Frau sein, was bedeutet das für Euch?
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Sabrina Verena
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Re: Frau sein, was bedeutet das für Euch?
Hallo Anouschka!
Es gibt hier schon ähnliche Threads. Ich habe hier mal was rausgesucht.
viewtopic.php?f=16&t=5104
viewtopic.php?f=16&t=5150
viewtopic.php?f=16&t=4775
Ich kann ansonsten nur für mich schreiben, dass ich versuche meine Bewegungen, Gestik und Mimik ebenfalls anzupassen. Meine Gefühle muss ich wohl nicht ändern, die sind da.
Auch wenn ich im Männermodus bin.
Liebe Grüße
Verena
Es gibt hier schon ähnliche Threads. Ich habe hier mal was rausgesucht.
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viewtopic.php?f=16&t=4775
Ich kann ansonsten nur für mich schreiben, dass ich versuche meine Bewegungen, Gestik und Mimik ebenfalls anzupassen. Meine Gefühle muss ich wohl nicht ändern, die sind da.
Auch wenn ich im Männermodus bin.
Liebe Grüße
Verena
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.
Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.
Maka Ke Wakan Die Erde ist heilig
Lakota Sioux
Die Natur ist Wakan Tanka. Leider haben das nur Wenige verstanden.
Maka Ke Wakan Die Erde ist heilig
Lakota Sioux
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ExuserIn-2015-02-14
Re: Frau sein, was bedeutet das für Euch?
Hallo Anouschka,
ich bin begeisterter Crossdresser. Wie eine Frau zu sein ist mehr als nur eine weibliche Fassade zu konstruieren. Die Metamorphose erfasst auch mein Innerstes bezüglich meiner emotionalen und empathischen Verhaltensmuster.
Wenn ich en femme unterwegs bin reagiere ich auf meine Umwelt gelassener, sensibler und schöngeistiger. Allerdings auch ängstlicher, ich meide wie eine Frau Orte, an denen Männer sich lüstern-aggressiv geben.
Seitdem verstehe ich die unterschiedlichen Ängste der Frauen noch besser.
Eine Veränderung meiner männlichen Bewegungsmuster kann ich ebenso beobachten, sie werden elegant weiblich, Gestik und Mimik sind mehr spielerisch und feiner.
Ich will es mal auf den Punkt bringen: En femme unterwegs zu sein bedeutet für mich die Welt mit anderen Augen zu betrachten und mich in dieser Welt sensitiver zu verhalten!
Liebe Grüsse von Ladylike!
ich bin begeisterter Crossdresser. Wie eine Frau zu sein ist mehr als nur eine weibliche Fassade zu konstruieren. Die Metamorphose erfasst auch mein Innerstes bezüglich meiner emotionalen und empathischen Verhaltensmuster.
Wenn ich en femme unterwegs bin reagiere ich auf meine Umwelt gelassener, sensibler und schöngeistiger. Allerdings auch ängstlicher, ich meide wie eine Frau Orte, an denen Männer sich lüstern-aggressiv geben.
Seitdem verstehe ich die unterschiedlichen Ängste der Frauen noch besser.
Eine Veränderung meiner männlichen Bewegungsmuster kann ich ebenso beobachten, sie werden elegant weiblich, Gestik und Mimik sind mehr spielerisch und feiner.
Ich will es mal auf den Punkt bringen: En femme unterwegs zu sein bedeutet für mich die Welt mit anderen Augen zu betrachten und mich in dieser Welt sensitiver zu verhalten!
Liebe Grüsse von Ladylike!
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Flodur
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Re: Frau sein, was bedeutet das für Euch?
Hallo miteinander
Leute die mich kennen, werden eventuell verblüfft sein, dass ich mich an diesem Garn beteidige.
Bekanntlich versuche ich ja nicht "Frau zu sein", will es ja auch gar nicht.
Allerdings gibt es so verschiedenes, was ich gerne mache, was für Frauen untereinander selbstverständlich ist, bei Männern aber gleich in die Sparte schwul* geschoben wird.
Nämlich "im Alltag nett zueinander sein".
Es ist nichts besonderes, wenn sich Frauen bei der Begrüßung umarmen, wenn sie untergehakt oder Händchen-haltend spazieren gehen, nicht weil sie lesbisch sind, nein nur gute Freundinen.
Als Mann muss ich ständig Macho spielen, eckig und kantig sein. Warum denn?
Um auf die Startfrage zurückzukommen: Wie eine Frau sein bedeutet für mich, netteren Umgangston pflegen, nicht auf alles agressiv reagieren, nicht ständig um den ersten Platz kämpfen.
Das würde ich auch gerne öfter tun, muss dann aber immer wieder feststellen, dass das Machogehabe tief in mir verankert ist, leider.
(*Wer mich kennt, weiß dass ich nichts gegen Homosexuelle habe. Aber ich bin es einfach nicht.)
