AfD - Transsexualität - Menschenbild - # 2
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Vivian Cologne
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Re: AfD „ Transsexualität „ Menschenbild
Danke fürs Versenken der Steilvorlage! Schön!
Gerade wir können es uns doch erlauben, Scherze darüber zu machen. Wenn mich einer auslacht (kommt fast nie vor), lache ich doch auch mit.
Und die Mutti hat schließlich aus ihrem Fetisch für Hosenanzüge einen Kult gemacht. Chapeau!
Vivian, heute in Hose
Gerade wir können es uns doch erlauben, Scherze darüber zu machen. Wenn mich einer auslacht (kommt fast nie vor), lache ich doch auch mit.
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Anne-Mette
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Re: AfD „ Transsexualität „ Menschenbild
Hosenanzüge?
... leider nur "obenrum", dafür aber in allen Farben: http://www.dailymail.co.uk/debate/artic ... erkel.html
Gruß
Anne-Mette
... leider nur "obenrum", dafür aber in allen Farben: http://www.dailymail.co.uk/debate/artic ... erkel.html
Gruß
Anne-Mette
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ab08
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Re: AfD „ Transsexualität „ Menschenbild
Danke, liebe Anne-Mette,Anne-Mette hat geschrieben:Veränderungen wird man überwiegend durch MitArbeit erreichen - in welcher Partei auch immer.
für diese Klarstellung, der ich völlig zustimme.
Meine berufspolitischen und anderen Aktivitäten mach ich übrigens sicher nicht nur am Thema TS fest. Mir sind da unterschiedliche Dinge wichtig.
Zudem spielt es eine Rolle, ob ich dort aktuell Erfolgschancen sehe. Meine Kräfte verplembere ich da nicht. *)
Auch bei Wahlentscheidungen wechseln bei mir durchaus die Prioritäten.
Persönliches Statement zum obigen Thema:
Da mir Freiheit und Menschenrechte wichtig sind, wäre für mich "AfD" nie eine Option.
Le Pen in Frankreich, die amerikanischen "Tea Party" , evangelikale "Christen" schrecken mich auch ab. Da fliehe ich lieber, bevor mir noch was passiert
Liebe Grüße
ab
*) Je nach Situation ist in Bayern z.B. die Zusammenarbeit mit allen derzeit im Landtag vertretenen Parteien (CSU, SPD, Grüne, freie Wähler) notwendig.
Auf lokaler Ebene spreche ich mit Volksvertreter/innen, die persönlich soweit kenne, dass ich ihr Engagement einschätzen kann.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Lina
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Re: AfD „ Transsexualität „ Menschenbild
Bingo. Das ist nämlich genau der Punkt. Viel zu viele Leute meckern nur rum, sind aber nicht bereit auch nur den Arsch hoch zu kriegen, hin zu gehen und kritische Fragen stellen, wenn "die Politiker" tatsächlich in ihrem Viertel auch ansprechbar sind. Statt dessen hört man nur Sprüche, wie, "ich gehe nicht wählen, die sind ja eh alle Betrüger" und so. Vielleicht mal raus gehen und die unterstützen, die ehrlich sind? Nein, Fehlanzeige. Und gerade deshalb haben Neu-Populisten ein viel zu leichtes Spiel. Die sagen dann z.B., dieses oder jenes geht schief in der EU-Politik, also sind wir gegen die EU. Oder gegen irgendwas Anderes. Was die als Alternative bieten wollen weiß man aber nicht. Danach fragt kaum jemand. Oder die lassen sich mit den Gedankenkonstrukten der "Bundesrepublik Deutschland GmbH" Agitatoren einspinnen. *
Und was nun eine Transfrau dazu bewegt, ausgerechnet bei eine rechtspopulistischen Partei mitzumachen, wo man es eigentlich schon denken kann, dass sie LGBT-feindlich sind, ist schon rätselhaft.
Es gibt doch so viele Möglichkeiten, wo jeder die Politik mit beeinflussen kann, ohne zum eigenen Untergang beizutragen.
