Mein Weg - # 39
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Liebe Violetta ,
genau, Du hast es richtig erkannt. Ich habe mich durch den Bürokratismus durchgekämpft. Mein Psychologe ist in Rente gegangen und stellt darum keine Indikation für die OP mehr aus. Ich könnte es über einen anderen Psychologen versuchen. Doch auch da komme ich nicht gleich dran. Und für mich wertvolle Zeit geht in Land. Und ich wollte endlich den Abschluss meiner Transition erreichen. Da mir glücklicherweise die Mittel zur Verfügung stehen habe ich jetzt Nägel mit Köpfen gemacht.
Viele liebe Grüße von Magdalena
genau, Du hast es richtig erkannt. Ich habe mich durch den Bürokratismus durchgekämpft. Mein Psychologe ist in Rente gegangen und stellt darum keine Indikation für die OP mehr aus. Ich könnte es über einen anderen Psychologen versuchen. Doch auch da komme ich nicht gleich dran. Und für mich wertvolle Zeit geht in Land. Und ich wollte endlich den Abschluss meiner Transition erreichen. Da mir glücklicherweise die Mittel zur Verfügung stehen habe ich jetzt Nägel mit Köpfen gemacht.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Violetta-TransFlower
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Re: Mein Weg
Dankeschön für Deine schnelle Antwort.Magdalena hat geschrieben: Sa 5. Sep 2026, 12:15 Liebe Violetta ,
genau, Du hast es richtig erkannt. Ich habe mich durch den Bürokratismus durchgekämpft. Mein Psychologe ist in Rente gegangen und stellt darum keine Indikation für die OP mehr aus. Ich könnte es über einen anderen Psychologen versuchen. Doch auch da komme ich nicht gleich dran. Und für mich wertvolle Zeit geht in Land. Und ich wollte endlich den Abschluss meiner Transition erreichen. Da mir glücklicherweise die Mittel zur Verfügung stehen habe ich jetzt Nägel mit Köpfen gemacht.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Viele Dinge, die da erschwerend zusammen kommen.
Schon aus diesem Grund habe ich die Termine bei meiner Psychologin beibehalten und werde das weiter in Anspruch nehmen, vielleicht so lange wie sie praktiziert.
Und wenn es nur zum Reden ist.
Sie ist so ein lieber Mensch, ich unterhalte mich sehr gerne mit ihr.
Ja, Zeit, Glück und Gesundheit sind für mich die wertvollsten Dinge.
Trotzdem ein ganz schöner Batzen Geld.
Aber, was viel wichtiger ist, das Du glücklich bist damit, finde ich.
Hat wirklich sehr oft Glück
Deine Violetta
🌺 Das Glück 🍀 wohnt wieder in meinem Herzen 💜🙏
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ChristinaF
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Re: Mein Weg
Liebe Magdalena,
lieben Dank für deine schnelle Antwort. Ich finde es wirklich schlimm, dass deine Krankenkasse nicht die Kosten übernommen hat. An was ists eigentlich gelegen? Hattest du vor der OP schon eine Brustgröße, die es ausschließt, dass sich die KK beteiligt? So oder so. Ich freue mich mit dir, dass alles gutgegangen ist und du dich jetzt so fühlen kannst wie du es immer schon wolltest.
PS: Bei mir gibt es laut meiner Versicherung auch keine Kostenübernahme, da meine Brüste mittlerweile auf ein kleines "B Körbchen" angewachsten sind. Somit bleibt mir nur die Hoffnung, dass sie noch etwas weiter wachsen werden.
Liebe Grüße
Christina
lieben Dank für deine schnelle Antwort. Ich finde es wirklich schlimm, dass deine Krankenkasse nicht die Kosten übernommen hat. An was ists eigentlich gelegen? Hattest du vor der OP schon eine Brustgröße, die es ausschließt, dass sich die KK beteiligt? So oder so. Ich freue mich mit dir, dass alles gutgegangen ist und du dich jetzt so fühlen kannst wie du es immer schon wolltest.
PS: Bei mir gibt es laut meiner Versicherung auch keine Kostenübernahme, da meine Brüste mittlerweile auf ein kleines "B Körbchen" angewachsten sind. Somit bleibt mir nur die Hoffnung, dass sie noch etwas weiter wachsen werden.
Liebe Grüße
Christina
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Liebe Christina,
es ist, wie schon geschrieben, darin zu sehen, dass mein Psychologe nach meiner GAOP in Rente gegangen ist. Und somit stellte er mir kein neues Indikationsschreiben für den Brustaufbau aus. Bei der Suche nach einem freien Termin bei einem anderen Psychologen, der mir den Leidensdruck wegen der nicht der Norm entsprechenden Brust bestätigt, gestaltete sich als langwierig. Zum Zeitpunkt meiner Beantragung bei der Krankenkasse lag die Größe meiner Brust noch in dem Bereich, welche noch die Voraussetzung für eine Brust-OP erfüllte. Danach ist sie aber weiter gewachsen.
