Politisches Trans* Engagement - aber wo?
Politisches Trans* Engagement - aber wo?

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nicole.f
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Politisches Trans* Engagement „ aber wo?

Post 1 im Thema

Beitrag von nicole.f »

Hallo!
Mich treibt da gerade etwas um und an, wozu ich mal hier um Rat fragen wollte...

Ich denke jede(r) die/der sich mit Transgendern [*] beschäftigt wird schnell feststellen, dass es sowohl in unserer Deutschen als auch in praktisch allen internationalen Gesellschaften noch das ein oder andere Defizit gibt, dass uns Transgendern (ganz allgemein, egal welcher Ausprägung) das Leben unnötig schwer macht. Und ich denke, dass einer der besten, aber nicht der einzige, Ansatzpunkte die Politik ist. Über die Politik können Gesetze verändert, Verordnungen erlassen und finanzielle Mittel bereit gestellt werden, die unseren Zielen helfen können.

Wir Transgender sind natürlich nicht die ersten, die solche Probleme haben. Fast jede andere wie auch immer geartete Bevölkerungsgruppe hat sich zum Erreichen ihrer Ziele zusammengeschlossen, um gemeinsam ein starkes Sprachrohr zu haben, welches auch angehört wird und etwas bewegen kann, das Stellungnahmen veröffentlicht und damit Meinung bildet. Die Homosexuellenbewegung hat es uns vorgemacht. Auch dort gibt es die unterschiedlichsten Strömungen und Ausrichtungen, doch alle haben sich auf ein Grundprogramm an Forderungen verständigt und gemeinsame Institutionen gegründet, die diese dann im Namen und Mandat einer großen Bevölkerungsgruppe vertreten. Sie haben sich mit einigem durchgesetzt, sind als Gruppe anerkannt und erhalten Förderungen.

Es gibt in Deutschland Dutzende Transgender Selbsthilfegruppen, Stammtische und Hilfsvereine. Die meisten leisten großartige Arbeit - nicht nur für ihre Mitglieder, sondern auch Grundsatzarbeit. Doch meist nur in ihrer Region.

Was ich in Deutschland bisher vergeblich suche ist soetwas wie ein Transgender Dachverband. Gibt es das in der Tat noch nicht?
Es gibt vereinzelte Ansätze, z.B. DGTI [1], doch irgendwie scheint es dort sehr still geworden zu sein. Die letzten ernsthaften Meldungen auf deren Webseite sind Jahre alt.
Im LSVD gibt es eine kleine Transgender Abteilung, doch der LSVD [2] ist eigentlich ein Lesben- Schwulenverband, weshalb es klar ist, das unsere Anliegen dort nicht gerade an erster Stelle stehen.
Und dann? Dann hört es wohl auch schon auf oder übersehe ich da eine Vereinigung?
Es gibt dann noch ein paar großartige Vereine, wie TrIQ [3] in Berlin, die schon etwas über die Region hinausgewachsen sind, doch eigentlich ist bspw. auch der TrIQ ein lokaler Verein für die Region Berlin-Brandenburg.

Auf nationaler Eben sieht es da also, soweit ich das bisher herausgefunden habe, eher mau aus.

Im Gegensatz dazu gibt es aber international so großartige Organisationen wie TGEU [4] oder ILGA-Europe [5], die versuchen auf Europäischer Ebene Strömungen zu bündeln und Dinge vorwärts zu bringen - und das sogar mit Erfolg. Das Praktische an einem Ansatz über die EU ist, dass es dann direkt in allen Mitgliedsstaaten Auswirkungen hat. Doch auf diesem Weg kann man dementsprechend nur Themen sehr grundlegender Natur wirklich angehen, bspw. Anti-Diskriminierungsgesetze.

Ich würde mich gerne in Deutschland politisch für Transgender Belange einsetzen.
Doch wo?
LSVD erscheint mir als Notlösung, denn das ist eigentlich nicht "unser" Verband.
DGTI fühlt sich an, ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, wie ein totes Pferd zu reiten. Die waren mal sehr aktiv, doch das scheint etwa 2009 eingeschlafen zu sein.

Was mich interessieren würde, wäre ein Deutscher Transgender Verband. Eine Organisation, die diese ganzen lokalen Vereine etwas unter einen Hut bringt, gemeinsame Aktionen organisiert und damit dann auch gegenüber unserer Bundesdeutschen Politik ein gewichtiges Wort sprechen kann. Stand heute ist es so, so wie ich es sehe, dass wir praktisch keine Lobby haben. Wir laufen allenfalls im Kielwasser der Homosexuellenbewegung und Vereine mit. Es ist dann kein Wunder, dass die Aufklärung über uns schleppend voran geht, wir weiter Akzeptanzprobleme haben, bei der Behandlung Transsexueller eine große Beliebigkeit herrscht und nach wie vor niemand ernsthaft mal die Frage nach Sinn und Zweck einer reinen Zweigeschlechtlichkeit stellt.


