Outing oder nicht, Akzeptanz?
Outing oder nicht, Akzeptanz?

Lebensplanung, Standorte
Elysia

Outing oder nicht, Akzeptanz?

Post 1 im Thema

Beitrag von Elysia »

Hallo,

Da ich neu bin, mal eine kleine Vorstellung: Ich bin 33, m, 164cm - also für einen Mann recht klein. Seit meiner beginnenden Pubertät (weiss nicht mehr genau wann, aber es war VOR dem ersten Masturbieren mit Sahmenerguss, veilleicht mit 13 oder so) ziehe ich gerne ab und zu Frauenkleidung an. Angefangen hat das ganze mit einem Koffer voller Altkleider aus meiner Familie, die ich auf dem Dachboden gefunden habe: Röcke, Blusen, Hosen, Strümpfe usw. Aus Neugierde habe ich das anprobiert und fand es sehr hübsch. Von Zeit zu Zeit sank das Interesse wieder, ich lernte Mädchen kennen, hatte die ersten Erfahrungen. Doch hin und wieder schlich ich mich wieder auf den Dachboden, probierte Schminke aus die ich in nem Laden geklaut hatte (hätte mich nie getraut sowas zu kaufen) und zog mich um. Irgendwann kam ich auf die dumme Idee (schön, dass man in einem Forum, nach so langer Zeit darüber ungeniert schreiben kann), mich nachts raus zu schleichen. Damals war es in unserer Siedlung noch üblich, dass man die Wäsche draußen trocknete (heute haben die meisten einen Trockner). Ich habe dann hier und da Klamotten geklaut, mal einen Badeanzug, Jeans, Röcke usw. Heute tuts mir etwas leid aber damals mit 14-15 war ich noch anders drauf. Meine Kleidersammlung wuchs und in meiner eigenen Wohnung dann später kaufte ich sogar was, zuerst im Katalog bestellt, heute gehe ich recht ungeniert in einen Laden und suche mir was aus.
Jedenfalls habe ich jetzt schon mehr Frauenkleider als Männerklamotten, aber mein kleines Geheimnis ist immer eins geblieben. Ich wohne alleine, hatte kaum Beziehungen und daher war das recht einfach für mich.

Ich habe mich immer mal wieder gefragt, ob ich Transsexuell bin... Mir ist nur ziemlich klar, dass ich nicht schwul bin. Ich stehe auf Frauen. Mit einem androgynen Mann könnte ich mir das zwar schon vorstellen, aber es ist Weiblichkeit, die mich anmacht. Ich habe einige schwule Freunde und der eine oder andere ist auch ganz niedlich, aber eben nicht weiblich genug...
Eine zeit lang habe ich mir mal gesagt, "ich bin ein Mann und stehe dazu, ich bleibe auch männlich, das Verkleiden ist nur soeine Art Fetisch für mich", aber das wird mehr und mehr schwierig... Auf der Straße gucke ich Frauen nicht nur als Mann hinterher, sondern ich bin oft regelrecht neidisch. Ich wünsche mir einen solchen Körper und ich möchte die Kleider tragen, die Frauen tragen können. Ich bin nachts schon verkleidet raus gegangen, aber noch nie tagsüber, das traue ich mich einfach noch nicht.
Dazu kommt noch, dass ich im realen Leben DJ und Veranstalter bin und auch mitlerweile gar nicht mal so unbekannt. Es kam auch schon vor, dass ich in öffentlichen Verkehrsmitteln angesprochen wurde "hey, du bist doch ... von ..., war bei eurer letzten Party, war echt geil wann macht ihr mal wieder sowas" o.ä. Ich würde also durchaus auffallen, wenn mich jemand als Frau verkleidet sieht.
So ist denn auch eine Überlegung von mir gewesen, mich mehr in Unisex zu kleiden und einen Männerrock zu kaufen. Leider ist sowas immernoch zu sehr Szene, Punk oder Goth, wo ich mich nicht dazu gehörig fühle. Ich möchte keinen Kilt oder Goth-Männerrock mit Schnallen und so, sondern ich sehne mich nach Nylons, Heels, Kleidern, Oberteilen, Jeans, Schmuck und Schminke... in bunten Farben und richtig weiblich.

Nun grübel ich mal wieder, ob ich mich als Transsexuell bezeichnen sollte. Ich habe auch schon diverse Psychotests gemacht die mich alle als Androgyn bezeichnen, also ich habe männliche Eigenschaften aber auch durchaus sehr weibliche, sogar ein wenig Brust: Cup A fülle ich durchaus aus, und sie sehen nicht wie die typische Männer-Fettbrust aus, also schmal und etwas hängend, sondern sind durchaus rund und etwas spitz.