Gruß, Flodur
Leute die mich kennen, werden eventuell verblüfft sein, dass ich mich an diesem Garn beteidige.
Bekanntlich versuche ich ja nicht "Frau zu sein", will es ja auch gar nicht.
Allerdings gibt es so verschiedenes, was ich gerne mache, was für Frauen untereinander selbstverständlich ist, bei Männern aber gleich in die Sparte schwul* geschoben wird.
Nämlich "im Alltag nett zueinander sein".
Es ist nichts besonderes, wenn sich Frauen bei der Begrüßung umarmen, wenn sie untergehakt oder Händchen-haltend spazieren gehen, nicht weil sie lesbisch sind, nein nur gute Freundinen.
Als Mann muss ich ständig Macho spielen, eckig und kantig sein. Warum denn?
Um auf die Startfrage zurückzukommen: Wie eine Frau sein bedeutet für mich, netteren Umgangston pflegen, nicht auf alles agressiv reagieren, nicht ständig um den ersten Platz kämpfen.
Das würde ich auch gerne öfter tun, muss dann aber immer wieder feststellen, dass das Machogehabe tief in mir verankert ist, leider.
(*Wer mich kennt, weiß dass ich nichts gegen Homosexuelle habe. Aber ich bin es einfach nicht.)
Gruß, Flodur
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Yasmine
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Re: Frau sein, was bedeutet das für Euch?
Da kann ich echt nicht mithalten. Ich kann nicht sagen, was es bedeutet, eine Frau zu sein.
Ich bin ich. Ich umarme auch als Mann andere Männer (das ist bei uns ALLEN so üblich).
Wir reden sehr viel. Über alles. Und das als Männer. Was soll der Quatsch, mit Männer dürfen das nicht?!
Wenn ich weine, dann weine ich als Mann.
Sorry, aber das musste ich mal sagen.
Aber ich bin da vermutlich anders. Ich wollte nur mal sagen, dass es auch so etwas gibt.
LG
Yasmine
Ich bin ich. Ich umarme auch als Mann andere Männer (das ist bei uns ALLEN so üblich).
Wir reden sehr viel. Über alles. Und das als Männer. Was soll der Quatsch, mit Männer dürfen das nicht?!
Wenn ich weine, dann weine ich als Mann.
Sorry, aber das musste ich mal sagen.
Aber ich bin da vermutlich anders. Ich wollte nur mal sagen, dass es auch so etwas gibt.
LG
Yasmine
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ab08
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Re: Frau sein, was bedeutet das für Euch?
Liebe Anouschka,Anouschka hat geschrieben:Ich bin ja noch nicht lange in diesem Forum, die Thematik ansich ist noch recht neu für mich.
Wie Ihr in meiner Vorstellung lesen könntet, bin ich eine sogenannte Biofrau.
Beim Durchlesen vieler Threads hier fiel mir auf, dass sehr viel über Mode, Kleidung und Schminke geredet wird.
Daher meine Frage: Was macht für Euch eine "richtige Frau" aus?
Ist es nur die üußerliche Veränderung oder ist es mehr. Was ist mit der Gefühlswelt, den Emotionen, Mimiken, Gesten, ja sogar Eigenschaften?
Inwieweit seid ihr da bereit, auch was zu verändern? Oder inwieweit habt ihr dort etwas verändert?
Mich würden Antworten sowohl von CD`s als auch von TS interessieren.
für mich ist es wichtig, dass ich als Frau wahrgenommen werde. Und wie ich von meinem Gegenüber wahrgenommen werde, das spüre ich, als T-Frau, recht genau...
Anhaltspunkte, wobei die exakte Beschreibung für mich recht schwierig ist...
- Frauen 'belehren' Männer anders als Frauen - Frauen werden auf Dinge aufmerksam gemacht, es ist eher ein Austausch / andere Ansichten werden kaum offen hinterfragt - Echte Kritik erfolgt eher um die Ecke über Freundinnen. Männer werden von Frauen oft als Wesen angesehen, die weiblicher Hilfe bedürfen. Eine andere Frau wird unterstützt, aber eigentlich wird erwartet, dass sie es später selber schafft. - Bei einem Mann muss frau nachschauen, ob er nicht erneut in Schwierigkeiten kommt. Allerdings achtet frau stets auf das männliche Ego, achtet also darauf, dass er ihre Hilfe nicht bemerkt.
- Männer sprechen über persönliche Dinge mit einer Frau anders, das gilt für Inhalte genauso wie für die Art. Männer, die mich als Frau wahrnehmen, fragen mich oft bei recht intimen Dingen um Rat. Ähnlich verhalten sich übrigens auch manchmal Kindern oder Jugendliche.
Eigene Emotionen sind mir durchaus auch wichtig, und dass ich normal & ordentlich angezogen bin. Hübsch ohne aufdringlich gekleidet zu sein, gefällt mir.
