Girlsday
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Anne-Mette
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Girlsday
Am 22. April ist wieder Girlsday!
Hat jemand Erfahrung damit machen können? Wie sieht es bei euch in den Betrieben aus?
Sollte es auch einen "Boysday" geben?
... oder wäre es wichtig, das, was erreicht werden soll, "im täglichen Leben zu leben?"
Gruß
CPG
Hat jemand Erfahrung damit machen können? Wie sieht es bei euch in den Betrieben aus?
Sollte es auch einen "Boysday" geben?
... oder wäre es wichtig, das, was erreicht werden soll, "im täglichen Leben zu leben?"
Gruß
CPG
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ShayeLaShade
Re: Girlsday
Girlsday... das hat für mich einen recht ekligen Beigeschmack wenn es mal wieder heißt "Aber wir tun ja was dafür, dass potentielle Frauen in Berufe kommen, in denen sie unterrepräsentiert sind!" Es ist einfach blinder Aktionismus in dem bewiesen wird, dass mit einer Tammtamm-Aktion im Jahr jegliche weitere sinnvolle 365/12-Integration einfach vergessen werden darf.
Nein, ehrlich. Wenn ein männerdominierter Bereich einmal im Jahr ganz exklusiv Mädchen anspricht, dann ändert das nichts an den Gründen warum er männerdominiert ist. Das ändert nichts an Rollenvorbildern in Elternhaus, Schule und Gesellschaft, oder bringt eine geschlechtsungebundene Ausbildung hervor. Es ändert nichts daran das an 364 anderen Tagen im Jahr alles so gelassen wird wie es ist.
Entsprechend bin ich gegen eine solche polarisierende Hervorkehrung guten Willens (der allgemein sowieso nicht vorhanden ist). Ein "Boysday" wäre ein genauso falsches Signal. Was gebraucht wird ist nicht die Betonung der bisherigen Ausnahmestellung, sondern Leben gleichberechtigter Selbstverständlichkeit.
Alle Maßnahmen, die eine Personengruppen als Benachteiligte irgendwie besonders herausstellen trennen diese Personengruppe eher ab als sie zu integrieren. Ich sehe das nicht als Ziel einer Gleichstellung. Das Ziel einer Gleichstellung ist für mich, dass es einfach nichts besonderes ist, ob da Mann, Frau oder sonstiges Wesen auf dem Kontinuum dazwischen, Deutscher, Nichtdeutscher oder Weltbürger, Erdbeerkaugummikauer, Minzkaugummikauer oder Schinkenkaugummikauer da in einem bestimmten Bereich arbeiten oder leben - was interessiert ist schlicht und ergreifend: "Ist diese Person objektiv qualifiziert für den Job?"
Nein, ehrlich. Wenn ein männerdominierter Bereich einmal im Jahr ganz exklusiv Mädchen anspricht, dann ändert das nichts an den Gründen warum er männerdominiert ist. Das ändert nichts an Rollenvorbildern in Elternhaus, Schule und Gesellschaft, oder bringt eine geschlechtsungebundene Ausbildung hervor. Es ändert nichts daran das an 364 anderen Tagen im Jahr alles so gelassen wird wie es ist.
Entsprechend bin ich gegen eine solche polarisierende Hervorkehrung guten Willens (der allgemein sowieso nicht vorhanden ist). Ein "Boysday" wäre ein genauso falsches Signal. Was gebraucht wird ist nicht die Betonung der bisherigen Ausnahmestellung, sondern Leben gleichberechtigter Selbstverständlichkeit.
Alle Maßnahmen, die eine Personengruppen als Benachteiligte irgendwie besonders herausstellen trennen diese Personengruppe eher ab als sie zu integrieren. Ich sehe das nicht als Ziel einer Gleichstellung. Das Ziel einer Gleichstellung ist für mich, dass es einfach nichts besonderes ist, ob da Mann, Frau oder sonstiges Wesen auf dem Kontinuum dazwischen, Deutscher, Nichtdeutscher oder Weltbürger, Erdbeerkaugummikauer, Minzkaugummikauer oder Schinkenkaugummikauer da in einem bestimmten Bereich arbeiten oder leben - was interessiert ist schlicht und ergreifend: "Ist diese Person objektiv qualifiziert für den Job?"