* Falls jemand nie davon gehört hat: Da versucht man der Bundesrepublik Deutschland die Rechtmäßigkeit als Staat so weit in Frage zu stellen, dass sie lediglich ein Unternehmen ist - eine GmbH - und die Bürger nur Personal. Als Personal hat man aber das Recht zu kündigen ... Dann wird nur der Reichskanzler als Oberhaupt anerkannt! Nach welchem Gesetz aus welchem Staat die BRD nun eine GmbH sein soll wird, soweit ich mitbekommen habe, nie erläutert. Oder: Einer der bekanntesten Befürworter argumentiert, dass der Bundesgerichtshof in einem Urteil sagt, dass ein Gesetz nur Gültigkeit haben kann, wenn eine klare räumliche Begrenzung des Gesetztes angegeben wird, und diese und jene Gesetze der BRD könnten daher gar nicht gültig sein. Kaum jemand hat die Muse, selber nachzulesen. Im Urteil geht es um eine bestimmte Baumverordnung, die nur verständlich ist, wenn sie auf ein klar definiertes Gebiet begrenzt ist. Der Agitator ist Jurist und weiß dies natürlich, verlässt sich nur darauf, dass seine Schäfchen nicht selber lesen.
Und was nun eine Transfrau dazu bewegt, ausgerechnet bei eine rechtspopulistischen Partei mitzumachen, wo man es eigentlich schon denken kann, dass sie LGBT-feindlich sind, ist schon rätselhaft.
Es gibt doch so viele Möglichkeiten, wo jeder die Politik mit beeinflussen kann, ohne zum eigenen Untergang beizutragen.
* Falls jemand nie davon gehört hat: Da versucht man der Bundesrepublik Deutschland die Rechtmäßigkeit als Staat so weit in Frage zu stellen, dass sie lediglich ein Unternehmen ist - eine GmbH - und die Bürger nur Personal. Als Personal hat man aber das Recht zu kündigen ... Dann wird nur der Reichskanzler als Oberhaupt anerkannt! Nach welchem Gesetz aus welchem Staat die BRD nun eine GmbH sein soll wird, soweit ich mitbekommen habe, nie erläutert. Oder: Einer der bekanntesten Befürworter argumentiert, dass der Bundesgerichtshof in einem Urteil sagt, dass ein Gesetz nur Gültigkeit haben kann, wenn eine klare räumliche Begrenzung des Gesetztes angegeben wird, und diese und jene Gesetze der BRD könnten daher gar nicht gültig sein. Kaum jemand hat die Muse, selber nachzulesen. Im Urteil geht es um eine bestimmte Baumverordnung, die nur verständlich ist, wenn sie auf ein klar definiertes Gebiet begrenzt ist. Der Agitator ist Jurist und weiß dies natürlich, verlässt sich nur darauf, dass seine Schäfchen nicht selber lesen.
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Marlen
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Re: AfD „ Transsexualität „ Menschenbild
Nun ja, Tanja Krienen ist da nicht die Einzige.
Bei den Republikanern in der Schönhuber Ära (späte 80er + 90er Jahre) gab es Johanna Grund, die sogar mal um die Parteispitze kandidierte.
Über die Motive läßt sich nur spekulieren. Vermutlich ist da eine zutiefst konservative bzw. rechtskonservative Gesinnung, welche das Engagement stimuliert und mögliche Vorbehalte der "Parteifreunde" gegenüber LGBT überlagert. Zumindest dürften diese Frauen ein sehr starkes Selbstbewußtsein haben bzw gehabt haben. (Anmerkung: die REP waren in ihrer Anfangszeit zwar rechts von der CSU aber noch nicht die NeoNazi Sammlungsbewegung, die sie schließlich wurden. Parallelen zur AfD kann man da schon ziehen, ob es dann so kommt bleibt ab zu warten.)
Über die Ängste und Motive der AfD Sympathisanten, mit denen ich mich unterhalten habe:
- Ängste in unserer BWL- und Juristenwelt nicht mehr mit zu kommen. Sie haben Angst vor smarten Jungs in Anzügen, die in einer eigenen Sprache sprechen, mit einem Federstrich Firmen schließen und Arbeistplätze vernichten. Weil das ein diffuser "Markt" eben so verlange.