Auf Mimik und Gesten achte ich weniger, dies verändert sich bei mir ohnehin mit der Zeit mehr oder weniger. Wahrscheinlich schaue ich mir hier manches unbewußt von Freundinnen & Kolleginnen ab und entwickle auch einen eigenen Stil, um mich abzugrenzen. Die Frauenquote in meinem Bereich ist geschätzt über 80% / Öfter sind wir ganz unter uns
Weibliche Figur und anderes ist für mich weit weniger wichtig.
Wirklich wesentlich für mich ist, dass ich als das weibliche Wesen wahrgenommen werde, das ich aufgrund der Denkstruktur & des Gefühlslebens bin.
Das ist zum Glück oft der Fall, denn es gibt sensible Menschen und nur manche lassen sich durch die Unzulänglichkeiten der Hülle blenden.
Durch Kleidung, Auftreten usw. versuche ich, es meiner Umwelt zu erleichtern, die Frau zu erkennen.
Liebe Grüße
ab
P.S. Bzgl. Schminken /Haarefärben etc. bin ich fast wie meine Mutter, die noch nie Wert darauf legte.
Naja, nicht ganz, nur fast... Ohne Lippenstift fühle ich mich nicht richtig angezogen und im Sommer sind die Fußnägel lackiert...
- Da viele meiner Schüler in der Pubertät sind, ist bei mir das Wechseln der Kleidung ziemlich wichtig. Und auch sonst ziehe ich mich gern hübsch an - Ich geb zu, das ist eine Schwäche von mir. Allerdings habe ich einige Kolleginnen, bei deutlich mehr mit der Mode gehen als ich!!!
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Desiree
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Re: Frau sein, was bedeutet das für Euch?
Hallo an alle!
Auch ich bin noch neu hier. Meine erste komplette Verwandlung hatte ich erst vor Kurzem. Über das Ergebnis war ich postitiv überrascht. Es war einfach ein tolles Gefühl wie eine Frau auszusehen. Um tatsächlich fraulich zu wirken, gehört natürlich mehr als nur Kleidung und Perücke dazu. Das kann mann gut vor einem Spiegel beobachten. Sobald man sich irgendwie männlich bewegt oder verhält, zerfällt das Gesamtbild sofort.
Ich möchte das soweit perfektionieren, daß man damit auf der Straße nicht oder positiv auffällt. Hauptsache ist, mich Quatscht keiner an. Wenn ich dann was sagen müßte - au Backe. Davor hätte ich am meisten Angst.
Ansonsten kann ich sagen, das diese Verwandlung einfach Spaß macht und wenn man sich dann so aufwändig schick gemacht hatt, hat man irgendwie das Bedürfnis sich auch so zu zeigen. Da ja jetzt die Tage kürzer werden und es schon zeitig dunkel wird, will ich das bald in Angriff nehmen. Ich hätte ja mal ein paar Bilder von mir hochgeladen um Eure Meinung zu erfahren ob man so rumlaufen kann - man ist ja vieleicht etwas Betriebsblind? Aber das geht für neue noch nicht.
Tschüß Desiree.
Auch ich bin noch neu hier. Meine erste komplette Verwandlung hatte ich erst vor Kurzem. Über das Ergebnis war ich postitiv überrascht. Es war einfach ein tolles Gefühl wie eine Frau auszusehen. Um tatsächlich fraulich zu wirken, gehört natürlich mehr als nur Kleidung und Perücke dazu. Das kann mann gut vor einem Spiegel beobachten. Sobald man sich irgendwie männlich bewegt oder verhält, zerfällt das Gesamtbild sofort.
Ich möchte das soweit perfektionieren, daß man damit auf der Straße nicht oder positiv auffällt. Hauptsache ist, mich Quatscht keiner an. Wenn ich dann was sagen müßte - au Backe. Davor hätte ich am meisten Angst.
Ansonsten kann ich sagen, das diese Verwandlung einfach Spaß macht und wenn man sich dann so aufwändig schick gemacht hatt, hat man irgendwie das Bedürfnis sich auch so zu zeigen. Da ja jetzt die Tage kürzer werden und es schon zeitig dunkel wird, will ich das bald in Angriff nehmen. Ich hätte ja mal ein paar Bilder von mir hochgeladen um Eure Meinung zu erfahren ob man so rumlaufen kann - man ist ja vieleicht etwas Betriebsblind? Aber das geht für neue noch nicht.
Tschüß Desiree.
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Inga
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Re: Frau sein, was bedeutet das für Euch?
Hallo, Anouschka,
o je, was soll ich denn auf diese Frage antworten können? - und da fällt mir eigentlich nur ein Wiort ein: Entspannung.
Ja, es ist Entspannung, wenn ich mich als Frau zurecht mache. Auch wenn es en femme light ist. Es ist mehr als nur diese Äußerlichkeiten, die jeder machen kann. Für mich sind die Äußerlichkeiten zugleich Ausdruck einer persönlichen Seite, die nicht männlich ist. Kleidung und Makeup sind da Zeichen, als Frau wahrgenommen werden zu wollen, weibliche Seiten von mir zu erwarten. Es ist Entspannung einer inneren Anspannung, die aus der Nur-Mann-Sein-Rolle sich in mir anstaut.