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Salmacis
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Re: Girlsday
meine firma macht da auch mit. wir haben sogar ne frauenquote für den betriebsrat... furchtbar wie sexistisch und einseitig die emanzipation der frau ist.
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Bianca D.
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Re: Girlsday
Hallöchen,ShayeLaShade hat geschrieben:Girlsday...
Bei uns in der Firma kommen an diesem Tag meistens auch ein paar interessierte Mädels und schauen sich an,was in einer Autowerkstatt so ab geht.Ich finde das auch soweit in Ordnung,daß es sowas gibt!
Vielleicht ist ja irgend wann auch eine dabei,die die nachstehende Frage mit einem klaren Votum für sich beantworten kann...
Von der Intelligenz her sind Mädels meist sogar besser geeignet,als Jungens.So zumindest die Beobachtungen von mir.Bei den jungen Frauen scheitert es meist an der mangelnden körperlichen Belastbar-"Ist diese Person objektiv qualifiziert für den Job?"
keit,diesen Beruf auch nach der Ausbildung auszuüben,obwohl gerade im Bereich der Fahrzeugelektronik die Möglichkeiten wegen der geringeren körperlichen Belastung am größten sind.In der Vergangenheit hatten wir erst zwei,die dem Unternehmen treu geblieben sind,in der Werkstatt arbeitet aber keine mehr.Die eine hat Probleme mit dem Rücken und die andere hat eine 2. Lehre als Automobilkauffrau gemacht.
Die Erfahrungen in unserem Betrieb sind natürlich nicht zu verallgemeinern,in den Produktionswerken stehen die Frauen durch aus ihren Mann am Fließband und sicher gibt es auch andere Branchen,wo
der Girlsday eine gute Möglichkeit bietet,in "Männerberufen" rein zu schnuppern.
LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
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ShayeLaShade
Re: Girlsday
Wenn es nur darum geht, dann frage ich mich was das Aufhebens soll. Ich bin selber in diverse Betriebe und Unis zum reinschauen reingegangen - ohne "Schnuppertage" oder sonstwas, einfach regulär während des normalen Betriebes. So kriegt man immer noch den allerbesten Überblick. Natürlich nicht einfach reinplatzen, sondern schon fragen ob das geht...Bianca D. hat geschrieben:Bei uns in der Firma kommen an diesem Tag meistens auch ein paar interessierte Mädels und schauen sich an,was in einer Autowerkstatt so ab geht.
Ich denke nicht, dass es speziell Mädchen an Initiative dafür mangelt. Daran scheint es dem Durchschnitt der Jugend zu mangeln, egal ob Junge, Mädchen, Hauptschule, Realschule oder Gymnasium. Jedenfalls war es zu meiner Zeit schon so, und nach allem was ich sehe und höre ist das eher schlechter geworden.
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Cybill
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Re: Girlsday
nach rund 30 (dreissig!) Jahren Frauenförderung haben wir es geschafft, dass Jungen als Schulabbrecher, -verweigerer und sowieso allgemeine (Pisa)-Looser geworden sind. In Verwaltungsberufen, als Lehrer und als Erzieher sind Männer nunmehr kaum mehr zu finden.
Die Feminisierung des Bildungswesens trägt darüber hinaus dazu bei, dass die Jungen weiter ins Hintertreffen geraten; Frauen sind nun mal keine Vorbilder für Jungen, sondern für Mädchen!
Ich habe jeden Tag mit den Verlierern dieser Entwicklung zu tun und versuche das wett zu machen, was von Familie und Bildungssystem verkackt wurde. Wenn ich dann so viel über die so benachteiligten Frauen lese, dann kann ich nur noch brechen, kotzen und mich übergeben!
Falls es den Initiatoren der Girlsday-Aktion noch nicht aufgefallen ist, dann möchte ich an dieser Stelle nochmal darauf hinweisen:
Es gibt Unterschiede zwischen Mann und Frau, die über Kleidung, Haartracht und Körperbau hinausgehen!
