Sabrina Verena hat geschrieben:Zuweilen mich ungeklärte Phänomene durchaus interessieren.
Hallo Sabrina,
seit ich unsere alten Wege erforschte sind ein paar Ding passiert. Eine Geschichte kann ich hier gern erzählen.
Auch ich stehe mit beiden Beinen auf dem Boden und oft sagt mein Verstand, das kann doch gar nicht sein, aber irgendwie kommt es dann doch meist anders.
In den alten Kulturen waren wir die Mittler, als Schamanen stehen wir in der Mitte von Frau und Mann, zwischen Leben und Tod.
Da wollte ich tiefer eintauchen. Das Reisen auf der Trommel hatte ich schon vor einiger Zeit gelernt und so wollte ich mir verschiedene unserer Aufgaben ansehen.
Ich ging zu einem Seminar zum Thema Leben und Tod. Meine Frau war auch verwundert, ebenso wie ich. Eine meiner Reisen und ein Gespräch mit meinen Spirits hatte mir gezeigt das dieses Thema wichtig ist. Alles ist mit allem verbunden. Ich habe auch aufgehört das zu hinterfragen, wenn solche Botschaften kommen.
Für 4 Tage zog ich mich zum Thema Sterben auf einen Workshop zurück.
In den alten Kulturen nennt sich dieser Dienst Psychopompos arbeit.
http://de.wikipedia.org/wiki/Psychopompos
Ich erlebte dort eine weitere Zerstückelung, dies geschah das erste Mal bei einem Seminar zu den alten Meditationstechniken.
Ebenso erlebte ich eine Auflösung des Ich, was eine sehr tiefe Erfahrung war.
Der Leiter des Workshops erklärte, das die andere Seite uns wahrnehmen kann, wenn wir eine solche Initiation durchlaufen.
Für den Fall das die andere Seite zu fordernd ist, besprachen wir einen Kristall, den wir an einen besonderen Ort legen sollen.
Damit die Geister uns nicht zu Hause aufsuchen.
Ich muss bei so etwas immer innerlich lächeln. Da bin ich doch zu sehr westlicher Mensch. Aber ich hab gern mitgemacht bei der Feuerzeremonie.
Auf Grund der psychologischen Ausbildung betrachte ich manche Dinge oft immer noch durch andere Augen.
Nun denn, ich kam vom Seminar zurück und meine Frau fragte wie es war. Ich konnte die Selbsterfahrungen mit dem Tod und Sterben nur schwer in Worte fassen. In Kurzform, ich hatte Angst verloren und irgendwie innerlich eine Tür geöffnet.
In der folgenden Woche bin ich viel auf Geschäftsreise gewesen, mit Übernachtungen. Am Mittwoch morgen war meine Frau komisch am Telefon, wollte aber nicht reden. Am Donnerstag morgen war es wieder so, doch sie wollte wieder nicht davon reden. Am Freitag kam ich heim und fragte sie.
Sie hatte das Gefühl, das nachts jemand im Haus war. Sie hatte auch einen komischen Traum gehabt und das Gefühl nicht allein im Zimmer zu sein. Es war ihr als wenn dort eine Gestalt gewesen war. Ein Name geisterte durch ihren Kopf: Roswitha. Das hatte sie verstört. Sie war auch durch das Haus gegangen und hatte das Gefühl da ist jemand im Garten.
Ich erinnerte mich an das was auf dem Workshop gesagt wurde, doch davon hatte ich meiner Frau nichts erzählt. Ich hatte aber den Kristall, eingepackt in ein Tuch, auf den "Nachtisch" gelegt, weil ich mir nichts dabei dachte.
Das konnte doch nicht zusammenhängen oder?
Wir haben wenig bis keinen Kontak zu den Nachbarn, wir haben auch keine Zeitung. Meine Mutter wohnt in der Nachbarschaft und kennt viele Menschen der Umgebung. Ich rief sie an: Du, Mama, ist da diese Woche irgendjemand verstorben? Vielleicht hier in der Nachbarschaft?
"Ja, ein paar Straßen weiter." Kennst du den Namen? "Roswitha ..."
Meine Frau war geschockt, ich war ein wenig überrascht, hatte ich die Antwort irgendwie vermutet.
Da meine Frau das zweimal wahrgenommen hatte wollte ich eine Begleitung erfragen und an dem Abend trommeln. Meine Frau wollte gern mitmachen.
Ich bereitete alles vor und die Energie der Toten war wahrnehmbar. Sie benötigte aber keine Hilfe, wir unterhielten uns, sie verweilte hier noch, weil ihr Sohn Unterstützung brauchte. (ich bin allerdings nicht zu dem Sohn gegangen, um mit ihm zu sprechen, das war mir zu sehr ein Eingriff und ich war nicht aufgefordert worden).
Es tauchte auch noch ein kleiner Junge auf, er suchte seine Mutter. Das letzte woran er sich erinnerte, war, das sie plötzlich weg war. Sie hatten einen Autounfall gehabt. (Bei uns in der Nähe ist die Autobahn). Ich führte ihn zu dem Übergangspunkt der mir gezeigt worden war und dort trafen wir auf Verwandte. Seine Mutter hatte den Unfall wohl überlebt. (Ich habe das nicht nachgeforscht).
Nach den Reise, fühlte auch meine Frau, das alles ok ist (sie hat mit diesen Dingen sonst nichts am Hut, das Trommeln nutzt sie als Entspannung oder auch wenn sie Fragen an ihr Unterbewußtsein richten möchte).
Ich habe den Kristall in seinem Tuch an eine Stelle außerhalb des Hauses gebracht.
Ein paar Wochen später verstarb der Vater eines Freundes sehr plötzlich. Ich konnte das jetzt ganz anders wahrnehmen. Auch der Tod meines Hundes letztes Jahr ist jetzt eine ganz andere Erfahrung.
Ich unternehme diese Art der Reise sehr selten, da sie meist nicht benötigt wird, wenige Seelen verirren sich.
Die Erfahrung war für mich sehr heilsam und beruhigend.
Meine weiblichen Energien fließen in diese (Trommel)Arbeit ein und der Kontakt ist dann meist stärker als zu der Zeit, als ich noch gedresst als Frau in der Gesellschaft unterwegs war.
Ich danke für die Erfahrung und habe diese Geschichte gern geteilt.
Grüße
Kalen