Die Freundlichkeit der Leute…
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Vincent
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Die Freundlichkeit der Leute…
"¦oder auch die Unsicherheit — auf jeden Fall war es der, wenn auch gescheiterte Versuch, mir gerecht zu werden:
Ich wollte heute Schuhe kaufen, fand aber meine Größe nicht. Ich ging mit der Frage zu einer Verkäuferin, sie sich gleich sehr bemühte, mir das Gesuchte zu bringen, es aber auch nicht fand.
Mit den Worten "kannst du mal nachsehen ob du diese Schuhe für die Dame in Größe 45 findest" wandte sie sich an eine Kollegin.
Im ersten Augenblick war ich verwundert und entsetzt, wurde ich doch gerade noch gut bedient und jetzt kümmert sie sich um eine Kundin.
Gleich darauf wurde mir klar, dass sie mich als Kundin titulierte.
Und das, obwohl ich meiner Meinung nach wenig Feminines an mir hatte, von zwei Kleidungsstücken abgesehen. Sie konnte mich nicht wirklich für eine Frau halten, meinte aber wohl, mir damit einen Gefallen zu tun.
Irgendwie war das für mich seltsam nicht nur weil es zeigt wie stark manche Kleidungsstücke weiblich assoziiert sind.
Jedenfalls scheint ein Mensch, wenn er kräftig gebaut und fast 2m groß ist, einen Dreitagebart und Bikerstiefel trägt dadurch zur Frau zu werden, dass die Beine in einer blickdichten schwarzen Strumpfhose stecken und er im Übrigen ein schlichtes knielanges schwarzes Kleid trägt. Nein sonst nichts - keine Farbe, keinen Schmuck garnichts in dieser Richtung.
Gut, diese Verkäuferin war ein Sonderfall, sonst ist es mir noch nie passiert, aber genau deswegen war ich so überrascht.
Nach diesem Erlebnis könnte ich mir fast vorstellen die meisten Leute würden vorgeben in mir eine Frau zu sehen, wäre es meine Absicht und gäbe ich mir Mühe"¦
Ich wollte heute Schuhe kaufen, fand aber meine Größe nicht. Ich ging mit der Frage zu einer Verkäuferin, sie sich gleich sehr bemühte, mir das Gesuchte zu bringen, es aber auch nicht fand.
Mit den Worten "kannst du mal nachsehen ob du diese Schuhe für die Dame in Größe 45 findest" wandte sie sich an eine Kollegin.
Im ersten Augenblick war ich verwundert und entsetzt, wurde ich doch gerade noch gut bedient und jetzt kümmert sie sich um eine Kundin.
Gleich darauf wurde mir klar, dass sie mich als Kundin titulierte.
Und das, obwohl ich meiner Meinung nach wenig Feminines an mir hatte, von zwei Kleidungsstücken abgesehen. Sie konnte mich nicht wirklich für eine Frau halten, meinte aber wohl, mir damit einen Gefallen zu tun.
Irgendwie war das für mich seltsam nicht nur weil es zeigt wie stark manche Kleidungsstücke weiblich assoziiert sind.
Jedenfalls scheint ein Mensch, wenn er kräftig gebaut und fast 2m groß ist, einen Dreitagebart und Bikerstiefel trägt dadurch zur Frau zu werden, dass die Beine in einer blickdichten schwarzen Strumpfhose stecken und er im Übrigen ein schlichtes knielanges schwarzes Kleid trägt. Nein sonst nichts - keine Farbe, keinen Schmuck garnichts in dieser Richtung.
Gut, diese Verkäuferin war ein Sonderfall, sonst ist es mir noch nie passiert, aber genau deswegen war ich so überrascht.
Nach diesem Erlebnis könnte ich mir fast vorstellen die meisten Leute würden vorgeben in mir eine Frau zu sehen, wäre es meine Absicht und gäbe ich mir Mühe"¦
LG
Vincent
Vincent
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Marielle
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Re: Die Freundlichkeit der Leute…
Hallo Vincent, Guten Abend zusammen,
das von dir Beschriebene hab ich auch schon so ähnlich erlebt. Auch mich kann man nach menschlichem Ermessen absolut nicht mit einer geborenen Frau verwechseln. Nichtmal mit einem Mann, der versucht wie eine solche auszusehen.
Wenn mich jemand als "(die) Frau", "(die) Dame" anredet oder benennt, kann das mindestens zwei Gründe haben: Entweder will die Person mich veralbern oder sie versucht nett zu sein, weil sie das Gefühl hat, ich würde es vielleicht mögen.
