Was wäre ich heute, wenn...
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anna-Lea
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Was wäre ich heute, wenn...
Diese Frage stellte ich mir heute Morgen nach einem Beitrag im RTL2 um 0:10 Uhr "Geboren im falschen Körper". Dort wurden Amerikanische Kinder gezeigt, die ihr Geschlecht gewechselt haben.
Da kam bei mir wieder die Erinnerung hoch.
Schon in meiner Kindheit faszinierten mich Kleider und Röcke meiner Schwester, die ich irgendwann auch mal heimlich anzog, wenn ich alleine zu Hause war. Später kamen dann auch noch Unterwäsche und all die anderen Sachen dazu. Mit der Zeit legte ich mir eine kleine Sammlung, die ich aus den nicht mehr getragenen Wäsche meiner Schwester, gut versteckt auf Seite und immer wieder, wenn es möglich war, zog ich etwas davon an. Dieses machte ich dann, so oft wie ich konnte, bis zu meiner ersten Hochzeit und entsorgte die bis dahin angesammelten Kleidungs Stücke, denn so wie viele von Euch meinte auch ich, dass ich das nie mehr machen werde, was aber ein Irrtum war. Immer wieder überkam es mir, und besorgte heimlich Damenwäsche die ich genauso heimlich anzog. Ich wusste damals nichts von CD, TV oder TS, und ich kam mir vor wie ein Schwerverbrecher, der etwas Verbotenes machte.
Erst viel Später, das Internet zog ein, machte ich mich schlau, und kam darauf das ich wohl ein Transvestit bin, meinte ich jedenfalls. Jahre später meldete ich mich hier an und fragte hier: "Was bin ich DWT, CD oder ??? " hier der Link, http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... f=9&t=4256
Ich weiß bis heute nicht genau was ich nun wirklich bin, habe aber in der Zwischenzeit akzeptiert, das ich wahrscheinlich, oder mit der Zeit, ein Cross Dresser geworden bin oder immer schon war.
Und gestern Abend ging mir durch den Kopf, "Was wäre ich heute, wenn ich damals schon gewusst hätte, das es so etwas gibt, hätte ich damals gewollt ein Mädchen zu sein/werden, hätte ich den Schritt gewagt, wie wäre mein Leben verlaufen, wie würde heute dann mein Leben sein. Fragen über Fragen, in meinem Kopf sauste auf einmal eine Achterbahn, die nicht aufhören wollte.
Meine Frage an Euch, hatte oder hat jemand auch schon mal solche Fragen sich selbst gestellt?
Noch ein Wort zu Schluss, ich möchte mit diesem Beitrag keinen Persönlich angreifen und keine Gruppe damit Ärgern, Erniedrigen oder sonst noch was. Das waren nur meine Gedanken die ich so gut es ging in einer Kurzform hier niedergeschrieben habe und hoffe auf Verständnis für den Beitrag.
Hoffe auf eine interessante Diskussion und verbleibe mit lieben Grüßen eure
Anna-lea
Da kam bei mir wieder die Erinnerung hoch.
Schon in meiner Kindheit faszinierten mich Kleider und Röcke meiner Schwester, die ich irgendwann auch mal heimlich anzog, wenn ich alleine zu Hause war. Später kamen dann auch noch Unterwäsche und all die anderen Sachen dazu. Mit der Zeit legte ich mir eine kleine Sammlung, die ich aus den nicht mehr getragenen Wäsche meiner Schwester, gut versteckt auf Seite und immer wieder, wenn es möglich war, zog ich etwas davon an. Dieses machte ich dann, so oft wie ich konnte, bis zu meiner ersten Hochzeit und entsorgte die bis dahin angesammelten Kleidungs Stücke, denn so wie viele von Euch meinte auch ich, dass ich das nie mehr machen werde, was aber ein Irrtum war. Immer wieder überkam es mir, und besorgte heimlich Damenwäsche die ich genauso heimlich anzog. Ich wusste damals nichts von CD, TV oder TS, und ich kam mir vor wie ein Schwerverbrecher, der etwas Verbotenes machte.
Erst viel Später, das Internet zog ein, machte ich mich schlau, und kam darauf das ich wohl ein Transvestit bin, meinte ich jedenfalls. Jahre später meldete ich mich hier an und fragte hier: "Was bin ich DWT, CD oder ??? " hier der Link, http://www.crossdresser-forum.de/phpBB3 ... f=9&t=4256
Ich weiß bis heute nicht genau was ich nun wirklich bin, habe aber in der Zwischenzeit akzeptiert, das ich wahrscheinlich, oder mit der Zeit, ein Cross Dresser geworden bin oder immer schon war.
