2.Outdoor-Erlebnis am 03.11.12
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Lebensplanung, Standorte
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Monika
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2.Outdoor„Erlebnis am 03.11.12

Post 1 im Thema

Beitrag von Monika »

2.Outdoor-Erlebnis am 3.11.12
und
Wie ich auf der Autobahn zum Geisterfahrer wurde!!!

Liebe User, wie versprochen, will ich heute meine Erlebnisse en femme vom gestrigen Tag schildern.
Noch immer überwältigt und etwas angeschlagen, sitze ich vor dem PC und Versuche die Ereignisse vom gestrigen Tage zu verarbeiten.

Teil 1 (Verwandlung)
Samstagmorgen 7.00 Uhr
Ich schaue aus dem Fenster und was sehe ich. Regen. Der Tag fängt (verdammt noch mal) mies an. Aber das schlechte Wetter war ja angekündigt und es gab kein zurück mehr.
Also ging ich unter die Dusche und versuchte meinem Bart anschließend mittels einer Rasur zu Leibe zu rücken. So gründlich wie schon lange nicht mehr, versuchte ich das best möglichste Ergebnis herauszuholen. Das gelang mir dann auch unfallfrei so das ich noch in aller Ruhe meinen frisch aufgebrühten Kaffee zu mir nehmen konnte.
Dann kam die Prozedur des Einkleidens.
Gut sitzende Stützstrumpfhose 70 Den(Vorteil, es wärmt etwas und Hautiritationen werden besser kaschiert)
Stramm sitzendes Hosenkorselett mit Hakenverschluß im Schritt(Hoffentlich muß ich nicht so oft auf Toilette).Die Füllung der Korselettkörbchen mit den entsprechenden Hilfsmitteln habe ich dann auch noch vollzogen(Kenner der Szene wissen wovon ich spreche äh, schreibe).
Eine rote Bluse mit zarten Rüschen im Knopfbereich vervollständigte erstmal meine weibliche Garderobe. Alle anderen Kleidungsstücke wollte ich erst später im Kosmetikstudio anlegen. Nachdem ich in meiner Sonntagshose und meinen Herreschuhen geschlüpft bin und der Koffer mit den restlichen Kleidungsutensilien gepackt war, ging ich um 8.30 Uhe endlich aus dem Haus. Mein erster Weg führte mich zu meiner lieben Bekannten Hildegard um sie abzuholen. Unterwegs bemerkte ich, das ich mein Handy zu hause hab liegen lassen. Ich sagte mir: ach egal, früher hatten die Menschen auch kein Handy.(Wer erinnert sich noch an die Handylose Zeit?).Jedenfalls sollte sich meine Vergeßlichkeit noch negativ auswirken. Aber dazu später mehr.
Mit Hildegard im Schlepptau und im strömenden Regen erreichte ich die Landeshauptstadt Düsseldorf schließlich um 9.30 Uhr. Ich parkte dann meinen Wagen (natürlich im Halteverbot) vor dem Kosmetikstudio, rauchte noch eine (oder zwei) Beruhigungszigaretten im Auto und ging dann, wobei meine Schritte immer langsamer wurden, beladen mit meinem Koffer und Hildegard(wieder im Schlepptau) in das Kosmetikstudio.
Oh Gott, eine Kundin saß an einem der Tische und bekam die Fingernägel manikürt. Ich war also nicht allein. Meine Kosmetikerin, die liebenswerte und bezaubernde Fr. Sowa, ließ mich recht herzlich willkommen heißen und bat mich in der Behandlungskabine mit dem gefährlich aussehenden Behandlungsstuhl. Zahnarztmäßige Bedenken versuchte ich dann lapidar zu verdrängen. Fr. Sowa schnallte sich ihren Behandlungsgürtel um ihre traumhafte Taille deren Taschen dann bestückt waren mit diversen Pinsel und anderen Utensilien. Das erinnerte mich ein wenig an meinem Werkzeuggürtel, denn ich zu Hause bei div. Arbeiten am Haus um die Taille geschnallt trug. Bloß war in meinen Taschen anderes Werkzeuge z.B. Hammer,Zange,Schraubendreher und anderes. Ich war schon froh, das in Ihrer Werkzeugkiste nicht die gleichen Gegenstände wie in meinem Arbeitsgürtel enthalten waren. Anstatt also zu Hammer und Zange, griff sie(Fr. Sowa) dann zu Pinsel,Pinzette und den anderen Zaubermitteln um aus mir eine ausgefähige Dame zu machen. Meine Fingernägel hatte ich schon am Vorabend aus zeitlichen Gründen in einem leuchtendem Rot manikürt.
In der gleichen Farbe wie mein Nagellack und der Bluse wurden dann auch meine Lippen gestaltet. Nach ca. einer Stunde konnte ich das arbeitstechnische Ergebnis im Spiegel betrachten. Ich war begeistert. Nachdem ich in einem Nebenraum die restlichen Kleidungsstücke anzog(Schwarzer Rock, schwarze Pumps, Ohrstecker und Schmuck) war ich endgütig en femme ausgestattet und konnte jetzt die große weite Welt aus der Sicht einer Dame betrachten.
Teil 2: Shoppingtour

