Weg mit den doofen Kilos
Weg mit den doofen Kilos - # 90

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Tatjana_59
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 1336 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Vicky_Rose hat geschrieben: Mi 23. Mai 2018, 13:51 Hi Tatjana,

schön, dass Du einen tollen Urlaub hattest. Aber hast Du den Sinn meines Beitrags verstanden ? Wenn Du schreibst:
im Prinzip hast recht mit deinen Aussagen.
dann möchte ich daran zweifeln. Es geht nicht um Deine Eisbecher etc. Wenn sie Dir wichtig sind, dann ist es doch richtig, dass Du sie genießt. Aber letztlich scheinen Deine Gewohnheiten doch mit Deinem Wunsch nach Gewichtsreduktion nicht in Übereinstimmung zu bringen sein. Da hilft auch kein Jammern und Mitfühlen hilft Dir auch nicht in Deinem Zwiespalt.

Du glaubst, ich sei ein "Besserwisser" ? Mag sein, aber wenn Du darauf so intensiv reagierst, scheine ich doch gar nicht so sehr daneben zu liegen.

Es gibt so viele Menschen, die immer wieder sagen "ich täte gerne ..." oder "ich würde gerne ...". Warum machen sie es dann nicht ?

Aus meiner Sicht fehlt es an einer klaren Entscheidung, was in ihrem Leben wichtiger ist. Man kann nicht alles haben. Völlerei und gertenschlank passen selten zusammen. Schon gar nicht auf Dauer. Das Schöne ist, wenn man sich für etwas entscheidet, findet man neue Wege, die für einen sehr viel Qualität bedeuten. Als ich beschlossen habe weitgehend auf Fleisch zu verzichten, habe ich gelernt, dass die vegetarische Küche sehr viel mehr zu bieten hat als Fleisch. Man kann auch ohne Mangel auf Rieseneisbecher verzichten und dennoch keinen Mangel leiden. Eis essen ist doch nicht verboten.

Die Steigerung der Lebensqualität liegt in einer klaren Entscheidung, was gut für einen selber ist. Das ewige Unentschiedene macht unzufrieden und zwar ständig. Man genießt nicht ganz und man nimmt auch nicht ab. Wo soll da Freude aufkommen ? Der ständige Blick auf die Waage kann Bestätigung und Kontrolle sein, aber was wirklich hilft, ist Zufriedenheit.

Die erste Schritt ist mMn am schwierigsten. Es ist die Frage, was tut mir wirklich gut und die Konsequenzen daraus zu ziehen. Was macht mir dauerhaft gute Gefühle ? Das nenne ich Selbstachtung. Wenn Du die Beiträge hier anschaust, dann kannst Du bemerken, dass diejenigen Erfolg haben, denen bewusst ist, dass ihr Lebensstil sie selber physisch oder psychisch schädigt. Das ist der entscheidende Faktor.

Bei mir war es nicht das Gewicht, sondern die Wahl der Partnerin. Erst als ich aktiv entschieden habe, hat sich mein Leben zum Besseren gedreht.

Besserwisserei ? Mag sein, aber das hat nichts damit zu tun, was uns wirklich gut tut. Du musst Dich nicht von mir oder meinem Stil irritieren lassen. Aber vielleicht steckt trotzdem etwas Brauchbares hinter meinen Worten. Darauf kommt es an. :)p

Hi Vicky,

du zitierst meinen Satz " im Prinzip hast recht mit deinen Aussagen"
Wenn du am meinen Aussagen zweifel hast ist das deine Sache.
Ich halte an meinen Gewohnheiten fest?
Dann lese dich mal wirklich durch alle Beiträge, dann siehst du was alles geändert wurde an Gewohnheiten, die du ob hier beschrieben oder nicht, gar nicht kennen kannst.
Du schreibst von der vegetarischen Küche die dir viel geholfen hat.
Rate mal wie oft auf meinem Speiseplan Fleisch steht?
Ich liebe Fleisch und esse manchmal ohne einen Plan zu machen tagelang keines, oft sogar sehr viele Tage.
Ich behaupte eine ziemlich ausgewogene Ernährung zu haben. Ich habe als meine Op vordergründig war mein komplettes Leben umgestellt.

