On Tour mit Ladylike
On Tour mit Ladylike - # 2

allgemeiner Austausch
ExuserIn-2015-02-14

Re: On Tour mit Ladylike

Post 16 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2015-02-14 »

Hallo Ihr lieben Mädels,
vielen Dank für Euer nettes Feedback! Leider habe ich erst jetzt die Zeit gefunden meine Erlebnisse fortzuschreiben, ich hoffe Ihr seid gespannt.

Mein kritischer Blick geht abwärts zu meinen Schuhen. Ein farbliches Desaster offenbart sich mir. Die roten Pumps beissen sich mit dem neuen Rock. Im Koffer befinden sich meine schwarz-gelackten Slingpumps. Rot aus, schwarz an. Für mein Date mit meiner netten Finanzbeamtin sind die schwarzen Pumps wohl auch eher angebracht.
Über die Autobahn geht's in die 35 km entfernt liegende Landeshauptstadt, vorm Finanzamt finde ich noch einen Parkplatz, stelle den Wagen ab und schreite durch die Eingangstür. Dort treffe ich auf eine freundliche Empfangsdame, die mir mein gewünschtes Formblatt für die EKST aushändigt. Ich erfrage noch die Zimmernummer für meine zuständige Beamtin, sie sagt mir, die Dame müsse in den 1. Stock gehen und links den Flur bis zum Ende entlang. Gesagt, getan. Ich stehe vor der Tür, muss tief durchatmen, denn ich will mich jetzt als meine Frau ausgeben.
Klopf, klopf! Ich trete ein, stelle mich als Frau XY vor und ich möchte die EKST meines Mannes abgeben, und außerdem hätte ich noch eine Frage zu meiner Lohnsteuerkarte. Sie bittet mich zu setzen und nimmt mir die Unterlagen ab. Routiniert schaut sie alles durch ob auch nichts vergessen wurde. Es scheint ihr nicht aufzufallen, dass ich nicht diejenige bin die ich vorgebe zu sein. Ich betrachte sie mir, ein hübsches junges Frauchen mit schöner Brust, etwa Ende Zwanzig.
Sie lächelt mich an und will noch wissen, was mit meiner Lohnsteuerkarte sei. Ich schildere ihr mein Anliegen. Wir führen ein freundliches, kurzes Gespräch, dann verabschiede ich mich.
So das klappte ja besser als ich dachte, obwohl anfangs hatte ich ein bischen Herzklopfen, aber mein freundliches und selbstbewusstes Auftreten waren mal wieder überzeugend. Tut irgendwie gut eine solche Aktion.
Ich schaue auf die Uhr, mittlerweile ist es 11.00 und ich möchte noch in den Baumarkt und in die benachbarte Kurstadt zum Shopping. Ich verwerfe den Baumarkt. Das Silikon kann ich ein andermal holen, außerdem habe ich eine ganze Menge Silikon unter meiner Bluse und das würde ich gerne in der Fussgängerzone wippen lassen.
Die Entscheidung fürs Shoppen ist damit gefallen.
In der Kurstadt angekommen, geht es gleich in mein bevorzugtes Parkhaus. Bevor ich mich ins Getümmel stürze, ein letzter Check ob alles perfekt sitzt und passt. Ich bin zufrieden mit dem was ich sehe und jetzt geht's los.
Die Temperaturen liegen bei angenehmen 22-° Celsius und ich beschließe etwas durch den Kurpark zu schlendern. Ich geniesse das Grün, die Sonne und den einen oder anderen Blick eines Mannes. Wie schön kann doch das Leben so als Frau sein. Frauchen ist ganz unbeschwert und glücklich.
Vom Kurpark sind es nur noch etwa gute 300m bis zur Shopping-Meile. Meine Pumps klacken heute aber besonders laut denke ich mir, jeder Schritt wird damit zu einem akustischen Erlebnis, kombiniert mit dem dem leichten Schwingen der Brüste erzielt es eine gewisse sinnliche Ausstrahlung. Was man(n) natürlich bemerkt.
Das Klackgeräusch wird immer stärker, in einer Ecke der Passage ziehe ich den rechten Pumps aus und schaue nach dem Absatz. Durchgelaufen bis auf den Nagel, daher das wunderbare Klacken. Ich überlege mir, was für ein schöner Grund mir mal wieder neue Pumps zu kaufen. Da ich einen absoluten Schuhtick habe und nicht genug von diesen feinen Feedtools besitzen kann, mache ich mich auf die Suche nach Schuhgeschäften. Was hier in dieser Stadt wahrlich kein Problem ist.
