Andrea — meine Erlebnisse
Andrea — meine Erlebnisse - # 9

Crossdressing und selbst Erlebtes... Erdachtes
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Andrea aus Sachsen
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Re: Andrea — meine Erlebnisse

Post 121 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

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17.11.2013
Im Chemnitzer Opernhaus findet demnächst die Premiere zu "Don Giovanni" von Wolfgang A. Mozart statt. Aus diesem Anlass gab es heute wieder ein "Opernfrühstück", bei dem die Mitwirkenden das Werk und besonders die neue Inszenierung näher vorstellten. Bereits am Abend zuvor hatte ich meine Sachen zurechtgelegt und die Fingernägel lackiert.
Der Tag begann nicht sehr verheißungsvoll. Nach dem Aufstehen war mir schwindlig und nur mit Mühe erreichte ich die Toilette, wo ich erst einmal einen Durchfall über mich ergehen lassen musste. Erst nach etwa einer halben Stunde konnte ich aufrecht vor dem Spiegel stehen und mit dem Schminken beginnen. Das Schwindelgefühl und die Bauchschmerzen waren dann erst mal weg, aber ich hatte den ganzen Tag noch Probleme mit dem Gleichgewicht.
Das richtige Frühstück habe ich natürlich noch zu Hause eingenommen, bevor ich mich auf den Weg nach Chemnitz machte. Meine Vorbereitung am Vortag war diesmal Goldwert, denn so bin ich durch die "Startschwierigkeiten" nicht in Hektik verfallen und konnte rechtzeitig das Haus verlassen. Ich trug meinen knielangen engen schwarzen Rock, meine weinrote Bluse, anthrazitfarbene Strumpfhosen, schwarze Pumps und meinen schwarzen Anorak darüber. Ich freute mich nicht nur, Interessantes zu dem bevorstehenden kulturellen Höhepunkt zu erfahren, sondern auch auf ein Wiedersehen mit meiner Freundin Emma (auch hier im Forum, aber nicht sehr aktiv).
Wie gesagt, mein Gleichgewichtssinn spielte heute nicht so richtig mit. Ich hatte deshalb etwas Mühe, nicht wie eine Besoffene daherzukommen. Hoffentlich haben die wenigen Leute, die mir an diesem nebligen Sonntagvormittag begegneten, nichts dergleichen bemerkt.
In Chemnitz wartete Emma schon am Bahnhof auf mich. Wir gingen gemütlich zum Theaterplatz. Es war noch etwa eine halbe Stunde Zeit bis zum Beginn des "Opernfrühstücks" und ich sah, dass die Petrikirche gleich neben dem Opernhaus geöffnet hatte. Wir wollten nicht zum Gottesdienst, aber da mich die Architektur derartiger Gebäude fasziniert, haben wir mal kurz einen Blick in das Innere geworfen. Dabei ist mir ein Kollege über den Weg gelaufen. Ich hoffe nur, meine "Tarnung" hat auch dieses Mal gut funktioniert.
Zum "Opernfrühstück" hatten sich schätzungsweise 150 Leute eingefunden. Es war fast eine reine Seniorenveranstaltung, bei der die Seniorinnen in deutlicher Überzahl auftraten. Eine einzige Frau ist mir aufgefallen, bei der ich sicher sein konnte, dass sie jünger war als ich.
Ich war gespannt, was es über "Don Giovanni", eins der bekanntesten Werke der Opernliteratur, neues zu berichten gab und wurde nicht enttäuscht. Gut, zur Handlung und über den Komponisten musste nichts mehr gesagt werden, aber es wurden einige musikalische und dramaturgische Besonderheiten erklärt und live am Klavier vorgeführt. Als einfache Besucherin wäre mir das während der Vorstellung sicher nie aufgefallen. Einige Musikbeispiele, von den Darstellern mit Klavierbegleitung vorgetragen, rundeten die Vorstellung ab und machten richtig neugierig auf die Premiere in zwei Wochen.
Inzwischen war es Mittag. Emma und ich gingen in eine Gaststätte am Rande der Innenstadt. Wegen meiner Gleichgewichtsprobleme bot Emma mir an, mich bei ihr einzuhaken, was ich gern annahm. Das Essen hat sehr gut geschmeckt und wir tauschten uns darüber aus, was es bei uns persönlich und in der CD-Szene überhaupt neues gibt.
Danach gingen wir wieder eingehakt zum Bahnhof zurück, wo wir uns verabschiedeten. Zu Hause trank ich mit meiner Mutter noch einen Kaffee, bevor ich wieder in den Männermodus wechseln musste. Ich war froh, dass es trotz meiner gesundheitlichen Probleme ein schöner Andrea-Tag geworden ist.
Emma hatte es bei ihrem ersten "Opernfrühstück" auch sehr gut gefallen. Leider ist sie bei der Premiere verhindert. Dadurch könnte ich eine Karte abgeben. Also wer Lust hat, mit mir am 30.11.2013 in Chemnitz "Don Giovanni" von Wolfgang A. Mozart anzusehen, kann mir gern eine PN schicken. Ansonsten versuche ich, die Karte vor Ort loszuwerden. Da die Veranstaltung so gut wie ausverkauft ist, sind die Chancen dafür günstig.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Re: Andrea — meine Erlebnisse