Um meinen Blutdruck nicht zu sehr zu strapazieren höre ich jetzt besser auf...
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!
Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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Anne-Mette
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Re: Girlsday
Moin,
wenn die Firmen sich öffnen und Einblicke zulassen, was denn "Papa den ganzen Tag auf Arbeit macht", ist das meiner Meinung nach keine schlechte Sache. Sie sollte nur (ist an einigen Schulen üblich) für Jungs und Mädchen gelten und dem gegenseitigen Verständnis von Berufstätigkeit von Männern und Frauen dienen.
So ein Tag hat mit polarisierender Mädchen- und Frauenförderung nicht besonders viel zu tun.
Wie ich z.B. in einem Artikel der Gewerkschaften lese
kann ich da keine gezielte und unberechtigte Frauenbevorzugung erkennen.
Es geht doch wohl um Auflösung der festen Grenzen "Frauenberufe - Männerberufe" - und das kann nicht schlecht sein
Gruß
CPG
wenn die Firmen sich öffnen und Einblicke zulassen, was denn "Papa den ganzen Tag auf Arbeit macht", ist das meiner Meinung nach keine schlechte Sache. Sie sollte nur (ist an einigen Schulen üblich) für Jungs und Mädchen gelten und dem gegenseitigen Verständnis von Berufstätigkeit von Männern und Frauen dienen.
So ein Tag hat mit polarisierender Mädchen- und Frauenförderung nicht besonders viel zu tun.
Wie ich z.B. in einem Artikel der Gewerkschaften lese
http://www.igbce.de/portal/site/igbce/girls_day/Für mehr junge Frauen in technischen Berufen
Der Mädchen-Zukunftstag, Girls"˜ Day, bringt einen deutlichen Imagegewinn bei technisch-naturwissenschaftlichen Berufen. Die Mitmachangebote der Betriebe tragen erheblich dazu bei, das Interesse der Schülerinnen für die vorgestellten Berufe zu wecken. Genau das ist notwendig, denn noch immer entscheiden sich viel zu wenig Mädchen für einen technisch-naturwissenschaftlichen Beruf. 54,1 Prozent der Frauen wählen einen der zehn klassischen Frauenberufe.
kann ich da keine gezielte und unberechtigte Frauenbevorzugung erkennen.
Es geht doch wohl um Auflösung der festen Grenzen "Frauenberufe - Männerberufe" - und das kann nicht schlecht sein
Gruß
CPG
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ShayeLaShade
Re: Girlsday
Sicher, das ist das Ziel... nur halte ich eine Veranstaltung wie den "Girlsday" für ähnlich geeignet wie Aspirin als Therapie für einen Gehirntumor. Beides gibt das gute Gefühl etwas getan zu haben, die Schmerzen lassen vielleicht etwas nach, aber an der Ursache ändert sich nichts. Einmal im Jahr werdende Frauen durch den Betrieb stromern lassen überwindet nicht die dauerhaft in Schule, Gesellschaft und zu Hause aufgebauten Rollenbilder. Anders ausgedrückt - ein Tropfen auf den heißen Stein, und um dessen vergießen wird viel Rummel gemacht.miriaman hat geschrieben:Es geht doch wohl um Auflösung der festen Grenzen "Frauenberufe - Männerberufe" - und das kann nicht schlecht sein![]()
Statistiken sind zweischneidig, insbesondere wenn metasynthaktische Variablen wie "zehn klassische Frauenberufe" verwendet werden. Welche Berufe sind das? Und überhaupt - wie sieht es mit der Gegenprobe aus? Wieviele Männer entscheiden sich für wieviele der "klassischen Männerberufe"?cpg hat geschrieben:54,1 Prozent der Frauen wählen einen der zehn klassischen Frauenberufe.
Bevor nichts verglichen wird ist Statistik wertlos.
"Girl" heißt als nicht "Mädchen"? Die Angebote dieses Tages richten sich nicht explizit an die Gruppe weiblicher Heranwachsender? Es wird nicht so verkauft? Dagegen spricht alleine schon der zitierte Ausschnitt...cpg hat geschrieben:So ein Tag hat mit polarisierender Mädchen- und Frauenförderung nicht besonders viel zu tun.
