Meine Geschichte
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Bianca100
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- Registriert: Mi 21. Aug 2013, 10:16
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Meine Geschichte
Hallo zusammen,
ich habe mich schon unter Vorstellung kurz vorgestellt, möchte dies nun aber etwas ausführlicher tun.
Ich ziehe mich schon seit der Pubertät, als Mädchen an. Damals waren es die alten Sachen meiner Mutter die im Dachboden lagen. Meinen BH habe ich mit Geschirrtücher ausgestopft. Meine erstes weibliches Kleidungsstück war eine jeansblaue Strumpfhose. Ich habe ziemlich früh geheiratet und konnte deshalb mich zu hause nicht mehr als Frau kleiden. Deshalb fing ich an raus zu gehen. Im Winter ging ich mit Mantel und langen Rock sowie Stiefel als Frau. Damals schminkte ich mich noch nicht. Ich trug eine Mütze und einen Schal der das Gesicht verdeckte. Ich war zu dieser Zeit meisten in den Nachbarorten unterwegs.
Als meine Frau wieder zu arbeiten begann konnte ich mich auch wieder zu Hause als Frau geben, wenn sie auf Arbeit war. Sie hat Wochenenddienste und so war ich ungestört. Trotzdem ging ich im Winter weiterhin raus.
Viele Jahre später, meine Frau wusste noch immer nichts von meiner Veranlagung, da musste ich für ein paar Tage ins Allgäu. Da nahm ich meine Sachen mit und da hatte ich dann den Wunsch und auch den Mut, mir Schminksachen zu kaufen und sie zu benutzen. Am Anfang klappte es noch nicht so gut, wurde aber mit der Zeit immer besser.
Nun ging ich auch zu Hause nicht mehr vermummt aus. Allerdings dann nicht mehr in den Nachbarorten sondern ich bin nach Nürnberg gefahren und habe mich dort als Frau gegeben. Zuerst in Randbezirken, später auch in der Innenstadt. Allerdings erst ab der Dämmerung und nicht am helllichten Tag.
Mit der Zeit wurde ich immer mutiger. Ich habe dann auch irgendwann angefangen mir Ziele zu setzten. Diese waren unter anderen, einfach mal locker mit biologischen Frauen ein Gespräch zu führen. z. B. nach dem Weg fragen und dann weiter, ob ich auffalle und was sie von mir denken, was ich besser machen könnte. Viele Frauen gingen auf ein Gespräche ein und gaben mir Tipps.
Ein weiterer war einmal mit der U-Bahn fahren. Auch da fragte ich eine Frau, bevor ich eingestiegen bin ob ich mich neben sie sitzen dürfte.
Als ich dann anfing die Innenstadt zu entdecken, steigerten sich auch meine Ziele. Schließlich ging ich ein paarmal Essen in eine Pizzeria und im Kino war ich ebenfalls schon ein paar mal.
Komisch ist nur dass ich an einigen Tagen sehr mutig bin und an machen Tagen dann mein Vorhaben wieder abbreche. Das Planetarium in Nürnberg besuche ich auch ab und zu.
Ich war auch schon in Damenbekleidungsgeschäften und habe mir etwas gekauft und mich beraten lassen. Die Erfahrungen da waren durchwegs positiv. Man hat sich richtig gut um mich gekümmert.
Auch habe ich mich schon bei Kosmetikerinnen schminken lassen. Da ist das Problem meistens dass man einen Termin braucht.
Schuhe kaufe ich mittlerweile bei Deichmann, oder einem Schuhladen in Nürnberg. Da kann ich sie dann anprobieren. Da ich Größe 41 habe, habe ich keine Probleme schöne Schuhe zu bekommen, weil das ja noch Damengröße ist.
Besonders mutig war ich vor zwei Jahren, als ich am 23. Dezember Abends bei C und A in Nürnberg war. Komischerweise war damals nicht viel los. Ich probierte ein paar lange Kleider an und habe mir dann aber nur Dessous gekauft.
