Als Teilzeitfrau auf die Straße gehen
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Pama
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Als Teilzeitfrau auf die Straße gehen
Von mir werdet Ihr bisher nur wenig gelesen haben, aber ich verfolge seit meiner Registrierung hier im Form vor über zwei Jahren stetig fast alle Beiträge.
Seit geraumer Zeit werden immer öfter Outdoorerlebnisse beschrieben und diese für absolut toll und nachahmenswert kommentiert.
Für Transsexuelle und Crossdresser, die ihre männliche Seite dem Grunde nach nicht mehr für wichtig halten, ist das Leben als Frau draußen sicherlich notwendig oder zumindest unproblematisch. Für Crossdresser, die auch Mann bleiben wollen und hierauf auch Wert legen, ist ein Outdoorwagnis in der Regel mit Folgen verbunden.
Über die Gefahr eines ungewollten Outings will ich hier nicht diskutieren. Es hat auch andere Konsequenzen.
Wie viele hier berichten, macht das Nachdraußengehen süchtig. Diese Sucht, die aber keine ist, kann auch nicht therapiert werden. Es ist auch kein Hobby, was man künftig ändern kann. Dies bedeutet, das ein weiteres Bedürfnis geweckt wurde, welches ausgelebt werden muss oder künftig, falls notwendig, nur unterdrückt werden kann. Das Nichtausleben führt dann aber wieder zur Erkrankung der Seele.
Durch Outdoorerlebnisse wird somit der Zeiger auf der Skala Mann/Frau weiter zu Frau geschoben. Dabei ist auch zu beachten, dass sich das Crossdressen einerseits durch langjährige Praxis und andererseits durch vermehrte Nutzung von Möglichkeiten sowieso bei vielen schon laufend verstärkt und somit der Crossdresser eine weitere Tendenz zu mehr Frau bekommt. Eine Rückstellung des Zeigers auf mehr Mann ist aber kaum möglich.
Die Zunahme von mehr "Frau" ist eine Einbahnstraße. Bevor man sie befährt, sollten die Folgen beachtet und abgewogen werden.
Mit meinem Hinweis möchte ich niemand von Outdoorerfahrungen abhalten, für viele sind sie notwendig und auch unproblematisch.
Die Folgen auf das künftige Leben sollten aber bedacht werden.
Pama
Seit geraumer Zeit werden immer öfter Outdoorerlebnisse beschrieben und diese für absolut toll und nachahmenswert kommentiert.
Für Transsexuelle und Crossdresser, die ihre männliche Seite dem Grunde nach nicht mehr für wichtig halten, ist das Leben als Frau draußen sicherlich notwendig oder zumindest unproblematisch. Für Crossdresser, die auch Mann bleiben wollen und hierauf auch Wert legen, ist ein Outdoorwagnis in der Regel mit Folgen verbunden.
Über die Gefahr eines ungewollten Outings will ich hier nicht diskutieren. Es hat auch andere Konsequenzen.
Wie viele hier berichten, macht das Nachdraußengehen süchtig. Diese Sucht, die aber keine ist, kann auch nicht therapiert werden. Es ist auch kein Hobby, was man künftig ändern kann. Dies bedeutet, das ein weiteres Bedürfnis geweckt wurde, welches ausgelebt werden muss oder künftig, falls notwendig, nur unterdrückt werden kann. Das Nichtausleben führt dann aber wieder zur Erkrankung der Seele.
Durch Outdoorerlebnisse wird somit der Zeiger auf der Skala Mann/Frau weiter zu Frau geschoben. Dabei ist auch zu beachten, dass sich das Crossdressen einerseits durch langjährige Praxis und andererseits durch vermehrte Nutzung von Möglichkeiten sowieso bei vielen schon laufend verstärkt und somit der Crossdresser eine weitere Tendenz zu mehr Frau bekommt. Eine Rückstellung des Zeigers auf mehr Mann ist aber kaum möglich.
Die Zunahme von mehr "Frau" ist eine Einbahnstraße. Bevor man sie befährt, sollten die Folgen beachtet und abgewogen werden.
Mit meinem Hinweis möchte ich niemand von Outdoorerfahrungen abhalten, für viele sind sie notwendig und auch unproblematisch.
Die Folgen auf das künftige Leben sollten aber bedacht werden.
Pama
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Heike40HH
Re: Als Teilzeitfrau auf die Straße gehen
Ich war vor ein paar Wochen des öfftern outdoor als "Teilzeitfrau". Es ist ein tolles Erlebniss und dieses Erlebniss möchte ich nicht missen. Aber ist dadurch mein "Zeiger" mehr auf Frau gewandert? ich denke nein. Ich weiß, ich möchte Mann bleiben. Aber ich möchte auch Erlebnisse als Teilzeitfrau draußen haben. Im Urlaub war ich auch draußen. Abends im vollem outfit. Einen Nachmittag nur in Hose, Bluse, BH, Slip. Deine Warung ist Richtig, dass es zu komplikationen führen kann wenn man bekannte Menschen trfft. Ich denke, man kann seine Träume ausüben ohne Komsequenzen zu befürhten. Z.B seien Ausflüge in Städte zzu verlegen in denen man keinen kennt.
