Hallo zusammen
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Timo
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Hallo zusammen
Ich bin 46 Jahre alt und stehe gerade an einem Punkt in meinem Leben, den ich selbst noch gar nicht so richtig greifen kann. Seit ungefähr einem Jahr taucht in mir immer wieder der Wunsch auf, Frauenkleidung zu tragen. Es ist nichts, was plötzlich da war – eher etwas, das sich leise eingeschlichen hat und seitdem immer wieder anklopft.
Ende letzten Jahres ging es mir nicht besonders gut. In vielen Gesprächen mit meiner Frau habe ich irgendwann den Mut gefunden, ihr davon zu erzählen. Ihre Reaktion war erstaunlich ruhig. Sie meinte im Grunde nur: „Wenn es weiter nichts ist.“ Das hat mir einerseits Sicherheit gegeben, andererseits hat es das Ganze für mich nicht unbedingt einfacher gemacht, weil ich selbst noch gar nicht wusste, was „es“ eigentlich genau ist.
Einmal habe ich mich vor ihr in einem Pulloverkleid mit einem weißen Röckchen gezeigt. Sie sagte, es sähe schick aus. Und trotzdem habe ich mich geschämt. Dieses Gefühl kam ganz automatisch, obwohl ich mir eigentlich gewünscht hätte, einfach nur ich selbst sein zu können. Kurz darauf habe ich die wenigen Sachen, die ich hatte, in einen Container geworfen. Es war, als ob ich einen Teil von mir wieder loswerden wollte, weil ich damit nicht umgehen konnte.
Aber so einfach ist es eben nicht. Der Wunsch kam zurück. Ich habe mir wieder ein Pulloverkleid gekauft, dazu dunkle Strumpfhosen. Inzwischen sind noch zwei Sommerkleider dazugekommen – ein hellblaues, das ich wirklich sehr mag, und ein schwarzes mit einem blumigen Rockteil. Meiner Frau habe ich mich seitdem nicht mehr so gezeigt. Ich weiß nicht genau, warum. Vielleicht aus Unsicherheit, vielleicht aus Angst vor mir selbst.
Meine beste Freundin hingegen hat mich so gesehen. Letzte Woche war sie zu Besuch, wir waren allein zu Hause, und ich habe die ganze Zeit das blaue Kleid getragen. Mit ihr war es erstaunlich leicht. Sie geht ganz selbstverständlich damit um, ermutigt mich sogar, es auszuleben, wenn es mir guttut. Und genau das ist der Punkt: Es tut mir gut. Ich komme zur Ruhe, werde irgendwie stiller in mir, entspannter. Es ist schwer zu beschreiben, aber es fühlt sich richtig an.
Im Moment kann ich das alles nur selten leben, meistens nur dann, wenn ich alleine bin. Schminken oder ähnliche Dinge habe ich noch nicht ausprobiert, aber der Gedanke ist da. Ich habe ein bisschen mit KI herumgespielt, einfach um zu sehen, wie es aussehen könnte – und ich war überrascht, dass mir das Bild irgendwie gefallen hat. Gleichzeitig habe ich aber auch das Gefühl, dass es mir vielleicht schon reichen würde, einfach im Kleid einen Tag zu verbringen, ganz ohne große Verwandlung.
Ich stehe gerade zwischen zwei Welten. Da ist dieses Gefühl von Ruhe und Stimmigkeit, wenn ich es zulasse. Und gleichzeitig sind da Zweifel, Scham und die Frage, was das alles bedeutet und wohin es führt. Ich frage mich oft: Habe ich den Mut, diesen Weg weiterzugehen? Oder versuche ich doch wieder, das alles zu unterdrücken?
Im Moment habe ich darauf noch keine klare Antwort. Aber ich merke, dass es ein Teil von mir ist, der gesehen werden möchte – von mir selbst und vielleicht irgendwann auch von anderen.
Ende letzten Jahres ging es mir nicht besonders gut. In vielen Gesprächen mit meiner Frau habe ich irgendwann den Mut gefunden, ihr davon zu erzählen. Ihre Reaktion war erstaunlich ruhig. Sie meinte im Grunde nur: „Wenn es weiter nichts ist.“ Das hat mir einerseits Sicherheit gegeben, andererseits hat es das Ganze für mich nicht unbedingt einfacher gemacht, weil ich selbst noch gar nicht wusste, was „es“ eigentlich genau ist.
