Hallo Cybill,
Guten Morgen zusammen,
ich kannte die Eastside-Gallery bisher nur aus den Medien. Am Wochenende habe ich mir das mal vor Ort angesehen.
Wie schon jemand schrieb, wirkte die Mauer auf mich dort nicht auf Anhieb wie "die Mauer". Durch die fehlenden Stücke, die Bilder darauf und das Umfeld war der ursprüngliche Zweck für mich nicht ohne weiteres zu erfühlen gewesen.
Dort "exclusive" Wohnungsbebauung zuzulassen wäre allerdings wirklich ein schlechter Witz. Das Mauerstück wirkt durch die Bilder auf eine ganz andere Weise als die Bernauer / Eberswalder Strasse und ermöglicht so auch einen anderen Zugang zur dahinterstehenden Geschichte. Obendrein würde ein hipper Wohnblock mit Privatstrand ein Stück öffentlichen Stadtraumes in Berlin unzugänglich machen.
Richtig sch.... fand ich die Schmierereien auf den Bildern. Diverse "Tags" von talentlosen Möchte-gern-Künstlern und so sinnvolle Nachrichten wie "Paul war hier". Ich bin ja sonst eher friedliebend, aber denen würde ich gern persönlich die Eddings und Spraydosen in den A.... stecken.
Trotzdem, Danke, dass ihr Euch alle Gedanken macht!
Du und die anderen Berliner sollen ja nicht glauben, wir kämen nur nach Bärlin um durch Demos die Strassen zu blockieren
Gruß von Marielle