Na ja ... das ist glaub ich auch ein wenig zu einfach gesehen. Wenn ich als Mann in meinem Job auf einmal mit Frauenkleidung rumlaufe, dann bin ich vermutlichSabrina Verena hat geschrieben:Hallo!
Wie es aus dem Artikel aber auch einigen Kommentaren in den verschiedenen Threads dieses Forums herauszulesen ist, stehen sich die Männer bei iher Emanzipation selber im Weg. "Frauensachen" sind halt nicht dem gesetzten Männlichkeitsbild angemessen. Die Minikleider der römischen Legionstruppen waren jedenfalls kein Problem. Der Kilt gilt als männlich und die Griechische Paradeuniform beschränkt sich auf diesem Zweck.
(Würde ich freiwillig aber auch nicht anziehen). Es liegt an Männern, ob sie Mann genug sind, sich von ihrem Klischee zu verabschieden.
Liebe Grüße
Verena
erledigt. Privat kann das ebenfalls passieren. Klar, wenn ich unabhängig bin oder ungebunden ... keine Verpflichtung für die Familie etc. habe, dann fällt diese
Entscheidung ein klein wenig leichter. Aber so ist mir das Risiko doch zu groß - zumal dann, wenn es sich um eine bloße Leidenschaft für die Kleidung des weiblichen
Geschlechts angeht. Ausserdem spielt die Generation in der man aufgewachsen ist auch noch eine wesentliche Rolle. Wenn ich mich z.B. bei meinen Söhnen umhöre,
dann gibt es dort jeweils einen, der sich von Frau zu Mann und einen der sich von Mann zu Frau umwandelt mit Hormonbehandlung und allem was dazugehört. Ich bin in den
70er Jahren aufgewachsen, eigentlich in großer sexueller Freizügigkeit, aber dies war da schon noch ein großes TABU. Sich nun davon zu lösen, erfordert schon noch mehr
als individueller Courage - auch meine ganzen eigenen Werte wollen ja erst mal "besiegt" werden. Einfach ist das nicht ... finde ich
LG Carlos