Gedenken an den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft in Berlin im Jahr 1944
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Anne-Mette
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Gedenken an den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft in Berlin im Jahr 1944
Alljährlich findet am 20. Juli zum Gedenken an den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft in Berlin an historischen Orten des Umsturzversuchs von 1944 eine Feierstunde der Bundesregierung statt.
https://www.protokoll-inland.de/Webs/PI ... -node.html
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Anne-Mette
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Re: Gedenken an den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft in Berlin im Jahr 1944
NDR
Attentat vom 20. Juli 1944: Stauffenbergs Bombe sollte Hitler töten
Am 20. Juli 1944 explodiert in Hitlers Hauptquartier in Ostpreußen eine Bombe. Doch der Versuch, den Führer zu töten, scheitert. Dennoch gilt das Attentat heute als Symbol für den deutschen Widerstand.
https://www.ndr.de/attentat-vom-20-juli ... r-100.html
Attentat vom 20. Juli 1944: Stauffenbergs Bombe sollte Hitler töten
Am 20. Juli 1944 explodiert in Hitlers Hauptquartier in Ostpreußen eine Bombe. Doch der Versuch, den Führer zu töten, scheitert. Dennoch gilt das Attentat heute als Symbol für den deutschen Widerstand.
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Beatrixtg
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Re: Gedenken an den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft in Berlin im Jahr 1944
Das Volk stand endlich auf. Gut so, man kann eine Volksseele lange treten, aber nicht end los.Anne-Mette hat geschrieben: Mo 20. Jul 2026, 12:32 Am 20. Juli 1944 explodiert in Hitlers Hauptquartier in Ostpreußen eine Bombe. Doch der Versuch, den Führer zu töten, scheitert. Dennoch gilt das Attentat heute als Symbol für den deutschen Widerstand.
Ich hoffe einige kommen rechtzeitig zur Besinnung.
Und es gibt leider immer noch Politiker, die mit ihrem Gekrüngel Leute den extremen in die Arme treiben. Hoffe das das Volk diesmal rechtzeitig aufwacht.
Lieb Grüsse Beatrix
PS: Als Deutscher geboren, jetzt Schweizer aus Überzeugung und schaue mit Sorge auf mein Geburtsland
Ich bin nicht Mann, ich bin nicht Frau, ich bin einfach ich. Und das ist gut so.
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HeikeCD
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Re: Gedenken an den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft in Berlin im Jahr 1944
Leider nicht, Beatrix, sondern nur diejenigen Offiziere die die Schrecken an der Front und vor allem dahinter gesehen haben, oder davon wußten. Selbst die Alliierten haben diesem Umsturzversuch keine Bedeutung beigemessen.
Und nichts gegen Stauffenberg und seinem Gewissen, aber so wie neulich Scholz ihn als Demokrat verklärt hat liegt er da etwas falsch, Stauffenberg war Militär und ihm schwebte eine Militärregierung mit zivilem Anstrich (Gördeler und ein, zwei andere Zivilisten) vor. Dem Volk wurde danach wieder die übliche Propaganda um die Ohren gehauen und man ging zur Tagesordnung über. Bis zum bitteren Ende.
LG Heike
"Es ist nicht die Zeit in deinem Leben, es ist das Leben in deiner Zeit." Bruce Springsteen
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Jaddy
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Re: Gedenken an den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft in Berlin im Jahr 1944
Ähm, sorry, nein. So gar nicht. Jedenfalls nicht in diesem Fall und mit diesen Leuten.Beatrixtg hat geschrieben: Mo 20. Jul 2026, 12:40Das Volk stand endlich auf. Gut so, man kann eine Volksseele lange treten, aber nicht end los.Anne-Mette hat geschrieben: Mo 20. Jul 2026, 12:32 Am 20. Juli 1944 explodiert in Hitlers Hauptquartier in Ostpreußen eine Bombe. Doch der Versuch, den Führer zu töten, scheitert. Dennoch gilt das Attentat heute als Symbol für den deutschen Widerstand.
