Das bin ich - aber wie geht es weiter?
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dasbinich

Das bin ich - aber wie geht es weiter?

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Beitrag von dasbinich »

Hey zusammen!

Ich bin neu in diesem Forum und freue mich, so ein Portal gefunden zu haben!

Kurz zu meiner Person: Ich bin 26, seit fast 7 Jahren Single, arbeite in einer Bank und habe vermutlich ähnliche Sorgen wie die meisten hier.

Bei mir fing alles damit an, dass ich mit 17 eine Freundin hatte (aus der selben Schule, ein Jahr jünger als ich). Wir waren beide neugierig und haben viel zusammen ausprobiert. Damals trug ich noch Boxershorts und sie Slips. Das änderte sich aber nach einiger Zeit der Beziehung. Ich sagte ihr damals, dass unter weißen Hosen Strings besser kämen und sie sowas auch zu meiner Freude gerne anziehen könnte. Sie war einsichtig und am nächsten Nachmittag überraschte sie mich. Da es ihre ersten Strings waren, kaufte sie mehrere Größen. "Der passt mir nicht, der ist zu groß" sagte sie, als sie mir ihren Einkauf präsentierte. "Macht nix, vielleicht passt er mir" sagte ich mehr oder minder als Scherz. Aber sie wollte unbedingt, dass ich es mal probiere. Es hat etwas Überwindung (ist ja schließlich Frauenunterwäsche und ich bin ein Mann) gekostet und erst einige Schwierigkeiten bereitet (Beule), aber sie war positiv überrascht und mir hat es irgendwie auch gefallen. In der folgenden Zeit haben wir das häufiger wiederholt. Sie und ich uns einen immer größeren Fundus an Frauen-Strings und (ich mir) auch Panties und Frauen-Slips angehäuft. Wenn wir unterwegs waren (wo man uns nicht kannte), konnte man auch häufiger mal unsere UW vorblitzen sehen. Es hatte für mich immer etwas verbotenes, aber ich fand die Frauenunterwäsche bequemer und schöner als das ganze Männerzeug. Sie fand es ja auch gut und hat es unterstützt.

Später (zu ihrem Geburtstag) durfte sie sich mit 17 ein Bauchnabelpiercing stechen lassen. Ich als ihr Freund (dann bereits 18) fand die Idee gut und kam zum Händchenhalten mit. Als wir vor dem Piercinggeschäft standen, bekam sie weiche Knie "mach ich's, ich hab Angst... Ja, ich weiss, dass andere das auch überlebt haben...". Ich habe dann (auch eigentlich mehr als Scherz) gesagt, dass ich dann halt den Vortester spiele. Wenn ich das überlebe, überlebt sie das auch. Gesagt getan. Die Piercerin hat bißchen komisch geguckt, letztlich aber saubere Arbeit gemacht. Meiner damaligen Freundin gefiel das ganze sogar so gut, dass sie sagte, ich solle das Piercing unbedingt drin und abheilen lassen. Seitdem habe ich ein Bauchnabelpiercing, trage nur schlichte Bananen-Stecker (silber oder schwarz). Ich trage meist auch privat Hemd (in der Bank ist eh Anzugpflicht) und da zeichnet sich das Piercing auch nicht durch die Kleidung ab.

Die Beziehung ging ein Jahr darauf in die Brüche, nachdem ich mit der Schule fertig war und für die Ausbildung die Stadt gewechselt habe. Blöderweise hat sie danach begonnen, viele unserer Geheimnisse (und die o.g. 2 sind definitiv Geheimnisse gewesen) auszuplaudern. Ich war sehr geschockt und hatte nicht gedacht, wozu Frauen im Stande sind. Seitdem hatte ich keine Beziehung mehr. Frauenunterwäsche und das Piercing trage ich aber trotzdem noch täglich. Wenn ich zum Feiern (ich gehe eigentlich immer alleine weg) in die Stadt gehe, trage ich in aller Regel kein Piercing und untendrunter eine meiner 2 Reserve-Boxershorts.

