Warum müssen so viele scheitern?
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exuser-06-09-2013
Warum müssen so viele scheitern?
Hallo ihr Lieben,
ich kann nicht schlafen und habe mich noch einmal ins Forum eingeloggt. Beim Durchstöbern der Einträge habe ich einige Beiträge, aber auch Antworten gelesen, die mich nachdenlich machen, teilweise auch betroffen, weil jemand gegangen ist, den ich sehr mochte..
Nicht bei jedem gehts es am Anfang so gut wie bei mir, aber auch ich stoße langsam, aber merklich in vielen Punkten an meine Grenzen. Heute hier, morgen da.
Bleibt die Frage, warum haben wir es manchmal so wahnsinng schwer? Wir möchten doch nur gerne das sein, was wir sind, wie wir fühlen, denken . . .
Anna
ich kann nicht schlafen und habe mich noch einmal ins Forum eingeloggt. Beim Durchstöbern der Einträge habe ich einige Beiträge, aber auch Antworten gelesen, die mich nachdenlich machen, teilweise auch betroffen, weil jemand gegangen ist, den ich sehr mochte..
Nicht bei jedem gehts es am Anfang so gut wie bei mir, aber auch ich stoße langsam, aber merklich in vielen Punkten an meine Grenzen. Heute hier, morgen da.
Bleibt die Frage, warum haben wir es manchmal so wahnsinng schwer? Wir möchten doch nur gerne das sein, was wir sind, wie wir fühlen, denken . . .
Anna
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Ulrike-Marisa
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Re: Warum müssen so viele scheitern?
Hallo Anna-Maria,
viele von uns stoßen immer wieder an Grenzen, seien es gesellschaftliche, familiäre oder auch persönliche. nicht jede von uns hat einerseits dem Mut, sich zu dem zu bekennen, was frau/man zu sein glaubt, bzw. sein möchte. Die realen Möglichkeiten im Leben sind auch nicht immer gegeben. Selbst wenn man sich geoutet hat, wo auch immer ist damit ja erst mal nur ein Anfang gemacht. Was dann kommt ist ungleich schwieriger. Worte, die frau/man gesagt hat, kann frau/man nicht mehr zurücknehmen. Da ist schon etwas endgültiges dabei, was kaum mehr zu revidieren ist du ja eigentlich ein gewisser Scheidepunkt im Leben ist. Unsere Gesellschaft ist noch nicht so weit, CD oder TS als normal zu akzeptieren; auch in der Beziehung/Partnerschaft ist das Thema hochbrisant und findet nicht immer Verständnis bzw. Akzeptanz, so auch bei mir nicht. Meine Frau kann und möchte nach 35 Jahren des Zusammenseins und wir verstehen uns immer noch sehr gut, meine Gefühle, was den Wusch als Frau zu leben betrifft, nicht verstehen und auch nicht akzeptieren. Sie hält es meinem Alter entsprechend für Midlifecrisis-Getute und möchte mit dem Thema nicht belästigt werden. Sie kennt mich auch als Frau, möchte aber, dass das nicht im Umfeld bekannt wird; sonst will sie die Beziehung zu mir aus Selbstschutzgründen abbrechen. Und will ich das? unsere Beziehung zerstören? Da fängt dann die Forderung nach gangbaren Kompromissen an. Da ich nicht alles in unserem Leben zerstören möchte, bleibt mir der vollständige Weg, als Frau leben zu können, verwehrt. Es gibt aber doch Freiräume, die ich nutzen kann, wenn meine Frau außer Haus ist, bzw. ich in ferneren Orten dann mein weibliches Leben ausleben kann. Zu Hause geht es auch mit androgyner Kleidung und DW trage ich auch ständig; gefällt meiner Frau nicht, ist aber tolerabel für sie auch dass ich BHs trage zu meiner natürlicherweise schon immer vorhandenen A-Oberweite. (Ein Sportbustier beim Laufen verhindert da schon zu viel Bewegung.)
So ist nicht immer alles einfach im Leben und frau/man kann nicht alles erreichen, was möglich ist. Ich glaube der Weg liegt in der Mitte und in der Fähigkeit, sich auch zurücknehmen zu können und Kompromisse zu schließen und so ein persönliches scheitern zu verhindern. Mein Weg en femme ist, Natürlichkeit und bescheidener Auftritt, das hat bisher funktioniert und ich habe bisher noch keine negativen Rückmeldungen erlebt.