Liebe Grüße von Magdalena
es ist, wie schon geschrieben, darin zu sehen, dass mein Psychologe nach meiner GAOP in Rente gegangen ist. Und somit stellte er mir kein neues Indikationsschreiben für den Brustaufbau aus. Bei der Suche nach einem freien Termin bei einem anderen Psychologen, der mir den Leidensdruck wegen der nicht der Norm entsprechenden Brust bestätigt, gestaltete sich als langwierig. Zum Zeitpunkt meiner Beantragung bei der Krankenkasse lag die Größe meiner Brust noch in dem Bereich, welche noch die Voraussetzung für eine Brust-OP erfüllte. Danach ist sie aber weiter gewachsen.
Liebe Grüße von Magdalena
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Magdalena
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Re: Mein Weg
Hallo,
nun werden es bald drei Wochen, seit dem ich mir in Prag meine Brust machen lies. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Auch wenn ich noch eine Weile den Spezial-BH tragen muss. Und ich auch noch vorsichtig sein muss. So soll ich zum Beispiel noch nicht meine Arme mehr als neunzig Grad hochnehmen. Komisch, was damit ich nicht alles anders zu organisieren ist. In der Küche habe ich sehr viel in den Hochschränken. Auch der Kühlschrank steht auf dem Frostschrank. so habe ich versucht, was ich täglich benötige, soweit unten wie möglich einzuräumen. Meine Wäsche hänge ich zu Trocknern auf einen aufklappbaren Wäscheständer. In den Trockenraum oder auf den Wäscheplatz hinterm Haus nutze ich derzeit nicht.
Dann bin ich eigentlich eine Seitenschläferin. Nur soll ich möglichst auf dem Rücken schlafen. Da fiel mir das Einschlafen anfangs schwer. Mittlerweile geht es. Auch wenn ich mich im Schlaf schon mal auf die Seite drehe. Jeden Tag spüre ich, wie ich meine neue Brust mehr und mehr zu mir gehört. Es ist ein sehr schönes Gefühl. Und ich freue mich schon, wenn ich mir endlich schöne BH anprobieren und kaufen kann.
Nach meiner OP war ich noch zwei Wochen zu Hause. Da ich selbst auf meine Rechnung die OP habe machen lassen, war ich auch nicht krank geschrieben. Dafür nahm ich zwei Wochen Urlaub. Ganz in Ruhe lies ich die Tage an. Alles wichtige war schon vor der Fahrt nach Prag erledigt worden. So nutzte ich einen Tag um mal wieder in die Semperoper zu gehen. Habe ich ja ein Anrecht für eine Spielzeit. Mit einer Freundin von unserem Stammtisch in Dresden sah ich mir "Die Zauberflöte" von Mozart an. Natürlich wollte ich auch in Schale schmeißen. Wegen des nicht über Kopf arbeiten dürfen, ließ ich mir für den Tag meine Haare beim Frisör herrichten. Es war wie immer in der Semperoper ein gelungener Abend.
Zwei Tage später stand ein Besuch bei meiner Frauenärztin an. Bei ihr erfolgt die Nachbehandlung der Brust-OP. Und sie war interessiert, wie die Klinik in Prag gearbeitet hat. Und meine Frauenärztin bestätigte mir die gute Arbeit des Chirurgen aus Prag. Meine Frauenärztin wollte auch wissen, wie ich auf die Klinik gekommen bin. Es war hauptsächlich Recherche im Internet. Dazu eine Mails und Telefonate mit der Klinik, die für mich den Ausschlag gegeben haben. Da sicher noch andere Frauen nach einer günstigen Alternative suchen werden, ließ ich meiner Frauenärztin die Kontaktdaten in der Praxis.
Inzwischen gehe ich wieder arbeiten. Da ich nun in vielen Dingen nicht um den heißen Brei herumrede, wussten einige schon, warum ich in Prag war. Und natürlich wurde ich gefragt, wie es gelaufen ist. Und wie es sich anfühlt. Gleichzeitig habe ich noch ein positives Signal erhalten. Bis Oktober bin ich noch in der Probezeit. Da ich auf Arbeit Dienstkleidung tragen muss, gibt es da so eine ungeschriebene Vereinbarung. Bei der Einstellung wird nur ein Teil der Dienstkleidung ausgegeben. Immerhin weiß man nicht ob man auch länger in dem Job arbeiten möchte. Wichtig auch, ob der Arbeitgeber weiter mit mir zusammenarbeiten möchte. Noch in meinem Urlaub fragte ich nach blusen eine Nummer größer. Immerhin hat sich bei mir da oben etwas verändert. So bekam ich einen Termin um die Kleidung abzuholen. Bei dieser Gelegenheit bekam ich gleich alles. Was bedeutet, ich kann bleiben. Inoffiziell ist damit die Probezeit überstanden.