Genauso wie Anke es schon geschrieben hat sehe ich es auch. Wir unterstützen uns hier mit allen auf und nieders ständig dass es weitergeht, auch nach Wochen des Frustes.
Ich könnte mich in die Schablone eines Ernährungswissenschaftlers pressen, möchte ich das? Nein!
Jede von uns tickt anders, jede von uns kennt ihre Fehler.
Ich bin mir auch bewusst dass jeder einzelne Eisbecher dieser Größe im Urlaub wahrscheinlich drei bis vier Mahlzeiten vom Kaloriengehalt her betrachtet hatte.
Trotzdem habe ich diese genossen.
Deshalb jammere und mecker ich hier auch, damit erreiche ich außer Zuspruch nichts. Doch dieser Zuspruch ist wichtig für mich und alle anderen um wieder auf die Erfolgsschiene zu steigen.
Ich könnte ab heute jeden Tag zum joggen oder ähnliches gehen, die Kilos fallen zwangsläufig.
Ich hab dazu aber keine Lust.
Ich könnte noch tausend andere Dinge aufführen.
Bringt es was? Nein, also lasse ich es und kämpfe weiter meinen Kampf, teile meine Erfolge und Misserfolge mit meinen Mitstreiterinnen. Bringt das etwas? Für mich ja, für die anderen auch denke ich, sonst wäre hier im Thread kein Mensch mehr.

LG Tatjana
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Das Bauchgefühl gibt Rat.
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 1337 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen,

woran es liegt, wissen wir selber. Es kann ja nur auf den Hüften landen, was vorher reingekommen ist.
Das das der Punkt ist, an dem man ansetzen muss, ist uns allen klar.
Am Anfang steht der Wille, ein besseres und gesünderes Leben zu führen. Dazu gehören Bewegung und gesündere Ernährung.
Aber was ist ein besseres und gesünderes Leben ? Das ist eine ganz persönliche Entscheidung.
Was für den Einzelnen ein besseres Leben bedeutet, kann doch niemand wissen. Ich hatte starke gesundheitliche Probleme die verschwunden sind, als ich begonnen habe als Frau zu leben.
"Gesunde Ernährung" - was soll das sein?
Auch das kann man nicht verallgemeinern. Jemand, der gegen Äpfel allergisch ist, würde wohl kaum einen Apfel als für sich "gesund" ansehen.
"Gesund" wird bei uns hauptsächlich mit wenig Kalorien gleichgesetzt. Und da wundern sich manche Eltern warum sie Brokkoli nicht in ihre Kinder hineinbekommen, wohl aber "ungesunde" Sachen mit hoher Energiedichte.
Das liegt ganz einfach daran, das Kinder sich (noch) bedarfsgerecht ernähren (können), da sie noch nicht durch Ratgeber und Ratschläge von ihren Eltern oder der Ernährungsberatung verunsichert wurden.
Die "gesunde" Ernährung für den Einzelnen funktioniert ganz von allein, sofern niemand dazwischenfunkt. Sonst wären wir längst ausgestorben.
Ich z.B. musste als Kind immer aufessen, auch wenn ich mir viel zu viel aufgefüllt hatte und so "lernen", die richtige Menge zu finden. Das schaffe ich heute noch nicht abzulegen. Wenn ich schon satt bin aber noch etwas auf dem Teller liegt, muss ich das (Betonung auf muss) auch noch essen. Das ist antrainiertes Verhalten, welches sich nur schwer ablegen lässt.
Ich esse fast bei jeder Mahlzeit zu viel, da kommt auch mein Übergewicht her. Ich kämpfe bei jeder Mahlzeit gegen mein anerzogenes Verhalten. Ich ernähre mich nicht ungesund.
Und das ist keine persönliche Entscheidung. Das ist ein Zwang.
Ich möchte mich gut bewegen können, meine Gesundheit fördern und damit mehr Lebensfreude gewinnen. Gesunde Ernährung ist lecker. Bewegung an der Luft macht mir Spaß. Mich interessieren nicht die Zahlen auf der Waage. Die passen sich nämlich meiner Lebensführung an und nicht umgekehrt. Für mich ist das der Kern des Ganzen.
Das eine bestimmte Ernährung der gesundheit förderlich ist, wird überall behauptet - Beweise fehlen, wie so oft.
Mal als Beispiel wurde ja vor 2 Jahren vor rotem Fleisch gewarnt - krebserregend!
Nun ist man vor kurzem zurückgerudert und hat zugegeben, das es überhaupt keine Beweise dafür gibt. Aber egal, dieses "Wissen" verbreitet sich trotzdem weiter.
Margarine schützt vor Herzinfarkten. Die Butter bleibt im Regal liegen, viele wollen nur noch die "gesunde" Margarine. Dann wundert man sich, das die Infarktrate sogar noch ansteigt...
Ich beschäftige mich seit Jahren intensiv mit Ernährung und ich krieg schon Gänsehaut, wenn gesunde dem Wort Ernährung vorangestellt wird... Da möchte ich am liebsten einen Roman schreiben.
Hauptsächlich fange ich nur noch solche Diskussionen an, um meine Kinder vor dem Halbwissen der Großeltern oder auch Erzieher zu schützen (mal ein Beispiel: viel trinken = gesund, salzarmes Essen = gesund -> Resultat= Gefährlich: Zunahme von Wasservergiftungen bei Kindern, da der Körper Salz benötigt um Wasser ausscheiden zu können) Sind einem Zusammenhänge nicht klar, sollte man auch keine Ratschläge geben...
Wenn ich dann höre, das in der Kita meiner Kids unterteilt wird in Starki-Essen und Schlappi-Essen. Puh...