- Ängste vor einem Verlust von Werten, die sie immer für sakrosankt gehalten haben. Werten wie Religion und Familie, die sie vor allem von den, sich wandelnden C- Parteien, nicht mehr vertreten sehen. Dabei geht es nicht immer um ein ultra-konservatives Weltbild, sondern eher um eine Übertragung. Wenn etwas schief läuft, bspw. Flughafen BER, dann liegt das daran, weil der Wowereit schwul ist. Das ist eine einfache Lösung aus deren Sicht. Und bestätigt also, daß Menschen, die anders sind und leben, den hart erarbeiteten Wohlstand der Gesellschaft und der "Anständigen" (Haus, Kinder, Hund...) in Gefahr bringen.
- Angst den Anschluß zu verpassen. Menschen aus der Finanzwelt, die ich zur AfD gesprochen habe, wissen oder glauben zu wissen, was alles schief läuft: wie Geld "auf die Seite geschafft" bzw. Geld und Werte mutwillig vernichtet werden zum Zwecke der persönlichen Bereicherung. Sie wollen eine überschaubare, klar geregelte Wirtschaft. Auch sie haben kein Vertrauen mehr in die herkömmlichen Parteien.
Unter dem Strich bleiben:
subjektive Befürchtungen. Echte (Existenz-) Ängste. Tatsächliche, fundamentale religiöse wie mythische Überzeugungen. Finstere, wabernde Stammtisch Gedanken. Der Wunsch nach einem Aufräumen mit dem verkommenen System.
Kurzum eine Mischung wie sie auch die NPD und die sogenannten "Freien Kameradschaften" stets aufrühren und propagieren, um Stimmen und Mitglieder zu gewinnen.
Die Begrifflichkeiten nähern sich wieder denen der Vergangenheit an.
Worte wie "Zinsknechtschaft" und "Plutokraten" sind nach über 70 Jahren plötzlich wieder zu hören......
Liebe Grüße
Marlen
Bei den Republikanern in der Schönhuber Ära (späte 80er + 90er Jahre) gab es Johanna Grund, die sogar mal um die Parteispitze kandidierte.
Über die Motive läßt sich nur spekulieren. Vermutlich ist da eine zutiefst konservative bzw. rechtskonservative Gesinnung, welche das Engagement stimuliert und mögliche Vorbehalte der "Parteifreunde" gegenüber LGBT überlagert. Zumindest dürften diese Frauen ein sehr starkes Selbstbewußtsein haben bzw gehabt haben. (Anmerkung: die REP waren in ihrer Anfangszeit zwar rechts von der CSU aber noch nicht die NeoNazi Sammlungsbewegung, die sie schließlich wurden. Parallelen zur AfD kann man da schon ziehen, ob es dann so kommt bleibt ab zu warten.)
Über die Ängste und Motive der AfD Sympathisanten, mit denen ich mich unterhalten habe:
- Ängste in unserer BWL- und Juristenwelt nicht mehr mit zu kommen. Sie haben Angst vor smarten Jungs in Anzügen, die in einer eigenen Sprache sprechen, mit einem Federstrich Firmen schließen und Arbeistplätze vernichten. Weil das ein diffuser "Markt" eben so verlange.
- Ängste vor einem Verlust von Werten, die sie immer für sakrosankt gehalten haben. Werten wie Religion und Familie, die sie vor allem von den, sich wandelnden C- Parteien, nicht mehr vertreten sehen. Dabei geht es nicht immer um ein ultra-konservatives Weltbild, sondern eher um eine Übertragung. Wenn etwas schief läuft, bspw. Flughafen BER, dann liegt das daran, weil der Wowereit schwul ist. Das ist eine einfache Lösung aus deren Sicht. Und bestätigt also, daß Menschen, die anders sind und leben, den hart erarbeiteten Wohlstand der Gesellschaft und der "Anständigen" (Haus, Kinder, Hund...) in Gefahr bringen.
- Angst den Anschluß zu verpassen. Menschen aus der Finanzwelt, die ich zur AfD gesprochen habe, wissen oder glauben zu wissen, was alles schief läuft: wie Geld "auf die Seite geschafft" bzw. Geld und Werte mutwillig vernichtet werden zum Zwecke der persönlichen Bereicherung. Sie wollen eine überschaubare, klar geregelte Wirtschaft. Auch sie haben kein Vertrauen mehr in die herkömmlichen Parteien.
Unter dem Strich bleiben:
subjektive Befürchtungen. Echte (Existenz-) Ängste. Tatsächliche, fundamentale religiöse wie mythische Überzeugungen. Finstere, wabernde Stammtisch Gedanken. Der Wunsch nach einem Aufräumen mit dem verkommenen System.
