Ein Leben mit Vorurteilen - Leben als Transgender
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Anne-Mette
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Ein Leben mit Vorurteilen „ Leben als Transgender
... schreiben die Lübecker Nachrichten:
Manuel S. wurde als Mann geboren, fühlt sich aber als Frau. Jetzt "outet" sich der 44-Jährige und erzählt seine bewegte Geschichte.
http://www.ln-online.de/Lokales/Osthols ... ransgender
Manuel S. wurde als Mann geboren, fühlt sich aber als Frau. Jetzt "outet" sich der 44-Jährige und erzählt seine bewegte Geschichte.
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Ulrike-Marisa
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Re: Ein Leben mit Vorurteilen „ Leben als Transgender
Moin,
Heiligenhafen ist wirklich eine Kleinstadt aber die Vorurteile sind überall vorhanden, siehe Lübeck...
Da sind wir in der gesellschaftlichen Toleranz hier bei uns noch ein ganzes Stück entfernt von unseren skandinavischen Nachbarn in Schweden. Ob alle Skandinavier so tolerant sind, wage ich in Frage zu stellen.
In der Stadt ist es auf jeden Fall leichter, so einen Weg zu beschreiten als in einem dörflichen Umfeld.
LG, Ulrike-Marisa
Heiligenhafen ist wirklich eine Kleinstadt aber die Vorurteile sind überall vorhanden, siehe Lübeck...
Da sind wir in der gesellschaftlichen Toleranz hier bei uns noch ein ganzes Stück entfernt von unseren skandinavischen Nachbarn in Schweden. Ob alle Skandinavier so tolerant sind, wage ich in Frage zu stellen.
In der Stadt ist es auf jeden Fall leichter, so einen Weg zu beschreiten als in einem dörflichen Umfeld.
LG, Ulrike-Marisa
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Anne-Mette
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Re: Ein Leben mit Vorurteilen „ Leben als Transgender
Moin,
eine Stadt setzt sich aus vielen kleinen Dörfern zusammen; richtige Anonymität ist selten möglich. Für mich ist es gute Wohnqualität, wenn man seine Nachbar(i)n
kennt. Das habe ich in der Stadt so gehalten wie im Dorf.
Ich denke nicht, dass ich mich verstecken muss, weder hier noch in der Stadt. Als ich gerade in Berlin war, habe ich eine Frau aus meinem früheren (Pädagogen)Leben getroffen. Sie ist ganz unbefangen und "normal" mit mir umgegangen. Schade, dass sie nicht Zeit hatte, ein wenig ausführlicher zu plaudern
Ich wiederhole mich bestimmt, wenn ich sage: "auch in der Stadt gibt es "falsche" Gegenden; da kann man trotz "Anonymität einer Großstadt" ganz schön was auf die Mütze bekommen.
Gegen Vorurteile kann man etwas tun - und das tun wir z.B. mit diesem Forum, mit öffentlichen Begegnungen, mit dem Engagieren in "anderen Gruppen", die mit Trans* nichts zu tun haben, mit Öffentlichkeitsarbeit, mit Nachbarschaft...
Gruß
Anne-Mette
eine Stadt setzt sich aus vielen kleinen Dörfern zusammen; richtige Anonymität ist selten möglich. Für mich ist es gute Wohnqualität, wenn man seine Nachbar(i)n
Ich denke nicht, dass ich mich verstecken muss, weder hier noch in der Stadt. Als ich gerade in Berlin war, habe ich eine Frau aus meinem früheren (Pädagogen)Leben getroffen. Sie ist ganz unbefangen und "normal" mit mir umgegangen. Schade, dass sie nicht Zeit hatte, ein wenig ausführlicher zu plaudern
Ich wiederhole mich bestimmt, wenn ich sage: "auch in der Stadt gibt es "falsche" Gegenden; da kann man trotz "Anonymität einer Großstadt" ganz schön was auf die Mütze bekommen.
Gegen Vorurteile kann man etwas tun - und das tun wir z.B. mit diesem Forum, mit öffentlichen Begegnungen, mit dem Engagieren in "anderen Gruppen", die mit Trans* nichts zu tun haben, mit Öffentlichkeitsarbeit, mit Nachbarschaft...
Gruß
Anne-Mette
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Anne-Mette
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Re: Ein Leben mit Vorurteilen „ Leben als Transgender
Moin,
Gruß
Anne-Mette
warum nicht?auf einem Dorf,da geht mein Outing garnicht,
Gruß
Anne-Mette
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ChristinaF
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Re: Ein Leben mit Vorurteilen „ Leben als Transgender
Ich finde, dass es keine Sache ist, ob nun Stadt oder Dorf, klein oder groß, sondern dass es vielmehr um den "Leidensdruck" geht. Und wenn der zu groß wird, muss man sich nunmal outen. Egal in welchem Ort man wohnt.
LG
Chrissie
LG
Chrissie
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ExuserIn-2014-06-30
Re: Ein Leben mit Vorurteilen „ Leben als Transgender
Auch in einem Dorf kann das wunderbar klappen!
Ich habe mich vor knapp einem Jahr geoutet und lebe seitdem komplett als Frau.
Unser 1000 Seelen Dorf hat mich voll akzeptiert!
Bisher gab es nicht eine negative Reaktion aber unzählige positive.
Leidensdruck=0, ich bin hier glücklich.
Ich glaube, es liegt gar nicht so an Dorf oder Großstadt, sondern mehr daran, wie man selbst ist, wie offen und natürlich man sich gibt und welche Kontakte man pflegt.
In einem kleinen Ort kann man kaum anonym leben, da sind Nachbarn, Vereine, Feste usw. wichtig. Ich habe überall gute Kontakte und bin bei vielen Events dabei.