Wie Anke schon sagte, der Thread dient zur gegenseitigen Motivation. Wo der Einzelne sein Problem hat, weiß derjenige ganz genau. Und auch jeder weiß, wie und was er ändern müsste.
Es fehlt aber keine Entscheidung zu einer Änderung, sondern es ist ein Zwang vorhanden es nicht zu ändern...

So, jetzt habe ich doch einen roman geschrieben, sorry.

Euch allen viel Erfolg weiterhin!

Grüße
die Anja
Fällt der Apfel weit vom Stamm, kommt wenigstens mal Sonne dran!
Joe95
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 1338 im Thema

Beitrag von Joe95 »

Vicky_Rose hat geschrieben: Mi 23. Mai 2018, 13:51...dann möchte ich daran zweifeln...
Mußt du nicht.
Im Prinzip geben dir hier bestimmt viele Recht und es ist auch gut verständlich was du meinst.
Allerdings in einem Punkt unterscheide zumindest ich mich von dir:
Die Steigerung der Lebensqualität liegt in einer klaren Entscheidung, was gut für einen selber ist.
Entscheidungen treffe ich täglich und je mehr ich treffe um so öfter revidiere ich welche.
Die Tatsache das ich eine Entscheidung treffen kann ist viel zu alltäglich um Einfluss auf meine Lebensqualität zu haben.
Für mich bedeutet Lebensqualität die Möglichkeit mich wohl zu fühlen.
Es wäre sicherlich kein Problem mir gesunde Nahrung zusammen zu stellen und mich dazu zu entscheiden nur noch sowas zu essen.
Vermutlich würde ich diese Entscheidung noch vor der ersten Mahlzeit revidieren.

Anstatt mich jeden Tag zu quälen jammere ich lieber einmal die Woche über missglückte Abnehmversuche.

Recht hast du natürlich damit das nur eine Umstellung der Ernährung hilft, aber man muss auch damit leben können.
Was wäre das für ein Urlaub, wenn mir jemand die Eiskugeln vorzählt?
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 1339 im Thema

Beitrag von Anja »

Lass dich drücken Joe,
Joe95 hat geschrieben: Mi 23. Mai 2018, 15:02 Was wäre das für ein Urlaub, wenn mir jemand die Eiskugeln vorzählt?
Du triffst wie immer den Nagel auf den Kopf :wink:

Grüße
die Anja
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Stefanie1963
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 1340 im Thema

Beitrag von Stefanie1963 »

Tach zusammen,

hier auch von mir ein neuer Zwischenstand: Heute Morgen waren es 98,5 kg (gitli) (drink) (cow) (flo)

Obwohl ich über Pfingsten richtig gut gegessen habe (2 x täglich warm, aber alles Fischgerichte- ich koche halt gerne und meine Liebste mag es (smili)) hat sich der Trend zum Glück fortgesetzt. Ziel sind jetzt 95 kg, mal schauen.

