Tolerante Vorbilder im Schulwesen - # 3
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ab08
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Re: Tolerante Vorbilder im Schulwesen
Danke Jackie,
das seh ich ähnlich. 'Vermittlung von Wissen' erhebt zwar oft den Anspruch der Wertneutralität, ist es aber nie wirklich wertneutral.
Andererseits geht es heute in der Schule stets auch um Werteerziehung. Das ist ein wichtiges Bildungsziel.
Dieses übergeordnete Bildungsziel ist für das Zusammenleben wichtig und hat in Lehrplänen einen gewissen Vorrang.
Damit beschäftigen sich viele pädagogische Tagungen usw.
Werte gehören zur Bildung, sonst wird Bildung zur reinen Ausbildung
Allgemeinbildende Schulen haben daher in unserer Gesellschaft auch einen Erziehungsauftrag, der die Vermittlung von Werten umfasst.
Menschenrechte, Toleranz, ... werden seit dem 2.Weltkrieg eben als grundlegende Werte gesehen.
(==> Das ist auch der Grund, dass Lehrkräfte heute weiterhin oft vereidigt werden. Dass es also den Diensteid noch gibt.)
Liebe Grüße
ab
das seh ich ähnlich. 'Vermittlung von Wissen' erhebt zwar oft den Anspruch der Wertneutralität, ist es aber nie wirklich wertneutral.
Andererseits geht es heute in der Schule stets auch um Werteerziehung. Das ist ein wichtiges Bildungsziel.
Dieses übergeordnete Bildungsziel ist für das Zusammenleben wichtig und hat in Lehrplänen einen gewissen Vorrang.
Damit beschäftigen sich viele pädagogische Tagungen usw.
Werte gehören zur Bildung, sonst wird Bildung zur reinen Ausbildung
Allgemeinbildende Schulen haben daher in unserer Gesellschaft auch einen Erziehungsauftrag, der die Vermittlung von Werten umfasst.
Menschenrechte, Toleranz, ... werden seit dem 2.Weltkrieg eben als grundlegende Werte gesehen.
(==> Das ist auch der Grund, dass Lehrkräfte heute weiterhin oft vereidigt werden. Dass es also den Diensteid noch gibt.)
Liebe Grüße
ab
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Kerstin
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Re: Tolerante Vorbilder im Schulwesen
Zwischendurch muß man eben auch kontrovers diskutieren und Meinungen vertreten dich nicht dem Mainstream entsprechenAnni hat geschrieben:.........
alter Schwede - hier fetzt es ja jetzt richtig![]()
[/quote]
......
und zum anderen - direkt an Kerstin gerichtet : wenn's die Eltern nicht tun oder können , ja wer denn dann ?!
@ Kerstin - Bildungsmangel in naturwissenschaftlichen Fächern ist ein Übel - sicher ! Aber was nutzen uns die " Fachidioten " , wenn dabei der gesellschaftliche Teil so langsam vor die Hunde geht ???
....[/quote]
Lehrer???
Wie groß sind die Klassen? 20 oder 25 Kinder? Wie lange dauert ein Schultag? Was machen die Kinder bzw Jugendlichen danach?
Das der gesellschaftliche Teil vor die Hunde geht liegt aber nicht daran, das wir bis jetzt die "sexuelle Vielfallt" nicht im Unterricht thematisiert haben.
Das hat andere Ursachen, die tiefer in der Gesellschaft liegen und wo einige die am lautesten nach Toleranz schreien mitschuldig sind.
Dies möchte ich aber hier nicht diskutieren.
LG Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Andrea aus Sachsen
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Re: Tolerante Vorbilder im Schulwesen
.
Ich hoffe, die Wogen haben sich jetzt etwas geglättet und ich kann auch noch einem Kommentar zur Sache loswerden:
Zunächst einmal möchte ich daran erinnern, dass es hier ursprünglich um den Bildungsplan 2015 in Baden-Württemberg ging. Bei diesem Thema sollten wir bleiben. Dass es in unserem Bildungssystem noch Mängel und Probleme gibt, die mit dem genannten "Papier" nicht gelöst werden können, steht für mich außer Frage. Aber im Interesse einer sachlichen und konstruktiven Diskussion sollten wir hier nichts vermischen, auch wenn es für den Gesamt-Bildungsauftrag vielleicht wichtigere Themen gibt als die Vermittlung von sexueller Vielfalt.
Und jetzt zum Thema: Die Initiative in Baden-Württemberg kann ich nur begrüßen. Endlich tut sich mal etwas in dieser Sache! Ob mit dem Bildungsplan 2015 die hochgesteckten Ziele erreicht werden, bleibt abzuwarten. Die Vermittlung von Wissen über sexuelle Vielfalt ist ja auch hier im Forum schon diskutiert worden (http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... =57&t=1879) und ich hatte in diesem Zusammenhang geschrieben, welche Schwerpunkte ich dabei für wichtig halte (hier allerdings auf Trans*-Themen beschränkt):
Eines ist mir aber auch klar: Bis das neu vermittelte Wissen allgemeine Verbreitung und Anerkennung findet, wird etwas Zeit vergehen. Ich schätze mal so ein bis zwei Generationen, also bitte habt etwas Geduld!