Kurzum eine Mischung wie sie auch die NPD und die sogenannten "Freien Kameradschaften" stets aufrühren und propagieren, um Stimmen und Mitglieder zu gewinnen.
Die Begrifflichkeiten nähern sich wieder denen der Vergangenheit an.
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Marlen
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triona
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Re: AfD „ Transsexualität „ Menschenbild
Das ist eine ganz gute Analyse der politischen und ideologischen Gemengelage, wie auch der realen bis nebelhaften Gefühle und Ängste vieler Menschen. Wobei: mit der Zinsknechtschaft haben sie ja recht. Bloß denke ich mal, daß gerade die AfD und ihresgleichen gerade da überhaupt nichts daran ändern wollen - von können gleich mal gar nicht zu reden. Es wäre mir neu, daß die an der kapitalisteischen Wirtschaftsordnung etwas Grundlegendes ändern wollten. Die zwangsläufigen Auswüchse eines wildgewordenen weltumspannenden Monopolkapitalismus lassen sich nämlich nicht bekämpfen mit einer illusorischen Rückkehr zu scheinbar gemäßigteren älteren Formen genau des selben Systems.
liebe grüße
triona
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Olivia
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Re: AfD „ Transsexualität „ Menschenbild
Hallo in die Runde,
ein Buchtip zum Thema:
"Rechte Euro Rebellion
Alternative für Deutschland und Zivile Koalition e.V."
von Andreas Kemper
edition assemblage
ISBN 978-3-942885-49-2
Liebe Grüße von Olivia
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Marlen
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Re: AfD „ Transsexualität „ Menschenbild
Zum weiteren Themenkreis ein bemerkenswertes Feature im Deutschlandfunk zur Schuldenkrise und ihre Entstehung:
http://www.deutschlandfunk.de/das-featu ... 2014-03-04
Liebe Grüße
Marlen
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Marielle
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Re: AfD „ Transsexualität „ Menschenbild
Hallo, Guten Morgen zusammen,
die Analysen sind sicher alle richtig, nur lassen sie m.E. doch eine Frage offen: Warum engagieren sich in diesen Parteien sogar Menschen, die von den Parteien selbst, aufgrund ihrer "Eigenschaften", abgelehnt werden?
Die Motivation des 'ordentlichen' Stammtischpersonals, sich als Wähler oder Mitglied solchen Parteien anzuschliessen, scheint klar; mehr oder weniger diffuse Ängste, sogenannter Wertkonservativismus, usw.. Nur: Was bringt Menschen, die in diesem Forum sind und nicht unter politischer Hyperaktivität leiden, dazu, sich diesen Parteien und Gruppierungen anzuschliessen oder mit ihnen zu sympathisieren?
Man könnte natürlich schlicht 'Dummheit' als Ursache unterstellen; das ist in manchen Fällen sicher nicht falsch, aber wohl nicht in allen. Grade im Übergangsbereich zu 'Mitte-Rechts' finden sich, nach meiner Wahrnehmung, Menschen, die eigentlich genug intellektuelles Potential haben, um die Zusammenhänge verstehen zu können. Aber: Entweder nutzen sie dieses Potential nicht (was auch eine Form von Dummheit wäre), oder sie kommen zu dem Schluss, dass die 'bestehende Ordnung' soviel schlechter als das Angebot der o.g. Parteien ist, dass man sich lieber denen zuwendet, als an der Verbesserung des Bestehenden zu arbeiten. Diese Unklarheit ist m.E. das Problem dabei: Da wird mit einem ganz grossen Feuer gespielt, ohne die Sache wirklich von allen Seiten durchleuchtet zu haben.
Die Geschichte lehrt, dass es einer nennenswerten Masse an eigentlich nicht 'extremistischen' Mitmachern bedarf, um, aus einer liberalen Ordnung heraus, den Extremen den Weg zu ebnen. Das Fehlen dieser Masse hat bisher dazu geführt, dass Parteien wie REP, Schill-Partei usw. keinen dauerhaften Stand erreicht haben; Gott oder sonstwem sein Dank. Allerdings scheint sich das zu ändern; in Frankreich mit dem FN, in Holland mit Wilders PVV, in Belgien mit dem VB, in England mit der UKIP von Farage und hier mit der AfD und anderen.