Also wenn mir hier jemand einen Tipp geben kann, würde ich mich freuen!

Liebe Grüße
nicole


[*] Bevor sich gleich jemand beleidigt fühlt oder das womöglich falsch interpretiert - mein Begriff von Transgender ist die eher weite Auslegung, an deren einen Ende die Transsexuellen stehen. Wo das andere Ende beginnt, darüber lasse ich mit mir je nach Kontext gerne reden :) Aber ich denke, das bspw. nicht rein sexuell motivierte Transgender durchaus gesellschaftliche Probleme haben, die zu lösen wären und denen geholfen werden sollte.

[1] DGTI
http://www.dgti.org/

[2] LSVD
https://www.lsvd.de/

[3] TrIQ
http://www.transinterqueer.org/vernetzung-links/

[4] TGEU
http://www.tgeu.org/

[5] ILGA Europe
http://www.ilga-europe.org/
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Lina
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Re: Politisches Trans* Engagement „ aber wo?

Post 2 im Thema

Beitrag von Lina »

@LSVD erscheint mir als Notlösung, denn das ist eigentlich nicht "unser" Verband.

Vielleicht ist das genau die falsche Einstellung - dieses nicht "unser". LSVD genau wie viele ähnliche Verbände in anderen Ländern haben sich über Jahrzehnte markiert, dinge Bewegt, Politiker angesprochen und Ziele erreicht. Das finde ich wesentlich attraktiver als dieses ganzes Durcheinander an TS-TG- und ähnliche Gruppierungen, die einen wesentlichen Anteil ihrer Ressourcen darin investieren sich gegenseitig zu schikanieren, und außerdem einzeln eh zu klein um wirklich bemerkt zu werden. Schwulen-/Lesbenverbände können auch - wie es in Dänemark der fall ist - zu LGBT-Verbände werden. Die Politiker und die politisch interessierte Menschen - die nicht selber direkt betroffen sind, aber "ansprechbar" sind werden in der Regel dieselben sein, egal ob es sich um Schwulen-Lesben-relatierte oder Trans*-relatierte politische Themen sind.
nicole.f
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Re: Politisches Trans* Engagement „ aber wo?

Post 3 im Thema

Beitrag von nicole.f »

Hallo Lina!
Ja, im Prinzip gebe ich Dir da völlig Recht!
Das klein-klein und gegenseitige Abgrenzen und, wie Du es nennst, Schikanieren, ist absolut kontraproduktiv. Daher hatte ich auch bewusst von "Transgender" gesprochen und nicht nur von Transsexuellen oder einer der anderen Kleingruppen darunter. Denn da beginnen meist schon die ersten Berührungskonflikte, obwohl viele Ziele doch sehr ähnlich wären.

Auch würde ich Dir grundsätzlich zustimmen, dass man sicherlich kurzfristig schneller etwas erreichen kann, wenn man sich an einen bereits etablierten Verband wie den LSVD anschließt. Zudem sind, wie Du schon sagst, die politischen Ansprechpartner für beiden Gruppen in der Tat wohl meist identisch.

Es gibt allerdings zwei Aspekte, die mir dabei nicht so gut gefallen.

Der eine ist, das ich es eigentlich wichtig finde, Transgender aus der Ecke der Sexualität zu holen und dort auch eine klare Abgrenzung zu schaffen. Bei den Transgendern, die ich meine, hat das nichts oder maximal sekundär etwas mit sexueller Orientierung zu tun und daher halte ich es in einem Verband, der andere als heterosexuelle Orientierungen vertritt, für thematisch mindestens fragwürdig.

Der zweite ist, dass ich denke, dass es wichtig ist, das wir uns eigenständig positionieren können und nicht als Anhängsel einer anderen Gruppierung auftauchen. Selbstverständlich gibt es eine Reihe von Berührungspunkten. Und ganz sicher macht es großen Sinn, zusammen zu arbeiten. Doch ich hielte es schon für wichtig, eigenständig aufzutreten und auch als eigenständig wahrgenommen zu werden.

Hmm...

Liebe Grüße
nicole
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Re: Politisches Trans* Engagement „ aber wo?

Post 4 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo, Nicole,

eine große Organisationen, die auch Gruppen für unter anderm Transgender haben, ist ver.di (http://regenbogen.verdi.de/).