Ich hoffe, die Wogen haben sich jetzt etwas geglättet und ich kann auch noch einem Kommentar zur Sache loswerden:
Zunächst einmal möchte ich daran erinnern, dass es hier ursprünglich um den Bildungsplan 2015 in Baden-Württemberg ging. Bei diesem Thema sollten wir bleiben. Dass es in unserem Bildungssystem noch Mängel und Probleme gibt, die mit dem genannten "Papier" nicht gelöst werden können, steht für mich außer Frage. Aber im Interesse einer sachlichen und konstruktiven Diskussion sollten wir hier nichts vermischen, auch wenn es für den Gesamt-Bildungsauftrag vielleicht wichtigere Themen gibt als die Vermittlung von sexueller Vielfalt.
Und jetzt zum Thema: Die Initiative in Baden-Württemberg kann ich nur begrüßen. Endlich tut sich mal etwas in dieser Sache! Ob mit dem Bildungsplan 2015 die hochgesteckten Ziele erreicht werden, bleibt abzuwarten. Die Vermittlung von Wissen über sexuelle Vielfalt ist ja auch hier im Forum schon diskutiert worden (http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... =57&t=1879) und ich hatte in diesem Zusammenhang geschrieben, welche Schwerpunkte ich dabei für wichtig halte (hier allerdings auf Trans*-Themen beschränkt):
Ich denke, das ist ein ganz überschaubarer Stoff. Dazu bedarf es keines neuen Schulfaches und es wäre nicht zu befürchten, dass andere wichtige Lehrstoffe dadurch zu kurz kämen.Andrea aus Sachsen hat geschrieben:Das wären meines Erachtens die wichtigsten Informationen, die rübergebracht werden müssten:
"¢ Transvestitismus und Transsexualismus sind nichts krankhaftes oder gar perverses
"¢ differenzierte Betrachtung verschiedener Erscheinungsformen
"¢ der Unterschied zwischen sexueller Identität und sexueller Orientierung
"¢ Transvestitismus und Transsexualismus sind nicht therapierbar, auch wenn zeitweise der Drang danach zurückgehen kann.
"¢ Hinweise zum Umgang mit Betroffenen
"¢ Ansprechpartner, an die sich Betroffene und Angehörige wenden können
Eines ist mir aber auch klar: Bis das neu vermittelte Wissen allgemeine Verbreitung und Anerkennung findet, wird etwas Zeit vergehen. Ich schätze mal so ein bis zwei Generationen, also bitte habt etwas Geduld!
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Sabrina Verena
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Re: Tolerante Vorbilder im Schulwesen
Hallo!Kerstin hat geschrieben:Wer Aufklärt und Unterrichtet sollte wissen wovon er spricht und die Orientierunshilfen und Definitionen sollten von der Masse der Betroffenen getragen werden können.Sabrina Verena hat geschrieben:
Hallo!
Klingt nach bloß nicht aufklären, sind eh alles Versager und Dummköpfe.
Ja viele wissen nicht genau was sie sind, Andere schon und diese geben eine Orientierungshilfe, eben mit gewissen Definitionen.
....
Ich sehe kein Widerspruch.
Nur wer Definitionen verweigert wird diese auch nicht mittragen.
Aber wir weichen vom Thema ab.
LG Verena
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.
Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.
Maka Ke Wakan Die Erde ist heilig
Lakota Sioux
Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.
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Lieschen
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Re: Tolerante Vorbilder im Schulwesen
Hallo,
ich möchte diese Diskussion wieder auf das Eingangsposting von Jackie und Vranzy zurückführen. Wer gegen die Petition dieses Realschullehrers (der "Spiegel" schreibt "Lehrer hetzt gegen sexuelle Toleranz") und für eine sachliche Darstellung der sexuellen Vielfalt ist, kann jetzt auch bei campact ("Damit die häßliche Fratze der Homophobie nicht wieder hoffähig wird") was tun.
Hier gehts: https://www.campact.de/vielfalt-gewinnt/
Immer dabei: Lieschen
ich möchte diese Diskussion wieder auf das Eingangsposting von Jackie und Vranzy zurückführen. Wer gegen die Petition dieses Realschullehrers (der "Spiegel" schreibt "Lehrer hetzt gegen sexuelle Toleranz") und für eine sachliche Darstellung der sexuellen Vielfalt ist, kann jetzt auch bei campact ("Damit die häßliche Fratze der Homophobie nicht wieder hoffähig wird") was tun.