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Anne-Mette
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Re: Girlsday
Moin,
die Erfindung war ja nun "Girlsday"
Davon gibt es aber auch welche - und zwar mehrere, jedenfalls bei uns. Ich habe 3 mehr oder weniger
erwachsene Söhne und kann sagen, dass es hier oben ein sehr gutes Angebot gibt, in die verschiedenen Berufen hineinzuschnuppern.
Sie müssen nur wollen; das ist manchmal das Problem; denn manche Veranstaltungen sind samstags.
Ich wollte an sich auch nicht einseitig diesen "Girlsday" hochleben lassen, aber ich denke, dass eine Diskussion darüber gut wäre. So eine Sache kann sowieso nicht "verordnet werden", sondern muss von den Beteiligten mit sinnvollen Tätigkeiten gefüllt werden.
Dazu zählen bei uns z.B. an mir bekannten Schulen "Geschlechterdiskussionen" und das Kennenlernen verschiedener Berufsfelder.
Gruß
CPG
die Erfindung war ja nun "Girlsday"
Sonst hätte es vielleicht "JugendlicheProbierenBerufeTag" geheißen.Girls' Day
Berufliche Vielfalt erkennen
Die Idee zu einem Mädchentag kommt ursprünglich aus den USA. Eine Frauenorganisation hatte die Idee, dass Eltern an diesem Tag ihre Töchter mit zur Arbeit nehmen dürfen. In Deutschland startete der Girls' Day im Jahre 2001. Die Zahl der teilnehmenden Betriebe und auch der Schülerinnen steigt Jahr für Jahr. In den Büros, Werkstätten und Produktionshallen der teilnehmenden Betriebe findet jedes Jahr ein besonderes Rahmenprogramm für die Schülerinnen statt. Zweck ist, sie möglichst viele praktische Erfahrungen sammeln zu lassen - ob beim Schweißen oder beim Versuch im Chemielabor.
Davon gibt es aber auch welche - und zwar mehrere, jedenfalls bei uns. Ich habe 3 mehr oder weniger
Sie müssen nur wollen; das ist manchmal das Problem; denn manche Veranstaltungen sind samstags.
Ich wollte an sich auch nicht einseitig diesen "Girlsday" hochleben lassen, aber ich denke, dass eine Diskussion darüber gut wäre. So eine Sache kann sowieso nicht "verordnet werden", sondern muss von den Beteiligten mit sinnvollen Tätigkeiten gefüllt werden.
Dazu zählen bei uns z.B. an mir bekannten Schulen "Geschlechterdiskussionen" und das Kennenlernen verschiedener Berufsfelder.
Gruß
CPG
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exuser-12-02-2013-2
Re: Girlsday
Ich habe einen Männerberuf erlernt. Im ersten Lehrjahr hat man sehr viele Mädchen eingestellt und verkündete dann, wie stolz man doch darauf sei usw. Von den sagen wir mal 8 Mädchen im ersten Lehrjahr blieben nur zwei übrig. Das muss was zu bedeuten haben.. zum Beispiel, dass dieser "Girlsday" völliger Schwachsinn ist.
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Anne-Mette
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Re: Girlsday
Moin,
Girlsday hat mit einer tatsächlichen Ausbildung nicht viel zu tun.
... und manchmal liegt es auch an Kolleginnen und Kollegen, wenn jemand aufhört. Die Gründe sind sicherlich sehr vielschichtig.
Gruß
CPG
Girlsday hat mit einer tatsächlichen Ausbildung nicht viel zu tun.
... und manchmal liegt es auch an Kolleginnen und Kollegen, wenn jemand aufhört. Die Gründe sind sicherlich sehr vielschichtig.
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Anne-Mette
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Re: Girlsday
Moin,
das liegt in der Verantwortung der Schulen - und ich habe etliche erlebt, die ein Programm für beide Geschlechter hatten.
Übrigens kann man sich auch selbst engagieren
Ich war viele Jahre in der Elternvertretung und konnte an vielen Entscheidungen mitwirken oder auch mal etwas anregen.
