Begleitservice alternative Ending - # 2
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micaela
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Re: Begleitservice alternative Ending
hallo Melli,
scön, dass Du die geschichte wiedr aufgenommen hast und Dir ein neues Ende ausgedacht hast: Bisher liest es sich so flüssig und schön, dass ich geradezu hungrig nach der nächsten fortsetzung bin!
micaela
scön, dass Du die geschichte wiedr aufgenommen hast und Dir ein neues Ende ausgedacht hast: Bisher liest es sich so flüssig und schön, dass ich geradezu hungrig nach der nächsten fortsetzung bin!
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Melli_
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Re: Begleitservice alternative Ending
Teil 8 Friseurtermin
Dann war Freitag. Viktor war ein wenig aufgeregt. Zwei Stimmen rissen ihn hin und her: Einmal fragte er sich, wie Michael ihn wohl aufnehmen würde. Was würde er zu all den Änderungen sagen? Zum anderen war er ziemlich cool. Es war nur Michael, sein alter Kumpel aus der Studienzeit. Wenn er nicht zufrieden war, dann soll er sich in den letzten Monaten jemand anderen suchen. Viktor begann mit seinem Morgenritual, wie gehabt. Bevor er joggen ging, nahm er noch einmal das blaue Kleid aus dem Schrank und hielt es an sich. Es passte gut zu ihm in Gedanken dankte er noch einmal der Verkäuferin. Vielleicht sollte er noch einmal vorbeischauen. Nach dem Training zum Thema "gutes Essen und gelungene Konversation im Restaurant" widmete er sich noch ein wenig seinem Studium. Da er vieles zum zweiten Mal machte, ging es ihm leicht von der Hand. Nach einem Salat nahm er die Straßenbahn zum Termin beim Friseur. Während er den Weg zum Friseur entlangbummelte, kam er an der Auslage eines Juweliers vorbei. Zwei Stecker hatten es ihm besonders angetan und so entschloss er sich noch schnell diese auszuprobieren. Frauke kaufte sich schließlich für ihre neuen Ohrlöcher zwei Ohrringe zum stolzen Preis von 198,- Euro. Es waren Stecker, an denen ein silberner Stab herabhing, der in einem kleinen blauen Stein auslief. Der kleine blaue Stein passte gut zu seinen Augen und er hatte es ihm gleich angetan. Mit dem Geld von Michael, war er sogar flüssig. Ein klein wenig eitel betrachtete er sich im Spiegel. Er war glücklich. Dann führte sein Weg weiter zum Salon. Als er ihn betrat, wehte ihm die typische Friseurluft entgegen. Aischa schaute ihn an. "Mensch Frauke, das sind richtig schöne Ohrringe." "Danke — war ein Schnäppchen. Ich habe mich für das Referat neulich belohnt." "Aber ich dachte, du könntest nicht vor Leuten reden." "Irgendwie konnte ich das auch nicht, aber heute habe ich es geschafft. Ich weiß auch nicht wie." "Frau Grünbaum?" "Ja" "Könnten sie bitte hier Platz nehmen?" Die Friseurin Barbara kümmerte sich nun um Frauke. Sie färbte Frauke Highlights in die blonden Haare. Bald saß Frauke mit dem Kopf voller Alufolie im Salon. Sie genoss es — heute hätte sie als Frauke alles genossen, denn heute gehörte sie zu den Gewinnern. Dieses Gefühl hatte sie lange nicht mehr. Vielleicht war Viktor als Frauke auch attraktiver, als er es als Viktor als Mann war. Barbara wusch ihm die Haare und drehte die ihm die Haare auf große Wickler. Als sie sie 20 Minuten später auskämmte, steckte sie sie mit Kämmchen zurück. Das Volumen würde dadurch gebändigt. Mit einem Lockenstab drehte sie ihm noch eine elegante Korkenzieherlocke auf der rechten Seite.
Frauke schaute gespannt und interessiert zu, wie sie sich in eine Schönheit verwandelte. Um 15.00 Uhr war sie dann fertig. Zeit genug, um nach Hause zu fahren und sich umzuziehen. Sie zog ihr blaues Kleid an, nahm noch einen Spritzer Parfum in die Haare, lies sich von Aischa beraten und dann klingelte es auch schon an der Tür. Michael war mit seinem Wagen vorgefahren.
Dann war Freitag. Viktor war ein wenig aufgeregt. Zwei Stimmen rissen ihn hin und her: Einmal fragte er sich, wie Michael ihn wohl aufnehmen würde. Was würde er zu all den Änderungen sagen? Zum anderen war er ziemlich cool. Es war nur Michael, sein alter Kumpel aus der Studienzeit. Wenn er nicht zufrieden war, dann soll er sich in den letzten Monaten jemand anderen suchen. Viktor begann mit seinem Morgenritual, wie gehabt. Bevor er joggen ging, nahm er noch einmal das blaue Kleid aus dem Schrank und hielt es an sich. Es passte gut zu ihm in Gedanken dankte er noch einmal der Verkäuferin. Vielleicht sollte er noch einmal vorbeischauen. Nach dem Training zum Thema "gutes Essen und gelungene Konversation im Restaurant" widmete er sich noch ein wenig seinem Studium. Da er vieles zum zweiten Mal machte, ging es ihm leicht von der Hand. Nach einem Salat nahm er die Straßenbahn zum Termin beim Friseur. Während er den Weg zum Friseur entlangbummelte, kam er an der Auslage eines Juweliers vorbei. Zwei Stecker hatten es ihm besonders angetan und so entschloss er sich noch schnell diese auszuprobieren. Frauke kaufte sich schließlich für ihre neuen Ohrlöcher zwei Ohrringe zum stolzen Preis von 198,- Euro. Es waren Stecker, an denen ein silberner Stab herabhing, der in einem kleinen blauen Stein auslief. Der kleine blaue Stein passte gut zu seinen Augen und er hatte es ihm gleich angetan. Mit dem Geld von Michael, war er sogar flüssig. Ein klein wenig eitel betrachtete er sich im Spiegel. Er war glücklich. Dann führte sein Weg weiter zum Salon. Als er ihn betrat, wehte ihm die typische Friseurluft entgegen. Aischa schaute ihn an. "Mensch Frauke, das sind richtig schöne Ohrringe." "Danke — war ein Schnäppchen. Ich habe mich für das Referat neulich belohnt." "Aber ich dachte, du könntest nicht vor Leuten reden." "Irgendwie konnte ich das auch nicht, aber heute habe ich es geschafft. Ich weiß auch nicht wie." "Frau Grünbaum?" "Ja" "Könnten sie bitte hier Platz nehmen?" Die Friseurin Barbara kümmerte sich nun um Frauke. Sie färbte Frauke Highlights in die blonden Haare. Bald saß Frauke mit dem Kopf voller Alufolie im Salon. Sie genoss es — heute hätte sie als Frauke alles genossen, denn heute gehörte sie zu den Gewinnern. Dieses Gefühl hatte sie lange nicht mehr. Vielleicht war Viktor als Frauke auch attraktiver, als er es als Viktor als Mann war. Barbara wusch ihm die Haare und drehte die ihm die Haare auf große Wickler. Als sie sie 20 Minuten später auskämmte, steckte sie sie mit Kämmchen zurück. Das Volumen würde dadurch gebändigt. Mit einem Lockenstab drehte sie ihm noch eine elegante Korkenzieherlocke auf der rechten Seite.