Nachdem ich also fertiggestellt war :wink: betrat ich die Bühne bzw. die Straße (Die Bretter die die Welt bedeuten).
Mit großer Erleichterung stellte ich erstmal fest, das kein Knöllchen hinter dem Scheibenwischer meines Autos geklemmt wurde. Mit einer möglichen weiblichen Intuition haben die Politessen der Landeshauptstadt.wohl ein Einsehen mit meiner Behandlungsprozedur im Kosmetikstudio gehabt. Das wäre mir in Duisburg nicht passiert.
Dort stürzen sich die Mitarbeiter des Ordnungsamtes mit seibernden Mundwinkel auf jedes falsch geparkte Auto. Evtl. liegt der Grund in der Tatsache begründet, das die Stadt Düsseldorf schuldenfrei ist, währenddessen die Stadt Duisburg jeden Cent dreimal umdrehen muß. Ich habe das Gerücht vernommen, das der Kupferdraht in Duisburg erfunden wurde. Dort wird der Cent solange in den Fingern gedreht, bis daraus der oben erwähnte Kupferdraht entstanden ist.
Jedenfalls steuerte ich erstmal das nächste Parkhaus in der Innenstadt an. Ich brauche wohl nicht wieder zu erwähnen, wen ich im Schlepptau hinter mir herzog
Für alle vergesslichen Frohnaturen möchte ich es nochmal wiederholen: Hildegard.
Also mit einem defekten Regenschirm bewaffnet, (die heilen anderen 10 Regenschirme habe ich alle zu Hause gelassen) stolzierte ich dann zielstrebig durch die Einkaufsstraße um bei Tschibo erstmal eine Tasse Kaffe zu trinken. Da ich schon viel selbstsicherer und selbstbewußter war als beim ersten Mal, habe ich tatsächlich den Mut gefaßt eine neben uns sitzenden Dame nach der Meinung meines Outfits zu befragen. Mich hat wohl der Teufel geritten. Aber die Dame war sehr nett und gestand mir, das wohl nur die Perücke etwas verräterisch wirkte. Um der Sache etwas vorzugreifen, stellte ich beim Abnehmen der Perücke am Abend fest, das ich die selbige verkehrtrum den ganzen Tag getragen habe :lol:
Nun ja, nachdem wir das Cafe verlassen hatten, ging es dann schnurtracks(mit der Hildegard im Schlepptau) ins nächste Schuhgeschäft. Dort habe ich dann einen riesengroßen Fehler begangen. Ich erstand dort ein paar neue schwarze Pumps(ist ja logisch, was kauft man(n) denn in einem Schuhgeschäft:Schuhe). Jedenfalls zog ich mir die neuen Pumps der Fa. Gabor über meine grazilen Füße. Das sollte ich später noch bitterböse bereuen. Jedenfalls, bei angenehmen Regenwetter und aüßerst angenehmen Außentemperaturen von 7 Grad Celsius(entspricht exakt 18,92 Grad Fahrenheit) stolzierte ich dann(mit Hildegard im Gepäck, pardon im Schlepptau) zum Parkhaus. Diese Zeremonie wiederholte sich an diesem Tag des öfteren. Düsseldorf hat ja schöne Parkhäuser.

Dort stellte ich jedenfalls fest, das die Parkbuchten für die größe meines Kombis doch sehr knapp bemessen waren. Ich mußte ja damals so ein großes Auto kaufen, weil meine leider schon verstorbene Frau ein immer größeres Gepäckvolumen für die Einkäufe benötigte. Das Resultat war dann die Anschaffunf non immer größeren Kombis. Auch das hat aber nicht geholfen. Im gleichen Ausmaß wie das Kofferraumvolumen anstieg, stieg auch ihr Ausmaß an Gepäck. Jedenfalls hatte ich bedenkliche Mühe das Schiff unfallfrei aus dem Parhaus herauszubringen. Bei der ewig lange dauernden hin und herkurbelei des Lenkrades konnte ich mir des Eindrucks nicht erwähren, das so manche männlichen Autofahrer bedenklich den Kopf geschüttelt und gedacht haben:Frau am Steuer, das wird teuer.