Mit dem Auto geriet ich auch schon in eine Verkehrskontrolle als Frau. Der Polizist der mich kontrolliert hat, sagte nichts weiter und ich konnte nachdem er meinen Führerschein gesehen hat weiterfahren
Zur Zeit trage ich gerne Lederröcke und Blusen.
Vor 6 Jahren entdecke meine Frau meine Tasche mit den Damensachen und ich musste mit der Wahrheit heraus. Meine Frau war ziemlich geschockt und dachte über Trennung nach. Da wir aber schon lange zusammen sind entschied sie dann doch bei mir zu bleiben. Allerdings möchte sie mich nicht als Bianca sehen.
Sie möchte zwar dass ich nicht mehr als Frau ausgehe, aber sie weiß schon dass ich es weiterhin mache. Sie sagt immer dass sie große Probleme damit hat, wenn ich alleine weggehe, weil sie dann immer daran denkt, dass ich nun wieder als Frau unterwegs bin, was ja auch oft stimmt.
Bisher funktioniert unser Ehe noch.
Was mir noch einfällt und ziemlich gravierend war, ich wurde mal von einer Frau angezeigt weil ich in Frauenkleidern unterwegs war. Das war in einem kleinen Ort, sie guckte so komisch und ging mir anscheinend bis zu meinem Auto heimlich nach und notierte die Nummer.
Ich bekam daraufhin eine Vorladung und musste auf das Revier. Dort wurde ich darauf angesprochen, dass es zwar nicht strafbar ist, weil ich ja nichts "gezeigt" habe, doch fragte mich der Polizist, ob ich mich nicht besser in Psychologischer Behandlung begebe, weil das ja nicht normal ist. . Das ganze passiert so Mitte der 1980 er Jahre und der Polizist war so ende 50 zu der Zeit.
So nun habe ich meine einschneidenden Erlebnisse Erzählt, sollte mir noch was einfallen werde ich es Euch mittteilen, sowie weiter zukünftige Erlebnisse.
Ganz liebe Grüße Euch allen
Bianca
ich habe mich schon unter Vorstellung kurz vorgestellt, möchte dies nun aber etwas ausführlicher tun.
Ich ziehe mich schon seit der Pubertät, als Mädchen an. Damals waren es die alten Sachen meiner Mutter die im Dachboden lagen. Meinen BH habe ich mit Geschirrtücher ausgestopft. Meine erstes weibliches Kleidungsstück war eine jeansblaue Strumpfhose. Ich habe ziemlich früh geheiratet und konnte deshalb mich zu hause nicht mehr als Frau kleiden. Deshalb fing ich an raus zu gehen. Im Winter ging ich mit Mantel und langen Rock sowie Stiefel als Frau. Damals schminkte ich mich noch nicht. Ich trug eine Mütze und einen Schal der das Gesicht verdeckte. Ich war zu dieser Zeit meisten in den Nachbarorten unterwegs.
Als meine Frau wieder zu arbeiten begann konnte ich mich auch wieder zu Hause als Frau geben, wenn sie auf Arbeit war. Sie hat Wochenenddienste und so war ich ungestört. Trotzdem ging ich im Winter weiterhin raus.
Viele Jahre später, meine Frau wusste noch immer nichts von meiner Veranlagung, da musste ich für ein paar Tage ins Allgäu. Da nahm ich meine Sachen mit und da hatte ich dann den Wunsch und auch den Mut, mir Schminksachen zu kaufen und sie zu benutzen. Am Anfang klappte es noch nicht so gut, wurde aber mit der Zeit immer besser.
Nun ging ich auch zu Hause nicht mehr vermummt aus. Allerdings dann nicht mehr in den Nachbarorten sondern ich bin nach Nürnberg gefahren und habe mich dort als Frau gegeben. Zuerst in Randbezirken, später auch in der Innenstadt. Allerdings erst ab der Dämmerung und nicht am helllichten Tag.