Von mondän bis Deichmann findet man hier alles an Geschäften. Es gibt sogar eines für Damengrößen bis zu 46. Vielleicht werde ich ja da fündig. Im Schaufenster befinden sich schöne rote Wildlederpumps von Gabor, die könnten es werden. Ich betrete das Geschäft und steuer auf die Abteilung für Damen-Übergrössen zu. Regale mit Schuhen in den Größen von 43-46 erschließen sich mir. Vom Outfit bin ich eher enttäuscht. Entweder zu flache Absätze oder zu un-chik. Mindestens 7cm Absatzhöhe braucht Ladylike. Ich frage eine Verkäuferin nach den roten Wildlederpumps von Gabor in 42. Sie müsse nachschauen, kurz danach kommt sie wieder und teilt mir mit, dass nur noch in 41 der Schuh vorrätig sei. Enttäuscht verlasse ich den Laden. Ladylike nicht traurig sein, es gibt noch viele andere Schuhgeschäfte. Niemand ist da, der mich tröstet. Schade!
Während ich so flaniere und mein Kummer verfliegt, entdecke ich das Geschäft eines Herrn Deichmann. Ich weiß, der führt Damenschuhe bis Grösse 42. Warum nicht hineingehen?!
Ich betrete die Filiale und gleich im Basement befindet sich die Damenabteilung. Es ist ein ausgesprochene kleine Filiale, die entsprechende Enge fällt auf. Aber was für ein Gewusel von jungen hübschen Mädchen und Frauen, oh hier bin ich richtig denke ich mir, zwischen all diesen jungen Dingern. Sofort suche nach Pumps in 42, Absatz mindestens 7 cm. Werde schnell fündig und probiere braune und schwarze Pumps verschiedener Machart an. Ich geniess die unglaubliche Enge und Nähe in diesem Geschäft. Rücken an Rücken sitze ich mit den jungen Mädels einher. Sie schnattern, reden dabei von Absätzen, Jungs, sind einfach ganz girlie. Und ich mittendrin. Ziehe galant meine abgelaufenen Pumps aus, spiele etwas mit den lackierten Zehen, die Entspannung tut gut. Laufe Probe diverse Pumps. Das An- und Ausziehen ist ein Genuss. Und die jungen Dinger bemerken nichts, nur eine Mitvierzigerin guckt mich etwas erstaunt an, wohl eher nach dem Motto, was will die Lady in dem Laden hier. Endlich nach einer ausgiebigen Stunde des Anprobierens und Geniessens habe ich meinen Schuh gefunden. Es ist mal wieder ein schwarzer Lackpumps, chick anzusehen und sehr bequem, Absatzhöhe 6cm, man muss auch mal Kompromisse machen.. Ich kaufe ihn für sagenhafte 19,95. Der wird sofort angezogen und stolz wie eine alte Hähnin schreite ich durch die Passage.
Mittlerweile ist es kurz vor 15.00 Uhr, die Zeit an einem ladylike-Tag vergeht immer wie im Fluge. Warum nur? Ich könnte jetzt mal eine Pause gebrauchen. Das nächste kleine Strassencafe' liegt direkt um die Ecke, zielstrebig gehe ich drauf zu.
Setze mich an einen freien Tisch und werde von der herankommenden Bedienung gefragt, was die Dame gerne hätte. Cappucino und einen Windbeutel, bitte! Das dritte Mal werde ich als Dame tituliert, was für ein bezaubernder Tag für Ladylike.
Prompt kommen die bestellten Leckereien. Ich spüre erst jetzt meinen großen Appetit. Genüsslich schlürfe ich am Cappucino, beobachte die vorübergehenden Menschen und vertilge dabei den Windbeutel.
Denke dabei, önnte nicht ein jeder Tag ein solcher wunderbarer Frauentag sein. Wenn es alltäglich wird, wäre es wahrscheinlich nichts Besonderes und Außergewöhnliches mehr.
Fazit: Wir lassen alles so wie es ist. Nach einer guten Stunde mache ich mich auf den Weg, um wieder in meine Männerwelt zurüchzukehren, obwohl ich Ladylike sofort vermissen werde.