Allen Frauen, die ich in der Zwischenzeit kennengelernt habe, habe ich nie etwas davon gesagt. Für mich ist es ja auch nur aus funktionellen Gründen oder weil es mir halt gefällt. Kein Fetisch. Ab und an habe ich mal gewitzelt: "Wenn jetzt Sommer und nicht Winter wäre, wär ich auch im Bikini hergekommen" - "Igitt, du spinnst doch!". Habe also somit eher negative Reaktionen erhalten. Ein ONS hat mal etwas komisch geschaut, als sie das Loch in meinen Bauchnabel gesehen hat. Habe mich dann schnell umgedreht. Gesagt hat sie nichts, gemeldet hat sie sich danach auch nie wieder. Eltern und meine Hand voll Freunde wissen nichts davon, haben mich auch nie erwischt. Neue Strings kaufe ich mir meistens im Internet oder da, wo man mich nicht kennt (Urlaub). Männerstrings gefallen mir übrigens von der Form her gar nicht.

Ich fühle mich trotzdem sexuell nur zu Frauen hingezogen, möchte selber aber keine Frau sein und empfinde das Tragen von DW und dem Piercing einfach nur als bequem bzw. schön, ohne dass es mich weiter anmacht. Leider wird es scheinbar nicht akzeptiert, sodass ich irgendwie vor der Wahl stehe, mich komplett ändern zu müssen (halt so wie Frauen Männer erwarten), um vielleicht irgendwann wieder eine gute Beziehung führen zu können oder mich damit abfinden, dass ich nix mit Frauen zu tun haben können werde, weil sie es nicht akzeptieren können.

Das war jetzt ein bißchen viel Text, aber ich weiss echt nicht, wie ich alles miteinander verbinden kann. Habt ihr Tipps?

Viele Grüße
- dasbin ich -
exuser-23-11-2013

Re: Das bin ich - aber wie geht es weiter?

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Beitrag von exuser-23-11-2013 »

Erst einmal herzlich willkommen hier im Forum,

Hier brauchst Du keine Scheu zu haben. Du findest hier viele die genauso empfinden wie Du, die es lieben DW zu tragen aber keine (Ganze)Frau sein wollen.

Vielleicht gibst DU Dir noch einen Namen, das ist immernoch besser als "dasbinich" und es ist auch leichter für uns.

LG
Anouk
Andrea aus Sachsen
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Re: Das bin ich - aber wie geht es weiter?

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Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Hallo "dasbinich",
vielen Dank für die ausführliche Vorstellung und herzlich willkommen in unserer Runde! Hier findest du viele Gleichgesinnte, die es genau wie du mögen, Damenwäsche zu tragen, ohne sich dabei komplett in eine Frau zu verwandeln. Für den Gedanken- und Erfahrungsaustausch darüber wünsche ich dir viel Spaß.
Zu deinem Problem Partnerschaft musst du wissen, dass dein Verlangen nach Damenkleidung nie aufhören wird, auch wenn es in bestimmten Lebenssituation anders scheinen mag. Der Versuch, diese Neigung zu unterdrücken, funktioniert nur für eine begrenzte Zeit. Deshalb kann ich dir nur raten, einer neuen Partnerin von Anfang an, spätestens wenn ihr beabsichtigt, zusammen zu ziehen, reinen Wein einzuschenken. Wie du beim Stöbern im Forum feststellen kannst, gibt es viele Partnerinnen, die so etwas akzeptieren.
Die Alternative, die Sache zu verheimlichen, und da spreche ich aus eigener Erfahrung, ist nervenaufreibend und führt später zu größeren Problemen. Dass du dich zu Frauen hingezogen fühlst, du also ein ganz normaler heterosexueller Mann bist, hat übrigens mit deiner Liebe zu Damenbekleidung nichts zu tun.
In diesem Sinne hoffe ich, dass du eines Tages eine Frau findest, die dich so akzeptiert, wie du bist.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
Regina
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Re: Das bin ich - aber wie geht es weiter?