Lag Heike
Lag Heike
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Kerstin
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Re: Als Teilzeitfrau auf die Straße gehen
Sorry Isabel aber das sehe ich anders. Es kann nämlich durch aus sein, das durch das raus gehen als Frau etwas ausgelöst wird, was man vorher nicht bedacht oder nicht bewusst wahr. Auch könnte es ja sein,das man auf Grund der Glücksgefühle meint da wäre mehr und der betreffende bekommt eine Handfeste Sinnes Krise mit allen realen Folgen.Isabel hat geschrieben:>Ich denke diese Warnung ist nicht notwendig. .......
Und das obwohl hier wirklich nichts weiter wahr als ein Spaziergang in "Weiberklamotten". Eine Episode im Leben, über die man ein Jahr später lacht.
So sehr ich den Mädels Ihre positiven Erlebnisse gönne - ein mahnendes Wort ist zwischen durch wohl angebracht.
LG Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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conny
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Re: Als Teilzeitfrau auf die Straße gehen
hallo pama,
ich kann deine sichtweise so nicht teilen. ich bin und bleibe teilzeitfrau. für diese sind die eigenen vier wände aber auf dauer zu eng. ich lebe das frausein auch gerne mal draußen aus und habe nicht das gefühl, dass sich dadurch meine grundeinstellung verändert hat. ich glaube auch nicht, dass diese aktivität maßgeblichen einfluß auf die geschlechtsidentität hat.
lg
conny
ich kann deine sichtweise so nicht teilen. ich bin und bleibe teilzeitfrau. für diese sind die eigenen vier wände aber auf dauer zu eng. ich lebe das frausein auch gerne mal draußen aus und habe nicht das gefühl, dass sich dadurch meine grundeinstellung verändert hat. ich glaube auch nicht, dass diese aktivität maßgeblichen einfluß auf die geschlechtsidentität hat.
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conny
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Nora_7
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Re: Als Teilzeitfrau auf die Straße gehen
Je erfolgreicher "Frau" in ihrer Rolle ist, desto mehr geht der Drang nach Perfektion und die Angst vor outing geht zurück. Denn: Erkannt zu werden ist äußerst unwahrscheinlich - eigentlich nur an der Stimme oder am Auto. Selbst engste Familienmitglieder erkennen mich auf Fotos nicht. Und - ganz wichtig - wenn Leute es erfahren gibt es ein WOW. Bei tuntigem oder androgynem Auftritt wohl eher nicht.
Aber: als Frau frei shoppen gehen, Kleider, BHs, Schmuck... live anzuprobieren ist schon eine angenehme Entwicklung. Zu spüren, dass jeder Schnitt eines Rockes oder Kleids ein anderes Gefühl für sich UND nach außen vermittelt. ganz anders als funktionale Männerkleidung. Mein größter Wunsch ist eigentlich, mir meine soziale/gesellschaftliche Rolle jeweils auszusuchen und auf Events z.B als Frau gehe - Girls have more fun, auch weil Sie Stimmungen intensiver erleben können. Allein das Ritual was ziehe ich für welchen Anlaß an - ist das Kleid zu kurz, zu sexy, oder zu langweilig, welche Schuhe usw. ist bereits ein Erlebnis für sich...
Und mit der Sicherheit, die ich als "Frau" erworben habe, trete ich entsprechend selbstbewusst auf. Und da ich auf Grund meiner Travestieshows sowieso teilweise geoutet bin, werde ich auch schon mal sogar aufgefordert als Frau zu erscheinen.
Und da ich mir als selbstbewußte, aktive Frau selbst gut gefalle, macht die Rolle mit zunehmendem Erfolg auch immer mehr Spass - Mann ist dagegen langweilig. Vielleicht auch, weil der Erlebnisgehalt Frau viel größer ist. Das bedeutet aber überhaupt nicht TS zu werden. Ich fühle mich nicht im falschen Körper geboren, sondern möchte meinen anderen (genetischen X-)Teil auch erleben. Das ist bei Frauen mit XX-Chromosom wohl deutlich weniger präsent. Und da ich überzeugt bin, dass relativ viele Männer den Wunsch nach Weiblichkeit in sich tragen- auch die zur Domina gehen - werden derartige erkennbare Ansätze in den meisten Gesellschaften extrem geächtet: Damit das Interesse der Männer nicht von den Frauen abgelenkt wird - zur Sicherung der Nachkommenschaft und Macht.
