Fremdsprachen.
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Lina
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Fremdsprachen.
Mich könnte es ja wirklich interesssieren,
welche Fremdsprachen ihr könnt,
und insbesondere wie ihr die gelernt habt?
Hat jemand z.B. im Tandem-Verfahren mit / von jemandem gelernt?
Und wenn ihr en femme seid und eine Fremdsprache spricht - achtet ihr dann auch darauf "die weibliche Version" der Sprache zu sprechen?
welche Fremdsprachen ihr könnt,
und insbesondere wie ihr die gelernt habt?
Hat jemand z.B. im Tandem-Verfahren mit / von jemandem gelernt?
Und wenn ihr en femme seid und eine Fremdsprache spricht - achtet ihr dann auch darauf "die weibliche Version" der Sprache zu sprechen?
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ab08
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Re: Fremdsprachen.
Hallo,
Englisch, hatte ich zwar in der Schule, aber erst in der Praxis lernte ich es richtig:
Einstieg Songs(Beatles etc.), Science-Fiction im Original + Urlaube in GB und USA, dann Abonnements von Zeitschriften, Filme, Bücher...
Im Laufe der Jahrzehnte lernte ich es immer besser. Bei schriftlicher und mündlicher Verständigung fühl ich mich auf Englisch längst genauso wohl wie auf Deutsch.
Die Darstellung wissenschaftlicher Inhalte(aktiv, also reden, schreiben) fällt mir aber schwer.
Französisch hatte ich in der Schule nur ein Jahr. Aber es gab in der Jugend und später häufige Besuche bei der französischen Verwandtschaft.
Auch später war ich fast jedes Jahr dort. Auch durch französische Fernsehsender, Comics, Filme und Zeitungen lernte ich im Laufe der Zeit einiges.
Die Lektüre anspruchsvoller Bücher trau ich mir hier noch nicht zu und bevorzuge da Übersetzungen.
Italienisch, Niederländisch hör ich gern ---> Naja, einzelne Brocken versteh ich, mehr geht nicht.
ab
P.S. Vor meinem CO benutzte ich Aufenthalte in Paris, um den korrekten Auftritt als Frau zu üben.
Paris, die Stadt der Mode, eignet sich ausgezeichnet, "um sich zu präsentieren."
Aber Kleidung etc. kaufte ich zu Hause. Da fand ich in Paris wenig, das zu mir passte.
(Nizza, Cannes... finde ich da auch heute noch attraktiver)
Englisch, hatte ich zwar in der Schule, aber erst in der Praxis lernte ich es richtig:
Einstieg Songs(Beatles etc.), Science-Fiction im Original + Urlaube in GB und USA, dann Abonnements von Zeitschriften, Filme, Bücher...
Im Laufe der Jahrzehnte lernte ich es immer besser. Bei schriftlicher und mündlicher Verständigung fühl ich mich auf Englisch längst genauso wohl wie auf Deutsch.
Die Darstellung wissenschaftlicher Inhalte(aktiv, also reden, schreiben) fällt mir aber schwer.
Französisch hatte ich in der Schule nur ein Jahr. Aber es gab in der Jugend und später häufige Besuche bei der französischen Verwandtschaft.
Auch später war ich fast jedes Jahr dort. Auch durch französische Fernsehsender, Comics, Filme und Zeitungen lernte ich im Laufe der Zeit einiges.
Die Lektüre anspruchsvoller Bücher trau ich mir hier noch nicht zu und bevorzuge da Übersetzungen.
Italienisch, Niederländisch hör ich gern ---> Naja, einzelne Brocken versteh ich, mehr geht nicht.
ab
P.S. Vor meinem CO benutzte ich Aufenthalte in Paris, um den korrekten Auftritt als Frau zu üben.
Paris, die Stadt der Mode, eignet sich ausgezeichnet, "um sich zu präsentieren."
Aber Kleidung etc. kaufte ich zu Hause. Da fand ich in Paris wenig, das zu mir passte.
(Nizza, Cannes... finde ich da auch heute noch attraktiver)
Zuletzt geändert von ab08 am Sa 12. Jul 2014, 08:26, insgesamt 3-mal geändert.
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Vivian Cologne
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Re: Fremdsprachen.
Gibt es eine weibliche Version des Englischen oder Niederländischen? Denn du meinst damit sicher nicht die Stimmlage oder die Sprachmelodie? Die ist eh in jeder Sprache anders und besonders schwer zu erlernen, so ist meine Erfahrung. Frauen benutzen möglicherweise andere Wörter als Männer, sie formulieren vielleicht auch anders. Das sollte eher eine Linguistin beantworten, ich spreche Fremdsprachen mehr "aus dem Bauch heraus", also wie ich es eben so hinbekomme.
Wenn ich fremdspreche, bin ich aber in der Regel konzentrierter als im Deutschen, um nicht zu viele Fehler zu machen. Nur im Niederländischen bin ich total entspannt, weil ich die Sprache rein durchs Hören (im TV) adaptiert und nie gelernt habe. Das spreche ich sozusagen wie einen Dialekt (mitlesende Niederländer mögen mir verzeihen).
Ich werde mal in der Zukunft drauf achten. Im Urlaub habe ich zuletzt zum ersten Mal in der richtigen, nämlich der Frauenrolle Französisch gesprochen - es war nix anders als sonst.