Post 4 im Thema

Beitrag von Regina »

Hallo 'Das bin ich',

herzlich willkommen hier bei uns im Forum und vielen Dank für Deine ausführliche Vorstellung.

Mache Dir mal nicht so viele Gedanken, was andere Leute von Dir denken könnten. Wenn Du die Sachen und auch Dein Piercing gern trägst solltest Du dabei auch kein schlechtes Gewissen haben. Es ist ja schließlich nichts verbotenes als Mann ein Bauchnabelpiercing zu haben.
Ich z.B. habe auch als Mann hin und wieder lackierte Zehnägel (z.Zt. in 'altrosa'). Damit gehe ich auch ins Fitnesstudio und dort natürlich auch zum Duschen. Einige gucken zwar ein wenig irritiert, aber schließlich ist es doch meine Sache was ich mache. Andere sind dafür irgendwo tätowiert, teilweise auch nicht wirklich toll. Und das geht dann nicht so einfach weg wie mein Nagellack.

Als ich in Deinem Alter war experimentierte ich auch viel mit Unterwäsche. Ich trug dann, gemeinsam mit meiner Freundin, dann auch gern Strings, Straps und BH drunter. Wenn man genau hinsah konnte man sicher auch etwas erkennen. Aber wer schaut schon darauf ob ein Junge einen BH trägt. Das hat uns beiden immer viel Spaß gemacht.

Habe Spaß, bei dem was Du machst und lasse es Dir auch von den Mädels nicht ausreden. Du solltest, auch beim Ausgehen nicht auf Deine Strings verzichten. Dann wissen die Mädels zumindest sofort Bescheid. Allemal besser, als wenn Du dann später irgendwann doch reinen Wein einschenken musst.

Liebe Grüße,
Regina
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. (Erasmus von Rotterdam)
Franziska-Anita
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Re: Das bin ich - aber wie geht es weiter?

Post 5 im Thema

Beitrag von Franziska-Anita »

Hallo dasbinich,

als ich hier neu ins forum kam wusste ich auch nicht was mit mir los is oder was ich machen sollte.
Das hat sich nach über einem jahr hier im forum geändert. Ich finde auch Damenslips bequemer als
Männerslips. Hab mir erst wieder ein sechser pack Bikinislips bestellt.(schön bunt) Wen interessiert es
schon was du drunter trägst, im Alltag. Wenn ich abends weggehe, ziehe ich die ungeliebten Männerslips an.
Es könnte ja sein das man(n) ja mal jemanden kennenlernt und es kommt glaub ich nicht so gut wenn du
dich als Kerl ausziehst und stehst im Spitzenhöschen da. Mit Sicherheit gibt es Frauen die das toll finden, es sind aber die
wenigsten.Die Sache mit dem witzeln mache ich auch um zu sehen wie die Damenwelt reagiert, habe bisher 100% ablehnung
bekommen. Behalte es als dein geheimniss, auch Franziska ist ein geheimniss und ich lebe wunderbar damit.

Die geheime Franziska
Ich stehe mit beiden Beinen, fest im Konfetti!
dasbinich

Re: Das bin ich - aber wie geht es weiter?

Post 6 im Thema

Beitrag von dasbinich »

Hallo und ganz vielen lieben Dank für Eure Antworten, das bestärkt mich in der Ansicht, hier an der richtigen Adresse zu sein.