Das ist jetzt zwar ein großer Bogen, klingt für mich aber plausibel.
Nora_7
Aber: als Frau frei shoppen gehen, Kleider, BHs, Schmuck... live anzuprobieren ist schon eine angenehme Entwicklung. Zu spüren, dass jeder Schnitt eines Rockes oder Kleids ein anderes Gefühl für sich UND nach außen vermittelt. ganz anders als funktionale Männerkleidung. Mein größter Wunsch ist eigentlich, mir meine soziale/gesellschaftliche Rolle jeweils auszusuchen und auf Events z.B als Frau gehe - Girls have more fun, auch weil Sie Stimmungen intensiver erleben können. Allein das Ritual was ziehe ich für welchen Anlaß an - ist das Kleid zu kurz, zu sexy, oder zu langweilig, welche Schuhe usw. ist bereits ein Erlebnis für sich...
Und mit der Sicherheit, die ich als "Frau" erworben habe, trete ich entsprechend selbstbewusst auf. Und da ich auf Grund meiner Travestieshows sowieso teilweise geoutet bin, werde ich auch schon mal sogar aufgefordert als Frau zu erscheinen.
Und da ich mir als selbstbewußte, aktive Frau selbst gut gefalle, macht die Rolle mit zunehmendem Erfolg auch immer mehr Spass - Mann ist dagegen langweilig. Vielleicht auch, weil der Erlebnisgehalt Frau viel größer ist. Das bedeutet aber überhaupt nicht TS zu werden. Ich fühle mich nicht im falschen Körper geboren, sondern möchte meinen anderen (genetischen X-)Teil auch erleben. Das ist bei Frauen mit XX-Chromosom wohl deutlich weniger präsent. Und da ich überzeugt bin, dass relativ viele Männer den Wunsch nach Weiblichkeit in sich tragen- auch die zur Domina gehen - werden derartige erkennbare Ansätze in den meisten Gesellschaften extrem geächtet: Damit das Interesse der Männer nicht von den Frauen abgelenkt wird - zur Sicherung der Nachkommenschaft und Macht.
Das ist jetzt zwar ein großer Bogen, klingt für mich aber plausibel.
Nora_7
Schönheit ist weiblich, und ich bin auch gerne schön.
Ich kann alles tragen, wenn ich ein Mädchen bin
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Inga
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Re: Als Teilzeitfrau auf die Straße gehen
Hallo, miteinander,
ich gehöre sicher auch zu denen, die in den letzten Monaten immer öfters auch draußen die weibliche Seite zeigen. Ja, es ist, wie etwas was man lange Zeit unterdrückt und versteckt hat, was sich nun mit immer weniger Zurückhaltung zeigt und was man stärker auslebt. Doch meine Art des Frauseins hat sich nicht zu "mehr TS" verändert. Vielleicht ist es eher in etwa so: Wenn man sich auf der Straße so zeigt, wie man sich als Cross Dresser fühlt, verspürt man weniger Druck, körperlich "transsexueller" zu mehr Frau werden zu müssen, weil man glaubt, nur so könne die weibliche Seite in einem auch anderen gegenüber gerechtfertigt werden. M. E. zeigt man sich hingegen im Cross Dressing auf der Straße mehr so, wie man eben eh ist .
Liebe Grüße
Inga
ich gehöre sicher auch zu denen, die in den letzten Monaten immer öfters auch draußen die weibliche Seite zeigen. Ja, es ist, wie etwas was man lange Zeit unterdrückt und versteckt hat, was sich nun mit immer weniger Zurückhaltung zeigt und was man stärker auslebt. Doch meine Art des Frauseins hat sich nicht zu "mehr TS" verändert. Vielleicht ist es eher in etwa so: Wenn man sich auf der Straße so zeigt, wie man sich als Cross Dresser fühlt, verspürt man weniger Druck, körperlich "transsexueller" zu mehr Frau werden zu müssen, weil man glaubt, nur so könne die weibliche Seite in einem auch anderen gegenüber gerechtfertigt werden. M. E. zeigt man sich hingegen im Cross Dressing auf der Straße mehr so, wie man eben eh ist .
Liebe Grüße
Inga
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Becky
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Re: Als Teilzeitfrau auf die Straße gehen
Siehe nur mal meine Beiträge durch!Mainblick hat geschrieben: das Unterdrücken durch komplette Nichtauslebung führt meines Erachtens zu einer viel stärkeren Unterdrückung der Seele.
Die Elena
In der Rocky Horror Show gibt es ein Lied "Don't dream it, be it"
In diesem Motto steckt so viel Weisheit und womöglich auch der Schlüssel zum Glück?
In diesem Motto steckt so viel Weisheit und womöglich auch der Schlüssel zum Glück?