Frauke schaute gespannt und interessiert zu, wie sie sich in eine Schönheit verwandelte. Um 15.00 Uhr war sie dann fertig. Zeit genug, um nach Hause zu fahren und sich umzuziehen. Sie zog ihr blaues Kleid an, nahm noch einen Spritzer Parfum in die Haare, lies sich von Aischa beraten und dann klingelte es auch schon an der Tür. Michael war mit seinem Wagen vorgefahren.
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Re: Begleitservice alternative Ending
Jetzt weiß ich nicht ob ich lieber Michael sein möchte oder Frauke ... es wird spannend!!
Schreib bitte bald weiter
micaela
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Sylvie
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Re: Begleitservice alternative Ending
hi melli,
ich geniesse es deine geschichte zu lesen....ich bin unheimlich gespannt darauf wie es weitergeht!.....und,ich wäre gerne frauke (lach)
liebe grüsse
sylvie
ich geniesse es deine geschichte zu lesen....ich bin unheimlich gespannt darauf wie es weitergeht!.....und,ich wäre gerne frauke (lach)
liebe grüsse
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Melli_
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Re: Begleitservice alternative Ending
Teil 9 Das erste Treffen
Viktor und Aischa hatten den Auftritt durchgeplant wie einen Kinoauftritt. Leider gab es keine Treppe, die Frauke hätte heruntersteigen können. Aber sie stand mit dem Rücken zur Tür im Wohnzimmer vor dem Aquarium und beobachtete in der Totalreflexion die Tür hinter sich, so dass sie sich umdrehen konnte, wenn Michael hereinkam.
Aischa holte Michael vom Wagen ab, Michael folgte ihr die Treppe hinauf und dann hielt ihm Aischa die Tür zuerst zur Wohnung und dann zum Wohnzimmer auf. Als Michael das Wohnzimmer betrat drehte sich Frauke langsam aber sehr grazil um. (Sie hatte es mindestens 20 Mal mit Aischa geübt.) Michael traute seinen Augen nicht. "Bist du das Viktor?" Viktor antwortete mit seiner Frauenstimme den Satz, den er sich zuvor auch mit Aischa zurechtgelegt hatte: "Guten Abend Michael, schön, dass du da bist" "Ich fass es nicht." Michael machte ein paar Schritte auf Viktor zu. "Die Stimme, das Gesicht, das Kleid — man könnte meinen, dass du sogar Kurven hast. Wie hast du das so schnell hingekriegt?" "Wir haben viel geübt, antwortete Aischa." "Kannst du mir einen Beweis dafür geben, dass du wirklich Viktor bist?" verlangte Michael mit großen Augen. Viktor schaute ihn etwas entmutigt an und fasste sich, um mit seiner Männerstimme zu sagen: "Wer von uns beiden hat deine Doktorarbeit geschrieben?" "O.K. Ich bin überzeugt. Wie nenne ich dich?" "Ich würde sagen" flüsterte Viktor mit seiner Frauenstimme, "Dass du mich Frauke nennst, solange ich in dieser Kleidung stecke. Alles andere macht nur unnötig Probleme." Viktor fasste Michaels Arm rechts und Aischa links und alle drei gingen zum Auto.
Das Gespräch im Restaurant verlief in gelöster Stimmung. Viktor und Michael unterhielten sich über das Studium und BWL als wäre es alles erst ein paar Wochen her. Sie schienen wie ein altes Ehepaar. Dabei gelang es Viktor seine Stimme die ganze Zeit beizubehalten. "Erinnerst du dich noch an Hugendubel..." "Oh Mann, der war nervig..." "und der alte Kunze, wie der die Klausuren stelle war unmöglich." Aischa saß daneben und hörte zu. Je länger sie zuhörte, umso weniger sagte sie. Umso mehr dachte sie auch, dass nur Viktor die Rolle einer langjährigen Beziehung spielen konnte. Der Abend klang mit einem Besuch in einem Tangosalon aus, und Viktor zeigte Michael die paar wenigen Frauenschritte, die er bisher gelernt hatte. Michael lies es knallen — er bezahlte Aischa mit einem großzügigen Scheck, und spendierte den Damen alles, was sie bestellten. Zwar war es Viktor mit seinen Einstellungen und Vorlieben, der Michael gegenüber saß, doch redete er jetzt mehr wie eine Frau. Nicht nur seine Stimmlage — seine Wortwahl, die Reaktion auf Witze und vieles mehr ließen den vergangenen Eindruck von Viktor bei Michael verschwimmen. Es war jetzt Frauke, die Viktor gegenüber saß. Geld hatte aus Viktor eine Frau gemacht. Michael war fasziniert wie viel machbar war, wenn man nur dafür bezahlte.
Michael brachte beide Frauen wieder nach Hause. Aischa ging schon einmal hinauf — sie wollte noch mit Mario telefonieren. Da standen beide draußen. "Wie verabschieden wir uns jetzt?" "So, wie du ein Date normalerweise verabschieden würdest" antwortete Viktor. "Das war wirklich ein wunderbarer Abend, Frauke." sagte Michael und küsste Viktor auf die Wange. Viktor freute sich, dass selbst sein Freund ihn als Frau gelten lies, obgleich es eigentlich falsch war. Viktor war nicht homosexuell und er hatte so lange mit Michael zusammengewohnt — trotzdem war die Lage jetzt neu.