Und gestern Abend ging mir durch den Kopf, "Was wäre ich heute, wenn ich damals schon gewusst hätte, das es so etwas gibt, hätte ich damals gewollt ein Mädchen zu sein/werden, hätte ich den Schritt gewagt, wie wäre mein Leben verlaufen, wie würde heute dann mein Leben sein. Fragen über Fragen, in meinem Kopf sauste auf einmal eine Achterbahn, die nicht aufhören wollte.
Meine Frage an Euch, hatte oder hat jemand auch schon mal solche Fragen sich selbst gestellt?
Noch ein Wort zu Schluss, ich möchte mit diesem Beitrag keinen Persönlich angreifen und keine Gruppe damit Ärgern, Erniedrigen oder sonst noch was. Das waren nur meine Gedanken die ich so gut es ging in einer Kurzform hier niedergeschrieben habe und hoffe auf Verständnis für den Beitrag.
Hoffe auf eine interessante Diskussion und verbleibe mit lieben Grüßen eure
Anna-lea
Erinnere Dich an gestern, denke an morgen, aber lebe heute…
Man muß viele Wege gehen, bis das man den richtigen gefunden hat.
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Sabrina Verena
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Re: Was wäre ich heute, wenn...
Hallo Anna-Lea!
Die Frage habe ich mir in Bezug auf das Crossdressing bisher nicht gestellt, wohl aber in Bezug auf meinen beruflichen Lebenswandel.
Was das Leben ja leider viel stärker beeinflusst.
Liebe Grüße
Verena
Die Frage habe ich mir in Bezug auf das Crossdressing bisher nicht gestellt, wohl aber in Bezug auf meinen beruflichen Lebenswandel.
Was das Leben ja leider viel stärker beeinflusst.
Liebe Grüße
Verena
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.
Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.
Maka Ke Wakan Die Erde ist heilig
Lakota Sioux
Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.
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Heike40HH
Re: Was wäre ich heute, wenn...
Hallo.
tchja, was wäre wenn? Diese frage könnte ich mir auch bei anderen Situationen im Leben stellen. Aber die Zeit zurückdrehen und diese dann zu verändern geht nicht. Ich lebe im jetzt und hier, versuche das beste aus der jetzigen situation zu machen. Aber, es ist nicht einfach.
Heike
tchja, was wäre wenn? Diese frage könnte ich mir auch bei anderen Situationen im Leben stellen. Aber die Zeit zurückdrehen und diese dann zu verändern geht nicht. Ich lebe im jetzt und hier, versuche das beste aus der jetzigen situation zu machen. Aber, es ist nicht einfach.
Heike
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Julia65
Re: Was wäre ich heute, wenn...
Hallo Anna-Lea,
was du schreibst zeigt sehr starke Parallelen zu meiner Vergangenheit. Das heimliche Tragen der Kleidung, das Verstecken eines Reservoires, das Gefühl etwas Verbotenes zu tun, das Entsorgen der Kleidung beim Beginn einer Partnerschaft etc bis hin zum Recherchieren im Aufkommenden Internet. Ich habe mich auch zunächst als TV eingestuft. DWT passte für mich nicht. Ich wollte immer als Mädchen/Frau auftreten und auch so wahrgenommen werden. Mir scheint, an diesem Punkt unterscheiden wir uns dann. Interessant finde ich, dass viele, egal ob sie später ein Crossdresserleben führen oder sich als TS entpuppen wohl häufig viele Gemeinsamkeiten in der Kindheit haben.
LG
Julia
was du schreibst zeigt sehr starke Parallelen zu meiner Vergangenheit. Das heimliche Tragen der Kleidung, das Verstecken eines Reservoires, das Gefühl etwas Verbotenes zu tun, das Entsorgen der Kleidung beim Beginn einer Partnerschaft etc bis hin zum Recherchieren im Aufkommenden Internet. Ich habe mich auch zunächst als TV eingestuft. DWT passte für mich nicht. Ich wollte immer als Mädchen/Frau auftreten und auch so wahrgenommen werden. Mir scheint, an diesem Punkt unterscheiden wir uns dann. Interessant finde ich, dass viele, egal ob sie später ein Crossdresserleben führen oder sich als TS entpuppen wohl häufig viele Gemeinsamkeiten in der Kindheit haben.