Liebe Grüße

Stefanie

Ps. Mit einem Tip aus dem Forum hab ichs versucht, hat aber bei mir irgendwie nicht geklappt.
Ich habe meine komplette Ernährung umgestellt- alles steht jetzt links vom Laptop. Verstehe auch nicht, warum ich damit nichts erreicht habe, hab bestimmt was falsch gemacht :P (ki)
Conny-Andrea
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 1341 im Thema

Beitrag von Conny-Andrea »

Hallo Vicky und ihr alle anderen
Vicky_Rose hat geschrieben: Mi 23. Mai 2018, 13:51 Es gibt so viele Menschen, die immer wieder sagen "ich täte gerne ..." oder "ich würde gerne ...". Warum machen sie es dann nicht ?
Das liegt vielleicht daran, dass sie es nicht können. :!:
Anja hat geschrieben: Mi 23. Mai 2018, 14:59 Ich z.B. musste als Kind immer aufessen, auch wenn ich mir viel zu viel aufgefüllt hatte und so "lernen", die richtige Menge zu finden. Das schaffe ich heute noch nicht abzulegen. Wenn ich schon satt bin aber noch etwas auf dem Teller liegt, muss ich das (Betonung auf muss) auch noch essen. Das ist antrainiertes Verhalten, welches sich nur schwer ablegen lässt.
Ich esse fast bei jeder Mahlzeit zu viel, da kommt auch mein Übergewicht her. Ich kämpfe bei jeder Mahlzeit gegen mein anerzogenes Verhalten. Ich ernähre mich nicht ungesund.
Und das ist keine persönliche Entscheidung. Das ist ein Zwang.
Und genau hier liegt der Hund begraben. Auch ich habe bis heute solche Zwangsstörungen, die ich nicht loswerde. Beispiel: Ich esse das "weniger Gute" auf dem Teller (Gemüse, Kartoffeln, etc.) immer zügiger als das "Gute" (meistens Fleisch). Ich freue mich geradezu darauf am Schluss noch üppig im Fleisch schwelgen zu können.

Beliebte Erziehungssprüche von damals:
Wenn man satt war und nichts mehr essen wollte = "Kind, iss wenigstens das Fleisch".
Wenn das Essen nicht schmeckte = "Kind, im Krieg hätten wir uns die Finger danach geleckt".
Wenn man sich nur das Beste herauspicken wollte = "Das gibt es nicht, es wird alles aufgegessen was auf dem Teller ist".
Das Beispiel von Anja kenne ich auch nur zu gut. Ewiger Kommentar dazu: "Na, da waren die Augen wohl wieder größer als der Magen".

Ich finde es toll wenn du und andere euren Weg gefunden habt. Leider ist das aber nicht der Weg für alle.

Liebe Grüße von Conny-Andrea
Diana.65
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 1342 im Thema

Beitrag von Diana.65 »

Hallöchen zusammen.

Da habt ihr ja heute schon wieder mal ganz schön in die Tasten gehauen. Hatte jetzt ganz schön zu lesen.
Vicky_Rose hat geschrieben: Mi 23. Mai 2018, 08:48 Ich sehe das Abnehmen ein wenig anders. Beim dauerhaften Abnehmen geht es zunächst darum, Ernährungs- und Lebensgewohnheiten zu verändern. Das gilt auch für Festlichkeiten und Urlaub. Das heißt nicht, dass man sich kasteien muss. Aber wer meint, man könne im Urlaub mehrere riesige Eisbecher oder Bier und Grillfleisch in Mengen am Abend zu sich nehmen als wäre nichts gewesen, ändert nicht wirklich seine Gewohnheiten und damit nichts am Gewicht. Es wird ein dauerhaftes Auf und Ab bleiben.

Ich bin der Meinung, man muss den Schuh umdrehen. Es geht nicht darum, das eigene Gewicht zu reduzieren. Das ist nur die Folge einer veränderten Einstellung. Am Anfang steht der Wille, ein besseres und gesünderes Leben zu führen. Dazu gehören Bewegung und gesündere Ernährung.

Aber was ist ein besseres und gesünderes Leben ?