Ein Problem ist auch meine Familie. Ich habe noch eine Schwester und Vater und Mutter leben seit 20 Jahren getrennt. Während meine Mutter damit vielleicht noch klar kommen würde, bezweifel ich, dass mein Vater das kann. Er ist schon rect alt (meine Mutter war seine 2. Frau) und durchaus recht konservativ. Trotzdem mag und respektiere ich ihn als Vater und ich weiss, dass er auch stolz auf seinen -Sohn- ist. Ich weiss nicht ob ich es fertig bringen könnte, ihm mit seinen 71 und nach meinen 33 Lebensjahren mit Transsexualität vor den Kopf zu stoßen...

Weiterhin habe ich seit kurzem (etwa einem Monat) eine Freundin die ich auch sehr mag, nachdem ich einige Jahre solo war. Es macht mir auch Spass mit ihr Sex zu haben wie ein normaler Mann, und ich weiss, dass sie auf keinen Fall eine Freundin haben wollte. Sie steht sehr auf das männliche Äußere, Brustbehaarung, tiefe Stimme und so weiter... und trotzdem kann ich mit dem Verkleiden nicht aufhören. Ich bin zu gerne Shoppen. Erst heute habe ich mir ein neues Kleid und Sandalen gekauft, was ich auch gerade trage. Ich surfe seit Wochen wieder verstärkt im Netz auf TS-Seiten, lese mir Berichte über hormone durch und vor ein paar Tagen erst fand ich Fotos von jemanden der mit Hormonen ohne operativen Eingriff einen schönen weiblichen Busen und geschminkt und mit gemachten Augenbrauen sogar ein hüpsches Gesicht bekommen hat. Sowas macht mich natürlich noch wilder darauf, auch Hormone zu nehmen...

Irgendwie kann ich mich nicht "akzeptieren wie ich halt bin", der Drang etwas drastisch zu ändern steigt und nur die oben genannten Probleme - Freundin und Familie - halten mich noch davon ab.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun?

Liebe Grüße
Maid-Jessy

Re: Outing oder nicht, Akzeptanz?

Post 2 im Thema

Beitrag von Maid-Jessy »

hallo und willkommen... )))(:

ich denke, du solltest dir klar machen, was dir wichtig ist. entweder willst du dich selber, als das akzeptieren, was du bist oder du machst es den anderen recht und lebst weiter ein doppelleben. wobei es immer passieren kann, das du von deiner Freundin irgendwann doch erwischt wirst...

LG Jessy
Anne-Mette
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Re: Outing oder nicht, Akzeptanz?

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

... und herzlich willkommen )))(:

Wir werden sicherlich noch ins Gespräch kommen.

Gruß
CPG
Joe95
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Re: Outing oder nicht, Akzeptanz?

Post 4 im Thema

Beitrag von Joe95 »

herzlichst willkommen...

na, outing oder nicht...
ich wünsche dir das du es gut hinter dich bringst...
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
Bianca D.
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Re: Outing oder nicht, Akzeptanz?

Post 5 im Thema

Beitrag von Bianca D. »

Hallöchen,

erstmal herzlich willkommen hier.Aus eigener Erfahrung kann ich dir nur raten,dir professionelle Hilfe zu holen.Ich bin seit April im Gespräch mit Psychologen,zunächst einmal,um mit jemandem Unvoreingenommenen reden zu können.Dabei wird einem schon bald klar,wohin die Reise geht.Desweiteren habe ich zu einem Transsexuellen-Stammtisch Kontakt aufgenommen,um dort Infos aus erster
Hand zu bekommen.Das hat mir schon viel geholfen.
Elysia hat geschrieben: Ich weiss nicht ob ich es fertig bringen könnte, ihm mit seinen 71 und nach meinen 33 Lebensjahren mit Transsexualität vor den Kopf zu stoßen...
In diesem Punkt geht es mir ganz ähnlich.Meine Eltern sind Mitte 70 und da weiß ich auch noch nicht,wie ich es denen erkläre.Dem Rest der Familie,meiner Partnerin und meinen Freunden habe ich mittlerweile reinen Wein eingeschenkt.Ohne dem ging es auch nicht mehr.Ständig gab ich mich für was aus,was ich nicht bin,das zermürbt auf Dauer.Daher mein nächster Rat an dich:wenn möglich,such das Gespräch,zunächst mit der Freundin und dann auch nach und nach mit dem Rest.Gerade die Freundin wird dir deine Heimlichkeiten wohl weniger verzeihen,als wenn du offen zu ihr sprichst.In diesem Sinne-Viel Glück!

LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
Anne-Mette
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Re: Outing oder nicht, Akzeptanz?

