was bedeutet eigentlich "als Frau leben"
was bedeutet eigentlich "als Frau leben" - # 2

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
ExuserIn-2014-06-30

Re: was bedeutet eigentlich "als Frau leben"

Post 16 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2014-06-30 »

Vielen Dank für eure Antworten, aber ich bin immer noch ziemlich verwirrt.
Was bedeutet das nun?
Gibt es diesen "Alltagstest" überhaupt nicht wirklich?
Man hört doch immer wieder davon und dass er verlangt wird.

Ist das nur etwas, was im Gespräch mit dem Psychologen ermittelt wird, indem ich ihm erzähle, wie ich mich in den letzten Monaten oder Jahren so fühle, was ich anziehe usw.?
ExuserIn-2014-06-30

Re: was bedeutet eigentlich "als Frau leben"

Post 17 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2014-06-30 »

Ich habe gestern noch lange in alten Beiträgen gelesen, wo es um den Alltagstest geht.
So langsam scheine ich zu verstehen, um was es dabei geht.
Es ist allerdings nach wie vor ganz schön schwammig.

Aber ich denke nun trotzdem, dass ich irgendwie schon seit längerem im Alltagstest bin.

Meine Kleidung kommt schon seit Jahren nur noch aus der Damenabteilung (inkl. Röcken, Kleidern, Schuhen und Stiefeln), ich trage einen femininen Kurzhaarschnitt (gefärbt), Ohhringe/Ohrhänger, Nasenstecker, habe permanent Augen und Lippen geschminkt, bin fast überall rasiert, der Bart wurde zu 95% dauerhaft entfernt (den Rest schafft der Laser nicht), habe viele sehr feminine Tattoos, ...

Aber ich trage bisher keine ausgestopften BHs und gehe auch noch auf Herrentoiletten und im Fitnessstudio in die Herrenumkleide. Und in Job und Familie halte ich alles möglichst dezent.

Geoutet habe ich mich noch nicht direkt - aber um das zu übersehen, muss man schon ganz schön blind sein. Aber viele werden sicher denken, ich wäre schwul - weiter geht das (Un-)Wissen bei vielen Leuten wohl einfach nicht.

Aber Hauptsache ist doch, dass ich mich wohl fühle - und das tue ich. Naja, ich möchte schon noch mehr...
Caira

Re: was bedeutet eigentlich "als Frau leben"

Post 18 im Thema

Beitrag von Caira »

Hallo,

so in etwa bestreite ich auch meinen Alltagstest (ich bevorzuge eher den Begriff "Transition" Anfang, Mittendrin, wie auch immer). Das kannst Du getrost als Alltagstest durchgehen lassen. Es geht auch ein wenig darum zu zeigen, was da passiert, wo man die Weichen stellt. Bei mir müssten die Leute auch blind sein, wenn sie das nicht sehen. Das es sicher einige gibt, die denken "ok, schwul" ist mir relativ egal. Kann ja nun nicht auf dem Shirt stehen haben "nee, nich schwul - Transe!". Irgendwann sollte es dann ja kippen, man geht aus dem androgynen entgültig raus. Wenn ich aktuell in den Spiegel schaue, denke ich mir - erzähle mir nix, dass die Leute auf der Straße oder im Discounter einen Mann sehen. Klar, wenn man dann redet, wirds eindeutig - wo man öfter hingeht (Bäcker oder so) kenne die einen dann auch. Aber spätestens wenn man dann eindeutig weiblich daher kommt, wirds denen auch zu blöd "junger Mann" zu sagen und notfalls korrigiere ich das auch. Aktuell ist mir das noch egal und ich habe da Verständnis. Die wissen selbst vielleicht net, was sie sagen sollen - sagen sie Frau könnten sie mich ja verletzten, weil ich vielleicht doch schwul bin - das wissen die doch nicht. Ich verstehe das ...

Die Ärzte/Psychologen schauen auch einfach deshalb bisschen drauf, weil du ja später im Leben immer mit Anfeindungen, blöden Blicken rechnen musst. Die können ja keinem "Mann" Hormone verschreiben, der kriegt nen Busen und nach einem halben Jahr merkt er, dass er die Situation nicht aushält. Dann ist es quasi zu spät - so erfolgt also diese Erprobung vorher. Prinzipiell ist es aber für dich die Gelegenheit dich auf die "neue Rolle" einzulassen und Fuß zu fassen. Im Normalfall stehen in der Zeit so viele Baustellen auf den Plan, dass das eigentlich ganz gut. Ehrlich gesagt möchte ich net mit Bart oder kurzem Männerhaar und einem echten Busen rumlaufen. Dann gleite ich da lieber, wie aktuell, schön rein und entwickle mich im gesamten. Auch wenn die Ungeduld da logischerweise ihre Tribute fordert.