Liebe Grüße
Inga
o je, was soll ich denn auf diese Frage antworten können? - und da fällt mir eigentlich nur ein Wiort ein: Entspannung.
Ja, es ist Entspannung, wenn ich mich als Frau zurecht mache. Auch wenn es en femme light ist. Es ist mehr als nur diese Äußerlichkeiten, die jeder machen kann. Für mich sind die Äußerlichkeiten zugleich Ausdruck einer persönlichen Seite, die nicht männlich ist. Kleidung und Makeup sind da Zeichen, als Frau wahrgenommen werden zu wollen, weibliche Seiten von mir zu erwarten. Es ist Entspannung einer inneren Anspannung, die aus der Nur-Mann-Sein-Rolle sich in mir anstaut.
Liebe Grüße
Inga
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Lina
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Re: Frau sein, was bedeutet das für Euch?
Es ist ganz bestimmt viel mehr als nur äußerlich, aber was ich konkret verändert habe weiß ich nicht. Was "sich" über die Jahre verändert hat, ist dass ich mich nicht mehr in in dem Maß wie früher mich eine Männerrolle einzwängen lasse, in der ich mich nicht wohl fühle oder mit der ich nichts erreiche, was mich glücklich macht. Vielmehr traue ich mich durchscheinen zu lassen, wie ich wirklich bin - das verwirrt oft, irritiert insbesondere die Männer.Anouschka hat geschrieben:.Ist es nur die üußerliche Veränderung oder ist es mehr. Was ist mit der Gefühlswelt, den Emotionen, Mimiken, Gesten, ja sogar Eigenschaften?
Inwieweit seid ihr da bereit, auch was zu verändern? Oder inwieweit habt ihr dort etwas verändert?
Mich würden Antworten sowohl von CD`s als auch von TS interessieren.
Aber woraus diese Rollen bestehen, ist nicht leicht zu definieren. Trotzdem verhalten und kleiden sich die meisten, sodass sie unverwechselbar Männer oder Frauen sind. Wenn ich wiederum optisch als Frau gesehen wird, tritt eine andere Art von "Normalität" ein die sehr entspannend und angenehm ist.
Genau woraus diese "Normalität" besteht, kann ich auch nicht wirklich erklären. Wenn ich aber z.B. auf einer Party oder in irgendeiner Situation bin, wo ich mit vielen Leuten, die ich noch nicht kenne, zusammen bin - dann passiert meistens immer Folgendes: Nach kurzer Zeit sitze/stehe ich mit einer oder mehreren Frauen zusammen, lache über die gleichen blöden Sachen wie die, rede mit über die selben Sachen wie die und sollen sich Männer dazu gesellen, weiß ich meistens nicht, was ich mit ihnen anfangen soll. Außer wenn die was wirklich Interessantes zu erzählen haben lder ich mcih auf einen Flirt einlassen kann.
Und damit ist die Frage im Threadstart schon lange nicht beantwortet.
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ab08
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Re: Frau sein, was bedeutet das für Euch?
Liebe Anouschka,Anouschka hat geschrieben:Was verändert sich denn nun bei Transsexualität. Also, wenn es nicht darum geht, vorübergehend in die Rolle der Frau zu schlüpfen, sondern für immer? Wann hat sich Euer Ineres verändert? Schon vorher oder eher während der Findungsphase?
- der innere Druck nahm schlagartig ab, als ich mich innerlich zum Outing entschlossen hatte und Termine grob feststanden.
- Die HRT war psychisch ein sehr großer Schritt. - Endlich hatte ich untenrum meine Ruhe.
- Die meisten anderen Veränderungen kamen schleichend, da merkte ich meist erst ein halbes Jahr später, das sich was geändert hatte.
Aktuell fiel mir auf, dass ich im Gesicht extrem glatt bin - und bei Biofrauen wundere ich mich, wieviel Haare dort normal oft wachsen... - dass bei mir /längst ohne Epi/ nix da ist, freut mich.
Auf Photos fällt jährlich bzw. halbjährlich auf, dass ich mich wieder ein wenig in die richtige Richtung verändert habe. Ähnlichkeit mit weiblicher Verwandtschaft nimmt zu...
Anfangs wartete ich auf jedes neue Heft von "Freundin" und "Emotion" - inzwischen reicht mir die werktägliche Dosis "Rote Rosen" für mein Glück.
Gewissen Dinge änderten sich weniger deutlich:
Wenn ich mich anfangs schlecht fühlte, beleidigt wurde, einsam war oder auch nur zum Ausgleich, dann kam stets shoppen, dann ging es mir wieder hervorragend
Heute shoppe ich auch noch gern... die Sucht/ das Bedürfnis ist stark, aber nicht mehr ganz so extrem und dringend.
