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Moin,
so zwischendurch am Ostseestrand habe ich einen neuen Roman des Autorenteams Iny Lorenz, von 2025, gelesen. Ein verhängnisvolles Testament, ein Historien Roman aus dem Ende der Ritterzeit. Es geht um die Erbschaft eines großen Landbesitzes, das der Fürstbischof von Trier aufgrund eines generationenalten Vertrages an sich reißen möchte. Gut und Böse treffen aufeinander, eine junge Frau ist die Heldin des Romans.... Spannend geschrieben, ich liebe das und es gibt ein gutes Ende für alle Beteiligten d er Geschichte. Wie immer ein wohl gut recherchierte Blick in unsere Vergangenheit und wie das damals abgelaufen sein könnte.
Glemt på en søndag Vergessen an einem Sonntag - von Valérie Perrins
(in dänischer Sprache)
Es geht (auch - deshalb der Titel) um die BewohnerInnen eines Seniorenheimes, die von ihren Verwandten und Freunden/Bekannten bei Sonntagsbesuchen vergessen werden.
Es geht aber auch um die Lebensgeschichten der BewohnerInnen, die für die eine Pflegerin eine große Bedeutung haben.
Insbesondere geht es um eine Bewohnerin und ihre Lebensgeschichte.
Dabei spielen Kriegswirren und Nachkriegswirren eine Rolle und Verrat und Verlust.
Aber auch die eigene Lebensgeschichte der Pflegerin und die ihrer Verwandten birgt manche Überraschung und Geheimnisse.
Sehr fesselnd geschrieben! Die verschiedenen Zeitebenen erfordern manchmal volle Konzentration.
Ein Buch mit hohem "Taschentuchverbrauch"; manchmal musste ein Zipfel vom Kissen aushelfen).
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wieder zu Hause lese ich nun den zweiten Band von Frank Goldammer über Max Bruch und Nicole Schauer aus Dresden. Ihr Chef wird im Präsidium ermordet. Alle Mitarbeiter geraten in Verdacht. Da geschieht der nächste Mord an einem Geschäftsführer aus dem Westen, der hier arbeitet. Hängen die Fälle zusammen? Erst einmal übernimmt das BKA und schickt alle in den bezahlten Urlaub. Nicole Schauer trifft auf eine Journalisitin, die etwas zu sagen hat zu dem Mädchen, das den Geschäftsmann ermordet haben soll. Es geht auch um die Mutter des Mädchens, die ihren Mann vor drei Jahren ermordet haben soll. Der Fall wird in der revision wieder aufgerollt.... spannede Sache... Nicole ermittelt privat weiter, Max Bruch gerät immer tiefer in Depressionen, die mir seiner Vergangenheit zu tun haben, an die er sich nicht erinnern kann.
Lina hat geschrieben: So 16. Aug 2026, 22:25
In Großstädten scheint es mir, dass eine ganze Menge Romane gelesen werden, während Leute mit der S- oder U-Bahn unterwegs sind.
Aber wie ist es in kleineren Städten und auf dem Lande, wo man mehr auf Individualverkehr angewiesen ist?
Hi,
als Landei, das im Individualverkehr pendelt greife ich auf Hörbücher zurück. Habe z. B. die ganze Witcher Saga beim Pendeln gehört und beim Haushalt.
Zur Zeit lese ich gerne Geschichten aus europäischen Mythen und Kinderbücher, wenn ich den Kindern vorlese.
"Riding hard every shooting star
Come to life, open mind, have a laugh at the orthodox
Come, drink deep let the dam of mind seep
Travel with great élan, dance a jig at the funeral
AlessiA1985 hat geschrieben: Di 1. Sep 2026, 07:25
Lina hat geschrieben: So 16. Aug 2026, 22:25
In Großstädten scheint es mir, dass eine ganze Menge Romane gelesen werden, während Leute mit der S- oder U-Bahn unterwegs sind.
Aber wie ist es in kleineren Städten und auf dem Lande, wo man mehr auf Individualverkehr angewiesen ist?
Hi,
als Landei, das im Individualverkehr pendelt greife ich auf Hörbücher zurück. Habe z. B. die ganze Witcher Saga beim Pendeln gehört und beim Haushalt.