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Regina
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Re: Als Teilzeitfrau auf die Straße gehen
Hallo Pama,
ich weis ja nicht was Dich zu Deinem Beitrag veranlasst hat, aber schreibst Du hier nicht wie ein Blinder von der Farbe?
Welche Folgen hast Du erfahren müssen oder schreibst Du hier nur von Deinen Ängsten?
Was willst Du hier sagen? Wer als CD rausgeht wird zwangsläufig zum TS?
Viel bedenklicher als das Ausgehen als Frau empfinde ich es wenn einige Mitglieder anderen schreiben "Du bist bestimmt auch transsexuell", ohne sie zu kennen.
Ich genieße es einfach mich aufzubretzeln, mich hübsch zu machen, Als Frau auszugehen. Dinge zu tun die ich als Mann so nicht tun würde. Das bereitet mir viel Freude. Dennoch möchte ich mein Leben als Mann auch nicht missen wollen. Das ist doch gerade das Tolle daran. Ich kann beides sein, Mann und Frau. Ganz nach Laune. Ich muss und möchte mich auch gar nicht für das eine oder das Andere entscheiden.
Liebe Grüße,
Regina
ich weis ja nicht was Dich zu Deinem Beitrag veranlasst hat, aber schreibst Du hier nicht wie ein Blinder von der Farbe?
Woraus hast Du denn diese Erkenntnis gewonnen? Ich z.B. bin gerne Mann und möchte es auch bleiben. Dennoch kleide ich mich auch gern als Frau und gehe als solche auch nach draußen. Bisher war das nicht mit Folgen verbunden.Pama hat geschrieben: Für Crossdresser, die auch Mann bleiben wollen und hierauf auch Wert legen, ist ein Outdoorwagnis in der Regel mit Folgen verbunden.
Welche Folgen hast Du erfahren müssen oder schreibst Du hier nur von Deinen Ängsten?
Ich war nun schon mehrfach draußen und habe bisher keine Zeigerverschiebung feststellen können. Besonders den letzten Satz deiner These kann ich nicht nachvollziehen.Pama hat geschrieben:Durch Outdoorerlebnisse wird somit der Zeiger auf der Skala Mann/Frau weiter zu Frau geschoben. Dabei ist auch zu beachten, dass sich das Crossdressen einerseits durch langjährige Praxis und andererseits durch vermehrte Nutzung von Möglichkeiten sowieso bei vielen schon laufend verstärkt und somit der Crossdresser eine weitere Tendenz zu mehr Frau bekommt. Eine Rückstellung des Zeigers auf mehr Mann ist aber kaum möglich.
Was willst Du hier sagen? Wer als CD rausgeht wird zwangsläufig zum TS?
Und hier noch einmal.Pama hat geschrieben:Die Zunahme von mehr "Frau" ist eine Einbahnstraße.
Viel bedenklicher als das Ausgehen als Frau empfinde ich es wenn einige Mitglieder anderen schreiben "Du bist bestimmt auch transsexuell", ohne sie zu kennen.
Ich genieße es einfach mich aufzubretzeln, mich hübsch zu machen, Als Frau auszugehen. Dinge zu tun die ich als Mann so nicht tun würde. Das bereitet mir viel Freude. Dennoch möchte ich mein Leben als Mann auch nicht missen wollen. Das ist doch gerade das Tolle daran. Ich kann beides sein, Mann und Frau. Ganz nach Laune. Ich muss und möchte mich auch gar nicht für das eine oder das Andere entscheiden.
Liebe Grüße,
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Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. (Erasmus von Rotterdam)
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Nicole
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Re: Als Teilzeitfrau auf die Straße gehen
diese Ansicht kann ich so nicht ganz teilen. Ich sehe es zwar nicht als Warnung an, eher als eine Art Gedankenanstoß. Ich war mit meiner Freundin mal beim Kölner Karneval Outdoor unterwegs und muß gestehen, dies war wirklich ein schönes Erlebnis. Ist das Verlangen nach draußen zu gehen dadurch stärker geworden... ja, ist es. Aus den Gesprächen mit meiner Freundin wurde von Ihrer Seite eine berechtigte Frage gestellt... Wie weit verstärkt sich mein Verlangen in naher wie ferner Zukunft, mich als Frau zu kleiden und auch selbstbewußt nach draußen zu gehen? Dabei spielt auch eine Rolle, wie oft ich es machen möchte und werde.Isabel hat geschrieben:>Ich denke diese Warnung ist nicht notwendig.
Wir beide sind jetzt mitten in der Familienplanung, haben ein Haus und der Nachwuchs ist auch schon unterwegs.