Natürlich bringt ein "Boys&Girlsday" nicht besonders viel; aber es ist immerhin eine Aktion, die ausbaufähig ist. Da viele Organisationen (z.B. Gewerkschaften) so einen Tag begleiten, kann man durchaus mehr daraus machen; nur zu
Kritisieren ist natürlich einfacher
Gruß
CPG
das liegt in der Verantwortung der Schulen - und ich habe etliche erlebt, die ein Programm für beide Geschlechter hatten.
Übrigens kann man sich auch selbst engagieren
Ich war viele Jahre in der Elternvertretung und konnte an vielen Entscheidungen mitwirken oder auch mal etwas anregen.
Natürlich bringt ein "Boys&Girlsday" nicht besonders viel; aber es ist immerhin eine Aktion, die ausbaufähig ist. Da viele Organisationen (z.B. Gewerkschaften) so einen Tag begleiten, kann man durchaus mehr daraus machen; nur zu
Kritisieren ist natürlich einfacher
Gruß
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Sabrina Verena
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Re: Girlsday
Hallo Hinundwieder!hinundwieder hat geschrieben:Ich habe einen Männerberuf erlernt. Im ersten Lehrjahr hat man sehr viele Mädchen eingestellt und verkündete dann, wie stolz man doch darauf sei usw. Von den sagen wir mal 8 Mädchen im ersten Lehrjahr blieben nur zwei übrig. Das muss was zu bedeuten haben.. zum Beispiel, dass dieser "Girlsday" völliger Schwachsinn ist.
Auch ich habe einen Männerberuf.
Die wenigen Frauen die diesen Beruf erlernen machen eine sehr gute unterbezahlte Arbeit.
Ich kenne aber auch aus anderen Firmen Männer, die sich in Gegenwart einer Frau nicht auf ihre Arbeit konzentrieren und die Frauen belästigen oder mobben. Und dass sind gute Gründe für eine Frau den Arbeitsplatz zu wechseln, obwohl eigentlich die besagten Männer ihren Platz räumen müssten.
Liebe Grüße
Verena
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.
Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.
Maka Ke Wakan Die Erde ist heilig
Lakota Sioux
Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.
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exuser-12-02-2013-2
Re: Girlsday
Natürlich kann auch eine Frau eine sehr gute Arbeit in einem Männerberuf leisten. Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel. Ist halt aber wissenschaftlicher Fakt, dass das männliche Hirn für technische Bereiche eher geeignet ist. Was natürlich nciht heißt, dass nicht eine Frau in dem Bereich besser sein kann als ein Mann. Es geht um den Durchschnitt.Sabrina Verena hat geschrieben:Die wenigen Frauen die diesen Beruf erlernen machen eine sehr gute unterbezahlte Arbeit.
Außerdem wäre es etwas problematisch, wenn auf der Baustelle, wo viel schwer gehoben werden muss, die Hälfte aus Frauen besteht.
Ich finde es in Ordnung, wenn Frauen sich in Männerberufen durchsetzen können, aber ich bin dagegen, dass man sie mit einem "Girlsday" dazu animiert bzw. fast dazu zwingt. Die Mädchen, die sich für sowas interessieren, kommen von alleine und werden dann gute Arbeit leisten können. Alles andere führt zu nichts.
Ich finde es zum Beispiel lächerlich, wenn weibliche Kollegen sich über pornographische Kalender aufregen. Selber würde ich zwar nie so einen Kalender aufhängen, aber ich kann nicht verstehen, wie man sich als Frau angesprochen fühlen kann, wenn sie nicht selbst auf dem Foto zu sehen ist. Ich würde mich auch nicht bei ihr aufregen, wenn die nackte Männer wo hängen hat. Bin ja nicht ich oben.Sabrina Verena hat geschrieben:Ich kenne aber auch aus anderen Firmen Männer, die sich in Gegenwart einer Frau nicht auf ihre Arbeit konzentrieren und die Frauen belästigen oder mobben. Und dass sind gute Gründe für eine Frau den Arbeitsplatz zu wechseln, obwohl eigentlich die besagten Männer ihren Platz räumen müssten.