Michael fuhr nach Hause mit ähnlichen Gedanken. Es war falsch, Viktor zu küssen, auch wenn er jetzt in diesen Klamotten Frauke war. Er blieb ein Mann und nach den drei Monaten würde er wieder in seine Harz IV Höhle zurückkehren und Bier trinken. Michael fühlte sich überlegen, denn er hatte es geschafft und immer wenn er Viktor anschaute, wusste er, wer der bessere von beiden war. Was Michael aber erstaunte war, dass diese Frauke mehr Zuversicht und Selbstvertrauen ausstrahlte, als Viktor. Vielleicht hatte Viktor genauso viel Selbstvertrauen, nur bei Frauen fordert man weniger davon — Michael dachte noch lange über den Abend nach, während er die Verabredungen mit seinen Freundinnen checkte — Franziska aus München, Luisa aus Hamburg und Victoria aus Köln. Wegen der Entfernung konnte er sie gut auseinanderhalten und eine Frau wäre ihm auch viel zu wenig gewesen. Michael liebte die Abwechslung und konnte sie sich leisten. Er war stolz auf sich. Sein Plan würde aufgehen und er würde sein Leben genauso wie jetzt weiterleben können. Noch immer ärgerte es ihn, dass die Bank des Vatikan darauf bestand, dass alle Geschäftspartner in geregelten Verhältnissen lebten. Was geht die Pfaffen mein Lebensstil an? Die sollen sich an die eigene Nase fassen.
Viktor und Aischa hatten den Auftritt durchgeplant wie einen Kinoauftritt. Leider gab es keine Treppe, die Frauke hätte heruntersteigen können. Aber sie stand mit dem Rücken zur Tür im Wohnzimmer vor dem Aquarium und beobachtete in der Totalreflexion die Tür hinter sich, so dass sie sich umdrehen konnte, wenn Michael hereinkam.
Aischa holte Michael vom Wagen ab, Michael folgte ihr die Treppe hinauf und dann hielt ihm Aischa die Tür zuerst zur Wohnung und dann zum Wohnzimmer auf. Als Michael das Wohnzimmer betrat drehte sich Frauke langsam aber sehr grazil um. (Sie hatte es mindestens 20 Mal mit Aischa geübt.) Michael traute seinen Augen nicht. "Bist du das Viktor?" Viktor antwortete mit seiner Frauenstimme den Satz, den er sich zuvor auch mit Aischa zurechtgelegt hatte: "Guten Abend Michael, schön, dass du da bist" "Ich fass es nicht." Michael machte ein paar Schritte auf Viktor zu. "Die Stimme, das Gesicht, das Kleid — man könnte meinen, dass du sogar Kurven hast. Wie hast du das so schnell hingekriegt?" "Wir haben viel geübt, antwortete Aischa." "Kannst du mir einen Beweis dafür geben, dass du wirklich Viktor bist?" verlangte Michael mit großen Augen. Viktor schaute ihn etwas entmutigt an und fasste sich, um mit seiner Männerstimme zu sagen: "Wer von uns beiden hat deine Doktorarbeit geschrieben?" "O.K. Ich bin überzeugt. Wie nenne ich dich?" "Ich würde sagen" flüsterte Viktor mit seiner Frauenstimme, "Dass du mich Frauke nennst, solange ich in dieser Kleidung stecke. Alles andere macht nur unnötig Probleme." Viktor fasste Michaels Arm rechts und Aischa links und alle drei gingen zum Auto.
Das Gespräch im Restaurant verlief in gelöster Stimmung. Viktor und Michael unterhielten sich über das Studium und BWL als wäre es alles erst ein paar Wochen her. Sie schienen wie ein altes Ehepaar. Dabei gelang es Viktor seine Stimme die ganze Zeit beizubehalten. "Erinnerst du dich noch an Hugendubel..." "Oh Mann, der war nervig..." "und der alte Kunze, wie der die Klausuren stelle war unmöglich." Aischa saß daneben und hörte zu. Je länger sie zuhörte, umso weniger sagte sie. Umso mehr dachte sie auch, dass nur Viktor die Rolle einer langjährigen Beziehung spielen konnte. Der Abend klang mit einem Besuch in einem Tangosalon aus, und Viktor zeigte Michael die paar wenigen Frauenschritte, die er bisher gelernt hatte. Michael lies es knallen — er bezahlte Aischa mit einem großzügigen Scheck, und spendierte den Damen alles, was sie bestellten. Zwar war es Viktor mit seinen Einstellungen und Vorlieben, der Michael gegenüber saß, doch redete er jetzt mehr wie eine Frau. Nicht nur seine Stimmlage — seine Wortwahl, die Reaktion auf Witze und vieles mehr ließen den vergangenen Eindruck von Viktor bei Michael verschwimmen. Es war jetzt Frauke, die Viktor gegenüber saß. Geld hatte aus Viktor eine Frau gemacht. Michael war fasziniert wie viel machbar war, wenn man nur dafür bezahlte.
Michael brachte beide Frauen wieder nach Hause. Aischa ging schon einmal hinauf — sie wollte noch mit Mario telefonieren. Da standen beide draußen. "Wie verabschieden wir uns jetzt?" "So, wie du ein Date normalerweise verabschieden würdest" antwortete Viktor. "Das war wirklich ein wunderbarer Abend, Frauke." sagte Michael und küsste Viktor auf die Wange. Viktor freute sich, dass selbst sein Freund ihn als Frau gelten lies, obgleich es eigentlich falsch war. Viktor war nicht homosexuell und er hatte so lange mit Michael zusammengewohnt — trotzdem war die Lage jetzt neu.