Hier gehts: https://www.campact.de/vielfalt-gewinnt/
Immer dabei: Lieschen
An die Rausgemobbten und/oder Ausgeschlossenen, die hier evtl. (nur) noch still mitlesen (Hugo, Darialena, Breakfast@Tiffany, ingedie2te u. A.): bitte schreibt mir doch kurz, in welchen Foren ihr euch jetzt aufhaltet.
lieschen-77ätgmx.de
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Marielle
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Re: Tolerante Vorbilder im Schulwesen
Hallo, Guten Abend zusammen,
meiner Ansicht nach ist es kein guter (eigentlich: gar kein) Diskussionstil, wenn unbelegte "Argumente" in die Runde geworfen werden oder ein persönliches, subjektives Empfinden ohne weitere Ausführungen als 'Tatsache' dargestellt wird. Letztlich zeigt diese Art der Diskussionsführung nur, dass offensichtlich auch "politische/gesellschaftliche Phobien" bestehen, die man hegt und pflegt, anstatt in einer ordentlichen Diskussion die gesamtgesellschaftlich optimale Bildungsstrategie zu diskutieren.
Im "Arbeitspapier für die Hand der Bildungsplan-kommissionen als Grundlage und Orientierung zur Verankerung der Leitprinzipien - Stand: 18.11.2013, Bildungsplanreform 2015/2016 - Verankerung von Leitprinzipien" * stehen, neben vielen anderen Bildungszielen, folgende Bildungsziele **:
Zusätzlich zu berücksichtigen unter dem Gesichtspunkt der Akzeptanz sexueller Vielfalt [sind folgende Bildungsziele:]
- Schülerinnen und Schüler reflektieren die Darstellung von Geschlechterrollen und sexueller Vielfalt in Medien und Werbung und entwickeln eine Sensibilität für Stereotype;
- Schülerinnen und Schüler informieren sich in digitalen Medien über Lebenssituationen von LSBTTI — Menschen und setzen sich mit Menschenrechten und Diskriminierungen auseinander;
- Schülerinnen und Schüler nehmen Gewalt- und Mobbingsituationen in digitalen Medien als Verletzung der Menschenrechte wahr und erkennen, dass der Einsatz für potentielle Opfer auch in digitalen Medien ein wesentlicher Bestandteil von Zivilcourage in einer pluralen Gesellschaft ist.
- Schülerinnen und Schüler kennen die verschiedenen Formen des Zusammenlebens von/mit LSBTTI-Menschen und reflektieren die Begegnungen in einer sich wandelnden, globalisierten Welt.
- [Schülerinnen und Schüler lernen] klassische Familien, Regenbogenfamilien, Single, Paarbeziehung, Patchworkfamilien, Ein-Eltern-Familien, Großfamilien, Wahlfamilien ohne verwandtschaftliche Bande [kennen];
- [Schülerinnen und Schüler lernen] schwule, lesbische, transgender und soweit bekannt intersexueller Kultur (Musik, Bildende Kunst, Literatur, Filmschaffen, Theater und neue Medien) und Begegnungsstätten (soziale Netzwerke, Vereine, politische Gruppen, Parteien)[kennen].
Im Bereich "Prävention und Gesundheitsförderung" sind u.a. folgende Bildungsziele beschrieben: ***
4.
- können sich selbst als Persönlichkeit wahrnehmen, beschreiben und entfalten.
- Abgleich von Selbst- und Fremdbild
- eigene Stärken entdecken und entwickeln
- Menschenbild und Menschenwürde
- Vielfalt in der sexuellen Identität und Orientierung (Hetero-, Homo-, Bisexualität; Transse-xuelle, Transgender und Intersexuelle)
- Erkennen der eigenen sexuellen Identität und Respektieren anderer sexueller Identitäten und Lebensentwürfe
- Zusammenhänge von Sexualität, Geschlechtsidentität und gesellschaftlichen Mustern in Bezug auf die Identitätsentwicklung (erlebtes Geschlecht, biologisches Ge-schlecht, soziales Ge-schlecht, juristisch zugeschriebenes Ge-schlecht)
11.
- kennen Lebenssituationen von LSBTTI-Menschen und setzen sich mit Menschenrechten und Diskriminierung auseinander
- Geschichte der Unterdrückung von bi-, homo-, trans- und intersexuellen Menschen, der Emanzipations- und Befreiungsbewegung, gelungene gesellschaftliche Integration (indigene Völker, polynesische Völker, EU)
- herausragende historische und zeitgeschichtli-che LSBTTI-Menschen
- Ausprägungen schwuler, lesbischer, transgender und intersexueller Kultur (Musik, Bildende Kunst, Literatur, Theater, Film und neue Medien)
- Rechte von LSBTTI-Menschen (abgeleitet aus den grundlegenden Men-schenrechten, internatio-nalem und nationalem Recht, z.B. UN-Grundrechtscharta, euro-päisches Recht, Grundge-setz, Allgemeines Gleich-stellungsgesetz, Transsexuellengesetz)
Das ist das, worüber wir diskutieren.
Ich habe darin keinen einzigen Punkt gefunden, der m.E. nicht in die Schule gehört. Über Umfang und Art der Vermittlung sind im Bildungsplanpapier keine Festlegungen getroffen. Es steht weder drin, dass die Schüler_innen in mindestens vier Wochenstunden umfassend zu Sexualisieren sind, noch steht drin, dass das durch Hüpfen und Tanzen oder 'sich lieb haben' zu geschehen hat.