Post 122 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

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30.11.2013
Heute war es endlich soweit. Im Chemnitzer Opernhaus fand die Premiere zu "Don Giovanni" von Wolfgang A. Mozart statt. Für mich sollte es auch in anderer Beziehung eine Premiere sein: Meine erste Aufführung einer Mozart-Oper und dabei wollte ich mein "kleines Schwarzes" einweihen.
Bereits am frühen Nachmittag habe ich mich in Andrea verwandelt, weil ich, wie schon oft in der Vergangenheit, vor der Aufführung noch einen kleinen Einkaufsbummel machen wollte. Doch daraus wäre beinahe nichts geworden, weil ich wieder einmal Mühe hatte, rechtzeitig fertig zu sein. Ich hatte erstmals silberfarbenen Nagellack aufgetragen und der wollte einfach nicht trocknen. Fast eine halbe Stunde musste ich warten. Da sich später noch herausstellte, dass der Lack anfällig gegen Kratzer ist, werde ich ihn wohl entsorgen (müssen).
Ich trank mit meiner Mutter schnell noch einen Kaffee und machte mich dann bei nebligem Herbstwetter auf den Weg. Wie gesagt, als Outfit hatte ich mein "kleines Schwarzes" ausgewählt, dazu anthrazitfarbene Strumpfhosen und schwarze Sandaletten. Für den Weg zur Oper trug ich aber schwarze Stiefel und meinen cremefarbenen Anorak darüber.
Wie vorgesehen, fuhr ich in Chemnitz zunächst in ein Einkaufszentrum. Dort zogen mich natürlich die zahlreichen Damenmodegeschäfte magisch an. Etwas Bestimmtes hatte ich nicht gesucht, höchstens eine festliche Bluse, davon habe ich bisher erst zwei. Ich fand sogar einige, die mir gefallen hätten, aber die gab es in meiner Größe nur in Schwarz oder anderen dunklen Farben. Aber mit schwarzen Sachen hatte ich mich ja kürzlich erst mal eingedeckt.
Fündig geworden bin ich dann wieder einmal bei H&M (sollte das mein Lieblingsladen werden?), allerdings keine Blusen sondern einen wadenlangen Stretchrock. Den gab es in schwarz und weinrot. Aus bereits genannten Gründen habe ich mich für letztgenannten entschieden. So ein Rock ist mal was Neues für mich. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, was am besten dazu passen könnte.
Inzwischen war es Zeit, in die Innenstadt zurückzufahren, denn der Beginn der Opernaufführung rückte immer näher. Ich hatte ja auch noch die Karte von meiner leider verhinderten Freundin Emma, für die sich bis dahin kein Ersatz gefunden hatte, weder durch meinen Aufruf hier im Forum vor zwei Wochen, noch woanders her. Aber auch vor Ort fand ich keine(n) Abnehmer(in). Die Veranstaltung war zwar seit Wochen so gut wie ausverkauft, aber eben nur so gut wie. Und unter diesen Umständen stellt sich niemand mit einem Schild "Suche Karte" vor die Tür, wie ich es vor einigen Monaten in Berlin erlebt habe. Tut mir leid, Emma!
Im Opernhaus tauschte ich meine Stiefel gegen Sandaletten und gab meine Sachen an der Garderobe ab. Ich war spät dran, da ich noch eine Weile gewartet hatte, ob nicht doch noch jemand eine Karte sucht. So mussten einige Besucher(innen) noch einmal aufstehen, um mich zu meinem Platz in der Mitte der Reihe zu lassen. Mit einem Lächeln und einem freundlichen "Danke" war das aber kein Problem.
Wie gesagt, das war meine erste Aufführung einer Mozart-Oper und das, nachdem ich mehrere Jahre nichts von diesem Komponisten gehört hatte. Ich hatte mich eben mehr auf die italienischen Meister, insbesondere Giuseppe Verdi spezialisiert. Lag es daran, dass mir der andere Musikstil anfangs etwas fremd vorkam? Aber je länger die Vorstellung dauerte, umso mehr gewöhnte ich mich daran und erkannte wieder die ganze Schönheit von Mozarts Musik. Dabei halfen mir auch die Erklärungen beim "Opernfrühstück" vor zwei Wochen.