Michael fuhr nach Hause mit ähnlichen Gedanken. Es war falsch, Viktor zu küssen, auch wenn er jetzt in diesen Klamotten Frauke war. Er blieb ein Mann und nach den drei Monaten würde er wieder in seine Harz IV Höhle zurückkehren und Bier trinken. Michael fühlte sich überlegen, denn er hatte es geschafft und immer wenn er Viktor anschaute, wusste er, wer der bessere von beiden war. Was Michael aber erstaunte war, dass diese Frauke mehr Zuversicht und Selbstvertrauen ausstrahlte, als Viktor. Vielleicht hatte Viktor genauso viel Selbstvertrauen, nur bei Frauen fordert man weniger davon — Michael dachte noch lange über den Abend nach, während er die Verabredungen mit seinen Freundinnen checkte — Franziska aus München, Luisa aus Hamburg und Victoria aus Köln. Wegen der Entfernung konnte er sie gut auseinanderhalten und eine Frau wäre ihm auch viel zu wenig gewesen. Michael liebte die Abwechslung und konnte sie sich leisten. Er war stolz auf sich. Sein Plan würde aufgehen und er würde sein Leben genauso wie jetzt weiterleben können. Noch immer ärgerte es ihn, dass die Bank des Vatikan darauf bestand, dass alle Geschäftspartner in geregelten Verhältnissen lebten. Was geht die Pfaffen mein Lebensstil an? Die sollen sich an die eigene Nase fassen.
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Re: Begleitservice alternative Ending
Na klar geht die Geschichte weiter, aber ich muss erst mal neu konzipieren und ein bischen malen. Es wird also etwas dauern bis zum Abschluss. Bitte habt alle etwas Geduld, the end will come.
Melanie
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Re: Begleitservice alternative Ending
Kapitel 10 Die zwei Monate vor dem großen Abend
Der Hörsaal des Fachbereiches BWL war voll wie immer. Das war der Moment, an dem sich Viktor wünschte, Chinesisch, Archäologie oder Ägyptologe zu studieren. Es half nichts, Frauke kämpfte sich durch die Reihen und hatte die Wahl zwischen einem mit Kaugummi versehenen Sitz und einem unattraktiv wirkenden jungen Mann Platz zu nehmen. Sie entschied sich für den jungen Mann, der noch nach seinem Frühstück roch. "Hallo, ich bin Günther", stellte er sich vor. "Ich bin Frauke." Sie lächelte aus Höflichkeit kurz. Günter schaute auf sein Buch und versuchte, Körperkontakt mit Frauke herzustellen, indem er zufällig ihre Hand streichelte, oder mit ihr zu füßeln begann. Frauke war das peinlich und sie setzte sich so, dass Günther sie nicht mehr berühren konnte. Die Vorlesung begann und Günther arbeitete mit. Frauke kannte das meiste schon und hörte darum hauptsächlich zu, wobei sie sich nur kurze Notizen machte. Günther versuchte noch ein bis zweimal, mit Frauke in Kontakt zu kommen, dann lies er es aber sein. Kurz nachdem der Professor die Vorlesung beendet hatte, fragte Günther hastig "Hättest du Lust vielleicht, mit mir auszugehen?" Frauke schaute ihn an, und sah eine alte Jeans, ein am Hals ausgefranstes T-Shirt, ein altes Hemd, und einen schlecht rasierten unansehnlichen jungen Mann. Seine Schuhe waren auch schon älter. Eine Dusche täte ihm sicherlich gut. Frauke machte sich auf den Weg in die Bibliothek. "Ähm, ich habe heute leider schon was vor." "Vielleicht morgen..." "Sieht schlecht aus..." "Aber wir könnten uns doch wiedersehen." Frauke dachte: Genau das befürchte ich. "Bestimmt" antwortete sie und lächelte, als der Mann sie am Arm festhielt. "Du kommst doch wieder zur Vorlesung, oder?" Frauke setzte gerade zur Antwort an, als Leonie um die Ecke bog. Leonie war ebenfalls HiWi bei Fraukes Professor. "Frauke machte sich los und sagte: "Ich muss gerade los, tut mir sehr leid." Dann lief sie auf Leonie zu. Ihre Absätze klackerten über den Steinfußboden der Aula. "Leonie, warte bitte, wir müssen noch etwas besprechen." Günther stand allein. "Frauke, schön dich zu sehen." "Leonie, du musst mich retten, dieser Typ da hinten ist so lästig wie eine Schmeißfliege." "Tja, du brauchst einen Freund, dann passiert so was nicht mehr so schnell." Natürlich ein Freund — sie konnte ja Michael vorschieben. Warum musste ihr das erst jemand sagen? Leonie fuhr fort "Aber ich helfe gerne. Habe ich dir schon Carmen und Merve vorgestellt? Sie sind beide HiWis im Fachbereich Wirtschaftsrecht." Die Mädels machten sich auf in die Cafeteria und unterhielten sich angeregt. Das Hauptthema war BWL, aber dass es auch Frauen gab, die Viktors Lieblingsthema Star Treck mochten, überraschte ihn. Carmen war sehr glücklich, endlich eine Frau gefunden haben, mit der sie darüber reden konnte. Viktor mühte sich, das Thema nicht zu männlich anzugehen, damit er sich nicht selbst verriet. Merve und Leonie waren von dieser Serie überhaupt nicht begeistert. Merve liebte es, ins Theater zu gehen und über die Brücke Patrick Steward fand sie einen Weg, das Thema zu wechseln. Sie beschlossen, mal einen Mädelsabend im Theater einzulegen. Der Sturm von Shakespeare schien allen eine gute Abwechslung. Sie tauschten E-mail Adressen und Handynummern. Viktor ging fröhlich nach Hause, als er Günther wiedersah. Diesmal hatte er einen Strauß Blumen in der Hand. Er stürmte auf sie zu, obgleich sie versuchte, ihm irgendwie gehend zu entkommen. Natürlich war er schneller als sie. "Ich habe dir ein paar Blumen gekauft." Frauke freute sich über das Kompliment, lächelte ihn an und antwortete: "Auf ein Wort, Günther, ich bin verlobt und werde in der nächsten Zeit heiraten. Das ist zwar nett, aber ziemlich zwecklos, was du versuchst." Günther war enttäuscht. "Möchtest du die Blumen wieder haben? Vielleicht kannst du sie jemand anderem schenken?" "Nein, ist schon gut." mit hängenden Schultern schlurfte er von dannen. Viktor schaute ihm nach und erinnerte sich, wie er zu seiner Zeit versucht hatte, Kontakt zu finden. Ihm war es damals nicht anders als Günther gegangen. Irgendwie tat ihm Günther leid.