Das ist eine ganz persönliche Entscheidung. Ich möchte mich gut bewegen können, meine Gesundheit fördern und damit mehr Lebensfreude gewinnen. Gesunde Ernährung ist lecker. Bewegung an der Luft macht mir Spaß. Mich interessieren nicht die Zahlen auf der Waage. Die passen sich nämlich meiner Lebensführung an und nicht umgekehrt. Für mich ist das der Kern des Ganzen.
Von der Grundasche her muss ich hier Vicky Recht geben. Dann kommt aber gleich hinterher das ganz große ABER. :oops:
Vom Prinzip her wissen wir ja alle, dass es mit einer Umstellung der Lebens- und Essgewohnheiten einfacher ist, ein gesünderes Gewicht zu erreichen, auch, dass wir es dann wahrscheinlich nicht mehr so oft kontrollieren brauchen. Und da sind wir schon wieder beim ABER:
Anja hat geschrieben: Mi 23. Mai 2018, 14:59 Moinsen,

woran es liegt, wissen wir selber. Es kann ja nur auf den Hüften landen, was vorher reingekommen ist.
Das das der Punkt ist, an dem man ansetzen muss, ist uns allen klar.
...
Ich z.B. musste als Kind immer aufessen, auch wenn ich mir viel zu viel aufgefüllt hatte und so "lernen", die richtige Menge zu finden. Das schaffe ich heute noch nicht abzulegen. Wenn ich schon satt bin aber noch etwas auf dem Teller liegt, muss ich das (Betonung auf muss) auch noch essen. Das ist antrainiertes Verhalten, welches sich nur schwer ablegen lässt.
Ich esse fast bei jeder Mahlzeit zu viel, da kommt auch mein Übergewicht her. Ich kämpfe bei jeder Mahlzeit gegen mein anerzogenes Verhalten. Ich ernähre mich nicht ungesund.
Und das ist keine persönliche Entscheidung. Das ist ein Zwang.
...
So ähnliche Erfahrungen haben sicherlich die meisten von uns in ihrer Kindheit gemacht. Die Frage hierbei ist sicherlich auch der Umgang damit. Ich habe für mich daher in dieser Beziehung schon länger auf wesentlich kleinere Portionen umgestellt. Das hat auch einige Zeit bei mir sehr gut funktioniert. Ich habe über Jahre mein Gewicht im Bereich von +/- 1 Kilo relativ konstant gehalten. 2003 kam dann der Wechsel von einer körperlich relativ gut beanspruchten Tätigkeit zu meiner Jetzigen, bei der ich körperlich nicht mehr so beansprucht werde und dann noch viel im Fahrzeug unterwegs bin. Dazu kommen noch sehr unregelmäßige Essenszeiten.
Seit ich jetzt auf mein Gewicht mehr achte, hab ich z.B. meine Gewohnheiten so umgestellt:
- statt zwei warmer Mahlzeiten pro Tag nur noch maximal Eine. Das Mittagessen wird meist durch einen kleinen Imbiss, im günstigsten Fall nur ein Salat, ersetzt.
- zum Abendessen möglichst kleine Portionen, evtl. statt warmen Essen nur Salat und was kleines dazu.
Das hat bei mir in der ersten Zeit ganz gut funktioniert. Immerhin von fast 110 Kilo unter die 100. Dann kommt aber mein jetziges Problem:
- wenn ich Abends dann zur Ruhe komme, könnte ich alles was nicht niet- und nagelfest ist vertilgen. Da dann die Beherrschung zu halten gelingt leider nur die wenigsten Tage. :((a Da fehlt mir noch der entscheidende Punkt, wie ich das überwinden kann.

Ich hoffe, dass wir alle unseren Weg finden werden, unser Gewicht dauerhaft in den Wohlfühlbereich zu bringen, wie auch immer das aussehen mag.