Mitten im 2. Akt stutze ich, als ich ein bekanntes Motiv hörte. War das nicht aus "Figaros Hochzeit", einer anderen bekannten Mozart-Oper? Ich konnte mich aber auch täuschen, da ich, wie gesagt, mich mit dieser Musik lange nicht mehr beschäftigt hatte.
Nicht ganz so gut fand ich, dass auf Deutsch gesungen wurde. Das klang irgendwie nicht so authentisch wie die italienische Originalfassung. Wenn dabei der deutsche Text eingeblendet wird, ist dieser meines Erachtens sowieso besser zu verstehen.
Interessant an der Inszenierung fand ich, dass das gesamte Bühnenbild sich nur auf 3 Farben beschränkte: Weiß, Rot und Schwarz. Das setzte sich bis in die Gesichter der Darsteller fort: weiß geschminkt, Lippen rot und Augenbrauen schwarz. Näheres zur Handlung und Entstehungsgeschichte können Interessent(inn)en hier nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Don_Giovanni
In der Pause ließ ich von einer anderen Besucherin ein Foto von mir machen. Ich habe es in meine Galerie gestellt:
gallery/image_page.php?album_id=677&image_id=8319
Übrigens war ich mal wieder vom Kleidungsstil der anderen Besucher(innen) begeistert. So viele schöne Abendkleider sah ich hier zum letzten Mal, als ich Anfang des Jahres schon mal eine Premiere besuchte. Ja, so eine Premiere scheint in Chemnitz etwas ganz Besonderes zu sein! Eindeutiger "Renner" bei den Damen war, wie könnte es anders sein, das "kleine Schwarze". Dadurch bin ich wahrscheinlich an diesem Abend überhaupt nicht aufgefallen.
Aufgefallen ist höchstens ein Herr, der sich mit einer Fönwelle im 50er-Jahre-Stil und seinem hellen gemusterten Anzug deutlich vom sonstigen "Einheitsgrau" abhob. Das Publikum war ansonsten auch altersmäßig gut gemischt, ganz anders, als es nach dem "Opernfrühstück" zu vermuten gewesen wäre.
Nach der Vorstellung gab es reichlich Beifall und wie üblich fand anschließend im Foyer wieder eine Premierenfeier statt. Ich hatte noch eine reichliche Stunde Zeit, bis der nächste Zug nach Hause fuhr und war froh, den schönen Abend auf diese Weise noch etwas zu verlängern.
Zur Premierenfeier kamen fast alle Mitwirkenden der Aufführung. Sie wurden von einem Moderator zunächst einmal vorgestellt. Das war sinnvoll, denn die meisten wären abgeschminkt und in "Zivil" nicht wiederzuerkennen gewesen. Dezente Klaviermusik sorgte für eine angenehme Atmosphäre.
Ich nutzte die Gelegenheit, den Dirigenten mal nach dem vermeidlichen "Fremdmotiv" zu fragen, wohl wissend, dass ich mich auch blamieren könnte, wenn ich mich verhört hätte. Der aber lobte mich für das aufmerksame Zuhören und erklärte, dass es sogar zwei Stellen mit Motiven aus "Figaros Hochzeit" gibt, eine auch im Original enthaltene und eine extra für diese Inszenierung hinzugefügte. Umfangreiche Auskünfte zu dieser Besonderheit folgten. Ich wusste danach zwar nicht, welche Stelle mir aufgefallen war und verstand auch nicht alle Details (so weit geht mein musikwissenschaftliches Verständnis nun auch wieder nicht), bedankte mich aber für die interessanten Informationen und das nette Gespräch.
Nachdem ich noch etwas zwischen den anderen Besuchern herumgeschlendert bin, war auch dieser schöne Opernabend zu Ende. Ich holte meine Sachen an der Garderobe ab, zog wieder Stiefel und Anorak an und fuhr zufrieden nach Hause. Es war bereits gegen 1 Uhr, als ich noch einmal kurz ins Forum schaute und einige nette Kommentare zu meinem zweijährigen Jubiläum lesen konnte. Dafür werde ich mich an entsprechender Stelle noch einmal gesondert bedanken.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Re: Andrea — meine Erlebnisse