Eine kontroverse Diskussion mit hartem Austausch begründeter Argumente? Gerne, jederzeit. Unreflektierte Rund-um-Schläge zur Darstellung eigener politischer und/oder gesellschaftlicher Gesinnungen? Danke, nein; dafür fehlen mir Zeit und Motivation.
Gruß
Marielle
*) http://www.kultusportal-bw.de/site/pbs- ... zipien.pdf
**) [die eckig eingeklammerten Worte habe ich der besseren Lesbarkeit wegen eingefügt]
***) um möglichst wenig am Originaltext zu ändern, habe ich die Einzelpunkte, die im Original tabellarisch dargestellt sind, unverändert gelassen, auch wenn das die Lesbarkeit einschränkt
meiner Ansicht nach ist es kein guter (eigentlich: gar kein) Diskussionstil, wenn unbelegte "Argumente" in die Runde geworfen werden oder ein persönliches, subjektives Empfinden ohne weitere Ausführungen als 'Tatsache' dargestellt wird. Letztlich zeigt diese Art der Diskussionsführung nur, dass offensichtlich auch "politische/gesellschaftliche Phobien" bestehen, die man hegt und pflegt, anstatt in einer ordentlichen Diskussion die gesamtgesellschaftlich optimale Bildungsstrategie zu diskutieren.
Im "Arbeitspapier für die Hand der Bildungsplan-kommissionen als Grundlage und Orientierung zur Verankerung der Leitprinzipien - Stand: 18.11.2013, Bildungsplanreform 2015/2016 - Verankerung von Leitprinzipien" * stehen, neben vielen anderen Bildungszielen, folgende Bildungsziele **:
Zusätzlich zu berücksichtigen unter dem Gesichtspunkt der Akzeptanz sexueller Vielfalt [sind folgende Bildungsziele:]
- Schülerinnen und Schüler reflektieren die Darstellung von Geschlechterrollen und sexueller Vielfalt in Medien und Werbung und entwickeln eine Sensibilität für Stereotype;
- Schülerinnen und Schüler informieren sich in digitalen Medien über Lebenssituationen von LSBTTI — Menschen und setzen sich mit Menschenrechten und Diskriminierungen auseinander;
- Schülerinnen und Schüler nehmen Gewalt- und Mobbingsituationen in digitalen Medien als Verletzung der Menschenrechte wahr und erkennen, dass der Einsatz für potentielle Opfer auch in digitalen Medien ein wesentlicher Bestandteil von Zivilcourage in einer pluralen Gesellschaft ist.
- Schülerinnen und Schüler kennen die verschiedenen Formen des Zusammenlebens von/mit LSBTTI-Menschen und reflektieren die Begegnungen in einer sich wandelnden, globalisierten Welt.
- [Schülerinnen und Schüler lernen] klassische Familien, Regenbogenfamilien, Single, Paarbeziehung, Patchworkfamilien, Ein-Eltern-Familien, Großfamilien, Wahlfamilien ohne verwandtschaftliche Bande [kennen];
- [Schülerinnen und Schüler lernen] schwule, lesbische, transgender und soweit bekannt intersexueller Kultur (Musik, Bildende Kunst, Literatur, Filmschaffen, Theater und neue Medien) und Begegnungsstätten (soziale Netzwerke, Vereine, politische Gruppen, Parteien)[kennen].
Im Bereich "Prävention und Gesundheitsförderung" sind u.a. folgende Bildungsziele beschrieben: ***
4.
- können sich selbst als Persönlichkeit wahrnehmen, beschreiben und entfalten.
- Abgleich von Selbst- und Fremdbild
- eigene Stärken entdecken und entwickeln
- Menschenbild und Menschenwürde
- Vielfalt in der sexuellen Identität und Orientierung (Hetero-, Homo-, Bisexualität; Transse-xuelle, Transgender und Intersexuelle)
- Erkennen der eigenen sexuellen Identität und Respektieren anderer sexueller Identitäten und Lebensentwürfe
- Zusammenhänge von Sexualität, Geschlechtsidentität und gesellschaftlichen Mustern in Bezug auf die Identitätsentwicklung (erlebtes Geschlecht, biologisches Ge-schlecht, soziales Ge-schlecht, juristisch zugeschriebenes Ge-schlecht)
11.
- kennen Lebenssituationen von LSBTTI-Menschen und setzen sich mit Menschenrechten und Diskriminierung auseinander
- Geschichte der Unterdrückung von bi-, homo-, trans- und intersexuellen Menschen, der Emanzipations- und Befreiungsbewegung, gelungene gesellschaftliche Integration (indigene Völker, polynesische Völker, EU)
- herausragende historische und zeitgeschichtli-che LSBTTI-Menschen
- Ausprägungen schwuler, lesbischer, transgender und intersexueller Kultur (Musik, Bildende Kunst, Literatur, Theater, Film und neue Medien)
- Rechte von LSBTTI-Menschen (abgeleitet aus den grundlegenden Men-schenrechten, internatio-nalem und nationalem Recht, z.B. UN-Grundrechtscharta, euro-päisches Recht, Grundge-setz, Allgemeines Gleich-stellungsgesetz, Transsexuellengesetz)
Das ist das, worüber wir diskutieren.