Und nach meiner Rückkehr gab es noch einige Veränderungen. Ich bin so in eine andere Schicht gekommen. Mein jetzt unmittelbarer Vorgesetzter hatte zu Beginn im Mai einige Vorurteile gegen mich als Transfrau. Ich bin halt die erste und einzige Transfrau im Team. Und doch haben mein Vorgesetzter und ich etwas gemeinsam. Wir sagen, was wir denken. Auf dieser Ebene ist auch Vertrauen und des sich gegenseitig Verlassen Könnens im Job gewachsen.
Viele liebe Grüße von Magdalena
nun werden es bald drei Wochen, seit dem ich mir in Prag meine Brust machen lies. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Auch wenn ich noch eine Weile den Spezial-BH tragen muss. Und ich auch noch vorsichtig sein muss. So soll ich zum Beispiel noch nicht meine Arme mehr als neunzig Grad hochnehmen. Komisch, was damit ich nicht alles anders zu organisieren ist. In der Küche habe ich sehr viel in den Hochschränken. Auch der Kühlschrank steht auf dem Frostschrank. so habe ich versucht, was ich täglich benötige, soweit unten wie möglich einzuräumen. Meine Wäsche hänge ich zu Trocknern auf einen aufklappbaren Wäscheständer. In den Trockenraum oder auf den Wäscheplatz hinterm Haus nutze ich derzeit nicht.
Dann bin ich eigentlich eine Seitenschläferin. Nur soll ich möglichst auf dem Rücken schlafen. Da fiel mir das Einschlafen anfangs schwer. Mittlerweile geht es. Auch wenn ich mich im Schlaf schon mal auf die Seite drehe. Jeden Tag spüre ich, wie ich meine neue Brust mehr und mehr zu mir gehört. Es ist ein sehr schönes Gefühl. Und ich freue mich schon, wenn ich mir endlich schöne BH anprobieren und kaufen kann.
Nach meiner OP war ich noch zwei Wochen zu Hause. Da ich selbst auf meine Rechnung die OP habe machen lassen, war ich auch nicht krank geschrieben. Dafür nahm ich zwei Wochen Urlaub. Ganz in Ruhe lies ich die Tage an. Alles wichtige war schon vor der Fahrt nach Prag erledigt worden. So nutzte ich einen Tag um mal wieder in die Semperoper zu gehen. Habe ich ja ein Anrecht für eine Spielzeit. Mit einer Freundin von unserem Stammtisch in Dresden sah ich mir "Die Zauberflöte" von Mozart an. Natürlich wollte ich auch in Schale schmeißen. Wegen des nicht über Kopf arbeiten dürfen, ließ ich mir für den Tag meine Haare beim Frisör herrichten. Es war wie immer in der Semperoper ein gelungener Abend.
Zwei Tage später stand ein Besuch bei meiner Frauenärztin an. Bei ihr erfolgt die Nachbehandlung der Brust-OP. Und sie war interessiert, wie die Klinik in Prag gearbeitet hat. Und meine Frauenärztin bestätigte mir die gute Arbeit des Chirurgen aus Prag. Meine Frauenärztin wollte auch wissen, wie ich auf die Klinik gekommen bin. Es war hauptsächlich Recherche im Internet. Dazu eine Mails und Telefonate mit der Klinik, die für mich den Ausschlag gegeben haben. Da sicher noch andere Frauen nach einer günstigen Alternative suchen werden, ließ ich meiner Frauenärztin die Kontaktdaten in der Praxis.
Inzwischen gehe ich wieder arbeiten. Da ich nun in vielen Dingen nicht um den heißen Brei herumrede, wussten einige schon, warum ich in Prag war. Und natürlich wurde ich gefragt, wie es gelaufen ist. Und wie es sich anfühlt. Gleichzeitig habe ich noch ein positives Signal erhalten. Bis Oktober bin ich noch in der Probezeit. Da ich auf Arbeit Dienstkleidung tragen muss, gibt es da so eine ungeschriebene Vereinbarung. Bei der Einstellung wird nur ein Teil der Dienstkleidung ausgegeben. Immerhin weiß man nicht ob man auch länger in dem Job arbeiten möchte. Wichtig auch, ob der Arbeitgeber weiter mit mir zusammenarbeiten möchte. Noch in meinem Urlaub fragte ich nach blusen eine Nummer größer. Immerhin hat sich bei mir da oben etwas verändert. So bekam ich einen Termin um die Kleidung abzuholen. Bei dieser Gelegenheit bekam ich gleich alles. Was bedeutet, ich kann bleiben. Inoffiziell ist damit die Probezeit überstanden.
Und nach meiner Rückkehr gab es noch einige Veränderungen. Ich bin so in eine andere Schicht gekommen. Mein jetzt unmittelbarer Vorgesetzter hatte zu Beginn im Mai einige Vorurteile gegen mich als Transfrau. Ich bin halt die erste und einzige Transfrau im Team. Und doch haben mein Vorgesetzter und ich etwas gemeinsam. Wir sagen, was wir denken. Auf dieser Ebene ist auch Vertrauen und des sich gegenseitig Verlassen Könnens im Job gewachsen.
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