Liebe Grüße,
Diana.
Ich bin und bleibe ich.
Und ... genieße mein neues Leben.
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 1343 im Thema

Beitrag von ExUserIn-2026-04-08 »

Moin in die Runde,

tolle Beiträge.
Das eine bestimmte Ernährung der gesundheit förderlich ist, wird überall behauptet - Beweise fehlen, wie so oft.
Das kann man so nicht sagen. Es gibt nämlich schon eine Empfehlung, die sich wie ein roter Faden durch alle Empfehlungen, die mir bewusst sind, ziehen: frisches Obst und Gemüse. Und wenn die gute Qualität haben, sind sie auch sehr schmackhaft. Dann braucht man z.B. auch keinen Zucker zu den Erdbeeren. A propos Zucker, ich war sehr an den Geschmack von Zucker gewöhnt, dass es mir zunächst schwer viel, darauf zu verzichten. Erst nach einer Weile mit deutlich reduziertem Zuckerkonsum habe ich die Geschmacksqualität der Ausgangsprodukte gewöhnt und heute verstehe ich gar nicht mehr, wie ich früher viel mehr Zucker essen konnte. Anderes Beispiel: Pudding. Die Fertigprodukte, egal ob Pulver oder aus dem Kühlregal, sind für mich so was von überflüssig. Geschmack gleich Null und ansonsten nur Kalorien. Wenn man sich die Mühe macht, ihn komplett selber herzustellen, merkt man erst, wie Pudding schmecken kann.

Anke, ich gebe Dir im Kern Recht, was das Thema gesunde Ernährung ansonsten betrifft. Es gibt zu viel "Ratgeber" denen es an substanziellem Gehalt fehlt. Ich meine mit "gesunder Ernährung" auch nichts Dogmatisches. Natürlich kann man von allem essen. Das ist wahrscheinlich auch gesund. Als wichtig erachte ich für mich selber, dass das Essen so oft wie möglich selber aus frischen Zutaten hergestellt wird. Vieles von dem, was als vorproduziertem Essen angeboten wird, ist nicht sinnvoll im Sinne einer guten Ernährung. Aber auch hier gilt, man muss es nicht dogmatisch sehen.

"Aufessen" ist ein gutes Stichwort. Vielleicht hilft es, nur so viel auf den Tisch zu stellen, wie man braucht, um satt zu werden. Den Rest lässt man in der Küche und hebt ihn gleich für ein Reste essen auf. Ein anderes Stichwort heißt "langsam essen" und dem Magen die Chance geben, ein Sattheitsgefühl zu entwickeln. Ich habe irgendwann gelesen, dass das einige Minuten braucht. Schnell essen birgt die Gefahr, dass man zu viel in sich hinein stopft. Hier habe ich noch ein Problem.
Was wäre das für ein Urlaub, wenn mir jemand die Eiskugeln vorzählt?
Will ich auch nicht. Aber was ist das für ein Urlaub, in dem ich der Völlerei frönen muss und den Rest des Jahres das Gefühl habe, mich zu kasteien ? Hier liegt doch der Hund begraben. Wenn man, grob gesagt, Abnehmen mit Kasteiung und mieser Lebensqualität gleich setzt, ist ernährungstechnisch der Urlaub Kontrastprogramm. Logisch. Aber was ist, wenn ich meine Haltung zum Essen im Leben grundsätzlich verändere und die Schwerpunkte verschiebe ? Man muss nicht auf Bier, Eis, Schokolade etc. verzichten. Heißhunger ist mMn ein Zeichen für einen Mangel. Es geht nicht nur ums Essen, es geht um die ganze Lebenseinstellung. Warum ist eine ganze Tafel Schokolade essen besser als nur einen Riegel oder ein Stück, das man sich bewusst gönnt ?

Bewegung ist gerade nach einem langen Bürotag oder einer langen Autofahrt wichtig, weil es nachweislich das Stresshormon Cortisol abbaut. Ich habe in einer depressiven Phase bei jedem Anfall von "dunklen Wolken" die Laufschuhe angezogen und bin eine halbe Stunde gerannt, egal bei welchem Wetter und Tageszeit. Nach drei Monaten waren die schlechten Momente weg und meine Blutwerte waren top. Das Gewicht spielte keine Rolle, war aber auch rückläufig. Wie wäre es, wenn man statt der ganzen Tafel Schokolade essen auf Bewegung setzt ? Kein Hochleistungssport, sondern eine halbe Stunde stramm gehen oder joggen ? Braucht man dann noch die Schokolade ? Nur mal so als Idee ...
Viele Grüße
Vicky