Ich habe darin keinen einzigen Punkt gefunden, der m.E. nicht in die Schule gehört. Über Umfang und Art der Vermittlung sind im Bildungsplanpapier keine Festlegungen getroffen. Es steht weder drin, dass die Schüler_innen in mindestens vier Wochenstunden umfassend zu Sexualisieren sind, noch steht drin, dass das durch Hüpfen und Tanzen oder 'sich lieb haben' zu geschehen hat.
Eine kontroverse Diskussion mit hartem Austausch begründeter Argumente? Gerne, jederzeit. Unreflektierte Rund-um-Schläge zur Darstellung eigener politischer und/oder gesellschaftlicher Gesinnungen? Danke, nein; dafür fehlen mir Zeit und Motivation.
Gruß
Marielle
*) http://www.kultusportal-bw.de/site/pbs- ... zipien.pdf
**) [die eckig eingeklammerten Worte habe ich der besseren Lesbarkeit wegen eingefügt]
***) um möglichst wenig am Originaltext zu ändern, habe ich die Einzelpunkte, die im Original tabellarisch dargestellt sind, unverändert gelassen, auch wenn das die Lesbarkeit einschränkt
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
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Aschenputtel
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Re: Tolerante Vorbilder im Schulwesen
Vielen Dank Marielle! Den Originaltext einzustellen war eine gute Idee. Ich zum Beispiel könnte den Text so unterschreiben und würde mich sehr freuen, wenn das im Unterricht in BW (und anderswo) mit Leben gefüllt wird. Das könnte ein großer Schritt nach vorne sein. Langfristig könnte es vielen Kindern ein freieres und angstfreieres Aufwachsen ermöglichen. Bin gespannt, wie die Mitforistinnen das sehen.
LG
Aschenputtel
LG
Aschenputtel
"Ich glaub', eine Dame werd' ich nie." (ob die Knef das wohl so gemeint hat)
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Anne-Mette
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Re: Tolerante Vorbilder im Schulwesen
Guten Abend,
... und danke für den Link
Dann werden wir uns die nächsten Tage frei nehmen und das 360-Seiten-Werk durcharbeiten
Gruß
Anne-Mette
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Anne-Mette
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Marielle
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Re: Tolerante Vorbilder im Schulwesen
Hallo zusammen,
Du, Carat, nimmst allen Ernstes an, dass ich jetzt die Stellen aus dem Bericht raussuche, die deine Äusserungen belegen? Nein, wirklich nicht. Wenn du Argumente bringen willst, die in einem erkennbaren Zusammenhang zum hier diskutierten Thema stehen, dann such' sie bitte selbst zusammen.
Es hat niemand, ich auch nicht, behauptet, dass in deutschen Schulen alles in bester Ordnung ist. Nur: Was hat das konkret mit dem Bildungsplan zu tun, um den es geht? Und was hat es mit den, meiner Meinung nach schwer erträglichen, Parolen der Gegner dieses Planes zu tun?
Aber natürlich habe ich den Bildungsbericht, so im groben, im Blick. Unter anderem steht da folgendes:
Erhöhung des Bildungsniveaus ist vornehmlich auf die Bildungserfolge der Frauen zurückzuführen: 30- bis unter 35-jährige Frauen weisen inzwischen mit 23% etwas häufiger einen Hochschulabschluss auf als gleichaltrige Männer (22%).
Welch' wunderbares Ergebnis der offenen, toleranten, liebevollen, fürsorglichen und unterstützenden Patriarchen, die ihre Frauen und Töchter ja gradezu mit Engelsgeduld und aus tiefer, eigener Überzeugung zur Bildung und Emanzipation angehalten haben, sie förderten und unterstützten. [/kopfschüttel]
Ich bitte alle um Entschuldigung, die das Gefühl haben, die Diskussion sei zum Teil 'am Thema vorbei'. Das ist auch meine Meinung, aber ich habe das dringende Bedürfnis, auf die entsprechenden Einlassungen zu reagieren.
Noch etwas zum Thema: Ich habe eine Mail an die Leute geschrieben, die Marielle kennen; mit der Bitte, sich an der Gegenpetition zu beteiligen. Wer das auch machen will, aber keine Lust oder Zeit hat selbst eine Mail zu schreiben, kann den Text gerne per PN von mir haben.
liebe Grüsse
Marielle
Du, Carat, nimmst allen Ernstes an, dass ich jetzt die Stellen aus dem Bericht raussuche, die deine Äusserungen belegen? Nein, wirklich nicht. Wenn du Argumente bringen willst, die in einem erkennbaren Zusammenhang zum hier diskutierten Thema stehen, dann such' sie bitte selbst zusammen.
Es hat niemand, ich auch nicht, behauptet, dass in deutschen Schulen alles in bester Ordnung ist. Nur: Was hat das konkret mit dem Bildungsplan zu tun, um den es geht? Und was hat es mit den, meiner Meinung nach schwer erträglichen, Parolen der Gegner dieses Planes zu tun?
