GAOP: Risiken und Nebenwirkungen
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Anne-Mette
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GAOP: Risiken und Nebenwirkungen

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Ich habe heute mir einer Betroffenen gesprochen. Nach mehreren Wochen im Krankenhaus und vielen Komplikationen ist sie noch weit davon entfernt, uns sagen zu können "ich habe es geschafft und fühle mich wohl!"
Im Moment überwiegen noch die Schmerzen und das Gefühl: "so schlimm hätte ich es mir nicht gedacht".

Während unseres Gesprächs kamen wir darauf, dass in vielen Fernsehsendungen nicht ausreichend auf Probleme und Risiken eingegangen wird. Natürlich macht man seinen Weg und insbesondere eine GAOP nicht von Fernsehsendungen abhängig; aber wir hatten beide den Eindruck, dass in vielen Beiträgen so eine OP verharmlost oder sogar verherrlicht wird. Oftmals werden Menschen gezeigt, die rundum zufrieden sind, schmerzfrei, sogar eine neue Partnerschaft geschlossen haben.
Die Realität sieht manchmal anders aus.

Gruß
CPG
Caira

Re: GAOP: Risiken und Nebenwirkungen

Post 2 im Thema

Beitrag von Caira »

Ich frage mich immer, ob sich das wirklich lohnt.
Vielleicht kannst Du ja noch etwas mehr berichten.
Anne-Mette
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Re: GAOP: Risiken und Nebenwirkungen

Post 3 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
ich weiß nicht ob ich sie hier einstellen soll.
Nein, danke; wer die Links unbedingt braucht, kann sie ja sicherlich bei Dir abfordern,

Gruß
Anne-Mette
Salmacis
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Re: GAOP: Risiken und Nebenwirkungen

Post 4 im Thema

Beitrag von Salmacis »

Ich habe damals die Post-OP bilder von Isis King gesehen, einem TS-Modell. Sie konnte tagelang nicht laufen vor Schmerz, selbst sitzen war die Hölle.
Ich werde hier mal einen Arzt zitieren und es rein biologisch, nciht psychologisch beleuchten.
Defacto nehmen wir ein völlig intaktes Geschlechtorgan und verstümmeln es. Wir schaffen künstliche eine große Wunde und greifen somit enorm in den Körper ein. Dass dieser darauf mit extremen Schmerzen reagiert ist mehr als nur verständlich.
Ich weiß leider nicht mehr bei welcher der Dokus das kam, aber ich glaube das fiel beim VOX-Themenabend.
Natascha

Re: GAOP: Risiken und Nebenwirkungen

Post 5 im Thema

Beitrag von Natascha »

cpg hat geschrieben:Ich habe heute mir einer Betroffenen gesprochen. Nach mehreren Wochen im Krankenhaus und vielen Komplikationen ist sie noch weit davon entfernt, uns sagen zu können "ich habe es geschafft und fühle mich wohl!"
Im Moment überwiegen noch die Schmerzen und das Gefühl: "so schlimm hätte ich es mir nicht gedacht".

Während unseres Gesprächs kamen wir darauf, dass in vielen Fernsehsendungen nicht ausreichend auf Probleme und Risiken eingegangen wird. Natürlich macht man seinen Weg und insbesondere eine GAOP nicht von Fernsehsendungen abhängig; aber wir hatten beide den Eindruck, dass in vielen Beiträgen so eine OP verharmlost oder sogar verherrlicht wird. Oftmals werden Menschen gezeigt, die rundum zufrieden sind, schmerzfrei, sogar eine neue Partnerschaft geschlossen haben.
Die Realität sieht manchmal anders aus.