LG
Julia
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Nicoletta
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Re: Was wäre ich heute, wenn...
Ich kann mich darin schon ein wenig wiederfinden. Die Frühgeschichte war bei mir wie bei den meisten ja ebenso, aber dass ich erst mit 60 Jahren mich geoutet habe, stört mich gewaltig. Es hätte, wenn die Zeit dafür reif und die Informationsmöglichkeit von heute vorhanden gewesen wären, ja auch dreißig Jahre früher passieren können mit der Chance, mein Leben als Frau zu führen. Jetzt hänge ich irgendwo dazwischen. Jeder Blick in den Spiegel auf mein schütteres Haar ärgert mich. Ich kann keine überzeugende Frau mehr abgeben (ich will keine Perücke wie ich auch Prothesen nicht liebe, schlimm genug, dass ich Brille und falsche Zähne brauche), und ein überzeugender Mann zu sein ist nicht mehr mein Wunsch. Mich stört dieses duale Denken. Warum darf ich nicht auf halben Wege stehenbleiben? Eine gute Freundin schrieb mir vor kurzem: "Du brauchst eigentlich keine weiblichen Kleider, um Frau zu sein". Stimmt. Eigentlich nicht. Aber die Gesellschaft steckt uns in Schubläden und nötigt damit auch diejenigen, die mit weniger als einer vollständigen Transition zufrieden wären, sich in eine stecken zu lassen.
Das musste ich mal sagen. Gruß an alle,
Nicoletta
Das musste ich mal sagen. Gruß an alle,
Nicoletta
Ne budi ono što si bio, postani to što jesi. -- Sei nicht, was du gewesen, werde, was du bist!
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anna-Lea
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Re: Was wäre ich heute, wenn...
@Mona
Klar ist meine Frage spekulativ, sollte auch so sein, aber Mann/Frau kann ja mal Träumen. Ob ich froh und glücklich geworden wäre, bei eine Geschlechtsangleichung, ich weiß es auch nicht, aber manchmal frage ich mich das doch hin und wieder. Wie schon geschrieben, habe im "Arbeitsleben" immer meinen Mann gestanden und jetzt im Alter möchte ich so bleiben wie ich bin, wie Du schon sagtest, "letztendlich hilft mir das sowieso nicht mehr.
@Heike
Ja, das ist auch meine Einstellung heute, und denke Daran; wenn Du die Zeit zurückdrehst, musst Du noch länger arbeiten.
@Julia
Das ist mir auch gleich aufgefallen, bis zu einem gewissen Zeitpunkt liest es sich immer wieder gleich.
@Nicoletta
Ja, ja, hätten wir die Informationsmöglichkeit von heute damals gehabt,***. Aber das war ja auch meine Frage, würde ich denn heute im Rock oder Kleid in der Öffentlichkeit laufen, so als wäre es das Normalste der Welt!!!! Über den Rest des geschriebenen, musste ich schmunzeln und Dir Recht geben
, aber lasse Dich in KEINER Schublade stecken, sei Du selbst, finde Deinen Weg und gehe ihn, nur Mut.
@Petra
Genau, Träume können schön sein, und wenn Du Dich vor 30 Jahren anders Endschieden hättest, müsstest Du heute auch Dein Leben auf die Reihe kriegen, denn aber nur ganz anders und das würde eine neue Frage ergeben, "WIE als Frau".
Hallo zusammen,
das ist auch mein Gedanke, wäre ich heute besser dran, Glücklicher, Zufriedener (wobei, ich bin auch jetzt Glücklich und Zufrieden), dabei fällt mir gerade ein, meine Kinder würden dann auch nicht existieren, und wie wär mein Leben überhaut gelaufen, bestimmt einen anderen Weg, nicht den, den ich als Mann gegangen bin.
Hat denn eine/r von Euch die Sendung überhaupt gesehen? Mich hat sie zum Nachdenken gebracht, war aber auch nicht immer damit Einverstanden wie die Amerikaner damit umgehen.
Hoffe es kommen noch weitere Antworten/Diskussionen Punkte.