Aber natürlich habe ich den Bildungsbericht, so im groben, im Blick. Unter anderem steht da folgendes:
Erhöhung des Bildungsniveaus ist vornehmlich auf die Bildungserfolge der Frauen zurückzuführen: 30- bis unter 35-jährige Frauen weisen inzwischen mit 23% etwas häufiger einen Hochschulabschluss auf als gleichaltrige Männer (22%).
Welch' wunderbares Ergebnis der offenen, toleranten, liebevollen, fürsorglichen und unterstützenden Patriarchen, die ihre Frauen und Töchter ja gradezu mit Engelsgeduld und aus tiefer, eigener Überzeugung zur Bildung und Emanzipation angehalten haben, sie förderten und unterstützten. [/kopfschüttel]
Ich bitte alle um Entschuldigung, die das Gefühl haben, die Diskussion sei zum Teil 'am Thema vorbei'. Das ist auch meine Meinung, aber ich habe das dringende Bedürfnis, auf die entsprechenden Einlassungen zu reagieren.
Noch etwas zum Thema: Ich habe eine Mail an die Leute geschrieben, die Marielle kennen; mit der Bitte, sich an der Gegenpetition zu beteiligen. Wer das auch machen will, aber keine Lust oder Zeit hat selbst eine Mail zu schreiben, kann den Text gerne per PN von mir haben.
liebe Grüsse
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Andrea aus Sachsen
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Re: Tolerante Vorbilder im Schulwesen
.
dann frage ich mich mal, welche Punkte du weglassen würdest?
Meine Übersicht sagt jedenfalls weder über den Umfang des zu vermittelnden Stoffes noch über die Tiefe der Differenzierung etwas aus.
Prinzipiell ließe sich die Sache in einer einzigen Unterrichtsstunde abhandeln (was schon besser wäre als gar nicht), aber auch als eigenständiges Fach einführen (halte ich auch für zu viel). Bezüglich der Differenzierung würde es meines Erachtens für den Anfang reichen, wenn die Schüler(innen) die allgemein bekannten Formen unterscheiden könnten, die heute noch vielfach "in einen Topf" geworfen werden.
Bezüglich der von dir angesprochenen anderen Bildungsthemen muss ich mich wiederholen: Die ergäben sicher auch interessanten Diskussionsstoff, aber nicht in diesem Thread.
Hallo Carat,Carat hat geschrieben:Das hat, meine ich, in dieser Ausführlichkeit in der Schule nichts zu suchen. Die Zeit ist begrenzt und es gibt wirklich wichtigeren Lehrstoff als jede sozialethische Komponente im Leben derart zu differenzieren.
dann frage ich mich mal, welche Punkte du weglassen würdest?
Meine Übersicht sagt jedenfalls weder über den Umfang des zu vermittelnden Stoffes noch über die Tiefe der Differenzierung etwas aus.
Prinzipiell ließe sich die Sache in einer einzigen Unterrichtsstunde abhandeln (was schon besser wäre als gar nicht), aber auch als eigenständiges Fach einführen (halte ich auch für zu viel). Bezüglich der Differenzierung würde es meines Erachtens für den Anfang reichen, wenn die Schüler(innen) die allgemein bekannten Formen unterscheiden könnten, die heute noch vielfach "in einen Topf" geworfen werden.
Bezüglich der von dir angesprochenen anderen Bildungsthemen muss ich mich wiederholen: Die ergäben sicher auch interessanten Diskussionsstoff, aber nicht in diesem Thread.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Marielle
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Re: Tolerante Vorbilder im Schulwesen
Hier noch ein paar Kommentare zur '"Petition", die sich in wenigen Minuten sammeln liessen (alle unverändert kopiert, aber z.T., gekürzt):
So etwas gehört nicht in die Schule. Sollen unsere Kinder schon zu Schwulen u Lesben erzogen werden??!
Weil das nichts mehr Diskriminierung zu tun hat, sondern nur noch reine Schwulenpropaganda ist!
Man sollte das Volk nicht homosexuell erziehen.
Weil unsere Kinder nicht schon in frühester Jugend mit absolut irrem, gesellschaftszersetzendem Gedankengut " umerzogen " und buchstäblich " versaut "werden dürfen.
mir ist wichtig, dass die Ehe und Familie nach Gottes Plan geschützt bleiben und unser Land ein christliches Land bleibt.
Unsere Kinder sind kein Spielball des staatlichen Gender-Wahns.
Schon den Kindern sollen alle Reste traditioneller Werte bezüglich der Familie ausgetrieben werden.
Deutschland ist auf dem Weg nach Sodom !!!!
aber es kann kein Recht einer 2% Minderheit geben, unsere Kinder mit ihrer perversen Ideologie zu indoktrinieren
Es ist weder gesund noch richtig, verschiedne Sexualpraktiken auszuüben
Es gibt kein "soziales" Geschlecht unabhängig vom biologischen. Wir sollten unserer Kinder vor dieser falschen Ideologie bewahren
Das Propagieren von skurillen (Gender)Ideologien gehört m.M. n. nicht dazu.