Liebe Grüße
ab
P.S. typisch "machohaftes Verhalten" gibt es auch bei einigen Biofrauen... Wie bei einigen Männer - Es stößt mich ab, oder es bringt mich, wenn ich gut drauf bin, zum Schmunzeln.
Dabei denk ich mir meist "Gottseidank, dass ich das los bin!" Diesbezüglich verspüre ich keinerlei Bedürfnis, dies ist vielleicht eine schöne Nebenwirkung der HRT...(?)
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Ulrike-Marisa
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Re: Frau sein, was bedeutet das für Euch?
Hallo Anouschka,
auch von mir noch eine Antwort, auch wenn schon einige Tage seit deiner Frage vergangen sind.
Mittlerweile habe ich mich im Forum als neues Mitglied vorgestellt. Als Ulrike-Marisa versuche ich meinen Traum zu leben und meine Wiklichkeit zu finden. Das ist gar ncht so einfach, wenn man eigentlich ein ganzes Leben lang nicht richtig die Möglichkeit dazu hatte. Das hat sich erst jetzt im Alter ergeben nachdem meine Kinder groß sind. Die Frage habe ich mir natürlich auch gestellt und meine Frau gefragt, um wesentliche Erkenntnisse zu gewinnen. Sie hat Antworten gegeben und mir gesagt, dass ich niemals Frau sein kann, nicht nur wegen der fehlenden geschlechtsspezifischen Merkmale, sondern auch weil ich keine weiblichen Bewegungen habe, nicht fraulich sprechen täte, nicht ständig zum Verzicht bereit wäre, männliche Hobbies habe und und viele Dinge, was ich alles ihrer Meinung nach nicht bin und niemals sein kann. Trotzdem hat es sich für mich so entwickelt, dass ich mich als Frau fühle und versuche im Rahmen meiner Möglichkeiten Freiräume zu nutzen und meinen Weg zu gehen, was wiederum meine Frau nicht verstehen und akzeptieren kann und will. Aber was macht es im konkreten aus. Es ist einmal eine eigene Willensbekundung, wenn man sich outet und versucht, eine neue Rolle zu leben soweit das irgendmöglich geht. Ein inneres Gefühl ist es natürlich auch in ganz starkem Maße. Ich möchte einfach nicht mehr als Mann leben, auch wenn ich es in der realen Welt muss, da es nicht anders arrangierbar ist. Kleidung, Gestik, Minik alles gehört natürlich dazu, wenn ich en Femme bin. Da versuchte ich mit eher verhaltenen Dingen mich einfach wohl zu fühlen, frauliche Kleidung, gemütliche Umgebung etc. Ich möchte das nicht an einem Schminkkoffer festmachen. Natürlich bleiben, ist da mein Rezept. Das ist trotzdem alles nicht einfach hin bis zu organisatorischen Dingen, wie Kleidung waschen und aufbewahren. Ich geh weiter meinen Weg, wie auch immer er sein mag. Schubladendenken hilft da nicht weiter. Wir tragen alle männliche und weibliche Anteile in uns in unterschiedlicher Ausprägung. Da gibt es viele Möglichkeiten der Vereteilung und auch uneindeutige Zuordnungen, will damit sagen, dass nicht alles auf den ersten Blick übererschaubar ist. Erziehung und Sozialisation als Junge oder Mädchen sind lebensprägend und wenn man da später sene Rolle wechseln möchte, ist das schon schwerer, Dinge aus eben dieser vorherigen Sozialisation abzulegen, bzw. sich neue Verhaltens- und Denkmuster anzueignen. Alles in allem ist es sehr aufwändig und anstrengend als biologischer Mann diesen Weg beschreiten zu wollen. Auch hier muss man immer die Erkenntnis im Hinterkopf haben, was man der Partnerin/Frau/Familie zumuten kann, ohne andere Leben und das eigene zu zerstören. Man kann da auch viel kaputtmachen.
herzliche Grüße erst mal von Ulrike-Marisa
auch von mir noch eine Antwort, auch wenn schon einige Tage seit deiner Frage vergangen sind.
