Meine Lieben
Violetta-TransFlower hat geschrieben: Mi 27. Mai 2026, 13:58
Kannst meine Liste eventuell als Vorlage nehmen und für Dich erweitern, liebe Daniela:
Vielen Dank, Violetta, ich kann sie sehr gut gebrauchen!
Nun komme ich zum letzten Teil des fantastischen Ausflugs. Irgendwie wurde das Frausein so normal, so unbeschwert!
Gut organisiert haben wir uns am Morgen auf den Sonntagsausflug vorbereitet: Nicole ging zuerst ins Bad und dann ich. Ich musste mein Haar waschen und dann Schminken, das braucht Zeit, Frau muss halt früher aufstehen.
Nach dem Frühstück (wieder alles stink normal wenn man das so sagen kann, wir wurden wiederum nicht speziell beachtet), haben wir unsere Schlüssel abgegeben und Nicole hat das Zimmer für das nächste Jahr reserviert (um die Eisheiligen um). Wir haben uns für die grosse Fahrt eingereiht und liessen ein Foto von uns beiden machen:
IMG_2650.jpeg
Die Route ging durch den Kanton Obwalden über den Brünigpass dann runter nach Meiringen, über Brienz am Brienzersee entlang nach Interlaken (
https://www.o-io.ch/wp-content/uploads/ ... aken2-.pdf). Im Kanton Obwalden waren wieder viele Leute am Strassenrand und wir winkten wieder. Man könnte meinen, das Winken gäbe Muskelkater, aber weit gefeit, es macht unheimlich Spass! (ich fühlte mich wie die Queen

)
In der Kolonne waren ca. 6 Mustangs hintereinander. Wir geniessten die Fahrt bis nach Interlaken, fuhren ca. 300 Meter weg vom Wohnort meiner älteren Tochter vorbei und in Interlagen sind wir dann auf einen Platz gefahren, und die Autos wurden wieder bestaunt. Es gab wieder einige gute Gespräche. Da aber das Ziel etwas ausserhalb des Zentrums von Interlaken war haben uns dann entschieden alleine uns ein Restaurant für das Mittagessen zu suchen. In Brienz gabs keinen freien Parkplatz, so haben wir beschlossen, nach Meiringen zu fahren und haben dort eine schmucke Terrasse gefunden und genossen das Mittagessen. Es war wiederum einfach unkompliziert, wir wurden wieder nicht beachtet.
Sarnen 02.jpg
Als ich meiner Familie geschrieben hatte, dass ich einen Überraschungsausflug mit einem Mustang nach Sarnen gemacht hatte und ein Bubentraum so in Erfüllung ging, hat mein Sohn gemeint, es wären auf seiner Fahrt zu meiner Tochter in der Nähe von Interlaken vielen Oldtimer begegnet! (zeitlich sind wir ihm tatsächlich entgegengefahren).
Bei der Suche nach einem Restaurant hat Nicole gemeint, wir könnten an einem kleinen See in der Nähe von Interlaken essen gehen. Ich meinte darauf, dass bei diesem Wetter meine Tochter auch dort sein könnte, wir sind dann weitergefahren. Im Nachhinein waren beide Familien dort: Meine Intuition hat mich gerettet!
Die Rückfahrt zum Wohnort von Nicole verlief gemütlich auf Nebenstrassen, der Gesprächsstoff ging nie auf und ich war einfach selig!
Ich bin dann nach 18 Uhr wieder zu Hause gewesen und fand das Wochenende einfach surreal! Ich laufe über zwei Tagen en Femme herum, und zwar ziemlich auffällig und niemand kümmert es. Das nicht nur in der Gemeinschaft der Oldtimerfamilie, aber sonst: Es war ein weiterer Schritt in meiner Weiblichkeit. Ich hätte das mir nie vorstellen können. Natürlich gehen wir nächstes Jahr wieder zusammen ans Oldtimer Treffen, wir haben aber abgemacht, dass wir zusammen an das Treffen der Route 66 in Aarburg am 23. August gehen (nur am Samstag:
https://www.route66aarburg.ch/programm) , das Programm verspricht viel Rockabilly, ich hoffe, meine Form ist dann besser, ich möchte mehr tanzen!
Und übrigens: Ich hatte diese 2 ½ Tagen keine Schmerzen, der Adrenalin Pegel war dauerhaft zu hoch, der Blutdruck normal, die Schmerzen sind dann am Pfingstmontag zurück gewesen, sie sind aber so erträglich, dass ich nach Konstanz auf den Tanz ging und mehr tanzte als sonst!
Herzlicher Gruss
Eure Daniela
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Ich will einfach der sein, der ich wirklich bin: ein Mann, der seine mittlerweile erkannte sehr bedeutende Weiblichkeit vertieft kennenlernen möchte.