Liebe Grüße, Ulrike-Marisa
... ein Weg beginnt mit dem ersten Schritt...Ziele und Orientierung brauchts aber auch dazu...
viele von uns stoßen immer wieder an Grenzen, seien es gesellschaftliche, familiäre oder auch persönliche. nicht jede von uns hat einerseits dem Mut, sich zu dem zu bekennen, was frau/man zu sein glaubt, bzw. sein möchte. Die realen Möglichkeiten im Leben sind auch nicht immer gegeben. Selbst wenn man sich geoutet hat, wo auch immer ist damit ja erst mal nur ein Anfang gemacht. Was dann kommt ist ungleich schwieriger. Worte, die frau/man gesagt hat, kann frau/man nicht mehr zurücknehmen. Da ist schon etwas endgültiges dabei, was kaum mehr zu revidieren ist du ja eigentlich ein gewisser Scheidepunkt im Leben ist. Unsere Gesellschaft ist noch nicht so weit, CD oder TS als normal zu akzeptieren; auch in der Beziehung/Partnerschaft ist das Thema hochbrisant und findet nicht immer Verständnis bzw. Akzeptanz, so auch bei mir nicht. Meine Frau kann und möchte nach 35 Jahren des Zusammenseins und wir verstehen uns immer noch sehr gut, meine Gefühle, was den Wusch als Frau zu leben betrifft, nicht verstehen und auch nicht akzeptieren. Sie hält es meinem Alter entsprechend für Midlifecrisis-Getute und möchte mit dem Thema nicht belästigt werden. Sie kennt mich auch als Frau, möchte aber, dass das nicht im Umfeld bekannt wird; sonst will sie die Beziehung zu mir aus Selbstschutzgründen abbrechen. Und will ich das? unsere Beziehung zerstören? Da fängt dann die Forderung nach gangbaren Kompromissen an. Da ich nicht alles in unserem Leben zerstören möchte, bleibt mir der vollständige Weg, als Frau leben zu können, verwehrt. Es gibt aber doch Freiräume, die ich nutzen kann, wenn meine Frau außer Haus ist, bzw. ich in ferneren Orten dann mein weibliches Leben ausleben kann. Zu Hause geht es auch mit androgyner Kleidung und DW trage ich auch ständig; gefällt meiner Frau nicht, ist aber tolerabel für sie auch dass ich BHs trage zu meiner natürlicherweise schon immer vorhandenen A-Oberweite. (Ein Sportbustier beim Laufen verhindert da schon zu viel Bewegung.)
So ist nicht immer alles einfach im Leben und frau/man kann nicht alles erreichen, was möglich ist. Ich glaube der Weg liegt in der Mitte und in der Fähigkeit, sich auch zurücknehmen zu können und Kompromisse zu schließen und so ein persönliches scheitern zu verhindern. Mein Weg en femme ist, Natürlichkeit und bescheidener Auftritt, das hat bisher funktioniert und ich habe bisher noch keine negativen Rückmeldungen erlebt.
Liebe Grüße, Ulrike-Marisa
... ein Weg beginnt mit dem ersten Schritt...Ziele und Orientierung brauchts aber auch dazu...
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Anne-Mette
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Re: Warum müssen so viele scheitern?
Moin,
ein Scheitern wird sicherlich unterschiedlich bewertet - und Betroffene sehen das oftmals anders als Außenstehende.
Mag der eine sagen: "ich bin voll gescheitert, schlimmer geht's nimmer", kann von anderen Menschen die Bemerkung kommen: "Deine Probleme möchte ich haben... wenn ich in Deiner Lage wäre, ginge es mir gut!"
Man scheitert oftmals an eigenen Ansprüchen; und die sind in vielen Fällen (zu) hoch. Manch eine(r) etwartet auch, sie/er würde "neu geboren" - aber so ist es nicht; denn vieles aus dem "alten Leben" nimmt man immer mit. So bleiben einem viele Probleme und Gewohnheiten erhalten - und neue kommen hinzu.
Wie hieß es so schön in dem einen Lied: "Guten Morgen liebe Sorgen, seid ihr auch schon alle da?"
Auch ist es so, dass das "neue Leben" oftmals idealisiert wird. Da ist dann Enttäuschung vorprogrammiert.
Hinzu kommen Probleme, die mit der Transition zu tun haben: Unverträglichkeiten, medizinische Probleme, Schmerzen, "es-geht-nicht-voran-Gefühle", schlechte Beratung...
Auch kann sich die persönliche Situation in mehreren Bereichen drastisch verändern: Jobverlust, gescheiterte Beziehung, Probleme mit Kindern und Eltern/Verwandten.
Es liegen sicherlich viele große Steine im Wege, da kann man schon zeitweilig das Gefühl haben: "ich bin gescheitert!"
Gruß
Anne-Mette
ein Scheitern wird sicherlich unterschiedlich bewertet - und Betroffene sehen das oftmals anders als Außenstehende.