Ich habe die Reaktionen von Euch alle durchgelesen und befinde mich seither in einer etwas diffusen Gefühlslage (also ansich genauso wie vorher). Die eine Sache ist die mit der Offensivheit. Zum einen kann ich mir natürlich denken: "Lasse reden" und "Was geht Dich das Gerede an, mach einfach, es ist ja schließlich Deine Privatsache". Letztlich muss ich da aber auch ein wenig differenzieren. Ich habe arbeitsmäßig viel Kundenkontakt und gerade das Finanzwesen wird nicht müde, sich einen seriösen und korrekten Anstrich zu geben und hoffentlich auch aus alten Fehlern gelernt zu haben. Wenn mich nun aber Kunden ausdrücklich im Privatumfeld "erwischen", wie ich mit Frauenunterwäsche oder Piercing rumlaufe, dürfte das meinem Ansehen in diesem konservativen Umfeld nicht gerade zuträglich sein. Leider. Und die Branche oder das Arbeitsfeld wechseln, nur um in dieser Kleinstadt hier meine Fantasien ausleben zu können, möchte ich eigentlich auch nicht bzw. kann ich nicht, zumal ich meine Arbeit gerne (und dem Vernehmen nach auch gut) mache.

Beim Vergleich auch mit anderen Foren ist mir aufgefallen, dass viele Frauen (ob nur vordergründig sei dahingestellt) insbesondere auf das Tragen von DW und typisch weiblicher Piercings mit einer Mischung aus brutaler Ablehnung und Falscheinschätzungen (Homosexualität) reagieren. So richtig akzeptieren scheint sehr schwer zu sein, abgrundtiefer Hass und Ablehnung jedoch eher an der Tagesordnung. Ich kann doch aber genauso ein guter Partner (und ich definiere Beziehungen auch als Partnerschaft und nicht als Zweckverband) sein, ob ich unauffälligen Schmuck trage oder in UW, die für ein anderes Geschlecht gedacht oder konzipiert wurde. Bisher konnte ich auch noch nicht feststellen, dass das negative Auswirkungen auf meine sog. "Manneskraft" oder mein Einfühlungsvermögen gehabt hätte. Auf meine Risikobereitschaft schon eher, siehe oben.

Dass mir das Singledarsein nicht gut tut, würde ich sofort unterschreiben. Irgendwie würde ich mich auch sehr danach sehnen. Nur müsste man vermutlich die Anzahl der kennenzulernenden Frauen massivst steigern (und allen reinen Wein einschenken), ehe man eine Frau finden wird, die damit zumindest ansatzweise und erstmal kein Problem hat. Letzlich scheint es aber egal zu sein, ob man sich eher im akademischen oder im Krawall-Niveau aufhält, die Tolleranz scheint bei beiden "Gruppen" nicht wirklich gegeben. "Heilbar" scheint das ganze ja ohnehin nicht zu sein und würde mit einem Verlust an Lebensqualität für mich einhergehen. Zumal ich auch ein Loch am Nabel nicht mehr wegkriege, so sehr ich mich drehe und wende. Dass es nicht mehr verschwindet, war mir im Endeffekt aber bereits vorher bewusst. Ich habe das ja wissentlich inkauf genommen. Witzeln und teilweise auch extremeres Witzeln wird nur gleich mit Ablehnung oder Fragen nach Homosexualität bestraft.

Augenscheinlich hatte ich mit meiner Ex einfach irgendwie Glück, eine experimentierfreudige und respektvolle Person gefunden zu haben. Ich möchte aber keine neuerliche Beziehung mit ihr. Ich hätte nur diese Offenheit mit einer anderen weiblichen Person gerne wieder, wenn es irgendwie ginge. Wie handhaben die anderen Single-Männer denn ihre Kleidungsfrage gegenüber dem anderen Geschlecht und wie waren die Reaktionen? Wie kann man etwas verbessern?

Viele Grüße
-dasbinich-
Tatjana_59
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Re: Das bin ich - aber wie geht es weiter?

Post 7 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Hallo dasbinich :-)

Auch ich heiße dich hier im Forum herzlich willkommen, ich denke wenn du immer mal wieder quer liest wirst du viele Antworten auf deine Fragen finden.