Okay, ver.di ist nicht erade auf Transgender spezialisiert. Doch was da in den Gruppen erarbeitet wird, kann schnell von anderen üernommen werden und sehr weit in die politische Breite wirken.

Daneben bin ich im Netz auf atme e.V. gestoßen. http://atme-ev.de/index.php?option=com_ ... &Itemid=18

Liebe Grüße
Inga
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Re: Politisches Trans* Engagement „ aber wo?

Post 5 im Thema

Beitrag von conny »

hallo nicole,

das verteten von interessen geht nur von und mit den betroffenen gemeinsam und wenn es keine geeignete organisation gibt muss man sie, wenn man es ernst meint, eben selbst gründen.

einen verein? einen interessenverband?

wie müsste dessen zielsetzung aussehen, damit möglichst viele, bzw. alle hier mitmachen würden?

wäre das möglich?

lg
conny
Lina
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Re: Politisches Trans* Engagement „ aber wo?

Post 6 im Thema

Beitrag von Lina »

nicole.b hat geschrieben:Hallo Lina!
Ja, im Prinzip gebe ich Dir da völlig Recht!
Das klein-klein und gegenseitige Abgrenzen und, wie Du es nennst, Schikanieren, ist absolut kontraproduktiv. Daher hatte ich auch bewusst von "Transgender" gesprochen und nicht nur von Transsexuellen oder einer der anderen Kleingruppen darunter. Denn da beginnen meist schon die ersten Berührungskonflikte, obwohl viele Ziele doch sehr ähnlich wären.

Auch würde ich Dir grundsätzlich zustimmen, dass man sicherlich kurzfristig schneller etwas erreichen kann, wenn man sich an einen bereits etablierten Verband wie den LSVD anschließt. Zudem sind, wie Du schon sagst, die politischen Ansprechpartner für beiden Gruppen in der Tat wohl meist identisch.

anderen Gruppierung auftauchen. Selbstverständlich gibt es eine Reihe von Berührungspunkten. Und ganz sicher macht es großen Sinn, zusammen zu arbeiten. Doch ich hielte es schon für wichtig, eigenständig aufzutreten und auch als eigenständig wahrgenommen zu werden.

Hmm...

Liebe Grüße
nicole


Ich glaube wirklich, dass man da auch mehr als nur kurzfristig was erreichen kann. Ich finde es auch wunderschön, dass du den Oberbegriff Transgender auch wirklch als Oberbegriff benutzt. Das ändert aber nichts an den ganzen "Kleinkriegen", die tatsächlich stattfinden und auch Jahrzehnte lang stattgefunden haben. In der prä-Internetzeit hatte ich z.B. Kontakt zu VIVATS und zu FPE. VIVATS gibt es immer noch. Scheint mir auch nicht wesentlich größer oder einflussreicher geworden zu sein. Die Einstellung ist "elitär" ... du kannst dir denken, wie ich das meine ... und schließt wahrscheinlcih auch eine Menge Unterstützung aus, die es sonst vielleicht gegeben hätte. Und FPE - das sind die, die ein riesenthema daraus machen, dass sie bestimmt alle HETEROSEXUELL sind und es ist doch gar nichts schlimmes dran, da es ja alles nur mit der Kleidung zu tun hätte. Noch eine Organisation, die ich ziemlich sofort abgehakt habe. Lieber alleine sein, als mit einem haufen Heuchler.

Und wenn wir z.B. einen Blick in Richtung Dänemark werfen: Da ist (hoffentlich) eine wichtige Gesetzesänderung im Anlauf. Und wer kommt tatäsächlich zu Wort in den Mediendebatten - Leute vom LGBT Verband oder die Damen von den unterschiedlichen kleinen Trans*-Gruppierungen, die sich da auch gegenseitig schikanieren? Die vom LGBT Verband, natürlich. Und warum auch nicht? Was nützt uns die Argumentation, dass man es nicht um Sex gehe, sondern um Identität - früher hätte man Transsexuelle nach genau denselben Gesetzen bestraft wie auch schwule Männer. Und heute tut man das nicht mehr, weil heroische Transsexuelle schon während der Nachkriegszeit die Öffentlichkeit überzeugten, dass es um was ganz anderes geht ... oder, neh, das war wohl eine totale Vergewaltigung der Geschichte. Ich glaube es war eher so, dass überwiegend Schwule und Lesbische sich für Reformen eingesetzt haben, von denen wir auch letztendlich profitieren.

Ich bin auch überzeugt, dass du viel mehr erreichen wirst, wenn du eine der anfänglichen Schritte machst, um den LSVD in ein LGBT-VD zu ändern ...
nicole.f
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Re: Politisches Trans* Engagement „ aber wo?