Mag der eine sagen: "ich bin voll gescheitert, schlimmer geht's nimmer", kann von anderen Menschen die Bemerkung kommen: "Deine Probleme möchte ich haben... wenn ich in Deiner Lage wäre, ginge es mir gut!"
Man scheitert oftmals an eigenen Ansprüchen; und die sind in vielen Fällen (zu) hoch. Manch eine(r) etwartet auch, sie/er würde "neu geboren" - aber so ist es nicht; denn vieles aus dem "alten Leben" nimmt man immer mit. So bleiben einem viele Probleme und Gewohnheiten erhalten - und neue kommen hinzu.
Wie hieß es so schön in dem einen Lied: "Guten Morgen liebe Sorgen, seid ihr auch schon alle da?"
Auch ist es so, dass das "neue Leben" oftmals idealisiert wird. Da ist dann Enttäuschung vorprogrammiert.
Hinzu kommen Probleme, die mit der Transition zu tun haben: Unverträglichkeiten, medizinische Probleme, Schmerzen, "es-geht-nicht-voran-Gefühle", schlechte Beratung...
Auch kann sich die persönliche Situation in mehreren Bereichen drastisch verändern: Jobverlust, gescheiterte Beziehung, Probleme mit Kindern und Eltern/Verwandten.
Es liegen sicherlich viele große Steine im Wege, da kann man schon zeitweilig das Gefühl haben: "ich bin gescheitert!"
Gruß
Anne-Mette
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Ulrike-Marisa
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Re: Warum müssen so viele scheitern?
Hallo Anne-Mette,
hast du gut gesagt und trifft die Sache besser als mein Beitrag.
LG, Ulrike-Marisa
hast du gut gesagt und trifft die Sache besser als mein Beitrag.
LG, Ulrike-Marisa
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Caira
Re: Warum müssen so viele scheitern?
Ich denke, dass vieles wirklich damit zusammenhängt, was wir erwarten und was nicht. Scheitern heißt ja schlichtweg sein Ziel nicht zu erreichen. Das diese Erwartungen zu hoch sind halte ich einfach für oft gesagt, aber ich kennen niemanden, der zu hohe Erwartungen hatte und explizit deswegen gescheitert ist. Das ist eine reine Floskel, weil viele Außenstehende die Gründe nicht verstehen und das dann so fälschlicherweise so intepretieren. Mir wurde das soooo oft gesagt, dass ich es nicht mehr hören kann und ehrlich gesagt weiß ich nicht, was zB an einem A-Körbchen an überzogener Erwartung dran ist.
Ich kann nur für mich sprechen und für mein Gefühl ist meine HRT/Transition gescheitert. Und eben weil da mein primärer Fokus drauf lag, ist es jetzt umso schwerer. Die Dinge, die um die HRT herum passieren sind für mich aktiv formbar und sowas habe ich selten als Herausforderung gesehen - will heißen, das kann ich üben, erlernen usw.. Mein Körper aber als zentrales Problem meiner Transsexualität - ist nur bedingt formbar und unterliegt eben der Willkür der HRT-Wirkung. Jeder reagiert anders ... oder auch gar nicht. Solange einfach dieses Zentralproblem vorhanden ist und auch nur minimalste Veränderungen in den letzten 7 Monaten auszumachen sind, habe ich mich keinen Zentimeter bewegt. Angesicht der aktuellen medizinischen Probleme und der dazu fehlenden Lösungsansätze, habe ich da jegliche Hoffnung aufgegeben und wenn da dieser zentrale Teil deiner Transition einfach wegbricht, bringt dir die beste soziale Integration auch keine Punkte.
Mein Problem war/ist ja eben, dass ich sozial viel weiter bin, als mein Körper und irgendwann geht das nicht mehr, weil die Diskrepanz da immer größer wird. Man lebt immer "mehr Frau", aber muss an allen Ecken Abstriche machen und verhindert ja so ein Ankommen. Das fängt schon bei absolut simplen Dingen an, wie große Ausschnitte, die frau nunmal so trägt im Sommer. Wenn dann da wirklich absolut kein Dokellete vorhanden ist, ist das nicht förderlich fürs Passing, sondern wird ggf. noch zum Grund das genauer zu beäugeln, wenn man eh schon maskuline Züge hat. Davon abgesehen fehlt einem persönlich das gute Gefühl dabei und dann entsteht auch wenig Selbstverständlichkeit. War nur EIN Beispiel - könnte tausende aufzählen, von Fettverteilung, Haare, Bartschatten ... füllt Bücher.