Fremdsprachen mit unterschiedlichem Niveau:
Englisch, Italienisch, Französisch - Schule (9, 4, 6 Jahre)
Niederländisch - Fernsehen
Spanisch, Norwegisch - private Fortbildung
Vivian
Wenn ich fremdspreche, bin ich aber in der Regel konzentrierter als im Deutschen, um nicht zu viele Fehler zu machen. Nur im Niederländischen bin ich total entspannt, weil ich die Sprache rein durchs Hören (im TV) adaptiert und nie gelernt habe. Das spreche ich sozusagen wie einen Dialekt (mitlesende Niederländer mögen mir verzeihen).
Ich werde mal in der Zukunft drauf achten. Im Urlaub habe ich zuletzt zum ersten Mal in der richtigen, nämlich der Frauenrolle Französisch gesprochen - es war nix anders als sonst.
Fremdsprachen mit unterschiedlichem Niveau:
Englisch, Italienisch, Französisch - Schule (9, 4, 6 Jahre)
Niederländisch - Fernsehen
Spanisch, Norwegisch - private Fortbildung
Vivian
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CJane
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Re: Fremdsprachen.
Lina meint wohl eher Sprachen wie Japanisch oder Thailändisch, bei denen es eine "weibliche" Version gibt, die von Frauen gesprochen wird. Im europäischen Raum kennt man das nicht.
Bei mir ist es Englisch und Französisch, das ich in der Schule gelernt habe und Englisch später mit Bücher lesen und Filme schauen vertieft. Rudimentäre Kenntnisse in diversen anderen Sprachen und wie sie funktionieren sind auch vorhanden. Deswegen vermute ich dass Lina von Sprachen aus dem Asiatischen Raum spricht.
Gruß
Jane
Bei mir ist es Englisch und Französisch, das ich in der Schule gelernt habe und Englisch später mit Bücher lesen und Filme schauen vertieft. Rudimentäre Kenntnisse in diversen anderen Sprachen und wie sie funktionieren sind auch vorhanden. Deswegen vermute ich dass Lina von Sprachen aus dem Asiatischen Raum spricht.
Gruß
Jane
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Tanja
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Re: Fremdsprachen.
Hallo
Ich spreche sieben Srachen, die ich auch lesen und schreiben kann, das sind Deutsch,Englisch,Französisch,Italienisch,Spanisch,Arabisch und Russisch.
Desweiteren verstehe ich noch mindestens 15 bis 20 andere Sprachen, die ich auch zum Teil spreche.
So geht es einem wenn man (Frau) 25 Jahre weltweit auf Montage wahr.
GLG
Tanja
Ich spreche sieben Srachen, die ich auch lesen und schreiben kann, das sind Deutsch,Englisch,Französisch,Italienisch,Spanisch,Arabisch und Russisch.
Desweiteren verstehe ich noch mindestens 15 bis 20 andere Sprachen, die ich auch zum Teil spreche.
So geht es einem wenn man (Frau) 25 Jahre weltweit auf Montage wahr.
GLG
Tanja
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Nicoletta
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Re: Fremdsprachen.
Hallo,
also Jane, das stimmt nicht. In romanischen Sprachen merkt man immerhin an den Adjektiven meist, ob da ein Mann oder eine Frau spricht (z.B. Endung -o oder -a), ebenso im Griechischen und Albanischen. In slavischen Sprachen ist es ebenso, zusätzlich muss man sich beim Gebrauch des Perfekts entscheiden, ob man die männliche oder weibliche Endung wählt. Wirklich keinen Unterschied gibt es wohl nur im Ungarischen, Finnischen (?, habe ich nicht gelernt) und Türkischen. Extrem ist es natürlich im Vietnamesischen oder Thailändischen, wo sogar geschlechtsspezifische Personalpronomina in der ersten Person existieren (kennt man bei uns ja nur für die dritte Person, im Ungarischen und Türkischen nicht einmal dort, im Arabischen außerdem in der zweiten Person, aber nicht in der ersten).
Ihr merkt schon, dass ich mehrere Sprachen gelernt habe, die ich unmöglich alle aufzählen kann. Ich werde es mal auf diejenigen beschränken, die ich auch einmal mündlich gebraucht habe (also ohne Latein, Altgriechisch, Altkirchenslavisch, Althebräisch, Altgeorgisch, Altarmenisch, Altäthiopisch usw.)
Meine erste Fremdsprache war Englisch in der Sexta am Gymnasium ab 1958, hat mich total enttäuscht, weil die nicht einmal eine eigene Schrift hatten, und auch der Wortschatz vom Deutschen her leicht verständlich (Unser erst Satz war "This is a fox.") Englisch habe ich 9 Jahre lang an der Schule gelernt, gegen Ende auch mit Freude.
Da ich Latein weglassen wollte, kam 1961 als nächstes Esperanto, das ich an einem Wochenende autodidaktisch gelernt habe nach einem Kurs in einer Jugendzeitschrift, später vertieft nach einem richtigen Lehrbuch, dann in mehreren Brieffreundschaften, vor allem mit einer Japanerin sehr gewinnbringend. 1966 habe ich es erstmals in England mündlich gebraucht, dann 1968 auf einem internationalen Kongress, 1972 habe ich mich auf Esperanto in eine Litauerin verliebt, habe zahllose Gedichte auf Esperanto geschrieben, viel korrespondiert, ein Lehrbuch geschrieben, Prüfungen bestanden und selbst Prüfungen abgenommen.
Da Esperanto zu leicht war, um meine Neugierde länger zu befriedigen lernte ich anschließend ab 1961 Spanisch an der Volkshochschule, wobei das Niveau mich nicht befriedigte. Angewendet habe ich es mündlich zum ersten Mal in London im Gespräch mit einer Uruguayanerin, dann erst wieder 1978 vor einer Mexiko-Reise autodidaktisch und durch Lektüre aufgefrischt, dann ab 1980 mit meiner ersten Frau zwölf Jahre lang als tägliche Haussprache verwendet.
