Studie zu Geschlechtsidentität im Berufsleben
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Hannah_Krohn
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Studie zu Geschlechtsidentität im Berufsleben

Post 1 im Thema

Beitrag von Hannah_Krohn »

Guten Tag,
im Projekt ViGeB* (https://www.vigeb.de) führen wir derzeit eine anonyme Online-Befragung zum Thema Geschlecht im Berufsleben durch. Ziel des Projekts ist es, besser zu verstehen, welche Rolle Geschlechtsidentität in Ausbildung und Beruf spielen und welchen Einfluss Diagnosen haben, wie beispielsweise Autismus, Depressionen oder Angststörungen. Das Projekt wird vom Berufsbildungswerk St. Franziskus Abensberg durchgeführt und durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert.
Wer kann teilnehmen?

Sie können an der Studie teilnehmen, wenn Sie:
§ mindestens 18 Jahre alt sind und
§ mehr als 6 Monate Berufserfahrung haben oder sich aktuell in einer Ausbildung befinden.

🔒 Anonymität: Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben, die Rückschlüsse auf Ihre Identität zulassen.
🕒 Dauer: ca.30 Minuten
📅 Teilnahmeschluss: 31. Oktober 2026
👉 Link zur Umfrage: s2survey.net/ViGeB/
🎁 Als Dankeschön verlosen wir unter allen Teilnehmenden 5 mal 50 Euro. Die Teilnahme an der Verlosung erfolgt freiwillig über die Angabe der Mailadresse. Diese wird nicht mit den Antworten verknüpft.

Bei Rückfragen melden Sie sich gerne bei Mag. Hannah Krohn (mailto:hannah.krohn@bbw-abensberg.de)
Herzlichen Dank für Ihre Zeit und Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr ViGeB* Projektteam
Val44721
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Re: Studie zu Geschlechtsidentität im Berufsleben

Post 2 im Thema

Beitrag von Val44721 »

Durchgeführt wird diese Umfrage (über Umwege) von der katholischen Kirche.

Die katholische Kirche bekämpft die Rechte, Anerkennung und Gleichheit von queeren Personen, gerade von trans Personen, an jeder Ecke wo sie können. Sie lehrt explizit, dass Geschlechtsidentität nicht echt, nicht zu akzeptieren, und insgesamt Unsinn und gefährlich sei, sie spricht von "Gender-Ideologie" und investiert aktiv Ressourcen darein den Zugang zu geschlechtsangleichenden Maßnahmen zu verschlechtern oder wenn möglich ganzheitlich zu verhindern.

Die kath. Kirche zieht eine ganz klare Verbindung zwischen queer sein und böse sein und defekt sein. Sie weigert sich jemanden jemals als was anderes anzusehen als das bei der Geburt zugewiesene Geschlecht. Man kann sich also jetzt denken worauf die erste Frage dieser Umfrage hinauswill.

Allein auf Wikipedia zu gehen zeigt einen, was für eine Position diese Einrichtung einnimmt zu unserer puren Existenz:
Francis compared "genetic manipulation" and "the [sic] gender theory" to nuclear weapons, calling them "a new sin, that against God the Creator" that "does not recognise the order of creation", whose design "is written in nature"
Wenn diese jetzt Daten erheben wollen über uns, gerade mit Dingen die als psychische Krankheit, Behinderung u.ä. angesehen werden, und diese "Studie zu Geschlechtsidentität im Berufsleben" nennen, kann man davon ausgehen, dass jedes Wort was man ihnen gibt gegen die eigenen Interessen verwendet wird.

NIEMAND der für eine Einrichtung, die unsere Existenz vergraben möchte, ist ein Freund oder jemand dem man was anvertrauen kann. Egal wie nett sie die Website gestalten, damit man an ihren Umfragen teilnimmt, wird diese entweder vergessen wenn sie nicht das Ergebnis trägt was für die Kirche praktisch ist oder sie landet als Fußnote im nächsten Dokument, in welchen die Kirche unser Recht auf Akzeptanz, Medizin und Würde angreift.

