Der Mann in Frauenkleidung
Der Mann in Frauenkleidung

allgemeiner Austausch
Heike40HH

Re: Der Mann in Frauenkleidung

Post 1 im Thema

Beitrag von Heike40HH »

Hallo Volker,
viele von uns hier im Forum haben ähnliche gedanken und haben ähnliche Situationen durchgemacht. Jede/r auf seine Art. Einige können, wie ich, sich nicht überwinden als Frau rauszugehen am Tage. Nicht nur weil wir einen kleinen Betreib führen, sondern weil wir (ich auch!) ein Kopfkino haben wo wir uns viele gedanken machen.
Was ok ist oder nicht Ok ist, kann ich nicht, möchte ich auch nicht entscheiden. Mach es so wie Du Glücklich bist. Aber Du solltest für Dich entscheiden wie weit Du gehen möchtest. Da hat jede/r hier seine eigene Position für. Ich würde gerne mehr Frau sein, aber es geht nicht weil meine Freundin es nicht akzeptieren kann. Also, wenn ich mit Ihr zusammenbelben möchte, muss ich mich einschränken.
Ich hoffe Dir ein bisschen geholfen zu haben.
Heike
s_Roeckchen
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Re: Der Mann in Frauenkleidung

Post 2 im Thema

Beitrag von s_Roeckchen »

Ob die Methode der Teilgeständnisse funktioniert bei Deiner Vorgeschichte mit verschiedenen, wie Du selbst schreibst , extremen Vorlieben? Wird sie nicht vermuten, da kommt doch noch was, das war sicher nicht alles! Du wirst selber am besten wissen, ob und wie sie den Braten riechen wird. Und das wird sicher beeinflussen wie und in welchem Umfang Du Deine Leidenschaft ausleben kannst. In Bezug auf Deine Firma und Mitarbeiter mußt Du wissen, ob ein Outing Deinem Geschäftmodell zuträglich ist.

Ich selbst hab es in Stufen gestanden, erst FSH, dann DWT, schliesslich Röcke. Damenschuhe hat dann sie "verbrochen" und sie begleitete mich auf meinem Weg zum CD. Wobei CD bei mir heißt, Damenoberbekleidung mit Herrenoberbekleidung gemischt, aber auch immer wieder am Wochendende "sortenrein".

s'Röckchen
...ridicule is nothing to be scared of...
(A.Ant "Prince Charming")
Lina
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Re: Der Mann in Frauenkleidung

Post 3 im Thema

Beitrag von Lina »

Man DARF ja anziehen was man will.

Man darf ja auch sagen, was man will und auch so ungefähr in der Wortwahl, die einem gefällt. Ob das gerade passt, ob es zu einer fließenden und entspannten Kommunikation beiträgt ist dann eine andere Sache. Das sieht ihr doch fast alle ein, oder?

Warum sollte es dann mit der Körpersprache - darunter auch das Statement der Kleidung anders sein? Natürlich rennt eine etwas größere 40-jährige nicht durch die Stadt, voll in Girlie-Look, ohne komisch angeschaut zu werden. Also tut es eine T-Frau wohl auch nicht. Warum denn?

Ich glaube, einige von euch würdet staunen, wo man überall kommentarlos akzeptiert wird, wenn man ein bisschen auf einen passenden Stil achtet ...
Lina
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Re: Der Mann in Frauenkleidung

Post 4 im Thema

Beitrag von Lina »

volker hat geschrieben:...
Und Lina, da gebe ich Dir absolut recht. Ich darf sicherlich alles tragen, nur ist die Frage, wie ich mit der Reaktion meiner Umwelt klarkomme. ...


LG
volker
Der Pointe war ja auch, dass die Reaktionen, die kommen, Antworten sind - Antworten auf Statements, die du durch dein Ausehen machst.

Was willst du ausdrücken und welche Reaktion wünscht du dir, ist die Frage. Die nächste Frage zu beantworten ist, wie du das ausdrückst ...
Anne-Mette
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Re: Der Mann in Frauenkleidung

Post 5 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Aus Eurer Erfahrung: Ist das nur die Spitze des Eisbergs?
Das ist die Frage, die Du sicherlich erst in Zukunft rückblickend beantworten kannst.
"In Gang gebracht" hast Du geschrieben - sicherlich ist man sein ganzes Leben "in Gang"; nur gibt es Marken am Wegesrand, die besonders auffällig sind.
Gut ist, dass ihr zumindest vorsichtig im Gespräch geblieben seid - und das ist mit das Wichtigste in einer Partnerschaft.
Wo Dein Weg letztendlich hingeht, wird sich erst mit der Zeit herausstellen.