Zur Zeit lese ich gerne Geschichten aus europäischen Mythen und Kinderbücher, wenn ich den Kindern vorlese.
Danke für die Antwort. Kaufst du die Hörbücher, sind es überwiegend Raubkopien oder sind sie von der Bücherei?
Lina hat geschrieben: Di 1. Sep 2026, 15:34
Danke für die Antwort. Kaufst du die Hörbücher, sind es überwiegend Raubkopien oder sind sie von der Bücherei?
Ich nutze Audible, gibt aber auch andere Anbieter. Das finde ich ganz praktisch. Man kriegt im Abo einmal im Monat ein Guthaben und kann sich dafür dann ein Hörbuch aussuchen. Finde ich ganz praktisch.
"Riding hard every shooting star
Come to life, open mind, have a laugh at the orthodox
Come, drink deep let the dam of mind seep
Travel with great élan, dance a jig at the funeral
Moin,
der zweite Roman über Max Bruch und Nicole Schauer endet nach fast spektakulären Handlungssträngen in der Erzählung. Offen bleibt die Frage, ob Max Bruch seinen Chef Simon erschossen hat in geistiger Umnachtung.... Er sagt nein.
Heute habe ich aus der Bücherei den dritten Kriminalfall der beiden Ermittler: Durch finstere Zeiten bekommen. Zwei Polizisten werden auf offener Straße abseits von Dresden erschossen, geradezu hingerichtet. Frank Goldammer hat diesen Roman bestimmt wieder so spannend und verschlungen angelegt und geschrieben. Ich muss einfach gleich weiterlesen....
Grüße, Ulrike-Marisa
Ich lese im Moment "Heimatmuseum" von Siegfried Lenz. Da habe ich mir allerdings etwas vorgenommen, fast 700 nicht ganz kleine Seiten, und die Kapitel sind um die 50 Seiten lang. Mehr als eines am Tag geht da nicht, und das auch nur, wenn ich mindestens eineinhalb Stunden Zeit dazu habe. Wenn ihr euch jetzt fragt, wie ich auf das Buch gekommen bin: Es stand irgendwann in den letzten eineinhalb Jahren in einem dieser Büchertauschschränke, vielleicht war es auch in den Kisten, die oft vor einem Antiquitätenladen stehen und in denen die Bücher auch einfach so zum Mitnehmen liegen. Und nachdem Siegfried Lenz ja kein gänzlich unbekannter ist, hatte ich den Klappentext gelesen – und das Buch dann mitgenommen. Denn Masuren, in dem die Geschichte (indirekt) spielt, war irgendwie schon immer eine mich faszinierende Gegend, obwohl ich noch nie dort war.
Dass ich es jetzt lese, liegt allerdings vor allem an "Polninken" von Arno Surminski, das ich davor gelesen hatte. Es spielt 1980, ebenfalls in vor allem in Masuren, und es war bisher eines der Bücher, bei dem ich am meisten geheult hatte. Sogar jetzt nach Wochen kommen mir die Tränen, wenn ich nur daran denke und darüber schreibe, und das nicht nur wegen der Liebesgeschichte, die tragisch endet. Es ist auch die Gegend – und vielleicht dazu noch das Polen der frühen 80er, das ich ein kleines Stück weit aus Patricias Erzählungen kenne.
Was als nächstes kommt? Ich weiß es schon, verrate es aber noch nicht …
Mirjam hat geschrieben: Mo 21. Sep 2026, 18:33
Es spielt 1980, ebenfalls in vor allem in Masuren, und es war bisher eines der Bücher, bei dem ich am meisten geheult hatte.
Ach Miriam, wie schön
Es gibt Texte, die mich ganz tief im Innern berühren, ohne dass ich genau fassen kann, warum das so ist. Aber da wird etwas zum Schwingen gebracht, das genau zu dem Text passt und damit in Resonanz geht.
Bei dir scheint es eine sehr intensive (unbewusste?) innere Verbindung mit den Masuren, ihren Bewohnern und deren Lebensart zu geben. Was immer das auch bedeuten mag, oder was es genau ist, steht nicht im Vordergrund. Nur, dass du es spüren kannst
Ich kann es nicht besser beschreiben, aber ich hoffe, du weißt wie ich das meine.
LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
Blaise Pascal