Denn die offizielle Position, die der Hintermann dieser "Studie" schon vor ihrer Fertigstellung vertritt, ist:
Gegenüber denjenigen Theorien, die die Geschlechteridentität lediglich als ein kulturelles und soziales Produkt der Interaktion zwischen Gemeinschaft und Individuum betrachten, ohne die personale sexuelle Identität zu berücksichtigen oder die wahre Bedeutung der Sexualität in irgendeiner Weise in Betracht zu ziehen, wird die Kirche es nicht müde, ihre eigene Lehre immer wieder deutlich zu formulieren: 'Jeder Mensch, ob Mann oder Frau, muss seine Geschlechtlichkeit anerkennen und annehmen. Die leibliche, moralische und geistige Verschiedenheit und gegenseitige Ergänzung sind auf die Güter der Ehe und auf die Entfaltung des Familienlebens hingeordnet. Die Harmonie des Paares und der Gesellschaft hängt zum Teil davon ab, wie Gegenseitigkeit, Bedürftigkeit und wechselseitige Hilfe von Mann und Frau gelebt werden.' [KKK 2333] Aus dieser Sichtweise ergibt sich die Verpflichtung, das positive Recht dem Naturgesetz anzugleichen, dem zufolge die sexuelle Identität als objektive Voraussetzung dafür, in der Ehe ein Paar zu bilden, nicht beliebig ist (224)."
Ich würde diesen Menschen nichtmal meinen Vornamen anvertrauen.
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Re: Studie zu Geschlechtsidentität im Berufsleben

Post 3 im Thema

Beitrag von Val44721 »

PS: Dass auch die Umfragenersteller zwischen was sie als Geschlecht und Geschlechtsidentität nennen unterscheiden und für was unterschiedliches halten sieht man allein schon dran, dass sie es als unterschiedliche Optionen aufführen und nicht als eine:
grafik.png
Da kann die Seite noch so hübsch zusammengeklickt worden sein. Wer wirklich trans Personen als das akzeptiert was sie von sich selbst aus äußern für den würde so eine Unterscheidung keinen Sinn ergeben, da sie immer identisch ist.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Céline
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Re: Studie zu Geschlechtsidentität im Berufsleben

Post 4 im Thema

Beitrag von Céline »

Nur eine Anmerkung und eigene Erfahrungen und tatsächlichen Dingen.
Ich arbeite oft in den verschiedensten Häusern und Liegenschaften der kath. Kirche und kann nichts negatives oder Anfeindungen bestätigen. Und das im katholischen Bayern/ Schwaben. Ganz im Gegenteil dazu gibt es Anweisungen dazu wie man sich richtig benimmt.
Vielleicht haben Andere die gleichen Erfahrungen
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Re: Studie zu Geschlechtsidentität im Berufsleben

Post 5 im Thema

Beitrag von Claudia »

Céline hat geschrieben: Mi 23. Sep 2026, 17:40 Ganz im Gegenteil dazu gibt es Anweisungen dazu wie man sich richtig benimmt.
Wie benimmt man sich dort denn richtig? So als CD oder trans?
Was sind das für Anweisungen und von wem kommen sie? Was ist richtig, was ist falsch?

LG Claudia
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Re: Studie zu Geschlechtsidentität im Berufsleben

Post 6 im Thema

Beitrag von Céline »

Nicht wie Wir uns verhalten sollen, sonder uns gegenüber…
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Re: Studie zu Geschlechtsidentität im Berufsleben

Post 7 im Thema

Beitrag von Claudia »

Claudia hat geschrieben: Mi 23. Sep 2026, 17:53 Wie benimmt man sich dort denn richtig?
Die Frage ist noch nicht beantwortet. Und um deine Antwort einzubeziehen:
"gerade uns gegenüber"?
Was sind das für Anweisungen und von wem kommen sie? Was ist richtig, was ist falsch?

Es ist ja eine Frage der Sichtweise und vor allem des Standpunkts.
Ich bin neugierig wie immer.