Nun ging die Fahrt ins nächste Parkhaus(Navi sei Dank)
Kaufhof Galleria. Bei mittlerweilen angenehmen 8 Grad(Celsius nicht Fahrenheit und mittlerweile auch etwas wärmeren Regen) ersparten wir uns noch die Königsallee und gingen in den Konsumtempel der Lust und Leidenschaften. Meine Geldbörse hat mittlerweile an Gewicht etwas abgenommen(könnte ich das auch mal von mir behaupten). Erstmal ging es ins Kaufhaus eigene Restaurant. Dort stellte ich mit Erstaunen fest, das der Teller gefüllt mit dem Essen vom Büffet an der Kasse abgewogen wurde. Das kannte ich von der Provinzstadt Duisburg ja gar nicht. Gleichzeitig kam mir der Gedanke auf, ob man nicht besser eine Personenwaage an der Kasse stellen könnte, um die Kunden vor und nach dem Essen zu wiegen. Wäre doch viel praktischer, oder?
Jedenfalls mußte ich dort zum ersten mal die Damentoilette aufsuchen. Wie ich das so aus dem Fernsehn so kannte, wollte ich mich auch vor dem großen Spiegel der Damentoilette hinstellen und meinen Lippenstift erneuern. Aber ich ließ es dann sein, weil die Reinemachefrau dort andauernd dort herumlief und die sanitären Anlagen säuberte. Apropo Lippenstift
Ihr wollt bestimmt wissen, was eine Frau in ihrer Handtasche so beisichträgt. Hiermit lüfte ich das große Geheimnis.
1. Eine Ersatzstrumpfhose
2. Einen Lippenstift
3. Eine Geldbörse(immer schmaler werdend)
4. Schlüssel
5. Slipeinlagen(Die Fa.OB mit ihrem Produkt habe ich aus nachvollziehbaren Gründen nicht dabei)