Der erste Fall kam auch schon vor, ist aber keiner Rede wert. Den Zweiten, den du wohl erlebt hast, finde ich in einer Weise schon fast genial. Da trifft jemand auf eine fremde Person, die sich entgegen der üblichen Konventionen kleidet und macht sich eigene Gedanken dazu. Ist das nicht toll? Ob das Ergebnis, dass bei dem "Gedanken machen" rauskommt, dann im Einzelfall das "richtige" ist, finde ich gar nicht wichtig. Wer sollte auch bei aller hier versammelten Vielfalt auf den richtigen Dreh kommen? Wir kriegen ja selbst keine "ordentliche" Beschreibung über uns hin
. In den Momenten, in denen ich das Gefühl habe, dass sich jemand Gedanken über mich, meine äussere Erscheinung, gemacht hat, dass jemand versucht, mir mit seinen Äusserungen entgegenzukommen geht es mir richtig gut und ein "Danke" gibt's dafür immer.
Sieh derjenigen nach, dass Sie dein Selbstverständnis nicht auf Anhieb richtig erfasst hat. Sie hatte doch gar keine Chance. Die hat sie aber genutzt... finde ich
.
Grüsse zur guten Nacht
Marielle
das von dir Beschriebene hab ich auch schon so ähnlich erlebt. Auch mich kann man nach menschlichem Ermessen absolut nicht mit einer geborenen Frau verwechseln. Nichtmal mit einem Mann, der versucht wie eine solche auszusehen.
Wenn mich jemand als "(die) Frau", "(die) Dame" anredet oder benennt, kann das mindestens zwei Gründe haben: Entweder will die Person mich veralbern oder sie versucht nett zu sein, weil sie das Gefühl hat, ich würde es vielleicht mögen.
Der erste Fall kam auch schon vor, ist aber keiner Rede wert. Den Zweiten, den du wohl erlebt hast, finde ich in einer Weise schon fast genial. Da trifft jemand auf eine fremde Person, die sich entgegen der üblichen Konventionen kleidet und macht sich eigene Gedanken dazu. Ist das nicht toll? Ob das Ergebnis, dass bei dem "Gedanken machen" rauskommt, dann im Einzelfall das "richtige" ist, finde ich gar nicht wichtig. Wer sollte auch bei aller hier versammelten Vielfalt auf den richtigen Dreh kommen? Wir kriegen ja selbst keine "ordentliche" Beschreibung über uns hin
Sieh derjenigen nach, dass Sie dein Selbstverständnis nicht auf Anhieb richtig erfasst hat. Sie hatte doch gar keine Chance. Die hat sie aber genutzt... finde ich
Grüsse zur guten Nacht
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Lina
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Re: Die Freundlichkeit der Leute…
@Wenn mich jemand als "(die) Frau", "(die) Dame" anredet oder benennt, kann das mindestens zwei Gründe haben: Entweder will die Person mich veralbern oder sie versucht nett zu sein, weil sie das Gefühl hat, ich würde es vielleicht mögen.
Oder einfach diskret ankündigen, "alles OK, wir wissen, du kaufst die für dich selbst, also relax". Ich glaube, ich hätte das genauso getan.
Oder einfach diskret ankündigen, "alles OK, wir wissen, du kaufst die für dich selbst, also relax". Ich glaube, ich hätte das genauso getan.
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Natascha
Re: Die Freundlichkeit der Leute…
Also mir ist das schon relativ oft passiert, dass mich die Leute als Frau betiteln. Da ich ja aber eine TS bin und mich komplett weiblich style (icn bin echt stolz drauf mittlerweile keine richtigen Männerklamotten mehr zu besitzen) und auch mittlerweile auch vom Bewegungsmuster und Sprechen her wenig bis gar nichts maskulines mehr an mir habe, find ich das auch nur natürlich. Klar, mit einer Bio verwechseln werden mich wahrscheinlich trotz allem die wenigsten, den mein Bartschatten ist dunkel und auch bei gründlichstem Rasieren kaum wegzukriegen.Aber die Menschen erkennen mich eben als weiblich an, auch wenn es körperlich noch anders ist derzeit im Endeffekt. Ich finde das schön und belohne sowas dann auch immer mit einem lieben Lächeln. Es fühlt sich ja für mich auch richtig an. Mittlerweile hab ich mich auch daran gewöhnt das Männer mir immer wieder mal Türen aufhalten, Zeug wortlos selbstversändlich für mich tragen und sowas.
Am Anfang fühlte sich das etwas ugewohnt an, aber mittlerweile find ich das normal und freu mich ehrlich drüber.
Erstaunt war ich etwas, als man selbst auf schriftliche Bewerbungen während der Arbeitssuche seinerzeit zweimal der "Sehr geehrten Frau...." zurückschrieb. Gut, es waren halt Absagen aber ich fands supi trotzdem. Ich meine die hatten nur mein Bewerbungfoto. von meinen Klamotten sieht man da ja fast nüscht und außer meinen Ohrsteckern weißt eigentlich nix auf meine Natur hin möchte man meinen. Aber mein weibliches "G'schau" hat offenbar schon gereicht, um erkennen zu lassen was ich bin. Na ja, ich seh's als Kompliment. Irgendwann rahm ich mir die Schreiben mal ein so als Erinnerung glaub ich.