Um die Zusammenhänge zu verstehen und, im besten Fall, zu einer konstruktiven Diskussion zu kommen, hätte ich von denen, die trotz offensichtlicher und erheblicher Nachteile für "uns" zu diesen Ideen tendieren, gerne eine Erläuterung: Warum seid ihr bereit, einen nicht wirklich schlechten Zustand durch die Unterstützung dieser Gruppierungen zu gefährden? Wer will darf es auch so lesen: Ich wünsche mir eine belastbare Begründung, eine Rechtfertigung dafür, warum "wir" das brauchbare Bestehende gegen etwas komplett rückwärtsgewandtes eintauschen sollten.
Habt ein gutes Wochenende
Marielle
(edit: hatte erst FB geschrieben, als Kürzel des VlaamsBelang aus Belgien..... freudscher Verschreiber?)
die Analysen sind sicher alle richtig, nur lassen sie m.E. doch eine Frage offen: Warum engagieren sich in diesen Parteien sogar Menschen, die von den Parteien selbst, aufgrund ihrer "Eigenschaften", abgelehnt werden?
Die Motivation des 'ordentlichen' Stammtischpersonals, sich als Wähler oder Mitglied solchen Parteien anzuschliessen, scheint klar; mehr oder weniger diffuse Ängste, sogenannter Wertkonservativismus, usw.. Nur: Was bringt Menschen, die in diesem Forum sind und nicht unter politischer Hyperaktivität leiden, dazu, sich diesen Parteien und Gruppierungen anzuschliessen oder mit ihnen zu sympathisieren?
Man könnte natürlich schlicht 'Dummheit' als Ursache unterstellen; das ist in manchen Fällen sicher nicht falsch, aber wohl nicht in allen. Grade im Übergangsbereich zu 'Mitte-Rechts' finden sich, nach meiner Wahrnehmung, Menschen, die eigentlich genug intellektuelles Potential haben, um die Zusammenhänge verstehen zu können. Aber: Entweder nutzen sie dieses Potential nicht (was auch eine Form von Dummheit wäre), oder sie kommen zu dem Schluss, dass die 'bestehende Ordnung' soviel schlechter als das Angebot der o.g. Parteien ist, dass man sich lieber denen zuwendet, als an der Verbesserung des Bestehenden zu arbeiten. Diese Unklarheit ist m.E. das Problem dabei: Da wird mit einem ganz grossen Feuer gespielt, ohne die Sache wirklich von allen Seiten durchleuchtet zu haben.
Die Geschichte lehrt, dass es einer nennenswerten Masse an eigentlich nicht 'extremistischen' Mitmachern bedarf, um, aus einer liberalen Ordnung heraus, den Extremen den Weg zu ebnen. Das Fehlen dieser Masse hat bisher dazu geführt, dass Parteien wie REP, Schill-Partei usw. keinen dauerhaften Stand erreicht haben; Gott oder sonstwem sein Dank. Allerdings scheint sich das zu ändern; in Frankreich mit dem FN, in Holland mit Wilders PVV, in Belgien mit dem VB, in England mit der UKIP von Farage und hier mit der AfD und anderen.
Um die Zusammenhänge zu verstehen und, im besten Fall, zu einer konstruktiven Diskussion zu kommen, hätte ich von denen, die trotz offensichtlicher und erheblicher Nachteile für "uns" zu diesen Ideen tendieren, gerne eine Erläuterung: Warum seid ihr bereit, einen nicht wirklich schlechten Zustand durch die Unterstützung dieser Gruppierungen zu gefährden? Wer will darf es auch so lesen: Ich wünsche mir eine belastbare Begründung, eine Rechtfertigung dafür, warum "wir" das brauchbare Bestehende gegen etwas komplett rückwärtsgewandtes eintauschen sollten.
Habt ein gutes Wochenende
Marielle
(edit: hatte erst FB geschrieben, als Kürzel des VlaamsBelang aus Belgien..... freudscher Verschreiber?)