Ich weiß, dass das Crossdressing in den letzten Jahren schon mehr geworden ist und es nur noch ein kleiner Schritt in die Öffentlichkeit ist. Ich aber für meine Seite möchte, das meine Familie im Vordergrund steht und das Crossdressing nur eine nebengeordnete Rolle spielt.
Wenn man mich fragt, ob es eine Art Sucht ist, würde ich ja sagen und ich denke, je selbstbewußter man damit umgeht um so öfter würde man(n) sich auch dem Crossdressing hingeben.
Für mich ist es wichtig, ein Kompromiss zu schaffen in dem meine weibliche Seite innerhalb unserer kleinen Familie einen Platz findet, sich ausleben zu können und Outdoor, z.Bsp. Stammtischtreffen mit Gleichgesinnten ist so eine.
LG Nicole
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exuser-18-02-2013
Re: Als Teilzeitfrau auf die Straße gehen
Hallo,
ich finde Nicole hat eine wichtigen Gedanken eingebracht: Wie stark ist das Verlangen "gecrossdressed" Outdoor unterwegs zu sein und wie lässt sich dieses in das bisherige Leben integrieren. Vielleicht tun sich da Singles leichter und CDer, deren Partnerinnen Bescheid wissen und das CD unterstützen. Ist doch klar, dass man dann stressfreier lebt, wenn man sich quasi jederzeit crossdressen kann.
Ich war am Montag als Mann im Roch (mit Strumpfhosen und Schnürboots) in Nürnberg unterwegs. Ich kann solche Aktivitäten nur unternehmen, wenn ich temporär familiär ungebunden bin. Ich fande meinen Ausflug klasse und möchte das wiederholen, aber für mich ist das organisatorisch nicht so leicht, sonst könnte ich mir das schon öfters zutrauen.
Insofern sehe ich klar an erster Stellen den Mut für den Schritt nach Outdoor, aber gleich gefolgt davon die Rücksicht auf familiäre bzw. soziale Zwänge/Gegebenheiten.
jeanskilt
ich finde Nicole hat eine wichtigen Gedanken eingebracht: Wie stark ist das Verlangen "gecrossdressed" Outdoor unterwegs zu sein und wie lässt sich dieses in das bisherige Leben integrieren. Vielleicht tun sich da Singles leichter und CDer, deren Partnerinnen Bescheid wissen und das CD unterstützen. Ist doch klar, dass man dann stressfreier lebt, wenn man sich quasi jederzeit crossdressen kann.
Ich war am Montag als Mann im Roch (mit Strumpfhosen und Schnürboots) in Nürnberg unterwegs. Ich kann solche Aktivitäten nur unternehmen, wenn ich temporär familiär ungebunden bin. Ich fande meinen Ausflug klasse und möchte das wiederholen, aber für mich ist das organisatorisch nicht so leicht, sonst könnte ich mir das schon öfters zutrauen.
Insofern sehe ich klar an erster Stellen den Mut für den Schritt nach Outdoor, aber gleich gefolgt davon die Rücksicht auf familiäre bzw. soziale Zwänge/Gegebenheiten.
jeanskilt
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ExuserIn-2015-02-14
Re: Als Teilzeitfrau auf die Straße gehen
Hallo Pama,
ich möchte Deiner Suggestion widersprechen, dass häufiges Crossdressing eine automatische Verweiblichung zur Folge hat, ohne dem entrinnen zu können. Diese deterministische Sicht halte ich für gewagt, denn sie beraubt mich meiner Wahlfreiheit, mich für oder gegen Etwas entscheiden zu können.
Häufiges Crossdressing ist keine zwanghafte Einbahnstrasse, die im seelischen Chaos endet. Vielmehr ist es ein Akt von Selbst-bewusstsein, der mir eröffnet, ich bin mehr als nur ein Mann, denn ich bin immer auch die Frau in mir. Dieses bilaterale Da-sein eröffnet mir doch vielfältige Möglichkeiten mich in dieser Welt auf unterschiedlichen Ebenen bewegen zu können.
Was Du als Sucht definierst und angeblich zu einer seelischen Dysbalance führen soll, ist für mich die absolute Harmonie meines innersten Seinsgrund. Crossdressing ist keine krankhafte Sucht, sondern
eine Stufe von Selbst-erkenntnis und -bewusstsein.
Die Verunsicherung die aus Deinem Beitrag spricht, zeigt mir vielmehr, wie sehr Du Dir ein persönliches offensives Crossdressing wünschst, aber es aus moralischen Beschränkungen nicht leben kannst.
Liebe Grüsse von Ladylike!
ich möchte Deiner Suggestion widersprechen, dass häufiges Crossdressing eine automatische Verweiblichung zur Folge hat, ohne dem entrinnen zu können. Diese deterministische Sicht halte ich für gewagt, denn sie beraubt mich meiner Wahlfreiheit, mich für oder gegen Etwas entscheiden zu können.