Post 123 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

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6.12.2013
Zum letzten Mal in diesem Jahr fand in Chemnitz das Crossdressertreffen im different people statt. Nach 5-monatiger Pause hatte ich mich entschlossen, mal wieder hinzugehen.
Wie immer, habe ich mich im Zweithaarstudio Simone schminken lassen und anschließend meine Männersachen im Bahnhofsschließfach deponiert. Ich trug noch einmal mein "kleines Schwarzes" und auch sonst das komplette Outfit wie beim Opernbesuch vor einer Woche. Ich hatte eben wieder einmal keine Zeit, mir etwas Neues zusammenzustellen. Andererseits fand ich das "kleine Schwarze" zur "Jahresabschlussfeier" gar nicht mal so unpassend.
Üblicherweise überbrücke ich die Zeit bis zum Treffen mit einem mehr oder weniger umfangreichen Einkaufsbummel. Da ich diesmal spät dran war, wollte ich eigentlich darauf verzichten, aber als ich merkte, dass ich mein Deo-Spray vergessen hatte, entschloss ich mich zu einem Kurzbesuch in einem Kosmetikgeschäft. Ich hatte in der Vergangenheit schon mehrmals Anlauf nach einem richtigen Damenparfüm genommen, war aber jedes Mal von der Vielfalt der Düfte regelrecht "erschlagen", dass ich nicht (mehr) in der Lage war, mich für eins zu entscheiden. Außerdem wundere ich mich immer wieder über die Verpackungsgrößen. Ich wollte das Parfüm problemlos in meiner ohnehin schon überfüllten Handtasche unterbringen und da waren fast alle der hier angebotenen Fläschchen definitiv zu groß. Ich entschied mich spontan für eine 50ml-"Packung" "4711", weil die auch noch ganz preiswert war. Rein vom Duft her hätte ich mich wieder nicht entscheiden können.
Ein anschließender Bummel über den Chemnitzer Weihnachtsmarkt fiel nur kurz aus. Wie schon gesagt, ich war spät dran und für das kühle Wetter nicht ganz optimal angezogen und musste bei dem starken Wind bangen, dass meine Perücke nicht wegflog. Mit völlig zerzausten Haaren kam ich schließlich im different people an. Es war wieder einmal brechend voll: Etwa 20 "Damen" und noch einige Gäste aus den anderen "Randgruppen" des Vereins. Ein derartiger Trubel ist eigentlich nicht meine Sache, aber ich konnte einige neue nette "Damen" kennenlernen und allein dafür hatte sich das Kommen gelohnt.
Etwas chaotisch ging es beim inzwischen traditionellen Wichteln zu. Die Spielregeln diesmal im Vergleich zum Vorjahr leicht abgewandelt:
1 = Frau darf sich ein Geschenk aus dem Sack nehmen, sofern sie noch keins hat.
2 = Das Geschenk wird ausgepackt.
3 = Sofern frau ein Geschenk hat, muss sie es mit einer anderen Teilnehmerin tauschen.
4 = Alle Geschenke werden der linken Nachbarin weitergereicht.
5 = Alle Geschenke werden der rechten Nachbarin weitergereicht.
6 = Frau darf das Geschenk behalten, sofern sie ein bereits ausgepacktes vor sich hat, und scheidet aus.

Wegen der großen Teilnehmerzahl hatten wir diesmal in zwei Gruppen um die Geschenke gewürfelt und die vorher so aufgeteilt, dass keine ihr eigenes wieder mit nach Hause nehmen musste. Ich durfte mich am Ende über eine Packung Lebkuchen freuen.
Ich habe mich auch mal erkundigt, inwiefern im different people ein regionales Forumstreffen möglich wäre, aber dazu schreibe ich an anderer Stelle mehr.
Als ich mich auf den Heimweg machte waren etwa 2cm Schnee gefallen, der erste in diesem Winter. In meiner Heimatstadt angekommen, hatte der Wind etwas nachgelassen. Das machte den Abschluss dieses Andrea-Tages etwas angenehmer.
Viele Grüße
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Re: Andrea — meine Erlebnisse