Zu Hause war Frauke erst einmal allein. Auf dem Schreibtisch lag Aischas Kamera. Frauke erinnerte sich, wie Aischa immer wieder Bilder von ihr gemacht hatte und rief sie in der Kamera auf. Das erste Bild zeigte ihn, wie er gerade aus seiner alten Wohnung Richtung Köln aufgebrochen war. Dann ein Bild am nächsten Morgen nach der Rasur. Das dritte zeigte die Spuren der OP und Viktor stellte fest, das doch ein großer Unterschied war — besonders an den Augen — seine Tränensäcke waren weg — es fiel ihm erst jetzt auf, wie groß sie waren und dass sie jetzt nicht mehr da waren. Und schließlich das Bild, als Aischa ihn die Haare aufgedreht hatte und die Verbände weg waren. Unglaublich, wie sehr man sich verändern konnte, wenn die ganzen Kosten übernommen wurden.
Viktor nahm in den nächsten Wochen mehr und mehr die Rolle von Frauke an. Aischa wunderte es, wie schnell Viktor ihre Lektionen adaptierte. Merve, Carmen und Leonie machten mit Frauke eine Arbeitsgruppe und keine bemerkte, dass Frauke in Wirklichkeit Viktor war. Frauke wurde zu Mädelsabenden eingeladen. Sie ging mit den anderen aus in Discos und in Kneipen. Viktor lernte mit Aischa zusammen, wie eine Frau in der Disco zu tanzen. Und weil er die Kleidung einer Frau trug, machte es ihm auch nichts aus, sich in der Öffentlichkeit zu bewegen. Wäre er als Viktor in die Disco gegangen — was er nie getan hätte — wäre er im Boden versunken vor Scham. Aischa lernte die anderen drei kennen, als Frauke sie zu einem AG Treffen mit anschließendem Kochen in die FrauenWG eingeladen hatte. Frauke stellte Aischa als ihre Mitbewohnerin vor. Günther lies ihr während dessen keine Ruhe. Immer wieder fand sie Zettelchen von ihm in ihrer Tasche oder auf ihrem Platz. Günther verfolgte sie bis vor ihre Wohnung, war dabei aber nicht besonders geschickt. Frauke versuchte, ihn zu ignorieren.
Zuhause angekommen, cremte sich Viktor immer wieder seine Brust ein. Die Schwellung ging nicht zurück, wurde aber auch nicht dicker. Dafür nahm die Empfindlichkeit ab. Viktor fand sich damit ab, eine leichte Schwellung im Brustbereich zu haben. Sie war auch für jeden, der nicht darauf achtete, nicht bemerkbar. Dennoch blieb der Bereich sensibel — wenn er sich dort stieß, hatte er verstärkte Schmerzen. Er achtete darauf, seinen Körper so gepflegt wie möglich zu halten. Aischa sorgte dafür, dass Viktor nicht zu viel aß. Wenn es ganz schlimm kam, nahm Viktor nachts einen Appetithemmer zusätzlich, das kam jetzt aber seltener vor. Scheinbar hatte er sich an die Diät gewöhnt. Frauke hatte nach weiteren 4 Wochen Hungerkur die 70 Kilo auf 1.83 Meter erreicht. Aischa war zufrieden — das Gewicht musste jetzt nur gehalten werden. Frauke konnte wieder normaler essen. Das Leben als Frau wurde langsam zur Normalität — und das nur nach etwa 2 Monaten. Zum täglichen Programm kamen auch noch Putzen und Kochen hinzu.
Viktor wunderte sich, ob er vielleicht schon immer eine weibliche Ader hatte. Er konnte sich nicht daran erinnern, besonders weiblich gewesen zu sein. Michael kam mehrfach zu Besuch und beide sprachen über den Ablauf des Treffens. Es war ein informelles Dinner im Rahmen seiner Bank. Frauke sollte Abendkleidung tragen. Frauke hatte aber das Problem, außer dem Studentenausweis keine Papiere zu besitzen. Autofahren war immer mit der Gefahr verbunden, erwischt zu werden. Ein Girokonto wäre extrem nützlich, doch auch das war nicht in Sicht.
Nach drei Wochen wandte sich Frauke an Aischa. "So geht das nicht weiter, ich bin immer ohne Karte, ohne Personalausweis und ich habe keinen Führerschein. Kannst Du da nicht was machen?" "Und was? Du bist immer noch Viktor und nicht Frauke Grünbaum, und ich kann dir keinen Ausweis drucken." "Danke, dass du mich erinnerst — ich hätte es fast vergessen." "Entschuldige, soll nicht wieder vorkommen."