Mittlerweile habe ich mich im Forum als neues Mitglied vorgestellt. Als Ulrike-Marisa versuche ich meinen Traum zu leben und meine Wiklichkeit zu finden. Das ist gar ncht so einfach, wenn man eigentlich ein ganzes Leben lang nicht richtig die Möglichkeit dazu hatte. Das hat sich erst jetzt im Alter ergeben nachdem meine Kinder groß sind. Die Frage habe ich mir natürlich auch gestellt und meine Frau gefragt, um wesentliche Erkenntnisse zu gewinnen. Sie hat Antworten gegeben und mir gesagt, dass ich niemals Frau sein kann, nicht nur wegen der fehlenden geschlechtsspezifischen Merkmale, sondern auch weil ich keine weiblichen Bewegungen habe, nicht fraulich sprechen täte, nicht ständig zum Verzicht bereit wäre, männliche Hobbies habe und und viele Dinge, was ich alles ihrer Meinung nach nicht bin und niemals sein kann. Trotzdem hat es sich für mich so entwickelt, dass ich mich als Frau fühle und versuche im Rahmen meiner Möglichkeiten Freiräume zu nutzen und meinen Weg zu gehen, was wiederum meine Frau nicht verstehen und akzeptieren kann und will. Aber was macht es im konkreten aus. Es ist einmal eine eigene Willensbekundung, wenn man sich outet und versucht, eine neue Rolle zu leben soweit das irgendmöglich geht. Ein inneres Gefühl ist es natürlich auch in ganz starkem Maße. Ich möchte einfach nicht mehr als Mann leben, auch wenn ich es in der realen Welt muss, da es nicht anders arrangierbar ist. Kleidung, Gestik, Minik alles gehört natürlich dazu, wenn ich en Femme bin. Da versuchte ich mit eher verhaltenen Dingen mich einfach wohl zu fühlen, frauliche Kleidung, gemütliche Umgebung etc. Ich möchte das nicht an einem Schminkkoffer festmachen. Natürlich bleiben, ist da mein Rezept. Das ist trotzdem alles nicht einfach hin bis zu organisatorischen Dingen, wie Kleidung waschen und aufbewahren. Ich geh weiter meinen Weg, wie auch immer er sein mag. Schubladendenken hilft da nicht weiter. Wir tragen alle männliche und weibliche Anteile in uns in unterschiedlicher Ausprägung. Da gibt es viele Möglichkeiten der Vereteilung und auch uneindeutige Zuordnungen, will damit sagen, dass nicht alles auf den ersten Blick übererschaubar ist. Erziehung und Sozialisation als Junge oder Mädchen sind lebensprägend und wenn man da später sene Rolle wechseln möchte, ist das schon schwerer, Dinge aus eben dieser vorherigen Sozialisation abzulegen, bzw. sich neue Verhaltens- und Denkmuster anzueignen. Alles in allem ist es sehr aufwändig und anstrengend als biologischer Mann diesen Weg beschreiten zu wollen. Auch hier muss man immer die Erkenntnis im Hinterkopf haben, was man der Partnerin/Frau/Familie zumuten kann, ohne andere Leben und das eigene zu zerstören. Man kann da auch viel kaputtmachen.
herzliche Grüße erst mal von Ulrike-Marisa
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ChristinaF
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Re: Frau sein, was bedeutet das für Euch?
"Frau sein" bedeutet für mich heute, meine Gefühle, meine Wünsche, meine Träume endlich so verwirklicht zu haben, dass ich jetzt ein ausgeglichenes Leben führen kann. Auch wenn mein Weg, so finde ich, nicht einfach sein wird, überströmt mich jedesmal ein ganz tiefes Gefühl des Wohlseins wenn ich über Christiane sinniere.
Vielleicht blöde ausgedrückt, verzeiht, aber besser kann ich meinen Zustand nicht beschreiben.
LG
Chrissie
Vielleicht blöde ausgedrückt, verzeiht, aber besser kann ich meinen Zustand nicht beschreiben.
LG
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Ulrike-Marisa
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Re: Frau sein, was bedeutet das für Euch?
Liebe Anouschka,
auch als biologischer Vater meiner Kinder kann ich ein ganz tiefes Verhältnis zu ihnen haben, auch wenn sie meinen jetzigen Gefühlen eher neutral bis ablehnend gegenüber stehen. Ich habe mich immer auch für die unsere Kinder verantwortlich gefühlt und habe ganz viel mit ihnen unternommen, viele Reisen mit unserem Schiff, wo ich dann meine gefühlte Mutterrolle übernehmen konnte. Meine Frau wollte nie eigene Kinder, aber hat sich doch letztendlich dafür entschieden; aber es sind eher meine Kinder, wie sie immer sagt. Sie kann jetzt, wo sie groß sind, auch gut ohne sie leben. Wenn ich nun zu Hause en Femme bin, denke ich auch an meine Kinder und sehe mich auch dann immer noch in tiefer Liebe und Verantwortung ihnen gegenüber. Ich konnte eben keine eigenen Kinder kriegen, so hat die Natur es mir halt über meine Frau ermöglicht, wenn man das so sagen kann. Geübt habe ich als Kind vor vielen Jahren mit meinen Freundinnen mit unseren Püppies und das konnte ich als Erwachsener dann immer noch. Meine jetzigen Wünsche, soweit wie möglich einen Teil meines Lebens als Frau bestreiten zu können beinhaltet auch die Geschichte mit meinen Kindern, die das auch wissen und eben hinnehmen, wie junge Menschen halt so sind. Ähnlich wie meine Frau können sie es sich einfach nicht vorstellen, was ich möchte und fühle. Sie sind am Anfang ihres Lebens und haben andere Dinge im Kopf, zumindest haben sie sich ein wenig darüber informiert. Das ist doch dann auch schon mal was.