Liebe Grüße
anna-lea
Klar ist meine Frage spekulativ, sollte auch so sein, aber Mann/Frau kann ja mal Träumen. Ob ich froh und glücklich geworden wäre, bei eine Geschlechtsangleichung, ich weiß es auch nicht, aber manchmal frage ich mich das doch hin und wieder. Wie schon geschrieben, habe im "Arbeitsleben" immer meinen Mann gestanden und jetzt im Alter möchte ich so bleiben wie ich bin, wie Du schon sagtest, "letztendlich hilft mir das sowieso nicht mehr.
@Heike
Ja, das ist auch meine Einstellung heute, und denke Daran; wenn Du die Zeit zurückdrehst, musst Du noch länger arbeiten.
@Julia
Das ist mir auch gleich aufgefallen, bis zu einem gewissen Zeitpunkt liest es sich immer wieder gleich.
@Nicoletta
Ja, ja, hätten wir die Informationsmöglichkeit von heute damals gehabt,***. Aber das war ja auch meine Frage, würde ich denn heute im Rock oder Kleid in der Öffentlichkeit laufen, so als wäre es das Normalste der Welt!!!! Über den Rest des geschriebenen, musste ich schmunzeln und Dir Recht geben
@Petra
Genau, Träume können schön sein, und wenn Du Dich vor 30 Jahren anders Endschieden hättest, müsstest Du heute auch Dein Leben auf die Reihe kriegen, denn aber nur ganz anders und das würde eine neue Frage ergeben, "WIE als Frau".
Hallo zusammen,
das ist auch mein Gedanke, wäre ich heute besser dran, Glücklicher, Zufriedener (wobei, ich bin auch jetzt Glücklich und Zufrieden), dabei fällt mir gerade ein, meine Kinder würden dann auch nicht existieren, und wie wär mein Leben überhaut gelaufen, bestimmt einen anderen Weg, nicht den, den ich als Mann gegangen bin.
Hat denn eine/r von Euch die Sendung überhaupt gesehen? Mich hat sie zum Nachdenken gebracht, war aber auch nicht immer damit Einverstanden wie die Amerikaner damit umgehen.
Hoffe es kommen noch weitere Antworten/Diskussionen Punkte.
Liebe Grüße
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Man muß viele Wege gehen, bis das man den richtigen gefunden hat.
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Andrea aus Sachsen
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Re: Was wäre ich heute, wenn...
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Ich hatte bereits in meiner Anfangszeit, etwa mit 16 oder 17 Jahren mal etwas über Transvestiten und Transsexuelle gelesen. Daraufhin hatte ich mir schon Gedanken gemacht, ob ich nicht lieber als Frau leben würde. Ich hielt Transsexualität sogar für eine "saubere" Sache, weil die Betreffenden durch Hormone ein einigermaßen weibliches Aussehen erhielten. Transvestiten dagegen sahen in ihrer Lieblingskleidung in meinen Augen fürchterlich aus, sodass man sich dafür schämen müsse.
Trotzdem habe ich mich für letzteres entschieden, weil ich erstens meine männliche Seite nicht so sehr hasste und zweitens eine Familie gründen wollte und glaubte, damit wäre mein Problem erledigt.
Ich wusste aber nicht, dass es möglich ist, sich als Teilzeitfrau unbemerkt unter die Leute zu mischen und das Frausein zu genießen. Für mich müsste die Eingangsfrage deshalb lauten:
Was wäre ich heute, wenn ich damals alle Möglichkeiten des Crossdressing gekannt und als Bereicherung meines Lebens verstanden hätte, ohne meine Neigung jahrzehntelang verstecken zu müssen?
Jetzt bin ich aber an dem Punkt, an dem ich mich meinen Vorrednerinnen anschließe, die da meinen: Was bringt diese Spekulation? Die Zeit können wir sowieso nicht zurückdrehen. Deshalb versuche auch ich lieber, aus meiner heutigen Situation das Beste zu machen.
Ich hatte bereits in meiner Anfangszeit, etwa mit 16 oder 17 Jahren mal etwas über Transvestiten und Transsexuelle gelesen. Daraufhin hatte ich mir schon Gedanken gemacht, ob ich nicht lieber als Frau leben würde. Ich hielt Transsexualität sogar für eine "saubere" Sache, weil die Betreffenden durch Hormone ein einigermaßen weibliches Aussehen erhielten. Transvestiten dagegen sahen in ihrer Lieblingskleidung in meinen Augen fürchterlich aus, sodass man sich dafür schämen müsse.