Der Hörsaal des Fachbereiches BWL war voll wie immer. Das war der Moment, an dem sich Viktor wünschte, Chinesisch, Archäologie oder Ägyptologe zu studieren. Es half nichts, Frauke kämpfte sich durch die Reihen und hatte die Wahl zwischen einem mit Kaugummi versehenen Sitz und einem unattraktiv wirkenden jungen Mann Platz zu nehmen. Sie entschied sich für den jungen Mann, der noch nach seinem Frühstück roch. "Hallo, ich bin Günther", stellte er sich vor. "Ich bin Frauke." Sie lächelte aus Höflichkeit kurz. Günter schaute auf sein Buch und versuchte, Körperkontakt mit Frauke herzustellen, indem er zufällig ihre Hand streichelte, oder mit ihr zu füßeln begann. Frauke war das peinlich und sie setzte sich so, dass Günther sie nicht mehr berühren konnte. Die Vorlesung begann und Günther arbeitete mit. Frauke kannte das meiste schon und hörte darum hauptsächlich zu, wobei sie sich nur kurze Notizen machte. Günther versuchte noch ein bis zweimal, mit Frauke in Kontakt zu kommen, dann lies er es aber sein. Kurz nachdem der Professor die Vorlesung beendet hatte, fragte Günther hastig "Hättest du Lust vielleicht, mit mir auszugehen?" Frauke schaute ihn an, und sah eine alte Jeans, ein am Hals ausgefranstes T-Shirt, ein altes Hemd, und einen schlecht rasierten unansehnlichen jungen Mann. Seine Schuhe waren auch schon älter. Eine Dusche täte ihm sicherlich gut. Frauke machte sich auf den Weg in die Bibliothek. "Ähm, ich habe heute leider schon was vor." "Vielleicht morgen..." "Sieht schlecht aus..." "Aber wir könnten uns doch wiedersehen." Frauke dachte: Genau das befürchte ich. "Bestimmt" antwortete sie und lächelte, als der Mann sie am Arm festhielt. "Du kommst doch wieder zur Vorlesung, oder?" Frauke setzte gerade zur Antwort an, als Leonie um die Ecke bog. Leonie war ebenfalls HiWi bei Fraukes Professor. "Frauke machte sich los und sagte: "Ich muss gerade los, tut mir sehr leid." Dann lief sie auf Leonie zu. Ihre Absätze klackerten über den Steinfußboden der Aula. "Leonie, warte bitte, wir müssen noch etwas besprechen." Günther stand allein. "Frauke, schön dich zu sehen." "Leonie, du musst mich retten, dieser Typ da hinten ist so lästig wie eine Schmeißfliege." "Tja, du brauchst einen Freund, dann passiert so was nicht mehr so schnell." Natürlich ein Freund — sie konnte ja Michael vorschieben. Warum musste ihr das erst jemand sagen? Leonie fuhr fort "Aber ich helfe gerne. Habe ich dir schon Carmen und Merve vorgestellt? Sie sind beide HiWis im Fachbereich Wirtschaftsrecht." Die Mädels machten sich auf in die Cafeteria und unterhielten sich angeregt. Das Hauptthema war BWL, aber dass es auch Frauen gab, die Viktors Lieblingsthema Star Treck mochten, überraschte ihn. Carmen war sehr glücklich, endlich eine Frau gefunden haben, mit der sie darüber reden konnte. Viktor mühte sich, das Thema nicht zu männlich anzugehen, damit er sich nicht selbst verriet. Merve und Leonie waren von dieser Serie überhaupt nicht begeistert. Merve liebte es, ins Theater zu gehen und über die Brücke Patrick Steward fand sie einen Weg, das Thema zu wechseln. Sie beschlossen, mal einen Mädelsabend im Theater einzulegen. Der Sturm von Shakespeare schien allen eine gute Abwechslung. Sie tauschten E-mail Adressen und Handynummern. Viktor ging fröhlich nach Hause, als er Günther wiedersah. Diesmal hatte er einen Strauß Blumen in der Hand. Er stürmte auf sie zu, obgleich sie versuchte, ihm irgendwie gehend zu entkommen. Natürlich war er schneller als sie. "Ich habe dir ein paar Blumen gekauft." Frauke freute sich über das Kompliment, lächelte ihn an und antwortete: "Auf ein Wort, Günther, ich bin verlobt und werde in der nächsten Zeit heiraten. Das ist zwar nett, aber ziemlich zwecklos, was du versuchst." Günther war enttäuscht. "Möchtest du die Blumen wieder haben? Vielleicht kannst du sie jemand anderem schenken?" "Nein, ist schon gut." mit hängenden Schultern schlurfte er von dannen. Viktor schaute ihm nach und erinnerte sich, wie er zu seiner Zeit versucht hatte, Kontakt zu finden. Ihm war es damals nicht anders als Günther gegangen. Irgendwie tat ihm Günther leid.
Zu Hause war Frauke erst einmal allein. Auf dem Schreibtisch lag Aischas Kamera. Frauke erinnerte sich, wie Aischa immer wieder Bilder von ihr gemacht hatte und rief sie in der Kamera auf. Das erste Bild zeigte ihn, wie er gerade aus seiner alten Wohnung Richtung Köln aufgebrochen war. Dann ein Bild am nächsten Morgen nach der Rasur. Das dritte zeigte die Spuren der OP und Viktor stellte fest, das doch ein großer Unterschied war — besonders an den Augen — seine Tränensäcke waren weg — es fiel ihm erst jetzt auf, wie groß sie waren und dass sie jetzt nicht mehr da waren. Und schließlich das Bild, als Aischa ihn die Haare aufgedreht hatte und die Verbände weg waren. Unglaublich, wie sehr man sich verändern konnte, wenn die ganzen Kosten übernommen wurden.
Viktor nahm in den nächsten Wochen mehr und mehr die Rolle von Frauke an. Aischa wunderte es, wie schnell Viktor ihre Lektionen adaptierte. Merve, Carmen und Leonie machten mit Frauke eine Arbeitsgruppe und keine bemerkte, dass Frauke in Wirklichkeit Viktor war. Frauke wurde zu Mädelsabenden eingeladen. Sie ging mit den anderen aus in Discos und in Kneipen. Viktor lernte mit Aischa zusammen, wie eine Frau in der Disco zu tanzen. Und weil er die Kleidung einer Frau trug, machte es ihm auch nichts aus, sich in der Öffentlichkeit zu bewegen. Wäre er als Viktor in die Disco gegangen — was er nie getan hätte — wäre er im Boden versunken vor Scham. Aischa lernte die anderen drei kennen, als Frauke sie zu einem AG Treffen mit anschließendem Kochen in die FrauenWG eingeladen hatte. Frauke stellte Aischa als ihre Mitbewohnerin vor. Günther lies ihr während dessen keine Ruhe. Immer wieder fand sie Zettelchen von ihm in ihrer Tasche oder auf ihrem Platz. Günther verfolgte sie bis vor ihre Wohnung, war dabei aber nicht besonders geschickt. Frauke versuchte, ihn zu ignorieren.
Zuhause angekommen, cremte sich Viktor immer wieder seine Brust ein. Die Schwellung ging nicht zurück, wurde aber auch nicht dicker. Dafür nahm die Empfindlichkeit ab. Viktor fand sich damit ab, eine leichte Schwellung im Brustbereich zu haben. Sie war auch für jeden, der nicht darauf achtete, nicht bemerkbar. Dennoch blieb der Bereich sensibel — wenn er sich dort stieß, hatte er verstärkte Schmerzen. Er achtete darauf, seinen Körper so gepflegt wie möglich zu halten. Aischa sorgte dafür, dass Viktor nicht zu viel aß. Wenn es ganz schlimm kam, nahm Viktor nachts einen Appetithemmer zusätzlich, das kam jetzt aber seltener vor. Scheinbar hatte er sich an die Diät gewöhnt. Frauke hatte nach weiteren 4 Wochen Hungerkur die 70 Kilo auf 1.83 Meter erreicht. Aischa war zufrieden — das Gewicht musste jetzt nur gehalten werden. Frauke konnte wieder normaler essen. Das Leben als Frau wurde langsam zur Normalität — und das nur nach etwa 2 Monaten. Zum täglichen Programm kamen auch noch Putzen und Kochen hinzu.