Mit der Zeit wurde ich immer mutiger. Ich habe dann auch irgendwann angefangen mir Ziele zu setzten. Diese waren unter anderen, einfach mal locker mit biologischen Frauen ein Gespräch zu führen. z. B. nach dem Weg fragen und dann weiter, ob ich auffalle und was sie von mir denken, was ich besser machen könnte. Viele Frauen gingen auf ein Gespräche ein und gaben mir Tipps.
Ein weiterer war einmal mit der U-Bahn fahren. Auch da fragte ich eine Frau, bevor ich eingestiegen bin ob ich mich neben sie sitzen dürfte.
Als ich dann anfing die Innenstadt zu entdecken, steigerten sich auch meine Ziele. Schließlich ging ich ein paarmal Essen in eine Pizzeria und im Kino war ich ebenfalls schon ein paar mal.
Komisch ist nur dass ich an einigen Tagen sehr mutig bin und an machen Tagen dann mein Vorhaben wieder abbreche. Das Planetarium in Nürnberg besuche ich auch ab und zu.
Ich war auch schon in Damenbekleidungsgeschäften und habe mir etwas gekauft und mich beraten lassen. Die Erfahrungen da waren durchwegs positiv. Man hat sich richtig gut um mich gekümmert.
Auch habe ich mich schon bei Kosmetikerinnen schminken lassen. Da ist das Problem meistens dass man einen Termin braucht.
Schuhe kaufe ich mittlerweile bei Deichmann, oder einem Schuhladen in Nürnberg. Da kann ich sie dann anprobieren. Da ich Größe 41 habe, habe ich keine Probleme schöne Schuhe zu bekommen, weil das ja noch Damengröße ist.
Besonders mutig war ich vor zwei Jahren, als ich am 23. Dezember Abends bei C und A in Nürnberg war. Komischerweise war damals nicht viel los. Ich probierte ein paar lange Kleider an und habe mir dann aber nur Dessous gekauft.
Mit dem Auto geriet ich auch schon in eine Verkehrskontrolle als Frau. Der Polizist der mich kontrolliert hat, sagte nichts weiter und ich konnte nachdem er meinen Führerschein gesehen hat weiterfahren
Zur Zeit trage ich gerne Lederröcke und Blusen.
Vor 6 Jahren entdecke meine Frau meine Tasche mit den Damensachen und ich musste mit der Wahrheit heraus. Meine Frau war ziemlich geschockt und dachte über Trennung nach. Da wir aber schon lange zusammen sind entschied sie dann doch bei mir zu bleiben. Allerdings möchte sie mich nicht als Bianca sehen.
Sie möchte zwar dass ich nicht mehr als Frau ausgehe, aber sie weiß schon dass ich es weiterhin mache. Sie sagt immer dass sie große Probleme damit hat, wenn ich alleine weggehe, weil sie dann immer daran denkt, dass ich nun wieder als Frau unterwegs bin, was ja auch oft stimmt.
Bisher funktioniert unser Ehe noch.
Was mir noch einfällt und ziemlich gravierend war, ich wurde mal von einer Frau angezeigt weil ich in Frauenkleidern unterwegs war. Das war in einem kleinen Ort, sie guckte so komisch und ging mir anscheinend bis zu meinem Auto heimlich nach und notierte die Nummer.
Ich bekam daraufhin eine Vorladung und musste auf das Revier. Dort wurde ich darauf angesprochen, dass es zwar nicht strafbar ist, weil ich ja nichts "gezeigt" habe, doch fragte mich der Polizist, ob ich mich nicht besser in Psychologischer Behandlung begebe, weil das ja nicht normal ist. . Das ganze passiert so Mitte der 1980 er Jahre und der Polizist war so ende 50 zu der Zeit.
So nun habe ich meine einschneidenden Erlebnisse Erzählt, sollte mir noch was einfallen werde ich es Euch mittteilen, sowie weiter zukünftige Erlebnisse.