Post 6 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Meine Eltern sind Mitte 70 und da weiß ich auch noch nicht,wie ich es denen erkläre.
Ich denke, wenn man schrittweise vorgeht, kann man auf die Entwicklung der Gespräche gut Einfluss nehmen. Sicherlich spielt das Alter auch nicht so eine große Rolle, wie man denkt.
Mein Vater ist 86 - und hat es bisher relativ gut aufgenommen. Er hat sogar meine Frau angesprochen und wollte wissen, ob es ihr etwas ausmacht, mit mir in der Öffentlichkeit unterwegs zu sein. Er selber war auch schon mit mir unterwegs, wenn ich in einem Rock gekleidet war.
Meiner Mutter wäre es sicherlich lieber, wenn es diese Eigenschaft an mir nicht gäbe, aber sie hat auch schon in früheren Jahren erfahren, dass es fast nichts gibt, was es nicht gibt. So ist sie - wenn auch nicht begeistert - aber immerhin tolerant.
Meine Schwiegermutter hat sich schon mal durchaus positiv geäußert.
Meine Schwestern und Schwager halten sich mit Äußerungen zurück, obwohl mindestens der eine sicherlich Vorbehalte hat.

Gruß
CPG
liesamariechen

Re: Outing oder nicht, Akzeptanz?

Post 7 im Thema

Beitrag von liesamariechen »

Hallo Elysia

Mir gehts so ähnlich wie dir!
Allerdings kam mein outing für mich und meiner Partnerin eigentlich in der beziehung.
Ich kann dir auch nur raten einen Psychologen zu rate zu ziehen er wird dir zwar nicht sagen du bist das und das aber ich denk er wird die richtigen fragen stellen und so manches für dich in "gerade bahnen lenken" .
zum thema outing oder nicht höre auf dein bauch gefühl es ist dein leben und du entscheidest wer was über dich wissen kann soll und muss.
Konsequenzen... hmm
ja die gibt es klar von ablehnung bis ignoranz zur tolleranz und akzeptanz..
Du must für dich gründe fixieren warum du wem was sagst was du dir von deinen gegenüber erwartest und was du zu verlieren hast...
Paar meiner Bekannten,arbeitskolegen, Freunde die fam meiner freundin wissen von mir... war auch schon zum teil mit ihnen aus
meine mama weiß es noch nicht aber ja ich wills ihr sagen obwohl ich weiß das sie es komisch finden wird...oder auch nicht.....

wenn du es nicht versuchst wirst du es nie herraus finden!

trotzdem geh erst zu nen trapeuten der hat schweigepflicht und festige erst deine entscheidun
schönne grüsse
Lisa Marie S
Elysia

Re: Outing oder nicht, Akzeptanz?

Post 8 im Thema

Beitrag von Elysia »

Hallo ihr, vielen Dank für eure Antworten.

Ich werd mal versuchen, etwas darauf ein zu gehen.
Also erstmal die Sache mit dem Doppelleben, das geht eben nicht mehr für mich. Ich sehe durchaus recht männlich aus, männliche Augenbrauen, kleine Augen, Behaarung auf Brust, Beinen und Rücken (ja, leider :( ), breite Schultern, da ich so klein bin und schmale Hüften... Dazu muss ich sagen, dass ich dieses "Mann in Frauenkleidern" selbst gar nicht mag. Wenn ich mich jetzt verkleide, schaue ich kaum selbst in den Spiegel, jedenfalls nicht komplett, weil ich es selbst albern finde. Ich bräuchte also ein möglichst gutes Passing allein schon für mich selber.
Daher auch die Gedanken an Hormone, weil ich gelesen habe, dass diese auch die Figur ändern können, in gewissen Rahmen, was die Fettablagerung betrifft, also Po und Brüste mehr, Bauch weniger. Auch sollen sich in manchen Fällen die Gesichtszüge etwas verweiblichen können - glücklicherweise ist mein Gesicht von der Form der Knochen nicht übermännlich.
Ich hätte da die Hoffnung, mich durch Hormone äußerlich etwas mehr einer kleinen, vielleicht etwas pummligen Frau an zu gleichen, was immer noch besser ist als so ein deutlicher Mann im Fummel...

Ein Hintergedanke ist dabei, dass ich so ziemlich fast jede Frau hüpscher finde, als einen vergleichbaren Mann. Und ich möchte selber hüpsch sein. Mir geht es da, wenn ich drüber nach denke, gar nicht mal so um Geschlechtsschubladen und -identität, sondern das hat viel kosmetische Gründe. Wenn ich also äußerlich weiblich aussehe, nur das Detail zischen den Beinen männlich, wäre das schon OK für mich.