Trotzdem habe ich mich für letzteres entschieden, weil ich erstens meine männliche Seite nicht so sehr hasste und zweitens eine Familie gründen wollte und glaubte, damit wäre mein Problem erledigt.
Ich wusste aber nicht, dass es möglich ist, sich als Teilzeitfrau unbemerkt unter die Leute zu mischen und das Frausein zu genießen. Für mich müsste die Eingangsfrage deshalb lauten:
Was wäre ich heute, wenn ich damals alle Möglichkeiten des Crossdressing gekannt und als Bereicherung meines Lebens verstanden hätte, ohne meine Neigung jahrzehntelang verstecken zu müssen?
Jetzt bin ich aber an dem Punkt, an dem ich mich meinen Vorrednerinnen anschließe, die da meinen: Was bringt diese Spekulation? Die Zeit können wir sowieso nicht zurückdrehen. Deshalb versuche auch ich lieber, aus meiner heutigen Situation das Beste zu machen.
Ich leider nicht!anna-Lea hat geschrieben:Hat denn eine/r von Euch die Sendung überhaupt gesehen?
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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anna-Lea
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Re: Was wäre ich heute, wenn...
Hallo Andrea,
da hast Du recht und hast die Frage richtig gestellt, Danke.
Hier die neue Fragestellung Dank Andrea aus Sachsen
Liebe Grüße
anna-lea
da hast Du recht und hast die Frage richtig gestellt, Danke.
Hier die neue Fragestellung Dank Andrea aus Sachsen
Andrea aus Sachsen hat geschrieben:.
Was wäre ich heute, wenn ich damals alle Möglichkeiten des Crossdressing gekannt und als Bereicherung meines Lebens verstanden hätte, ohne meine Neigung jahrzehntelang verstecken zu müssen?
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s_Roeckchen
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Re: Was wäre ich heute, wenn...
Mit großer Wahrscheinlichkeit wär ich dann so wie ich jetzt bin, nur hätte ich mich nicht Jahrzehnte, auch vor mir selber, versteckt und verleugnet.
Denkbar wäre noch bei viel früherer Selbsterkenntnis und eigener Akzeptanz eine Weiterentwicklung zum "Voll"-CD, also MakeUp und Perücke oder sogar dank Naturlocken eigene laaaaaange Belaubung.
(Perücke und MakeUp, da hab ich immer noch keinen Bezug zu, geschweige einen Drang)
s'Röckchen
Denkbar wäre noch bei viel früherer Selbsterkenntnis und eigener Akzeptanz eine Weiterentwicklung zum "Voll"-CD, also MakeUp und Perücke oder sogar dank Naturlocken eigene laaaaaange Belaubung.
(Perücke und MakeUp, da hab ich immer noch keinen Bezug zu, geschweige einen Drang)
s'Röckchen
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(A.Ant "Prince Charming")
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Ulrike-Marisa
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Re: Was wäre ich heute, wenn...
Moin zusammen,
mir geht es auch ähnlich wie Anna-Lea und Nicoletta, die so alt ist wie ich. die Frage, was wäre wenn, habe ich mir natürlich auch gestellt. Aber das Leben ist eben anders verlaufen. Lebensfragen wie Transsexualität und ähnliches wurden damals vor 40 Jahren auch im Freundeskreis nicht diskutiert; das war kein Thema. Mit dem heutigen Internetwissen und den veränderten gesellschaftlichern Verhältnissen und der doch etwas offener gewordenen Gesellschaft täte ich mal eine Prognose für mich geltend dahin gehend wagen, dass ich mich sofort auf den Weg begeben hätte, mein männliches Dasein zu verlassen.Heute sieht die Sache ganz anders aus,da ich Familie habe und damit auch Bindungen und finanzielle Verplichtungen. Meine Frau kennt meine Wünsche seit einem Jahr, täte das alles aber nur um den Preis der Trennung mittragen. Man kann da viel kaputt machen und es steht immer wieder die Fage im Raum, wie weit ich gehen kann mit meinen Wünschen und Gefühlen. Das Outing war schon eine schwierige Angelegenheit zu Hause und ist es geblieben. So kann ich derzeit nur Freiräume nutzen, um meine Gefühle auszuleben und mich als Frau fühlen zu können und zu leben. Man entwickelt da so seine Techniken und Tricks. So hat meine Fau z.B. mit äußerster Verwunderung darauf reagiert, dass ich ständig im Hause im Winter jetzt nur mit langem Hemd oder Pullover und in Strumpfhosen rumlaufe...als ob ich denn keine Hose hätte. Sie wittert da Verdacht, dass das mit meinem Zustand zusammenhängen könnte, wie dann so sagte. Recht hat sie, aber erfreut ist sie darüber keinesfalls und sie duldet es gerade soeben. Was die Zukunft bringen mag, kann ich nicht sagen....
