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Wenn ich mir den Artikel "Neuer Megatrend - Die Sorge um Transsexuelle erreicht die Universität Oxford" angucke, dann weiß ich, dass dumme Artilel nicht nur aus der Boulevardzeitung mit den großen Buchstaben und vielen Bildern kommen.
Allerdings hatte ich bei der den Eindruck, dass sie sich etwas verbessert haben
Was allerdings unter der Adresse der ZEIT zu finden ist, lässt mich kopfschüttelnd zurück: http://www.zeit.de/2012/32/Genderpoliti ... aet-Oxford
Das nennt sich auch noch Zeit Online Kultur...
Hier mal eine Leseprobe:
Wer jetzt staunt und sich fragt, ob die Zahl der Transsexuellen oder meinetwegen auch Hermaphroditen so gewaltig zugenommen hat beziehungsweise Transsexuelle dermaßen verstärkt ins Studium drängen, dass sich hier ein riesiges Sozialproblem aufgestaut hat — der hat nichts verstanden.
Tja, der Autor ereifert sich ja geradezu. Und er fragt sich anscheinend ehrlich ob wir "es schwer haben KÖNNTEN". - Mal im Ernst. Über das bösartige Geschwalle eines derart intellektbefreiten Individuums nachzudenken ist mir meine Zeit zu schade. Nur unglücklich, dass sowas viele Menschen zu lesen bekommen und evtl. für voll nehmen.
habe diesen Mist auch gelesen und hatte überlegt es hier reinzustellen, hab mich aber nicht getraut. In letzter Zeit schreibt "Die Zeit" aber auch viel anderen Müll.
Ich lese eigentlich drei-vier Zeitungen. Die Zeit, Die Welt, Spiegel und unsere Regionalzeitung "Mitteldeutsche Zeitung". Im Grunde genommen nehmen die sich alle nicht
viel, mit ihrer schreiberei aber 100mal besser als die Zeitung mit den 4 großen buchstaben.
ich finde, Leute, die so fiess und agressiv auf vermeindlichen Minderheiten wie "Transen", Schwulen, Lesben oder Frauen herumhacken, sind selber sehr unsicher über ihre eigene Persönlichkeit.
Persönlichkeiten, die sich ihrer Männlichkeit sicher sind, haben es nicht nötig, Schwule oder feminine Männer herunterzumachen, um sich selber zu erhöhen.
Die können nämlich annehmen, dass sie als Männer auch eine feminine Seite haben; die können nämlich auch annehmen, dass sie manchmal bestimmte Aspekte an manchen Männern attraktiv oder erotisch oder nur bewundernswert finden. Ohne dass dadurch ihre Persönlichkeit erschüttert würde.
Nur schwache Persönlichkeiten rufen nach "angenehm restriktiven" Regeln, nach Regeln, die unfrei machen und unterdrücken. Die ihnen vorschreiben, was richtig und falsch sein soll. Weil sie keine eigenen Massstäbe entwickelt haben und nicht aus sich heraus selber entscheiden können, und Zeit ihres Lebens von Autoritäten ans Händchen genommen werden wollen und müssen. Die im Grunde nie über den Zustand des dummen unmündigen Kindes heraus gewachsen sind.
Das Geschreibsel in der Zeit blamiert in erster Linie den Schreiberling, in zweiter Linie die Zeit selber, weil die Qualitätskontrolle versagt hat. Und sonst niemanden.