Gruß
CPG
Regina
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Re: Der Mann in Frauenkleidung

Post 6 im Thema

Beitrag von Regina »

Hallo Volker,

Das passt hier zwar nicht direkt in den Thread da es nicht in Richtung Deiner Fragestellung geht. Dennoch fiel mir folgender Satz in Deinem letzten Posting auf:
volker hat geschrieben:Ihr Sorge ist, dass mich das Tragen von Damenkleidung sexuell erregen könnte.
Selbst wenn das so wäre. Was ist so schlimm daran? Sex ist doch per se nichts schlechtes und Erregung gehört nun auch einmal mit dazu. Da gibt es Menschen die erregen sich an ganz anderen Dingen. Da halte ich das Tragen von Damenwäsche schon noch für eine der harmloseren Varianten.

Evtl. solltest Du mit Deiner Frau einmal ihre generelle Einstellung zu sexuellen Fetischen besprechen. :?

Aber bringe man erst einmal Dein CD Thema in Ordnung.

Liebe Grüße,
Regina
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. (Erasmus von Rotterdam)
Sarah Bishop

Re: Der Mann in Frauenkleidung

Post 7 im Thema

Beitrag von Sarah Bishop »

volker hat geschrieben:Des weiteren stelle ich fest, dass je mehr ich "meine" Sachen in der Öffentlichkeit trage, desto weniger verspüre ich den Wunsch nach deutlich weiblichen Kleidungsstücken, wie BH oder Slip. Im Grunde "brauche" ich diese Sachen nicht und vielleicht halfen sie mir, in kurzer Zeit das auszuleben, was ich im Alltag bisher nicht konnte. Quasi je mehr ich zulasse, desto weniger "extrem" werden die Ansprüche bzw. der Wunsch nach einem Rollentausch.
Ich will ein Mann sein, meinen eigenen Stil haben und das tragen, was mir gefällt und worin ich mich wohlfühle.
das kenne ich von mir selber momentan ist das einzigste weibliche an mir die schuhe der rest ist wie vorher selbst röcke lassen mich momentan etwas kalt (liegt nicht nur am wetter)

vorher wars so mann wusste nie wann man wieder die gelegenheit hat die sachen zu tragen deshalb war je "nutiger" desto besser aber wenn man sich anziehen kann wann und was man will merkt man erst wass einem wirklich wichtig ist
Tamara

Re: Der Mann in Frauenkleidung

Post 8 im Thema

Beitrag von Tamara »

Hallo Volker,

mir geht es auch so, dass ich gern als Mann in Frauenkleidern wahrgenommen werden möchte. Ich hatte ja auch schon mal geschrieben, dass ich bei einer langen Autofahrt meistens im Rock, oder Kleid, mit entsprechenden Schuhen unterwegs bin. Ich stehe dazu, dass ich ein Mann, mit gewissen weiblichen Zügen bin. Meine Frau, hat das jetzt nach 3 Jahren des Outings auch verstanden.

Zuhause lebe ich es, auf Wunsch meiner Frau, nur in den 4 Wänden aus.

Ich kann auch nur bestätigen, dass es bis jetzt keine Angriffe, oder Bemerkungen gegeben hat. Ein paar komische Blicke schon! Das Thema CD wird meiner Meinung nach zur Zeit schon recht häufig in den Medien zur-, ich sage mal "Diskussion" gestellt. Sei es "Wetten das!", oder der koreanische DJ, mit dem Pferdetanz.

Wie schon gesagt, sollten wir uns Alle ein wenig mehr trauen, damit CD gesellschaftsfähig wird. Die Frauen haben es ja auch geschafft, in Hosen akzeptiert zu werden. Das Gesellschaftsbild des "gemeinen Mannes" ist aber immer noch: Nicht schwach werden, nicht weinen, durchhalten auch wenn es dir schlecht geht. Deshalb sterben Männer auch früher, hat mal meine damalige Psychologin gesagt.
Kurz und gut. Mach weiter so.
Viele Grüße aus Nordhessen.
biene38
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Re: Der Mann in Frauenkleidung

