Fragen und Sorgen
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Eruka Frog

Fragen und Sorgen

Post 1 im Thema

Beitrag von Eruka Frog »

Guten Morgen Liebe Community,

Ich habe vor mich in eine Psychotherapie zu begeben damit meine Depressionen weggehen und ich die Versicherung bekomme das ich innerlich wirklich eine Frau bin, wußerdem zahlt dann die Krankenkasse für mich, meine Sorgen und meine Fragen wären:

WIe läuft das ab vom Psychater bishin zur OP? Was redet man beim Psychater so? Wie erzähle ich es am besten meinen Eltern?

Ich bin gerade ziemlich überfordert, kann mir jemand die Fragen beantworten?
Anne-Mette
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Re: Fragen und Sorgen

Post 2 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

erst einmal herzlich willkommen )))(:
bestimmt melden sich noch einige, die schon den Weg gegangen sind, den Du bei Dir auch vermutest.

Ich würde Dir gerne empfehlen, zunächst eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen. Sicherlich ist bei Dir eine in der Nähe. Da bekommst Du dann auch Hinweise, welche psychologische Fachkraft sich auch mit Trans* auskennt; denn mit einem "Waldundwiesenpsychologen" ist es sicher nicht getan.

Gruß
CPG
Sabrina Verena
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Re: Fragen und Sorgen

Post 3 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Hallo Euruka! )))(:
Erstmal herzlich willkommen auch von mir. :)p
Hier im Forum sind einige Mitglieder die entweder gerade den Weg MzF gehen oder ihn bereits hinter sich haben. Wenn Du im Forum rumwühlst wirst Du einige Antworten finden. Sicherlich schaut auch das eine oder Andere Mitglied in diese Thread und antwortet Dir. Was SHG,s betrifft frag mal bei http://www.vivats.de oder http://www.transidentx.de/ nach. (smili)
Viele Grüße
Verena :()b
Zuletzt geändert von Sabrina Verena am Di 2. Okt 2012, 10:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Eruka Frog

Re: Fragen und Sorgen

Post 4 im Thema

Beitrag von Eruka Frog »

Danke für die vielen Antworten,

Das erste Problem ist... Selbsthilfe "Gruppen" ich mag Menschenansammlungen nicht, vorallem mit meinen Problemen will ich nicht anderen beteilgten mitteilen, da mir dort einfach das vertrauen fehlt, im Internet geht das viel leichter da alles Anonym oder mindestens Großteils Anonym läuft.

Danke Verena für die Seiten, werde mich da daheim (bin gerade in der Arbeit) mal schlau machen.

Ich fühle mich ziemlich weiblich auch wen ich hin und wieder gerne Fussball gucke und halt "Jungskram" mache.

Das mit dem weiblichkleiden das in der öffentlichkeit und das als Junge ist mir ziemlich unangenehm, nicht das ich mich für meine Crossdressing Sachen schäme, es ist nur so, ich hasse es wen Leute mir nachgaffen, wen alle blöd gucken und mit dem Finger auf einen zeigen, deswegen wäre das weiblich anziehen und dann damit auf die Strasse gehen wen ich wirklich ein Mädchen/Frau bin. (Der Psychater für Transexuelle sit auf der Hauptstrasse und naja in Linz leben nciht gerade wenig Leute.

Ich denke nicht das das mit dem Kontakt abbrechen soleicht geht, da ich noch daheim wohne und wirklich nicht weiß wohin ich soll, da meine Oma ziemlich inbtolerant ist, kann ich auch nicht zu ihr.

Ich werde meiner Mum es vermutlich im Laufe der Woche sagen bzw. ist sie nächste woche in der Steiermark und da werde ich ihr ne SMS schreiben was mit mir los ist, ich weiß nur nciht ob ich ihren Urlaub verderbe oder das der perfekte Moment ist damit sie sich darüber Gedanken macht.

Ehrlich gesagt habe ich sogar Angst vor allem was passieren kann, da in letzter Zeit deswegen der Hass gegenüber meinem jetzigen Ich diesbezüglich stark steigt und ich mir mit Spitzen und scharfen Gegenständen selbst wehtue, auf der einen Seite finde ich es gut mich zu verletzen da ich mich befreit fühle auf der anderen Seite habe ich Angst das ich mir zuviel wehtue.

Was soll ich tun?
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Re: Fragen und Sorgen

Post 5 im Thema

Beitrag von Jalana »

Eruka Frog hat geschrieben: Was soll ich tun?
Hallo,

ich denke, Du solltest Dir so schnell wie möglich psychotherapeutische Unterstützung besorgen. Wie Du die in Linz bekommst, weiß ich allerdings leider nicht.