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
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Lina
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Re: AfD „ Transsexualität „ Menschenbild
Wie auch immer sie entstanden ist, dürfte die Hauptursache einfach und klar erfassbar sein: Die ist entstanden weil sie möglich war. Sie war möglich, weil man ein System geschaffen hat, die die Missstände verhindern soll, die in früheren Jahrhunderten zu finanzieller Instabilität und dadurch schließlich zu Krieg geführt haben.Marlen hat geschrieben:Zum weiteren Themenkreis ein bemerkenswertes Feature im Deutschlandfunk zur Schuldenkrise und ihre Entstehung:
http://www.deutschlandfunk.de/das-featu ... 2014-03-04
Liebe Grüße
Marlen
Dass das System nicht perfekt funktioniert, aber trotzdem weitgehend die erwünschte Wirkung gehabt hat, dürfte wohl klar sein.
Das ist den rechten Eurogegnern natürlich egal. Die ganz Rechten wollten ja schon immer Krieg. Auch wenn die es nicht offen aussprechen ist das heute auch so.
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JaquelineL
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Re: AfD „ Transsexualität „ Menschenbild
Hallo Marielle,
) oder eben eine AfD. Frei nach dem Motto "Konkurrenz belebt das Geschäft".
Liebe Grüße
Jackie
ohne mich "denen" zu zu zählen will ich mal anmerken, dass Du eine mögliche Antwort bereits mitgeliefert hast und andererseits, meinem Empfinden nach, eine rein manipulative Form der Frage gewählt hast: Entgegen dem von Dir Implizierten ist es doch wohl durchaus hinterfragbar, ob das Bestehende brauchbar ist bzw. nicht schlecht. Selbst wenn man den von Dir vermutlich in ihrer (jeweiligen politischen) Position akzeptierten "etablierten Parteien" zuhört wird man doch den Eindruck nicht los, dass der aktuelle oder aber vom politischen Gegner gewünschte Zustand einfach grauenvoll sei und dringlich hin zu etwas ganz anderem geändert werden müsse. Dass dennoch der Eindruck entsteht, dass all die aktuell Bemächtigten vor allem nach eigenem Interesse und diesbezüglich mit deutlicher Doppelmoral agieren (und dies bei einem Wechsel rein innerhalb dieser Gruppen weiterhin so bliebe), ist vermutlich eine Begründung für eine Zuwendung zu neuen Parteien, seien es die Grünen (ups, ich meinte "Piraten"Marielle hat geschrieben:[...] oder sie kommen zu dem Schluss, dass die 'bestehende Ordnung' soviel schlechter als das Angebot der o.g. Parteien ist, dass man sich lieber denen zuwendet, als an der Verbesserung des Bestehenden zu arbeiten..
[...]Warum seid ihr bereit, einen nicht wirklich schlechten Zustand durch die Unterstützung dieser Gruppierungen zu gefährden? Wer will darf es auch so lesen: Ich wünsche mir eine belastbare Begründung, eine Rechtfertigung dafür, warum "wir" das brauchbare Bestehende
Liebe Grüße
Jackie
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Marielle
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Re: AfD „ Transsexualität „ Menschenbild
Guten Morgen zusammen, Guten Morgen Jaqueline,
Es gibt unbestreitbar genügend Verbesserungspotential in der vorhandenen Ordnung. Bei allen Schwächen der "geltenden Ordnung" erscheint sie mir, im Vergleich zu den Angeboten der genannten Gruppierungen, aber als wesentlich besser. Das sie besser ist, kann man nach meiner Meinung auch daran festmachen, dass diese Ordnung sich hier von uns kritisieren lässt.
Unabhängig von der jeweiligen Ausrichtung hat sich zwischen den allermeisten Gruppierungen, Parteien usw. seit '49/'89 ein Konsens darüber ausgebildet, dass man unterschiedlicher Meinung sein kann und muss, aber keinesfalls eine "natürliche Ordnung" einführen darf, nach der Menschen zu kategorisieren wären. Es hat eine Weile gedauert, aber dieser Konsens hat zur (weitgehenden) Gleichberechtigung der Frauen, zur Abschaffung des Paragraph 175 StGB (Schwulenparagraph), zum Trans- und Intersexuellengesetz* und zu vielen anderen gesellschaftlichen Errungenschaften geführt. Er hat auch dazu geführt, dass eine Frau Kanzlerin sein kann, das schwule Politiker Bürgermeister der Hauptstadt bzw. Aussenminister sein können und das ein "Migrant" Parteivorsitzender sein kann. Man kann über die Ansichten und Taten dieser Personen natürlich streiten, auch über die Parteien denen sie angehören kann man streiten. Aber: Nach dem Weltbild der Anhänger der "wertkonservativen" Gruppierungen hätte es, dass ist meine feste Überzeugung, alle diese Personen auf den entsprechenden Positionen überhaupt nicht gegeben. Und zwar nicht, weil sie etwa fachlich nicht geeignet wären, sondern allein aufgrund ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Herkunft. Das macht für mich den entscheidenden Unterschied.