So liebe(r) Leser(innen) ich hoffe, Ihr konntet einen schönen Ladylike-Tag mit mir zusammen verbringen können. Demnächst plane ich eine Tour entlang des Rheins, entweder mit dem Auto oder sogar mit dem Schiff. Mal sehen wie mutig ich bin und wie das Wetter mitspielt.

Bis dahin grüsst Euch ganz lieb Eure Ladylike Deborah!
Joe95
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Re: On Tour mit Ladylike

Post 17 im Thema

Beitrag von Joe95 »

schön erzählt...
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
ExuserIn-2015-02-14

Re: On Tour mit Ladylike

Post 18 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2015-02-14 »

Hallo liebe Mädels,

es ist an der Zeit über meine Outdoor-Aktivitäten von letzter Woche zu berichten:
Ich wollte mal etwas Außergewöhnliches erleben und nahm mir vor eine Gerry-Weber-Modenschau zu besuchen. Gerry-Weber Mode ist für uns reifere Damen besonders schick und bezahlbar, wenn die Klamotten auch noch hervorragend passen ist es umso schöner. Ein weiterer Reiz bestand noch darin, wie es sein wird, mit all den Bio-Frauen, zusammen auf einer Modenschau. Irgendwie hatte ich prickelndes, stimulierendes Gefühl in mir. War es die Vorfreude, was ich so alles erleben könnte oder doch eine gewisse Unsicherheit .

Den ganzen Vormittag verbrachte ich damit mich entsprechend zu stylen, denn ich wollte mich vor den Bio-Frauen nicht blamieren. Das komplette Styling-Programm von rasieren, maniküren, lackieren, epilieren, restaurieren, etc., lief also ab. Nach etwa gut 3 Stunden konnte ich im Spiegel das Ergebnis betrachten: Lady, etwa Mitte 40 , leicht gelockte kastanienbraune-rötliche Frisur, dezent damenhaft gekleidet, auf 8 cm hohen Stiefeletten bereit für das Abenteuer Modenschau. Mit dem gesamten Anblick war ich sehr zufrieden, zu mal mir das Make-up heute besonders gut gelungen war.
Bis zum Beginn der Modenschau verblieben mir noch ca. 3 Stunden Zeit, die ich zum Bummeln und eventuell Shoppen in meiner geliebten Kurstadt nutzen wollte. Also nichts wie los und nach 30minütiger Anfahrt befinde ich mich am Ort meiner femininen Träume. Zu allem femininen Glück kommt auch noch etwas die Sonne zum Vorschein, was für ein herrlicher Start für einen Ladylike-Tag!
Beim Verlassen des Parkhaus stosse ich an der Tür auf einen Mann meines realen Alters, der mir freundlicher Weise die Tür mit der Bemerkung aufhielt:"Einen schönen Frau würde er immer gerne den Vortritt lassen"!
Könnt ihr euch vorstellen, wie ich da innerlich jubilierte? Mit meinem schönsten Ladylike-Schritt gehe ich hüftschwingend durch die aufgehaltene Tür. Bedankte mich auch ganz freundlich. Ich spürte, wie er mir noch hinterher sah. Tolle Bestätigung. Mit dieser Erfahrung dürfte eigentlich nichts mehr schief gehen können, dachte ich mir.
Nach einigen hundert Metern betrat ich den Kurpark und steuertegleich meine bevorzugte Bank am kleinen See an, und setzte mich. Ich saß im herrlichen Sonnenschein, fühlte mich durch und durch als Frau, spielte mit meinem Haar und betrachtete meine braunen, glänzenden Beine. Wie schön kann das Leben und im Besonderen das Frausein sein.
Langsam kam Hände haltend ein junges Paar auf mich zu geschlendert, sie erregten irgendwie meine Aufmerksamkeit, weil beide ganz verliebte Blicke miteinander austauschten. Was eigentlich normal wäre, wenn da nicht ...
Eine von beiden süssen Girls trug einen sehr knappen schwarzen Minirock, sie war sehr groß und vollschlank, hübches, nettes Gesicht. Die Andere klein und gertenschlank, sehr androgyn, blond, mit Jeans und kurzer Lederjacke bekleidet, und sehr burschikos wirkend. Was für ein interessantes Paar, dachte ich. Gemächlich kam das verliebte Paar küssend auf mich zu und ich schaute lächelnd zu ihnen herüber.
Erst jetzt nahmen sie mich wahr und erwiderten mein Lächeln. Dabei konnte ich mir ein freudiges Augenzwinkern nicht verkneifen, was wir drei sehr amüsant fanden. Liebkosend, lachend gingen sie an mir vorbei, so schön kann Liebe sein.
Nach dieser netten Begebenheit entschloss ich mich noch etwas durch den Park zu gehen , denn bis zur Modenschau dauerte es noch eine gute Stunde.