Liebe Grüße, Ulrike-Marisa
auch als biologischer Vater meiner Kinder kann ich ein ganz tiefes Verhältnis zu ihnen haben, auch wenn sie meinen jetzigen Gefühlen eher neutral bis ablehnend gegenüber stehen. Ich habe mich immer auch für die unsere Kinder verantwortlich gefühlt und habe ganz viel mit ihnen unternommen, viele Reisen mit unserem Schiff, wo ich dann meine gefühlte Mutterrolle übernehmen konnte. Meine Frau wollte nie eigene Kinder, aber hat sich doch letztendlich dafür entschieden; aber es sind eher meine Kinder, wie sie immer sagt. Sie kann jetzt, wo sie groß sind, auch gut ohne sie leben. Wenn ich nun zu Hause en Femme bin, denke ich auch an meine Kinder und sehe mich auch dann immer noch in tiefer Liebe und Verantwortung ihnen gegenüber. Ich konnte eben keine eigenen Kinder kriegen, so hat die Natur es mir halt über meine Frau ermöglicht, wenn man das so sagen kann. Geübt habe ich als Kind vor vielen Jahren mit meinen Freundinnen mit unseren Püppies und das konnte ich als Erwachsener dann immer noch. Meine jetzigen Wünsche, soweit wie möglich einen Teil meines Lebens als Frau bestreiten zu können beinhaltet auch die Geschichte mit meinen Kindern, die das auch wissen und eben hinnehmen, wie junge Menschen halt so sind. Ähnlich wie meine Frau können sie es sich einfach nicht vorstellen, was ich möchte und fühle. Sie sind am Anfang ihres Lebens und haben andere Dinge im Kopf, zumindest haben sie sich ein wenig darüber informiert. Das ist doch dann auch schon mal was.
Liebe Grüße, Ulrike-Marisa
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Re: Frau sein, was bedeutet das für Euch?
Liebe Anouschka,Anouschka hat geschrieben: In einem Gespräch zwischen 2 Bio Frauen und einer nun in der Wandlung befindlichen Freundin ist uns beiden Bio Frauen aufgefallen, dass zB die Einstellung zu vorhandenen eigenen Kindern eine andere ist. Um dies so tief zu empfinden, muss man diese wohl wirklich gesäugt haben.
das mag Dir und Deiner Freundin so erscheinen und auch in diesem Fall durchaus richtig sein...
Bei uns erfüllte ich, als die Kinder klein waren, diese Aufgaben. In einem Punkt gebe ich Dir Recht / Ich hätte sie schrecklich gern gestillt, was ich aber nicht konnte. Daher tut mir obige Bemerkung ziemlich weh! Ich hätte sie auch sehr gern geboren, aufgrund des fehlerhaften Körpers war ich nur die Frau(!), die sie zeugte.
Hoffentlich bin ich verstanden worden: Meine Kinder haben zwei Frauen als Eltern - Sie sind längst erwachsen - Aber genauso sehen sie es heute und betrachten mich als den weiblicheren Teil, da für meine frühere Partnerin eher die Kategorien "nüchtern & erfolgreich" gelten. - Für seelische Nöte, um sich auszusprechen usw. dafür bin ich da.
Für Cis-Menschen ist alles sicher schwierig zu verstehen, das gebe ich gern zu. Bei Interesse empfehle ich die neuen Kommentare von Dr. Haupt (insbes. von ihm persönlich am 12. Dezember 2012 19:47) auf der aktuellen Seite von http://www.trans-health.info/
Liebe Grüße
ab
P.S. Früher glaubten die Menschen auch an eine feste Erde, um die sich das Universum dreht...
Früher oder später werden auch Normalbürger den Aberglauben an die klare Trennung männlich/weiblich aufgeben und das intersexuelle Spektrum akzeptieren.
Zwei Frauen (cis+trans) oder zwei Männer(cis+trans) als Eltern werden dann niemand mehr verwundern...
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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Caira
Re: Frau sein, was bedeutet das für Euch?
Hallo zusammen,
ich denke, dass bei dem Thema die Meinungen recht schnell auseinander gehen.
Ehrlich gesagt denke ich nicht darüber nach, was Frau-Sein bedeutet oder was ich da für Emotionen haben müsste. Tut das eine Frau? Ich lebe JETZT einfach so mein Leben, wie es meiner Natur entspricht bzw. nähre ich mich diesem Leben mehr und mehr an. Klar, aufgezogen als Mann muss ich mir natürlich gewissen Verhaltensweise, etc. aneignen bzw. auch abgewöhnen - man muss der gesellschaftlichen Norm entsprechen, aber das sind für mich rein äußerliche Dinge - so, als erlerne ich ein neues Instrument. Die Musikalität besteht aber, ist da und muss nur durch Übung in die richtigen Kanäle fließen. Um das "innere" mache ich mir allerdings wenig Gedanken - wenn das nicht fraulich wäre, stünde ich nicht da, wo ich jetzt stehe. Es ist für mich keine Rolle ... mich würde eher mal interessieren, wie ein Mann denkt!
