Redezeit! Austausch- und Nachrichten-Portal für intergeschlechtliche und transsexuelle Menschen, Crossdresser, nonbinä¤re Menschen, Feministinnen, Luder, Hexen
Interessant,,,
Ein Kunde von mir, (Firma mit weit über 100 Mitarbeitern) hat eine in meinen Augen sehr ungewöhnliche Belegschaft:
etwa 70% Frauen, und von den Männern bekennt sich etwa die Hälfte offen zu ihrer Homosexualität.
Dass großflächige Tattoos bei Männlein und vor allem Weiblein eher die Regel als die Ausnahme sind überrascht ad auch nicht mehr.
Und auch eine offensichtliche T* Kollegin arbeitet dort - geht optisch, offensichtlich absichtlich, immer so an der Grenze entlang, dass ich mich nie für eine Anrede entscheiden kann - auch sowas ist möglich, Reklame in dieser Richtung macht diese Firma aber nicht für sich.
Jedenfalls mag ich den Laden, weil ich mir vor einem Besuch praktisch keine Gedanken zu einer vielleicht zu unkonventionellen Garderobe mache - ja, für andere Kunden habe ich schon gelegentlich mein Outfit überarbeitet.
man kann tendentiell wohl sagen, dass die akzeptanz von homosexuellen etc. mit der unternehmensgröße zunimmt.
ich habe erfahrung in einer großbank und in der gibt es schon seit langer zeit ein homosexuellennetzwerk, lange bevor das "diversity management" in aller munde geführt wurde.
Ich arbeite in einer kleinen GmbH. Bin der einzigste TS bei uns. Selbst in den größeren Firmen unsrer Holding gibt es keine. Unsere Personalchefin redet mit mir regelmäßig über das Thema Transsexualität. Sie sieht es als Lernprozess für sich und das Unternehmen. Unsere Holding hat mehrere Standorte weltweit aber wie gesagt, ich kenne keine weitere TS. Ich werde so akzeptiert, wie ich bin. Ich hätte nie gedacht, dass es so einfach ist.
Genieße jeden Tag, als sei es dein letzter :-)
Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.