LG
Jalana
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Eruka Frog

Re: Fragen und Sorgen

Post 6 im Thema

Beitrag von Eruka Frog »

Ich hab schon einen gefunden der in der Nähe des Hauptbahnhofes wohnt (wohne nicht direkt in Linz) da kann ich jedes mal dann heimfahren, fange ich in der arbeit um 7 an höre um 4 auf, von 5 - 6 beim Psychater, dann heimfahren, wäre die perfekte Lösung.

Naja, wann dieser nun Zeit hat ist wueder so eine Sache, mittlerweile halte ich es ohne nicht aus, warum es so schlimm ist von einem Tag auf den anderen kann ich mir nicht erklären.
Sabrina Verena
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Re: Fragen und Sorgen

Post 7 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Hallo Eruka!
Sobald Du Dir wirklich darüber im Klaren bist, ob Du wirklich transsexuel bist und den Weg MzF gehen willst, hast Du gute Chancen hinterher auch weiblich auszusehen, da Du mit 18 sicherlich noch nicht so stark männlich ausgeprägt sein dürftest. Vorher musst Du Dir aber über Dich selber im Klaren sein. Auch solltest Du gewisse widersprüchliche Erwartungen ablegen. Ein Therapeut wird Dir nur dann TS bescheingen, wenn er davon überzeugt ist. Andererseits hast Du, da Du dir selber Verletzungen zuführst, wohl einen starken Leidensdruck. Das mit den Verletzungen solltest Du unbedingt dem Therapeuten erzählen.
Ich selber denke allerdingst, dass Du wohl eher androgyn oder bigender bist, also gleichzeitig oder abwechselnd Mann und Frau in einem.
Liebe grüße
Verena
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Eruka Frog

Re: Fragen und Sorgen

Post 8 im Thema

Beitrag von Eruka Frog »

@darialena

Sprich man lebt immernoch in dem selben Gefängniss, ändert garnichts, nur die Hormone sind nunmal anders, wen man weder so aussehen kann noch sonstiges ist es nichtsweiter als Zeitverschwenderei, kann man genauso Brust OP machen fertig, jedenfalls kam es so rüber.

Naja kann man nichts ändern, vom Regen in die Traufe würde man es wohl nennen, vermutlich bin ich in Limbo gefangen, anders kann ich mir dieses Dilema nicht vorstellen.
Ich würde nicht unbedingt sagen das du mir die Flaussen beseitigt hast sondern eher einen Wunsch zu nichte gemacht hast.

Hiermit ziehe ich mich aus dem Forum zurück, fragen wurden beantwortet sorgen wurden mir wahrgemacht, fazit, was nicht zu 100% ist ist es nicht wert gemacht zu werden, halbe sachen können nicht gut ausgehen.

P.S.: Das mit den hohen Chancen, mein Glücksprozent liegt unter 10%, ich bin der riesigste Pechvogel, zwar nicht in der Welt sondern den ich kenne, wen ich es wirklich darauf ankommen lasse auf Glück, muss ich ein noch größerer Idiot sein was ich eigentlich geglaubt habe.
Ihr könnt das vermutlich nciht nachvollziehen.

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ab08
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Re: Fragen und Sorgen

Post 9 im Thema

Beitrag von ab08 »

Hallo Eruka Frog,

wenn Du Dich hier im Forum umschaust, erkennst Du wahrscheinlich, dass es viele verschiedene Möglichkeiten gibt.
))):s
Bisweilen kann ein Problem bei manchen SHGs sein, dass manchmal alles vorgezeichnet scheint...
GaOP ist nicht für alle Betroffenen der Weisheit letzter Schluss, obwohl die GaOP für viele sicher wichtig ist.

Am wichtigsten ist für jeden Menschen, dass er die Schwierigkeiten, die ihm im Leben begegnen, möglichst körperlich & seelisch unbeschadet übersteht.
Und es dann irgendwann schafft, ein glückliches, zufriedenes Leben zu führen. (flo)

Dabei kann es nötig werden, unkonventionelle Wege zu gehen, denn jeder Mensch ist anders -
Was für eine Person genau richtig ist, kann für eine andere absolut falsch sein !!
Gesellschaftliche Normen und 'Vorbilder' verhindern manchmal, dass Du Deinen Weg gleich findest.

Persönlich halte ich zunächst das Streben nach eigener körperlicher Unversehrtheit für sehr, sehr wichtig.
Ritzen, Alkoholmißbrauch, Drogen und Ähnliches sind problematisch. Sie liefern vielleicht kurzzeitigen Ausgleich, lösen aber nie Probleme, sondern schaffen nur zusätzliche Schwierigkeiten!!! Wie bei körperlichen Verletzungen (Beinbruch) sollten sich Personen, denen so was passiert, entsprechende ärztliche, psychiatrische Hilfe holen.
Da ich auch dort unterrichte, weiß ich übrigens, was Mediziner in dem Bereich oft erreichen!