Im Dorf ist man bekannt und wird so genommen, wie man sich gibt. Und wenn man sich völlig normal verhält, wird man i.d.R. auch als normal akzeptiert.
In der Großstadt geht man eher in der Masse unter und bekommt daher wenig Reaktionen - egal, wie man sich verhält.
Ich habe mich vor knapp einem Jahr geoutet und lebe seitdem komplett als Frau.
Unser 1000 Seelen Dorf hat mich voll akzeptiert!
Bisher gab es nicht eine negative Reaktion aber unzählige positive.
Leidensdruck=0, ich bin hier glücklich.
Ich glaube, es liegt gar nicht so an Dorf oder Großstadt, sondern mehr daran, wie man selbst ist, wie offen und natürlich man sich gibt und welche Kontakte man pflegt.
In einem kleinen Ort kann man kaum anonym leben, da sind Nachbarn, Vereine, Feste usw. wichtig. Ich habe überall gute Kontakte und bin bei vielen Events dabei.
Im Dorf ist man bekannt und wird so genommen, wie man sich gibt. Und wenn man sich völlig normal verhält, wird man i.d.R. auch als normal akzeptiert.
In der Großstadt geht man eher in der Masse unter und bekommt daher wenig Reaktionen - egal, wie man sich verhält.
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Ulrike-Marisa
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Re: Ein Leben mit Vorurteilen „ Leben als Transgender
Moin zusammen,
ich glaube, dass ich für mich das auch in meinem Dorf wagen könnte trotz meiner öffentlichen Ämter und Kontakte. Dann wäre aber meine Familie weg mit allen Konsequenzen. Da ich das derzeit nicht möchte, kann ich es leider nicht ausprobieren. Meine Vermutung ist, dass sich alle ganz schnell mit der Situation abfinden täten bis auf ein wenig aufgeregtes Getuschel und blabla hinter meinem Rücken. Offene Ablehneung kann es im Einzelfall sicher geben aber wegen des Diskriminierungsverbotes kann mich z.B. niemand aus der Feuerwehr werfen. Die Frage des Leidensdrucks ist natürlich da und steht bei mir immer im Kontext zu unserem privaten Staus Quo zu Hause, mit dem ich versuche zu leben. Ob das so langfristig klappt, weiss ich heute noch nicht. Bei der Arbeit und bei allen andreren Personen außerhalb der eigene engeren Familie, die von mir wissen, habe ich noch keine Vorurteile zu spüren bekommen, eher Offenheit und Verständnis. Das ist schon irgendwie komisch, dass es bei den am meisten vertrauten Personen in meinem Leben nicht so klappt; die sind konsequent dagegen und haben Vorurteile, die sie auch benennen. Damit muss ich dann auch leben.
Liebe Grüße, Ulrike-Marisa
...ich bin eine von denen, vor denen mich meine Eltern immer gewarnt haben...
ich glaube, dass ich für mich das auch in meinem Dorf wagen könnte trotz meiner öffentlichen Ämter und Kontakte. Dann wäre aber meine Familie weg mit allen Konsequenzen. Da ich das derzeit nicht möchte, kann ich es leider nicht ausprobieren. Meine Vermutung ist, dass sich alle ganz schnell mit der Situation abfinden täten bis auf ein wenig aufgeregtes Getuschel und blabla hinter meinem Rücken. Offene Ablehneung kann es im Einzelfall sicher geben aber wegen des Diskriminierungsverbotes kann mich z.B. niemand aus der Feuerwehr werfen. Die Frage des Leidensdrucks ist natürlich da und steht bei mir immer im Kontext zu unserem privaten Staus Quo zu Hause, mit dem ich versuche zu leben. Ob das so langfristig klappt, weiss ich heute noch nicht. Bei der Arbeit und bei allen andreren Personen außerhalb der eigene engeren Familie, die von mir wissen, habe ich noch keine Vorurteile zu spüren bekommen, eher Offenheit und Verständnis. Das ist schon irgendwie komisch, dass es bei den am meisten vertrauten Personen in meinem Leben nicht so klappt; die sind konsequent dagegen und haben Vorurteile, die sie auch benennen. Damit muss ich dann auch leben.
Liebe Grüße, Ulrike-Marisa
...ich bin eine von denen, vor denen mich meine Eltern immer gewarnt haben...
Zuletzt geändert von Ulrike-Marisa am Mi 8. Jan 2014, 10:55, insgesamt 1-mal geändert.
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triona
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Re: Ein Leben mit Vorurteilen „ Leben als Transgender
Genau so ist es.Tiger hat geschrieben: Ich glaube, es liegt gar nicht so an Dorf oder Großstadt, sondern mehr daran, wie man selbst ist, wie offen und natürlich man sich gibt und welche Kontakte man pflegt.
Ich lebe seit über 20 Jahren in einer Kleinstadt in geografisch abgelegener Randlage.
Als Frau mit durchaus öffentlich weit bekannter Vergangenheit.
Auch in den umliegenden Dörfern und anderswo in Europa habe ich seit über 20 Jahren keine schlechten Erfahrungen mehr machen müssen. Damals hatte ich letztmalig 2 sehr unangenehme Erlebnisse mit glücklicherweise gutem Augang, die so aber auch in jeder Großstadt hätten geschehen können.
Und Deppen und gewaltbereite Menschen gibt es überall.
Auf dem Lande und in Kleinstädten fühle ich mich im Allgemeinen sicherer, als in bestimmten Vierteln mancher Großstädte.
liebe grüße
triona
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Caira
Re: Ein Leben mit Vorurteilen „ Leben als Transgender
Warum stehtn da "er" ???
Lese ich mir nicht durch ... ich frage Sie mal was da schief gelaufen ist.
Lese ich mir nicht durch ... ich frage Sie mal was da schief gelaufen ist.