eigentlich dürfte es offiziell längst keine Rolle spielen, aber ja nach Branche, sind die Reaktionen unterschiedlich.
Da ich in einer Großstadt lebe und arbeite, in einem Berufsverband und anderweitig aktiv bin, kenne ich vor Ort und über diverse Kontakte viele Einzelfälle.
Im IT/Software Bereich klappte es häufig problemlos. Ebenso bei Friseur / Kosmetik / Massagebereich etc. und bei Selbständigen.
Bei Sicherheitsbehörden, Polizei etc. hat man inzwischen erheblich dazugelernt und es klappt. (wobei es meist auf die Persönlichkeit der direkten Vorgesetzten ankam...)
(Bei anderen Behörden, bzw. behördenähnlichen Arbeitgebern gab es bereits zuvor selten Schwierigkeiten.)
Für soziale Berufe z.B. Pflege gilt ähnliches, auch dort verringern sich die Probleme mit der Zeit. Kindergarten klappt oft (Wenn es ein kirchlicher Träger ist, muss der halt mitmachen.) Situationsbedingt ist der Schulbereich weiter problematisch. Persönlich machte ich da schlimme Erfahrungen und auch andere von denen ich weiß, hatten es nicht leicht. Trotzdem, wenn frau sich gut vorbereitet (Berufsverband, Gewerkschaft, Rechtschutz usw.) schafft frau es auch da... Bei mir gab es keine Unterbrechung der unterrichtlichen Tätigkeit!!
Vor allem solltest Du immer bedenken: Wir sind im Recht.
Eigentlich dürfte es keine Diskriminierungen mehr geben.
Allerdings 'Recht haben' und 'Recht bekommen' ist nicht nur in unserer Gesellschaft wirklich zweierlei.
Über andere Bereiche (Einkauf/Verkauf usw.) weiß ich zu wenig, bzw. bin moralisch zur Diskretion (Uni etc....) verpflichtet
Liebe Grüße
ab
P.S. Kleine Tipp, wenn Dir trotzdem was passiert:
Nach einem 'formalen' offiziellen, schriftlichen Protest, machte ich alles mit. - Wenn Du das genauso machst, hast Dir zusätzliche Argumente, falls es vor Gericht geht.
Nachtrag:
Wenn Du mit Deinem Job sonst zufrieden bist, halte ich übrigens einen Arbeitsplatzwechsel, wegen dieser Kleinigkeit, für völlig unnötig.
- Aber das ist natürlich Deine ganz persönliche Entscheidung!!