Einmal habe ich mich vor ihr in einem Pulloverkleid mit einem weißen Röckchen gezeigt. Sie sagte, es sähe schick aus. Und trotzdem habe ich mich geschämt. Dieses Gefühl kam ganz automatisch, obwohl ich mir eigentlich gewünscht hätte, einfach nur ich selbst sein zu können. Kurz darauf habe ich die wenigen Sachen, die ich hatte, in einen Container geworfen. Es war, als ob ich einen Teil von mir wieder loswerden wollte, weil ich damit nicht umgehen konnte.
Aber so einfach ist es eben nicht. Der Wunsch kam zurück. Ich habe mir wieder ein Pulloverkleid gekauft, dazu dunkle Strumpfhosen. Inzwischen sind noch zwei Sommerkleider dazugekommen – ein hellblaues, das ich wirklich sehr mag, und ein schwarzes mit einem blumigen Rockteil. Meiner Frau habe ich mich seitdem nicht mehr so gezeigt. Ich weiß nicht genau, warum. Vielleicht aus Unsicherheit, vielleicht aus Angst vor mir selbst.
Meine beste Freundin hingegen hat mich so gesehen. Letzte Woche war sie zu Besuch, wir waren allein zu Hause, und ich habe die ganze Zeit das blaue Kleid getragen. Mit ihr war es erstaunlich leicht. Sie geht ganz selbstverständlich damit um, ermutigt mich sogar, es auszuleben, wenn es mir guttut. Und genau das ist der Punkt: Es tut mir gut. Ich komme zur Ruhe, werde irgendwie stiller in mir, entspannter. Es ist schwer zu beschreiben, aber es fühlt sich richtig an.
Im Moment kann ich das alles nur selten leben, meistens nur dann, wenn ich alleine bin. Schminken oder ähnliche Dinge habe ich noch nicht ausprobiert, aber der Gedanke ist da. Ich habe ein bisschen mit KI herumgespielt, einfach um zu sehen, wie es aussehen könnte – und ich war überrascht, dass mir das Bild irgendwie gefallen hat. Gleichzeitig habe ich aber auch das Gefühl, dass es mir vielleicht schon reichen würde, einfach im Kleid einen Tag zu verbringen, ganz ohne große Verwandlung.
Ich stehe gerade zwischen zwei Welten. Da ist dieses Gefühl von Ruhe und Stimmigkeit, wenn ich es zulasse. Und gleichzeitig sind da Zweifel, Scham und die Frage, was das alles bedeutet und wohin es führt. Ich frage mich oft: Habe ich den Mut, diesen Weg weiterzugehen? Oder versuche ich doch wieder, das alles zu unterdrücken?
Im Moment habe ich darauf noch keine klare Antwort. Aber ich merke, dass es ein Teil von mir ist, der gesehen werden möchte – von mir selbst und vielleicht irgendwann auch von anderen.
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Reife Sandra
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Re: Hallo zusammen
Herzlich Willkommen in dieser Gruppe und das du hier Erfahrungen und Ratschläge bekommst.
Lieben Gruß Sandra
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Lea Michele
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Re: Hallo zusammen
Hallo,
und
Willkommen hier bei uns
Bei Fragen, einfach raus damit, wir beissen nicht
Liebe Grüße Lea Michele
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Bei Fragen, einfach raus damit, wir beissen nicht
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Auf dem Weg endlich so zu sein wie ich mich fühle❣️
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Michi
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Re: Hallo zusammen
Hallo Timo,
herzlich willkommen hier in diesem Forum. Mit deiner Anmeldung hast du einen wichtigen Schritt getan, und mit deiner Vorstellung schon den nächsten. Und weil du schon so viele Infromationen bringst, will ich gleich mal auf ein paar Punkte eingehen.
Pass bitte gut auf, dass sich deine Partnerin nicht ausgeschlossen fühlt, weil schnell der Eindruck entsteht, dass dir deine Freundin wichtiger ist.
Das dürfte dir erstmal genügend Input geben. Schau dich ruhig hier im Forum um und scheue dich nicht, deine Fragen zu stellen.