Solange sich da einfach kein lebbarer "Steady State" entwickelt, der irgendwo femininer Natur ist, sehe ich dies als gescheitert an. Ich habe keinen überzogenen Erwartungen, aber den Anspruch mein maskuline Seiten irgendwo in gewisser Weise loszuwerden. Dies ist bisher nur in minimalster Weise passiert und ich müsste an den Weihnachtsmann glauben, um mir einreden zu wollen, dass weitere 6 Monate oder 1 Jahr daran was ändern werden. Die Statik die sich da mittlerweile breit gemacht ist, braucht schon viel, um sich zu bewegen!
Ich kann nur für mich sprechen und für mein Gefühl ist meine HRT/Transition gescheitert. Und eben weil da mein primärer Fokus drauf lag, ist es jetzt umso schwerer. Die Dinge, die um die HRT herum passieren sind für mich aktiv formbar und sowas habe ich selten als Herausforderung gesehen - will heißen, das kann ich üben, erlernen usw.. Mein Körper aber als zentrales Problem meiner Transsexualität - ist nur bedingt formbar und unterliegt eben der Willkür der HRT-Wirkung. Jeder reagiert anders ... oder auch gar nicht. Solange einfach dieses Zentralproblem vorhanden ist und auch nur minimalste Veränderungen in den letzten 7 Monaten auszumachen sind, habe ich mich keinen Zentimeter bewegt. Angesicht der aktuellen medizinischen Probleme und der dazu fehlenden Lösungsansätze, habe ich da jegliche Hoffnung aufgegeben und wenn da dieser zentrale Teil deiner Transition einfach wegbricht, bringt dir die beste soziale Integration auch keine Punkte.
Mein Problem war/ist ja eben, dass ich sozial viel weiter bin, als mein Körper und irgendwann geht das nicht mehr, weil die Diskrepanz da immer größer wird. Man lebt immer "mehr Frau", aber muss an allen Ecken Abstriche machen und verhindert ja so ein Ankommen. Das fängt schon bei absolut simplen Dingen an, wie große Ausschnitte, die frau nunmal so trägt im Sommer. Wenn dann da wirklich absolut kein Dokellete vorhanden ist, ist das nicht förderlich fürs Passing, sondern wird ggf. noch zum Grund das genauer zu beäugeln, wenn man eh schon maskuline Züge hat. Davon abgesehen fehlt einem persönlich das gute Gefühl dabei und dann entsteht auch wenig Selbstverständlichkeit. War nur EIN Beispiel - könnte tausende aufzählen, von Fettverteilung, Haare, Bartschatten ... füllt Bücher.
Solange sich da einfach kein lebbarer "Steady State" entwickelt, der irgendwo femininer Natur ist, sehe ich dies als gescheitert an. Ich habe keinen überzogenen Erwartungen, aber den Anspruch mein maskuline Seiten irgendwo in gewisser Weise loszuwerden. Dies ist bisher nur in minimalster Weise passiert und ich müsste an den Weihnachtsmann glauben, um mir einreden zu wollen, dass weitere 6 Monate oder 1 Jahr daran was ändern werden. Die Statik die sich da mittlerweile breit gemacht ist, braucht schon viel, um sich zu bewegen!
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Julia65
Re: Warum müssen so viele scheitern?
Nika ist das beste Beispiel dafür, dass man sich jeden Erfolg auch kaputtfrusten kann.
Der Pessimist sagt: " Ich kann ja nie mal einen grossen Ausschnitt tragen, im Sommer, weil da ja nix ist und man dann noch eher beäugelt wird - frust frust..."
Der Optimist sagt: " Mit weiten Ausschnitten ist es schwierig. Entweder muss ich geschickt mit Wonderbra, Sillis etc. arbeiten, oder Geduld haben bis die HRT mir da mehr beschert. Naja, wenns nicht wachsen will werde ich mich um Silikonimplantate bemühen müssen. Wie auch immer, die Zeit der grossen Ausschnitte wird kommen, weil ich das WILL".
Mit solchen Beispielen kann man in der Tat Bücher füllen, aber man selber entscheidet, ob sie pessimistisch oder optimistisch formuliert werden, die Bücher. Und, Nika, ob du es glaubst oder nicht, davon hängt es ab ob du Erfolg hast oder nicht.
LG
Julia
Der Pessimist sagt: " Ich kann ja nie mal einen grossen Ausschnitt tragen, im Sommer, weil da ja nix ist und man dann noch eher beäugelt wird - frust frust..."
Der Optimist sagt: " Mit weiten Ausschnitten ist es schwierig. Entweder muss ich geschickt mit Wonderbra, Sillis etc. arbeiten, oder Geduld haben bis die HRT mir da mehr beschert. Naja, wenns nicht wachsen will werde ich mich um Silikonimplantate bemühen müssen. Wie auch immer, die Zeit der grossen Ausschnitte wird kommen, weil ich das WILL".