Und nun ging es endlich ins Getümmel des Kaufhauses.
Plötzlich tat sich vor meinen Augen eine ganz große Welt auf, mit der sich die Männerwelt nicht so beschäftigt.
Meine Augen wurden, wie schon erwähnt, immer größer. Wie erstarrt betrachtete ich die dort ausgelegten Produkte.
Früher als Kind betrachtete ich die Modelleisenbahnen der Firmen: Märklin, Trix und Fleischmann (mal ganz ehrlich, mache ich immer noch als beruflicher Eisenbahner, wobei ich immer den Gedanken habe, was ich machen sollte, wenn ich wieder heiraten würde. Ich glaube in meiner Heiratsannonce wird stehen"Eisenbahner heiratet bürgerliche"
Nun aber zu den dort ausgelegten Produkten
Ich befand mich im Strumpfparadies
Wie gesagt, früher waren es die Firmen: Märklin, Trix und Fleischmann die in mir Wunschträume reifen ließ.
Heute sind es die Firmen:Kunert, Falke, Orublu usw. die in mir einen wohligen Schauer den Rücken runterlaufen lassen.
Männer können es leider nicht beurteilen. Ihre Produkte stammen von den Firmen: König Pilsener, Krombacher, Warsteiner und Altbier(wir sind ja bekanntlich in Düsseldorf und die haben ja die längste Theke der Welt)
Jedenfalls ein Blick in meine Geldbörse genügte, um festzustellen das ich doch etwas sparsamer mit meinen Finanzen sein sollte.
Ich weiß ja nicht was noch alles kommen wird, und wieviel Parkhäuser ich noch ansteuern werde.
Ergo verließ ich dann das Kaufhaus und begab mich auf die Königsallee.
Ich war ja mal gespannt ob das in meinem ersten Outdoor-Erlebnis gesehene Fischgeschirr noch angepriesen wurde. Ihr erinnert euch, es war im Angebot für so ca. 4.000 € erhältlich. Genau weiß ich es nicht mehr. Aber Überraschung. Es war nicht mehr da. Was hätte ich auch damit anfangen sollen. Es waren doch nur vier Teller und was soll ich mit vier Teller anfangen, wenn ich Besuch bekomm.
Übrigens, hatte ich schon erwähnt, das ich die Hildegard weiter in meinem Schlepptau hinter mir herzog.
Und, hatte ich auch schon erwähnt, das der Regen aufgehört hatte, und die Außentemperatur bei immer noch 8 Grad Celsius lag(18,92 Grad Fahrenheit). Und die Sonne schien vom Himmel.
Es war mal wieder Zeit flüssige Nahrung zu uns zunehmen.
Also wir ins Cafe Latte Machiato trinken(ist es richtig geschrieben?)Egal.
Was soll ich sagen, brechend voll das Cafe. Zwei junge Mädels am Nebentisch tuschelten vor sich hin und rätselten ob die Person dort(meine wenigkeit, ein Mann oder eine Frau ist. Das Geheimnis habe ich den beiden nicht verraten.
Nun gings wieder auf die Kö und meine Füße taten mir fürchterlich weh.(ich hatte ja schon zu Anfang des 2. Teiles erwähnt, das ich mir neue Pumps zugelegt hatte).
Um diesen Umstand der schmerzenden Füße ein ende zu bereiten, entschlossen wir uns C&A(Clothilde&Adele) anzusteuern. Dazu mußten wir wieder ein anderes
Parkhaus ansteuen. Dem Stadtkämmerer von Düsseldorf wirds gefreut haben. Mir weniger. Also wir hinein und ohne Umwege(und ohne die Strumpfregale anzusteuern) direkt in die Damenschuhabteilung. Wieder ein paar neue Pumps gekauft. Und was kann ich berichten. Die Pumps für 19 € passen besser als die Pumps für 60 €. Ich die Schuhe sofort gewechselt, aus dem Kaufhaus heraus, und dabei einen großen Bogen um die Strumpfabteilung gemacht.
Auf die Gefahr hin, ich weiß jetzt nicht ob ich es schon erwähnt habe. Hildegard im Schlepptau hinter mir her. Auch der Dessousabteilung würdigte ich schweren Herzens keine Blicke. Stattdessen steuerten wir wieder ein Cafe an, wo man auch draußen sitzen konnte. Die Sonne brannte mittlerweile unbarmherzig vom Himmel, bei lauschigen 8 Grad Celsius. Deshalb genehmigten wir uns diesmal eine Cola und erfreuten uns des Lebens.
Aber ich muß sagen, das es mittlerweile sehr kalt an den Beinen wurde. Die meisten Damen trugen ja eine Hose oder eine Thermostrumpfhose unter ihrem Rock und waren natürlich besser geschützt. Meiner Hildegard taten mittlerweile auch die Füße weh.(Das ist die, die ich immer noch im Schlepptau hinter mir herzog).
Ergo entschlossen wir uns, langsam den Heimweh anzutreten. Ab ins Parkhaus, bezahlen, und die Feststellung tätigen, das wir dem Stadtsäckel heute sehr viel gutes haben angedeihen lassen. Im Gegensatz zu meiner Geldbörse. Die Handtasche ist auf Grund dieser Begebenheit auch schon leichter geworden.
Summasumarum hat die Stadt Düsseldorf von mir alleine 13.50 € Parkgebühren einkassiert. Aber ich tröste mich mit dem Gedanken das ich ja zu Anfangst kein Protokoll wg. Falschparkens bekommen habe.

Wenn ihr den Bericht meines ersten Outdoorerlebnisses gelesen habt, werdet ihr Euch erinnern, welchen aufregende Abenteuer ich am Ende erlebt habe.
Diesmal ist das Ende des Tages keineswegs zum Schmunzeln und ich werde auf Grund der abendlichen Geschehnisse es nicht wagen meinen Bericht Teil 3 in irgendeinen heiteren Hintergrund zu rücken.
Teil 3 Schlimmes Ende auf dem Heimweg

Nun also zum 3.Teil meines Berichtes vom gestrigen Tag, welcher leide für viele ein schlimmes Ende gefunden hat.

