Immer mehr TS?
Immer mehr TS? - # 2

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
Franziska Hill

Re: Immer mehr TS?

Post 16 im Thema

Beitrag von Franziska Hill »

Hallo,
also ich bin Anjas Meinung.
Zumindest habe ich es früher so in Bio Leistung gelernt ..... naja ist schon ne Zeitlang her.
Aber wenn es so ist, dass wir alle mal Bio-Weibchen waren hab ICH in der 7. SSW ...... PECH gehabt!

LG
Hellen
Ulrike-Marisa
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Re: Immer mehr TS?

Post 17 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin Anja,

..die Tatsache, dass wir in den erstesn 6 Wochen unseres Lebens quasi Zwitter sind, habe ich in der Schule gelernt und auch mal in einem fernen Lebensabschnitt so unterrrichtet; das ist einfach mein Kenntnisstand. Die Aussage, dass wir alle mal Mädchen waren, habe ich als nette Geste gesehen und gewertet, nicht als umunstößliche biologische Tatsache.

LG, Ulrike-Marisa (smili)
Anne-Mette
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Re: Immer mehr TS?

Post 18 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

"immer mehr Beratungsbedarf" würde ich noch gern hinzusetzen wollen zur Eingangsfrage "Immer mehr TS?"

"Immer mehr Suchende" könnte ich auch sagen; denn ich erlebe immer wieder, dass einige Menschen eine Art Schwellenangst haben, sich erst einmal scheuen, z.B. zu einem Gruppentreff zu kommen oder eine Beratungsstelle aufzusuchen.
Die Unsicherheit ist sicherlich groß - und manchmal das Gefühl, doch nicht "zu denen" gehören zu wollen.
Da spielt sicherlich ein wenig "unser" Bild in der Öffentlichkeit mit.
Die Einstufung als "Krankheit ( ICD-10) trägt sicherlich auch mit zur Verunsicherung bei.

ABER es erkennen wohl doch immer mehr Menschen, dass sie Handlungsbedarf haben.

Gruß
Anne-Mette
Lina
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Re: Immer mehr TS?

Post 19 im Thema

Beitrag von Lina »

Ich glaube nicht, dass es mehr heute mehr T* gibt als früher. Wir sind nur in der Gesellschaft sichtbarer geworden.

Was mich aber in dem Zusammenhang sehr interessieren könnte: Ist die Suizid-Rate unter TS in auch entsprechend zurückgegangen? Ist vielleicht ein bisschen morbide - früher hatte ich wirklich den Eindruck, dass Ärzte/Psychologen oft nur jemanden als TS anerkannt - OK, "diagnostiziert" - hat, wenn sonst Selbstmordgefahr bestand.
triona
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Re: Immer mehr TS?

Post 20 im Thema

Beitrag von triona »

Lina hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass es mehr heute mehr T* gibt als früher. Wir sind nur in der Gesellschaft sichtbarer geworden.
Würde ich auch so sehen.
Das hat auch mit neuzeitlichen Medien und deren Allgegenwärtigkeit zu tun.
Und da meine ich nicht nur das Internet.

Lina hat geschrieben:Was mich aber in dem Zusammenhang sehr interessieren könnte: Ist die Suizid-Rate unter TS in auch entsprechend zurückgegangen? Ist vielleicht ein bisschen morbide - früher hatte ich wirklich den Eindruck, dass Ärzte/Psychologen oft nur jemanden als TS anerkannt - OK, "diagnostiziert" - hat, wenn sonst Selbstmordgefahr bestand.
Mag sein, muß aber nicht.
Vlt scheint es ja auch nur so, weil das früher nur die einzigen Fälle waren, die das Licht der Öffentlichkeit erreicht haben. Was unter anderem auch eine Folge eines gewachsenen "Mitteilungsbedürfnisses" einer ausufernden gewerblichen Medienmaschine und Unterhaltungsindustrie sein kann. Eine etwas wohlwollendere Betrachtung von T*-Menschen durch größer werdende Teile der "Mehrheitsgesellschaft" und ein gestiegenes Selbstbewußtsein vieler Betroffener wird hier ebenfalls eine Rolle spielen.


liebe grüße
triona
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Re: Immer mehr TS?

Post 21 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-28 »

Also rein biologisch sieht es so aus. dass bis zur 7. /8. Woche Organe existieren, die sich anschliessend entweder männlich oder weiblich weiter entwickeln. Entscheidend ist hierbei weniger der Einfluss bon östrogen als vielmehr der Einfluss von Testosteron. Weiterhin ist zu diesem Zeitpunkt das Gehirn schon fast vollständig entwickelt.
Wichtig sind hauptsächlich jedoch die Hormone, die durch das Fötus selbst produziert werden.

Somit kann es also z.B. vorkommen, dass Testosteron erst später produziert wird, wodurch sich das Gehirn weiblich entwickelt und der Körper männlich. Seltener ist , dass die Testosteronproduktion erst ansteigt und dann wieder stark abnimmt, was Voraussetzung für eine männliche Gehirm mit nachfolgender weblicher Körperentwicklung wäre.

Die Fachliteratur geht von 1\1000 bei MZF und 1\2000 bei FZM aus.

LG Chrissiie
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Re: Immer mehr TS?

Post 22 im Thema

Beitrag von Lina »

Es ist doch bestimmt nachgewiesen, dass es einen Zusammenhang zwischen Hormonhaushalt und Fingerlänge.

Es wohl aber auch ein Faktum, dass dies nichts damit zu tun hat, wer TS ist oder nicht. Und sagt auch nichts über die sexuelle Orientierung aus.
Anne-Mette
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Re: Immer mehr TS?

Post 23 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

brauchen wir für alles einen Nachweis? Vielleicht einen Beweis - oder schwächer ausgedrückt: einen Hinweis, "in welche Schublade man/Frau gehört und warum das so ist".

Aber auch ich muss zugeben, dass ich mich oftmals in Gemeinschaft gut und sicherlich fühle und sagen kann: "ich gehöre dazu!"
Das geht mir mit dem Forum so und auch mit unserer Selbsthilfegruppe.

Allerdings möchte ich nicht mehr und unbedingt wissen, warum ich bin wie ich bin. Ob es nun an irgendwelchen Hormonen liegt, Fingerlänge, an meiner Kindheit, an meiner Partnerschaft/Ehe - das muss ich nicht untersuchen (lassen).

Gruß
Anne-Mette
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