Um es plakativ zu sagen: Ich habe lieber eine diskriminierungsarme Gesellschaft mit "Euro-Krise", als eine miefige, 'natürliche' Ordnung mit D-Mark und Nierentischchen.
Wer, wie die in Rede stehenden Gruppen und Parteien es meiner Meinung nach tun, den gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten 70 bis 100 Jahre die Schuld an allem Übel gibt, sollte sich ins Gedächtnis rufen, wie es 'damals' war; nicht 1914 oder '44, sondern noch '64: Wirtschaftswunder, D-Mark, keine Türkenjungs. Aber auch Schwulenparagraph, absolutes Entscheidungsrecht des Mannes in der Ehe und miefigste Sozialkontrolle durch die Nachbarn und Kollegen. Eben weit überwiegend ein Gesellschaftsverständnis, das keinen Raum für Andersartige lässt. Wer das verklärt, macht sich mindestens der Verbreitung von "Westalgie" schuldig.
Grade eben habe ich hier in diesem Forum einen Text gelesen, in dem jemand von "uns" schreibt, was sie demnächst so vor hat, 'enfemme' vor hat. Das wird klappen und ich wünsche auch ehrlich viel Spass, nur wäre dieses Vorhaben in der Welt von '64 quasi mit Knast bedroht gewesen. Die Assoziation der Homosexualität uns gegenüber wird niemand bestreiten, dazu noch ein paar Paragraphen die sich mit den "guten Sitten" befassen .... das wäre es gewesen, das soziale und wirtschaftliche Aus. Und heute? Ein paar dumme Sprüche und sogar die Möglichkeit, einen aggressiven Dummsprecher selbst vor den Kadi zu bringen.
Unabhängig davon, ob einzelne Figuren des "Spitzenpersonals" dieser Parteien es dementieren oder auch nicht: Diese Parteien sind m.E. immer auch eine Sammlungsbewegung für "Wertkonservative", die einer "natürlichen Ordnung" anhängen und im Grunde ihrer Seelen nicht liberal und nicht konsensorientiert sind. Aus diesem Grund komme ich für mich zu dem Schluß, dass das was wir haben, bei allen Fehlern, besser ist, als das was wir bekommen würden, wenn diese Gruppierungen Regierungsmacht erhielten.
Habt einen sonnigen Sonntag
Marielle
*) Sicher haben diese Gesetze noch viele Fehler, aber vergleicht bei jeder Kritik daran bitte die Zustände nach der Gesetzeseinführung mit denen die vorher herrschten; solche gesellschaftlichen Prozesse, nichts anderes ist die Gesetzgebung, dauern einfach lange.
Sicher kann man das hinterfragen, man sollte es sogar kritisch hinterfragen. Nur müsste dieses Hinterfragen doch im Vergleich zu möglichen Alternativen erfolgen. Eine Alternative ist ja nicht allein dadurch eine (bessere) Alternative, dass sie sich 'Alternative' nennt.ist es doch wohl durchaus hinterfragbar, ob das Bestehende brauchbar ist bzw. nicht schlecht.
Es gibt unbestreitbar genügend Verbesserungspotential in der vorhandenen Ordnung. Bei allen Schwächen der "geltenden Ordnung" erscheint sie mir, im Vergleich zu den Angeboten der genannten Gruppierungen, aber als wesentlich besser. Das sie besser ist, kann man nach meiner Meinung auch daran festmachen, dass diese Ordnung sich hier von uns kritisieren lässt.