LG Nika
Julia65

Re: was bedeutet eigentlich "als Frau leben"

Post 19 im Thema

Beitrag von Julia65 »

Nika hat geschrieben: Kann ja nun nicht auf dem Shirt stehen haben "nee, nich schwul - Transe!".
Nun, das würde nicht helfen, fürchte ich. Viele würden dann eher so denken, oder sogar sagen: " Ja, sag ich doch, Schwul!". Oder glaubst du, jeder weiss den Unterschied zwichen Transe und Schwul?
Ich glaube für viele gilt:
schwul = schwul.
Transe = schwuler in Frauenoutfit.
Tunte = Transe = schwul.
Transsexuell = Mann, der Frau werden will um Chancen bei Männern zu haben = schwul.
Transident = Kann man das essen?
GAOP = da fehlt ein L, das heisst Galopp!

da müsstest du schon halb Wikipedia auf dem T-Shirt unterbringen, denke ich.

Im Prinzip verstehe ich den Alltagstest, als die Zeit vor und mit Beginn des Weges, um sich schon mal in die zukünftige neue Rolle einzufühlen und auszuprobieren.
LG
Julia
Anne-Mette
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Re: was bedeutet eigentlich "als Frau leben"

Post 20 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Kann ja nun nicht auf dem Shirt stehen haben "nee, nich schwul - Transe!".
Das ist ein gutes Stichwort und passt zu dem Thema, in dem wir über Unterschiede und Gemeinsamkeiten gesprochen haben, weil es immer wieder die "Ecken für Homosexuelle, Lesben, Trans- und Intersexuelle" gibt.

Ich denke, die Bewegungen haben schon viel erreicht, aber so lange man noch jemanden in Misskredit bringen kann mit dem "Verdacht", er wäre schwul, herrscht immer noch keine Normalität.

Gruß
Anne-Mette
Caira

Re: was bedeutet eigentlich "als Frau leben"

Post 21 im Thema

Beitrag von Caira »

Also ich kann nur aus meinem Alltag berichten, dass die Leute sehr wohl wissen, was transsexuell heißt und "leben im falschen Körper" sagen viele im selben Atemzug.
Mit schwul wurde ich bisher nur vertauscht, wenn ich nichts dazu gesagt habe oder man aufgrund der Stimme als "Mann geoutet wurde". Aber rein das optische verrät es relativ schlecht. Ehrlich gesagt wirke ich für "schwul" in meinen Augen schon zu weiblich. Aber gut, sowas ist ja immer recht subjektiv.

LG Nika
exuser-23-11-2013

Re: was bedeutet eigentlich "als Frau leben"

Post 22 im Thema

Beitrag von exuser-23-11-2013 »

Ich arbeite ja Stundenweise in der Schulmensa als Köchin. Dort wurde meine Kollegin an meinem ersten Arbeitstag mal von den Kindern gefragt ob ich schwul wäre. :) Nachdem sie ihnen dann sage dass ich auf dem Weg bin eine Frau zu werden war alles ok. Später standen dann die Kinder wieder am Tresen als ich an der Ausgabe war, Sie drucksten rum und trauten sich nicht zu fragen. Nachdem ich ihnen sagte dass sie ruhig fragen können war das Eis gebrochen und sie trauten sich. Ich habe ihnen dann mit einfachen Worten erklärt was Transsexualität ist. Ich hab ihnen dann auch gesagt sie sollen mal ihren Biologielehrer fragen. Mal sehen ob sie es gemacht haben. Morgen werde ich es wissen.

LG
Anouk
Julia65

Re: was bedeutet eigentlich "als Frau leben"

Post 23 im Thema

Beitrag von Julia65 »

Da stimme ich dir völlig zu, Nika,
ich meinte da ja auch eher eine bestimmte Gruppe von Menschen mit, die man schon mal so an der Strassenecke stehend antrifft, und die sich dann auch am ehesten Mal zu einem Spruch hinreissen lassen würde.
Im Prinzip bin ich von der Toleranz, die mir in der Öffentlichkeit entgegengebracht wird, sehr begeistert.
Die Medien, die ja in den letzten Jahren immer wieder auch über Transsexualität berichten, helfen da schon viel, auch wenn diese Bericht durchauch manchmal etwas Sensationsbehaftet sind.
LG
Anni
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Re: was bedeutet eigentlich "als Frau leben"