Mit solchen Beispielen kann man in der Tat Bücher füllen, aber man selber entscheidet, ob sie pessimistisch oder optimistisch formuliert werden, die Bücher. Und, Nika, ob du es glaubst oder nicht, davon hängt es ab ob du Erfolg hast oder nicht.
LG
Julia
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Caira
Re: Warum müssen so viele scheitern?
Genau Julia - das unterscheidet uns halt.
Ich definiere Erfolg auf realer Basis und Du definierst ihn auf gedanklicher Ebene. Ich kann Millionär SEIN oder mir einbilden einer zu sein. Was einen glücklicher macht, muss man selbst entscheiden. Mich machen nur REALE Dinge zufrieden und nicht die Vorstellung, dass ich sie haben könnte. Ich weigere mich auch mich derart konditionieren zu müssen, dass ich es anders sehe, denn für mich lenkt das von den Tatsachen ab. Du hast ein Problem meine Einstellung zu verstehen, ich kann deine nicht verstehen ... setze das doch nicht voraus.
Einfaches Beispiel: Hätte ich eine Brust, würde es doch diese ganze Diskussion nicht geben. Punkt. Das ganze Heck-Meck gibts doch überhaupt nur, weil NICHTS da ist. Wie man drüber philosophiert, ob was kommt, kommen könnte, kommen sollte - hätte, hätte Fahrradkette - ist doch völlig einerlei. Es ändert NICHTS an der Tatsachen, an dem was da ist oder eben nicht.
Es gibt einen spezifischen Grund für mein Scheitern. Zufriedenheit - richtige, ehrliche Zufriedenheit würde und kann nur dann entstehen, wenn es genau diesen Grund nicht geben würde. Nur realer, körperlicher "Erfolg" erzeugt bei mir reale Zufriedenheit und keine gedanklich konstruierte.
Ich definiere Erfolg auf realer Basis und Du definierst ihn auf gedanklicher Ebene. Ich kann Millionär SEIN oder mir einbilden einer zu sein. Was einen glücklicher macht, muss man selbst entscheiden. Mich machen nur REALE Dinge zufrieden und nicht die Vorstellung, dass ich sie haben könnte. Ich weigere mich auch mich derart konditionieren zu müssen, dass ich es anders sehe, denn für mich lenkt das von den Tatsachen ab. Du hast ein Problem meine Einstellung zu verstehen, ich kann deine nicht verstehen ... setze das doch nicht voraus.
Einfaches Beispiel: Hätte ich eine Brust, würde es doch diese ganze Diskussion nicht geben. Punkt. Das ganze Heck-Meck gibts doch überhaupt nur, weil NICHTS da ist. Wie man drüber philosophiert, ob was kommt, kommen könnte, kommen sollte - hätte, hätte Fahrradkette - ist doch völlig einerlei. Es ändert NICHTS an der Tatsachen, an dem was da ist oder eben nicht.
Es gibt einen spezifischen Grund für mein Scheitern. Zufriedenheit - richtige, ehrliche Zufriedenheit würde und kann nur dann entstehen, wenn es genau diesen Grund nicht geben würde. Nur realer, körperlicher "Erfolg" erzeugt bei mir reale Zufriedenheit und keine gedanklich konstruierte.
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ChristinaF
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Re: Warum müssen so viele scheitern?
Sorry, Nika, dass ich widerspreche. Und ehrlich gesagt, auch ich komme mit deiner Verhaltensweise und oder Ansicht nicht mehr klar. Du kannst natürlich so wie bisher weitermachen. Mit nichts zufrieden sein und immer wieder neu "nörgeln". Aber letztendlich stehste mit einer solch apodiktischen Ansicht irgendwann im "Hemd" da.
Der Weg einer Transsexuellen Frau ist nun mal nicht stringent auch wenn die Tatsache auf realer Basis steht. Er ist gekennzeichnet von vielen Fragen, Überlegungen, Zweifeln usw. Und glücklich ist in unserer Lage eigentlich nur die Frau, die Gedanken auch zuläßt.
LG
Chrissie
Der Weg einer Transsexuellen Frau ist nun mal nicht stringent auch wenn die Tatsache auf realer Basis steht. Er ist gekennzeichnet von vielen Fragen, Überlegungen, Zweifeln usw. Und glücklich ist in unserer Lage eigentlich nur die Frau, die Gedanken auch zuläßt.
LG
Chrissie
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Ellen
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Re: Warum müssen so viele scheitern?