Eines hat mich insgeheim ein wenig belustigt, (ich möchte mich keineswegs über dich lustig machen).
Du schreibst über dein Bauchnabelpiercing, dein Loch im Bauch 8) wie du damit umgehst, es dich gewissermaßen belastet.

Ich bin jetzt 53 Jährchen alt, und trage mich seit einigen Tagen, (etwa 2 Wochen) mit dem Gedanken mir ein Bauchnabelpiercing stechen zu lassen, und so wie ich mich kenne, dauert es nicht mehr lange, dann schlage ich zu, bzw lasse mich (er)stechen :lol:
deshalb meinte ich belustigt,......
Meinem Umfeld wird es allenfalls ein weiteres kurzes Kopfschütteln verursachen, aber mehr sicher nicht, meine Tochter wird wieder sagen dass sie den collsten Papa der Welt hat, und sie meint das auch so, meine Lebensgefährtin wird wohl zum Händchen halten mitkommen, (ich hab ja schließlich Angst) und somit ist Welt in Ordnung.
Gespannt bin ich dann allerdings selber, wenn ich das erst mal mit dem Piercing an den See, oder in die Sauna gehe.
Wobei ich mir denke, es ist auch nichts anderes als wenn ich in Frauenkleidung zum shoppen in die Stadt, oder sonstwo hingehe, der eine oder andere kurze Blick, und über mich quatschen tun die Leut's, wenn überhaupt, zuhause. :lol:

und nun wünsch ich dir hier jede Menge Spaß,
Gruß Gerhard
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
dasbinich

Re: Das bin ich - aber wie geht es weiter?

Post 8 im Thema

Beitrag von dasbinich »

Ich bin jetzt 53 Jährchen alt, und trage mich seit einigen Tagen, (etwa 2 Wochen) mit dem Gedanken mir ein Bauchnabelpiercing stechen zu lassen, und so wie ich mich kenne, dauert es nicht mehr lange, dann schlage ich zu, bzw lasse mich (er)stechen :lol: [/quote]

Hierzu sei noch kurz angemerkt (natürlich rein subjektiv):
Gerade Bauchnabelpiercings sind wohl eine der Formen die absolut (in reinen Stückzahlen) und auch prozentual wohl wirklich am häufigsten vorkommt. Insbesondere werden diese (wie sollte es anderes sein) von Frauen getragen. Meistens waren die Trägerinnen im mittleren Teenageralter, als sie sie sich haben stechen lassen und fühlen sich bereits mit Mitte 20 für so etwas zu alt (zumindest ist das bei vielen Frauen, die ich kenne und die eins haben/hatten so, ich habe meins bei den Diskussionen darum regelmäßig verschwiegen). Dem ganzen haftet also etwas typisch teenie-mädchen-haftes an. Ich gebe das nur zu bedenken, weil viele damit wirklich kreischende Mädls in Hello-Kitty-Klamotten assoziieren, die gerade ihre ersten Erfahrungen mit Jungs machen und noch sehr leicht von ihrem Umfeld beeinflussbar sind.

gerharddwt hat geschrieben: Meinem Umfeld wird es allenfalls ein weiteres kurzes Kopfschütteln verursachen, aber mehr sicher nicht, meine Tochter wird wieder sagen dass sie den collsten Papa der Welt hat, und sie meint das auch so, meine Lebensgefährtin wird wohl zum Händchen halten mitkommen, (ich hab ja schließlich Angst) und somit ist Welt in Ordnung.
Das Stechen selbst tut kaum weh, da brauchst Du keine Angst zu haben. Wenn Du eine gute Figur hast (ich bin schlank und kann bei UW meistens problemlos Gr. 38 anziehen, vorausgesetzt das Design ist vorn nicht allzu knapp) und wenn es Dir gefällt, ist doch gut!