Nachdem wir beide nun das Parkhaus gegen 18.15 Uhr verlassen hatten, machten wir uns dann auf dem Heimweg ins 35 km entfernte Duisburg.
Auf Grund der Tatsache das ich noch in meinem femininen Autfit steckte, entschloß ich mich den Heimweg über die Autobahnen A 52, A 3, A40 und A 59
zu fahren, weil ich mich dann auf einem an der Autobahn liegenden Parkplatz umzuziehen.
Gesagt, getan, direkt an einem Parkplatz der A 52 ergab sich dann diese Gelegenheit.
Ich muß sagen, es ist gar nicht so einfach diese Prozedur auf kleinstem Raum zu vollziehen. Danach rauchte im mir noch eine Entspannungszigarette, welches sich später als Fehler erweisen sollte. Das hat zwar nur 5 Minuten gedauert, aber sollte meine Heimfahrt um mehr als 2 Stunden verlängern.
Im Autobahnkreuz Breitscheid wechselte ich dann von der A 52 auf die A 3, in Fahrtrichtung Oberhausen. Kaum das ich Autobahn gewechselt hatte, bremsten alle Fahrzeuge vor mir plötzlich ab und wir kamen alle zum Stillstand.
Ca. 100 m vor meinem Auto sahen wir etliche Fahrzeuge mit eingeschalteter Warnblinkanlage. Es ging nichts mehr. Kein Auto konnte weiterfahren.
Ergo stieg ich und auch die anderen Fahrzeugführer aus ihren PKWs und diskutierten über das Geschehen welches in Sichtweite vor uns lag.
Man kam allgemein zu der Erkenntnis das vor uns eine Karambolage größeren Ausmaßes geschehen sein müßte. Etwa 5 Minuten nach dem Stillstand aller Fahrzeuge
hörten wir schon das Sirenengeheul div. Einsatzfahrzeuge und ein Lichtermeer von blauen Blinklichtern. Da ja alle Fahrzeuge standen, war es ungemein schwierig eine Gasse für die hinter uns stehenden Rettungsfahrzeuge zu bilden. Die BAB hat an dieser Stelle 5 Fahrstreifen in Richtung Oberhausen und alles war dicht.
So versuchten die Autofahrer zwei befahrbare Gassen zu bilden, so das links und rechts die Einsatzfahrzeuge mehr Platz hatten. Das Geheul der Sirenen war füchterlich und man konnte erahnen, das vor uns etwas schlimmes passiert sein mußte. Polizei, Rettungswagen, Notarztwagen, Feuerwehr und sogar später noch die Staatsanwaltschaft versuchten möglichst schnell zur Unfallstelle zu gelangen. Im laufe der nächsten 30 Minuten fuhren unzählige der o.a. Fahrzeuge an uns vorbei. Das Sirengeheul nahm kein Ende. Wie es leider im Leben nun mal so ist, gingen einige Personen aus den Fahrzeugen zur naheliegenden Unfallstelle und versuchten einen Blick zu erhaschen. Die Leute standen in Grüppchen an ihren Fahrzeugen und einige bedauerten den Zeitverlust den sie jetzt in Kauf nehmen mußten. Alle Fahrzeugbesitzer hatten jetzt das Licht und den Motor ihrer Autos ausgeschaltet und man sah das die Unfallstelle vor uns mittlerweile im grellen Scheinwerferlicht der aufgebauten künstlichen Beleuchtung lag. Ich sagte zu meiner Bekannten, wenn ich nur ca. 10 Sekunden vorher diesen Abschnitt der BAB erreicht hätte, wäre ich evtl in diesem schrecklichen Unfall verwickelt worden. Wie das Schicksal so will, entscheiden oft nur Sekunden von Leben, Tod und Verderben.
Mittlerweile standen wir dann schon 2 Stunden am gleichen Fleck und die Autobahn war komplett gesperrt worden.
Dann auf einmal fingen die Autofahrer hinter mir an auf der Autobahn zu wenden, um quasi als Geisterfahrer zu fungieren.
Aber es hatte wohl schon seine Berechtigung, denn der abgehörte Polizeifunk eines Autofahrers bestätigte die Vermutung, das alle Fahrzeuge in falscher Fahrtrichtung zur hinteruns gelegenen Ausfahrt geführt wurden. So war es dann auch.
Im Videotext vom WDR steht heute die Nachricht, das ein Geländewagen sich überschlagen hat und in die Mittelleitplanke gerast ist. 6 weitere Fahrzeuge fuhren in das Wrack des Geländewagen. Der Unfall forderte 10 Verletzte darunter 4 schwerverletzte.
Nun ja, das Schicksal hat wie gesagt wieder einmal zugeschlagen und ich komme wieder einmal zu der Erkenntnis, das man sich des Lebens freuen soll und jeden Tag des Lebens genießen soll. Wie nahe Freud und Leid zusammenliegen, habe ich heute wieder erfahren können.

Liebe User,
ich würde mich über ein Statement meines Berichtes sehr freuen und wünsche allen ein frohes und unfallfreies Wochenende.