Unabhängig von der jeweiligen Ausrichtung hat sich zwischen den allermeisten Gruppierungen, Parteien usw. seit '49/'89 ein Konsens darüber ausgebildet, dass man unterschiedlicher Meinung sein kann und muss, aber keinesfalls eine "natürliche Ordnung" einführen darf, nach der Menschen zu kategorisieren wären. Es hat eine Weile gedauert, aber dieser Konsens hat zur (weitgehenden) Gleichberechtigung der Frauen, zur Abschaffung des Paragraph 175 StGB (Schwulenparagraph), zum Trans- und Intersexuellengesetz* und zu vielen anderen gesellschaftlichen Errungenschaften geführt. Er hat auch dazu geführt, dass eine Frau Kanzlerin sein kann, das schwule Politiker Bürgermeister der Hauptstadt bzw. Aussenminister sein können und das ein "Migrant" Parteivorsitzender sein kann. Man kann über die Ansichten und Taten dieser Personen natürlich streiten, auch über die Parteien denen sie angehören kann man streiten. Aber: Nach dem Weltbild der Anhänger der "wertkonservativen" Gruppierungen hätte es, dass ist meine feste Überzeugung, alle diese Personen auf den entsprechenden Positionen überhaupt nicht gegeben. Und zwar nicht, weil sie etwa fachlich nicht geeignet wären, sondern allein aufgrund ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Herkunft. Das macht für mich den entscheidenden Unterschied.
Um es plakativ zu sagen: Ich habe lieber eine diskriminierungsarme Gesellschaft mit "Euro-Krise", als eine miefige, 'natürliche' Ordnung mit D-Mark und Nierentischchen.
Wer, wie die in Rede stehenden Gruppen und Parteien es meiner Meinung nach tun, den gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten 70 bis 100 Jahre die Schuld an allem Übel gibt, sollte sich ins Gedächtnis rufen, wie es 'damals' war; nicht 1914 oder '44, sondern noch '64: Wirtschaftswunder, D-Mark, keine Türkenjungs. Aber auch Schwulenparagraph, absolutes Entscheidungsrecht des Mannes in der Ehe und miefigste Sozialkontrolle durch die Nachbarn und Kollegen. Eben weit überwiegend ein Gesellschaftsverständnis, das keinen Raum für Andersartige lässt. Wer das verklärt, macht sich mindestens der Verbreitung von "Westalgie" schuldig.
Grade eben habe ich hier in diesem Forum einen Text gelesen, in dem jemand von "uns" schreibt, was sie demnächst so vor hat, 'enfemme' vor hat. Das wird klappen und ich wünsche auch ehrlich viel Spass, nur wäre dieses Vorhaben in der Welt von '64 quasi mit Knast bedroht gewesen. Die Assoziation der Homosexualität uns gegenüber wird niemand bestreiten, dazu noch ein paar Paragraphen die sich mit den "guten Sitten" befassen .... das wäre es gewesen, das soziale und wirtschaftliche Aus. Und heute? Ein paar dumme Sprüche und sogar die Möglichkeit, einen aggressiven Dummsprecher selbst vor den Kadi zu bringen.
Unabhängig davon, ob einzelne Figuren des "Spitzenpersonals" dieser Parteien es dementieren oder auch nicht: Diese Parteien sind m.E. immer auch eine Sammlungsbewegung für "Wertkonservative", die einer "natürlichen Ordnung" anhängen und im Grunde ihrer Seelen nicht liberal und nicht konsensorientiert sind. Aus diesem Grund komme ich für mich zu dem Schluß, dass das was wir haben, bei allen Fehlern, besser ist, als das was wir bekommen würden, wenn diese Gruppierungen Regierungsmacht erhielten.
Habt einen sonnigen Sonntag
Marielle
*) Sicher haben diese Gesetze noch viele Fehler, aber vergleicht bei jeder Kritik daran bitte die Zustände nach der Gesetzeseinführung mit denen die vorher herrschten; solche gesellschaftlichen Prozesse, nichts anderes ist die Gesetzgebung, dauern einfach lange.
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But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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ab08
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Re: AfD „ Transsexualität „ Menschenbild
Danke Marielle, für diese klare Stellungnahme.
Menschen mit Augenmaß, ein wenig Verständnis für Demokratie und Bereitschaft zu Mitarbeit bringen uns auf lange Sicht weiter.
Nur so haben auch schwächere Teile der Gesellschaft eine Chance.
Liebe Grüße
ab
Menschen mit Augenmaß, ein wenig Verständnis für Demokratie und Bereitschaft zu Mitarbeit bringen uns auf lange Sicht weiter.
Nur so haben auch schwächere Teile der Gesellschaft eine Chance.
Liebe Grüße
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FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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