Wildblumen
Wildblumen - # 59

Crossdresser, Transgender DWT... Plauderecke - was sonst nirgendwo passt
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Juliane
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Re: Wildblumen

Post 871 im Thema

Beitrag von Juliane »

Slatjana hat geschrieben: Sa 25. Apr 2026, 19:39 Im naturnahen Garten am Waldrand hat mir ein lustiger, pelziger Gesell die Arbeit des Umgrabens abgenommen. ............und ich einig, das Gras wachsen zu lassen. Keine Ahnung, was da vor der queren Hütte wächst. Löwenzahn und Gänseblümchen sind auch schön bunt und die fliegenden Insekten freuen sich darüber.
Hallo Slatjana,
so ähnlich haben meine Frau und ich das auch ausprobiert. Unser kleiner Garten hat keinen Rasen, dafür jedoch einen größeren Teich und einen künstlichen Bachlauf, der sich durch fast das gesamte Gelände zieht.

Da wo anfangs noch Rasen war, haben wir das gesamte Moos herausgerecht und vor nunmehr über 25 Jahren eine der ersten Wildblumenmischungen ausgesäät. Der Erfolg gab uns Recht! Bunte Blüten im Überfluss. Und Jahr für Jahr setzen sich andere Pflanzen durch. Mindestens 5 verschiedene Kleearten beispielsweise. Bachnelkwurz am Ufer, der den winzigen Hummeln der ersten Brut, Nahrung bietet. Und eine Art wilder Wicken und was weiß ich noch für Pflanzen.
Allen gemeinsam ist die geradezu riesige Anzahl von Insekten die sie anlocken und satt machen. Gemäht wird nach der Hauptblütezeit mit der Heckenschere und das Ende Juli bis Mitte August. Und das Mähgut bleibt in der Sommerhitze zwei bis drei Tage liegen. Zeit genug damit sich zahlreiche Samenkapseln öffnen.
Gerade so wie in der alten Zeit, wo Heu gemacht wurde, was schon einmal zwei oder mehr Tage brauchte. Keine Silage mit morgens mähen und nachmittags einfahren. Und unser kleines Paradies dankt es uns, mit einer zweiten Blüte Ende August bis in den Herbst hinein. Und winzig kleine Keimblätter zeigen an, wo bereits das neue Leben für's Folgejahr sprießt.

Und selbst die Nachbarn, die mit ihrem "Ritter-Sport-Garten" (quadratisch, praktisch, gut) mit viel Stein, Beton und Schotter, mit viel offener, schwarzer Erde und Pflänzchen im 30 cm Abstand, schauen neidisch auf das bei uns wuselnde Leben. Verschiedenste Vögel die im flachen, bewegten Wasser des Baches, gleich hinter dem Filter, trinken und baden. Igel, Frösche, Molche, und im letzten Jahr allein 5 Hummelnester in Mauselöchern im Boden. Und alle scheinen satt zu werden, oder sich zumindest sehr wohl zu fühlen.

Vielleicht versuchst du es auch einmal. Eventuell zunächst an einer Stelle die die Nachbarn nicht gleich sehen und dann zu lästern beginnen, über das "Unkraut".

Liebe Grüße, Juliane
Die mich kennen mögen mich. Die mich nicht mögen können mich. Frei nach Konrad Adenauer
Ulrike-Marisa
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Re: Wildblumen

Post 872 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin zusammen,

ich muss mich korrigieren, denn bei uns wachsen im Dorf Sumpfdotterblumen. Trollblumen gibt es als geschützte Art auch, aber nur noch sehr selten und nicht bei uns. Meine Frau hat mich auf den Irrtum hingewiesen. Die sumpfdotterblumen in dem Vorfluter gedeihen ja prächtig und das andere Vorkommen in dem Hangwasserbereich an der Kabelbaustelle neben der Kreisstraße nach Fahrdorf gibt es doch noch. Ich bin gestern mit dem Rad kurz hingefahren und habe nachgesehen. Vom Auto aus kann frau/man es kaum wahrnehmen, zumal andere gelbe Blüten von Hahnenfußgewächsen in der Nähe blühen. Der Hangwasserbereich hat sich erhalten trotz Abzuggraben davor. Der Graben ist mit Wasser gefüllt; also funktioniert der Abfluss nicht. So gibt es eine weitere Chance für die Sumpfdotterblumen an diesen dörflichen Standort. Bei Sonne sind die Blüten einfach prachtvoll anzusehen.

Sumpfdotterblumen Selk 28042026.jpg

Mittlerweile ist auch das Gewächshaus wieder zu neuem Leben in Frühling erwacht und wir haben Kirschtomaten und Minigurken in neue Blumenerde gesetzt. Jetzt heißt es gießen und warten... :wink:

Gewächshaus 25042026.jpg

Grüße, Ulrike-Marisa
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