Als ich während meiner Schulzeit in den Ferien in einer Feinkostfabrik gearbeitet habe, gab es dort außer dem deutschen Vorarbeiter und Schülern nur Gastarbeiter, die meisten aus Italien, einige aus Spanien. Das war für mich Motiv, Italienisch autodidaktisch zu lernen. 1966 habe ich in London eine Italienerin kennengelernt und mit ihr jahrelang auf Italienisch korrespondiert, die Sprache auch danach sporadisch noch mündlich gebraucht, für Lektüre häufiger. 1968 habe ich begonnen, Italienisch und Spanisch zu studieren, es aber aufgegeben, weil damals ein Studium der Romanistik ohne gute Französischkenntnisse noch nicht möglich war.
Als weitere Sprache kam in der Schulzeit Russisch dazu, das damals in Düsseldorf für alle Schulen gemeinsam einmal die Woche in einem Nachmittagskurs angeboten wurde. Der Kurs war sehr gut, ich habe die Sprache danach vielfältig in Brieffreundschaften gepflegt, ab 1968 studiert, seit 1973 als Hauptfach. 1992 habe ich mich in eine Russin verliebt, so dass für eine gewisse Zeit Russisch auch meine tägliche Sprache war.
Nach Japanisch (ohne die Schrift), das ich autodidaktisch lernte, weil ich eine japanische Brieffreundin hatte, das ich aber nie mündlich gebraucht habe, kam Französisch noch in der Schule in einem Arbeitskreis. Der Kurs führte nicht sehr weit, ich habe die Sprache selten mündlich gebraucht und fühle mich in ihr auch nicht zuhause, für wissenschaftliche Lektüre ist sie freilich unentbehrlich (schöne Literatur dürfte mir schwerfallen).
Erst am Ende der Schulzeit lernte ich autodidaktisch Bulgarisch, weil ich eine bulgarische Brieffreundin hatte, mit der ich zunächst russisch korrespondiert hatte, vor einem Bulgarienbesuch 1968 habe ich mir dann aber passable Bulgarischkenntnisse angeeignet. In Bulgarien wurden meine Kenntnisse besser, vor allem aber in den folgenden drei Jahren durch eine intensivierte Brieffreundschaft mit mehreren Briefen pro Woche, oft 20 Seiten lang. Außerdem las ich mich durch die bulgarischen Klassiker. Natürlich habe ich Bulgarisch später auch studiert, dann Übungen zum Bulgarischen durchgeführt und 2007 einen Roman von Emilijan Stanev übersetzt, der 2014 endlich im Druck erschienen ist.
Im Studium war die nächste auch verwendete Sprache Polnisch ab 1968, wobei der akademische Unterricht sehr unbefriedigend war, weshalb ich ihn aufgegeben und später mit einem hervorragenden Lektor wieder aufgenommen habe. Ab 1972 war ich oft in Polen, vor allem 1978 auf 1979 ein halbes Jahr lang in Krakau, wo ich den größten Teil meiner Doktorarbeit geschrieben habe. Darüber hinaus habe ich die Sprache vielfach in Korrespondenzen, auf Reisen, im Unterricht usw. verwendet.
Ebenfalls zu Beginn des Studiums habe ich als Kontrastsprache Ungarisch gelernt, sie auch in einer Brieffreundschaft verwendet und mehrfach auf Reisen. Meine Kenntnisse sind aber eingeschränkt, mein Wortschatz ist für literarische Lektüre zu gering.
Nach dem Studium des Altgriechischen habe ich um diese Zeit auch Neugriechisch an der Uni gelernt, nachdem ich 1968 gesehen hatte, dass meine autodidaktisch erworbenen Kenntnisse für die Kommunikation im Lande nicht ausreichten. Durch viele weitere Reisen, sehr wenig Korrespondenz und umfangreiche Lektüre vor allem kirchlicher Literatur habe ich gute neugriechische Kenntnisse erworben und diese Sprache auch in meinem Lehrbuch des Griechischen mitbeschrieben.
Für mein Indogermanistikstudium habe ich auch Litauisch gelernt, allerdings nicht mit dem Ziel, es kommunikativ zu verwenden. Erst vor einer Litauenreise 2006 habe ich es aufgefrischt, tatsächlich im Lande aber nur sporadisch gebraucht und habe mich lieber des Polnischen oder Russischen bedient.
Als weitere Kontrastsprache habe ich gleichfalls zu Beginn des Studiums auf Empfehlung einer Kollegin Türkisch gelernt. Bei meinem ersten Türkeibesuch 1972 waren meine Kenntnisse noch so schlecht, dass ich auch mal auf das Französische ausgewichen bin. Nach Aufnahme des Studiums der Islamkunde habe ich meine Türkischkenntnisse verbessert und um Osmanischkenntnisse erweitert, so dass ich auf weiteren Reisen auf Türkisch gut zurecht kam. Lektüre geht aber nur mit einem Wörterbuch.
Nachdem das Polnische mich zunächst nicht befriedigt hatte, habe ich stattdessen Serbokroatisch (serbische Variante) gelernt, ergänzend habe ich 1971 die Sommerschule in Zadar und Novi Sad besucht. Die Sprache habe ich zwar wenig in Brieffreundschaften verwendet, aber oftmals im Lande, einmal für eine literarische Übersetzung aus dem Deutschen ins Serbische (Günter Eich). Das Slovenische, das ich gleichfalls auf der Sommerschule in Grundzügen gelernt habe, habe ich außer für wissenschaftliche Lektüre nie gebraucht.