Liebe Grüße
Michi
herzlich willkommen hier in diesem Forum. Mit deiner Anmeldung hast du einen wichtigen Schritt getan, und mit deiner Vorstellung schon den nächsten. Und weil du schon so viele Infromationen bringst, will ich gleich mal auf ein paar Punkte eingehen.
Darüber solltest du dich sehr freuen. So eine ruhige und verständnisvolle Reaktion ist nämlich nicht selbstverständlich, auch wenn es in den letzten Jahren häufiger so läuft. Wenn ich da an die laute, schroffe, leicht aggressive Reaktion meiner Ex vor fast 30 Jahren erinnere: "Willst du jetzt schwul werden?!" .. das hat mich einige Jahre verfolgt.Timo hat geschrieben: So 3. Mai 2026, 16:44 habe ich irgendwann den Mut gefunden, ihr davon zu erzählen. Ihre Reaktion war erstaunlich ruhig. Sie meinte im Grunde nur: „Wenn es weiter nichts ist.“
Es ist völlig verständlich und normal, dass du dich schämst. Schließlich wurde dir über Jahrzehnte eingetrichtert, dass das, was du denkst, fühlst und tust, einfach nur abartig, pervers und irgendwie verboten sei. Es wird wohl noch ein Stück dauern, bis du es zulassen kannst, einfach du selbst zu sein. Darauf gehe ich beim letzten Zitat unten nochmal ein.Timo hat geschrieben: So 3. Mai 2026, 16:44 Einmal habe ich mich vor ihr in einem Pulloverkleid mit einem weißen Röckchen gezeigt. Sie sagte, es sähe schick aus. Und trotzdem habe ich mich geschämt. Dieses Gefühl kam ganz automatisch, obwohl ich mir eigentlich gewünscht hätte, einfach nur ich selbst sein zu können. Kurz darauf habe ich die wenigen Sachen, die ich hatte, in einen Container geworfen. Es war, als ob ich einen Teil von mir wieder loswerden wollte, weil ich damit nicht umgehen konnte.
Völlig klar, dass du den Wunsch nicht unterdrücken kannst. Das haben die meisten von uns schon vor dir probiert .. oft mehrfach und über Jahre .. jedoch ohne Erfolg.
Das sind zwei völlig verschiedene Konstellationen. Bei deiner Frau gehst du ganz anders heran, bist automatisch in der Denkschleife, bestimmte Bedingungen/Anforderungen erfüllen zu müssen, unter denen du irgendwann mal diese Partnerschaft eingegangen bist und die du dir in der Zeit bis heute diesbezüglich auferlegt hast. All das gibt es gegenüber deiner besten Freundin nicht, und darum kannst du da viel leichter du selbst sein.Timo hat geschrieben: So 3. Mai 2026, 16:44 Meiner Frau habe ich mich seitdem nicht mehr so gezeigt. Ich weiß nicht genau, warum. Vielleicht aus Unsicherheit, vielleicht aus Angst vor mir selbst.
Meine beste Freundin hingegen hat mich so gesehen. Letzte Woche war sie zu Besuch, wir waren allein zu Hause, und ich habe die ganze Zeit das blaue Kleid getragen. Mit ihr war es erstaunlich leicht.
Pass bitte gut auf, dass sich deine Partnerin nicht ausgeschlossen fühlt, weil schnell der Eindruck entsteht, dass dir deine Freundin wichtiger ist.
Ganz einfach: Du befindest dich noch in der Phase des inneren Coming Out. Du merkst, dass dir etwas gut tut, was bisher nicht Teil deines Lebens war. Das erzeugt viele positive Emotionen. Zugleich hast du dein Leben lang verinnerlicht, dass das was du gerne tun möchtest, irgendwie nicht normal ist und mutmaßlich von den anderen um dich herum abgelehnt wird. Daraus folgen zwangsläufig die negativen Emotionen und es entsteht der Konflikt, den du gerade erlebst. Niemand kann dir sagen, wie lange diese innere Coming Out dauern wird. Bei manchen sind es nur ein paar Tage, andere brauchen Monate oder Jahre. Als Faustregel würde ich sagen: Je weniger Informationen man daüber hat, was man da gerade in sich erkennt, je weniger Austausch man mit anderen hat, je weniger man die Erfahrung gemacht hat, dass es okay ist, so zu sein, wie man sich fühlt, um so länger dauert der Prozess, und um so schlechter geht es dir dabei. Aber mit diesem Wissen kannst du auch bewusst dagegen steuern.Timo hat geschrieben: So 3. Mai 2026, 16:44 Ich stehe gerade zwischen zwei Welten. Da ist dieses Gefühl von Ruhe und Stimmigkeit, wenn ich es zulasse. Und gleichzeitig sind da Zweifel, Scham und die Frage, was das alles bedeutet und wohin es führt.