Herzliche Grüße, Ulrike-Marisa

mir geht es auch ähnlich wie Anna-Lea und Nicoletta, die so alt ist wie ich. die Frage, was wäre wenn, habe ich mir natürlich auch gestellt. Aber das Leben ist eben anders verlaufen. Lebensfragen wie Transsexualität und ähnliches wurden damals vor 40 Jahren auch im Freundeskreis nicht diskutiert; das war kein Thema. Mit dem heutigen Internetwissen und den veränderten gesellschaftlichern Verhältnissen und der doch etwas offener gewordenen Gesellschaft täte ich mal eine Prognose für mich geltend dahin gehend wagen, dass ich mich sofort auf den Weg begeben hätte, mein männliches Dasein zu verlassen.Heute sieht die Sache ganz anders aus,da ich Familie habe und damit auch Bindungen und finanzielle Verplichtungen. Meine Frau kennt meine Wünsche seit einem Jahr, täte das alles aber nur um den Preis der Trennung mittragen. Man kann da viel kaputt machen und es steht immer wieder die Fage im Raum, wie weit ich gehen kann mit meinen Wünschen und Gefühlen. Das Outing war schon eine schwierige Angelegenheit zu Hause und ist es geblieben. So kann ich derzeit nur Freiräume nutzen, um meine Gefühle auszuleben und mich als Frau fühlen zu können und zu leben. Man entwickelt da so seine Techniken und Tricks. So hat meine Fau z.B. mit äußerster Verwunderung darauf reagiert, dass ich ständig im Hause im Winter jetzt nur mit langem Hemd oder Pullover und in Strumpfhosen rumlaufe...als ob ich denn keine Hose hätte. Sie wittert da Verdacht, dass das mit meinem Zustand zusammenhängen könnte, wie dann so sagte. Recht hat sie, aber erfreut ist sie darüber keinesfalls und sie duldet es gerade soeben. Was die Zukunft bringen mag, kann ich nicht sagen....
Herzliche Grüße, Ulrike-Marisa
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anna-Lea
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Re: Was wäre ich heute, wenn...
Hallo zusammen,
war für einige Zeit offline, REHA, Danke noch für Eure Gedanken, die Ihr, wie ich auch, über die Jahre gemacht habt. Ich bin für mein bisheriges Leben Dankbar und würde nichts Ändern wollen, bin auch so zufrieden.
@ Ulrike-Marisa
damals vor 40 Jahren auch im Freundeskreis nicht diskutiert; das war kein Thema.
Hallo Ulrike-Marisa, kann Mann/Frau denn heute darüber offen sprechen???? Würde sagen ist immer noch schwierig, weil man gleich als "Schwul" hingestellt wird.
"¦"¦täte ich mal eine Prognose für mich geltend dahin gehend wagen, dass ich mich sofort auf den Weg begeben hätte, mein männliches Dasein zu verlassen. Heute sieht die Sache ganz anders aus, da ich Familie habe und damit auch Bindungen und finanzielle Verpflichtungen.
Und wäre man dann Zufrieden???, ich glaube auch dann nicht so richtig.
"¦"¦..dass ich ständig im Hause im Winter jetzt nur mit langem Hemd oder Pullover und in Strumpfhosen rumlaufe...
Das mache ich aus Bequemlichkeit, hält Warm und zwickt nicht so wie eine Hose am Bauch, und ich fühle mich darin Frei
@ Martha
"¦.immer gedacht, ich wäre krank
Hallo Martha , früher habe ich das auch gedacht, erst im Zeitalter des IN fand ich heraus das ich nicht Krank bin, da kamen eine Menge neue Fragen auf, die ich bis heute mir nicht alle beantworten kann, oder ich zu Intensiv danach frage.
@ Steffi
Umso mehr genieße ich die gelegentlichen Ausflüge in mein weibliches Ich.
Hallo Steffi, ich genieße ebenfalls mein Weibliches Ich, und möchte es auch auf keinem Fall missen, und ich möchte auch den jüngeren von uns Mitteilen, Überlegt euch genau, ob Ihr euch verändern wollt, es ist ein gewaltiger Schritt, der gut überlegt werden soll.