Durch Vermittlung meines späteren Doktorvaters kam ich 1970 erstmals nach Makedonien, wo ich die Sommerschule in Skopje und Ohrid besuchte, dann erneut 1972, 1974 und 1976. Vorbereitet hatte ich mich durch autodidaktisches Lernen. In Korrespondenzen habe ich die Sprache kaum verwendet, aber auch später noch auf Reisen, nicht sehr oft für Lektüren.
An der Uni habe ich auch Rumänisch gelernt, der erste Kurs war nicht so gut, ein späterer Versuch besser. 1971 war ich in Rumänien, wo ich eine Brieffreundin besuchte. Aufgefrischt habe ich meine Kenntnisse erst 1994, als ich meine jetzige Frau kennenlernte. Die ersten Jahre war Rumänisch unsere Haussprache. Ich habe Rumänisch auch in wissenschaftlichen Arbeiten verwendet, aber kaum literarische Texte gelesen.
1973 lernte ich an der Uni Arabisch (alt und neu, auch den ägyptischen Dialekt, autodidaktisch den syrisch-palästinensischen Dialekt), 1974 und 2001 habe ich das Arabische in Syrien aktiv angewendet, habe es aber sonst kaum gebraucht. Sogar Persisch, das ich nie gesprochen habe, habe ich mehr für die Lektüre gebraucht.
Etwa 1974 habe ich an der Uni Ukrainisch gelernt, das mir dann bei meiner Doktorarbeit sehr geholfen hat. Mündlich habe ich es kaum gebraucht, nicht nur 2002 auf der Krim kam man mit Russisch besser durch, auch in anderen Landesteilen bekam ich 1998 auf ukrainische Fragen meist russische Antworten.
1975 habe ich endlich Albanisch gelernt, zunächst in einem Kurs der Uni bei den Indogermanisten, der aber sehr unbefriedigend war. Ich habe mich dann autodidaktisch weitergebildet und anschließend die Leitung des Kurses übernommen. Im Sommer 1975 habe ich meine Kenntnis auf einem Seminar in Peć (Peja) vertieft, 1978 dann auf einer Exkursion durch Albanien. Außer in einer nicht lange dauernden Korrespondenz mit einer Albanerin aus Kalabrien und für Lektüre wissenschaftlicher Texte habe ich Albanisch nur 2005 auf einer weiteren Albanienreise nochmals mündlich gebraucht.
Etwa 1982 habe ich an der Uni auch Katalanisch gelernt in einem sehr guten Kurs, die Sprache aber erst ab 2009 gebraucht. Während ich Bücher mühelos lesen kann, ist meine Sprechfähigkeit begrenzt.
Für eine geplante Urlaubsreise nach Georgien habe ich autodidaktisch 2000 etwas Neugeorgisch gelernt (Altgeorgisch konnte ich schon), habe es im Lande aber kaum gebraucht, da die Verständigung auf Russisch meist einfacher war.
Für eine geplante Chinareise habe ich ab 2002 zwei Jahre lang an der Uni modernes und klassisches Chinesisch studiert und bin bis zur Zeitungslektüre gekommen (abgeschlossenes Grundstudium). Im Lande (2004 und 2007) klappte die Kommunikation einigermaßen, manchmal nur unter Zuhilfenahme der Schriftzeichen. In Hongkong bin ich allerdings auf das Englische ausgewichen, da ich Kantonesisch kaum kann. Nachdem ich mein Chinesischstudium unter universitären Verhältnissen nicht fortsetzen konnte (als Modefach überlaufen), habe ich mit drei Tandempartnern weitergemacht. Mit einer, mit der ich noch immer in Kontakt stehe, habe ich mich auch an literarischen Übersetzungen aus dem modernen Chinesischen versucht.
Da die erste Chinareise von Moskau mit der Transsib nach Peking führte mit etlichen Zwischenaufenthalten, darunter auch in der Mongolei, habe ich mir Grundkenntnisse des Mongolischen angeeignet (autodidaktisch), aber nur sehr wenig gebraucht, da die Verständigung auf Russisch meist leichter war.
Mit dem Portugiesischen hatte ich mich autodidaktisch schon öfter beschäftigt, aber erst 2010 habe ich mich vor einer Reise nach Madeira tiefer eingearbeitet. Meine kommunikativen Fähigkeiten sind aber begrenzt, was ich merkte, als ich mich nach einem Raubüberfall mit der lokalen Polizei auseinanderzusetzen hatte, Lektüre ist kein Problem.
In etwa dürften das die modernen Sprachen sein, die ich wenigstens ansatzweise auch mündlich verwendet habe.
Grüße in die Runde,
Nicoletta
also Jane, das stimmt nicht. In romanischen Sprachen merkt man immerhin an den Adjektiven meist, ob da ein Mann oder eine Frau spricht (z.B. Endung -o oder -a), ebenso im Griechischen und Albanischen. In slavischen Sprachen ist es ebenso, zusätzlich muss man sich beim Gebrauch des Perfekts entscheiden, ob man die männliche oder weibliche Endung wählt. Wirklich keinen Unterschied gibt es wohl nur im Ungarischen, Finnischen (?, habe ich nicht gelernt) und Türkischen. Extrem ist es natürlich im Vietnamesischen oder Thailändischen, wo sogar geschlechtsspezifische Personalpronomina in der ersten Person existieren (kennt man bei uns ja nur für die dritte Person, im Ungarischen und Türkischen nicht einmal dort, im Arabischen außerdem in der zweiten Person, aber nicht in der ersten).