Ja, Dornröschen bzw. Julia,
Euren Einwänden kann ich mich nur anschließen. Zufriedenheit und hängt zum großen Teil an den eigenen Erwartungen ab - wer lernt, die eigenen Erwartungen (und deren Nichterfüllung ...) nicht zu hoch zu halten, mit dem was man selbst erreicht hat zufrieden zu sein, selbstreflektierend auch ab und zu den Weg zurück schaut und erkennt was man alles schon bewegt hat - der lebt glücklicher. Meine Erkenntnis, daß ich selbst mit HRT usw. nie wirklich zu 100% Frau sein würde (wenn ich es den je wirklich wollte) kam spätestens mit dem Anschauen des Filme auf YouTube von diesem englischen Offizier, die selbst nach ger GaOP und HRT und wirklich optischem 100% Passing erkennen mußte, daß die Gesellschaft sie trotz allem schon aufgrund des Wissens das sie vorher mal ein Mann war nie 100% als Frau anerkennen wird - sie wird ewig "die die mal ein Mann war" bleiben.
Daraus war meine Erkenntnis : mach das Beste draus. Wenn`s am Ausschnitt fehlt - dann hilf nach. Oh meine Güte, Biofrau kämpft doch an der gleichen Front
... die eine hat zuviel, die andere zuwenig - kannst du jeden Tag in deinem Umfeld beobachten. Wer nur das 100% Vollweib als Ziel gem. Werbung im Kopf hat wird 99%ig scheitern. Und das bezieht sich nur mal auf diese eine Geschichte.
Gründe zum Scheitern gibt es so viele - privates / berufliches Umfeld, gesellschaftliche Zwänge, usw.usf. - diese Hindernisse hat Nika ja offensichtlich schon überwunden - also warum dann bei anderen Dingen sich selbst dann den Brotkorb so hoch hänge ? Gerade bei den Auswirkungen einer HRT scheint ja wirklich alles möglich zu sein - von Null Auswirkung bis Wunder-Oberweiten usw. - das ist halt einfach auch biologisches Lotteriespiel. Und wer an diese Lotterie teilnimmt muß sich auch im klaren sein, das er halt nicht sofort den Hauptgewinn zieht - und vielleicht nach langem Warten trotz hohem Einsatz nur einen kleinen Gewinn raus zieht. Wer nix erwartet - wird auch nicht enttäuscht. Wer was erwartet sollte sich immer wieder klar machen, daß nicht unbedingt er (bzw. sie) den Hauptgewinn zieht. Und sich auf diesem Weg dann darüber rechtzeitig Gedanken machen, wie den ein alternatives Szenario mit nur kleinem Gewinn aussieht.
Naja, sind nur meine Gedanken so zu diesem Thema.
Lieben Gruß
Ellen
Euren Einwänden kann ich mich nur anschließen. Zufriedenheit und hängt zum großen Teil an den eigenen Erwartungen ab - wer lernt, die eigenen Erwartungen (und deren Nichterfüllung ...) nicht zu hoch zu halten, mit dem was man selbst erreicht hat zufrieden zu sein, selbstreflektierend auch ab und zu den Weg zurück schaut und erkennt was man alles schon bewegt hat - der lebt glücklicher. Meine Erkenntnis, daß ich selbst mit HRT usw. nie wirklich zu 100% Frau sein würde (wenn ich es den je wirklich wollte) kam spätestens mit dem Anschauen des Filme auf YouTube von diesem englischen Offizier, die selbst nach ger GaOP und HRT und wirklich optischem 100% Passing erkennen mußte, daß die Gesellschaft sie trotz allem schon aufgrund des Wissens das sie vorher mal ein Mann war nie 100% als Frau anerkennen wird - sie wird ewig "die die mal ein Mann war" bleiben.
Daraus war meine Erkenntnis : mach das Beste draus. Wenn`s am Ausschnitt fehlt - dann hilf nach. Oh meine Güte, Biofrau kämpft doch an der gleichen Front
Gründe zum Scheitern gibt es so viele - privates / berufliches Umfeld, gesellschaftliche Zwänge, usw.usf. - diese Hindernisse hat Nika ja offensichtlich schon überwunden - also warum dann bei anderen Dingen sich selbst dann den Brotkorb so hoch hänge ? Gerade bei den Auswirkungen einer HRT scheint ja wirklich alles möglich zu sein - von Null Auswirkung bis Wunder-Oberweiten usw. - das ist halt einfach auch biologisches Lotteriespiel. Und wer an diese Lotterie teilnimmt muß sich auch im klaren sein, das er halt nicht sofort den Hauptgewinn zieht - und vielleicht nach langem Warten trotz hohem Einsatz nur einen kleinen Gewinn raus zieht. Wer nix erwartet - wird auch nicht enttäuscht. Wer was erwartet sollte sich immer wieder klar machen, daß nicht unbedingt er (bzw. sie) den Hauptgewinn zieht. Und sich auf diesem Weg dann darüber rechtzeitig Gedanken machen, wie den ein alternatives Szenario mit nur kleinem Gewinn aussieht.