Ganz liebe Grüße Euch allen
Bianca
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Julia65
Re: Meine Geschichte
Hallo Bianca,
ich finde es toll, dass deine Frau die Kurve noch gekriegt hat und sich nicht getrennt hat. Mit gegenseitigem Verständniss ist da sicherlich auch noch einiges zu verbessern, mit der Zeit. Damit meine ich, dass sie weniger Probleme damit haben könnte, dass du deine Ausflüge en femme machst und du dir weniger Sorgen um deine Ehe machen musst. Die Zeiten ändern sich und vielleicht kannst du ihr ein wenige näher bringen, dass es heute gar nicht mehr so "verwerflich" ist.
Die Geschichte mit der Anzeige ist allerdings krass. Ich las das mit weit aufgerissenen Augen und staunden offenstehendem Mund. Erst als ich las, das dieses Erlebnis in den 80ern gewesen ist, konnte ich es wirklich glauben. Heutzutage wäre es ein Skandal. Ich kann nicht anders, ich MUSS mir einfach vorstellen wie es für mich heute wäre, wenn mir sowas passieren würde, oder sagen wir, vor etwa einem Jahr, zu Beginn meiner Transition, wo ich eher noch als Mann in Frauenkleidern zu erkennen gewesen bin. Ich glaube, mit dem Selbstbewusstsein, dass ich schnell entwickelt hatte und zu heutiger Zeit hätte ich auf den Vorschlag einen Psychologen aufzusuchen sowas geantwortet, wie: "Ich? Ich habe doch nicht die Erkrankung die man Transphobie nennt, sondern Sie, also sollten vieleicht SIE zum Psychologen gehen. ICH habe kein Problem mit meiner Kleidung. Sie haben doch das Problem wie mir scheint. " - Hach, ich liebe solche Vorstellungen.
Dein Mut hat dich dazu befähigt, deine Ziele immer etwas höher zu stecken und dir so die Gelegentheit gegeben, deine Neigung auch mal leben zu können. Ich gehe inzwischen auch auf die 50 zu und ich weiss daher sehr gut, wie es in den 80ern gewesen ist, bezüglich Tolleranz zu Transgendern. Denn ich bin auch damals schon bei Nacht und Nebel vor die Tür gegangen, auch öfter im Winter, weil sich da niemand wundert, wenn eine Frau den Schal bis über die Nase gezogen hat. Kenne ich, kenne ich.
- Und ich hatte damals teilweise einen richtigen dicken Pornobalken mit dem Schal noch verdeckt, weil meine Freundin damals darauf bestand, dass ich einen trage. ^^
LG
Julia
ich finde es toll, dass deine Frau die Kurve noch gekriegt hat und sich nicht getrennt hat. Mit gegenseitigem Verständniss ist da sicherlich auch noch einiges zu verbessern, mit der Zeit. Damit meine ich, dass sie weniger Probleme damit haben könnte, dass du deine Ausflüge en femme machst und du dir weniger Sorgen um deine Ehe machen musst. Die Zeiten ändern sich und vielleicht kannst du ihr ein wenige näher bringen, dass es heute gar nicht mehr so "verwerflich" ist.
Die Geschichte mit der Anzeige ist allerdings krass. Ich las das mit weit aufgerissenen Augen und staunden offenstehendem Mund. Erst als ich las, das dieses Erlebnis in den 80ern gewesen ist, konnte ich es wirklich glauben. Heutzutage wäre es ein Skandal. Ich kann nicht anders, ich MUSS mir einfach vorstellen wie es für mich heute wäre, wenn mir sowas passieren würde, oder sagen wir, vor etwa einem Jahr, zu Beginn meiner Transition, wo ich eher noch als Mann in Frauenkleidern zu erkennen gewesen bin. Ich glaube, mit dem Selbstbewusstsein, dass ich schnell entwickelt hatte und zu heutiger Zeit hätte ich auf den Vorschlag einen Psychologen aufzusuchen sowas geantwortet, wie: "Ich? Ich habe doch nicht die Erkrankung die man Transphobie nennt, sondern Sie, also sollten vieleicht SIE zum Psychologen gehen. ICH habe kein Problem mit meiner Kleidung. Sie haben doch das Problem wie mir scheint. " - Hach, ich liebe solche Vorstellungen.