Post 7 im Thema

Beitrag von nicole.f »

Hallo Ihr Lieben!
Vielen Dank für die guten Antworten!
Doch der Reihe nach...

@Inga:
Verdi Regenbogen und ATME schaue ich mir gerne mal an, danke für die Links!
Beide sind aber schon wieder recht speziell... im Rahmen von Verdi ist die gewerkschaftliche Prägung und Ausrichtung bzgl. Arbeitswelt recht klar. Und ATME scheint mir doch sehr stark eine eigene Agenda zu verfolgen, die vornehmlich für Transsexuelle eintritt. Beides sicherlich richtig und wichtig! Nur ist das irgendwie noch nicht so ganz was ich suchte - ich suche ja etwas, was Gruppen wie diese zusammenführen könnte.

@darialena:
Ja, soetwas dauert, ist zäh, braucht viel Geduld und Menschen mit einer klaren Vision und Durchhaltevermögen.
Doch das ist nichts neues. Das ist und war schon immer so, Gutes fiel einem selten einfach so in den Schoß und Organisationen sind in den seltensten Fällen Selbstläufer. Dafür braucht es kontinuierliche Arbeit und Offenheit für die vielen unterschiedlichen Strömungen. Ich es ist eine Frage der Zielsetzungen und der Art und Weise, wie man damit umgeht, die Erfolg von Misserfolg trennt. Ich glaube nicht, dass man mit einem sehr eindimensionalen Verband etwas bewegen könnte. Viele der Vereine hacken hauptsächlich an Klein-Klein des TSG herum oder beschweren sich über die SoC oder MDKs. Das ist sicherlich im Detail alles berechtigt und gut, dass sich jemand darum kümmert. Doch das sähe ich nicht als Ziel einer solchen Vereinigung - jedenfalls nicht als direktes explizites Ziel einer solchen Organisation. Dafür kann es Untergruppen geben, die diese Themen bearbeiten und dann muss in einer Art Plenum ein ein Konsens (ja ja) dazu geschaffen werden, der dann vertreten wird. Viele Themen sind konsensfähig.

@conny:
Selbst gründen wollte ich allerdings sehr ernsthaft vermeiden :)
Ich habe zwar schon Gruppen und Organisationen aufgebaut, die auch heute noch, Jahre nach der Gründung, bestehen und Bestand haben, doch auf Bundesebene wäre mir doch (noch) eine Nummer zu groß. Was mir vorschweben würde, wäre in der Tat ein Verband, also ein Zusammenschluss der bereits bestehenden Gruppen, Vereine und Organisationen. Das ganze hätte mehrere Vorteile:

1. Bessere gegenseitige Information. Selbst wenn der Verband keinen Konsens bilden kann und keine gemeinsamen Aktionen stattfänden, so könnte er dennoch dafür Sorgen, dass viel mehr Gruppe/Vereine als heute erfahren, was die jeweils anderen so tun und damit von anderen lernen und profitieren können.

2. Selbst wenn nur wenige Konsenspunkte gefunden werden, so würde eine Verlautbarung dieses Verbandes Gewicht haben - denn der Verband würde dann alle Gruppen gleichermaßen repräsentieren. Das wären Bundesweit sicherlich weit über hundert Gruppierungen mit mehreren tausend Mitgliedern.

3. Auch wenn kein Konsens gefunden wird, so hat man doch wenigsten miteinander darüber Gedanken und Informationen ausgetauscht.

4. Die Politik möchte Trans* Belange fördern, teills auch mit Geldern. Doch Land und Bund können keine Gelder direkt an Selbsthilfegruppen oder privat organisierte Gruppen geben - sie brauchen einen Verrechnungspartner, einen unabhängigen Träger, der am besten diese Mittel weiter verteilen kann. Der LSVD fungiert bspw. so für die homosexuellen Aufklärung und Förderung durch Bund und Länder. Der LSDV verteilt diese Gelder dann weiter, an Gruppen, Zentren etc.

Daher wäre es, denke ich, wichtig, dass ein solche Verband keine eigene Agenda hat. Er sollte offen für alles aus dem Themenbereich sein. Was dann daraus wird, ist Sache der Mitglieder und nicht des Verbandes selbst.

Ob das möglich wäre?
Ich denke schon. Es ist "nur" Arbeit. Viel Arbeit und für eine ganze Weile. Meiner Erfahrung nach braucht es mindestens drei bis vier Jahre, bis sich solche eine Struktur gebildet und gefestigt hat. Und das würde ganz sicher eine festen Gruppe brauchen, um das aufzubauen - mindesten drei bis vier Personen würde ich für den Anfang mal schätzen.