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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 1344 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Ich gebe dir in vielen recht Vicky,

doch das abnehmen beginnt immer im Kopf.
Nur nochmal ein kleines Beispiel dass du anführst, die Bewegung.
Vollkommen klar dass das funktioniert.
Ich kenne mich seit nur mehr fast sechs Jahrzehnten.
Ich weiß genau dass ich heute damit anfange, nur um nach dem dritten/vierten mal keinen Bock mehr zu haben.
Ist so bei mir, glaube mir.
Wenn ich jetzt meine (wenigen) Ausrutscher wegnehme, meine Ernährung seit September betrachte, dann hat sich nichts geändert daran.
Mein Gewicht ging ständig nach unten, bis etwa sechs Wochen nach meiner Gaop, dann ging es langsam aufwärts.
Ausrutscher hatte ich auch zwischen September und meiner Op. Zugegeben nicht so massiv wie im Urlaub.
Was aber bewirkt dann die Gewichtszunahme vor meinem Urlaub, ohne nennenswerte Ausrutscher?

LG Tatjana
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 1345 im Thema

Beitrag von Nina_68 »

Hallo,

Ich mache nun schon seit zwei Monaten keine strenge Diät mehr. Und oh Wunder, es ging vom 89 auf 92 rauf und oh Wunder zwei, es ging wieder runter auf 89. Ich glaube nun, dass ich zur Zeit eine Ernährungsumstellung auf gutem Niveau erreicht habe. Die gr 46 sitzt jetzt richtig toll, auf zur 44

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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 1346 im Thema

Beitrag von Joe95 »

Conny-Andrea hat geschrieben: Mi 23. Mai 2018, 19:19...
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Wenn man satt war und nichts mehr essen wollte = "Kind, iss wenigstens das Fleisch".
Wenn das Essen nicht schmeckte = "Kind, im Krieg hätten wir uns die Finger danach geleckt".
Wenn man sich nur das Beste herauspicken wollte = "Das gibt es nicht, es wird alles aufgegessen was auf dem Teller ist".
Das Beispiel von Anja kenne ich auch nur zu gut. Ewiger Kommentar dazu: "Na, da waren die Augen wohl wieder größer als der Magen"...
Ja, die Sprüche kenn ich auch noch zu gut.
Die muss man erst mal wieder los werden.
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 1347 im Thema

Beitrag von Bea Magdalena »

Wir mussten als Kinder alles essen, ohne es selber auf den Teller gepackt zu haben. Man/frau wurde so konditioniert, dass einen lebenslang ein schlechtes Gewissen plagt, wenn Essen weggeworfen werden soll. Bei mir wurde es besser, seit ich Hühner halte, die bekommen dann die Essensreste.
Liebe Grüsse
Bea
ich bin keine Frau, leider
und werde bedauerlicherweise auch nie eine Frau (100%) werden können.
Aber: ich fühle mich als Simulation einer Frau und dabei bin ich mega glücklich!
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 1348 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Heute wieder Freitag, der erste nach dem Urlaub.
Ich möchte nicht behaupten auf die Erfolgsspur zurück gefunden zu haben, aber es sieht endlich mal wieder besser aus.
Zum Urlaubsende waren es 900 Gramm mehr.
Heute leider schlechtes Bild 107,6 kg.
Mein bestes Gewicht bevor es aufwärts ging war etwa fünf Kilo weniger.
Dieses gilt es zu erreichen bis zum 21.06.
Ob ich es schaffe weiß ich nicht, hoffe es aber.
Der 21.06. ist Termin meiner Korrektur Op.
2018052507335500.jpg
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 1349 im Thema

Beitrag von Diana.65 »

Hallo Tatjana.

Da hast du dir ja wieder was vor genommen. Ich drücke dir auf alle Fälle die Daumen.
Es sieht ja so aus als würden wir immer so ein Ziel brauchen, damit sich unser Gewicht in die richtige Richtung entwickelt.

Liebe Grüße,
Diana.
Ich bin und bleibe ich.
Und ... genieße mein neues Leben.
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Re: Weg mit den doofen Kilos

Post 1350 im Thema

Beitrag von Anja »

Mahlzeit!

Mein Wochentiefststand war gestern morgen mit 105,7 kg. Es geht also wieder in die richtige Richtung.
Tatjana, aufgeben ist keine Option!

Euch allen weiterhin viel Erfolg.

Grüße
die Anja
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