Naja, und die äußerlichen Faktoren sind halt das, was die Leute da draußen sehen. Würden sie mich emotional wahrnehmen, würde sie ja mich als Frau erkennen. Aktuell werde ich aber mal so mal so erkannt, weil ich optisch zwischen den beiden Ufern fahre. Aus diesem Grund ist das Thema Mode, Makeup etc. schon von Wichtigkeit, wobei ich da wie jedes andere Mädel früh auch kein Fass aufmache. Am schlimmsten ist immer noch der Bartschatten, der Rest dauert 10min. Aber morgen gehts ja los mit der Epi!
LG Nika
ich denke, dass bei dem Thema die Meinungen recht schnell auseinander gehen.
Ehrlich gesagt denke ich nicht darüber nach, was Frau-Sein bedeutet oder was ich da für Emotionen haben müsste. Tut das eine Frau? Ich lebe JETZT einfach so mein Leben, wie es meiner Natur entspricht bzw. nähre ich mich diesem Leben mehr und mehr an. Klar, aufgezogen als Mann muss ich mir natürlich gewissen Verhaltensweise, etc. aneignen bzw. auch abgewöhnen - man muss der gesellschaftlichen Norm entsprechen, aber das sind für mich rein äußerliche Dinge - so, als erlerne ich ein neues Instrument. Die Musikalität besteht aber, ist da und muss nur durch Übung in die richtigen Kanäle fließen. Um das "innere" mache ich mir allerdings wenig Gedanken - wenn das nicht fraulich wäre, stünde ich nicht da, wo ich jetzt stehe. Es ist für mich keine Rolle ... mich würde eher mal interessieren, wie ein Mann denkt!
Naja, und die äußerlichen Faktoren sind halt das, was die Leute da draußen sehen. Würden sie mich emotional wahrnehmen, würde sie ja mich als Frau erkennen. Aktuell werde ich aber mal so mal so erkannt, weil ich optisch zwischen den beiden Ufern fahre. Aus diesem Grund ist das Thema Mode, Makeup etc. schon von Wichtigkeit, wobei ich da wie jedes andere Mädel früh auch kein Fass aufmache. Am schlimmsten ist immer noch der Bartschatten, der Rest dauert 10min. Aber morgen gehts ja los mit der Epi!
LG Nika
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ab08
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Re: Frau sein, was bedeutet das für Euch?
Liebe Anuoschka,Anouschka hat geschrieben:Liebe Ab,
ich will niemandem absprechen, dass die Bindung zu seinen Kindern auch in Funktion eines Mannes, egal ob TS oder nicht, sehr eng sein können. ....
In der Regel ist es aber doch so, dass das Verhältnis der Mutter etwas enger ist.
.....
Das sehe ich ebenso wie Du, siehe nur, wie sich die Einstellung zu gleichgeschlechtlichen Partnerschaften schon verändert hat und noch immer verändert. Dies wird auch in Hinsicht von CD und TS immer mehr geschehen, das ist zumindest zu hoffen. ...
entschuldige bitte, dass ich mich hier nochmal melde, aber ich bin im Lehrberuf und noch dazu Naturwissenschaftlerin. Daher versuche ich halt, Dinge zu erklären.
Ich bin kein Mann *) und war es nie - Ich war von Geburt an weiblich, wurde nur aufgrund der Genitialien falsch zugeordnet.
Natürlich spielte ich für die Umwelt den Mann, um nicht anzuecken! (Katholisches Umfeld/strenge Erziehung usw.)
Das Gehirn ist weiblich, somit spürte ich Körperteile, die nie vorhanden waren (vgl. 'Phantomschmerzen' nach Amputationen **)) Mit dem Genital konnte ich nix anfangen - Die Partnerin hatte ihren Spass damit... - Trotz großer Sympathie für ihre Person störte mich extrem, wenn sie sich mit dem Ding beschäftigte...
Eine TS-Frau (geboren mit männlichem Genital) ist eben eine Frau
und ein TS-Mann (geboren mit weiblichen Genital) eben ein Mann.
Was die Cis-Öffentlichkeit meist nicht versteht. Zum Glück ist die internationale Wissenschaft weiter und es gibt Menschen wie Dr. Haupt, die es populär & verständlich ausdrücken.
Liebe Grüße
ab
*) Meine Kinder sehen mich nicht als 'Vater', sondern als zweites weibliches Elternteil. Aufgrund ihrer akademischen Tätigkeiten sind sie aber im Vorteil und kennen die Problematik schon lange...
**) Sowas ist an in den entsprechenenden Gehirnregionen übrigens durchaus erkennbar!
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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