Post 9 im Thema

Beitrag von biene38 »

volker hat geschrieben: Ich bin noch nicht so intensiv in diesem Forum dabei. Meine Beobachtung lässt mich vermuten, dass hier ein großer Teil der Mitglieder wirklich Frau sein will.
Oder geht es nur darum möglicht unerkannt weibliche Kleidung tragen zu können??
Also mal ganz banal, damit ich das verstehe: Nur weil ich einen Zylinder tragen möchte, muss ich mich doch nicht gleich als Schornsteinfeger verkleiden, oder?
Hi Volker,

stellt sich für mich erst mal die Frage, was es bedeutet und wie es sich darstellen könnte, dass jemand eine Frau sein will, wie du es vermutest?
Tragen von frauentyischer Kleidung?
Schminken? Um etwa dem Erscheinungsbild einer typischen Frau sehr nahe zu kommen?
Namenswahl?
Verhaltenmuster und Umgang miteinander? ("Hallo meine Lieben", "ganz ganz viele liebe Grüße" etc. (na) (flo) )

Hier spielt meiner Meinung nach der Wunsch eine Rolle, aus der starren Männerrolle mit ihren strikten Verhaltensregeln (Mann muss...und darf keine Schwäche zeigen, praktische Kleidung ist genug etc.) auszubrechen. Männer wollen auch mal verletzlich und schwach sein dürfen und sich auch anders verhalten dürfen, tragen dürfen, was sie wollen, und wonach ihnen gerade der Sinn steht, sie dürfen auch mal sexy sein und sich fühlen. All die schönen Dinge, die Frauen im alltäglichen Leben zugestanden werden. Und was bietet sich da besser an, als ein anonymes Forum, in dem man das alles ausleben kann, was einem im realen Leben als Mann eher schwer fällt, oder auch schwer gemacht wird. Einige finden auch den Weg nach draussen.
Darum geht es - so meine ich - vielen hier. Eine neue Art Mann zu leben, die zwar momentan noch bei einigen unter dem Deckmäntelchen der Teilzeitfrau steckt, aber die gelebt werden möchte, aber ein Mann ist. Ist die Schminke unten und die Kleidung ausgezogen, ist eindeutig ein Mann darunter.

Desweiteren sind hier auch einige wenige vertreten, die noch einen Schritt weiter gehen wollen, für sie mag das Cross-Dressing auch eine Vorstufe (gewesen) sein. Wobei meiner Meinung nach beides nur wenig miteinander zu tun hat. Die einen wollen ihre männliche Rolle um weitere Facetten ergänzen, die anderen wollen sie ablegen, oft um jeden Preis.
Aber ich finde es schön, dass es so ein gutes Miteinander hier gibt.

Der Vergleich mit dem Schornsteinfeger hinkt etwas, da ein Schornsteigfeger erstmal sehr auffällt, wenn er auf der Straße geht, ähnlich wie ein Mann im Rock.
Ein Mann im Rock, der allerdings nicht sofort oder gar nicht als solcher zu erkennen ist, kann sich wesentlich freier bewegen, zumindest im Stillen. Sobald er sich zu erkennen gibt, wird es vermutlich nicht einfacher.

Als Mann im Rock habe ich meine Erfahrungen schon gemacht und werde ich auch weiterhin machen. Mir persönlich geht es vor allem darum noch weitere Facette als Mann zu erkunden wie z.B. der androgyne Mann, der auf den ersten Blick auch gar nicht mehr als Mann erkenntlich ist. Der Unterschied zur "Teilzeitfrau " ist nach Außen nicht unbedingt vorhanden, die Einstellung ist vielleicht eine andere. Oder ich nenne es einfach nur anders?
Das darf ein Mann auch sein. Ich darf auch ein Mann sein, der einer Frau sehr ähnlich sieht, der sich nicht einengen lässt, der auch noch mehr tragen möchte als nur Hosen, und dem auch Röcke noch nicht genug sind. Ein Mann, der alles sein darf. Bei Frauen wird dies schließlich auch akzeptiert.

Grüße von der Biene (Ein Mann darf auch so einen Namen haben darf (na) (flo) )
Andrea aus Sachsen
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Re: Der Mann in Frauenkleidung

Post 10 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Ich sehe die Sache etwas anders: Freiheit ist bekanntlich ein sehr dehnbarer Begriff. Deshalb würde ich hier unterscheiden zwischen

"¢ der Freiheit (der Männer) in der Wahl ihrer Bekleidung und
"¢ der Freiheit, die Geschlechterrolle zu wechseln.

