Schwangerschaftsabbrüche in Hamburg und Schleswig-Holstein 2025 | Statistik Nord
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Anne-Mette
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Schwangerschaftsabbrüche in Hamburg und Schleswig-Holstein 2025 | Statistik Nord
Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Hamburg gegenüber dem Vorjahr leicht von 4 160 auf 4 240 Fälle gestiegen. Die Zunahme beträgt damit 1,9 Prozent, so das Statistikamt Nord.
Der größte Teil der Eingriffe erfolgte nach Maßgabe der Beratungsregelung (97,1 Prozent). Die übrigen 2,9 Prozent wurden aufgrund einer medizinischen Indikation durchgeführt.
https://www.statistik-nord.de/presse-ve ... 2025-67804
Schwangerschaftsabbrüche in Schleswig-Holstein 2025
Zahl der Schwangerschaftsabbrüche gesunken
Statistik informiert … Nr. 81/2026
Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Schleswig-Holstein auf 3 365 gesunken. 2024 waren es noch 3 400 Fälle. Der Rückgang beträgt damit 35 Fälle bzw. 1,0 Prozent, so das Statistikamt Nord.
https://www.statistik-nord.de/presse-ve ... 2025-67807
Der größte Teil der Eingriffe erfolgte nach Maßgabe der Beratungsregelung (97,1 Prozent). Die übrigen 2,9 Prozent wurden aufgrund einer medizinischen Indikation durchgeführt.
https://www.statistik-nord.de/presse-ve ... 2025-67804
Schwangerschaftsabbrüche in Schleswig-Holstein 2025
Zahl der Schwangerschaftsabbrüche gesunken
Statistik informiert … Nr. 81/2026
Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Schleswig-Holstein auf 3 365 gesunken. 2024 waren es noch 3 400 Fälle. Der Rückgang beträgt damit 35 Fälle bzw. 1,0 Prozent, so das Statistikamt Nord.
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Jaddy
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Re: Schwangerschaftsabbrüche in Hamburg und Schleswig-Holstein 2025 | Statistik Nord
Wie bei den anderen Zahlen neulich auch: Auf die Inzidenz bezogen alles innerhalb der Schwankungsbreite, mit langfristig sachte abnehmendem Trend in HH und fast gleichbleibend in SH. HH hat nach Inzidenz (pro 10000 gebärfähige Personen) doppelt so viele Abbrüche wie SH, vermutlich wegen der Altersstruktur: Die Altersgruppe 15-40 ist in Großstädten stärker als auf dem Land. Die genauen Bevölkerungszahlen inkl. Alter und Geschlecht (*murmel*) sind allerdings unscharf, was durchaus 2-3% Fehlerbereich produzieren kann. Deshalb ist nur der Langzeittrend einigermassen aussagekräftig, gleichzeitig durch veränderte Zählweise schwierig.
Einflüsse wie bessere Verfügbarkeit von Verhütung (GkV zahlt seit 2019 bis 22 Jahre), medikamentösem Abbruch und Aufhebung des §219a StGB scheinen sich gegenseitig aufzuheben oder haben einfach keinen Effekt auf die Anzahl. Auch die Versorgungslage macht keinen Unterschied, denn die Abbrüche werden statistisch nach Wohnort erfasst.
Einflüsse wie bessere Verfügbarkeit von Verhütung (GkV zahlt seit 2019 bis 22 Jahre), medikamentösem Abbruch und Aufhebung des §219a StGB scheinen sich gegenseitig aufzuheben oder haben einfach keinen Effekt auf die Anzahl. Auch die Versorgungslage macht keinen Unterschied, denn die Abbrüche werden statistisch nach Wohnort erfasst.
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Anne-Mette
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Re: Schwangerschaftsabbrüche in Hamburg und Schleswig-Holstein 2025 | Statistik Nord
Moin,
es kann auch sein, dass einige aus Schleswig-Holstein den Abbruch in Hamburg haben vornehmen lassen, weil die Möglichkeiten bei uns in Schleswig-Holstein immer mehr zurück gehen.
Zahlen liegen mir aber nicht vor.
es kann auch sein, dass einige aus Schleswig-Holstein den Abbruch in Hamburg haben vornehmen lassen, weil die Möglichkeiten bei uns in Schleswig-Holstein immer mehr zurück gehen.
Zahlen liegen mir aber nicht vor.
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Jaddy
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Re: Schwangerschaftsabbrüche in Hamburg und Schleswig-Holstein 2025 | Statistik Nord
Hängt davon ab, welches Datum Statistik Nord genommen hat. Es werden Bundesland des Abbruchs und Bundesland der Person abgefragt.Anne-Mette hat geschrieben: Do 28. Mai 2026, 13:48 es kann auch sein, dass einige aus Schleswig-Holstein den Abbruch in Hamburg haben vornehmen lassen, weil die Möglichkeiten bei uns in Schleswig-Holstein immer mehr zurück gehen.
Im Detail; https://www.springermedizin.de/schwange ... t/50351264
Aber es gibt ja offizielle Zahlen nach Wohnsitz; https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesel ... b2012.htmlDie Bundesstatistik über Schwangerschaftsabbrüche wird in Deutschland auf der Grundlage des Schwangerschaftskonfliktgesetzes durchgeführt. In den Paragrafen 15 bis 18 ist festgelegt, dass die Daten zentral vom Statistischen Bundesamt in vierteljährlichem Abstand erhoben werden, welche Angaben zu erfragen sind und wer zur Statistik melden muss. Auskunftspflichtig sind dabei die Inhaberinnen und Inhaber der Arztpraxen und die Leitungen der Krankenhäuser, in denen Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen werden. Die erhobenen Merkmale umfassen zum einen Angaben über ausgewählte Lebensumstände der betroffenen Frauen. Diese beinhalten deren Alter zum Zeitpunkt des Schwangerschaftsabbruchs, ihren Familienstand und die Zahl ihrer Kinder. Zu dem Abbruch werden die rechtliche Voraussetzung (Beratungsregelung oder nach Indikationsstellung), die Art des Eingriffs, die beobachteten Komplikationen und die Dauer der abgebrochenen Schwangerschaft erhoben. Erfasst wird auch, ob der Abbruch ambulant oder stationär im Krankenhaus erfolgte. Es wird außerdem das Bundesland erfragt, in dem der Schwangerschaftsabbruch vorgenommen wird, sowie das Bundesland, in dem die Schwangere wohnt bzw. ob sie im Ausland wohnt. Hingegen sind Frauen mit Wohnsitz in Deutschland, bei denen ein Schwangerschaftsabbruch im Ausland erfolgt, nicht Teil der Statistik.
Wohnsitz _ 2021 2022 2023 2024 2025
HH ______ 3349 3465 2930 3515 3415
SH ______ 3191 3533 3504 3635 3610
Demgegenüber Statistik Nord:
HH ______ 3954 4334 3519 4160 4240
SH ______ 2947 3246 3396 3400 3365
Passt alles nicht. Nicht als Summe, nicht als Differenz, nicht als Trend. Also ja, Statistik Nord hat wohl den Ort der Praxis genommen *facepalm* Das ist bei einem Stadtstaat mit Speckgürtel im ländlichen Umland, SH und NI, so richtig Unfug. Hätte ich oben besser prüfen sollen.