Naja, sind nur meine Gedanken so zu diesem Thema.
Lieben Gruß
Ellen
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Ellen
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Re: Warum müssen so viele scheitern?
... da kommt mir gerade ein Text in die Finger, der dazu gut paßt :
Wenn du dich mit anderen vergleichst, könntest du bitter werden und dir nichtig vorkommen; denn immer wird es jemanden geben, größer oder geringer als du.
Freue dich deiner eigenen Leistungen wie auch deiner eigenen Pläne.
Bleibe weiter an deiner eigenen Laufbahn interessiert, wie bescheiden auch immer.
Sie ist ein echter Besitz im wechselnden Glück der Zeiten.
(Aus der alten St. Paul Ìs Kirche, Baltimore 1692)
Grüßle
Ellen
Wenn du dich mit anderen vergleichst, könntest du bitter werden und dir nichtig vorkommen; denn immer wird es jemanden geben, größer oder geringer als du.
Freue dich deiner eigenen Leistungen wie auch deiner eigenen Pläne.
Bleibe weiter an deiner eigenen Laufbahn interessiert, wie bescheiden auch immer.
Sie ist ein echter Besitz im wechselnden Glück der Zeiten.
(Aus der alten St. Paul Ìs Kirche, Baltimore 1692)
Grüßle
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ab08
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Re: Warum müssen so viele scheitern?
Meine Lieben,
scheitern, das kann ein Mensch in meinen Augen nur an sich selbst. Wenn ich mir "Stealth" wünschen würde, könnte das bei mir nur klappen, wenn ich alle Bindungen abbrechen und meinen Lebensmittelpunkt radikel ändern würde. "Stealth" + Freunde behalten, ginge bei mir nicht. Macht aber nix, denn das will ich gar nicht. So. wie es ist, finde ich es nämlich deutlich schöner.
Mein CO jetzt über 5 Jahre her. Gegenwärtig bin ich sehr glücklich! Meiner etwas unbescheidenen Meinung nach, kam ich längst an...
Bei mir war alles stets bis zu einem gewissen Grad öffentlich, - Da mich viele kennen, wußten es viele und diskutierten darüber. ==> Aber das macht mir persönlich wirklich nichts aus, ganz im Gegenteil... So komme ich heute oft mit Menschen zusammen, die mich von früher kennen und sich mit mir freuen, welche Metamorphose sich vollzog.
Übrigens... diese Menschen, die mir häufig lange nicht mehr persönlich begegneten, erkennen mich zwar noch, nehmen mich aber als Frau wahr.
Andere, die früher große Schwierigkeiten mit der Akzeptanz hatten, kommen heute auch von sich aus auf mich zu.
Ob die es nun besser verstehen, weiß ich nicht, aber bewundernde Bemerkungen über meine Beharrlichkeit sind häufig.
+ Das erzeugt pädagogische Denkanstöße, die oft nicht ohne Wirkung bleiben. Das mag ich besonders...
Liebe Grüße,
eine glückliche, aber nachdenkliche
ab
Nachtrag:
Ein zweites Leben führe ich nicht! Es ist eher so, dass sich die Zeit, die ich in 'Männerrolle' verbrachte, langsam in die korrekte Person integriert. So sehen das auch andere.
Viele Frauen meines Alters haben eben ein 'Vorleben', da mach ich keine Ausnahme. Mein Vorleben als "Mann" ist vielleicht etwas ungewöhnlich, aber sicher kein Vergehen.
scheitern, das kann ein Mensch in meinen Augen nur an sich selbst. Wenn ich mir "Stealth" wünschen würde, könnte das bei mir nur klappen, wenn ich alle Bindungen abbrechen und meinen Lebensmittelpunkt radikel ändern würde. "Stealth" + Freunde behalten, ginge bei mir nicht. Macht aber nix, denn das will ich gar nicht. So. wie es ist, finde ich es nämlich deutlich schöner.
Mein CO jetzt über 5 Jahre her. Gegenwärtig bin ich sehr glücklich! Meiner etwas unbescheidenen Meinung nach, kam ich längst an...
Bei mir war alles stets bis zu einem gewissen Grad öffentlich, - Da mich viele kennen, wußten es viele und diskutierten darüber. ==> Aber das macht mir persönlich wirklich nichts aus, ganz im Gegenteil... So komme ich heute oft mit Menschen zusammen, die mich von früher kennen und sich mit mir freuen, welche Metamorphose sich vollzog.
Übrigens... diese Menschen, die mir häufig lange nicht mehr persönlich begegneten, erkennen mich zwar noch, nehmen mich aber als Frau wahr.
Andere, die früher große Schwierigkeiten mit der Akzeptanz hatten, kommen heute auch von sich aus auf mich zu.