Im August findet im Waldschlösschen ein Trans* Vernetzungstreffen statt. Das wäre vielleicht der ideale Ausgangspunkt.

@Lina:
Ja, vor den Kleinkriegen habe ich auch große Angst. Es ist einfach völlig unglaublich, was sich in dieser Szene so abspielt. Das habe ich wirklich noch nirgends anders so erlebt, obwohl ich schon in so einige Gruppen involviert war. Das große Ziel müsste also sein, moderierend zu wirken, Konflikte abzubauen und eher die Gemeinsamkeiten, die ohne Frage bestehen, hervorzuheben.
Und ja, Du hast, denke ich, Recht damit, dass wir Transgender stark von der Arbeit der Homosexuellen profitieren und profitiert haben. Das möchte ich auch keinesfalls unter den Teppich kehren oder schlecht reden. Doch ich denke da geht noch eine Menge mehr, wenn man sich eigenständig aufstellen würde.
Etwas skeptisch bin ich allerdings, dass man so ohne Weiteres aus dem LSVD einen LGBT-VD machen könnte. Das würde eine kräftige Umwälzung bedeuten, über die viele vielleicht nicht so glücklich wären? Wäre aber vielleicht auch mal nachzufragen...


Vielen Dank für diesen bereits sehr netten Diskurs!

Liebe Grüße
nicole
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ab08
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Re: Politisches Trans* Engagement „ aber wo?

Post 8 im Thema

Beitrag von ab08 »

Hallo Nicole,

das Verhalten, bzw. wie Nachhaltigkeit am besten erreicht werden kann, hängt von der speziellen persönlichen Situation der/oder des Betroffenen ab.
Mir /CO über 50/ lange berufspolitisch und anderweitig tätig/ kam es darauf an, trotz Transition möglichst normal weiterzuarbeiten.
Da ich beruflich und auch anderweitig bedingt, ohnedies mit sehr vielen Menschen vorher und nachher Umgang hatte und habe, trug dies zum Verständnis bei.
Zusätzliche Aktivitäten wären bei mir störend und kontraproduktiv gewesen. Ich geh offen damit um. Viele kennen mich und wer sich im Umfeld für "Trans" bzw."IS" interessiert, fragt.

Meist führt das Gespräch zu Buchempfehlungen oder Links z.B. Christiane Völling "Ich war Mann und Frau" Mein Leben als Intersexuelle - Verlag Fackelträger
Links von Organisationen wie z.B. ATME http://atme-ev.de/ bzw. Zwischengeschlecht http://blog.zwischengeschlecht.info/
Bei tieferem Interesse, größerer Vorbildung weise ich z.B. darauf hin, dass schon Simone de Beauvoir zu Beginn in ihrem 1949(!) erschienenen Standardwerk: "Das andere Geschlecht" auch auf diese Problematik eingeht. (Band 1, Seite 39) Ihre Aussagen beziehen sich in der Regel auf alle Frauen (incl. TS/IS ) An anderer Stelle (Seite 62) ein hübsches, für viele hier vielleicht aufbauendes Zitat: "Die Frau ist in dem Maße weiblich, wie sie sich als solches empfindet."

Zum besseren Verständnis: Mir liegt Harry Benjamin (*1885 Berlin; "  1986 New York) nah. ==> Ich sehe den Themenkomplex Transsexualität/Intersexualität als Einheit.
Die spätere Begriffsverwirrung halte ich für ein Problem. Spielt aber keine Rolle. Da ich mich Jahrzehnte mit dem Thema beschäftige, behalte ich mir ohnehin eine eigene Meinung vor. Manche, die sich einige Jahre kurz und eher oberflächlich mit TS/IS befassten und sich nun als Experten bezeichnen, nehme ich nicht so recht ernst, auch wenn sie Professorentitel tragen.

Mein Engagement bzgl. Trans* ist daher durchaus politisch... - Organisationen wie ATME unterstütze ich nach Kräften.
Aber meine persönliche Freiheit, meine Unabhängigkeit sind mir sehr wichtig. Diese von mir mühsam erkämpften Erungenschaften sind mir heilig.
Da ich zudem überzeugt bin, so im Grunde mehr für die Sache tun zu können, lasse ich mich nirgends vereinnahmen, auch wenn Slogans auf den ersten Blick griffig erscheinen mögen :wink:

Liebe Grüße
ab

P.S. Einige grundsätzliche Anmerkungen:
1. Ich hab Zweifel, ob in der derzeitigen Situation der von Dir angedachte "Dachverband", selbst wenn er gut strukturiert wäre, hierzulande das leisten könnte, was sich die Betroffenen erhoffen. Die Probleme der Betroffenen sind sehr unterschiedlich. ==> Jeder Fall liegt irgendwie doch anders! Patentrezepte gibt es nicht.
Auf EU-Ebene sehe ich eher Möglichkeiten, aber was von dort kommt, wird bei uns von der jeweiligen Regierung meist immer noch lang ignoriert....
2. Bei einem Dachverband besteht stets die Gefahr der Normierung (vgl. DGTI) und bei einer Normierung fallen immer auch welche durch das Netz, selbst wenn es noch so weit gespannt ist.
3. Und /bin ja lange in einem großen Verband tätig/ besteht in Verbänden oft die Gefahr, dass sich Fraktionen bilden, die sich gegenseitig ausbremsen. Wie bei Lebewesen muss erst eine gewisse Reife erreicht werden, es müssen gewisse Kinderkrankheiten überstanden sein, bis was Vernünftiges rauskommt und der Verband wirklich schlagkräftig arbeitet.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
nicole.f
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Re: Politisches Trans* Engagement „ aber wo?

Post 9 im Thema

Beitrag von nicole.f »

Hallo AB!
ab08 hat geschrieben:Hallo Nicole,

[...]

Meist führt das Gespräch zu Buchempfehlungen oder Links z.B. Christiane Völling "Ich war Mann und Frau" Mein Leben als Intersexuelle - Verlag Fackelträger
Links von Organisationen wie z.B. ATME http://atme-ev.de/ bzw. Zwischengeschlecht http://blog.zwischengeschlecht.info/
Bei tieferem Interesse, größerer Vorbildung weise ich z.B. darauf hin, dass schon Simone de Beauvoir zu Beginn in ihrem 1949(!) erschienenen Standardwerk: "Das andere Geschlecht" auch auf diese Problematik eingeht. (Band 1, Seite 39) Ihre Aussagen beziehen sich in der Regel auf alle Frauen (incl. TS/IS ) An anderer Stelle (Seite 62) ein hübsches, für viele hier vielleicht aufbauendes Zitat: "Die Frau ist in dem Maße weiblich, wie sie sich als solches empfindet."

Zum besseren Verständnis: Mir liegt Harry Benjamin (*1885 Berlin; "  1986 New York) nah. ==> Ich sehe den Themenkomplex Transsexualität/Intersexualität als Einheit.
Auf ATME bin ich nun auch schon ein paar aufmerksam geworden. Diese setzen einen Teil dessen um, was auch gerade über TGEU versucht wird, europapolitisch zu manifestieren. Sehr gut!

Simone de Beauvoir muss ich auch mal lesen - auf sie wird oft verwiesen. Auch Benjamin läuft einem oft über den Weg, hier ein Link zu seinem Standardwerk bzgl. Transsexualität:

http://www.shb-info.org/sitebuildercont ... omenon.pdf

(Ich hoffe mal, dass das legal ist?)
ab08 hat geschrieben: Die spätere Begriffsverwirrung halte ich für ein Problem. Spielt aber keine Rolle. Da ich mich Jahrzehnte mit dem Thema beschäftige, behalte ich mir ohnehin eine eigene Meinung vor. Manche, die sich einige Jahre kurz und eher oberflächlich mit TS/IS befassten und sich nun als Experten bezeichnen, nehme ich nicht so recht ernst, auch wenn sie Professorentitel tragen.
Aber hallo!
Selbstredend soll jeder seine eigene Meinung haben und diese auch frei und offen vertreten können. Dazu gehört dann auch, und das machst Du ja auch, anderen zuzuhören, empathisch sich in deren Gedankenmodell zu versetzen und gemeinsam vielleicht neue Standpunkte zu entwickeln - oder zumindest lernen, den anderen zu verstehen, auch wenn man seine Position nicht teilt.
ab08 hat geschrieben: Mein Engagement bzgl. Trans* ist daher durchaus politisch... - Organisationen wie ATME unterstütze ich nach Kräften.
Aber meine persönliche Freiheit, meine Unabhängigkeit sind mir sehr wichtig. Diese von mir mühsam erkämpften Errungenschaften sind mir heilig.
Da ich zudem überzeugt bin, so im Grunde mehr für die Sache tun zu können, lasse ich mich nirgends vereinnahmen, auch wenn Slogans auf den ersten Blick griffig erscheinen mögen :wink:

Liebe Grüße
ab

P.S. Einige grundsätzliche Anmerkungen:
1. Ich hab Zweifel, ob in der derzeitigen Situation der von Dir angedachte "Dachverband", selbst wenn er gut strukturiert wäre, hierzulande das leisten könnte, was sich die Betroffenen erhoffen. Die Probleme der Betroffenen sind sehr unterschiedlich. ==> Jeder Fall liegt irgendwie doch anders! Patentrezepte gibt es nicht.
*Die* Lösung gibt es sicherlich nicht. Es wird immer unterschiedliche Ansichten zu ganz vielen Dingen geben. Doch es gibt auch sehr Vieles, das alle verbindet. Das sind dann vielleicht nicht die ganz großen Würfe, aber immerhin kleine Fortschritte.