Ihr merkt schon, dass ich mehrere Sprachen gelernt habe, die ich unmöglich alle aufzählen kann. Ich werde es mal auf diejenigen beschränken, die ich auch einmal mündlich gebraucht habe (also ohne Latein, Altgriechisch, Altkirchenslavisch, Althebräisch, Altgeorgisch, Altarmenisch, Altäthiopisch usw.)
Meine erste Fremdsprache war Englisch in der Sexta am Gymnasium ab 1958, hat mich total enttäuscht, weil die nicht einmal eine eigene Schrift hatten, und auch der Wortschatz vom Deutschen her leicht verständlich (Unser erst Satz war "This is a fox.") Englisch habe ich 9 Jahre lang an der Schule gelernt, gegen Ende auch mit Freude.
Da ich Latein weglassen wollte, kam 1961 als nächstes Esperanto, das ich an einem Wochenende autodidaktisch gelernt habe nach einem Kurs in einer Jugendzeitschrift, später vertieft nach einem richtigen Lehrbuch, dann in mehreren Brieffreundschaften, vor allem mit einer Japanerin sehr gewinnbringend. 1966 habe ich es erstmals in England mündlich gebraucht, dann 1968 auf einem internationalen Kongress, 1972 habe ich mich auf Esperanto in eine Litauerin verliebt, habe zahllose Gedichte auf Esperanto geschrieben, viel korrespondiert, ein Lehrbuch geschrieben, Prüfungen bestanden und selbst Prüfungen abgenommen.
Da Esperanto zu leicht war, um meine Neugierde länger zu befriedigen lernte ich anschließend ab 1961 Spanisch an der Volkshochschule, wobei das Niveau mich nicht befriedigte. Angewendet habe ich es mündlich zum ersten Mal in London im Gespräch mit einer Uruguayanerin, dann erst wieder 1978 vor einer Mexiko-Reise autodidaktisch und durch Lektüre aufgefrischt, dann ab 1980 mit meiner ersten Frau zwölf Jahre lang als tägliche Haussprache verwendet.
Als ich während meiner Schulzeit in den Ferien in einer Feinkostfabrik gearbeitet habe, gab es dort außer dem deutschen Vorarbeiter und Schülern nur Gastarbeiter, die meisten aus Italien, einige aus Spanien. Das war für mich Motiv, Italienisch autodidaktisch zu lernen. 1966 habe ich in London eine Italienerin kennengelernt und mit ihr jahrelang auf Italienisch korrespondiert, die Sprache auch danach sporadisch noch mündlich gebraucht, für Lektüre häufiger. 1968 habe ich begonnen, Italienisch und Spanisch zu studieren, es aber aufgegeben, weil damals ein Studium der Romanistik ohne gute Französischkenntnisse noch nicht möglich war.
Als weitere Sprache kam in der Schulzeit Russisch dazu, das damals in Düsseldorf für alle Schulen gemeinsam einmal die Woche in einem Nachmittagskurs angeboten wurde. Der Kurs war sehr gut, ich habe die Sprache danach vielfältig in Brieffreundschaften gepflegt, ab 1968 studiert, seit 1973 als Hauptfach. 1992 habe ich mich in eine Russin verliebt, so dass für eine gewisse Zeit Russisch auch meine tägliche Sprache war.
Nach Japanisch (ohne die Schrift), das ich autodidaktisch lernte, weil ich eine japanische Brieffreundin hatte, das ich aber nie mündlich gebraucht habe, kam Französisch noch in der Schule in einem Arbeitskreis. Der Kurs führte nicht sehr weit, ich habe die Sprache selten mündlich gebraucht und fühle mich in ihr auch nicht zuhause, für wissenschaftliche Lektüre ist sie freilich unentbehrlich (schöne Literatur dürfte mir schwerfallen).
Erst am Ende der Schulzeit lernte ich autodidaktisch Bulgarisch, weil ich eine bulgarische Brieffreundin hatte, mit der ich zunächst russisch korrespondiert hatte, vor einem Bulgarienbesuch 1968 habe ich mir dann aber passable Bulgarischkenntnisse angeeignet. In Bulgarien wurden meine Kenntnisse besser, vor allem aber in den folgenden drei Jahren durch eine intensivierte Brieffreundschaft mit mehreren Briefen pro Woche, oft 20 Seiten lang. Außerdem las ich mich durch die bulgarischen Klassiker. Natürlich habe ich Bulgarisch später auch studiert, dann Übungen zum Bulgarischen durchgeführt und 2007 einen Roman von Emilijan Stanev übersetzt, der 2014 endlich im Druck erschienen ist.
Im Studium war die nächste auch verwendete Sprache Polnisch ab 1968, wobei der akademische Unterricht sehr unbefriedigend war, weshalb ich ihn aufgegeben und später mit einem hervorragenden Lektor wieder aufgenommen habe. Ab 1972 war ich oft in Polen, vor allem 1978 auf 1979 ein halbes Jahr lang in Krakau, wo ich den größten Teil meiner Doktorarbeit geschrieben habe. Darüber hinaus habe ich die Sprache vielfach in Korrespondenzen, auf Reisen, im Unterricht usw. verwendet.
Ebenfalls zu Beginn des Studiums habe ich als Kontrastsprache Ungarisch gelernt, sie auch in einer Brieffreundschaft verwendet und mehrfach auf Reisen. Meine Kenntnisse sind aber eingeschränkt, mein Wortschatz ist für literarische Lektüre zu gering.
Nach dem Studium des Altgriechischen habe ich um diese Zeit auch Neugriechisch an der Uni gelernt, nachdem ich 1968 gesehen hatte, dass meine autodidaktisch erworbenen Kenntnisse für die Kommunikation im Lande nicht ausreichten. Durch viele weitere Reisen, sehr wenig Korrespondenz und umfangreiche Lektüre vor allem kirchlicher Literatur habe ich gute neugriechische Kenntnisse erworben und diese Sprache auch in meinem Lehrbuch des Griechischen mitbeschrieben.
