Mut nach draussen zu gehen - das Smartphone hilft!
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colibri
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Mut nach draussen zu gehen „ das Smartphone hilft!
Hallo zusammen,
ich lese immer wieder, dass sich viele damit beschäftigen, wie sie sich überwinden können, um nach draussen zu gehen. Das ist mir nicht unbekannt und hat mich auch schon viele Überwindungen gekostet. Der Gedanke "alle glotzen einen an", drängt sich leicht auf.
Ich habe auch alles mögliche erlebt: von fiesen Pöbeleien von pubertierenden Jugendlichen in Gruppen - bis hin zu Komplimenten und Anfragen von Fotografen. Bei ersteren kenne ich die Reaktionen und mache je nachdem einen Bogen um sie herum. Aber was ist nun mit dem Smartphone?
Ganz einfach: Selbst wenn ihr nicht als CD unterwegs seid, schaut Euch doch mal um, wenn Ihr durch die Fussgängerzone geht oder am Bahnhof steht. 99% stehen oder laufen mit gekrümmtem Rücken herum und starren bzw. tippen gebannt auf Ihrem Smartphone herum, falls sie nicht gerade gedankenversunken Telefonieren. Jedenfalls nehmen die Leute ihre Umgebung gar nicht mehr wahr. Nur, weil ich aufgepasst habe, konnte ich schon etliche Kollisionen vermeiden, weil die Leute mich überhaupt nicht bemerkt haben, egal welche Kleidung ich gerade getragen habe. Es ist den anderen vollkommen gleich. Das ist teilweise schade, denn hier und da möchte man ja auch wahrgenommen werden. Aber es nimmt den Druck und das Gefühl des "Spiessrutenlaufens".
Vielleicht hilft Euch der Gedanke etwas, wenn ihr draussen unterwegs seid.
Viel Spass da draussen,
colibri
ich lese immer wieder, dass sich viele damit beschäftigen, wie sie sich überwinden können, um nach draussen zu gehen. Das ist mir nicht unbekannt und hat mich auch schon viele Überwindungen gekostet. Der Gedanke "alle glotzen einen an", drängt sich leicht auf.
Ich habe auch alles mögliche erlebt: von fiesen Pöbeleien von pubertierenden Jugendlichen in Gruppen - bis hin zu Komplimenten und Anfragen von Fotografen. Bei ersteren kenne ich die Reaktionen und mache je nachdem einen Bogen um sie herum. Aber was ist nun mit dem Smartphone?
Ganz einfach: Selbst wenn ihr nicht als CD unterwegs seid, schaut Euch doch mal um, wenn Ihr durch die Fussgängerzone geht oder am Bahnhof steht. 99% stehen oder laufen mit gekrümmtem Rücken herum und starren bzw. tippen gebannt auf Ihrem Smartphone herum, falls sie nicht gerade gedankenversunken Telefonieren. Jedenfalls nehmen die Leute ihre Umgebung gar nicht mehr wahr. Nur, weil ich aufgepasst habe, konnte ich schon etliche Kollisionen vermeiden, weil die Leute mich überhaupt nicht bemerkt haben, egal welche Kleidung ich gerade getragen habe. Es ist den anderen vollkommen gleich. Das ist teilweise schade, denn hier und da möchte man ja auch wahrgenommen werden. Aber es nimmt den Druck und das Gefühl des "Spiessrutenlaufens".
Vielleicht hilft Euch der Gedanke etwas, wenn ihr draussen unterwegs seid.
Viel Spass da draussen,
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colibri
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Re: Mut nach draussen zu gehen „ das Smartphone hilft!
hihi "... das Röckchen hochfliegt und der Lurch rausfällt". Eine tolle Vorstellung
LG colibri
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Julia65
Re: Mut nach draussen zu gehen „ das Smartphone hilft!
Hallo,
tja, diese sehr traurige und besorgniserregende Entwicklung mit den Smartphones mag eine kleine Hilfe sein, um sich dazu zu überwinden nach draussen zu gehen. Ich finde diese Entwicklung jedoch sehr bedenklich. Ich selber habe KEIN Smartphone und finde mich daher manchmal zwischen 4 oder 5 Kollegen ohne dass auch nur ein einziges Wort gesprochen wird. Alle glotzen auf ihr Smartphone. Gruselig.
Besonders schlimm finde ich, dass dieses Phänomen inzwischen auch auf die Autofahrer übergreift. Ich sehe immer öfter Leute extrem langsam, blöd oder unaufmerksam fahren, bzw. Fastunfälle, weil die Leute sogar am Steuer auf ihr Smartphone schauen.
Aber wenn es dir dabei hilft, dich rauszutrauen, dann hat es wenigstens auch ein kleines bisschen was positives. Allerdings ist die Kehrseite der Medallie, wie schon erwähnt, dass dadurch jeder auch ständig mit einem Fotoapparat bewaffnet ist.
LG
Julia
tja, diese sehr traurige und besorgniserregende Entwicklung mit den Smartphones mag eine kleine Hilfe sein, um sich dazu zu überwinden nach draussen zu gehen. Ich finde diese Entwicklung jedoch sehr bedenklich. Ich selber habe KEIN Smartphone und finde mich daher manchmal zwischen 4 oder 5 Kollegen ohne dass auch nur ein einziges Wort gesprochen wird. Alle glotzen auf ihr Smartphone. Gruselig.