Als eines der ganz großen Probleme sehe ich zur Zeit, dass eben diese ganzen Partikularinteressen leider gar keinen Austausch pflegen. Sie können so gar nicht erkennen, wo ihre Gemeinsamkeiten liegen könnten und wo sie vielleicht, im Interesse der gemeinsamen Sache, einmal einen kleinen Kompromiss eingehen könnten. Ich erwarte keinesfalls, dass man mit einer solchen Organisation kurzfristig wirklich ganz Große Dinge bewegen könnte. Das wird ganz sicher nicht gelingen. Mein erstes Ziel würde es sein, möglichst viele dieser ganzen unterschiedlichen Gruppen dazu zu bewegen zu beginnen, miteinander statt übereinander zu reden. Vieles wird unterschiedlich bleiben, doch für die Dinge und Themen in denen Konsens besteht, kann dann diese Gemeinschaft ein mächtiges Wort sprechen. Ein Wort, dass in der Politik gehört werden muss, denn so verlangt es das Gesetz (Artikel 9 Grundgesetz). Wenn Transgender Themen weiterhin so zerstreut und teils widersprüchlich der Politik vermittelt werden, kann sich doch dort nie ein konsistentes Bild ergeben und sich damit auch nie ein konkreter Handlungsbedarf entwickeln. Ich weiß z.B. das in NRW das Ministerium für Familie etc. gerne Transgender Themen fördern will! Sie würden es gerne in ganz NRW sehen, dass mehr für diese signifikante Bevölkerungsgruppe getan wird! Doch leider passiert nichts, denn das Land hat keine praktikable Möglichkeit, diese Dutzenden von Kleingruppen zu unterstützen. Also passiert leider - nichts. Und das ist ja sogar schon die Richtung Politik hin zu uns! Unsere Interessen landen praktisch nicht bei der Politik, weil sich nur sehr wenige im politischen Betrieb auskennen und bis an relevante Stelle vordringen. Wer geht denn schon zum Jahresempfang des Landtages und vertritt dort Trans*? Praktisch niemand. Vereinzelte Personen einzelner Gruppen. Das ist dann zwar für die anwesenden Politiker interessant, aber daraus ergibt sich ganz sicher kein auch nur ansatzweise repräsentatives Bild und damit auch keine dringende Notwendigkeit für Aktionen.

Hier sähe ich einen solche Verband als richtig und wichtig. Der Verband selbst soll gar keine eigene Meinung haben oder vertreten. Der Verband ist lediglich Kanal, Repräsentant und Sprachrohr der Gruppen, die ihm angehören.
ab08 hat geschrieben: Auf EU-Ebene sehe ich eher Möglichkeiten, aber was von dort kommt, wird bei uns von der jeweiligen Regierung meist immer noch lang ignoriert....
2. Bei einem Dachverband besteht stets die Gefahr der Normierung (vgl. DGTI) und bei einer Normierung fallen immer auch welche durch das Netz, selbst wenn es noch so weit gespannt ist.
3. Und /bin ja lange in einem großen Verband tätig/ besteht in Verbänden oft die Gefahr, dass sich Fraktionen bilden, die sich gegenseitig ausbremsen. Wie bei Lebewesen muss erst eine gewisse Reife erreicht werden, es müssen gewisse Kinderkrankheiten überstanden sein, bis was Vernünftiges rauskommt und der Verband wirklich schlagkräftig arbeitet.
DGTI ist doch eher kein Verband, so wie ich das sehe? DGTI wäre eine dieser Gruppen, mit recht speziellen Partikularinteressen - genau wie ATME, etc. Gruppen wie diese sind es, die ich als Mitglieder in einem solchem Verband sehen würde.