Das dürfte dir erstmal genügend Input geben. Schau dich ruhig hier im Forum um und scheue dich nicht, deine Fragen zu stellen.
Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Rabenfeder
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Re: Hallo zusammen
Hallo Timo,
willkommen
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Das Leben ist zu kostbar um es dem Schicksal zu überlassen
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LucieHH83
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Re: Hallo zusammen
Hey Timo,
auch von meiner Seite aus ein herzliches Willkommen in diesem Forum, wie man es mir vor einigen Monaten gegenüber auch getan hat.
Ähnliche Gefühle zeigten sich auch bei mir. Irgendetwas schwer zu beschreibendes "wartete" auch seit Jahren in mir und, es zeigte sich auch beim Tragen von Damenmode, blühte plötzlich etwas auf.
Meiner Partnerin gegenüber öffnete ich mich, nachdem sie Kosmetikreste an mir wahrnahm. Das war im Jahr 2022. Zumindest tat mir dieser Schritt gut, er kam zur rechten Zeit. Inzwischen ist eine gewisse "Normalität" eingekehrt und mein Kleiderschrank besteht zum großen Teil aus Damenbekleidungsstücken (ausgenommen jedoch (noch) Kleider), die ich auch im Alltag trage. Wenn meiner Partnerin etwas nicht steht, nehme ich es gern
Dies trägt jedenfalls täglich zu einem großen Wohlbefinden bei. Ich kann jedenfalls gut nachvollziehen, wie es Dir hierbei geht. Make Up nutze ich kaum, außer jedoch kosmetische Artikel, die typischerweise im Damenregal zu finden sind. Diese müssen sein und ich glaube daran, dass sie mir gut tun
Ich habe, so der Stand jetzt, meine Zufriedenheit gefunden. Meine Kleidung ist vielleicht nicht allzu "laut", aber da zählt ja noch mehr zu. Wichtig ist, dass man sich selbst wohl fühlt.
Über meinen Bob Haarschnitt gab es schon so viel Kopfschütteln, auch im weiteren Familienkreis wird leider hierüber gelästert. Dies entmutigt mich keinesfalls oder drängt mich gar zurück. Ich stehe dazu und fühle mich selbst wohl, wie ich auftrete und einfach bin.
Im Forum lese ich eher sehr viel, habe dort schon viele Impulse erhalten. Es ist für mich ausgesprochen wertvoll.
Nun hoffe ich sehr, dass auch Du einen Platz für Deine Fragen und weiteren Gedanken und vor allem Bestärkung finden wirst. Letztere hast Du von mir jedenfalls
Herzliche Grüße aus Hamburg,
Lucie
auch von meiner Seite aus ein herzliches Willkommen in diesem Forum, wie man es mir vor einigen Monaten gegenüber auch getan hat.
Ähnliche Gefühle zeigten sich auch bei mir. Irgendetwas schwer zu beschreibendes "wartete" auch seit Jahren in mir und, es zeigte sich auch beim Tragen von Damenmode, blühte plötzlich etwas auf.
Meiner Partnerin gegenüber öffnete ich mich, nachdem sie Kosmetikreste an mir wahrnahm. Das war im Jahr 2022. Zumindest tat mir dieser Schritt gut, er kam zur rechten Zeit. Inzwischen ist eine gewisse "Normalität" eingekehrt und mein Kleiderschrank besteht zum großen Teil aus Damenbekleidungsstücken (ausgenommen jedoch (noch) Kleider), die ich auch im Alltag trage. Wenn meiner Partnerin etwas nicht steht, nehme ich es gern
Dies trägt jedenfalls täglich zu einem großen Wohlbefinden bei. Ich kann jedenfalls gut nachvollziehen, wie es Dir hierbei geht. Make Up nutze ich kaum, außer jedoch kosmetische Artikel, die typischerweise im Damenregal zu finden sind. Diese müssen sein und ich glaube daran, dass sie mir gut tun
Ich habe, so der Stand jetzt, meine Zufriedenheit gefunden. Meine Kleidung ist vielleicht nicht allzu "laut", aber da zählt ja noch mehr zu. Wichtig ist, dass man sich selbst wohl fühlt.