Viktor wunderte sich, ob er vielleicht schon immer eine weibliche Ader hatte. Er konnte sich nicht daran erinnern, besonders weiblich gewesen zu sein. Michael kam mehrfach zu Besuch und beide sprachen über den Ablauf des Treffens. Es war ein informelles Dinner im Rahmen seiner Bank. Frauke sollte Abendkleidung tragen. Frauke hatte aber das Problem, außer dem Studentenausweis keine Papiere zu besitzen. Autofahren war immer mit der Gefahr verbunden, erwischt zu werden. Ein Girokonto wäre extrem nützlich, doch auch das war nicht in Sicht.
Nach drei Wochen wandte sich Frauke an Aischa. "So geht das nicht weiter, ich bin immer ohne Karte, ohne Personalausweis und ich habe keinen Führerschein. Kannst Du da nicht was machen?" "Und was? Du bist immer noch Viktor und nicht Frauke Grünbaum, und ich kann dir keinen Ausweis drucken." "Danke, dass du mich erinnerst — ich hätte es fast vergessen." "Entschuldige, soll nicht wieder vorkommen."
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Melli_
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Re: Begleitservice alternative Ending
Hallo, ich hatte viel Stress, bin umgezogen und kam kaum zum schreiben, aber jetzt geht's endlich weiter...
Teil 10 Spass mit den Freundinnen
Viktor blieb zunächst ohne Ausweis, druckte sich dann aber eine Geburtsurkunde, indem er seine eigene Einscannte und die Namen ersetzte. Vielleicht konnte er mit dieser Urkunde etwas erreichen. Er legte sich einen Plan zurecht, miot dem er vielleicht doch noch an einen Führerschein und einen Personalausweis kam. Denn irgendwann würde er sicher beide brauchen können. Während dessen nahte das Wochenende.
Frauke machte sich für den Abend fertig. Es war war Freitag und Aischa, Carmen, Leonie und Merve wollten ausgehen. Aischa war das erste Mal mit dabei. Auch die Freunde kamen diesmal dazu: Mario, Aischas Mann, Jürgen, Carmens Freund, Merves Verlobter Roland und Frauke hatte Michael gefragt, ob er mitkommen möchte. Michael hatte abgesagt, denn er hatte noch dringende Geschäfte in München zu erledigen. Leonie war noch allein. Aischa und Frauke hatten viel Spaß zusammen, den Gungam Style auszuprobieren, der zu diesem Sommer dazu gehörte. So machten sich die fünf Frauen und zwei Männer auf den Weg durch die Kölner Kneipen. Mitten in der Fußgängerzone blödelten die sieben herum und es war, als wäre Frauke in ihre Studentenzeit zurückgekehrt. Sollte sie ihnen die Wahrheit sagen? Frauke beschloss, es nicht zu tun. Zum einen konnte sie damit Michaels Plan gefährden, zum anderen — würde sie alles auf's Spiel setzen, was bisher an schöner Zeit geschehen war. Dann verschwendete sie keine weiteren Gedanken mehr darauf und sang in ihrer besten Frauenstimme "sweet Home Alabama" mit. Und sie griff auch beim Alkohol zu, schließlich hatte sie lange keinen mehr gehabt. Aber sie bestellte wie die anderen Sekt, Weinschorle und anderes eher süßes Zeug. Mitten in der Runde ergriff Merve das Wort. "Wie ihr alle wisst, sind Roland und ich verlobt. Wir werden in 3 Monaten am 14. September heiraten — an meinem Geburtstag. Und ich möchte, dass ihr alle kommt und meine Brautjungfern seid." Diese Nachricht wurde von Applaus und whohu Rufen begleitet. "Klar sind wir dabei" "Natürlich machen wir mit." "Bist du auch mit dabei, Frauke?" "Frauke war hin und hergerissen — eigentlich sollte sie ihr altes Leben wieder beginnen, nachdem der 28. August vorbei ist. Aber das konnte sie Merve nicht sagen — nicht jetzt. Egal, sie würde einen Weg finden, ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen. "Klar bin ich mit dabei, ich helfe dir beim Aufbauen." "Das machen wir alle!". Und so wurde das Ereignis mit reichlich Bier und Wein begossen.
"Guten Morgen Frauke." "Welches Flugzeug ist gestern auf meinem Kopf gelandet?" "Nennen wir es Caipirinha." "Aua, ich kann mich an nichts erinnern. Was ist passiert?" "Du hast gesoffen, wie ein Loch, dich auf der Damentoilette übergeben, dein Make up frisch gemacht, dann weiter gesoffen und bist schließlich zwei anderen Gästen um den Hals gefallen und hast sie gefragt, ob du hübsch wärst und sie dich küssen wollten. Der eine war sehr höflich und hat die Flucht ergriffen und der andere hat dir seine Zunge in den Hals ..." "Danke, vielleicht möchte ich es doch nicht so genau wissen. - Ist er hier im Haus?" "Aischa lächelte — nein, ich habe ihm gesagt, dass er morgen wiederkommen soll, wenn du nüchtern bist. Aber es gibt auch eine gute Nachricht." "Welche ?" "Selbst im betrunkenen Zustand hast du dich wie eine Frau benommen — danebenbenommen, um genau zu sein — und bist auch nicht aus deiner Stimmlage herausgefallen. Ich muss dich also nicht operieren lassen." "Vielen herzlichen Dank. Ich stehe dann mal auf." "Ja, Zeit zum Joggen, Fräulein, oder glaubst du, dass wir das an so einem Tag lassen? Wer feiern kann, der kann auch laufen." "Hast du schon mal an die Unteroffizierslaufbahn bei der Bundeswehr gedacht — so als Alternative zum jetzigen Beruf?" "Die Jungens können nichts ab. Jede Frau im Fitnesscenter hat mehr Disziplin als ein Bundeswehrsoldat. Ich beschäftige mich nicht mit Weicheiern." "Ich glaube, ich weiß jetzt, warum Michael dich gewählt hat." Frauke schlappte aus ihrem Bett, um sich die Zähne zu putzen. Vielleicht würde dann der Geschmack von Baumwolle und Sandpapier verschwinden. "Sind die Mädels sauer?" "Nee, die waren genauso sturzbetrunken. Ihr hattet Glück, dass Merve und ich nichts trinken." Wir haben Euch alle nach Hause verfrachtet.