Liebe Grüße
ab (Frau mit unpassenden Genitalien)

P.S. Persönlich hatte ich viel Glück: Nie betrunken, nie geraucht, niemals Drogen so wurde ich gesund fast 62. - Daher konnte ich auch mit dem Problem (Frau mit falschen Genitalien) ganz gut umgehen.... Selbstdisziplin (Nicht Selbstverleugnung!!), anerzogen durch meine Mutter (nun 94, seit über 40 Jahre Vegetarierin) half sehr...
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
Eruka Frog

Re: Fragen und Sorgen

Post 10 im Thema

Beitrag von Eruka Frog »

Ritzen ist nicht das einzige was ich mache um mich selbst zu bestrafen, ich übergebe mich absichtlich entziehe mir Nahrung, drücke Zigarettenstümmel auf meiner hand aus auch hin und wieder auf bereits verheilte Narben.

Meine Probleme gehen mir sehr tief, ich habe auch oft Gedanken meine Existenz einfach auszulöschen, der Tod löst keine Probleme, er beendet sie nur, und wen ich ehrlich bin, will ich auch nichtmehr, vlt. falls es wiedergeburt gibt, vlt. bin ich dort glücklich oder was weiß ich, auch wen ich einfach schwarz sehe oder ewig Träume, wäre mir egal überall wäre es mir lieber wie hier im Moment.
Anne-Mette
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Re: Fragen und Sorgen

Post 11 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
falls es wiedergeburt gibt,
Darauf würde ich mich nicht verlassen (smili)
Nimm Dein Leben jetzt in die Hand und sieh zu, dass Du Hilfe bekommst - sofort!

Wenn man Dir Hilfe gibt, kannst Du bestimmt Perspektiven entwickeln, die das Leben wieder lebenswert machen.
Viele von uns haben sich schon in so einem düsteren Tal wiedergefunden und auch den Eindruck gehabt, es ginge nicht mehr weiter.
Heute sind sie froh, dass sie den verzweifelten Gefühlen nicht nachgegeben haben.

Gruß
Anne-Mette
Sabrina Verena
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Re: Fragen und Sorgen

Post 12 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Hallo Eruka!
Ich kann Claus Peter nur zustimmen. Gehe zum Therapeuten und bespreche mit ihm Alles, und ich meine Alles was Dich bedrückt. Lass Dich nicht fertigmachen, auch nicht von Dir selbst. Dafür ist das Leben zu kostbar. Und es hat auch eine ganze Reihe schöner Begebenheiten. Sei offen für die schönen Dinge.
Mit liebe Grüßen eine nachdenkliche Verena
Solange Du in Dir selber nicht zuhause bist, bist Du nirgendwo zu Haus.

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Re: Fragen und Sorgen

Post 13 im Thema

Beitrag von Eruka Frog »

Ich will generell in keine Anstalt wo ich länger bleiben muss, wäre für mich ein Gefängniss für mein Gefängniss, das mit der OP hab ich mir eh anders überlegt, da ja nur eine geringe Chance entsteht das ich wirklich das werde was ich werden will.
Ich will keine wahrscheinlichkeit oder Glück, oder Antworten ich will die bestätigung das alles hinhaut, den jeder noch so klitze kleine Fehler der passieren könnte, könnte mir passieren, Risiko kann ich nciht leiden ich versage immer.

Vermutlich setze ich mir die Erwartungen zu hoch, wir sind in keinem Film oder Anime, die Welt ist grau.
Anne-Mette
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Re: Fragen und Sorgen

Post 14 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
ich versage immer.
Ich bin mir sicher, dass das nicht stimmt (smili) Risiken gibt es immer im Leben - und unangenehme Ereignisse auch.
Als ich als Schüler mal eine Klasse wiederholen musste, dachte ich: "immer muss mir so etwas passieren" - aber geschadet hat es mit nicht (bis auf meine negativen Gedanken, die ich dabei hatte).
Als ich mit 16 eine Brille bekam (äußerst peinlich) habe ich auch gedacht: "immer muss mir so etwas passieren" (Die unbeliebtesten Leute in der Klasse hatten auch eine Brille). Geschadet hat es mir aber nichts.

So kann ich einige Beispiele bieten (smili)
Es ist wichtig, sich selbst zu finden und dabei nicht irgendwelche Normen als Navigationshilfe zu benutzen. Du bist Du - und Du bist ein wertvoller Mensch (smili)

Auf einem Weg gibt es immer wieder überraschenden Wendungen - und vieles, was erst negativ erscheint, entwickelt sich durchaus positiv.
Aber eine dauerhafte rosorote Wolke habe ich noch nie gesehen (smili)

Gruß
Anne-Mette
Eruka Frog

Re: Fragen und Sorgen

Post 15 im Thema

Beitrag von Eruka Frog »

auf Glück folgt Pech, doch das Pech schneidet sich in deine Seele rein, entweder sie vergehen langsam oder sie bleiben ewig.
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