Klar könnte man auch mit Protesen Arbeiten - ich bin immernoch am Überlegen, ob ich mir diese Hüftpolsterhose kaufe... aber da bleibt dann halt noch das Gesicht. Wie würde ich den anderen Erklären, dass ich mir meine Augenbrauen wie ein Mädchen zupfe - nur als Beispiel. Außerdem kann man mit Protesen immer noch nicht alles tragen... zB sehr tiefe Ausschnitte oder sowas.

Also, Doppelleben verkleiden geht irgendwie nichtmehr. Ich will gut aussehen, hüpsche und bequeme Kleidung anziehen und mich so zeigen können... oder wenn's eben nicht machbar ist, damit ganz aufhören und als männlicher Mann weiterleben.

Und das ist jetzt die Frage: Drastisch verändern? Problem, beschriebenes Umfeld, Eltern, Freundin usw. Ich kann auch nicht einfach wegziehen und was neues anfangen. Oder eben, auch drastisch, mit Crossdressing komplett aufhören?

Nun zum Psychologen:
Vielleicht muss ich das wirklich mal machen... wie finde ich einen guten Psychologen? Die Wartezeiten können ja bis zu zwei Jahre sein.

Mein Vater würde wahrscheinlich sogar sagen, er versteht es, aber ich würde wissen dass er das in Wirklichkeit nicht tut. Mein Vater hat nie gesagt was er wirklich Fühlt, aber wenn man nicht blind ist merkt man es und daher weiss ich, dass er sich für mich Schämen würde. Das ist wirklich eins der größten Probleme.
Da ich im Freundeskreis einige Homosexuelle kenne, denke ich dass ich dort schon Akzeptanz finden könnte, obwohl ich auch als Träger von Frauenkleidern keine Tunte bin.
Der einzige der mein Geheimnis kennt ist ein guter Kumpel, der selber SMer ist und mit seinem Fetisch offen umgeht. Mit ihm habe ich mal darüber geredet, dass ich gerne mal in Frauenkleidern mit Mädels ausgehen würde, gerne auch als "Sissyboy" mit ein paar dominanten Frauen. Feminisierung ist nicht sein Thema, aber er findet es cool und meinte auch die eine oder andere zu kennen, die da mitmachen würde... vielleicht ergibt sich da ja nochmal was... Ich könnte sowieso mal Schminkberatung brauchen ;) Aber längerfristig weiss ich nicht wo ich hin will oder kann...
Anne-Mette
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Re: Outing oder nicht, Akzeptanz?

Post 9 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
wie finde ich einen guten Psychologen?
Das kommt ganz darauf an, wo Du wohnst. Wenn Du so ungefähr schreibst, wo das ist, dann werde ich versuchen, Dir in der Nähe eine Beratungsstelle oder einen Psychologen zu nennen.

Wir waren gestern wieder am FKK-Strand. Und da sich dort die sportlichen Aktivitäten in Grenzen halten - man muss schon fast Profi-Volleyballer sein, um mitzumachen - und es zum Lesen zu windig war, schweifte natürlich mein Blick etwas umher. Ich konnte viele Segelboote mit bunten Segeln bewundern, Sufer, Kite-Surfer...
... und natürlich Männer und Frauen, die nicht durch geschlechtsspezifisch unterstützende Kleidung zu betrachten waren, sondern "einfach so".
Und wie ich es schon häufig gesagt habe: es gibt äußerst männliche Frauen, die von hinten durchaus als Mann einzuordnen wären und es gibt Männer, die sehr feminine Züge haben und man sie nur an ihrem Penis als Mann erkennen kann. (natürlich von vorn :lol: )
Damit muss man sich abfinden.
Auch wenn es auf einem weiteren Entwicklungsweg zu einer Hormongabe kommt - am Körperbau werden die Hormone wenig ändern.
Durch einen stimmigen Gesamtauftritt kann man aber sicherlich viel erreichen; also Kleidung mit Bedacht aussuchen und sich nicht nur selbst beurteilen, sondern auch mal andere fragen.

Gruß
CPG
Nicoletta
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Re: Outing oder nicht, Akzeptanz?

Post 10 im Thema

Beitrag von Nicoletta »