Wer sich die erstgenannte Freiheit nimmt, wird auffallen, aber wenn es viele tun, wird es vielleicht einmal alltäglich. Durch den Rollenwechsel passiert das wahrscheinlich nicht, aber das ist von vielen Betroffenen durchaus gewollt. Der Wechsel in die andere Rolle würde sicher seinen Reiz verlieren, wenn das Tragen der gegengeschlechtlichen Kleidung einmal alltäglich wäre. Aus diesem Grund gibt es auch so wenige Frauen, die gelegentlich in die männliche Rolle schlüpfen.
Die Interessen und Ziele der verschiedenen "Fraktionen" der Crossdresser gehen also teilweise weit auseinander, was uns nicht hindern sollte, weiterhin respektvoll miteinander umzugehen.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Re: Der Mann in Frauenkleidung

Post 11 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Mona Schwindt hat geschrieben:für mich persönlich sind das zwei Themen
Für mich auch, ich habe denen nur einen gemeinsamen Oberbegriff (Freiheit) verpasst.
volker hat geschrieben:Zudem würde ich mir wünschen, dass wir aufhören von "gegengeschlechtlicher" Kleidung zu reden.
Dein Wunsch in Ehren, die Praxis sieht leider (noch) ganz anders aus.
volker hat geschrieben:Oder gibt es hier Mitglieder, die die strenge Eingrenzung der männlichen Bekleidung befürworten?
Die Eingrenzung vielleicht nicht, aber an der Trennung in Damen- und Herrenkleidung wollen viele festhalten. Vergleiche dazu meinen Thread viewtopic.php?f=45&t=3886
volker hat geschrieben:
Andrea aus Sachsen hat geschrieben: ....was uns nicht hindern sollte, weiterhin respektvoll miteinander umzugehen.
War das ein Wink mit dem Zaunpfahl? Wenn ja, dann tut es mir leid, wenn ich jemandem zu nahe getreten bin.
Ich glaube nicht, dass du jemandem zu nahe getreten bist. Meine Bemerkung bezog sich auf meine vorhergehenden Ausführungen, mit denen ich scheinbar Grenzen aufgebaut hatte.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Tatjana_59
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Re: Der Mann in Frauenkleidung

Post 12 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

volker hat geschrieben:Hallo Biene,

In meiner Welt darf auch ein Mann alles tun und denken, was eine Frau auch tut und denkt, dagegen ist nichts einzuwenden.
Was ich allerdings nicht verstehe ist folgendes: Wenn wir die Freiheit der Männer anstreben, dann werden wir das nicht als Frauen erreichen, sondern nur, wenn wir weiterhin als Männer zu erkennen sind.
In einem anderen Forum gibt es einen Mann, der trägt nur Frauenbekleidung, High-Heels und Handtasche, er hat gefärbte Haare und schminkt sich. Dennoch sieht er aus wie ein Mann. Das ist auch mein Ziel und das sehe ich hier nur selten.
Klar kann jeder tun, was er will, nur warum tun einige alles dafür als Frau wahrgenommen zu werden, wenn es um die Freiheit der Männer geht?

LG
Volker
Hallo Volker,

Ich würde ja auch gerne tun und denken wie eine Frau, dann wäre meine Welt vollkommen in Ordnung.
Meine Frau meint allerdings dass es mir bei weitem nicht gelingt, noch nicht gelingt, und vielleicht nie ganz gelingen wird.
Dazu ist der Mann in mir dann doch zu ausgeprägt, speziell dessen Denkungsweise.
Ich für mich hätte es gerne anders, aber ich gebe mir Mühe so gut wie möglich das tun und denken einer Frau hinzubekommen.

Im übrigen könnte ich fast der Mann aus einem andern Forum sein, den du beschreibst, denn bis auf das schminken mache ich das alles.
Ich möchte ungeschminkt als Frau wahrgenommen werden (ich weiß das geht nicht), und ich genieße dennoch die Freiheit des Mannes, zumindest in der Welt meiner Bekannten und Freunde, sie nehmen mich als Frau/Mann wahr, androgyn sozusagen, möchten mich nicht in Freiheiten beschneiden, nur weil ich Frauenkleidung trage.
In der Öffentlichkeit ist es mir völlig egal welche Freiheiten mir in Frauenkleidung, erkennbar als Mann ,zugestanden werden.
Denn für mich ist es die Freiheit die ich mir selbst zugestehe, ich bin freier denn je, in Kleidung und Handlung.
Ich behaupte ich bin freier wie die meisten Menschen der Gesellschaft.