Häufiges Crossdressing ist keine zwanghafte Einbahnstrasse, die im seelischen Chaos endet. Vielmehr ist es ein Akt von Selbst-bewusstsein, der mir eröffnet, ich bin mehr als nur ein Mann, denn ich bin immer auch die Frau in mir. Dieses bilaterale Da-sein eröffnet mir doch vielfältige Möglichkeiten mich in dieser Welt auf unterschiedlichen Ebenen bewegen zu können.
Was Du als Sucht definierst und angeblich zu einer seelischen Dysbalance führen soll, ist für mich die absolute Harmonie meines innersten Seinsgrund. Crossdressing ist keine krankhafte Sucht, sondern
eine Stufe von Selbst-erkenntnis und -bewusstsein.
Die Verunsicherung die aus Deinem Beitrag spricht, zeigt mir vielmehr, wie sehr Du Dir ein persönliches offensives Crossdressing wünschst, aber es aus moralischen Beschränkungen nicht leben kannst.
Liebe Grüsse von Ladylike!
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Becky
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Re: Als Teilzeitfrau auf die Straße gehen
Von meinem Schleichen im Dunklen mal abgesehn hab ich keine erfahrung, bisher...
Die Frau in mir möchte die Welt als Frau erleben und nicht nur passiv indirekt über den Mann! Eigene Erfahrungen sammeln und das geht eben nur wenn Sie raus kommt.
Niemand mag gerne eingesperrt sein. Ich denke als Frau ist die Welt anders zu erleben und das ist dann auch klar, wenn der Käfig einmal auf war, das das Gefühl der Freiheit wieder rausmuß.
Du nennst es Sucht? Ich denke es ist ein Grundbedürfniss nach Freiheit.
Freu mich schon auf den ersten richtigen Frauentag.
Die Elena
Die Frau in mir möchte die Welt als Frau erleben und nicht nur passiv indirekt über den Mann! Eigene Erfahrungen sammeln und das geht eben nur wenn Sie raus kommt.
Niemand mag gerne eingesperrt sein. Ich denke als Frau ist die Welt anders zu erleben und das ist dann auch klar, wenn der Käfig einmal auf war, das das Gefühl der Freiheit wieder rausmuß.
Du nennst es Sucht? Ich denke es ist ein Grundbedürfniss nach Freiheit.
Freu mich schon auf den ersten richtigen Frauentag.
Die Elena
In der Rocky Horror Show gibt es ein Lied "Don't dream it, be it"
In diesem Motto steckt so viel Weisheit und womöglich auch der Schlüssel zum Glück?
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Pama
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Re: Als Teilzeitfrau auf die Straße gehen
Liebe Kritiker,
meinen Hinweis zu den Folgen von Outdoorunternehmungen habe ich unabhängig von meiner persönlichen Situation geschrieben, sondern lediglich, weil ich mich ständig darüber ärgere, dass manche den Unterschied zwischen Mutmachen und Verführen nicht begreifen. Wenn ein Bedürfnis für Crossdressing Outdoor besteht, aber lediglich die Möglichkeit oder der Mut fehlt, ist Mutmachen sicherlich ein richtiger Weg. Wenn aber noch kein Bedürfnis hierfür vorhanden ist, ist die Aufforderung zur Nachahmung lediglich Werbung, die verführt.
Ferner habe ich ausdrücklich geschrieben, dass es sich nicht um eine Sucht handelt, sonder um ein Bedürfnis, welches nicht therapierbar ist. Eine Sucht wäre behandlungsfähig.
Ich habe nicht behauptet, dass Outdoorunternehmungen zur Transsexualität führt, sondern lediglich geäußert, dass es zu mehr Frausein führt. Transsexualität kann durch nichts verstärkt werden, sie ist seit Beginn (Geburt?) vorhanden. Crossdressen kann lediglich zur Erkenntnis und Akzeptanz der Transsexualität führen. Auch ich vermute, dass einige Mitglieder hier transsexuell sind, die es nur noch nicht wahrhaben wollen. Hierfür braucht es auch Zeit.
Der Zeiger auf der Skala Mann/Frau zeigt nach meinem Verständnis das prozentuale Verhältnis zwischen Mannsein und Frausein an, also die Betrachtung der eigenen Gefühle als Mann oder Frau mit den entsprechenden Handlungen unter Berücksichtigung der hierfür in Anspruch genommenen Zeit.
Outdoorunternehmungen verstärken nicht nur das Gefühl, eine Frau zu sein, sondern nimmt auch Zeit in Anspruch, die dem Mann schließlich verloren geht.
Wenn der Zeiger bei einigen genau in der Mitte liegt und sie zufrieden sind und damit auch klar kommen, ist nichts einzuwenden.