Besonders schlimm finde ich, dass dieses Phänomen inzwischen auch auf die Autofahrer übergreift. Ich sehe immer öfter Leute extrem langsam, blöd oder unaufmerksam fahren, bzw. Fastunfälle, weil die Leute sogar am Steuer auf ihr Smartphone schauen.
Aber wenn es dir dabei hilft, dich rauszutrauen, dann hat es wenigstens auch ein kleines bisschen was positives. Allerdings ist die Kehrseite der Medallie, wie schon erwähnt, dass dadurch jeder auch ständig mit einem Fotoapparat bewaffnet ist.
LG
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colibri
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Re: Mut nach draussen zu gehen „ das Smartphone hilft!
Ich habe auch kein Smartphone, daher fällt mir sowas ja auch mehr auf als anderen. Diesselben Erfahrungen habe ich auch gemacht. Beispiel: sitzen Mädels in einer 4er-Gruppe in der S-Bahn. Klar erkennbar, dass sie Schulfreundinnen sind. Alle glotzen auf ihr Smartphone und es fällt in einer halben Stunde fahrt kein einziges Wort. Schon sehr seltsam.
Ich muss mich wohl daran gewöhnen - man kommuniziert nur noch digital, meist ohne etwas mitzuteilen.
Was die Kameras betrifft: ja, manchmal finde ich es unangenehm und wenn ich was mitbekomme, drehe ich mich weg. Klar, dass die Leute mich anglotzen, das sehe ich ja selbst. Aber ich mag nicht mein Gesicht tausendfach im Internet wiederfinden
LG colibri
Ich muss mich wohl daran gewöhnen - man kommuniziert nur noch digital, meist ohne etwas mitzuteilen.
Was die Kameras betrifft: ja, manchmal finde ich es unangenehm und wenn ich was mitbekomme, drehe ich mich weg. Klar, dass die Leute mich anglotzen, das sehe ich ja selbst. Aber ich mag nicht mein Gesicht tausendfach im Internet wiederfinden
LG colibri
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Nicoletta
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Re: Mut nach draussen zu gehen „ das Smartphone hilft!
Ich kann mich den Beobachtungen meiner Vorrednerinnen durchaus anschließen, dennoch gehöre ich zur Spezies derer, die im Besitz solch eines Schlaufons sind und es auch nicht missen möchten. Ich bin hörgeschädigt, nutze es also nie zum Telefonieren. Es hilft aber manchmal ergänzend zu Wanderkarten bei der Orientierung, wenn die Markierung gerade nicht optimal ist, es zeigt mir von fast jedem beliebigen Ort aus an, wie ich auf dem schnellsten mit öffentlichen Verkehrsmitteln wieder nachhause komme und sogar, ob die Busse pünktlich sind oder verspätet. Zwischendurch rufe ich auch schon mal meine Emails ab, habe auch schon auf Wanderungen dienstliche Anfragen, solange ich noch im Dienst war, wenn eilig unterwers beantwortet. Und ob die mangelnde Aufmerksamkeit für Crossdresser wirklich mit dem Schlaufon zusammenhängt? Nach meienr Erfahrung wird die Gesellschaft einfach kontinuierlich toleranter uns gegenüber. Ich bin seit über einem Jahr immer und ausnahmslos en femme unterwegs und könnte mich zu anderem gar nicht mehr durchringen. Mein Eindruck: ausschließlich positiv: ich werde immer freundlich bis zuvorkommend behandelt, es gibt nie Bemerkungen zu meinem Äußeren, obwohl ich immer als genetischer Mann zu erkennen bin (ohne Perücke). Ich bin mir sicher, dass ich sogar häufiger Kontakt zu Mitmenschen habe denn früher als Mann, vor allem von Frauen werde ich positiv akzeptiert, obwohl die Zahl der positiven Reaktionen durch Männer kaum geringer ist. Problemgruppen bleiben pubertierende Jugendliche beiderlei Geschlechts, aber mehr als Lachen oder Kichern ist da im Allgemeinen auch nicht zu befürchten. Dass ich im Zug schon mal merke, dass Mitreisende mich eingehender gemustert haben, muss ich einfach akzeptierten; schließlich wandern meine Blicke bei Zugreisen auch immer wieder zu den hübschesten Frauen, wobei ich mich oft frage, wir mir dies oder jenes Kleidungsstück stehen würde oder wie genau die die Kunst des Schminkens beherrschen, in der ich immer noch einer Anfängerin bin. Aber das sind doch völlig normale Verhaltensweisen, nichts, was besonderen Mut erfordern würde, nach draußen zu gehen. Ich kann nur allen raten, tut es, seid dabei natürlich (keine Dragqueens), und Ihr werdet enttäuscht sein, weil Ihr nicht aneckt, wobei das Schlaufon damit wenig zu tun hat, auch ohne werdet Ihr einfach akzeptiert.
LG Nicoletta
LG Nicoletta
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Lina
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Re: Mut nach draussen zu gehen „ das Smartphone hilft!
Abgsehen davon, dass Smartphone nicht mit Handy synonym ist ... zurück zum Thema: Ja gut, viele sind mit sms-en und twittern beschäftigt und schauen nicht hin. Aber gut ist das doch nicht - besser ist doch, wenn sie hin schauen und man zeigt - mit oder ohne hunertpro Passing - so viel Präsenz, dass es positiv ankommt. Wird natürlich nicht bei allen so ankommen, aber zumindest überwiegend.