Gruß Gerhard
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
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Re: Der Mann in Frauenkleidung

Post 13 im Thema

Beitrag von biene38 »

volker hat geschrieben:Hallo Biene,


Klar kann jeder tun, was er will, nur warum tun einige alles dafür als Frau wahrgenommen zu werden, wenn es um die Freiheit der Männer geht?

LG
Volker
Das Spektrum hier ist wie man so lesen kann ja sehr vielseitig.
Ich kann nur für mich sprechen, mit den Aussagen meiner Vorredner kann ich mich auch nicht so wirklich identifizieren. Scheinbar gibt es hier einige, die am liebsten am momentanen Zustand des eingesperrten Mannseins nichts verändern wollen. Warum auch, können sie sich doch wunderbar in ihrem anderen Ich ausleben. Das ist nicht meine Ansicht, mich gibt es nur in einer Person. Mir gibt es auch keinen Kick, mich weiblich zu fühlen (wüßte auch gar nicht, wie das möglich wäre), aber ich habe sehr wohl daran Gefallen, mich anders zu kleiden, mich auch sexy zu kleiden und fühlen (vielleicht meinen manche das mit weiblich?).
Wie soll ich mich auch weiblich fühlen? Ich fühle höchstens das, was eine Frau oder ein Mann fühlt, wenn sie bzw. er z.B. hohe Schuhe trägt, oder einen kurzen Rock oder Nylons. Oder ich sehe eine Veränderung und hoffentlich Verbesserung im Spiegel wenn ich mich schminke. Diese Veränderung sieht eine Frau auch. Das ist wie Verkleiden, man schminkt sich, und schlüpft in eine andere Rolle, wie Frauen das auch machen, wenn sie sich schminken. Wie eine Maske, und das macht Spaß!
Alles eine weitere Facette des Mannseins. Man muss es nur für sich entdecken.

Und die Freiheit liegt darin, dass man sich als Mann so auslebt, wie man will.

Übrigens wann man sich als Mann schminkt, wirkt man automatisch wesentlich ähnlicher dem Erscheinungsbild von heutigen Frauen. Das liegt daran, dass man dies eben nur von Frauen gewohnt ist. Ungeschminkt sind Frauengesichter und Männergesichter so gut wie immer eindeutig zu unterscheiden. Um so mehr beide geschminkt werden, um so mehr ähneln sie sich, und die Geschlechtszugehörigkeit verschwimmt immer mehr. Das einzige ist eben, dass man es von Frauen gewohnt ist, und deswegen verbindet man ein geschminktes Gesicht eher mit einem Frauengesicht.
Am Schminken ist nichts Weibliches, es ist aber frauentypisch (zumindest in der heutigen Zeit und in unserer Kultur).
Grüße von der Biene (na)
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Re: Der Mann in Frauenkleidung

Post 14 im Thema

Beitrag von biene38 »

Was sagt ihr z.B. dazu?
http://katalepsja.tumblr.com/tagged/Stas_Fedyanin

auch ein Mann. Und er bleibt auch Mann, aber nicht für jeden sofort ersichtlich.
Wenn ich so könnte, wäre der mein Vorbild
Grüße von der Biene
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Re: Der Mann in Frauenkleidung

Post 15 im Thema

Beitrag von biene38 »

volker hat geschrieben: Bezüglich der ungeschminkten Gesichter würde ich das nicht unterschreiben, was Du sagst, erst heute ist mir eine Person entgegengekommen, bei der ich nicht wusste, ob Mann oder Frau: schmal gebaut, kurze Haare, kein auffälliger Busen, weiche Gesichtszüge, Piercing, "unisex" Bekleidung.
Hi Volker,
Es gibt natürlich immer Ausnahmen. Aber was würdest du nicht unterschreiben?
Du wirst doch nicht bestreiten, dass Männer- und Frauengesichter sich anatomisch bei 99% der Menschen eindeutig unterscheiden.

Hier was zum Lesen, wie ich finde sehr interessant, da hier die Unterschiede zwischen Männer- und Frauengesichter deutlich werden:
txkoeln.de/infothek/tipps/tipp0912-1.pdf

Mal angenommen es wäre unüblich, dass Frauen sich schminken, dann wäre es für Männer wesentlich schwieriger bis ünmöglich, dass sie sich dem weiblichen Erscheinungsbild annähern. Bartschatten abdecken, lange Haare und Kleid mit Dekoltee reichen vermutlich bei den meisten nicht aus....
Grüße von der Biene (na)
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