Post 124 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

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21.12.2013
Etwas chaotisch ging es bei der Vorbereitung meines voraussichtlich letzten Andrea-Tages in diesem Jahr zu. Das hing damit zusammen, dass es für mich immer schwieriger wird, diesbezügliche Aktivitäten zu planen, weil es zunehmend weniger vorhersehbar wird, wann meine langsam erwachsen werdende Tochter zu Hause ist. So ist es schon mehrmals passiert, dass sie länger wegblieb als vorgesehen und ich mich danach über den verlorenen Andrea-Tag geärgert habe.
Diesmal wollte meine Tochter abends auch wieder da sein, also kein besonders guter Tag, um als Andrea etwas zu unternehmen, aber es war die letzte Gelegenheit in diesem Jahr. Vormittags hatte ich noch einiges im Männermodus zu erledigen. Danach packte ich meine Männersachen in eine Tasche und deponierte sie in einem Abstellraum neben der Hintertür, für den Fall, dass meine Tochter vor mir zu Hause wäre.
Am späten Vormittag habe ich mich in Andrea verwandelt, noch etwas zu Mittag gegessen und mich dann auf den Weg nach Chemnitz gemacht. Ich trug meinen knielangen Karorock, ein grünes Langarmshirt, anthrazitfarbene Strumpfhosen und braune Stiefeletten, darüber meinen schwarzen Anorak.
Mein Ziel war das Wasserschloss Klaffenbach (http://www.schloesserland-sachsen.de/de ... affenbach/) vor den Toren von Chemnitz. Dort sollte ein Adventswunschkonzert stattfinden. Zum Wünschen war es für mich allerdings zu spät. Da hätte ich meine Eintrittskarte drei Wochen vorher kaufen müssen. Aber ich wusste ja erst am Vorabend, dass es mit dem Besuch klappt.
Ich bin dann auch erst einmal auf kürzestem Wege in die Tourist-Information gefahren, um mir noch eine Karte zu sichern. Danach ging es mit der Straßenbahn in den Chemnitzer Vorort Klaffenbach zu der herrlichen Schlossanlage. Dort ist zur Zeit auch eine Ausstellung über die schwedische Kinder- und Jugendbuchautorin Astrid Lindgren (1907 — 2002) zu sehen. Die habe ich mir natürlich auch angesehen.
Das Konzert wurde von einem kleinen Ensemble (Klavier, Geige, Harfe, Querflöte, Gesang) vorgetragen. Gespielt wurden klassische Musikstücke, die einen gewissen Bezug zur Weihnachtszeit haben oder von den Besuchern gewünscht wurden, aber auch bekannte Weihnachtslieder. Eine als Kammerdienerin gekleidete Moderatorin würzte das Ganze mit Gedanken zum bevorstehenden Fest und einigen Anekdoten zur Entstehungsgeschichte der gespielten Musikstücke. Fast wie ein roter Faden zog sich dabei die Erkenntnis durch das Programm, dass die besinnlich Stimmung, wie sie im Saal herrschte, viel besser zur Weihnachtszeit passt als der zeitgleich vielerorts stattfindende Einkaufstrubel.
Dieses nicht ganz so besinnliche Erlebnis habe ich mir dann aber doch noch gegönnt, indem ich nach dem Konzert noch einen Bummel über den Chemnitzer Weihnachtsmarkt gemacht habe. Diesmal war das Wetter etwas angenehmer als vor zwei Wochen, als mir der Sturm fast die Perücke vom Kopf geweht hätte. Ich aß etwas an einem Imbissstand und schaute noch in das eine oder andere Damenmodegeschäft am Rande des Marktes hinein, ohne mir etwas zu kaufen.
Auf der Heimfahrt war mein Zug so vollbesetzt, wie ich es auf dieser Strecke lange nicht mehr erlebt hatte. Offenbar gab es noch viele andere Weihnachtsmarktbesucher, die jetzt nach Hause wollten. In einem Wagen saßen etwa 30 Leute, die sich offenbar kannten und angeregt unterhielten. Es sah aus wie eine Firma auf dem Betriebsausflug. Ich fand am Rande dessen noch einen Sitzplatz. Doch niemand schien besonders Notiz von mir zu nehmen, aber so etwas bin ich ja gewöhnt.
Als ich zu Hause ankam, war meine Tochter noch nicht da. Gerade als ich wieder in den Männermodus gewechselt war, rief sie an, dass sie erst am nächsten Tag heimkommt. Schade, ohne die schnelle Rückverwandlung wäre es ein schönerer Abschluss dieses Andrea-Tages geworden! Ich kann es meiner Tochter aber nicht übelnehmen, da sie ja von der Sache (noch) nichts weiß.
Als kleines Fazit dieses Jahresabschlussausfluges kann ich sagen: Es war sicher nichts sensationelles, was ich erlebt habe, aber allein als Andrea unter Menschen zu sein, von denen scheinbar niemand merkt, dass ich nicht "echt" bin, ist immer wieder ein phantastisches Gefühl. Ich war froh, dass ich diesen Andrea-Tag trotz einiger widriger Umstände durchgezogen habe.
Viele Grüße
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Re: Andrea — meine Erlebnisse

