Da ich nur zu Hause mich mal in Teenieklamotten werfe kann ich mir mein Outing auf Arbeit sparen, denn da wird eh Uniform getragen und so steht das Problem nich.
Das Outing is in der Partnerschaft ne wichtige Angelegenheit auch wenns "nur" mal soo is. Ich hatte vor nichmal ner Woche das befreiende Gespräch mit meiner Frau.
Meine Idee: Schön wäre, wenn es sowas wien Betriebsrat/ Personalrat oder ne Gleichstellungsbeauftrage geben würde. Die könnten helfen. Bei der allgemeinen Situation auf dem Arbeitsmarkt isses schwierig und eigentlich nicht angezeigt Experimente zu machen. Ansonsten trag was drunter, dass is auch mein kleiner stummer Schrei... Wenn man mit dem Chef gut kann, auch da für Klarheit sorgen. Dann is aber trotzdem nich gesagt, ob der das gut oder mutig findet. Selbst wenn, heisst das auch nicht, dass du deine Tätigkeiten im Service ausüben kannst, denn auch da könnten sich Kunden peinlich berührt sehen.
Schön für alle, die den Mut gehabt haben sich zu Outen. Ich bin aber trotzdem froh, dass ich damit nich raus muss/ will.
LG Manja
War vllt wenig hilfreich. Ich kanns aber nachvollziehen und bin froh "nur" für mich die Manja zu sein
nachdem Uta geschrieben hat dass sie in einem kleinen Betrieb arbeitet, wird es vermutlich weder Personalrat noch Betriebsrat geben.
Arbeitssuche ist nicht unbedingt prickelnd, aber ich sehe den Arbeitsmarkt wesentlich besser wie du.
Die Arbeitslosigkeit ist ja nun gerade sehr gering, so gering wie die letzten 20 Jahre kaum.
Gerade im Baugewerbe gibt es meines Wissens Jobs.
Dann denke ich das Uta es kaum noch zufriedenstellen wird unten drunter weiblich gekleidet zu sein, da sie sich ja sonst anscheinend weitgehend geoutet hat und die HET beginnt.
Auf Dauer würde sie das innerlich auffressen.
Der Weg zum Chef kann schwer werden, aber es besteht auch Hoffnung dass der Chef mit der Situation bestens umgehen kann.
Die meisten Ängste tragen wir unberechtigterweise in uns. Mein Outing ist ja nun schon ein paar Jahre her, es ging in allen Bereichen super über die Bühne, so gut das ich mich ärgerte viele Jahre vergeudet zu haben.
Heute bin ich Frau und lebe selbstverständlich auch so.
Ich werde überall akzeptiert.
Gruß Tatjana