Redezeit! Austausch- und Nachrichten-Portal für intergeschlechtliche und transsexuelle Menschen, Crossdresser, nonbinä¤re Menschen, Feministinnen, Luder, Hexen
Heute gibt es mehrere Meldungen zu den Themen "Homosexualität" und "Homophobie".
Weiterhin verweise ich zum zweiten Mal an diesem Tag auf eine christliche Seite; denn die Meldung kommt vom christlichen Medienmagazin PRO.
Das hat keinen besonderen Grund
Es wird berichtet:
Die baden-württembergische SPD-Landtagsfraktion möchte das Thema Homophobie im Bildungsplan der Sekundarstufen verankern. Dies soll einen normalen Umgang mit homosexuellen Schülern und Lehrkräften ermöglichen. Die Partei setzt damit das um, was sie im Koalitionsvertrag angekündigt hat.
Ich kann da einerseits verstehen, warum die es für eine gute Idee halten, das im Schulsystem zu verankern.
Andererseits muss ich auch mal fragen: Wann waren die das letzte Mal in der Schule?
Denn die Realität wird nichts mehr mit deren Wunschvorstellung zu tun haben. Natürlich _kann_ es sein, dass sich da kompetente Lehrpersonen finden, die das Thema motiviert und sensibel angehen. Es _kann_ auch sein, dass die Klasse als ganzes und jeder Schüler einzeln mitmacht und es als Chance sieht, zu wachsen.
Aber ich denke, dass es in einem Großteil der Schulen so laufen wird, wie immer, wenn 'mobbenswerte' Minderheiten thematisiert werden. Sobald nämlich ein Betroffener in der zu unterrichtenden Klasse ist, wird dieser erstmal von den anderen isoliert, es wird ja im Moment schliesslich nur über ihn/sie geredet. Das kann natürlich positiv geschehen, indem man der Person Raum gibt, sich einzubringen, wenn sie es denn will. Aber welcher Lehrer ist schon so motiviert und welcher Schüler traut sich das schon?
Am Ende wird es - meiner Meinung nach - darauf hinauslaufen, dass man es eben absitzt wie alles andere auch. Die 'coolen' Kids werden das Thema aufgreifen, um die Betroffenen dafür verantwortlich zu machen ("wenn es Leute wie dich nicht gäbe, müssten wir uns den Scheiss nicht anhören") und der Rest macht weiter wie bisher.
Man, bin ich zynisch...
(Nachtrag: Die Kommentare auf der Seite sind ja der Hammer! Da weiss ich nicht, ob ich mich vor Lachen wegschmeissen oder mich maßlos aufregen soll)
Ich möchte bei dem Thema einmal auf http://www.schlau-nrw.de/ verweisen.
Hier in Kassel erlebe ich gerade die Gründung eines lokalen Schlau-Projektes und was ich bisher so sehe finde ich sehr gut. Vielleicht hilft es den Betroffenen besser klar zu kommen und den extrem homophoben Bereich der Schule zu verbessern...
hmmmm .... so sehr das Thema unterstützendwert (hab das nun richtig geschrieben?) ist .... finde ich es persönlich nicht notwendig. Ich hatte ähnliches 'damals' im Religionsunterricht (ev.). Grundsätzlich geht es ja darum das man niemanden aufgrund seiner Herkunft, Geschlecht, pers. Vorlieben etc. ausgrenzt sondern jeden respektiert. Steht auch so ähnlich in unserem Grundgesetz. Ich bin übrigens in BaWü aufgewachsen (genauer Ba!!) in einer erzkatholischen Stadt. Also ... ich hab euch alle lieb (wirklich!).