Post 125 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

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4.1.2014
Mein erster Andrea-Tag im neuen Jahr sollte gleich ein kompletter werden. Also hatte ich bereits am Vortag meine Sachen zurechtgelegt und mich gleich nach dem Aufstehen in Andrea verwandelt.
Danach ging es erst einmal zum Bäcker Brötchen holen. Ich trug wie beim letzten Ausflug im alten Jahr meinen knielangen Karorock, ein grünes Langarmshirt, anthrazitfarbene Strumpfhosen und braune Stiefeletten, darüber meinen schwarzen Anorak.
Nach dem Frühstück ging es dann erneut zum Einkaufen. Mein erstes Ziel war eine Parfümerie, zu der ich zu Weihnachten einen Gutschein geschenkt bekam. Ich glaube, ich war noch nie in dem Laden, hätte auch als Mann nicht gewusst, was ich dort suchen sollte. Jetzt aber sah die Sache anders aus.
Als ich den Laden betrat, war die Verkäuferin gerade mit zwei anderen Kundinnen beschäftigt. So konnte ich mich erst mal in Ruhe umschauen. Parfüm hatte ich mir ja vor kurzem erst gekauft, aber Lidschatten oder Nagellack in einer anderen Farbe wäre vielleicht etwas.
Nachdem die Verkäuferin mit den anderen Kundinnen fertig war, fragte sich mich, was ich gern hätte. Ich sagte, dass ich noch schwanke und sie hat mich daraufhin umfassend beraten und die Unterschiede zwischen den einzelnen Marken erklärt. Letztendlich habe ich mich für grünen Nagellack entschieden, weil der dem Wert des Gutscheins am nächsten kam und weil der gut zu meinem derzeitigen Outfit passen könnte.
Jetzt hatte ich grünen Nagellack, aber welche Accessoires würden dazu passen? Als nächstes ging ich in einen Drogeriemarkt, der auch ein großes Sortiment an Modeschmuck führt. Ich gehe hier ab und zu auch als Mann einkaufen, habe aber die Schmuckauslagen noch nie näher betrachtet oder gar davon etwas gekauft, weil ich hier in meiner Heimatstadt von Bekannten "erwischt" werden könnte. Als Andrea war das natürlich eine ganz andere Situation. Jetzt konnte ich mir endlich die Sachen mal in Ruhe betrachten. Ich habe mir daraufhin zwei Paar Ohrringe und eine Armkette gekauft, die für meine Begriffe gut zu dem grünen Nagellack passen.
Da ich einmal beim Einkaufen war, schaute ich gleich noch in das Damenmodegeschäft rein, in dem ich vor einigen Monaten schon mal war, als ich in der Kabine meine Halskette vergaß. Die Verkäuferin wünschte mir zunächst ein gesundes neues Jahr. Ob sie das zu allen Kund(inn)en sagte oder sich an mich erinnerte, konnte ich nicht herausfinden.
Ich schaute mich unter anderem ein wenig nach festlichen Blusen um und fand eine terrakottafarbene aus Satin. Sie passte in Größe 44 hervorragend und bereits vorher staunte ich, dass es mir erstmalig gelang, das Langarmshirt, das ich trug, auszuziehen, ohne mir die Perücke herunterzureißen. Als ich zum Bezahlen an die Kasse ging, unterhielt sich die Verkäuferin gerade mit einer anderen Frau. Da das Gespräch wohl länger dauerte, bat sie um eine Unterbrechung, um erst mal "diese Kundin" (also mich) zu bedienen. Dieses "Kompliment" hob meine Stimmung gleich noch ein Stück.
Die andere Kundin war übrigens eine Bekannte, zwar nur vom Sehen, aber wir grüßten uns sonst. Da diesmal nichts dergleichen kam, nehme ich an, dass meine "Tarnung" wieder einmal funktioniert hat. Ansonsten traf ich an diesem Vormittag noch meine Nachbarin, aber die schaute in eine ganz andere Richtung und hat von mir offenbar gar nichts mitbekommen.
Damit hatte ich den gesamten Vormittag mit Einkaufen zugebracht und war noch nicht einmal fertig. Für verschiedene Dinge des täglichen Bedarfs musste ich nach dem Mittagessen noch einmal los. So etwas ist mir im Männermodus noch nie passiert.
Nach dem das erledigt war habe ich mein Outfit gewechselt und mich noch einmal neu geschminkt, denn für den Abend musste es etwas festliches sein. Nein, diesmal keine Oper, obwohl die Veranstaltung im Chemnitzer Opernhaus stattfand. Aber dazu später mehr.