Diese ganzen Gruppen unter einen Hut zu bekommen ist ganz sicher eine Herausforderung - gar keine Frage. Eine Normierung sollte dadurch aber sicherlich nicht stattfinden! Eher ein gegenseitiger Austausch, um sich auf gemeinsame Schnittmengen zu verständigen, die dann gemeinsam vertreten werden können, oder eben auch auf klare Trennlinien. Auch andere große Verbände vertreten eine Reihe unterschiedlicher Partikularinteressen unter einem Dach. Das ist ja auch nicht schadhaft, eher im Gegenteil. Die Politik hat dadurch einen Ansprechpartner, der sich dann um das Kanalisieren zu den Untergruppen kümmert und die Untergruppen haben eine Möglichkeit, ihre speziellen Interessen auf vglw. einfache Art und Weise sehr weit vorwärts zu bringen - z.B. wären Obdachlose oder andere sozial extrem schwache Gruppen kaum politisch sichtbar, wenn es nicht Verbände wie den paritätischen Wohlfahrtsverband gäbe. Und diese Verbände sind dann auch immer die ersten die von der Politik angesprochen werden, wenn es mögliche Probleme in diesen Bereichen gibt. Wen sollte die Politik denn Stand heute in Transgenderfragen ansprechen? Da gibt es nur wenige und diese wenigen vertreten dann auch noch recht unterschiedliche Positionen und sind zudem auch noch extrem wenig repräsentativ.

Das dieser Prozess Zeit braucht, ist gar keine Frage. Vermutlich Jahre. Gerade solche ehrenamtlichen Strukturen benötigen nochmal mehr Zeit, denn alle Beteiligten haben nur wenig ihrer Freizeit zur Verfügung zu stellen. Doch nur weil etwas langwierig und schwierig ist, wird es dadurch ja nicht unmöglich?

Ich denke schon, dass es eine Chance hätte... also, Freiwillige vor - wer macht's mal schnell :) ?

Liebe Grüße
nicole
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Re: Politisches Trans* Engagement „ aber wo?

Post 10 im Thema

Beitrag von eilinfox »

ja, mir geht's auch so, dass ich eigentlich so was wie einen verband vermisse.

ich denke mal, dass es einfach an menschen fehlt, die sich dafür einsetzten wollen/können.
manche von uns - und da zähle ich mich auch dazu - möchten einfach nicht in die öffentlichkeit gehen.

gerade wenn man es einigermaßen geschafft hat, dass einen die umwelt akzeptiert und als das wahrnimmt, wie man sich fühlt, dann wird ein engagement schwierig.
ich möchte ja nicht mit einem schild um den hals rumlaufen, worauf geschrieben steht, dass ich eine transidente frau bin.
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Re: Politisches Trans* Engagement „ aber wo?

Post 11 im Thema

Beitrag von ab08 »

Liebe Nicole,

ganz herzlichen Dank für Deine ausführliche, sehr kompetente Antwort. (gitli) (flo) (flo)
Ganz besonderen Dank (ki) für den Link zu Standardwerk von Harry Benjamin!
Das RL (Abitur etc.) begrenzt meine verfügbare Restzeit leider sehr, daher fasse ich mich in nächster Zeit sehr kurz...


Liebe Eilinfox,

hab wenig Zeit und viel Arbeit. Trotzdem Initiativen begrüß ich stets.
Wenn ein neu gegründeter Verband die gröbsten Kinderkrankheiten überwunden hätte, würde ich mich engagieren.
Allerdings muss dort vernünftige Arbeit bereits erkennbar sein, denn für grundlegende Erziehungsmaßnahmen stehe ich ausdrücklich nicht zur Verfügung.
(Verbandsarbeit mache ich seit fast 30 Jahren/kenne typische Probleme und Möglichkeiten) Erwachsene sind halt weniger offen für vernünftige Tipps, als Jugendliche... :wink:

Liebe Grüße an Euch beide
ab
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
Exuserin-2015-08-11

Re: Politisches Trans* Engagement „ aber wo?

Post 12 im Thema

Beitrag von Exuserin-2015-08-11 »

Ich. Glaube ich habe schon einmal gefragt , ob lange Texte uns müde machen ,ist es nun wieder so. Es fragt immer eine fragende Ilektra
nicole.f
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Re: Politisches Trans* Engagement „ aber wo?

Post 13 im Thema

Beitrag von nicole.f »

Hallo Ilektra!
Tut mir leid, wenn ich Dich ermüde... wenn es um mir so wichtige Dinge geht, kann ich leider nicht kürzer...

Liebe Grüße
nicole
Ich bin trans* - und das ist gut so!
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Vivian Cologne
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Re: Politisches Trans* Engagement „ aber wo?

Post 14 im Thema

Beitrag von Vivian Cologne »

Wer müde ist, macht eben 'nen Mittagsschlaf! Dann machen hinterher die langen Texte umso mehr Spaß ...

Lieben Gruß von Vivian
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