Dein Mut hat dich dazu befähigt, deine Ziele immer etwas höher zu stecken und dir so die Gelegentheit gegeben, deine Neigung auch mal leben zu können. Ich gehe inzwischen auch auf die 50 zu und ich weiss daher sehr gut, wie es in den 80ern gewesen ist, bezüglich Tolleranz zu Transgendern. Denn ich bin auch damals schon bei Nacht und Nebel vor die Tür gegangen, auch öfter im Winter, weil sich da niemand wundert, wenn eine Frau den Schal bis über die Nase gezogen hat. Kenne ich, kenne ich.
LG
Julia
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Bianca100
- Beiträge: 12
- Registriert: Mi 21. Aug 2013, 10:16
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- Danksagung erhalten: 0
- Kontaktdaten:
Re: Meine Geschichte
Hallo,
ja also das war wirklich so krass, die Geschichte stimmt. Ich hatte damals einen kurzen Rock an und Pumps mit 8 cm Absatz, eine Dunkle Strumpfhose. Einen kurzen Mantel und das Gesicht verdeckte ein Schal. Trotzdem hat mich die "Dame" als Mann erkannt. Gut damals, war mein Gang vielleicht noch nicht so weiblich, man lernt ja dazu, sie muss mir dann heimlich nachgegangen sein und hat meine Autonummer aufgeschrieben und die Polizei gerufen.
Ein paar Tage später bekam ich einen Anruf von der Polizei, ich solle mal zur Dienststelle kommen.
Der Beamte erklärte mir, dass er da eine verworrene Geschichte bearbeiten muss. Kollegen von ihm wären schon bei mir zu Hause gewesen und hätten mich aber nicht angetroffen, oder ich hätte nicht aufgemacht. Dann meinte er zum Glück haben sie ja nichts "gezeigt" sonst hätten die Streifenbeamten, die Türe aufgebrochen und hätten nach mir gesucht. Er hat eine Anzeige bekommen, dass ich in Frauenkleidern spazieren gegangen bin, dass kann er sich gar nicht vorstellen und ob das stimmt.
Als ich dies bejate, meinte er so ungefähr, warum ich so was mache, das wäre doch nicht normal und ob ich mir nicht vorstellen könnte deswegen zu einem Psychiater zu gehen und mich heilen lassen wolle.
Ich soll doch an mein Umfeld denken, wenn das herauskommt.
Ich war ja relativ unerfahren zu dem Zeitpunkt und fragte, was ich nun zu erwarten hätte, da meinte er, das es nicht strafbar wäre, aber ich mir doch helfen lassen sollte. Dann meinte er wenn ich was zeigen würde dann hätte ich mit einer Anzeige zu rechnen.
Er versuchte dann weiter zu erfragen warum ich so etwas mache, aber ich machte dann keine weiteren Angaben mehr. Zum Schluss ermahnte er mich nochmal eindringlich, etwas dagegen zu unternehmen.
Wie schon gesagt das ganze spielte sich Mitte/Ende der 1980er Jahre ab.
Liebe Grüße
Bianca
ja also das war wirklich so krass, die Geschichte stimmt. Ich hatte damals einen kurzen Rock an und Pumps mit 8 cm Absatz, eine Dunkle Strumpfhose. Einen kurzen Mantel und das Gesicht verdeckte ein Schal. Trotzdem hat mich die "Dame" als Mann erkannt. Gut damals, war mein Gang vielleicht noch nicht so weiblich, man lernt ja dazu, sie muss mir dann heimlich nachgegangen sein und hat meine Autonummer aufgeschrieben und die Polizei gerufen.
Ein paar Tage später bekam ich einen Anruf von der Polizei, ich solle mal zur Dienststelle kommen.