Down-town angekommen hörte ich die Musik einer lebendigen und pulsierenden Stadt. Menschen hassteten an mir vorbei, Frauen schauten neugierig zu mit herüber, Männer werfen mir lüsterne Blicke zu. Ich fühle mich zu 100% lebendig und fraulich. Wie schön ist eine selbstbewusste Lady sein zu können.
Zielgerichtet steuerte ich den Ort der bevorstehenden Modenschau an. Ein vierstöckiger Konsumtempel mit diversen Geschäften bekannter Markenhersteller, in der Mitte mit einem lichtdurchflutetem Atrium und einem schönen Bistro-Cafe`. Irgendwie lenkte ich automatisch meine Schritte sogleich in ein besonderes Schuhgeschäf tin der 2. Etage, mir war bewusst, mein ausgeprägter Schuhtick gewann mal wieder die Überhand. Im Schutempel "Tamaris" angekommen, probierte ich die schönsten Pumps in rot und lila, braun und schwarz an. Das Schönste an der Sache war, dass alle Schuhe in 42er Grösse vorhanden waren. Besonders taten es mir ein Paar lila Pumps an, mit ca. 8 cm Absatzhöhe und gedämpfter Sohle. Das Gehen wird hier zum Wohlgenuss und schick sehen sie auch noch aus, war meine Überlegung. Vor dem Spiegel drehte ich den Fuss hin und her, betrachtete mich von vorn und hinten. Die lila Pumps passen optimal zu meinem lila karierten Rock, dachte ich. Der Preis von 59,-- € vertretbar. Eine junge Verkäuferin beobachtete mich schon eine gewisse Zeit, sah wohl meine Unentschlossenheit, und kam direkt auf mich zu und fragte:" Ob sie mir helfen könne"?.
Sie ist wirklich ein süsses und freundliches, junges, blondes Ding, dachte ich so bei mir. Ich ließ mich auf das Konversationsspiel mit ihr ein, und fragte dezent:"Ob mir die Pumps auch stehen würden und wie sie zum Rock passen würden"?
Ihr Rückmeldung mit einem bezauberndem Lächeln vorgetragen, lautete:" Dass sie mir ausgezeichnet Stehen würden und sie würden auch ideal zum Rock passen. Weiterhin wären die Schuhe mit einer speziellen Dämpfungstechnik ausgestattet und daher äußerst bequem beim Gehen, was ich prompt bestätigten konnte.
Mit meinem schönsten Lächeln erwiderte ich:"Das eine kompetente Beratung doch etwas wert sei und ich würde die Pumps auch gleich gerne anbehalten"! Gesagt, getan. Sie nahm meine Stiefeletten mit zur Kasse, steckte sie in eine Tüte, ich bezahlte und wir verabschiedeten uns äußerst freundlich Zulächelnd, vielleicht durchschaute sie mich ja, was sie sich in keiner Weise anmerken ließ. Diese süsse, kleine Blonde wäre eine Sünde wert, dachte ich so bei mir. Ob sie auch auf Ladies steht, war der nächste Gedanke. Die Gedanken sind frei, belassen wir es dabei!