Der linke Gesinnungsterror in Schulen, Universitäten, Medien, Politik und Justiz muss gestoppt werden
Durch den Genderwahn werden unseren Kindern vollkommen falsche Werte vermittelt die unweigerlich zum zusammenbruch der Gesellschaft führen.
soweit ich weiß, genießen homosexuelle und konsorten für ihren lebensstil straffreiheit, was natürlich richtig und gut ist. aber damit soll es auch genügen.
So sieht es aus.
dann gute Nacht,
Marielle
So etwas gehört nicht in die Schule. Sollen unsere Kinder schon zu Schwulen u Lesben erzogen werden??!
Weil das nichts mehr Diskriminierung zu tun hat, sondern nur noch reine Schwulenpropaganda ist!
Man sollte das Volk nicht homosexuell erziehen.
Weil unsere Kinder nicht schon in frühester Jugend mit absolut irrem, gesellschaftszersetzendem Gedankengut " umerzogen " und buchstäblich " versaut "werden dürfen.
mir ist wichtig, dass die Ehe und Familie nach Gottes Plan geschützt bleiben und unser Land ein christliches Land bleibt.
Unsere Kinder sind kein Spielball des staatlichen Gender-Wahns.
Schon den Kindern sollen alle Reste traditioneller Werte bezüglich der Familie ausgetrieben werden.
Deutschland ist auf dem Weg nach Sodom !!!!
aber es kann kein Recht einer 2% Minderheit geben, unsere Kinder mit ihrer perversen Ideologie zu indoktrinieren
Es ist weder gesund noch richtig, verschiedne Sexualpraktiken auszuüben
Es gibt kein "soziales" Geschlecht unabhängig vom biologischen. Wir sollten unserer Kinder vor dieser falschen Ideologie bewahren
Das Propagieren von skurillen (Gender)Ideologien gehört m.M. n. nicht dazu.
Der linke Gesinnungsterror in Schulen, Universitäten, Medien, Politik und Justiz muss gestoppt werden
Durch den Genderwahn werden unseren Kindern vollkommen falsche Werte vermittelt die unweigerlich zum zusammenbruch der Gesellschaft führen.
soweit ich weiß, genießen homosexuelle und konsorten für ihren lebensstil straffreiheit, was natürlich richtig und gut ist. aber damit soll es auch genügen.
So sieht es aus.
dann gute Nacht,
Marielle
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For the rising of the women, means the rising of the race
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Anne-Mette
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Re: Tolerante Vorbilder im Schulwesen
Moin,
natürlich gäbe es viel mehr zu tun, aber die "Aufklärung" muss dringend runderneuert werden, ebenso sollte die "Normalität" in den Schulbüchern angepasst werden.
Wie viele von uns haben sich gefragt, ob sie "normal" sind; denn "uns" gibt es in vielen (Schul)Büchern nicht - oder nur als Randnotiz.
So geht es nicht nur uns "Alten"; das Problem besteht auch heute noch. SchülerInnen müssen Angst haben; denn Schwule und Lesben kennen sie eigentlich nur als Schimpfwort.
Schade, dass die Diskussion nicht breit angelegt ist. Das verhindert einen guten Umgang damit.
Beide Gruppen werden "aufrüsten"; dabei wird die Zielgruppe u.U. aus den Augen verloren.
Gruß
Anne-Mette
natürlich gäbe es viel mehr zu tun, aber die "Aufklärung" muss dringend runderneuert werden, ebenso sollte die "Normalität" in den Schulbüchern angepasst werden.
Wie viele von uns haben sich gefragt, ob sie "normal" sind; denn "uns" gibt es in vielen (Schul)Büchern nicht - oder nur als Randnotiz.
So geht es nicht nur uns "Alten"; das Problem besteht auch heute noch. SchülerInnen müssen Angst haben; denn Schwule und Lesben kennen sie eigentlich nur als Schimpfwort.
Schade, dass die Diskussion nicht breit angelegt ist. Das verhindert einen guten Umgang damit.
Beide Gruppen werden "aufrüsten"; dabei wird die Zielgruppe u.U. aus den Augen verloren.
Gruß
Anne-Mette
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Frida
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Re: Tolerante Vorbilder im Schulwesen
Hallo,
eine sehr kluge Frau über das Anderssein!
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=40966
Liebe Grüße, Dita
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Marielle
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Re: Tolerante Vorbilder im Schulwesen
Guten Abend,
Nur: Es ging in diesem Thread nicht um die Mängel des Bildungssystems im Ganzen. Die sind und bleiben unbestritten. Man kann sicherlich auch darüber diskutieren, in welchem Umfang neue Aspekte in Bildungs- und Lehrpläne einfliessen können und sollen. D'accord. Aber auch das ist nicht das Thema. Genausowenig wie es deine oder meine politische Ausrichtung ist.
Das Thema sind Bürger dieses Landes, die sich nicht scheuen z.B. solches von sich zu geben: 'soweit ich weiß, genießen homosexuelle und konsorten für ihren lebensstil straffreiheit, was natürlich richtig und gut ist. aber damit soll es auch genügen.'