Sie wissen aber auch, dass eine Reduzierung des Frauseins kaum möglich ist und wenn, nur mit erheblichen Leiden, die letztlich zur Erkrankung der Seele führt.
Gerade die erforderliche Zeit kann sich bei jüngeren Crossdressern infolge familiärer Verhältnisse, beruflicher Veränderungen oder sonstigen Gründen stark reduzieren. Deshalb ist jeder neue Schritt in Richtung Frausein wohlweislich vorher zu überdenken. Es ist kein Spiel.
Gruß Pama
meinen Hinweis zu den Folgen von Outdoorunternehmungen habe ich unabhängig von meiner persönlichen Situation geschrieben, sondern lediglich, weil ich mich ständig darüber ärgere, dass manche den Unterschied zwischen Mutmachen und Verführen nicht begreifen. Wenn ein Bedürfnis für Crossdressing Outdoor besteht, aber lediglich die Möglichkeit oder der Mut fehlt, ist Mutmachen sicherlich ein richtiger Weg. Wenn aber noch kein Bedürfnis hierfür vorhanden ist, ist die Aufforderung zur Nachahmung lediglich Werbung, die verführt.
Ferner habe ich ausdrücklich geschrieben, dass es sich nicht um eine Sucht handelt, sonder um ein Bedürfnis, welches nicht therapierbar ist. Eine Sucht wäre behandlungsfähig.
Ich habe nicht behauptet, dass Outdoorunternehmungen zur Transsexualität führt, sondern lediglich geäußert, dass es zu mehr Frausein führt. Transsexualität kann durch nichts verstärkt werden, sie ist seit Beginn (Geburt?) vorhanden. Crossdressen kann lediglich zur Erkenntnis und Akzeptanz der Transsexualität führen. Auch ich vermute, dass einige Mitglieder hier transsexuell sind, die es nur noch nicht wahrhaben wollen. Hierfür braucht es auch Zeit.
Der Zeiger auf der Skala Mann/Frau zeigt nach meinem Verständnis das prozentuale Verhältnis zwischen Mannsein und Frausein an, also die Betrachtung der eigenen Gefühle als Mann oder Frau mit den entsprechenden Handlungen unter Berücksichtigung der hierfür in Anspruch genommenen Zeit.
Outdoorunternehmungen verstärken nicht nur das Gefühl, eine Frau zu sein, sondern nimmt auch Zeit in Anspruch, die dem Mann schließlich verloren geht.
Wenn der Zeiger bei einigen genau in der Mitte liegt und sie zufrieden sind und damit auch klar kommen, ist nichts einzuwenden.
Sie wissen aber auch, dass eine Reduzierung des Frauseins kaum möglich ist und wenn, nur mit erheblichen Leiden, die letztlich zur Erkrankung der Seele führt.
Gerade die erforderliche Zeit kann sich bei jüngeren Crossdressern infolge familiärer Verhältnisse, beruflicher Veränderungen oder sonstigen Gründen stark reduzieren. Deshalb ist jeder neue Schritt in Richtung Frausein wohlweislich vorher zu überdenken. Es ist kein Spiel.
Gruß Pama
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exuser-18-02-2013
Re: Als Teilzeitfrau auf die Straße gehen
Hallo Anja, hallo Nora,
ich stimme euch voll zu - und denke das auch für mich als "lediglich" Rockträger.
jeanskilt
ich stimme euch voll zu - und denke das auch für mich als "lediglich" Rockträger.
jeanskilt
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Lina
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Re: Als Teilzeitfrau auf die Straße gehen
@Über die Gefahr eines ungewollten Outings will ich hier nicht diskutieren. Es hat auch andere Konsequenzen.
Wie viele hier berichten, macht das Nachdraußengehen süchtig. Diese Sucht, die aber keine ist, kann auch nicht therapiert werden.
Wer lange eingesperrt war und plötzlich frei rum laufen darf, lässt sich auch nicht freiwillig wieder einsperren. Warum denn?
@Es ist auch kein Hobby, was man künftig ändern kann. Dies bedeutet, das ein weiteres Bedürfnis geweckt wurde, welches ausgelebt werden muss oder künftig, falls notwendig, nur unterdrückt werden kann. Das Nichtausleben führt dann aber wieder zur Erkrankung der Seele.
Natürlich. Unterdrückung der eigenen Persönlichkeit macht krank.
@Durch Outdoorerlebnisse wird somit der Zeiger auf der Skala Mann/Frau weiter zu Frau geschoben.
Kann sein - wenn eine weibliche Seite stark unterdrückt wurde. Wenn die mal Luft kriegt, zeigt sie sich auch deutlicher ...
@Ferner habe ich ausdrücklich geschrieben, dass es sich nicht um eine Sucht handelt, sonder um ein Bedürfnis, welches nicht therapierbar ist. Eine Sucht wäre behandlungsfähig.