Ein oder zweimal (in meiner Anfangszeit nach dem Outing) hab ich es auch vereinzelt erlebt das gerade Männer versucht haben die weibliche Anrede auf mich als Beleidigung anzuwenden. Sie versuchten damit auf mein männliches Ego zu zielen, da in ihrem Machoverständnis jeder auch nur flüchtige Anschein von Weiblichkeit ja schon ein Makel ist. Damit versuchten sie auf mein männliches Ego abzuzielen und eine Reaktion zu erzwingen. Da ich sowas aber gar nicht habe oder verspüre, liefen sie damit immer direkt ins Leere. ^^
LG,
Tasha
Erstaunt war ich etwas, als man selbst auf schriftliche Bewerbungen während der Arbeitssuche seinerzeit zweimal der "Sehr geehrten Frau...." zurückschrieb. Gut, es waren halt Absagen aber ich fands supi trotzdem. Ich meine die hatten nur mein Bewerbungfoto. von meinen Klamotten sieht man da ja fast nüscht und außer meinen Ohrsteckern weißt eigentlich nix auf meine Natur hin möchte man meinen. Aber mein weibliches "G'schau" hat offenbar schon gereicht, um erkennen zu lassen was ich bin. Na ja, ich seh's als Kompliment. Irgendwann rahm ich mir die Schreiben mal ein so als Erinnerung glaub ich.
Ein oder zweimal (in meiner Anfangszeit nach dem Outing) hab ich es auch vereinzelt erlebt das gerade Männer versucht haben die weibliche Anrede auf mich als Beleidigung anzuwenden. Sie versuchten damit auf mein männliches Ego zu zielen, da in ihrem Machoverständnis jeder auch nur flüchtige Anschein von Weiblichkeit ja schon ein Makel ist. Damit versuchten sie auf mein männliches Ego abzuzielen und eine Reaktion zu erzwingen. Da ich sowas aber gar nicht habe oder verspüre, liefen sie damit immer direkt ins Leere. ^^
LG,
Tasha
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Inga
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Re: Die Freundlichkeit der Leute…
Hi,
ich glaube, wer genau guckt und die andere Person dreimal prüft, wird schon merken dass es keine normale Frau ist. Die meisten Leute aber sind nicht so gründlich. Sie gehen nach dem schnellen Eindruck und damit ist die Einsortierung in die Geschlechterschublade meist erst mal gelaufen. Ich finde das ganz gut so.
Schon öfters habe ich hinter mir gehört, wie Leute noch lautstark darum gestritten haben, dass da gerade eine echte Frau vorbei gelaufen sein müsste. Ich habe in mich hinein geschmunzelt und wollte gar nicht über die Wahrheit aufklären.
Liebe Grüße
Inga
ich glaube, wer genau guckt und die andere Person dreimal prüft, wird schon merken dass es keine normale Frau ist. Die meisten Leute aber sind nicht so gründlich. Sie gehen nach dem schnellen Eindruck und damit ist die Einsortierung in die Geschlechterschublade meist erst mal gelaufen. Ich finde das ganz gut so.
Schon öfters habe ich hinter mir gehört, wie Leute noch lautstark darum gestritten haben, dass da gerade eine echte Frau vorbei gelaufen sein müsste. Ich habe in mich hinein geschmunzelt und wollte gar nicht über die Wahrheit aufklären.
Liebe Grüße
Inga
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conny
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Re: Die Freundlichkeit der Leute…
hallo,
letzlich wissen wir nicht, warum die verkäuferin so reagiert hat.
aber wir interpretieren die "unklaren" reaktionen gerne so, wie wir es gerne hätten und so können wir dann gut damit leben.
lg
conny
letzlich wissen wir nicht, warum die verkäuferin so reagiert hat.
aber wir interpretieren die "unklaren" reaktionen gerne so, wie wir es gerne hätten und so können wir dann gut damit leben.
lg
conny
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geraldine
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Re: Die Freundlichkeit der Leute…
Hallo!
Ich denke es hat ganz viel mit unserem Selbstbewußtsein zu tun.
Wenn wir ganz "normal" unser "Ding" machen, fallen wir auch nicht als "Exoten" auf.
Für unsere Mitmenschen nichts besonderes.
Wir stehen da zu uns selbst im Einklang.Das merken unsere Mitmenschen ganz genau.
Ein simples Beispiel;
Wer kennt sie nicht die "Super Matchos" laufen breitbeinig vor Kraft sprotzend
in der Gegend rum.