Als Frauke vor den Spiegel trat sah sie an ihrem Hals einen großen blauen Fleck. "Nein — ein Knutschfleck — was war das für ein Typ? Ein Teenager?" Frauke deckte ihn mit einem Schal ab, dann zerrte Aischa sie zum Joggen. Mittlerweile fiel ihr das Joggen nicht mehr so schwer, doch an diesem Morgen fühlten sich ihre Beine wie Blei und ihr Kopf wie ein großer Kürbis an.
Teil 10 Spass mit den Freundinnen
Viktor blieb zunächst ohne Ausweis, druckte sich dann aber eine Geburtsurkunde, indem er seine eigene Einscannte und die Namen ersetzte. Vielleicht konnte er mit dieser Urkunde etwas erreichen. Er legte sich einen Plan zurecht, miot dem er vielleicht doch noch an einen Führerschein und einen Personalausweis kam. Denn irgendwann würde er sicher beide brauchen können. Während dessen nahte das Wochenende.
Frauke machte sich für den Abend fertig. Es war war Freitag und Aischa, Carmen, Leonie und Merve wollten ausgehen. Aischa war das erste Mal mit dabei. Auch die Freunde kamen diesmal dazu: Mario, Aischas Mann, Jürgen, Carmens Freund, Merves Verlobter Roland und Frauke hatte Michael gefragt, ob er mitkommen möchte. Michael hatte abgesagt, denn er hatte noch dringende Geschäfte in München zu erledigen. Leonie war noch allein. Aischa und Frauke hatten viel Spaß zusammen, den Gungam Style auszuprobieren, der zu diesem Sommer dazu gehörte. So machten sich die fünf Frauen und zwei Männer auf den Weg durch die Kölner Kneipen. Mitten in der Fußgängerzone blödelten die sieben herum und es war, als wäre Frauke in ihre Studentenzeit zurückgekehrt. Sollte sie ihnen die Wahrheit sagen? Frauke beschloss, es nicht zu tun. Zum einen konnte sie damit Michaels Plan gefährden, zum anderen — würde sie alles auf's Spiel setzen, was bisher an schöner Zeit geschehen war. Dann verschwendete sie keine weiteren Gedanken mehr darauf und sang in ihrer besten Frauenstimme "sweet Home Alabama" mit. Und sie griff auch beim Alkohol zu, schließlich hatte sie lange keinen mehr gehabt. Aber sie bestellte wie die anderen Sekt, Weinschorle und anderes eher süßes Zeug. Mitten in der Runde ergriff Merve das Wort. "Wie ihr alle wisst, sind Roland und ich verlobt. Wir werden in 3 Monaten am 14. September heiraten — an meinem Geburtstag. Und ich möchte, dass ihr alle kommt und meine Brautjungfern seid." Diese Nachricht wurde von Applaus und whohu Rufen begleitet. "Klar sind wir dabei" "Natürlich machen wir mit." "Bist du auch mit dabei, Frauke?" "Frauke war hin und hergerissen — eigentlich sollte sie ihr altes Leben wieder beginnen, nachdem der 28. August vorbei ist. Aber das konnte sie Merve nicht sagen — nicht jetzt. Egal, sie würde einen Weg finden, ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen. "Klar bin ich mit dabei, ich helfe dir beim Aufbauen." "Das machen wir alle!". Und so wurde das Ereignis mit reichlich Bier und Wein begossen.
"Guten Morgen Frauke." "Welches Flugzeug ist gestern auf meinem Kopf gelandet?" "Nennen wir es Caipirinha." "Aua, ich kann mich an nichts erinnern. Was ist passiert?" "Du hast gesoffen, wie ein Loch, dich auf der Damentoilette übergeben, dein Make up frisch gemacht, dann weiter gesoffen und bist schließlich zwei anderen Gästen um den Hals gefallen und hast sie gefragt, ob du hübsch wärst und sie dich küssen wollten. Der eine war sehr höflich und hat die Flucht ergriffen und der andere hat dir seine Zunge in den Hals ..." "Danke, vielleicht möchte ich es doch nicht so genau wissen. - Ist er hier im Haus?" "Aischa lächelte — nein, ich habe ihm gesagt, dass er morgen wiederkommen soll, wenn du nüchtern bist. Aber es gibt auch eine gute Nachricht." "Welche ?" "Selbst im betrunkenen Zustand hast du dich wie eine Frau benommen — danebenbenommen, um genau zu sein — und bist auch nicht aus deiner Stimmlage herausgefallen. Ich muss dich also nicht operieren lassen." "Vielen herzlichen Dank. Ich stehe dann mal auf." "Ja, Zeit zum Joggen, Fräulein, oder glaubst du, dass wir das an so einem Tag lassen? Wer feiern kann, der kann auch laufen." "Hast du schon mal an die Unteroffizierslaufbahn bei der Bundeswehr gedacht — so als Alternative zum jetzigen Beruf?" "Die Jungens können nichts ab. Jede Frau im Fitnesscenter hat mehr Disziplin als ein Bundeswehrsoldat. Ich beschäftige mich nicht mit Weicheiern." "Ich glaube, ich weiß jetzt, warum Michael dich gewählt hat." Frauke schlappte aus ihrem Bett, um sich die Zähne zu putzen. Vielleicht würde dann der Geschmack von Baumwolle und Sandpapier verschwinden. "Sind die Mädels sauer?" "Nee, die waren genauso sturzbetrunken. Ihr hattet Glück, dass Merve und ich nichts trinken." Wir haben Euch alle nach Hause verfrachtet.
Als Frauke vor den Spiegel trat sah sie an ihrem Hals einen großen blauen Fleck. "Nein — ein Knutschfleck — was war das für ein Typ? Ein Teenager?" Frauke deckte ihn mit einem Schal ab, dann zerrte Aischa sie zum Joggen. Mittlerweile fiel ihr das Joggen nicht mehr so schwer, doch an diesem Morgen fühlten sich ihre Beine wie Blei und ihr Kopf wie ein großer Kürbis an.