Stauffenberg selbst und der ganze Kreis waren eingefleischte Nationalisten, Militaristen und Anti-Demokraten. Die meisten - inkl Stauffenberg - aktive und überzeugte Nazis, die keine Probleme hatten mit der Abschaffung der Weimarer Demokratie, mit dem NS-Führerstaat, mit der Militarisierung von Kindesbeinen ab, mit der Aufrüstung, mit der Gleichschaltung, mit der Ausgrenzung und Unterdrückung, mit der Verfolgung und Vernichtung von Juden, Homosexuellen, Behinderten, Minderheiten und den Angriffskriegen ab 1939. Erst als das Projekt NS-Dominanz in Europa und "Lebensraum im Osten" sichtbar scheiterte, initiierten sie diesen (Militär)Putsch, mit dem Ziel, mit den Alliierten ein Agreement in Richtung einer Militär-dominierten, nationalistischen, nicht wirklich demokratischen Weiter-Regierung zu erreichen.
Bitte auch nicht vergessen, dass selbst zu dem Zeitpunkt und noch Jahrzehnte danach viele Deutsche hauptsächlich betrübt waren, dass das mit den Kriegen nicht geklappt hat; in dem Sinne, dass sie das NS-Staats-System schon ganz knuffig fanden.
Diese Feiersymbolik zum 20.Juli ist für mich sehr überspitzt und verkürzt "den Widerstand" auf ein paar wenige, die aus heutiger Sicht menschlich und politisch keineswegs so vorzeigbar sind, wenn man näher hinschaut. Andere Leute im Widerstand, die sehr frühzeitig und mit Freiheit und Demokratie im Blick aktiv waren, werden dagegen nicht so wirklich themasiert.
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Olivia
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Re: Gedenken an den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft in Berlin im Jahr 1944
...und auch nicht zu vergessen, dass viele Kriegsgegner, Fahnenflüchtige und solche, die mit dem NS Regime nicht mitmachen wollten und auch andere NS Gegner in der BRD bis weit in die 50ziger und 60ziger Jahre hinein als "Verräter" galten und als Geächtete verunglimpft wurden...Jaddy hat geschrieben: Mo 20. Jul 2026, 13:19 Bitte auch nicht vergessen, dass selbst zu dem Zeitpunkt und noch Jahrzehnte danach viele Deutsche hauptsächlich betrübt waren, dass das mit den Kriegen nicht geklappt hat; in dem Sinne, dass sie das NS-Staats-System schon ganz knuffig fanden.
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Jaddy
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Re: Gedenken an den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft in Berlin im Jahr 1944
https://www.br.de/nachrichten/deutschla ... en,VPvwhUw
(gekürzt)BR: Stauffenberg-Gedenken: Großneffe will AfD-Kranz entfernen
Am Rande der Gedenkfeier in Berlin zum Jahrestag des Stauffenberg-Attentats auf Adolf Hitler vor 82 Jahren hat es am Montag einen Eklat um eine Kranzniederlegung der AfD gegeben. Ein Großneffe des evangelischen Theologen und NS-Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer, Tobias Korenke, protestierte auf der Veranstaltung dagegen und versuchte, das Gebinde zu entfernen.
Korenke begründete seine Protestaktion mit dem "unkritischen Verhältnis" der AfD zum Nationalsozialismus. Eine in Teilen gesichert rechtsextreme Partei, die "Lehrpläne im Fach Geschichte ändern" und "den Schuldkult" und damit die Erinnerung an den Widerstand gegen das NS-Regime abschaffen wolle, "eine solche Partei hat nicht die Opfer des Widerstands gegen den Nationalsozialismus zu ehren", sagte Korenke zu AFP. Die AfD sei "eine Partei, die die Freiheiten der Demokratie nutzt, um genau diese abzuschaffen".
Die Grünen-Politiker Misbah Khan und Andreas Audretsch, die an der Veranstaltung teilnahmen, äußerten Verständnis für das Verhalten Korenkes. "Wer an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus erinnert, muss auch klar benennen, wer seine Lehren heute infrage stellt. Ein Kranz der AfD bei der Feierstunde zum Gedenken an den Widerstand gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft ist mit dem Geist der Veranstaltung unvereinbar", sagten sie der Nachrichtenagentur AFP.
Der Enkel des Attentäters Karl Schenk Graf von Stauffenberg kritisierte in der "Welt" ebenfalls die Kranzniederlegung der AfD scharf. Allerdings sagte er der Zeitung, man dürfe dies aus seiner Sicht der AfD auch "nicht verwehren". Gleichwohl finde er "die AfD in ihrer ganzen Art und Weise, mit meinem Großvater umzugehen ganz grauenhaft und ganz widerlich". Die Partei versuche, seinen Großvater für die eigenen Zwecke zu missbrauchen.