Ich habe gleich meine neue Bluse eingeweiht. Dazu trug ich meinen schwarzen Godetrock, schwarze Strumpfhosen und Pumps. Ich habe mich rechtzeitig auf den Weg nach Chemnitz gemacht, denn ganz fertig war ich mit dem Einkaufen doch noch nicht, schließlich hatte ich auch einen Gutschein für C&A (auch ein Weihnachtsgeschenk) und da wollte ich zumindest mal schauen, ob ich etwas Schönes finde.
Gleich beim Betreten der C&A-Filiale fiel mir ein blaues Langarmshirt auf. Das wäre doch was für ein einfaches Outfit für zu Hause! Durch ein paar Perlen um den Ausschnitt sah es trotzdem etwas damenhaft aus und für 9 € war es ein echtes Schnäppchen.
Gleich am nächsten Ständer sah ich einen kurzen engen Rock: Rot-schwarz meliert und einige eingewebte Silberfäden verliehen dem Ganzen einen gewissen festlichen Glanz und das für ganze 14 €! Der Rock passte hervorragend, ich könnte ihn mir sogar gut in Kombination zu der terrakottafarbenen Bluse, die ich gerade trug, vorstellen. Bei dem Langarmshirt wählte ich dagegen eine Nummer kleiner, weil es bei der ersten Anprobe zu schlabbrig wirkte. Damit denke ich hat sich dieser Einkaufstag gelohnt. Jetzt konnte ich zum kulturellen Teil des Abends schreiten.
Die Robert-Schumann-Philharmonie, das Orchester der Chemnitzer Oper gab heute ihr traditionelles Neujahrkonzert. Derartige Veranstaltungen finden um den Jahreswechsel vielerorts statt, viele mehr oder weniger inspiriert von dem weltberühmten Konzert, das jährlich am Neujahrstag im Wiener Musikverein aufgeführt wird, vorrangig mit Werken der Strauss-Familie.
Es war mein erster Besuch eines Neujahrskonzertes, nachdem ich das Wiener Original schon mehrmals im Fernsehen gesehen hatte. Ich war also gespannt, was mich hier erwartet.
In Chemnitz wurde sich nicht auf die Musik der Strauss-Familie beschränkt, sondern es gab einen abwechslungsreichen Streifzug durch 300 Jahren Musikgeschichte. Eine solche Mischung unterschiedlicher Musikstile mag ich zwar nicht so besonders, aber wenn ich dann Stücke von Komponisten höre, mit denen ich mich bisher nicht näher beschäftigt habe und die auch ganz gut klingen, bekomme ich immer Lust auf mehr. Wenn ich nur etwas mehr Zeit dafür hätte!
Die Kleidung der anderen Besucher(innen) bot nicht viel Spektakuläres: Im Durchschnitt nicht übertrieben festlich und ein etwa ausgeglichenes Verhältnis von Hosen zu Röcken bzw. Kleidern bei den Damen. Einige Damen stachen durch besonders elegante Abendkleider hervor. Das andere Extrem in Form von kleidungsmäßigen "Ausrutschern" fehlte dagegen diesmal, was mich dann doch positiv überrascht hat. Von meinem Outfit habe ich wieder einmal ein Foto in meine Galerie gestellt: http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... ge_id=8489
Im zweiten Teil nach der Pause kamen dann doch noch ein paar Kompositionen der berühmten Strauss-Familie zur Aufführung und auch der als letzte Zugabe fast schon obligatorische Radetzkymarsch fehlte nicht.
Im Gegensatz zum Wiener Neujahrskonzert gab der Dirigent hier zwischendurch einige heitere Anmerkungen zu den gespielten Stücken zum Besten. Am Ende sah es fast aus, als käme noch eine Zugabe: Das Orchester spielte erneut den Radetzkymarsch an, bracht aber nach wenigen Takten ab. Darauf das Schlusswort des Dirigenten: "Und wer das komplette Stück hören möchte, muss nächstes Jahr wiederkommen." Ich werde es mir mal überlegen.
Damit war das Konzert nach zwei Stunden leider schon zu Ende. Ich hatte eine gute Stunde Zeit, bis der nächste Zug nach Hause fuhr und machte deshalb einen kleinen Spaziergang in die "falsche" Richtung, um dann mit der Straßenbahn zum Bahnhof zurückzufahren. Bei dem milden, gar nicht zur Jahreszeit passenden Wetter, war das ganz angenehm.
Bei der Heimfahrt passierte dann nichts Besonderes mehr. Heute wusste ich, dass meine Tochter nicht zu Hause ist. Dadurch konnte ich den ersten Andrea-Tag 2014 gemütlich ausklingen lassen.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Andrea aus Sachsen
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Re: Andrea — meine Erlebnisse