Hallo, Elysia,

zunächst einmal ein herzliches, wenn auch etwas verspätetes, Willkommen auch von mir. Du hast ja sehr ausführlich Deine Probleme dargestellt, und Deine Entwicklung kommt mir sehr vertraut vor. Ich bin schon etliches älter, und aus meiner Erfahrung klappt das mit dem Aufhören ja doch nicht. Ich habe so viele Male aufgehört, und doch immer wieder meine Zuflucht darin gefunden, mich meiner weiblichen Seite zu widmen. Ich denke, dass geht Dir ähnlich.
Elysia hat geschrieben: Also erstmal die Sache mit dem Doppelleben, das geht eben nicht mehr für mich.
.... Also, Doppelleben verkleiden geht irgendwie nichtmehr. Ich will gut aussehen, hüpsche und bequeme Kleidung anziehen und mich so zeigen können... oder wenn's eben nicht machbar ist, damit ganz aufhören und als männlicher Mann weiterleben.
Gegen das Doppelleben hilft nur eines: die wichtigen Personen einbeziehen. Ich fühle ich deutlich besser, seit ich meine Frau eingeweiht habe. Problemlos ist das auch nicht, und sie schwankt ständig zwischen harscher Ablehnung und verbaler Verachtung einerseits und so netten Zügen wie "ich würde ich in Dich verlieben, wenn ich ein Mann wäre". Ich denke, Du wirst auf Dauer nur mit einer Freundin glücklich werden können, die Deine Neigung akzeptiert, sonst machst Du Dich krank. Man kann nicht gegen sein Selbst leben und dabei gesund bleiben.
Elysia hat geschrieben: Ich sehe durchaus recht männlich aus, männliche Augenbrauen, kleine Augen, Behaarung auf Brust, Beinen und Rücken (ja, leider :( ), breite Schultern, da ich so klein bin und schmale Hüften... Dazu muss ich sagen, dass ich dieses "Mann in Frauenkleidern" selbst gar nicht mag. Wenn ich mich jetzt verkleide, schaue ich kaum selbst in den Spiegel, jedenfalls nicht komplett, weil ich es selbst albern finde. Ich bräuchte also ein möglichst gutes Passing allein schon für mich selber.
Wie gut ich das nachempfinden kann, vor allem das mit dem Spiegel. Oft geht es mir so, dass ich mich weiblich gekleidet einfach wohl fühle, aber der Blick in den Spiegel mich dann enttäuscht. Mein inzwischen länger gewachsenes Haar ist von vorne ja noch akzeptabel, aber von hinten und vor allem oben lächerlich. Ich habe zwar relativ breite Hüften (schon in der Schule wurde ich wegen meines "gebärfreudigen Beckens" gehänselt), aber immer noch zuviel Bauch und zu wenig Taille, als dass die zur Geltung kommen könnten. Dass die Schultern zu breit sind, merke ich spätestens, wenn mir Röcke zwar in Gr. 44 passen, in Oberteilen ich aber mindestens Gr. 46 brauche.
Elysia hat geschrieben: Daher auch die Gedanken an Hormone, weil ich gelesen habe, dass diese auch die Figur ändern können, in gewissen Rahmen, was die Fettablagerung betrifft, also Po und Brüste mehr, Bauch weniger. Auch sollen sich in manchen Fällen die Gesichtszüge etwas verweiblichen können - glücklicherweise ist mein Gesicht von der Form der Knochen nicht übermännlich.
Ich hätte da die Hoffnung, mich durch Hormone äußerlich etwas mehr einer kleinen, vielleicht etwas pummligen Frau an zu gleichen, was immer noch besser ist als so ein deutlicher Mann im Fummel...

Ein Hintergedanke ist dabei, dass ich so ziemlich fast jede Frau hüpscher finde, als einen vergleichbaren Mann. Und ich möchte selber hüpsch sein. Mir geht es da, wenn ich drüber nach denke, gar nicht mal so um Geschlechtsschubladen und -identität, sondern das hat viel kosmetische Gründe. Wenn ich also äußerlich weiblich aussehe, nur das Detail zischen den Beinen männlich, wäre das schon OK für mich. Klar könnte man auch mit Protesen Arbeiten - ich bin immernoch am Überlegen, ob ich mir diese Hüftpolsterhose kaufe... aber da bleibt dann halt noch das Gesicht. Wie würde ich den anderen Erklären, dass ich mir meine Augenbrauen wie ein Mädchen zupfe - nur als Beispiel. Außerdem kann man mit Protesen immer noch nicht alles tragen... zB sehr tiefe Ausschnitte oder sowas.
Das mit den Hormonen stimmt wohl. Die habe ich nicht genommen, kommt man so ja auch gar nicht dran, ist zumindest auch nicht zu empfehlen, weil da genaue Dosierungen nötig sind, die man ohne Arzt nicht treffen kann. Harmlos sind hingegen wohl pflanzliche Mittel, die ähnlich wirken. Bei mir beobachte ich schon ein runderes Gesicht und eine viel bessere Hautstruktur. Bei Oberschenkeln und Po bin ich mir nicht so sicher, aber es scheint, dass sich Fett ein wenig von oberhalb der Gürtellinie nach unterhalb verlagert, und Brustwachstum ist nicht zu leugnen. In T-Shirts würde ich mich inzwischen nicht mehr in den Dienst trauen. Ansonsten kann man manches durch Diät erreichen, ist ja auch der Gesundheit zuträglich (etliche Kilo habe ich schon verloren und es dürfen noch einmal 10 kg weniger werden, aber das ist zu schaffen, wenn man sich wie eine Frau ernährt mit viel Gemüse und Obst, dazu ausreichend Bewegung). Körperpflege ist absolut notwendig, also Epilation (heute auch bei Männern nicht mehr ungewöhnlich), Verwendung von Gesichtcrèmes, Körperlotionen u.dgl.m. Das bringt mehr als ein wenig Schminke. Auch die Augenbrauen kann "mann" sich heute richten lassen, ohne schief angesehen zu werden, freilich nicht extrem schmal, aber das ist auch bei Frauen nicht mehr en vogue. Von Prothesen halte ich nichts. Vielleicht stimmt es dann im Spiegel, aber nicht im Gefühl. Eine Hüftpolsterhose habe ich mal gehabt, ich fand, dass ich darin lächerlich aussah und unter dem Rock oder der Hose machte es kaum einen Unterschied. Ich mag ja nicht einmal Perücken. Einerseits schwitzt man darunter furchtbar, was nicht sehr weiblich aussieht, außerdem ist mein Kopf vielleicht einfach zu groß, so dass sie nicht richtig wirken. Für mich ist das Gefühl wichtiger als das Aussehen, und den Wind in meinen eigenen längeren Haaren zu spüren ist etwas ganz anderes als sich die verschwitzten Haarsträhnen der Perücke ins Gesicht wehen zu lassen.

