viele haben die Erfahrung gemacht, dass es sehr unterschiedliche Bewertungen von Transidentität/Transsexualität in der Arbeitswelt geht.
Während Betroffene, die z.B. bei Behörden und größeren Firmen arbeiten, in den meisten Fällen ihren Arbeitsplatz erhalten können, oftmals sogar Unterstützung und Begleitung bekommen, werden Beschäftigte in kleineren Firmen manchmal "rausgeekelt".
Schwer wird es auch, wenn man auf Jobsuche ist. Unter dem Deckmantel "eine andere BerwerberIn ist geeigneter" (denn man "darf" ja nicht diskriminieren), werden BewerberInnen aussortiert.
"So etwas wie Sie kann ich doch nicht in meinen Laden stellen! Was sollen die Kunden denken - die laufen mir doch alle davon", wird nicht offen ausgesprochen, aber gedacht - und auch geäußert, wenn die Bewerberin den Raum verlassen hat.
Wer sich oft beworben hat - und es klappt und klappt nicht mit einer geeigneten Stellung, ist mit Recht frustriert und wird sich sagen: "Solche Untersuchungen und Maßnahmen helfen mit doch nicht weiter!"
Ich möchte aber trotzdem darauf hinweisen, dass in Berlin wieder etwas in Arbeit ist (dafür können sie keine Flughäfen bauen
Maßnahmen zur Verbesserung der Situation transgeschlechtlicher Menschen im Bereich Arbeit und Beruf
http://www.berlin.de/lb/ads/gglw/tia/