Für mein Indogermanistikstudium habe ich auch Litauisch gelernt, allerdings nicht mit dem Ziel, es kommunikativ zu verwenden. Erst vor einer Litauenreise 2006 habe ich es aufgefrischt, tatsächlich im Lande aber nur sporadisch gebraucht und habe mich lieber des Polnischen oder Russischen bedient.
Als weitere Kontrastsprache habe ich gleichfalls zu Beginn des Studiums auf Empfehlung einer Kollegin Türkisch gelernt. Bei meinem ersten Türkeibesuch 1972 waren meine Kenntnisse noch so schlecht, dass ich auch mal auf das Französische ausgewichen bin. Nach Aufnahme des Studiums der Islamkunde habe ich meine Türkischkenntnisse verbessert und um Osmanischkenntnisse erweitert, so dass ich auf weiteren Reisen auf Türkisch gut zurecht kam. Lektüre geht aber nur mit einem Wörterbuch.
Nachdem das Polnische mich zunächst nicht befriedigt hatte, habe ich stattdessen Serbokroatisch (serbische Variante) gelernt, ergänzend habe ich 1971 die Sommerschule in Zadar und Novi Sad besucht. Die Sprache habe ich zwar wenig in Brieffreundschaften verwendet, aber oftmals im Lande, einmal für eine literarische Übersetzung aus dem Deutschen ins Serbische (Günter Eich). Das Slovenische, das ich gleichfalls auf der Sommerschule in Grundzügen gelernt habe, habe ich außer für wissenschaftliche Lektüre nie gebraucht.
Durch Vermittlung meines späteren Doktorvaters kam ich 1970 erstmals nach Makedonien, wo ich die Sommerschule in Skopje und Ohrid besuchte, dann erneut 1972, 1974 und 1976. Vorbereitet hatte ich mich durch autodidaktisches Lernen. In Korrespondenzen habe ich die Sprache kaum verwendet, aber auch später noch auf Reisen, nicht sehr oft für Lektüren.
An der Uni habe ich auch Rumänisch gelernt, der erste Kurs war nicht so gut, ein späterer Versuch besser. 1971 war ich in Rumänien, wo ich eine Brieffreundin besuchte. Aufgefrischt habe ich meine Kenntnisse erst 1994, als ich meine jetzige Frau kennenlernte. Die ersten Jahre war Rumänisch unsere Haussprache. Ich habe Rumänisch auch in wissenschaftlichen Arbeiten verwendet, aber kaum literarische Texte gelesen.
1973 lernte ich an der Uni Arabisch (alt und neu, auch den ägyptischen Dialekt, autodidaktisch den syrisch-palästinensischen Dialekt), 1974 und 2001 habe ich das Arabische in Syrien aktiv angewendet, habe es aber sonst kaum gebraucht. Sogar Persisch, das ich nie gesprochen habe, habe ich mehr für die Lektüre gebraucht.
Etwa 1974 habe ich an der Uni Ukrainisch gelernt, das mir dann bei meiner Doktorarbeit sehr geholfen hat. Mündlich habe ich es kaum gebraucht, nicht nur 2002 auf der Krim kam man mit Russisch besser durch, auch in anderen Landesteilen bekam ich 1998 auf ukrainische Fragen meist russische Antworten.
1975 habe ich endlich Albanisch gelernt, zunächst in einem Kurs der Uni bei den Indogermanisten, der aber sehr unbefriedigend war. Ich habe mich dann autodidaktisch weitergebildet und anschließend die Leitung des Kurses übernommen. Im Sommer 1975 habe ich meine Kenntnis auf einem Seminar in Peć (Peja) vertieft, 1978 dann auf einer Exkursion durch Albanien. Außer in einer nicht lange dauernden Korrespondenz mit einer Albanerin aus Kalabrien und für Lektüre wissenschaftlicher Texte habe ich Albanisch nur 2005 auf einer weiteren Albanienreise nochmals mündlich gebraucht.
Etwa 1982 habe ich an der Uni auch Katalanisch gelernt in einem sehr guten Kurs, die Sprache aber erst ab 2009 gebraucht. Während ich Bücher mühelos lesen kann, ist meine Sprechfähigkeit begrenzt.
Für eine geplante Urlaubsreise nach Georgien habe ich autodidaktisch 2000 etwas Neugeorgisch gelernt (Altgeorgisch konnte ich schon), habe es im Lande aber kaum gebraucht, da die Verständigung auf Russisch meist einfacher war.
Für eine geplante Chinareise habe ich ab 2002 zwei Jahre lang an der Uni modernes und klassisches Chinesisch studiert und bin bis zur Zeitungslektüre gekommen (abgeschlossenes Grundstudium). Im Lande (2004 und 2007) klappte die Kommunikation einigermaßen, manchmal nur unter Zuhilfenahme der Schriftzeichen. In Hongkong bin ich allerdings auf das Englische ausgewichen, da ich Kantonesisch kaum kann. Nachdem ich mein Chinesischstudium unter universitären Verhältnissen nicht fortsetzen konnte (als Modefach überlaufen), habe ich mit drei Tandempartnern weitergemacht. Mit einer, mit der ich noch immer in Kontakt stehe, habe ich mich auch an literarischen Übersetzungen aus dem modernen Chinesischen versucht.
