und danke für den Link
Das stimmt mich sehr nachdenklich - und ich denke, dass viel transidente Menschen ähnliche Erfahrungen gemacht habe und 1000-fach noch machen werden:
Da höre ich eine große Sehnsucht heraus, die Sehnsucht, zugehörig zu sein.Sie sei einfach ihr Image als transsexuelle Frau nicht losgeworden, sagt Jean Lessenich. "Unsere größte Sehnsucht ist es, im neuen Land der Frauen anzukommen und eine der ihren zu werden. Ich aber blieb immer die Transe. Unbekannten ist es meist gesteckt worden, bevor sie mich kennenlernten: Die Frau, die wir heute besuchen, war mal ein Mann. Es ist so wie bei allen Immigranten: einmal Ausländer immer Ausländer."
"Ich kann unsereins riechen. Es ist die Mischung aus Östrogen, Parfüm und Angst, die wir ausdünsten, wenn wir uns in die Öffentlichkeit wagen. Es ist die Angst, dass jemand lachen könnte — wobei lachen ja noch das Harmloseste wäre."
Gleichzeitig ist mir ein Trost, dass ich immerhin hier dazu gehöre
Gruß
Anne-Mette