Gruß
CPG
Genau DAS ist der Grund, warum ich eine solche OP für mich noch nicht anstrebe. Sicher, für die die mit ihrem Körper absolut nicht leben können und wollen so wie er ist mag es keinen anderen Weg gehen, aber ich will auch noch sexuell etwas empfinden können, wenn ich einen Partner habe. Und das ist was man hört und liest nicht immer oder nur bedingt mehr möglich nach so einer Operation. - Und wenn die Medizin mal soweit kommen sollte dass das ganze sinnvoll möglich wird zu meinen Lebzeiten bin ich die erste, die den Herren und Frauen Doktoren auf den OP-Tisch hüpft. Aber bis dahin leb' ich halt mit dem was ich habe. Spaß und Sex miteinander kann man auch so haben, wenn man sich wirklich liebt. ;)


Beste Genesungswünsche an die Betroffene,

Tasha


P.S.
Ich hoffe dass das noch wird mit Deiner Bekannten, CPG. - Kann ja auch evtl. nur eine Frage der Zeit sein. Es ist ja nicht gerade ein kleiner Eingriff. Hoffentlich löst sich ja doch noch Alles in Wohlgefallen auf für sie.
Anne-Mette
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Re: GAOP: Risiken und Nebenwirkungen

Post 6 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Kann ja auch evtl. nur eine Frage der Zeit sein. Es ist ja nicht gerade ein kleiner Eingriff. Hoffentlich löst sich ja doch noch Alles in Wohlgefallen auf für sie.
Das wird die Zukunft zeigen. So langsam geht es wohl etwas besser.
Wohlgefallen wird wohl erst später kommen; bis dahin wird es noch einige K(r)ämpfe geben.

Gruß
Anne-Mette
Saskia.shewulf
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Re: GAOP: Risiken und Nebenwirkungen

Post 7 im Thema

Beitrag von Saskia.shewulf »

Hallo,

Ich hatte das große Glück meine Freundin etwa 3 Monate vor ihrer Gaop kennelernen zu dürfen.
Sie hatte keine Angst vor der Op im gegenteil als sie den Termin zur OP bekam,glücklichere
Augen hab ich nicht oft gesehen.
Sie hatte alles gut überstanden,ich besuchte sie am Tag 4 nach der OP und sie durfte und konnte da schon
ganz gut im Zimmer und auf den Balkon laufen und sitzen,und das in einer Klinik wo es angeblich 5 Tage
Bettruhe gibt nach der Op.
Das ist auch nochmal ein Beispiel wie es auch laufen kann.Das ist eben bei jeder anders Einzelfallabhängig,
so wie fast alles auf dem Weg auch.
@ Manuela ich fnde es ist schon ein großes Glück das unsere Kassen das ganze auch mit Therapie und allem was
dazu gehört bezahlen,denn nicht jede Betroffene kann sich das leisten aber der Leidensdruck ist ja gleich
ob arm oder reich.
Früher haben sich die Transmenschen dafür Prostitituiert noch in den 60-70 Jahren musstest du ins Ausland
und keiner hat dich unterstützt.
Jetzt gibt es Selbsthilfegruppen,Treffs Stammtische und Das Internet also bitte nicht nur klagen.

Es gibt sicher 3- 4 Kliniken wovon ich sicher weis das die sehr gut sind diese OP Durchzuführen.

Sicher können wir noch einiges verbessern aber es wird auch oft auf hohem Niveu geklagt.

Saskia
Wer keinen Mut zum träumen hat
-hat keine Kraft zum Kämpfen
Bianca D.
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Re: GAOP: Risiken und Nebenwirkungen

Post 8 im Thema

Beitrag von Bianca D. »

Moin,

ich füge an die Überschrift hier mal den bekannten Satz an: ...."fragen sie ihren Arzt oder Apotheker."
Hier geht es natürlich in erster Linie um den Arzt,aber was gemeint ist ist wohl klar: Informationsbeschaffung bei den verschiedenen Anbietern dieser OP,deren Methoden,die Erfolgsaussichten usw. Das I-Net gibt da reichlich Infomaterial,ein Vorstellungsgespräch bei den Ärzten der Wahl muß sein und Erfahrungsaustausch mt anderen Betroffenen ist das A&O! Wer diese Punkte beachtet,wird sicher das Risiko abwägen können und die richtige Entscheidung treffen. Aus meiner Erfahrung ist die Münchner Rotkreuzklinik sicher die erste Wahl in Deutschland,wenn es um ein optimales Ergebnis geht.Leider kann sich das nur nicht jeder leisten,1800€ Zuzahlung aus eigener Tasche ist kein Pappenstiel.Aber das bin ich mir wert!Weil,ich hab nur einen Versuch und einmal verpfuscht,kann man nur noch Schadensbegrenzung betreiben.
LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
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