Da die erste Chinareise von Moskau mit der Transsib nach Peking führte mit etlichen Zwischenaufenthalten, darunter auch in der Mongolei, habe ich mir Grundkenntnisse des Mongolischen angeeignet (autodidaktisch), aber nur sehr wenig gebraucht, da die Verständigung auf Russisch meist leichter war.
Mit dem Portugiesischen hatte ich mich autodidaktisch schon öfter beschäftigt, aber erst 2010 habe ich mich vor einer Reise nach Madeira tiefer eingearbeitet. Meine kommunikativen Fähigkeiten sind aber begrenzt, was ich merkte, als ich mich nach einem Raubüberfall mit der lokalen Polizei auseinanderzusetzen hatte, Lektüre ist kein Problem.
In etwa dürften das die modernen Sprachen sein, die ich wenigstens ansatzweise auch mündlich verwendet habe.
Grüße in die Runde,
Nicoletta
Ne budi ono što si bio, postani to što jesi. -- Sei nicht, was du gewesen, werde, was du bist!
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Nicoletta
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Re: Fremdsprachen.
Postscriptum
Vergessen habe ich Tschechisch und Slovakisch zu erwähnen. Tschechisch habe ich an der Uni in einem sehr guten Kurs gelernt, dann in Prag an der Sommerschule. Die Sprache habe ich oftmals auf Reisen verwendet, auch in Brieffreundschaften und für wissenschaftliche wie schöne Literatur. Slovakisch habe ich im Selbstudium gelernt und nur einmal 1991 auf einer Reise durch das Land gesprochen, habe sie aber später selbst unterrichtet und wissenschaftlich gebraucht.
Vergessen habe ich Tschechisch und Slovakisch zu erwähnen. Tschechisch habe ich an der Uni in einem sehr guten Kurs gelernt, dann in Prag an der Sommerschule. Die Sprache habe ich oftmals auf Reisen verwendet, auch in Brieffreundschaften und für wissenschaftliche wie schöne Literatur. Slovakisch habe ich im Selbstudium gelernt und nur einmal 1991 auf einer Reise durch das Land gesprochen, habe sie aber später selbst unterrichtet und wissenschaftlich gebraucht.
Ne budi ono što si bio, postani to što jesi. -- Sei nicht, was du gewesen, werde, was du bist!
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CJane
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Re: Fremdsprachen.
Ich lass mich gerne korrigieren, aber das mit den adjektiven in romanischen Sprachen ist mir jetzt nicht klar. Könntest du das Beispielhaft mal erklären? Und ist das im deutschen, englishen oder französischen auch so und mir noch nie aufgefallen?
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Andrea aus Sachsen
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Re: Fremdsprachen.
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Nicoletta, du bist ja ein richtiges Sprachgenie!
Da muss ich mich mit meinen bescheidenen Englisch- und Russischkenntnisse, bzw. dem, was 37 Jahre nach Schulabschluss davon noch übrig ist, beinahe schämen.
Nicoletta, du bist ja ein richtiges Sprachgenie!
Da muss ich mich mit meinen bescheidenen Englisch- und Russischkenntnisse, bzw. dem, was 37 Jahre nach Schulabschluss davon noch übrig ist, beinahe schämen.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Andrea aus Sachsen
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Sunny
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Re: Fremdsprachen.
Ich bin zwar nicht direkt gefragt worden, aber mir fällt dazu als Beispiel ein:CJane hat geschrieben:Ich lass mich gerne korrigieren, aber das mit den adjektiven in romanischen Sprachen ist mir jetzt nicht klar. Könntest du das Beispielhaft mal erklären? Und ist das im deutschen, englishen oder französischen auch so und mir noch nie aufgefallen?
die Schöne = Bella
der Schöne= Bello
Entsprechend sind auch die Adjektive im Französischen "beau" in der männlichen und "belle" in der weiblichen Form.
Wir Deutschen haben wir ja sogar drei Formen: eine schöne, einen schönen und ein schönes.
Einzig im Englischen ist das Adjektiv immer gleich.
Das meine ich jedenfalls zu wissen, lasse mich aber gerne korrigieren, wenn ich hier jetzt was Falsches verzapft habe
LG
Sunny
Frankas glückliche und stolze Bio-Ehefrau
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Natascha
Re: Fremdsprachen.
Ich spreche Deutsch und Engliusch. Slowakisch hab ich mal gekonnt, weil meine beste Freundin Slowakin war und ich habs halt dann mit ihr gezielt gelernt. War so einfach aus Gaudi. Aber mittlerweile reichts nur noch so fürs Nötigste. Bin stark eingerostet in der Hinsicht. -.-
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Ulrike-Marisa
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Re: Fremdsprachen.
Moin,
...Fremdsprachen, da bin ich nicht so die Queen; lange ist es her mit der Schule und Englisch und Französisch, das ich noch am besten kann, da ich als Kind damit aufgewachsen bin. Mein Vater ist in Strasbourg geboren und so habe ich immer etwas Französisch mitgelernt - Elsässer Französisch; in der Schule kam dann die Grammatik dazu. Wegen nicht gebrauchen habe ich mittlerweile ganz viel vergessen, und da ich mittlerweile im hohen Norden lebe, habe ich auch etwas Dänisch gelernt; es reicht im Hafen Brötchen zu bestellen
Am liebsten spreche ich im Garten mit meinen Blumen.
Liebe Grüße, Ulrike-Marisa
...Fremdsprachen, da bin ich nicht so die Queen; lange ist es her mit der Schule und Englisch und Französisch, das ich noch am besten kann, da ich als Kind damit aufgewachsen bin. Mein Vater ist in Strasbourg geboren und so habe ich immer etwas Französisch mitgelernt - Elsässer Französisch; in der Schule kam dann die Grammatik dazu. Wegen nicht gebrauchen habe ich mittlerweile ganz viel vergessen, und da ich mittlerweile im hohen Norden lebe, habe ich auch etwas Dänisch gelernt; es reicht im Hafen Brötchen zu bestellen
Am liebsten spreche ich im Garten mit meinen Blumen.