Post 24 im Thema

Beitrag von Anni »

Anouk hat geschrieben: Ich hab ihnen dann auch gesagt sie sollen mal ihren Biologielehrer fragen.
Aua - DAS kommt ja noch vor Mobbing :lol: .... der arme Kerl :mrgreen:

stell ihm am besten beim nächsten Mal zur Mittagsausgabe gleich 2 Puddings als Wiedergutmachung hin :wink:

... nee , find ich gut so , schon die " Kleinen " mit dem Thema zu konfrontieren ( sie sollen ja lernen ) und den Lehrkörper zu fordern , den Kindern das Richtige bei zu bringen (smili)

Anouk - wenn Du's überlebt hast - auf die Reaktionen der Kinder und des Bio-Lehrer bin ich gespannt !

LG von frecher Anni
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Re: was bedeutet eigentlich "als Frau leben"

Post 25 im Thema

Beitrag von ab08 »

Anouk hat geschrieben:Ich hab ihnen dann auch gesagt sie sollen mal ihren Biologielehrer fragen. Mal sehen ob sie es gemacht haben. Morgen werde ich es wissen.
Hallo Anouk,

bravo, sehr gute, hübsche Bemerkung. Manche Kolleginnen und Kollegen gehen bei solchen Schülerfragen gern & ausführlich auf das gesamte Spektrum der TS/IS ein, das weiß ich.
Wenn die Schüler keine vernünftige Antwort bekommen, wissen sie wenigstens, wie eingeschränkt die Möglichkeiten der Lehrperson sind, oder wie eng sie den Lehrplan ausgelegt...
Macht aber nix, dann holen sich die Schüler die Informationen anderweitig... Anmerkung: Hübsches Avartarbild - Gratuliere (flo) LG ab

Meine Lieben,

nun kurz zur Ursprungsfrage "als Frau leben": Das begann bei mir in dem Moment, als ich die männliche Verkleidung ablegte und mich endlich wohl fühlte. Hat wirklich gar nix mit Menstruation zu tun. Ich bin etwas älter, viele Freundinnen haben das längst nicht mehr. Leider habe ich im Bekanntenkreis auch jüngere mit Totalop, die haben sowas auch nicht.
Kommt auch bei 'Männern' vor... wenn ein Intersexueller zwar Kinder zeugt, aber später ein verkümmerter Eierstock entdeckt wird, erklärt das nachträglich allmonatliches Unwohlsein.
Wobei von ernsthaften Wissenschaftlern das binäre Konzept M/F ohnehin als falsch angesehen wird. Daher entschuldige ich mich, dass ich bei intersexuell es wieder benutzte.

Dass ich wenigstens weiß, was ich bin, nämlich eine Frau, darüber bin ich froh.
Ich lebe als das, was ich bin und war vorher verkleidet, denn da wußte ich auch, dass ich weiblich bin, lief aber trotzdem als Mann rum und lies mich so ansprechen :wink:
Viele Intersexuelle wissen das nicht, denen ist oft völlig egal, wie Du sie ansprichst, da beides richtig bzw. beides falsch ist. Diese Menschen stört das ganze Theater, das wir anderen machen.

Liebe Grüße
ab )))(:

Frau, die mal zeugungsfähig war

P.S. Was ich vom Alltagstest halte, schrieb ich ja schon öfter. Steht halt so in den Regeln. Für Personen, die es zu Selbstfindung brauchen, sicher sinnvoll. Allerdings darf die Problematik, weiter problemlos beruflich tätig zu sein, je nach beruflichem Tätigkeitsfeld, nicht unterschätzt werden. Gerade in der Phase fallen viele, wenn sie Pech haben, leicht durch das gesellschaftliche Netz...
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
Caira

Re: was bedeutet eigentlich "als Frau leben"

Post 26 im Thema

Beitrag von Caira »

Hallo zusammen,

naja, der Alltagstest ist eben ein extrem zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite geht es darum für sich und die Umwelt rauszufinden, ob man sein Leben in Zukunft so führen kann - mit eventuellen Anfeindungen, Sprüchen, etc. leben kann - auf der anderen Seite ist das Passing (ich hasse das Wort) in dieser Phase so schlecht, wie es nie sein wird. Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz. Wer offensichtlich mit Bartschatten und männlichen Zügen im Gesicht und vielleicht noch kurzen Haaren durch die Welt spaziert, wird einfach mal als Mann erkannt. Punkt. Man ist schlichtweg eine Persiflage einer Frau und mehr nicht. Die ersten Schritte in die Außenwelt auf diese Weise zu erkunden gleicht leider einem Spießrutenlauf. Aus diesem Grund z.B. trage ich da einfach aktuell noch nicht extrem dick auf, sondern versuche da einfach trotzdem ein stimmiges Bild zu erzeugen. Das ist nicht immer leicht, gelingt mir aber recht gut. Trotzdem kenne ich das Stirnrunzeln beim Bestellen und das Mustern der Leute.