Eins sei noch thematisiert: So ein Piercing wirkt meines Erachtens schöner/gepflegter, wenn man keine Haare am Bauch hat (also wie Frauen auch). Hierzu sei gesagt, dass auch Stoppeln richtig doof aussehen können (rein subjektiv), Rasieren also nicht ganz so toll ist. Ich handhabe es so, dass ich meistens Warmwachs (gibts ja auch wieder nur in frauenansprechenden Verpackungen) benutze und gleich den Oberkörper mitenthaare. Lasern u.A. wäre natürlich auch eine (wenn auch teure) Möglichkeit, haarfrei zu sein. Ich werd es aber nicht tun, weil ich so (auch wenn ich kein Piercing mehr tragen möchte oder sich die Mode mal ändert), einfach die Haare wieder sich selbst überlassen kann. So wird das Loch sogar noch etwas verdeckt.

Sei Dir immer bewusst, dass das Loch wirklich für immer bleibt. Die Folgen sind nicht so groß wie beim Tattoo (was ich nicht haben möchte und auch an Frauen meistens nicht so schön finde), man wird aber auch nach Jahren des "Leerstands" immernoch problemlos erkennen können, was da mal war.

Dass Dein direktes Umfeld sowas gutheißt, finde ich super. Das zeigt, dass sie Dich nicht an Deiner Selbstverwirklichung hindern oder sogar mit Dir darüber im Vorfeld das Für und Wider besprechen. Etwas anderes ist es natürlich, wenn man so etwas in eine neue Beziehung mitbringt und damit Frau vor vollendete Tatsachen stellt. Sie wird regelmäßig also keine andere Chance haben, als 1 oder 0 - Dich also damit zu akzeptieren oder Dich dafür zu verlassen, weil es alles andere (insbesondere Liebe) überlagert.

Sag gerne Bescheid, wenn Du mehr Erfahrungen hören möchtest oder Fragen hast!

Viele Grüße
-dasbinich-
exuserin-2015-03-24

Re: Das bin ich - aber wie geht es weiter?

Post 9 im Thema

Beitrag von exuserin-2015-03-24 »

auch von mir ein herzliches willkommen. Ich denke, dass Du hier Antworten auf Deine Fragen bekommen wirst.

Biggi ))):s
Tatjana_59
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Re: Das bin ich - aber wie geht es weiter?

Post 10 im Thema

Beitrag von Tatjana_59 »

Hallo dasbin ich......

mir ist vollkommen bewußt dass sich Bauchnabelpiecings meist auf die junge Mädelsgeneration beziehen, bzw dass diejenigen die allererste Zielgruppe sind,
allerdings ist mir das wurscht.
Bleibendes Loch macht mir auch nicht wirklich was aus, und meine nun ja etwas mehr Pfunde auch nicht, obwohl es schon schöner wäre rank und schlank zu sein. ich habe Kleidergröße 44.
Auch die Haare am Bauch sind störend, und ziemlich doof, doch diese werde ich nicht wegschnippeln, bzw rasieren, da meine Frau sie liebt.
Zu alt fühle ich mich definitiv nicht, zu alt werde ich mich fühlen, wenn ich in die Situation komme, den Musikantenstadl im Fernseh zu gucken (grusel)!
Aber dahin habe ich noch geschätzte 40 Jahre :roll:

Auch wenn du sagst die Schmerzen sind nicht so schlimm beim stechen, davor hab ich schon bammel, geh aber auch da durch wenn ich es machen lasse, kann ja dem Piercer eine Pistole vor die Eier halten, dann paßt er vielleicht besser auf :lol:

Gruß Gerhard
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Re: Das bin ich - aber wie geht es weiter?

Post 11 im Thema

Beitrag von Kerstin »

gerharddwt hat geschrieben: kann ja dem Piercer eine Pistole vor die Eier halten, dann paßt er vielleicht besser auf

Gruß Gerhard
:lol:
Warum errinnert mich das jetzt nur an einen bestimmten Western.

LG Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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