Liebe Grüße, Ulrike-Marisa
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Vivian Cologne
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Re: Fremdsprachen.
Äh, natürlich haben Adjektive und Substantive in den meisten Sprachen ein Geschlecht, aber das hat doch nix mit der weiblichen Version der Sprache zu tun. Das machen Männer und Frauen nämlich gleich, wenn sie eine Sprache beherrschen. Oder sie machen eben die gleichen Fehler ... Na ja, Männer machen wahrscheinlich mehr Fehler.
Was ist denn nun das Weibliche an einer Sprache? Ich bitte um Aufklärung der Threaderstellerin.
Vivian, very feminin
Was ist denn nun das Weibliche an einer Sprache? Ich bitte um Aufklärung der Threaderstellerin.
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Nicoletta
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Re: Fremdsprachen.
Hallo,
da bin ich wieder, dazwischen lag die Nachtruhe, weshalb ich auf eine auf mich zielende Frage nicht geantwortet habe. Sunny hat das schon richtig gesagt, aber nicht vollständig, daher Vivians Rückfrage. Es geht nicht die attributive Verwendung von Adjektiven, die in der Tat harmlos ist, sondern um die prädikative. Im Deutschen gibt es da keinen Unterschied, Männer wie Frauen können sagen "Ich bin müde" oder "Ich fühle mich hübsch" (dass Männer das nicht sagen würden, ist eine andere Sache), aber grammatisch ist da kein Unterschied (hingegen attributiv "ein müder Mann, eine müde Frau, ein müdes Kind". In romanischen und slavischen Sprachen oder im Griechischen gibt es solch einen Unterschied zwischen attributiver und prädikativer Verwendung nicht, man muss also, wenn man von sich selber spricht, sich beim Adjektiv für ein Geschlecht entscheiden, mit dem man sich identifiziert. Im Slavischen gilt das auch für Verben in der Vergangenheit, weil in den meisten slavischen Sprachen Perfekt als Vergangenheitsform gebraucht wird, und das besteht aus einem Partizip, das vom Geschlecht abhängig ist, und (nicht im Russischen) einem Hilfsverb. Wenn ich gestern in der Stadt war, würde ich russisch sagen "vÄera ja byla v gorode", wenn ich eine Frau bin, aber "vÄera ja byl v gorode" als Mann, auf Polnisch "wczoraj byÅ‚am w mieÅ›cie" bzw. "wczoraj byÅ‚em w mieÅ›cie". Ich hoffe, jetzt ist alles klar.
LG Nicoletta
da bin ich wieder, dazwischen lag die Nachtruhe, weshalb ich auf eine auf mich zielende Frage nicht geantwortet habe. Sunny hat das schon richtig gesagt, aber nicht vollständig, daher Vivians Rückfrage. Es geht nicht die attributive Verwendung von Adjektiven, die in der Tat harmlos ist, sondern um die prädikative. Im Deutschen gibt es da keinen Unterschied, Männer wie Frauen können sagen "Ich bin müde" oder "Ich fühle mich hübsch" (dass Männer das nicht sagen würden, ist eine andere Sache), aber grammatisch ist da kein Unterschied (hingegen attributiv "ein müder Mann, eine müde Frau, ein müdes Kind". In romanischen und slavischen Sprachen oder im Griechischen gibt es solch einen Unterschied zwischen attributiver und prädikativer Verwendung nicht, man muss also, wenn man von sich selber spricht, sich beim Adjektiv für ein Geschlecht entscheiden, mit dem man sich identifiziert. Im Slavischen gilt das auch für Verben in der Vergangenheit, weil in den meisten slavischen Sprachen Perfekt als Vergangenheitsform gebraucht wird, und das besteht aus einem Partizip, das vom Geschlecht abhängig ist, und (nicht im Russischen) einem Hilfsverb. Wenn ich gestern in der Stadt war, würde ich russisch sagen "vÄera ja byla v gorode", wenn ich eine Frau bin, aber "vÄera ja byl v gorode" als Mann, auf Polnisch "wczoraj byÅ‚am w mieÅ›cie" bzw. "wczoraj byÅ‚em w mieÅ›cie". Ich hoffe, jetzt ist alles klar.
LG Nicoletta
Ne budi ono što si bio, postani to što jesi. -- Sei nicht, was du gewesen, werde, was du bist!
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Vivian Cologne
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Re: Fremdsprachen.
Na gut, vielleicht war ja dieser banale Unterschied mit weiblicher Version gemeint ...
Auch im Deutschen verwende ich für mich mittlerweile nur noch die femininen Formen, was ich vor einem Jahr noch nicht getan hätte. So mache ich es dann auch in der Fremdsprache, aber da können natürlich leicht Fehler sich einschleichen. Da sind wir wieder bei der Perfektion ...
Ich glaube trotzdem immer noch nicht, dass das gemeint war. Aber vielleicht doch ...
Vivian
Auch im Deutschen verwende ich für mich mittlerweile nur noch die femininen Formen, was ich vor einem Jahr noch nicht getan hätte. So mache ich es dann auch in der Fremdsprache, aber da können natürlich leicht Fehler sich einschleichen. Da sind wir wieder bei der Perfektion ...
Ich glaube trotzdem immer noch nicht, dass das gemeint war. Aber vielleicht doch ...
Vivian