So, jetzt wurde es aber höchste Zeit für das Highlight des Tages. Ich musste zwar nur eine Etage höher hinauf mit der Rolltreppe , um zur Modenschau zu gelangen, aber irgendwie zögerte ich, so ein komisches Bauchgefühl ergriff mich.
Jetzt war ich doch ein bisschen unsicher und leicht aufgeregt! Also, allen Mut aufgebracht und ab in die Höhle des Löwen. Und dort standen auch schon meine zahlreichen Bio-Frauen, etwa an die 40-50, viele mit einem Glas Sekt in der Hand. Wohl der Willkommensgruß zur Modenschau. Sofort kam eine nette Bedienung und reichte mir ein Gläschen, was ich dankend annahm. Erst einmal in Ruhe umschauen und alles wirken lassen, dachte ich. Viele, der vornehmlich älteren Damen trugen Hosen , kaum schöne Röcke und Blusen, und sie waren auch nicht besonders geschminkt. Im direkten Vergleich war ich doch etwas auffälliger, was mir auch gewisse Blicke einbrachte.
Langsam wurde es mit heiß und ich zug meinen schicken dunkelbraunen Blazer aus, zum Vorschein kam meine rüschenbesetzte Leo-Bluse mit entsprechendem Inhalt. Was wieder gewisse Blicke provozierte!
Ich suchte mir eine Sitzgelegenheit am Ende des Laufstegs und nahm Platz in absoluter Ladylike-Manier. Beine übereinander, gerade Sitzhaltung, verspieltes Lächeln, lässig das Sektglas haltend. Oh Schreck!
Denn schräg gegenüber sehe ich mein Bauchgefühl sitzen, eine ehemalige Bekannte aus frühreren Tagen und sie weiß nichts vom meiner CD-Leidenschaft. . Tausend Gedanken rasen mir durch den Kopf ob sie mich erkennen könnte. Wie würde sie reagieren, wenn ja? Absolut ruhig und gelassen bleiben ist jetzt meine Devise.
Zum Glück beginnt die Modenschau. All unsere Blicke werden auf die schönen, reiferen Mannequins gelenkt. Genau sind es drei reife Ladies, die die neue Herbstkollektion von Gerry Weber vorführen. Ich bekomme viele neue stylistische Anregungen und betrachte mir den eleganten Hüftschwung der Manneqiuns. Außerdem hat Eine es mir besonders angetan, fast 1.90 groß, dunkelhaarig gelockt und ein äußerst schönes, markantes Gesicht mit dunkelroten, verführerischen Lippen. Meine Vorliebe für diesen Typ Frau werde ich wohl nie verlieren! Ich fixiere ihre Augen, als sie am Ende des Laufstegs auf mich zukommt, interessiert bleibt ihr Blick an mir kurz haften, um sich elegant zu drehen und retour zu laufen. Dieses kleine Augenspiel wiederhole ich noch mehrmals mit ihr.
Ein gewisses entspanntes Gefühl stellt sich bei mir ein und ich geniesse die interessante Modenschau. Ich vergesse die ehemalige Bekannte.
Nach einer Dreiviertelstunde neigt sich die Show dem Ende, leider, weil dieses Gefühl als Frau unter all den anderen Frauen ist sehr amüsant und wohltuend.
Von der Bekannten werde ich auch nicht weiter beachtet, was mich doch sehr beruhigt.
Ich verabschiede mich von meinen direkten Sitznachbarinnen und wünsche noch einen guten Tag, was sie lächelnd erwidern.

Mein persönliches Resümee: Es war mit Sicherheit nicht meine letzte Modenschau auf der ich gewesen bin. Die unbittelbare Nähe von so vielen echten Bio-Frauen ist einfach angenehm reizvoll, wenn gerade keine EX-Bekannte unter ihnen ist.

Vielleicht war die eine oder andere von meinen lieben Forum-Schwestern auch schon auf einer Modenschau. Wie ist es Euch dabei ergangen? Gebt mir doch bitte Euer feedback!

Ganz liebe Grüsse von Deborah Ladylike!
Andrea aus Sachsen
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Re: On Tour mit Ladylike

Post 19 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

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Hallo Deborah,
vielen Dank für deine tollen Erlebnisberichte! Bei deinen Ausflügen zeigst du dich schon sehr routiniert. Wie lange machst du das eigentlich schon und wie oft bist du als Deborah unterwegs?
Ich war als Andrea nur einmal mehr oder weniger zufällig auf einer Modenschau. Auf einer Bühne auf der Straße hatte ich auch nur einen Teil des Programms gesehen. Es ging um Businessmode und da war es schon interessant, welche Gestaltungsmöglichkeiten Frauen hier haben, trotz angeblich strenger Vorgaben. Mir tat nur der Herr leid, der zwischen den elegant gekleideten Damen seine langweiligen Anzüge präsentieren musste. Wie der dazu nur lächeln konnte?
Übrigens brauchst du dir bei dem perfekten Styling, wie du es an den Tag legst, keine Gedanken machen, wenn du mal Bekannten begegnest, solange du nicht in ein Gespräch verwickelt wirst. Ich hatte schon mehrere solcher Begegnungen, bisher ohne Folgen. In diesem Sinne wünsche ich dir viel Spaß bei deinen nächsten Ausflügen.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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