Alles ganz normal.
Jetzt gehe mal hin und sage zu ihm, dein Hosenschlitz ist auf .
Da ist alles vorbei.
Da stürzen Welten ein.
Von wegen Selbstbewußtsein!
So schnell ist das alles weg.
Was ist dabei?
Danke für diesen Tip. Rumdrehen Reißverschluss hoch und das wars?
Hab ich selten erlebt.
Ist auch nur eine Peilung von mir.
Geraldine
Ich denke es hat ganz viel mit unserem Selbstbewußtsein zu tun.
Wenn wir ganz "normal" unser "Ding" machen, fallen wir auch nicht als "Exoten" auf.
Für unsere Mitmenschen nichts besonderes.
Wir stehen da zu uns selbst im Einklang.Das merken unsere Mitmenschen ganz genau.
Ein simples Beispiel;
Wer kennt sie nicht die "Super Matchos" laufen breitbeinig vor Kraft sprotzend
in der Gegend rum.
Alles ganz normal.
Jetzt gehe mal hin und sage zu ihm, dein Hosenschlitz ist auf .
Da ist alles vorbei.
Da stürzen Welten ein.
Von wegen Selbstbewußtsein!
So schnell ist das alles weg.
Was ist dabei?
Danke für diesen Tip. Rumdrehen Reißverschluss hoch und das wars?
Hab ich selten erlebt.
Ist auch nur eine Peilung von mir.
Geraldine
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s_Roeckchen
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Re: Die Freundlichkeit der Leute…
So kannst Du überall rumlaufen, wenn Dein Mut es zulässt, nicht nur in München. Aber richtig angegafft wirst Du nur von wenigen. Die Meisten schielen sich nur die Augen aus dem Kopf.
Weitere Interpretation des Verhaltens der Verkäuferin:
Sie hatte Schwierigkeiten damit, einen Mann in einer Stumpfhose zu sehen und hat die Situation auf eine Weise gelöst, wo sie am besten zurecht kam: Anrede als Frau.
Noch eine Interpretation:
Brille vergessen?
Weitere Interpretation des Verhaltens der Verkäuferin:
Sie hatte Schwierigkeiten damit, einen Mann in einer Stumpfhose zu sehen und hat die Situation auf eine Weise gelöst, wo sie am besten zurecht kam: Anrede als Frau.
Noch eine Interpretation:
Brille vergessen?
...ridicule is nothing to be scared of...
(A.Ant "Prince Charming")
(A.Ant "Prince Charming")
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conny
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Re: Die Freundlichkeit der Leute…
ok, ich habe auch noch eine:s_Roeckchen hat geschrieben: Weitere Interpretation des Verhaltens der Verkäuferin:
Sie hatte Schwierigkeiten damit, einen Mann in einer Stumpfhose zu sehen und hat die Situation auf eine Weise gelöst, wo sie am besten zurecht kam: Anrede als Frau.
Noch eine Interpretation:
Brille vergessen?
die verkäuferin hat selber einen crossdresser zu haus
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Kerstin
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Re: Die Freundlichkeit der Leute…
Hi conny
Deine Interpretation gefällt mir am besten
LG Kerstin
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LG Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Vincent
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Re: Die Freundlichkeit der Leute…
Aspie hat geschrieben: Boah, so darf man in München rumlaufen? Ich will da hin!)
Ja, darf Mann
Ganz im Ernst, es hat lange gedauert, bis ich erkannt habe ,dass ich in echten Männerklamotten oft mehr auffalle - da reicht manchmal schon eine rote Jeans.
Ohne meine Frau, die meinen Stil fördert, mir Mut macht und mich unterstützt würde ich vieles, was mir an kreativen Ideen gefällt, sicher nie öffentlich tragen.
Ich habe es aber aufgegeben mir darüber Gedanken zu machen, was wer wohl wann was wie interpretieren könnte, oder was auffällt. In meinen Auben belanglose Kleinigkeiten fallen manchmal extrem auf und lösen echte Diskussionen aus:
Als ich heute bei einem Kunden von mir war, band ich zuerst meine langen Haare zusammen, weil sie bei der Arbeit störten. Ich hatte ein Hemd mit mehreren Reißverschlüssen an und so verfingen sich wiederholt darin , was mich so nervte, dass ich mir einen französischen Zopf flocht.
Unmittelbar darauf war meine Frisur und nicht mehr das abgestürzte Computernetzwerk das Thema. Kann Mann..., woher kann man das, sieht das cool oder peinlich aus usw.
Ich war überrascht, dass solche Details auffallen und von Interesse sind während, in meinen Augen, krasse Dinge keinerlei Reaktion hervorrufen.
LG
Vincent
Vincent