Der Punkt ist: Das könnte sogar Wladimir Putin gesagt haben ohne sich zu verbiegen. Versehen mit dem Subtext: 'Die sollen froh sein, dass wir sie nicht einsperren.' käme seine Botschaft schon richtig rüber.
Wer nun in welche Falle getappt ist, soll jede/r hier selbst entscheiden.
Marielle
Ahja.... Stimmt, ich habe absolut keine Ahnung vom Bildungssystem. Ich habe ja als "Honorardozent" jede Woche nur einen Tag mit Schülern zu tun. Vielleicht sogar mit dem "besseren Ende" dessen, was du weiter oben mit dem Beispiel der Bewerber auf deine Lehrstellen benannt hast. Trotzdem sehe ich deren Bildungslücken und -schwächen.Du, Marielle, hast gar nichts im Blick, weder den Bildungsbericht im Groben, noch das Positionspapier, um das es hier geht. Du tappst in die gleiche Falle in die auch die vielen Kommentatoren der Petition, von denen du ja einige besonders Üble hier gepostest hast, gelaufen sind: Du hast keine Ahnung vom Bildungssystem.....
Nur: Es ging in diesem Thread nicht um die Mängel des Bildungssystems im Ganzen. Die sind und bleiben unbestritten. Man kann sicherlich auch darüber diskutieren, in welchem Umfang neue Aspekte in Bildungs- und Lehrpläne einfliessen können und sollen. D'accord. Aber auch das ist nicht das Thema. Genausowenig wie es deine oder meine politische Ausrichtung ist.
Das Thema sind Bürger dieses Landes, die sich nicht scheuen z.B. solches von sich zu geben: 'soweit ich weiß, genießen homosexuelle und konsorten für ihren lebensstil straffreiheit, was natürlich richtig und gut ist. aber damit soll es auch genügen.'
Der Punkt ist: Das könnte sogar Wladimir Putin gesagt haben ohne sich zu verbiegen. Versehen mit dem Subtext: 'Die sollen froh sein, dass wir sie nicht einsperren.' käme seine Botschaft schon richtig rüber.
Wer nun in welche Falle getappt ist, soll jede/r hier selbst entscheiden.
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Aschenputtel
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Re: Tolerante Vorbilder im Schulwesen
Guten Abend auch,
soweit ich weiß, entscheiden in BW die Wähler und nicht die "Volksseele", wer das Land regiert. Das werden sie in ein paar Jahren wieder tun. Man wird sehen, wessen Sektkorken dann knallen. Letztlich ist das aber nicht das Wichtigste.
Für mich ist das Wichtigste, ob sich die Situation für homosexuelle und trans-* Jugendliche sich verbessert: Mehr Akzeptanz, weniger Mobbing. Der Entwurf hat natürlich Schwächen. Das ist bei politischen Entwürfen immer so (auch bei anderen Parteien). Aber nichts zu ändern, wird nichts voranbringen.
Soviel zur Debatte. Jetzt muss ich aber nochmal was anderes loswerden:
Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr zwar weiterhin Argumente austauscht, aber darauf verzichtet, Euch gegenseitig die Kompetenz abzusprechen, denn
* es ist grob unhöflich,
* es macht die Debatte nicht produktiver,
* Autoritäten sind keine Argumente,
* es stimmt oft nicht (oft ist die Andere ebenfalls kompetent und hat nur eine andere Meinung. Sowas gibt's)
* und es fällt nicht selten auf diejenige zurück, die sich für kompetenter hält.
So jetzt hab' ich mir den Ärger vom Leib geschrieben. Ich wünsche Euch allen eine Gute Nacht (ehrlich!).
Aschenputtel
soweit ich weiß, entscheiden in BW die Wähler und nicht die "Volksseele", wer das Land regiert. Das werden sie in ein paar Jahren wieder tun. Man wird sehen, wessen Sektkorken dann knallen. Letztlich ist das aber nicht das Wichtigste.
Für mich ist das Wichtigste, ob sich die Situation für homosexuelle und trans-* Jugendliche sich verbessert: Mehr Akzeptanz, weniger Mobbing. Der Entwurf hat natürlich Schwächen. Das ist bei politischen Entwürfen immer so (auch bei anderen Parteien). Aber nichts zu ändern, wird nichts voranbringen.
Soviel zur Debatte. Jetzt muss ich aber nochmal was anderes loswerden:
Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr zwar weiterhin Argumente austauscht, aber darauf verzichtet, Euch gegenseitig die Kompetenz abzusprechen, denn
* es ist grob unhöflich,
* es macht die Debatte nicht produktiver,
* Autoritäten sind keine Argumente,
* es stimmt oft nicht (oft ist die Andere ebenfalls kompetent und hat nur eine andere Meinung. Sowas gibt's)
* und es fällt nicht selten auf diejenige zurück, die sich für kompetenter hält.
So jetzt hab' ich mir den Ärger vom Leib geschrieben. Ich wünsche Euch allen eine Gute Nacht (ehrlich!).
Aschenputtel
"Ich glaub', eine Dame werd' ich nie." (ob die Knef das wohl so gemeint hat)