Keinen Rat kann ich zur Frage der Familie geben, ich selbst habe meine Mutter und Schwester bisher nicht eingeweiht. Meine Mutter ist 86, und da möchte ich ihr den Schock doch ersparen, und meine Schwester, bei der meine Mutter lebt, ist derart stockkonservativ und überzeugt davon, dass nur sie in allem recht hat und der Rest der Welt blöd oder böswillig, dass ich auf Verständnis nicht hoffen dürfte. Aber man kann sich ja weitgehend aus dem Wege gehen, und bei seltenen Besuchen verkleide ich mich eben als Mann. Einen Psychologen habe ich auch nie aufgesucht, habe auch wenig Vertrauen in die Zunft. Der kann doch eigentlich auch nur Fragen stellen, die man sich auch selber stellen kann, und die Antworten findet jeder ohnehin nur bei sich selbst. Man muss halt ehrlich zu sich sein. Ich denke, ein wenig Achtsamkeit, wie Buddhisten das nennen, kann bessere Antworten zutage fördern als jeder Psychologe.

In diesem Wege, alles Gute,

Nicoletta
Ne budi ono što si bio, postani to što jesi. -- Sei nicht, was du gewesen, werde, was du bist!
Anna Maria

Re: Outing oder nicht, Akzeptanz?

Post 11 im Thema

Beitrag von Anna Maria »

Hallo Elysia,
schön das du den Weg in die Gemeinschaft gefunden hast. Auch ich gehöre nicht mehr zu den Jüngsten und möchte dir raten ernsthaft zu überlegen was du möchtest. Mit 33 Jahren ist es aber meiner Meinung nach so, dass sich an deiner Neigung nichts mehr ändern wird. ZU den Problem. Was uns hier alle zusammenführt, habe ich schon einiges im Internett gelesen. Es ist durchaus möglich, dass Hormone helfen, kleiner Operationen auch, von einem kann ich nur abraten, Hormone ohne ärztlichen Beistand zu nehmen. Wenn du dir die Mühe machst und in anderen Foren liest, wirst du immer wieder fündig und Leute finden die ihr Leben mit Hormonen total versaut haben.
Beachte also den hier im Forum beschriebenen Weg und mach in dieser Hinsicht nichts ohne Arzt. Davon abgesehen, stellt ein Psychologe fest, dass du wirkliche Probleme mit der Männlichkeit hast, dann wird dir auch geholfen — die Kasse zahlte bisher auch angeleichende Maßnahmen wie Hormone und OPs.
Zum Outing, das muss jeder für sich entscheiden. Für mich persönlich ist es unvorstellbar, in der Öffentlichkeit wie eine Nutte herum zu laufen. Guck dich um wie sich Frauen kleiden, mach es genauso und du fällst überhaupt nicht auf, abgesehen davon, dass ein Mann im Äußeren meistens auch ein Mann bleibt. Das was ich herausgefunden habe, wenn du rechtzeitig mit Hormonen anfängst, dann hast du auch die größten Chancen. Wenn du dein Umfeld nicht mit einem Hammer umhauen möchtest, dann fang doch damit an solche Frauensachen zu tragen, die es zu Masen gibt und die erst beim zweiten Blick verraten, dass es keine Männerklamotten sind. Damenpullis, Söckchen, Hosen, Hemdblusen und vieles mehr. Bei deiner Freundin hast du den großen Fehler gemacht nicht gleich mit weiblicher Unterwäsche anzufangen; hätte ja nicht gleich mit Spitze sein müssen. Vor einer ganzen Weile war ich einmal bei einer Ärztin wegen einer Erkältung zur Untersuchung, sie sagte, ziehen sie sich mal aus. Drunter hatte ich einen hübschen Baumwollbikini Slip. Da hat die große Augen bekommen, ging raus und redete mit der Schwester darüber — als sie wieder rein kam, hatte ich mich wieder angezogen und ihr deutlich gesagt, was ich von ihr halte. Sie entschuldigte sich tausend mal, sie hätte das noch nie gesehen, ich bin einfach gegangen. Ansonsten habe ich bisher nur gute Erfahrungen gemacht.
Nimm dir unsere Ratschläge zu Herzen, werte sie für dich aus und mache keine Fehler. Stehe zu dir selbst und bleibe wie du bist.
In diesem Sinn die besten Grüße ))):s ))):s ))):s
Anna-Maria
Anna Maria

