Hallo zusammen,
....... das ist als würde ein Schwarzer zum KuKluxKlan gehen
Das verstehe ich auch nicht recht. Es gab hier in letzter Zeit schon verschiedene Threads, in denen zu lesen war, dass verschiedene Mitglieder dieses Forums eine genügend große Schnittmenge mit den Ansichten dieser Partei, oder ähnlich orientierter Parteien, hat, um sie ggfs. in den Bundestag oder das Euro-Parlament zu wählen. Ich muss sicher nicht betonen, dass meine politische Überzeugung eine andere ist, trotzdem würde ich gern verstehen, warum das so ist wie es ist. Meine bisherigen Fragen dazu blieben leider unbeantwortet.
Irgendwie scheinen mir bei der Sache diverse, auch diffuse, Ängste eine erhebliche Rolle zu spielen. Die sind zum Teil nachvollziehbar, zu anderen Teilen (mir) absolut unverständlich, aber offensichtlich doch so groß, dass man bereit ist, einen wesentlichen Teil seiner Selbst hintenanzustellen, weil dieser Teil nicht in das "Gesamtkonzept" der sehr konservativen Parteien passt. Ganz unabhängig von der Person Frau Krieners, zu der ich nichts belastbares sagen kann, halte ich es für absolut unabweisbar, dass diese Parteien nicht nur kein Interesse haben, sich für "uns" einzusetzen, sondern "uns" deutlich ablehnend gegenüberstehen. Warum aber, Salma hat das auch schon gefragt, unterstützt man eine Partei, die einem selbst gegenüber eine ablehnende Haltung hat? Ist z.B. die Angst vor der Zuwanderung oder die Angst um den Euro größer, als die Aussicht, sich selbst eines Tages in Gänze in die Gesellschaft integrieren zu können? Oder ist der Wunsch sich zu integrieren so klein, dass er nicht ins Gewicht fällt? Oder ist es der Wunsch(-traum), dass beides geht: Eine konservativ-nationale Gesellschaft
und Toleranz gegenüber "anderen"?
Erkläre es mir bitte jemand; jemand von denen, die auf dieser Schiene fahren.
Marielle