Post 126 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

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Ich glaube, es ist wieder einmal Zeit, mich für die netten Kommentare zu meinen Bildern und Berichten zu bedanken, auch wenn diese teilweise schon vor einigen Wochen geschrieben wurden:
Kerstin hat geschrieben:Das einzige was passiert, ist das ich irgentwann einmal mitkomme.
Marlene hat geschrieben:Es macht Spaß, Deine Bilder anzusehen. Gefällt auch diesmal sehr.
claudicd hat geschrieben:Einen wunderschönen fesselnden Schreibstil hast du. Bitte schreibe weiter
Inga hat geschrieben:ich finde, es macht einfach Spaß, von deinen Erfahrungen und Ausflügen zu lesen.
conny hat geschrieben:ich hatte schon auf deinen bericht gewartet. schön, dass dir die aufführungen gefallen haben.
Kerstin hat geschrieben:Zwei Damen strahlen um die Wette. Herzlichen Glückwunsch Andrea!
Kerstin hat geschrieben:Vielen Dank für deinen tollen und lebendigen Bericht.
Ladylike hat geschrieben:Zwei traumhaft schöne Frauen, da wäre ich gerne der männliche Begleiter gewesen.
Ladylike hat geschrieben:ich bin mal wieder von deinen schönen Erlebnissen sehr beeindruckt.
MEL hat geschrieben:Sehr schön, bestimmt einer der besonderen Augenblicke für dich?!
Mona Schwindt hat geschrieben:wie so oft, sehr elegant.
Wer jetzt einen neuen Erlebnisbericht erwartet, den muss vorerst leider enttäuschen. Ich habe gerade eine Fußoperation über mich ergehen lassen und deshalb geht bei mir derzeit gar nichts.
Die OP ist aber für meine Begriffe ganz gut gelaufen. Jetzt bleibt mir nur zu hoffen, dass alles schnell verheilt, damit ich bald wieder schöne Damenschuhe anziehen kann. Für den März habe ich mir diesbezüglich schon einiges vorgenommen. Ihr könnt mir ja mal die Daumen drücken.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Aschenputtel
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Re: Andrea — meine Erlebnisse

Post 127 im Thema

Beitrag von Aschenputtel »

Ich habe gerade eine Fußoperation über mich ergehen lassen und deshalb geht bei mir derzeit gar nichts.
Na, da wünsche ich doch ganz herzlich eine gute Besserung! Auf dass Du bald wieder schöne Unternehmungen machen und davon berichten kannst.

(na)

Aschenputtelchen
"Ich glaub', eine Dame werd' ich nie." (ob die Knef das wohl so gemeint hat)
geraldine
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Re: Andrea — meine Erlebnisse

Post 128 im Thema

Beitrag von geraldine »

Hallo Andrea!
Die besten Genesungwünsche.
Das alles so verheilt, wie Du es Dir wünschst.
Natürlich auch die Geduld.
Alles Gute von
Geraldine
Anni
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Re: Andrea — meine Erlebnisse

Post 129 im Thema

Beitrag von Anni »

Andrea aus Sachsen hat geschrieben: Ihr könnt mir ja mal die Daumen drücken.
na DAS mach ich doch gerne (moin)

... und wie schwer das ist , monatelang auf das schöne Schuhwerk verzichten zu müssen , weiß ich aus eigener Erfahrung nur zu gut ... au , was habe ich gelitten :lol:

Also - gute Besserung - wünscht die

freche Anni
Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie paßten auch heute noch. George Bernard Shaw
Kerstin
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Re: Andrea — meine Erlebnisse

Post 130 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Hallo Andrea
Ich wünsche dir gute Besserung und das hinter her alles so ist wie es sein soll.

Liebe Grüße
Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
Andrea aus Sachsen
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Re: Andrea — meine Erlebnisse

Post 131 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

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Ich danke euch für die lieben und netten Genesungswünsche!
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Anne-Mette
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Re: Andrea — meine Erlebnisse

Post 132 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Guten Abend,
Genesungswünsche!
Die sende ich Dir natürlich auch, vielleicht noch ein paar ---))) (flo) ---))) (flo) ---))) (flo) ---))) (flo) ---))) (flo)

Hoffen wir, dass Du bald wieder schreiben kannst: "Andrea - (mein) neues Erlebnis".

Herzliche Gürße aus dem hohen Norden
Anne-Mette
conny
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Re: Andrea — meine Erlebnisse

Post 133 im Thema

Beitrag von conny »

hallo andrea,

auch ich wünsche dir weitehin gute genesung, auf dass du bald wieder in die damenschuhe kommst! )))(:

lg
conny
Victoria
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Re: Andrea — meine Erlebnisse

Post 134 im Thema

Beitrag von Victoria »

Hallo Andrea,
Ich drück ganz fest die Daumen, das alles gut verheilt.
Ich wünsche dir alles Gute und freue mich schon auf die neuen Erlebnisberichte ab März.

LG
Claudi ---)))
Auf Regen folgt immer Sonnenschein
Inga
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Re: Andrea — meine Erlebnisse

Post 135 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo, Andrea,

Da drücke ich dir ganz fest die Daumen auf gute Besserung,
und dass dir bald wieder neue kulturellen Ausflüge auf im doppelten Sinne hohem Niveau möglich werden.

Liebe Grüße
Inga
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