Der Beamte erklärte mir, dass er da eine verworrene Geschichte bearbeiten muss. Kollegen von ihm wären schon bei mir zu Hause gewesen und hätten mich aber nicht angetroffen, oder ich hätte nicht aufgemacht. Dann meinte er zum Glück haben sie ja nichts "gezeigt" sonst hätten die Streifenbeamten, die Türe aufgebrochen und hätten nach mir gesucht. Er hat eine Anzeige bekommen, dass ich in Frauenkleidern spazieren gegangen bin, dass kann er sich gar nicht vorstellen und ob das stimmt.
Als ich dies bejate, meinte er so ungefähr, warum ich so was mache, das wäre doch nicht normal und ob ich mir nicht vorstellen könnte deswegen zu einem Psychiater zu gehen und mich heilen lassen wolle.
Ich soll doch an mein Umfeld denken, wenn das herauskommt.
Ich war ja relativ unerfahren zu dem Zeitpunkt und fragte, was ich nun zu erwarten hätte, da meinte er, das es nicht strafbar wäre, aber ich mir doch helfen lassen sollte. Dann meinte er wenn ich was zeigen würde dann hätte ich mit einer Anzeige zu rechnen.
Er versuchte dann weiter zu erfragen warum ich so etwas mache, aber ich machte dann keine weiteren Angaben mehr. Zum Schluss ermahnte er mich nochmal eindringlich, etwas dagegen zu unternehmen.
Wie schon gesagt das ganze spielte sich Mitte/Ende der 1980er Jahre ab.
Liebe Grüße
Bianca
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Julia65
Re: Meine Geschichte
Ja, Bianca, der Zeitpunkt ist auch die einzige Sache, die das Verhalten des Polizisten m.E. nach etwas abschwächt.
Aber dennoch: Vielleicht wäre ich schon damals ein wenig ungehalten gewesen, wenn der mehrmals betont, dass ich ja zum Glück nichts gezeigt hätte. Da hätte man ja mal frage können: Warum sagen Sie das? Wie kommen Sie darauf, dass ich was hätte zeigen können oder wollen. Glauben Sie, das jeder Mensch, der einen Rock trägt , in Wiklichkeit Nacktheit zeigen will?....
Ach, was soll ich mich aufregen.
ABer schön ist ja, dass an dem Beispiel man sehr gut sehen kann, wie weit sich diese Sache schon entwickelt hat, zum Positiven. Heute wäre so eine Situation völlig undenkbar. Der Beamte käme in Teufelsküche. ^^
LG
Julia
Aber dennoch: Vielleicht wäre ich schon damals ein wenig ungehalten gewesen, wenn der mehrmals betont, dass ich ja zum Glück nichts gezeigt hätte. Da hätte man ja mal frage können: Warum sagen Sie das? Wie kommen Sie darauf, dass ich was hätte zeigen können oder wollen. Glauben Sie, das jeder Mensch, der einen Rock trägt , in Wiklichkeit Nacktheit zeigen will?....
Ach, was soll ich mich aufregen.
ABer schön ist ja, dass an dem Beispiel man sehr gut sehen kann, wie weit sich diese Sache schon entwickelt hat, zum Positiven. Heute wäre so eine Situation völlig undenkbar. Der Beamte käme in Teufelsküche. ^^
LG
Julia
-
rena
Re: Meine Geschichte
oh mann da kann ich ja froh sein in der heutigen zeit zu leben,das mit der anzeige ist schon krass,es muss früher wirklich schwer gewesen sein
sollte in der heutigen zeit mich jemals ein polizist deswegen negativ behandeln, so hat er die konsequenzen für diskriminirung zu erwarten habe bisher aber noch keine probleme gehabt(bisher eine fahrzeugkontrolle)
sollte in der heutigen zeit mich jemals ein polizist deswegen negativ behandeln, so hat er die konsequenzen für diskriminirung zu erwarten habe bisher aber noch keine probleme gehabt(bisher eine fahrzeugkontrolle)