Alles im allen haben wir "älteren" doch im Laufe unseres Leben mal diesen Gedanken gehabt, und sind mit dem, wie es heute ist, auch zufrieden, und Mann/Frau genießt die Möglichkeit in das eine oder andere Geschlecht zu schlüpfen, gerade so wie es uns in jedem Moment gefällt.
Liebe Grüße
Anna-lea
war für einige Zeit offline, REHA, Danke noch für Eure Gedanken, die Ihr, wie ich auch, über die Jahre gemacht habt. Ich bin für mein bisheriges Leben Dankbar und würde nichts Ändern wollen, bin auch so zufrieden.
@ Ulrike-Marisa
damals vor 40 Jahren auch im Freundeskreis nicht diskutiert; das war kein Thema.
Hallo Ulrike-Marisa, kann Mann/Frau denn heute darüber offen sprechen???? Würde sagen ist immer noch schwierig, weil man gleich als "Schwul" hingestellt wird.
"¦"¦täte ich mal eine Prognose für mich geltend dahin gehend wagen, dass ich mich sofort auf den Weg begeben hätte, mein männliches Dasein zu verlassen. Heute sieht die Sache ganz anders aus, da ich Familie habe und damit auch Bindungen und finanzielle Verpflichtungen.
Und wäre man dann Zufrieden???, ich glaube auch dann nicht so richtig.
"¦"¦..dass ich ständig im Hause im Winter jetzt nur mit langem Hemd oder Pullover und in Strumpfhosen rumlaufe...
Das mache ich aus Bequemlichkeit, hält Warm und zwickt nicht so wie eine Hose am Bauch, und ich fühle mich darin Frei
@ Martha
"¦.immer gedacht, ich wäre krank
Hallo Martha , früher habe ich das auch gedacht, erst im Zeitalter des IN fand ich heraus das ich nicht Krank bin, da kamen eine Menge neue Fragen auf, die ich bis heute mir nicht alle beantworten kann, oder ich zu Intensiv danach frage.
@ Steffi
Umso mehr genieße ich die gelegentlichen Ausflüge in mein weibliches Ich.
Hallo Steffi, ich genieße ebenfalls mein Weibliches Ich, und möchte es auch auf keinem Fall missen, und ich möchte auch den jüngeren von uns Mitteilen, Überlegt euch genau, ob Ihr euch verändern wollt, es ist ein gewaltiger Schritt, der gut überlegt werden soll.
Alles im allen haben wir "älteren" doch im Laufe unseres Leben mal diesen Gedanken gehabt, und sind mit dem, wie es heute ist, auch zufrieden, und Mann/Frau genießt die Möglichkeit in das eine oder andere Geschlecht zu schlüpfen, gerade so wie es uns in jedem Moment gefällt.
Liebe Grüße
Anna-lea
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Man muß viele Wege gehen, bis das man den richtigen gefunden hat.
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Simone 65
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- Geschlecht: Ich bin ein Mensch
- Pronomen: Frau
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Re: Was wäre ich heute, wenn...
Hallo Anna Lena und alle anderen. Ich bin erst vor 7 Wochen auf dieses Forum gestoßen. Mir ging es wie Euch. Seit 35 Jahren ziehe ich Frauensachen an, erst einzelne Teile und seit 5 Jahren immer mehr. Ich habe die Sachen nur zu Hause angezogen. Kleider und Röcke ziehe ich immer noch nur zu Hause an. Seit 2 Jahren gehe ich in versteckten Frauensachen nach draussen ( Damenjeans, flache Damenstiefel und Unterwäsche, Nylons) . Seit 6 Wochen mache ich mehr. Ich war mit meine Keilstiefel ( 8 cm Absatz) in Stuttgart und mit Damenmantel. Ich bin erst seit ich im Forum lese so aufgewühlt, kann nicht schlafen ( 2 bis 3 Stunden pro Nacht) , kann nicht essen ( 5 Kilo abgenommen) . Früher dachte ich bin pervers oder nicht normal. Jetzt weiß ich nicht was ich bin und wie es weiter geht. LG Simone ( war früher ein Spitzname).
Ich weiss ,ich bin ein Mensch und nur Das zählt.
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
Alle Menschen sollen mich sehen .
Ich bin nur ein kleines Licht , aber ich leuchte .
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