Vicky_Rose hat geschrieben: Mi 23. Mai 2018, 13:51 Hi Tatjana,
schön, dass Du einen tollen Urlaub hattest. Aber hast Du den Sinn meines Beitrags verstanden ? Wenn Du schreibst:
dann möchte ich daran zweifeln. Es geht nicht um Deine Eisbecher etc. Wenn sie Dir wichtig sind, dann ist es doch richtig, dass Du sie genießt. Aber letztlich scheinen Deine Gewohnheiten doch mit Deinem Wunsch nach Gewichtsreduktion nicht in Übereinstimmung zu bringen sein. Da hilft auch kein Jammern und Mitfühlen hilft Dir auch nicht in Deinem Zwiespalt.im Prinzip hast recht mit deinen Aussagen.
Du glaubst, ich sei ein "Besserwisser" ? Mag sein, aber wenn Du darauf so intensiv reagierst, scheine ich doch gar nicht so sehr daneben zu liegen.
Es gibt so viele Menschen, die immer wieder sagen "ich täte gerne ..." oder "ich würde gerne ...". Warum machen sie es dann nicht ?
Aus meiner Sicht fehlt es an einer klaren Entscheidung, was in ihrem Leben wichtiger ist. Man kann nicht alles haben. Völlerei und gertenschlank passen selten zusammen. Schon gar nicht auf Dauer. Das Schöne ist, wenn man sich für etwas entscheidet, findet man neue Wege, die für einen sehr viel Qualität bedeuten. Als ich beschlossen habe weitgehend auf Fleisch zu verzichten, habe ich gelernt, dass die vegetarische Küche sehr viel mehr zu bieten hat als Fleisch. Man kann auch ohne Mangel auf Rieseneisbecher verzichten und dennoch keinen Mangel leiden. Eis essen ist doch nicht verboten.
Die Steigerung der Lebensqualität liegt in einer klaren Entscheidung, was gut für einen selber ist. Das ewige Unentschiedene macht unzufrieden und zwar ständig. Man genießt nicht ganz und man nimmt auch nicht ab. Wo soll da Freude aufkommen ? Der ständige Blick auf die Waage kann Bestätigung und Kontrolle sein, aber was wirklich hilft, ist Zufriedenheit.
Die erste Schritt ist mMn am schwierigsten. Es ist die Frage, was tut mir wirklich gut und die Konsequenzen daraus zu ziehen. Was macht mir dauerhaft gute Gefühle ? Das nenne ich Selbstachtung. Wenn Du die Beiträge hier anschaust, dann kannst Du bemerken, dass diejenigen Erfolg haben, denen bewusst ist, dass ihr Lebensstil sie selber physisch oder psychisch schädigt. Das ist der entscheidende Faktor.
Bei mir war es nicht das Gewicht, sondern die Wahl der Partnerin. Erst als ich aktiv entschieden habe, hat sich mein Leben zum Besseren gedreht.
Besserwisserei ? Mag sein, aber das hat nichts damit zu tun, was uns wirklich gut tut. Du musst Dich nicht von mir oder meinem Stil irritieren lassen. Aber vielleicht steckt trotzdem etwas Brauchbares hinter meinen Worten. Darauf kommt es an.![]()
Hi Vicky,
du zitierst meinen Satz " im Prinzip hast recht mit deinen Aussagen"
Wenn du am meinen Aussagen zweifel hast ist das deine Sache.
Ich halte an meinen Gewohnheiten fest?
Dann lese dich mal wirklich durch alle Beiträge, dann siehst du was alles geändert wurde an Gewohnheiten, die du ob hier beschrieben oder nicht, gar nicht kennen kannst.
Du schreibst von der vegetarischen Küche die dir viel geholfen hat.
Rate mal wie oft auf meinem Speiseplan Fleisch steht?
Ich liebe Fleisch und esse manchmal ohne einen Plan zu machen tagelang keines, oft sogar sehr viele Tage.
Ich behaupte eine ziemlich ausgewogene Ernährung zu haben. Ich habe als meine Op vordergründig war mein komplettes Leben umgestellt.
Genauso wie Anke es schon geschrieben hat sehe ich es auch. Wir unterstützen uns hier mit allen auf und nieders ständig dass es weitergeht, auch nach Wochen des Frustes.
Ich könnte mich in die Schablone eines Ernährungswissenschaftlers pressen, möchte ich das? Nein!
Jede von uns tickt anders, jede von uns kennt ihre Fehler.
Ich bin mir auch bewusst dass jeder einzelne Eisbecher dieser Größe im Urlaub wahrscheinlich drei bis vier Mahlzeiten vom Kaloriengehalt her betrachtet hatte.
Trotzdem habe ich diese genossen.
Deshalb jammere und mecker ich hier auch, damit erreiche ich außer Zuspruch nichts. Doch dieser Zuspruch ist wichtig für mich und alle anderen um wieder auf die Erfolgsschiene zu steigen.
Ich könnte ab heute jeden Tag zum joggen oder ähnliches gehen, die Kilos fallen zwangsläufig.
Ich hab dazu aber keine Lust.
Ich könnte noch tausend andere Dinge aufführen.
Bringt es was? Nein, also lasse ich es und kämpfe weiter meinen Kampf, teile meine Erfolge und Misserfolge mit meinen Mitstreiterinnen. Bringt das etwas? Für mich ja, für die anderen auch denke ich, sonst wäre hier im Thread kein Mensch mehr.
LG Tatjana