Ob die es nun besser verstehen, weiß ich nicht, aber bewundernde Bemerkungen über meine Beharrlichkeit sind häufig.
+ Das erzeugt pädagogische Denkanstöße, die oft nicht ohne Wirkung bleiben. Das mag ich besonders...
Liebe Grüße,
eine glückliche, aber nachdenkliche
ab
Nachtrag:
Ein zweites Leben führe ich nicht! Es ist eher so, dass sich die Zeit, die ich in 'Männerrolle' verbrachte, langsam in die korrekte Person integriert. So sehen das auch andere.
Viele Frauen meines Alters haben eben ein 'Vorleben', da mach ich keine Ausnahme. Mein Vorleben als "Mann" ist vielleicht etwas ungewöhnlich, aber sicher kein Vergehen.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Kerstin
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Re: Warum müssen so viele scheitern?
Hallo ab08
Liebe Grüße
Kerstin
Der Spruch ist herlich, man sollte ihn in Granit meiseln um ihn für die Nachwelt zu erhalten.ab08 hat geschrieben:.....
Viele Frauen meines Alters haben eben ein 'Vorleben', da mach ich keine Ausnahme. Mein Vorleben als "Mann" ist vielleicht etwas ungewöhnlich, aber sicher kein Vergehen.
Liebe Grüße
Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Caira
Re: Warum müssen so viele scheitern?
Ich kann bloß nochmal auf meinen ersten Post verweisen. Natürlich ist Erfolg immer individuell definiert. Aber wenn man nicht ankommt, ist das nicht gleichbedeutend mit einer zu hohen Erwartung. Vielleicht hat es einfach nicht gereicht, um anzukommen. Ich bin eine Frau im falschen Körper und mein Problem ist genau dieser Körper. Ich denke, dass mein Bildungsniveau dazu ausreicht mir da eine realistische Vorstellung von dem zu machen, was mit "XY" in Richtung feminin alles möglich ist. Zahlreiche geglückte HRTs mit Bildserien bestätigen ja auch diese Haltung. Und natürlich geht man menschlicherweise mit einer gewissen Grundhaltung in die HRT und die ersehnte Körperanpassung.
Wenn man aber irgendwann das Gefühl bekommt eben in dieser Bio-Lotterie die Niete unter den zehn Losen gezogen zu haben, dann quält einem willkürlich die Frage "Warum ich?" und wenn es dann zum "Warum schon wieder ich?" wird, dann zerplatzt von jetzt auf gleich die ganze Hoffnung, denn du weißt genau - du kannst dich anstrengen wie du willst und wirst selbst unter den Trans nur drittklassig bleiben.
Wenn man aber irgendwann das Gefühl bekommt eben in dieser Bio-Lotterie die Niete unter den zehn Losen gezogen zu haben, dann quält einem willkürlich die Frage "Warum ich?" und wenn es dann zum "Warum schon wieder ich?" wird, dann zerplatzt von jetzt auf gleich die ganze Hoffnung, denn du weißt genau - du kannst dich anstrengen wie du willst und wirst selbst unter den Trans nur drittklassig bleiben.
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Julia65
Re: Warum müssen so viele scheitern?
Hat jemand eine Idee, wie man Nika die Kraft des positiven Denkens näher bringen kann.
Noch nie lernte ich jemanden kennen, der sich dieser Sache so wehement widersetzt.
Hier mal ein Link , Nika, könntest du dir vorstellen sowas zu lesen?
amazon.de/Kraft-positiven-Denkens-Norman-Vincent/dp/3035000506
LG
Julia
Noch nie lernte ich jemanden kennen, der sich dieser Sache so wehement widersetzt.
Hier mal ein Link , Nika, könntest du dir vorstellen sowas zu lesen?
amazon.de/Kraft-positiven-Denkens-Norman-Vincent/dp/3035000506
LG
Julia
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Julia65
Re: Warum müssen so viele scheitern?
Weil du mit negativem Denken alle Lose durchgewühlt hast und nach der Niete gesucht hast um sie zu ziehen. Du hast keine Niete gezogen, sondern sie selbst für dich gemacht. So wirst du immer nur Nieten ziehen. Nika, das ist keine Idee von mir.Nika hat geschrieben:Wenn man aber irgendwann das Gefühl bekommt eben in dieser Bio-Lotterie die Niete unter den zehn Losen gezogen zu haben, dann quält einem willkürlich die Frage "Warum ich?" und wenn es dann zum "Warum schon wieder ich?" wird, dann zerplatzt von jetzt auf gleich die ganze Hoffnung, denn du weißt genau - du kannst dich anstrengen wie du willst und wirst selbst unter den Trans nur drittklassig bleiben.
LG
Julia