Später, wenn man in der HRT ist, der Bart mit der IPL verschwindet und die Haare eine angemessen Länge habe, um offensichtlich Merkmale am Kopf zu kaschieren, wird man schnell (je nach Veranlagung) nur noch als Frau wahrgenommen und muss nur noch in einzelnen Fällen mit einem Zwangsouting rechnen. Das lässt sich aber verschmerzen. Von daher erachte ich den Alltagstest als durchaus sinnvoll, aber sehe das auch recht kontrovers, weil die Voraussetzungen einfach nicht gegeben sind, um sinnvoll für sich festzustellen, ob man so leben kann. Vielleicht brechen das einige ab, weil ihr Passing in der Anfangsphase einfach grottenschlecht ist - würden aber nach der Transistion eine hübsche Frau ohne Probleme im Alltag abgeben - weiß mans?

Auch wenn der Test heute nach wie vor dazu gehört, haben doch viele Ärzte das gelocktert. Nicht ohne Grund - denn die wissen ja auch um die Paradoxie, die dahintersteckt.

LG Nika
exuser-23-11-2013

Re: was bedeutet eigentlich "als Frau leben"

Post 27 im Thema

Beitrag von exuser-23-11-2013 »

Anni hat geschrieben:Anouk - wenn Du's überlebt hast - auf die Reaktionen der Kinder und des Bio-Lehrer bin ich gespannt !
Also heute war es dann soweit! Aber keinerlei übermäßige Reaktion von den Kindern und wir haben alle Altersklassen da. Man hat halt welche lachen sehen wenn sie mich angeschaut haben, mein Cup D ist ja auch nicht zu übersehen, aber ansonsten war da nichts und wir haben unsere Arbeit gemacht.

LG
Anouk
Julia65

Re: was bedeutet eigentlich "als Frau leben"

Post 28 im Thema

Beitrag von Julia65 »

hallo all,
ich stimme da Nika in vollem Umfang zu und möchte eben hinzufügen: Der Alltagstest hat ja Sinn, sollte sich aber weitestgehend parallel zur anderen Massnahmen bewegen, damit diese schwierige Zeit relativ schnell überstanden werden kann.
12 Monate oder mehr zu verlangen, bevor überhaupt mit einer HET oder IPL begonnen werden kann stellt eine viel zu hohe Anforderung dar. Denn wenn dann die HET begonnen wird, vergehen ja auch noch viele Monate, bis sich die Auswirkungen hinreichend bemerkbar machen.
LG
Julia
Julia65

Re: was bedeutet eigentlich "als Frau leben"

Post 29 im Thema

Beitrag von Julia65 »

NEIN, Claudia. Sehe ich nicht ganz so.
Mit parallel meine ich, dass man mit dem Test beginnt, und dann (und nicht erst nach 12 Monaten oder ähnlichem) auch mit den anderen Dingen.
Denn, besonders wenn man beispielsweise sehr markant männlich ist, mit starkem Bartschatten, markanten Zügen usw, ist der "Test" überhaupt nicht möglich.
Denn dann testet man nicht, wie sich das Leben in der "Rolle einer Frau" anfühlt, sondern wie sich das Leben in der "Rolle eines totalen Freaks" anfühlt. Das ist was vollkommen anderes.
Und: Wenn man die HRT BEGONNEN hat und IPL BEGONNEN hat, gibt es sehr wohl noch einen Weg zurück.
LG
Julia
ab08
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Re: was bedeutet eigentlich "als Frau leben"

Post 30 im Thema

Beitrag von ab08 »

Danke Julia, danke Nika,

dogmatische Positionen und manche Vorschriften führen eben oft auch zu negativen Ergebnissen. (flo)
In SHGs, Stammtischen etc. und als gewählte Vertreterin im Berufsverband (30 Jahre aktiv) erfahre ich halt tragische 'Einzelfälle' (Über die ich mich aber hier sicher nicht äußere!)
Dennoch, diese Menschen tun mir eben leid, denn konkrete Hilfe ist selten möglich, daher hab ich "die Unverfrorenheit" und melde mich manchmal zu Wort :oops:
LG
ab
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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