Warum sollte die auch therapierbar sein? Wer nicht therapiebedürftig ist, sollte auch nicht therapiert werden. Wer aber definitiv therapie- oder zumindest coaching-bedürftig ist, sind die, die Probleme haben eine wichtige Seite ihrer Persönlichkeit selbst zu akzeptieren. Denn völlig OK kann es ja nicht sein, wenn jemand stark das Gefühl hat, sich als Frau ausdrücken zu müssen - durch Kleidung, durch Körpersprache, in der Erotik - aber sich nicht traut, dies zu tun. Ja, viele TG brauchen wirklich Hilfe. Nicht die Art von "Hilfe", wo man versucht sie wieder auf 08/15 zurückzu-trainieren. Das ist ja das was viele in unseren Umgebungen eh unsere ganzen bisherigen Leben versucht haben. Nein, so dass sie sich trauen sich selbst zu sagen, "ich bin so wie ich bin und ich mag mich selbst so."
Gut, das können wir vielleicht alle in irgendeiner Situation nicht. Aber bei einigen ist es extrem und glauben, dass das Problem wäre, dass sie trans sind. Und in Wirklichkeit ist es, dass sie nicht akzeptieren können, dass sie trans sind.
@Die Zunahme von mehr "Frau" ist eine Einbahnstraße. Bevor man sie befährt, sollten die Folgen beachtet und abgewogen werden.
Die Folgen davon sie NICHT zu "befahren" sollten auch abgewogen werden.
@Die Folgen auf das künftige Leben sollten aber bedacht werden.
Hmm, ich glaube nicht, dass glücklicher werden, schädlich sein kann. Und genau das sollte wohl normalerweise die Folge sein, wenn man das tut, wofür man wohl irgendwie bestimmt ist.
Wie viele hier berichten, macht das Nachdraußengehen süchtig. Diese Sucht, die aber keine ist, kann auch nicht therapiert werden.
Wer lange eingesperrt war und plötzlich frei rum laufen darf, lässt sich auch nicht freiwillig wieder einsperren. Warum denn?
@Es ist auch kein Hobby, was man künftig ändern kann. Dies bedeutet, das ein weiteres Bedürfnis geweckt wurde, welches ausgelebt werden muss oder künftig, falls notwendig, nur unterdrückt werden kann. Das Nichtausleben führt dann aber wieder zur Erkrankung der Seele.
Natürlich. Unterdrückung der eigenen Persönlichkeit macht krank.
@Durch Outdoorerlebnisse wird somit der Zeiger auf der Skala Mann/Frau weiter zu Frau geschoben.
Kann sein - wenn eine weibliche Seite stark unterdrückt wurde. Wenn die mal Luft kriegt, zeigt sie sich auch deutlicher ...
@Ferner habe ich ausdrücklich geschrieben, dass es sich nicht um eine Sucht handelt, sonder um ein Bedürfnis, welches nicht therapierbar ist. Eine Sucht wäre behandlungsfähig.
Warum sollte die auch therapierbar sein? Wer nicht therapiebedürftig ist, sollte auch nicht therapiert werden. Wer aber definitiv therapie- oder zumindest coaching-bedürftig ist, sind die, die Probleme haben eine wichtige Seite ihrer Persönlichkeit selbst zu akzeptieren. Denn völlig OK kann es ja nicht sein, wenn jemand stark das Gefühl hat, sich als Frau ausdrücken zu müssen - durch Kleidung, durch Körpersprache, in der Erotik - aber sich nicht traut, dies zu tun. Ja, viele TG brauchen wirklich Hilfe. Nicht die Art von "Hilfe", wo man versucht sie wieder auf 08/15 zurückzu-trainieren. Das ist ja das was viele in unseren Umgebungen eh unsere ganzen bisherigen Leben versucht haben. Nein, so dass sie sich trauen sich selbst zu sagen, "ich bin so wie ich bin und ich mag mich selbst so."
Gut, das können wir vielleicht alle in irgendeiner Situation nicht. Aber bei einigen ist es extrem und glauben, dass das Problem wäre, dass sie trans sind. Und in Wirklichkeit ist es, dass sie nicht akzeptieren können, dass sie trans sind.
@Die Zunahme von mehr "Frau" ist eine Einbahnstraße. Bevor man sie befährt, sollten die Folgen beachtet und abgewogen werden.
Die Folgen davon sie NICHT zu "befahren" sollten auch abgewogen werden.
@Die Folgen auf das künftige Leben sollten aber bedacht werden.
Hmm, ich glaube nicht, dass glücklicher werden, schädlich sein kann. Und genau das sollte wohl normalerweise die Folge sein, wenn man das tut, wofür man wohl irgendwie bestimmt ist.