Re: Outing oder nicht, Akzeptanz?

Post 12 im Thema

Beitrag von Anna Maria »

Hallo,
hier habe ich was zum lesen gefunden:
Etwa einer von 12. 000 Männern wünscht sich, eine Frau zu sein — obwohl sein biologisches Geschlecht eindeutig männlich ist. Bei Frauen ist die Transsexualität seltener, etwa eine von 30. 000 biologischen Frauen wäre lieber als Mann geboren. "Der Wunsch, das Geschlecht zu wechseln, ist meist stark ausgeprägt, oft geradezu kompromisslos", sagt der Neuro-Endokrinologie. Viele Betroffene würden berichten, dass sie schon als Kind das Gefühl hatten, im falschen Geschlecht zu leben. Mitunter versuchten sie, ihr biologisches Geschlecht nach außen zu verbergen. "Schlimmstenfalls kommt es zu Selbstverstümmelungen, Depressionen oder Suizidversuchen", sagt der Experte. "Wir müssen weiter an den Ursachen forschen, um besser auf die Bedürfnisse der Betroffenen eingehen zu können und besser in der Lage zu sein, sie therapeutisch zu unterstützen." Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie
liesamariechen

Re: Outing oder nicht, Akzeptanz?

Post 13 im Thema

Beitrag von liesamariechen »

Hallo nochmal

zum Thema männlich wirken als Frau
bevor du daran denkst rauszugehen solltest du paar dinge beachten
Klamotten wir neigen dazu uns in ein überzogenes Frauenbild hinein zwängen zu wollen such dir ein Geschäft aus geh rein und sag was du möchtest ist sie gut hilft sie dir wenn sie lästert ist sie im Falschen Geschäft ...oder ?!!!!
Rasieren und zwar gründlich
Schminke vertuscht sehr viel gut dafür ist die Lebenspartnerin gute Freundin oder die Kosmetikerin von nicht ganz neben an
bammel davor? Nun dein Zauberwort heißt Kunde! und ich glaube nicht das du die einzige bist :lol:
Perücken sind glaub ich eine Nass oder Trockenrasur Frage das musst du selber wissen aber auch das Haare unwarscheinlich viel zum äusseren beitragen stell dich nie wenn du weg willst ohne feminines haar vor den Spiegel...auch ich bleib dann daheim...
fang klein an sprich spatziergänge an nicht stark frequentierten Orten....

zum Thema outing
du merkst das du in irgendeiner weiße ein soziales netzwerk brauchst und späterstens wenn du unterwegs bist wirst du merken das alleine als Frau rumlaufen doof ist...
zumindest für mich ..

Psychologen
meine meinung dazu
du musst dafür offen sein
ein psychologe muss dir liegen also das zwischenmenschliche sollte stimmen
und er wird wie gesagt dir fragen stellen und dir neue denkweisen eröffnen aber beantworten kannst sie dir nur selber.
wie du da hin kommst
geh einfach zum hausartzt Transidentität oder transsexualität das hat bei mir gereicht um ein freundliches ok kein problem zu bekommen
nicht mal die empfangstanten haben bei mir davon erfahren....

Thema Partnerin und Ehrlichkeit
Ja sie wird es dir übel nehmen wenn sie irgendwas findet am besten dich in Klamotten... sei ehrlich zu ihr!!!!!
dich verstecken macht dich wirklich Krank und frustet.
klar wenn sie sagt sie kann damit nicht ist es ihr gutes recht aber dann hast du klarheit!
oder auch eine Parnerin die dir hilft .....
Paar Partnerinnen von tg sind hier online und vieleicht hilft es ihr wenn sie auch hier ist.... fand ich bei mir nicht schlecht,,,,,
Die sachen wegschmeissen...ja hab ich auch mehrfach versucht aber das hilft garnix.

mfg
Lisa Marie
Elysia

Re: Outing oder nicht, Akzeptanz?