Monika
Kerstin
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Re: 2.Outdoor„Erlebnis am 03.11.12

Post 2 im Thema

Beitrag von Kerstin »

Hallo Monika

Auch wenn du beim Abschluß deines Frauentages immer Pech hast - toll das du dich raus traust. Und schön beschreiben kannst es auch.


LG
Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
Inga
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Re: 2.Outdoor„Erlebnis am 03.11.12

Post 3 im Thema

Beitrag von Inga »

Hallo, Monika,

ich gratuliere dir zu deinem umfangreichen Ausflug. Es ist doch toll, dass du dich heraus traust. Mit zunehmenden Schmunzeln habe ich deinen humoristischen Unterton über die Tücken des Ausflugs gelesen

Du schriebst
Monika hat geschrieben:.... mache ich immer noch als beruflicher Eisenbahner, wobei ich immer den Gedanken habe, was ich machen sollte, wenn ich wieder heiraten würde. Ich glaube in meiner Heiratsannonce wird stehen"Eisenbahner heiratet bürgerliche"
...
Monika
Vielleicht täten es auch die Worte "Lass uns gemeinsam das Leben in vollen Zügen genießen..."

Liebe Grüße
Inga
Monika
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Re: 2.Outdoor„Erlebnis am 03.11.12

Post 4 im Thema

Beitrag von Monika »

Hallo liebe anja,

mit dem Ende hapert es immer irgendwie. Wenn Du meinen ersten Bericht vom 5.Oktober liest, weißt Du wovon ich spreche.
Wie Du schon sagtest, beide Tage werden mir immer in Erinnerung bleiben. Man erlebt tausende Tage ohne besondere Begebenheiten, und ausgerechnet die bisherigen beiden Tage haben es am Ende wirklich in sich.


Hallo liebe darialena,

natürlich werde ich auch in Zukunft weitere Unternehmungen in Punkto en femme machen. Und natürlich werde ich auch darüber berichten. Langeweile habe ich bei diesen Unternehmungen ja nie. Es wird wahrscheinlich immer darauf hinauslaufen, das irgendetwas geschiet. Ich scheine das wirklich anzuziehen. Aber eines ist ganz sicher, meinen Humor werde ich trotzalledem nicht verlieren.


Hallo liebe Inga,

auch Dir ein herzliches Dankeschön, wie allen anderen auch, bezüglich der Statements. Dein letzter Satz muß die Maxime in unserem Leben sein.


Hallo liebe Kerstin,

da ich im Grunde eine Frohnatur bin, werde ich meine zukünftigen Ausflüge en femme natürlich mit meinem gesunden Humor würzen.
Das Leben ist ja hart genug.

Bloß im Moment überkommt mich ein wenig traurigkeit, weil ich dabei bin die verräterischen Spuren des Nagellacks zu entfernen.
Es ist wie früher das Weihnachtsfest welches man als Kind so schön empfunden hat. Damals war nach drei Tagen alles vorbei und nun gehört der gestrige Tag auch schon der Vergangenheit an. Solange die Vorfreude und Vorbereitung, und nun muß ich wieder auf so einen schönen Tag trotz aller widrigkeiten warten.

Monika
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Re: 2.Outdoor„Erlebnis am 03.11.12

Post 5 im Thema

Beitrag von Monika »

Liebe Susanne,

vielen Dank für die tollen Tips.
Werde ich beim nächsten Mal bestimmt ausnutzen

Monika
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Re: 2.Outdoor„Erlebnis am 03.11.12

Post 6 im Thema

Beitrag von Monika »

Hallo liebe tvpetra60,

nein mit der Hildegard im Schlepptau sollte es nur humorvoll gesehen werde. Ich war froh sehr das ich sie dabei hatte.
Ich wollte nur damit sagen, das ich so schnell unterwegs war, das meine bezaubernde Begleitung mit dem Tempo welches ich drauf hatte gar nicht mit kam. Ich lief deshalb so schnell, weil ich ja einiges erleben wollte und da sie noch höhere Absätze als ich trug, hatte sie selbst als Frau ein Problem.
Ja, das vergessene Handy: Ich hatte keine Armbanduhr mit, und mußte laufend meine liebe Begleitung um die Uhrzeit bitten.
Dazu kam noch, das ich mir um 18.30 Uhr das Fußballspiel HSV-FC Bayern auf Sky und bei Kollegen ansehen wollte. Ich konnte sie also ergo telefonisch nicht erreichen.

Mit lieben Grüßen

Monika
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