Über meinen Bob Haarschnitt gab es schon so viel Kopfschütteln, auch im weiteren Familienkreis wird leider hierüber gelästert. Dies entmutigt mich keinesfalls oder drängt mich gar zurück. Ich stehe dazu und fühle mich selbst wohl, wie ich auftrete und einfach bin.
Im Forum lese ich eher sehr viel, habe dort schon viele Impulse erhalten. Es ist für mich ausgesprochen wertvoll.
Nun hoffe ich sehr, dass auch Du einen Platz für Deine Fragen und weiteren Gedanken und vor allem Bestärkung finden wirst. Letztere hast Du von mir jedenfalls
Herzliche Grüße aus Hamburg,
Lucie
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Heike-Simone
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Fiona
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Re: Hallo zusammen
Hallo Timo,
wie sich doch die Vorstellungstexte gleichen
.
Alles was Michi oben gesagt hat kann ich unterschreiben. Pass auf dich auf.
Bemühe gerne mal die Suchfunktion und wenn eine Frage noch nicht beantwortet worden ist dann stelle sie hier. Du hast den ersten Schritt gemacht weitere werden folgen.
Ich drücke dir die Daumen.
Liebe Grüße Fiona
wie sich doch die Vorstellungstexte gleichen
Alles was Michi oben gesagt hat kann ich unterschreiben. Pass auf dich auf.
Bemühe gerne mal die Suchfunktion und wenn eine Frage noch nicht beantwortet worden ist dann stelle sie hier. Du hast den ersten Schritt gemacht weitere werden folgen.
Liebe Grüße Fiona
Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum.
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Beatrixtg
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Re: Hallo zusammen
Hallo, willkommen hier.
Ich möchte Dir nur eines noch mitgeben. Absolut nichts ist in Stein gemeisselt. Wir entwickeln uns laufend weiter. Immer wieder sich selbst fragen Wass will ich und wer bin ich jetzt?
Wenn ich etwas gelernt habe, mein Mann teil ist nicht verschwunden, das gehört auch noch zu mir. Aber er wurde ergänzt zu einem neuen ich.
Und das ist das was mich heute ausmacht. Und auch mit 77 entwickle ich mich weiter. Ich muss es nur rechtzeitig sehen und zulassen.
Liebe Grüsse Beatrix
Ich möchte Dir nur eines noch mitgeben. Absolut nichts ist in Stein gemeisselt. Wir entwickeln uns laufend weiter. Immer wieder sich selbst fragen Wass will ich und wer bin ich jetzt?
Wenn ich etwas gelernt habe, mein Mann teil ist nicht verschwunden, das gehört auch noch zu mir. Aber er wurde ergänzt zu einem neuen ich.
Und das ist das was mich heute ausmacht. Und auch mit 77 entwickle ich mich weiter. Ich muss es nur rechtzeitig sehen und zulassen.
Liebe Grüsse Beatrix
Ich bin nicht Mann, ich bin nicht Frau, ich bin einfach ich. Und das ist gut so.
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Daniela04
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Re: Hallo zusammen
Hallo Timo
Herzlich willkommen in diesem wunderbaren Forum!
Wie Deine Geschichte der Geschichten von vielen hier im Forum gleichen: Auch ich habe weibliche Kleidungsstücke fortgeschmissen.
Du hast eine sehr gute Antwort von Michi erhalten, deshalb möchte ich den Fokus auf etwas anderes legen, das mir sehr geholfen hat: Regelmässige Treffen mit "Schwestern" also Menschen, die entweder Crossdresser oder Trans sind. Der persönliche Austausch stärkt Dich und hilft Dir noch mehr auf Deinem Weg Deine Weiblichkeit zu erkennen.
In welcher Region lebst Du? Es gibt so viele Möglichkeiten wo auch Deine Freundin dabei sein kann. Wir von der Bodensee Connection treffen uns am nächsten Samstag 9.5. in Überlingen und werden wundervolle Gespräche führen.