Post 14 im Thema

Beitrag von Elysia »

Also bei mir ist das gar nicht so die geschlechtliche Identität, das "im falschen Körper zu sein". Es ist schon OK, dass ich ein Mann bin (Edit: Frau sein wäre sicherlich auch schön aber muss nicht unbedingt 100%) - aber meine Traumwelt ist eine, in der Geschlecht höchstens noch im Bett eine Rolle spielt. Männer und Frauen dürfen tragen was sie wollen, und wenn ein Mann eben Bock auf Brüste und Hüften hat, dann kann er die auch gerne haben.

Leider ist - nach aller Emanzipation - das Geschlecht gesellschaftlich immernoch so stark verankert, dass ich sagen würde, es ist eine - vielleicht sogar DIE - fundamentale Eigenschaft einer Person. Sogar die Frauenbewegung hat ja eigentlich wenig zur Gleichberechtigung beigetragen, sondern viel mehr zum Kampf der Geschlechter. Zwar wurden ihre Rechte und Zugänglichkeiten verbessert, was auch durchaus gut und richtig ist, aber eben wieder definiert über's Geschlecht (man denke an "Quotenfrauen", "Girl's day" usw).

Wir definieren uns immernoch zu sehr über unser Geschlecht, und das ist auch der Grund, warum Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle, Queers und was es da noch immer gibt, eben nicht so frei und emanzipiert sind wie Homosexuelle. Man stelle sich nur einmal vor, ein Bürgermeister oder Außenminister würde sich hinstellen und nicht sagen "Ich bin schwul und das ist gut so", sondern "ich trage gerne Strapse, BH und Lippenstift" er würde mit seinem Partner nicht in einem ordentlichen Anzug auftreten, sondern in Kostüm und Pumps - wie würde die Öffentlichkeit da reagieren? :shock: Das wäre ja ein Perversling!

Was mein Frauenbild betrifft und die Klamotten, die ich hier habe und gerne anziehe, sind das auch keine "Nutten Klamotten". Ich habe überhaupt keine Fetisch- oder Erotikkleidung, ja kaum Dessous oder Strapse. Ich habe die Klamotten, die Frauen auf der Straße eben so tragen. Röcke von Überknielänge bis hin zum Jeansmini, etliche Spagettishirts, Frauen-T-Shirts und Pullis, Hosen, normales Schuhwerk mit Absätzen und ohne usw, alles "Casual".
Leider ist das alles trotzdem immernoch zu weiblich, als dass ich es anziehen könnte. Wozu auch meine Bekanntheit beiträgt. Mit einer Damenjeans traue ich mich am Tage nicht auf die Straße, weil ich Angst habe, jemand würde mich erkennen und fragen "was hat der denn für eine Hose an!?", geschweige denn mit Rock... Ich plane immernoch mal in eine Nachbarstadt zu fahren, wo mich niemand kennt, und da einfach mal mit dem Zeug rumlaufen... mal sehen.

Nochmal was zum Psychologen: Ich denke schon, dass der einiges helfen kann. Es stimmt, dass man nur sich selbst helfen kann, aber der Trick eines Psychologen besteht in der Analyse des Problems und darin, die richtigen Fragen zu stellen bzw. durch Antworten wieder Antworten zu provozieren die in eine Richtung gehen, wo man seine Lösung findet. Psychologen nehmen einen bei der Hand und führen, gehen muss man trotzdem alleine.

Alles in allem, wir stecken halt eben in so einer Gesellschaft die nicht damit klar kommt, wenn Männer sich weiblich kleiden. Ein Weg wäre sich zu sagen "mir egal was andere denken", aber das kann ich leider nicht, da ich mit der Öffentlichkeit zu tun habe und als DJ und Veranstalter darauf angewiesen bin, was andere von mir denken - das ganz abgesehen von meiner Familie, der ich einfach nicht vor den Kopf stoßen will. "Leider" komme ich mit allen sehr gut klar und mag sie, darum ist es mir auch wieder wichtig, was sie von mir halten... :|
liesamariechen

Re: Outing oder nicht, Akzeptanz?

Post 15 im Thema

Beitrag von liesamariechen »

diese Damen Jeans Hosen Geschichte mach ich auch hab 3 oder so und fahr damit lustig in die arbeit....
es gibt die dinger auch im boy friend look... dann schauts ned ganz so feminin aus und du weißt das du n weibliches teil anhast.....
hmm
was denkst du über für männer extreme farben es gibt den girl friend look sprich rosa t shirt usw... soll modern sein heuer...das ist wenigstens meine ausrede.....
mfg Lisa
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