LG Claudia
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Re: Studie zu Geschlechtsidentität im Berufsleben

Post 8 im Thema

Beitrag von Céline »

Hmmm… muss man eigentlich immer alles tot diskutieren? Meine Erfahrungen sind positiv und alle Menschen mit denen ich immer wieder zu tun habe schätzen mich und haben keinerlei Vorurteile oder Negatives.
Und hier ist wohl der Falsche Ort um über interne Vorschläge zu Verhaltensregeln zu diskutieren. Wichtig ist es zu wissen das nicht immer alles negativ dargestellt und breitgetreten muss. Teilweise kommt es mir vor wie eine Privatfede gegen unterschiedliche Darstellungen, Glaubensgemeinschaften etc. Bevor man Urteilt ist es ratsam sein Wissen aus den richtigen Quellen zu besitzen.
Zu guter letzt… die Schilderung meiner Erfahrungen sollte nicht dazu dienen hier abzuschweifen.
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Re: Studie zu Geschlechtsidentität im Berufsleben

Post 9 im Thema

Beitrag von Claudia »

Céline hat geschrieben: Mi 23. Sep 2026, 21:10 Hmmm… muss man eigentlich immer alles tot diskutieren?

Müssen nicht, aber ein wenig Aufklärung, Information wäre sehr schön, gerade um möglichen Vorverurteilungen zuvor zu kommen.
So weiß ich nicht, was sich hinter dem von dir wiederholt benutzten Begriff 'richtig' nun verbirgt.
Céline hat geschrieben: Mi 23. Sep 2026, 21:10 Und hier ist wohl der Falsche Ort um über interne Vorschläge zu Verhaltensregeln zu diskutieren.
Dann hättest du vielleicht nicht so explizit erwähnen sollen, dass es solche Verhaltensregeln gibt. Es macht schon einen Unterschied, ob man sein Verhalten anhand bestehender eigener Überzeugungen ausrichtet oder es sich von oben diktieren lässt.
Céline hat geschrieben: Mi 23. Sep 2026, 21:10 Bevor man Urteilt ist es ratsam sein Wissen aus den richtigen Quellen zu besitzen.
Ach ja, das ist es ja wieder dieses 'richtig'. Ist es richtig und wichtig, dass du diese 'richtigen' Quellen nicht nennst, um die 'Richtigkeit' dieser Studie nicht infrage zu stellen?

Neben 'richtig' gibt es dann ja auch das Gegenteil, das erwähnst du ja auch: 'falsch'. Dieses Forum wäre der falsche Ort über das Thema Geschlechtsidentität zu sprechen. Dabei ist es genau der richtige Ort, weil es in den Beiträgen hier sehr oft um genau diese Identität geht.

Aber ok, gegen Verweigerung kann ich nichts machen. Es ist fast wie in einer Drehtür. (Hallo Chat) (smili)

LG Claudia
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Re: Studie zu Geschlechtsidentität im Berufsleben

Post 10 im Thema

Beitrag von Val44721 »

Céline hat geschrieben: Mi 23. Sep 2026, 21:10 Bevor man Urteilt ist es ratsam sein Wissen aus den richtigen Quellen zu besitzen.
Nun, das richtig tut schon sehr viel in diesem Satz. Ich kann alles was ich sage mit offiziellen Aussagen, Handlungen und Papieren die von dieser Insitution getätigt, verbreitet und selbst durchführt belegen. Es ist höchste katholische Lehre, dass trans Menschen nicht zu akzeptieren sind und jegliches was sie als "zwischen den Geschlechtern wechseln" sehen böse, schädlich und zu ver- und behindern ist.

Im Gegensatz dazu steht dein Wort, dass das ja eigentlich ganz anders ist und du für andere nicht zugängliche Quellen hast, dass "richtiger" ist, und belegt wie die kath. Kirche uns eigentlich doch akzeptiert. Ich würde mich ja freuen wenn die Kirche sich endlich ändern und für all ihre Gräultaten uns gegenüber entschuldigen würde, allerdings scheinen sie das doch sehr gut zu verstecken, wenn man doch genau vom Gegenteil überzeugt wird wenn man ihre Taten und Worte gewichtet.

Mich überzeugt das was du sagst nicht. Sicher gibt es einzelne Leute die bei der kath. Kirche arbeiten und das alles nicht so eng sehen und da offener sind. Aber Fakt ist, dass die kath. Kirche jegliche Gelegenheit nutzt um die Rechte von trans Personen zu beschneiden und einzuschränken. Wenn sie jetzt wie hier Daten zu und über uns haben möchte kann man davon ausgehen, dass alles was man sagt gegen einen verwendet wird, und darauf möchte ich gerne hinweisen. Es soll ja keiner hinterher sagen können er habe nicht gewusst was das Ziel und Zweck solcher Datenerhebungen durch sie gewesen war.
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