Herzlicher Gruss
Daniela
Herzlich willkommen in diesem wunderbaren Forum!
Wie Deine Geschichte der Geschichten von vielen hier im Forum gleichen: Auch ich habe weibliche Kleidungsstücke fortgeschmissen.
Du hast eine sehr gute Antwort von Michi erhalten, deshalb möchte ich den Fokus auf etwas anderes legen, das mir sehr geholfen hat: Regelmässige Treffen mit "Schwestern" also Menschen, die entweder Crossdresser oder Trans sind. Der persönliche Austausch stärkt Dich und hilft Dir noch mehr auf Deinem Weg Deine Weiblichkeit zu erkennen.
In welcher Region lebst Du? Es gibt so viele Möglichkeiten wo auch Deine Freundin dabei sein kann. Wir von der Bodensee Connection treffen uns am nächsten Samstag 9.5. in Überlingen und werden wundervolle Gespräche führen.
Herzlicher Gruss
Daniela
Ich will einfach der sein, der ich wirklich bin: ein Mann, der seine mittlerweile erkannte sehr bedeutende Weiblichkeit vertieft kennenlernen möchte.
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Slothorpe
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Re: Hallo zusammen
Hallo und herzlich willkommen,
Du bist auf einem Weg, den viele hier kennen und der auch ebensoviele Richtungen nehmen kann… das Wichtigste ist, auf Dich selbst zu hören und nicht zu glauben, dass Du mit „Entscheidungen“ und „Willen“ etwas erreichen kannst.
Toll ist doch schonmal, dass Dein Umfeld damit entspannt umgeht, dass ist durchaus nicht immer selbstverständlich, auch wenn es das sein sollte.
Das Gefühl, sich einfach in einem Kleid wohler zu fühlen, sich einfach stimmiger zu fühlen kenne ich sehr gut, ich z.B. trage, nachdem ich das ganz langsam immer mehr ausgedehnt habe, inzwischen fast nur noch Kleider und Röcke im Alltag, ohne dass es mir darauf ankommt, als Frau wahrgenommen zu werden - das sehen viele anders hier.
Mein Umfeld, meine Familie, Freunde, Nachbarn usw. Haben das völlig problemlos akzeptiert - hätte ich mir nie vorstellen können, bevor ich es probiert habe. Je natürlicher und selbstbewusster ich mit der Zeit wurde, desto einfacher wurde es auch… das einfach als mögliche Perspektive.
Letztlich musst Du Deinen ganz persönlichen Weg finden, der Austausch hier und speziell mit anderen „Schwestern“ sei es virtuell oder persönlich kann da auf jeden Fall sehr inspirierend sein - sei es auch manchmal nur um zu erkennen, wo der eigene Weg nicht hinführt.
Liebe Grüße
Du bist auf einem Weg, den viele hier kennen und der auch ebensoviele Richtungen nehmen kann… das Wichtigste ist, auf Dich selbst zu hören und nicht zu glauben, dass Du mit „Entscheidungen“ und „Willen“ etwas erreichen kannst.
Toll ist doch schonmal, dass Dein Umfeld damit entspannt umgeht, dass ist durchaus nicht immer selbstverständlich, auch wenn es das sein sollte.
Das Gefühl, sich einfach in einem Kleid wohler zu fühlen, sich einfach stimmiger zu fühlen kenne ich sehr gut, ich z.B. trage, nachdem ich das ganz langsam immer mehr ausgedehnt habe, inzwischen fast nur noch Kleider und Röcke im Alltag, ohne dass es mir darauf ankommt, als Frau wahrgenommen zu werden - das sehen viele anders hier.
Mein Umfeld, meine Familie, Freunde, Nachbarn usw. Haben das völlig problemlos akzeptiert - hätte ich mir nie vorstellen können, bevor ich es probiert habe. Je natürlicher und selbstbewusster ich mit der Zeit wurde, desto einfacher wurde es auch… das einfach als mögliche Perspektive.
Letztlich musst Du Deinen ganz persönlichen Weg finden, der Austausch hier und speziell mit anderen „Schwestern“ sei es virtuell oder persönlich kann da auf jeden Fall sehr inspirierend sein - sei es auch manchmal nur um zu erkennen, wo der eigene Weg nicht hinführt.
Liebe Grüße